FORL Kater - Schmerzen nach OP

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Elilette

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Hallo zusammen,

hier die Vorgeschichte:

ich habe einen FORL-Kater und eine FORL-Katze. Wir sind in Behandlung bei einem ZTA, der Mitglied im DGT ist und ein dentales Röntgengerät hat.

Unser ZTA weigert sich beharrlich, gesunde Zähne zu ziehen. So wurden am 23.02. dem Kater zwei befallene Backenzähne im Oberkiefer gezogen. Die "Gegenspieler" im Unterkiefer blieben stehen, da der ZTA meinte, dass das vom Biss her passen würde (bei der allerersten FORL-OP letztes Jahr hat er jedoch den Gegenspieler mitgezogen :confused:). Unsere Katz musste auch zwei Zähne lassen, die Gegenspieler blieben auch stehen, ihr geht es prima, wirkt seit der OP sogar noch lebhafter.

Die folgenden zwei Wochen fraß Charly recht schlecht, bei der Nachkontrolle am 08.03. stellte sich heraus, dass ein Gegenspieler vom Unterkiefer in die obere Wunde piekst und es sogar etwas geblutet hat. Es wurde für heute ein neuer OP-Termin vereinbart, um die (noch) gesunden Gegenspieler zu ziehen.

Heute jedoch sah die Wunde super aus, der TA konnte nicht feststellen, dass der Gegenspieler noch Probleme bereitet.

Ich bin allerdings der festen Meinung, dass mein Charly Schmerzen hat.
- er spielt kaum noch
- er verzichtet freiwillig auf die guten Liegeplätze und überlässt sie der Schwester
- er frisst wenig (nimmt aber merkwürdigerweise nicht ab)
- er schläft sehr viel
- er ist sehr anhänglich

Da der TA dem Charly keine unnötige OP zumuten wollte, wurden wir mit Metacam nach Hause geschickt, um zu überprüfen, ob er mit Schmerzmittel sein Verhalten ändert. Und dreimal dürft ihr raten... er hat etwas gespielt und auch nicht ganz so viel geschlafen nach der Metacam-Einnahme. Insgesamt wirkte der TA mit der Situation schon überfordert. Er hat sich auch brav alle Röntgen-Aufnahmen angeschaut, die vor und auch nach der OP zur Kontrolle gemacht wurden und konnte keine Wurzelreste entdecken. Es sieht so aus, dass der TA sich den Freitagmorgen geblockt hält, um die Gegenspieler zu ziehen, falls sich durch die Metacam-Gabe zeigt, dass Charles Verhalten sich wieder normalisiert. Das wäre dann die dritte Narkose in 6 Monaten (Inhalationsnarkose bietet er leider nicht an).

Ist es wirklich so, dass die Gegenspieler immer mit raus müssen? Oder gibt es auch Fälle in denen das gutgehen kann?

Ich bin eigentlich für eine zweite Meinung, habe jedoch keine Ahnung, wo ich hingehen könnte.

Hat jemand vielleicht eine Empfehlung für einen ZTA im Kreis Unna und drumherum, der auch wirklich Erfahrung mit FORL-Extraktionen hat??

Leicht verzweifelte Grüße Elilette
 
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tiha

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Wurde ein Blutbild gemacht?


Ist dein Kerlchen kooperativ? Dann könne man normale Aufnahmen vom Kiefer machen ohne Narkose und schauen, ob da ggf. etwas ersichtlich ist.
 
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krissi007

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Hallo Elilette,

am Besten gehst du zu einem Zahnarzt.
Guck, hier sind Adressen, hoffe du findes einen in deiner Nähe. http://tierzahnaerzte.de/
 
krissi007

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wenn du auf der Seite den Suchradius auf 50 km stellst, dann hast du insgesamt 5 Tierzahnärzte.

Lieben Dank Krissi, von dieser Seite habe ich unseren ZTA :)

Ich suche wirklich einen, bei dem vielleicht schonmal ein User hier gewesen ist und ihn tatsächlich weiterempfehlen kann :rolleyes:
 
Elilette

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Ist dein Kerlchen kooperativ? Dann könne man normale Aufnahmen vom Kiefer machen ohne Narkose und schauen, ob da ggf. etwas ersichtlich ist.

