Frage zu Katzengras

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Chrissi86

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Hallöchen ihr alle.

Seit Cookie und Oreo bei mir leben, musste ich fast alle meine Pflanzen wegtun. Ein Minipflanze steht noch in der Küche auf dem Fensterbrett. Aber wenn beide es schaffen, durch die offene Küchentür zu schlüpfen, ist das erste, was sie machen, zu dieser Pflanze zu springen und daran rumzunagen. Ich bin natürlich hinterher, dass sie das nicht machen, die Pflanze ich leider giftig und ich werde auch diese kleine Pflanze dann ins Büro in die Arbeit stellen.

Nun denke ich mir: brauchen die beiden kleinen Fellfressen vielleicht etwas zum Nagen? Bis die beiden nach draußen dürfen, vergehen noch einige Monate und da eine Wohnung mMn nunmal für Katzen eher beschränkt ist, bin ich auf die Idee gekommen, ihnen Katzengras zu kaufen.

Nun meine Frage: Stellt man das Katzengras dauerhaft zur Verfügung? Oder, wie z.B. einiges an Spielzeug nur zu bestimmten Zeiten?

Muss man sonst nochwas beachten?

Danke!
 
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MaGi-LuLa

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Das Katzengras sollte nicht zu scharfkantig sein, das kann zu kleinen Verletzung führen.
Ich meine, dass Zyperngras, welches gerne als Katzengras verkauft wird, so scharfkantig war? Da bin ich mir aber grad so unsicher.

Ich pflanz das Katzengras selber an und zwar mit Weizensamen aus dem Bioladen. Der Weizen ist nicht so scharfkantig und wird gut vertragen. Wenn das Büschel dann hinüber ist, pflanz ich neues an und in der Zeit gibt es halt mal kein Gras. Ansonsten steht es hier eigtl immer rum. So bleiben meine Kabel wenigstens verschont.
 
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Wildflower

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Ich habe die Grünlilie bei mir stehen, da dürfen die Katzen drann knabbern, was sie im Winter auch machen.
Ist ´ne guete Alternative Pflanzen in der Wohnung haben die für Katzen ungiftig sind.
Die Pflanze ist anspruchslos und vermehrt sich durch Kindel, oder man kann sie auch teilen. Und schon hat man wieder ein Zimmer voller Grünpflanzen;)
Es gibt die Pflanze in grün, oder weiß-grün getreift.
 
GroCha

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Als Alternative würde ich die Grünlilie jetzt nicht unbedingt bezeichnen. Sie is zwar net giftig, aber dennoch nicht in größeren Mengen für Katzen geeignet. Katzengras erfüllt ja auch verdauungstechnisch nen Sinn und wird Katzen nicht ausschließlich zum fröhlichen knabbern angeboten. Das erfüllt die Grünlilie nicht.

Wenn die Katzen da nur mal eben dran knabbert, geht's. Aber auch dann is das nur Spaß an der Freude und hat nichts mit dem eigentlichen Sinn hinter Katzengras zu tun. Wenn man allerdings ne kleine Kuh im Katzenpelz Zuhause hat, sollte man auf die verträglichen Varianten nicht verzichten:

Vom Umgang mit Pflanzen und Tieren

Auch von mehr oder weniger ungiftigen Pflanzen sollten Katzen und andere Haustiere nicht nach belieben fressen, obwohl die langen Blätter der Grünlilie sehr verführerisch sind. Dafür gibt es spezielle Futterpflanzen, die auch in größeren Mengen bekömmlich sind. Das ist bei anderen Pflanzen und auch bei der Grünlilie nicht der Fall, sie kann durchaus Übelkeit und Durchfall auslösen. Außerdem sehen angefressene Blätter nicht unbedingt besonders dekorativ aus.
Quelle: Ist die Grünlilie für Katzen giftig? » Das sollten Sie beachten.
 
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Wildflower

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Kuh trifft es eigendlich ganz gut. Sobald es nach draußen geht, wird erstmal geweidet.....:rolleyes:
 
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Chrissi86

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Das Katzengras sollte nicht zu scharfkantig sein, das kann zu kleinen Verletzung führen.
Ich meine, dass Zyperngras, welches gerne als Katzengras verkauft wird, so scharfkantig war? Da bin ich mir aber grad so unsicher.

Ich pflanz das Katzengras selber an und zwar mit Weizensamen aus dem Bioladen. Der Weizen ist nicht so scharfkantig und wird gut vertragen. Wenn das Büschel dann hinüber ist, pflanz ich neues an und in der Zeit gibt es halt mal kein Gras. Ansonsten steht es hier eigtl immer rum. So bleiben meine Kabel wenigstens verschont.
Ja, Google sagt auch, dass dieses Zyperngras scharfkantig ist. Danke für den Input, ich hätte das wohl sonst gekauft.
 
