Frage zu Fütterhäufigkeit bzw. Futter allgemein!

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Felix98

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Hallo!

Ich hätte zwei Fragen:

1) Und zwar haben wir seit zwei Wochen eine neuen kleine Kater. Er ist so ca. 13/14 Wochen alt und eine normale Hauskatze, also keine Rassekatze.

Nun wollte ich fragen ob man junge/kleine Katzen immer füttern soll wenn sie danach verlangen?

Denn er verlangt öfter nach Futter als ich ihm von mir aus geben würde. Ich finde er hat auch immer einen ganz schönen Bauch, wobei die Rippen gut fühlbar sind, also der Bauch kein Fett ist, sondern glaub ich eher dass es das Futter im Bauch ist.
Also ich gebe ihm jedesmal die Hälfte einer 100g Dose (Nassfutter). Versuche im wenig zu geben dafür aber öfter, so ca. 4-6 mal am Tag.

Ich weiß auch dass das irgendwie eine blöde Frage ist, und ich hab ja auch schon vorher eine Katze gehabt, die wir vor 2 1/2 Wochen einschläfern lassen haben. Nur weiß ich nicht mehr wie das damals bei ihr war, da das schon 14 Jahre her ist seit sie klein war, und ich damals auch erst 8 Jahre war.
Und unsere erste Katze haben wir eigentlich auch immer gefüttert wenn sie danach verlangt hat.

2) Meine zweite Frage bezieht sich auf die Art von Futter:

Vor ein paar Tagen habe ich mal so unter "bestes Nassfutter für katzen" gegoogelt und gelesen, dass alles dieses Nassfutter aus dem Supermarkt so schlecht wäre. Also unserer ersten Katze haben wir immer nur das billigste Futter gekauft. Je nachdem wo die Mama eben eingekauft hat: das Molly vom Spar, das Clever vom Billa, das Shah vom Hofer usw. (Österreich)
So, unsere erste Katze ist also 14 Jahre geworden und wir haben sie wegen der chronischen Niereninsuffizienz einschläfern müssen.

So nun möchte ich zu diesen Vorwürfen was schreiben:

z.B. "in diesem Futter ist Zucker drinnen".
Also wenn ich mir die Inhaltsstoffe so anschaue, dann steht nirgends nur in geringstem etwas von Zucker drauf. Wenn es versteckt wäre, dann höchstens in "pflanzliche Nebenerzeugnisse". Und ich würde schon erkennen wenn da irgendwo bei den Inhaltsstoffen Zucker versteckt wäre, da ich Pharmazie studiere und mich da chemisch auskenne.

Was sagt ihr dazu?

Zweitens:
Da ich aufgrund des Vorwurfes, dass das billige Futter bzw. generell das Futter aus dem Supermarkt so schlecht ist, etwas erschrocken war, habe ich mir gedacht ich geh mal zum Fressnapf und schau da nach.
Haben dann nach den Kriterien (viel Fleisch drinnen, kein Zucker, keine "Standardmarke", Preis der auf gute Qualität schließen lässt usw.) alle Futtersorten durchgeschaut. Habe mir dann drei verschiedene Marken mitgenommen (Select Gold, Bio Plan, Premiere). Habe diese dann im Internet eingegeben. Leider wurden auch diese in diversen Foren (auch hier), provokant gesagt, "zerissen".

Nun die provokante Frage meinerseits: Was um Himmels willen soll ich für ein Futter kaufen, dass der Internet-Katzen-Gemeinschaft recht ist?
Soll ich mir das herzaubern? Ist das ganze herumgetue nicht übertrieben? Soll ich etwa um Himmels willen total teures Futter irgendwo bestellen?

Fühlt euch bitte nicht angegriffen. Habe das ganz bewusst überspitzt formuliert. Ich weiß das hört sich so an wie "ihr bösen Leute, warum schimpft ihr mich so, weil ich meiner Katze das billige Futter gebe" :aetschbaetsch2:
Ich bin ja selbst dafür verantwortlich.

Aber wäre echt interessiert daran was ihr zu meinen "Vorwürfen" sagt.