Ganz ehrlich? Keine Ahnung... seine Kooperation sinkt jedenfalls mit jedem TA-Besuch... eigentlich isser aber ganz lieb:pink-heart:

Ich würde das dann auf alle Fälle mal ansprechen!
 
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tiha

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  • #10
Das BB sieht wirklich sehr gut aus. Die Nierenwerte würde ich in ein paar Wochen nach kpl. Genesung nochmal testen lassen.

Zu dem Problem jetzt ... hat er vor der OP ganz normal gefressen? Wenn ja, dann würde ich ihn röntgen lassen, wie oben geschrieben. Und sicherheitshalber den fPLi für die Bauchspeiheldrüse, die Symptome würden da leider auch passen. Achte aber darauf, dass er - glaub ich - mind. 12 Std. nüchtern ist bei diesem Wert.

Ich drück euch die Daumen!


Wegen des TA ... frag mal gezielt im Forl-Thread nach, da hast du wahrscheinlich die größten Chancen http://www.katzen-forum.net/augen-ohren-zaehne/3431-f-o-r-l-275.html
 
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doppelpack

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  • #11
Ich kann es nicht finden, wo wohnst du?

Edit: Ach Mist, gefunden. Leider eine völlig andere Ecke. :( Hätte dir gerne meine ZTA empfohlen. :(
 
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  • #12
Zu dem Problem jetzt ... hat er vor der OP ganz normal gefressen? Wenn ja, dann würde ich ihn röntgen lassen, wie oben geschrieben. Und sicherheitshalber den fPLi für die Bauchspeiheldrüse, die Symptome würden da leider auch passen. Achte aber darauf, dass er - glaub ich - mind. 12 Std. nüchtern ist bei diesem Wert.

Das ist nicht ganz so leicht zu beantworten... bei mir wurde in den letzten Wochen gerne gemäkelt und auch oft wenig gefressen (deswegen ging es u. a. auch im Februar zum ZTA).

Direkt vor der OP allerdings waren wir 10 Tage im Urlaub... und laut unseren Katzensittern haben sich die beiden Riesen-Portionen weggefuttert :cool: Kaum sind wir aus dem Urlaub zurück wieder das alte Gemäkel. Dazu kommt dann ja auch noch, dass ich nach der OP das ganze ungesunde Zeug angeboten habe, damit die Herrschaften fressen (Thunfischpanade auf dem Barf, sogar Sheba hab ich gekauft, in der Hoffnung, dass das Zeug den Appetit anregt :massaker:)

Evtl. hab ich den Charly auch etwas verzogen, die Carla frisst eh nur Barf und kaum was anderes.

Ich werde dann die Bauchspeicheldrüse mal im Hinterkopf behalten fürs nächste BB :oha:
 
Elilette

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  • #13
krissi007

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  • #14
Wenn du hier oder in dem von Tina empfohlenen Thread keine Praxis genannt bekommst, dann könntest du bei den anderen ZTA anrufen und dich erkundigen, ob sie bereit sind, alle Zähne zu ziehen.

Wieviel Zähne hat denn noch dein Kater?

Bei FORL werdet ihr leider auch keine Ruhe haben, solange die Zähne noch drin sind. :( Das ist meine Erfahrung.

Alles Gute
 
Elilette

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  • #15
Wenn du hier oder in dem von Tina empfohlenen Thread keine Praxis genannt bekommst, dann könntest du bei den anderen ZTA anrufen und dich erkundigen, ob sie bereit sind, alle Zähne zu ziehen.

Wieviel Zähne hat denn noch dein Kater?

Bei FORL werdet ihr leider auch keine Ruhe haben, solange die Zähne noch drin sind. :( Das ist meine Erfahrung.

Alles Gute

Jepp, das ist mein Plan C. Meinen jetzigen hab ich auch schon drauf angesprochen, der wehrt sich mit Händen und Füßen. Die beiden sind auch gerade etwas über zwei, und wenn ich dann überlege, wie oft ich im Laufe ihres Katzenlebens dann 1-2 befallene Zähne ziehen lassen müsste... au weia

Charly wurden bis jetzt 4 Zähne gezogen, und ein oder zwei Mini-Zähne sind wohl von alleine abhanden gekommen.