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Irmi_

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In reiner Wohnungshaltung sollte man Katzen Katzengras regelmäßig zur Verfügung stellen.
Falls sie davon kotzen müssen: Übelkeit macht Gras fressen. (und nicht: Gras fressen macht Übelkeit) Dann würde ich also mal beim Tierarzt vorstellig werden.

Wenn man Katzen hat, die wenig daran knabbern halte ich Grünlilien durchaus für gangbare und haltbarere Alternativen. Allerdings sollte man sich darüber im klaren sein, dass Grünlilien besonders gut Giftstoffe aus der Umgebungsluft filtern (die sich dann darin anreichern) darum eben: Grünlilie ist nur ok wenn sie wenig dran gehen.
 
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Mindful Chaos

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Totti ist auch so eine, die überall herumnagt. Ich habe mit dem Einzug der Katzen all meine geliebten und teilweise echt teuren Pflanzen verschenkt, weil die giftig waren. Die, die jetzt noch da sind, werden auch angenagt.
Daher habe ich Katzengras besorgt. Habe zwei Töpfe bei Fressnapf gekauft und dann noch so Weizengras, welches man selbst einfach züchten kann mittels normaler einmaliger Bewässerung. Seitdem wird nichts mehr an Pflanzen angenagt. Habe zwei Töpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung stehen und Totti nutzt es gern.
Haben aber auch von Anfang an immer streng "NEIN" gesagt und runtergesetzt wenn wir gesehen haben, das Pflanzen angenagt werden.
Wenn sie sehen, dass ich sie beobachte während sie nah an einer Pflanzen sitzen und den Anschein mache, sie wollen knabbern, gehen sie schon wohl wissend weg. :D
Wer weiß was hier abgeht wenn wir nicht da sind.
 
Lirumlarum

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Wir haben dauerhaft meist einen oder zwei Pott Katzengras stehen. Muss aber regelmäßig neu gesät werden, da die als Katzengräser laufenenden Sorten wie z.B Gerste, Weizen, Weidelgras oder Hirse allesamt nicht sonderlich Fensterbank geeignet sind, da Outdoorgewächse und zudem sehr dungehungrig.
Das scharfkantige Zyperngras oder Papyrus kann ich leider weniger empfehlen ..bin wegen dem scharfkantigen Gezeugsel schon Mal beim TA gesessen...
 
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DosenöffnerfürBonny&Clyde

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  • #10
Falls sie davon kotzen müssen: Übelkeit macht Gras fressen. (und nicht: Gras fressen macht Übelkeit)
Absolut richtig.

Ferner möchte ich Dich darauf hinweisen, das wenn die Katze das Katzengras friest, Du sie öfters mal kotzen siehst.

Also nicht erschrecken oder denken sie vertägt es nicht.

Es hat neben dem Genusseffekt auch die Eigenschaft, sich an die Haare zu binden oder besser gesagt, die Haare die sie beim putzen runterschluckt binden sich an das Katzengras und die Katze bricht die berühmten " Katzenmäuse" (Katzenhaar bällchen) aus.

Das ist ganz normal und hilft sich den Haaren zu entledigen.

Deine Katze wird das Gras lieben.
Bei mir haben sie ständig Zugang, so können sie knabbern, wann immer ihnen der Sinn danach steht.
 
Schlumps

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  • #11
Wir haben dauerhaft meist einen oder zwei Pott Katzengras stehen. Muss aber regelmäßig neu gesät werden, da die als Katzengräser laufenenden Sorten wie z.B Gerste, Weizen, Weidelgras oder Hirse allesamt nicht sonderlich Fensterbank geeignet sind, da Outdoorgewächse und zudem sehr dungehungrig.
Das scharfkantige Zyperngras oder Papyrus kann ich leider weniger empfehlen ..bin wegen dem scharfkantigen Gezeugsel schon Mal beim TA gesessen...

Genau das hatte ich bei einem früheren Kater auch mal. Der musste beim TA in Narkose gelegt werden, um dass im Nasen-Rachenraum verkeilte scharfkantige Gras endoskopisch entfernen zu können. Von alleine hätte er es nicht mehr rausbekommen.

Daher gibt es hier nur weiches Gras aus Getreidesamen. Eine Kilotüte Bio-Weizen gibt es bei dm für unter 2 € und die reicht eeeeeeewig. Das wird (mehr oder weniger) regelmäßig ausgesät, denn das ist der Nachteil - Getreidegras hält leider nicht lange, wird schnell gelb und welk. Das scharfkantige Zyperngras ist wesentlich langlebiger.
Und wenn's mal schnell gehen soll, weil Dosi das Aussäen vergessen hat, gibt es das Getreidegras neben normalem Katzengras auch bei Kölle ("Vitalgras") und Fressnapf ("Softgras"). Habe hier nämlich auch so eine "Kuh", die ganz wild auf Grünzeug ist.
 
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