Mfg
Christian

PS: Entschuldigung für diesen episch langen Text. Neige leider zu solch langen Texten.
 
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Eloign

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Also ich gebe ihm jedesmal die Hälfte einer 100g Dose (Nassfutter). Versuche im wenig zu geben dafür aber öfter, so ca. 4-6 mal am Tag.

Nicht weniger geben.
Das Kitten befindet sich im Wachstum, es darf und soll so viel fressen wie es möchte. 600 bis 800gr pro Tag sind durchaus im Rahmen.

Wenn es versteckt wäre, dann höchstens in "pflanzliche Nebenerzeugnisse".

Nein. Zucker kann auch als Farbstoff deklariert bzw. muss bis zu einem gewissen Prozentsatz überhaupt nicht deklariert werden.
Zucker ist aber bei Weitem nicht das Hauptproblem bzw. ist die Parole "kein Zucker" eher mit einer Art Halbwissen konnotiert.

generell das Futter aus dem Supermarkt so schlecht

Lux ist für Sumanafu akzeptabel.

Was um Himmels willen soll ich für ein Futter kaufen, dass der Internet-Katzen-Gemeinschaft recht ist?

Futter nach z.B. diesen Kriterien:

- hoher und genau deklarierter Fleischanteil (nicht "min. 4% Känguru")
- keine pflanzlichen Eiweißextrakte
- keine pflanzlichen Nebenerzeugnisse
- geringer und genau deklarierter Getreideanteil (nicht schlicht "Getreide", sondern z.B. "5% Quinoa")
- Sortenreinheit ist wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich
- keine nicht näher genannten "Öle und Fette"
- genaue Deklaration generell
- kein Zucker/Karamell bzw. Inulin
- keine EG-Zusatzstoffe


Oder du barfst. Das ist am allerrechtesten. Vor allem für die Katze. ;)

Ist das ganze herumgetue nicht übertrieben?

Nein.
Die Katze befindet sich in deiner Obhut, also trägst du die Verantwortung für ihre Gesundheit.
Sie ist ein Fleischfresser und muss entsprechend ernährt werden. Ein Übermaß an Getreideabfällen gehört nicht in einen Karnivorenmagen.

Soll ich etwa um Himmels willen total teures Futter irgendwo bestellen?

Woher stammt eigentlich der Trugschluss, dass gutes Futter automatisch teuer sein muss?
Sandras Tieroase und Zooplus bieten z.B. einige gute Sorten an.
 
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Sumanafu ist übrigens, um das für Forenneueinsteiger noch mal genauer zu erläutern, keine japanische Kampfsportart, sondern SUperMArktNAssFUtter. Ich dachte mir, mit der Abkürzung bist du sonst vielleicht etwas überfordert :D

Select Gold halte ich eigentlich für gutes Futter. Bei Premiere sind manche Sorten gut, allerdings finde ich es ziemlich teuer, für das, was es ist. Bioplan gebe ich gelegentlich zur Abwechslung (weil es eben bio ist), aber da ist mir der deklarierte Fleischanteil auf Dauer zu gering.
Beim Fressnapf findest du z.B. noch Real Nature, das ist auch sehr gutes Futter, Grau und Animonda Carny bzw. Animonda vom Feinsten kann man auch gut füttern.

Ich schaue beim Futter auf folgendes:

- hoher Fleischanteil
- genau deklarierte Getreide- bzw. Gemüseanteile, die nicht mehr als 5% betragen sollten, geringer Kohlehydratanteil
- Rohfett mind. 5% aufwärts
- Rohprotein mind. 10% aufwärts (wobei ich da gelegentlich mal eine Junkfood-Ausnahme mache)
- keine Farb- und Konservierungsstoffe, kein pflanzlicher Fleischersatz (pflanzliche Eiweißextrakte, Soja etc.)
- keine unklaren Sammeldeklarationen (auch hier mache ich gelegentlich Ausnahmen)
- Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen, Deklaration als "Alleinfuttermittel"

Inulin oder Zucker ist mir persönlich zum Beispiel egal, da es der Katze in geringen Mengen meiner Meinung nach nicht schadet. Solange das Futter sonst ok ist, wäre das für mich kein Ausschlussgrund.

Ich füttere, da meiner Meinung nach kein Nassfutter wirklich zufriedenstellend ist, fast nur noch selbstgemachtes Rohfutter. Nassfutter bestelle ich tatsächlich meist im Internet (Sandras Tieroase, Futterplatz, Zooplus), weil da die Auswahl größer ist, es Rabatte gibt und ich die Dosen vor die Tür geliefert bekomme.

Gutes Futter muss nicht unbedingt endlos teuer sein. Auch im Supermarkt gibt es akzeptable Sorten, allerdings sollte man für 50 Cent pro 400-g-Dose nun keine Wunder erwarten.

Und, ganz wichtig, wichtiger als jede Futterqualität: Bitte Kitten nienieniemals alleine aufwachsen lassen. Wenn ihr momentan nur eine Katze habt, schaut euch bitte so schnell wie möglich nach einem zweiten Katerchen um, das in etwa so alt ist wie euer jetziges.
 
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Felix98

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Woher stammt eigentlich der Trugschluss, dass gutes Futter automatisch teuer sein muss?
Sandras Tieroase und Zooplus bieten z.B. einige gute Sorten an.

Eloign danke für deine Antwort.

Was wären z.B. so gute Sorten aus diesen Geschäften?

Das Futter kauft sowieso meine Mutter und bestimmt auch was gekauft wird. Und da zwischen den einzelnen Futtersorten schon ein erheblicher Preisunterschied liegt und sie jetzt schon jammert "das die Tiere so teuer kommen" (haben auch einen Hund) wird sie auch beim billigeren Futter bleiben.

Und es ist ja so, hätte man so viel Geld, dass man nicht wüsste wohin damit, dann wäre es ja echt egal ob man jetzt noch so teures Futter kauft oder nicht, aber da das nicht der Fall ist es doch etwas schwieriger.

Und es ist ja klar dass Preis und Qualiät nicht zwingend proportional zueinander sind, jedoch ist das "Qualitätsfutter" schon um einiges teurer als das "schlechte" Futter.

!!!!ACHTUNG wieder provokant!!!!!:

Und natürlich gibt es so alleinstehende Menschen für die die Katze Partner, Kind und Freund zugleich ist. Und diese Menschen haben dann ja auch nur sich selbst und ihre Katze zu versorgen, und da ist es schon leichter mehr in sie zu investieren. :aetschbaetsch2:

Versteh mich jetzt bitte nicht falsch, als ob meine Katze nur sowas wie ein Gegenstand für mich wäre bzw. nach dem Motto: Wenn die alte "kaputt" ist holen wir uns einfach eine neue Katze.
Ich muss dir sagen als es mit meiner ersten Katze wegen den Nieren dem Ende zugegangen ist, habe ich fast mein ganzes Ferialjob-Geld ausgegeben, und ich hab es gern gemacht. Wenn es gegangen wäre hätte ich vielleicht noch eine meiner Nieren hergegeben.....

Aber ich muss generell (nicht nur was das futter angeht) sagen, dass die Leute heutzutage ihre Tiere sowieso viel zu sehr vermenschlichen und naja....

Also ich liebe meine katze und meinen Hund mache alles für sie wenns sein muss, aber trotzdem bleibt der Rambo ein Hund und der Moritz eine Katze.

Verstehtst du was ich damit sagen will?

Naja hoffe ich komm nicht zu blöd rüber.

PS: Wieder so ein langer Text :dead:
 
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Naja, für mich sind meine Katzen auch Katzen ;)
Aber Katzen sind nun mal Fleisch- und keine Pflanzenfresser.

Um mal Klartext zu reden - also, falls du die Frage beantworten willst:
Wie viel könnt und wollt ihr denn pro Tag ausgeben?
 
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Eloign

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Was wären z.B. so gute Sorten aus diesen Geschäften?

Mac’s z.B.

"das die Tiere so teuer kommen" (haben auch einen Hund) wird sie auch beim billigeren Futter bleiben.

Als Tipp für deine Mutter: Mit Barfen (auch mit verwendetem Biofleisch) gibt man deutlich weniger an monatlichen Futterkosten aus.

Und natürlich gibt es so alleinstehende Menschen für die die Katze Partner, Kind und Freund zugleich ist. Und diese Menschen haben dann ja auch nur sich selbst und ihre Katze zu versorgen, und da ist es schon leichter mehr in sie zu investieren.

Du wirst staunen, aber auch im Forum treiben sich nicht ausschließlich Milliardäre mit tausend Yachten vergoldeten Nasenspitzen herum. :D
Sondern auch am Hungertuch nagende Studenten (z.B. ich), Großfamilien, alleinerziehende Mütter usw. Und dennoch gelingt es diesen Gruppen, Katzen halbwegs passables Futter anzubieten.

dass die Leute heutzutage ihre Tiere sowieso viel zu sehr vermenschlichen und naja....

Aber was hat gutes Futter mit Vermenschlichung zu tun?
Rein faktisch ist bewiesen: Die Katze ist ein Fleischfresser/Beutefresser, der auf proteinreiche und kohlenhydratarme Nahrung spezialisiert ist. Man vermenschlicht nichts, indem man sich bei der Ernährung genau nach diesen belegten Fakten richtet.

und der Moritz eine Katze.

Und auch der Moritz hat ein Scherengebiss, Krallen, messerscharfe Zähne und einen Organismus, der exakt auf die Verdauung von viel Fleisch und wenig Kohlenhydraten/Getreide ausgerichtet ist. (Nicht böse gemeint.)
 
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Felix98

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Hallo JFA!
auch dir danke für die Antwort.

Und, ganz wichtig, wichtiger als jede Futterqualität: Bitte Kitten nienieniemals alleine aufwachsen lassen. Wenn ihr momentan nur eine Katze habt, schaut euch bitte so schnell wie möglich nach einem zweiten Katerchen um, das in etwa so alt ist wie euer jetziges.

Nun dazu: Also dass man das muss ist mir auch neu. Ich weiß schon, dass wenn man viel fort ist es besser ist zwei Katzen zu haben, die sich gegenseitig beschäftigen. Aber dass man generell zwei Katzen halten soll ist mir neu. Oder wie soll ich das verstehen?

Also mein "Traum" ist es ja schon immer zwei Katzen zu haben. Und die Vorbesitzerin unseres Moritz wollte die Kätzchen (4 Geschwisterchen) auch paarweise abgeben. Aber da wir ja auch schon einen Hund haben, war es für meine Mutter zuviel. Die wollte nicht zwei. Und da sie das Futter kauft und im Endeffekt wenn ich wieder studieren muss auf sie schauen muss, hatte sie das letzte Wort.

Also nochmal meinst du, dass es besser ist wenn ein Kätzchen mit einem zweiten aufwächst und es bei einer erwachsenen Katze egal wäre, oder meinst du generell, dass eine Katze nie allein gehalten werden sollte?

mfg
 
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Katzen sollten grundsätzlich nicht alleine gehalten werden, vor allem als Wohnungskatzen nicht, einfach, weil sie soziale Tiere sind und Artgenossen brauchen.

Bei erwachsenen Katzen gibt es allerdings manchmal Einzelgänger, die sich mit anderen Katzen überhaupt nicht mehr verstehen - das kommt meistens daher, dass sie irgendjemand zu lange alleine gehalten hat und sie deswegen ihr komplettes Sozialverhalten verlernt haben. Kaspar-Hauser-Syndrom, quasi. Solche Katzen kann (und meistens: muss) man allein halten - da ist es dann allerdings erforderlich, dass man sehr viel Zeit für sie hat.

Bei Freigängern ist es auch nicht so schlimm, wenn sie allein gehalten werden, weil sie sich ihre Sozialkontakte draußen suchen können.

Ein Kitten allein zu halten, ist aber meiner Meinung nach wirklich nicht vertretbar.
Wenn du Überzeugungsmaterial für deine Mutter brauchst, sag Bescheid ;)

Soll der Kater denn später Freigänger werden?
 
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Felix98

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Naja, für mich sind meine Katzen auch Katzen ;)
Aber Katzen sind nun mal Fleisch- und keine Pflanzenfresser.

Um mal Klartext zu reden - also, falls du die Frage beantworten willst:
Wie viel könnt und wollt ihr denn pro Tag ausgeben?

Naja gehen wir mal von unserer alten Katze aus. Die hat max. 4 100g-Schalen gegessen. Und eine kostet so ca. 0,29 €.
Ergibt bisher: 1,16 € pro Tag
Aufgerechnet mit dem idealen Futter das schon über 1 € pro 100g kostet wären das 4 € pro Tag.

Da ich es nicht bezahle, weiß ich es gar nicht wie viel meine Mutter ausgeben würde.
Aber nur als Beispiel: Da unsere erste Katze Felix ja eine CNI hatte haben wir zwischendurch mal versucht sie mit "Nierendiät-Futter" zu füttern. Und da hat eine Packung mit 8* 100g so ca. 10,40 € gekostet. Sprich ein Schalerl 1,30 €
= pro Tag 5,2 €
Wir haben es zwar abwechselnd mit dem "normalen" Futter gegeben. jedoch hat man das auch beim Geldbörserl gespürt. Und noch dazu hat es unsere Katze nicht mal wirklich gefressen. Und 90% davon sind schlussendlich doch im Müll oder Magen unseres Hundes gelangt.

Jetzt weiß ich auch, dass man vom "guten" Futter auch Trockenfutter nehmen könnte, das ja meist billiger ist als das entsprechende nassfutter. Nur ist das ja so, dass Katzen (nach unserer Tierärztin) sowieso dazu neigen zu wenig zu trinken, und sie mit Trockenfutter noch weniger Flüssigkeit bekommen würden. Jetzt ist das auch nicht so einfach.

mfg
 
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  • #10
Also - ich kaufe kein Futter, das pro 100 g einen Euro kostet ;) Ich habe drei Katzen, müsste ich da vier Euro pro Katze und Tag an Futter rechnen, wäre ich in Nullkommanix verarmt.

Guck dich mal nicht bei den Schälchen, sondern bei den Dosen um. Im Verhältnis am günstigsten sind 400-g-Dosen. 800 g gibt es mittlerweile auch, da braucht es aber schon mehrere Katzen, damit sich das rentiert.
Bei erwachsenen Katzen reichen bei hochwertigem Futter im Normalfall 200 g täglich.

Trockenfutter ist nicht besonders gesund, wie du schon richtig erkannt hast. Da ist auch das billigste Nassfutter besser.
 
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Felix98

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  • #11
Ein Kitten allein zu halten, ist aber meiner Meinung nach wirklich nicht vertretbar.
Wenn du Überzeugungsmaterial für deine Mutter brauchst, sag Bescheid ;)

Soll der Kater denn später Freigänger werden?

Ich schreib dir dazu nochmal was.
Also wir haben den Moritz jetzt nicht ganz zwei Wochen und wollen ihn so ab nächster Woche mal rauslassen. Er wird also ein Freigänger.
Nur haben wir derzeit so Angst, dass er überfahren wird. Wir wohnen zwar am Land und man kann sagen, dass er auf 3 Seiten unseres Hauses gefahrlos hunderte Meter weit gehen könnte. Jedoch die vierte Seite, da ist eben die Straße so ca. 20 Meter entfernt. Und sie ist jetzt auch nicht stark befahren. Aber wenn er zum falschen Zeitpunkt aus einem Busch oder so herausspringt, dann kann das fatale folgen haben.

Nur als Beispiel: unsere erste katze Felix (weiblich wurde 14 jahre alt) ist generell wenn überhaupt nur sehr selten in eben diese Richtung gegangen. Man musste sich also nicht mehr wirklich fürchten.
Da ich ja wie gesagt zu zwei Katzen neigen würde, konnte ich meine Mutter 2005 überreden (Felix hatten wir seit 1997) eine zweite Katze heimzuholen. Und da wir 2003 schon unseren Hund zum Felix dazugeholt hatten, und die zwei nach wochenlangem "Beleidigt Sein" vom Felix fast noch Freunde wurden, habe ich mir gedacht dass sich Felix auch an eine zweite Katze gewöhnen würde. Nur war das nicht der Fall. Felix kam nicht mehr ins Haus.
Man muss schon fast sagen glücklicherweise (für Felix) wurde die zweite Katze mit 5 Monaten überfahren, und Felix hat es uns gedankt dass wir sie wieder "weggeben" haben. Von diesem Zeitpunkt an war er so zutraulich wie noch nie.
Seit da war das Thema zweite Katze erledigt.
Auf was ich eigentlich hinaus wollte: Eben unsere zweite Katze hat es gerade zu magnetisch in Richtung Straße gezogen, und das ist nicht gut gegangen.

So viel dazu.

Du kannst es ja probieren meine Mutti zu überzeugen. :aetschbaetsch2:

mfg
 
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merlwutzi

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  • #12
So nun möchte ich zu diesen Vorwürfen was schreiben:

z.B. "in diesem Futter ist Zucker drinnen".
Also wenn ich mir die Inhaltsstoffe so anschaue, dann steht nirgends nur in geringstem etwas von Zucker drauf.
Dann wirf mal nen Blick auf die 400 g Dosen.
Da steht bei Inhaltsstoffe fast überall Zucker drauf.
Die 100 g Schälchen enthalten meistens(!) keinen Zucker, sind aber auch dementsprechend teurer.
 
Paty

Paty

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  • #13
Wie alt ist denn euer Moritz?

Dir ist aber schon klar dass man eine Katze nur kastriert, geimpft und gechippt raus lassen sollte - und am besten erst in einem Alter von mindestens 9 Monaten - vorher sind sie einfach noch nicht wachsam genug und rennen blind drauf los.

Ich bin auch der Meinung Einzelkatze geht so gar nicht, ich seh es an meinen, sie dürfen zwar raus aber sie sind ja nicht 24 Stunden am Tag das ganze Jahr über draußen (wenn es so wäre bräuchte ich ja keine Katzen halten ;))

Meine brauchen einander zum spielen, raufen, schmusen, putzen - kein Mensch und auch kein Hund kann einer Katze den Kumpel ersetzen.

Zum Futter - meine zwei fressen zur Zeit ca. 600 gr. Nassfutter zusammen.

Ich füttere Animonda Carny (200gr. Dose 0,75 Euro), Bozita (370gr. Tetra Pack 1,15 Euro) und Grau (200gr. Dose 1,39 Euro)

Was bedeutet - egal was ich füttere, bzw. welche Kombination, ich komme am Tag nicht über 3 Euro für beide Katzen. Und diese Sorten sind alle Zucker- und Getreidefrei. Und da gibt es noch viele andere Sorten wie RealNature vom Fressnapf, Mac's, Leonardo usw. die in diesem Preisbereich liegen - somit sollte es auch nicht schwer sein etwas zu finden was der Katze schmeckt.

Und das ganze bestelle ich online - da gibt es dann auf den oben genannten Preis nochmal 5% Rabatt und wird direkt vor die Haustür geliefert (ich bestelle bei Futterplatz.de - aber es gibt noch sehr viele andere gute Onlineshops), vielleicht ist das ja auch ein Argument welches deine Mutter überzeugen kann. Sie hat kein Geschleppe an Futter mehr, es ist online günstiger und dort gibt es auch Hundefutter :D
 
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Felix98

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  • #14
Wie alt ist denn euer Moritz?

So 13/14 Wochen.

Dir ist aber schon klar dass man eine Katze nur kastriert, geimpft und gechippt raus lassen sollte - und am besten erst in einem Alter von mindestens 9 Monaten - vorher sind sie einfach noch nicht wachsam genug und rennen blind drauf los.

Nein, war mir bisher nicht klar dass man ihn erst mit 9 Monaten rauslassen sollte. Normalerweise lassen wir die Katzen schon nach ein paar Tagen raus, nachdem wir sie bekommen haben. Sogesehen ist es beim Moritz schon eine Ausnahme, dass wir ihn überhaupt 2 Wochen drinnen gelassen haben.
Geimpft ist er ja, kastriert natürlich noch nicht und gechipt ist er auch nicht, und das wird wahrscheinlich auch so bleiben (also das chippen).

mfg
 
January54

January54

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  • #15
Hallo Felix!
Zuerst mal find ich es sehr gut,das du dich hier angemeldet hast!!
Es besteht wirklich noch viel "Aufklärungsbedarf"eurerseits,was Katzenhaltung im Jahre 2011 angeht.
Kein seriöses Tierheim wuerde dir heuzutage ein c.13 Wochen altes Kätzchen mitgeben,das dann unkastriert und (ungechipt/tätowiert) sfort in den Freigang entlassen wird.:eek:
Auch werden Kitten generell nur zu zweit abgegeben,falls keine weitere Katze im Haushalt lebt.
Das alles hat gute Gründe. Sie dienen dem Schutz des Tieres,und damit seiner psychischen und körperlichen Sicherheit.!!!
Bitte lies hier mal etwas quer.Das ist mein dringender Rat an dich und deine Mutter.
 
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Felix98

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  • #16
Jetzt muss ich aber ernsthaft fragen, worin das Problem besteht, wenn man ihn jetzt rauslässt.
Kastrieren kann man ihn jetzt noch nicht, und das schlimmste hierbei wäre dass er irgendwo Babys zeugt, aber auch erst in ein paar Monaten. -Und da müsste er auch eine unkastrierte Katze finden. Also so gesehen......

Und natürlich ist die Gefahr größer, dass er überfahren wird. Jedoch ist kann das genauso passieren, wenn er 1,2,6 oder 14 Jahre ist. - Wenn das Glück eben nicht auf seiner Seite ist....

Und das mit dem Chippen ist ja auch würd ich sagen eher in einer großstadt angesagt......

Und wir müssen ja jetzt schon aufpassen, da er nur mehr darauf wartet, dass die Eingangstür einen Moment zu lang offen ist und er raus kann....


Und für JFA:

Also habe meiner Mama jetzt eure Argumente dargelegt und um sie wörtlich zu zitieren (Sie hat es im Dialekt gesagt):
"Bist du depatt. Ich brauche keine zweite Katze. Es wäre ja was anderes wenn er nicht raus könnte. Ist mir ja egal was die da drinnen schreiben."

Und ich muss sagen, mir war es ja auch völlig neu, dass man zwei Katzen haben soll. Ich will ja sowieso zwei haben, unabhängig davon ob es auch so sein muss.

mfg
 
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Eloign

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  • #17
Er ist ein Kitten und somit sehr, sehr unerfahren, was Verkehr, fremde Menschen und Co. betrifft. Im Kampf gegen Artgenossen hätte er so gut wie keine Chance.

Und da müsste er auch eine unkastrierte Katze finden. Also so gesehen......

Unkastrierte Kater nehmen oft weite Streifzüge auf sich, um ein unkastriertes Weibchen zu finden. Während dieser "Wanderung" steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass er einem Unfalltod zum Opfer fällt. Auch so junge Kater können schon in der Lage sein, Katzen erfolgreich zu decken. Wenn das geschieht, dann gibt es automatisch einen Wurf unerwünschter Kitten mehr, die irgendwo elendig verdursten und verhungern.
Es gibt genügend Katzen auf dieser Welt, man muss diese Masse nicht unkontrolliert steigern.

Und natürlich ist die Gefahr größer, dass er überfahren wird. Jedoch ist kann das genauso passieren, wenn er 1,2,6 oder 14 Jahre ist.

Aber muss man das Risiko unnötig herausfordern?

Und das mit dem Chippen ist ja auch würd ich sagen eher in einer großstadt angesagt......

Warum denn das?
Der Kater braucht nur einmal eine größere Wanderung zu unternehmen, um dann irgendwo in einer anderen Region aufgegriffen zu werden. Wird er dann einem TA vorgestellt, dann kann er schlichtweg nicht zugeordnet werden, was sich bei einem Chip anders gestalten würde.
Mit Chip kann er beim TA in Sekundenschnelle zugeordnet werden und man erspart sich lange, kräftezehrende Suchaktionen.
 
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Felix98

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  • #18
Also irgendwie muss ich gerade schmunzeln, wenn ich bedenke, dass ich in meinem Umfeld sowieso schon etwas belächelt werde, weil ich so übergenau bei der Haltung wäre und sozusagen "viel zu viel herumtue".

Und hier für euch bin ich ja fast schon einer der schlechtesten Katzenhalter der Welt. (wieder überspitzt formuliert)

Ist irgendwie schon witzig....... Jetzt ist halt die Frage: Wo liegen die beiden Extreme????!!!!!!!!

Ich geb euch auch ein Beispiel: Wie weiter vorne geschrieben haben wir uns 2005 eine Katze heimgeholt. Die haben wir von Bekannten, die Bauern sind (wo der unerwünschte Nachwuchs.... naja ihr wisst schon), bekommen. Und da habe ich dafür kämpfen müssen, dass sie überhaupt 9 Wochen bei der Mutter bleibt.
Und hier hätte ich ja auch schon übertrieben.

mfg
 
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January54

January54

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65
  • #19
Also irgendwie muss ich gerade schmunzeln, wenn ich bedenke, dass ich in meinem Umfeld sowieso schon etwas belächelt werde, weil ich so übergenau bei der Haltung wäre und sozusagen "viel zu viel herumtue".

Und hier für euch bin ich ja fast schon einer der schlechtesten Katzenhalter der Welt. (wieder überspitzt formuliert)

Ist irgendwie schon witzig....... Jetzt ist halt die Frage: Wo liegen die beiden Extreme????!!!!!!!!

mfg
Vielleicht in der Einstellung zum "TIER"schlechthin!!
In der Verantwortlichkeit als Halter die man hat??
Oder eben nicht hat...!!
Bevor man sich ein Haustier anschafft,sollte man sich in der Regel gründlich informieren,abwaegen und entscheiden.
Wenn dies nicht geschehen ist,später Rat holen...alles überdenken und und Rat evtl.annehmen???
 
nell&emmi

nell&emmi

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17. September 2011
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  • #20
Ich sehe das genauso wie ihr, als Halter ist man verantwortlich und sollte alles tun damit es dem Tier so gut wie möglich geht. Schließlich kann es sich ja selbst nicht helfen.
Aber es ist nunmal fakt, dass das eine ziemlich moderne Denkweise ist. Vor allem auf dem Dorf ist es doch heute auch noch so, die Katzen sind halt da, fangen ein Paar Mäuse, Futter wird nicht gekauft denn es reichen ja die Essensreste, Geld für den Tierarzt gibt man nicht extra aus, das ist dann die natürliche Auslese usw.
Ich sehe das in meiner eigenen Verwandschaft. Man wird da belächelt und es wird einem tatsächlich unterstellt dass man das Tier zu sehr vermenschlicht, dass das Tier besseres Futter bekommt als man selbst etc.
Ja und selbst wenn, mag sein aber es macht mir halt Freude.
Ich will damit sagen, dass es immer auf das Umfeld und die Sichtweise ankommt und hier in diesem Forum treffen schon richtige Katzenliebhaber aufeinander aber so sind halt nicht alle Katzenhalter.
Meine Mutti liebt ihre Katze. Sie bekommt Tütchen von felix, whiskas und Trofu. Was habe ich ihr schon für Vorträge gehalten dass das ungesund ist und sie für den Preis besseres Futter bekommen kann. Nein das interessiert sie nicht denn die Mietz mag das Futter gerne also bekommt sie es. Punkt. Ich habe mir da echt den Mund fusselig geredet und gehe ja auch mit gutem Beispiel voran aber es bringt nichts. Und trotzdem liebt sie ihre Katze über alles.
 
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