Weiß jemand wie viele Stunden nach Einnahme das Metacam noch wirkt? Er hat es heute morgen um zehn bekommen, und bis vor einer Stunde war er eigentlich noch ganz gut drauf...(jetzt schläft der Süße aber auch gerade :pink-heart:)
 
Dichtlwichtl

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  • #16
Vielleicht kann ich bedingt helfen...

Bei Sunnys letzter Zahn Op hatte er auch mehr Schmerzen als bei seiner Ersten.

Er hat gefressen, aber nicht gespielt und vorallem hat er ständig mit seiner Pfote am Maul gerieben.
Dadurch ist alles riesig angeschwollen. Zum Glück hat er sich nichts richtig aufgekratzt, aber es konnte einfach auch nicht richtig abheilen.

Nach Kontrolle das sich auch wirklich! nichts entzündet hat oder aufgegangen ist haben wir ein stärkeres Schmerzmittel bekommen.
Danach war alles gut und innerhalb weniger Tage verheilt.

Was ich sagen will: bei mittlerweile 3 Zahn-Katzen war noch nie ein stärkeres Schmerzmittel als Metacam notwendig. Auch bei Sunny nicht. Und doch hat er es das letzte Mal gebraucht.

Aber auch dafür benötigst du erst einen kompetenten TA...
Doch keine große Hilfe....
 
spongi

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  • #17
Ich war schon einmal bei Dirk Neuhaus.
Er hat mich, meiner Meinung nach, sehr ausführlich beraten in Sachen FORL.
Ich habe ihn als Zweitmeinung nach der Behandlung bei meinem Haus TA aufgesucht.
Die Abrechnung war auch sehr fair in meinem Fall.
 
Elilette

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  • #18
Sooo, nachdem Charly am Wochenende wieder transusig wurde, haben wir eine zweite Meinung eingeholt (Dr. Neuhaus kam für uns nicht in Frage). Wir haben uns von unserer Haus TÄ den ZTA empfehlen lassen, zu dem sie immer überweist.

Schlauer sind wir jetzt aber auch nicht. Im Mäulchen war nix zu entdecken (nur eine gaanz leichte ZFE), was Charlys Symptome oder eine weitere Narkose für ein Röntgen rechtfertigen würde. Ohne Narkose hätte er ein Röntgen sicherlich nicht mitgemacht. Bei den nicht gezogenen Gegenstücken im Unterkiefer sah der ZTA auch kein Problem.

Schneller als ich gucken konnte, wurde Charly Convenia und Metacam gespritzt, mit der Empfehlung, das Metacam noch weitere 4 Tage und danach jeden 2. Tag zu geben (das wäre ja überhaupt nicht schädlich, da ja eh nur ein abschwellendes Medikament und noch nicht einmal schmerzstillend wäre es :wow:).

Überhaupt sollten wir uns darauf einrichten, immer wieder Metacam und AB geben zu müssen wegen der ZFE. Ah ja.

Ob allerdings im Rest der Katz noch irgendwelche Probleme sind, konnte er uns logischerweise auch nicht sagen, nur dass das BB im Grunde unauffällig sei. Es wurde uns nur noch geraten, FIV und FeLV testen zu lassen.

Auf das Entfernen von allen Zähnen angesprochen, hieß es auch hier wieder, dass man nur kranke Zähne ziehen würde. Außer man hätte den absoluten Härtefall vorliegen, zu dem meine beiden sicherlich nicht gehören würden (da fing er übrigens schon fast von alleine mit an... ob wohl schon mehrere Patienten mit dem Wunsch an ihn herangetreten sind?? :aetschbaetsch1:)

Dann waren wir nach einem netten Gespräch raus aus der Praxis und kein bisschen schlauer... außer dass ich meinem Notizzettel fürs nächste BB der Bauchspeicheldrüse noch FIV und FeLV hinzugefügt habe.

Immer noch verzweifelte Grüße
Eillette (mit einem dank Metacam gerade sehr mopsfidelen Kater, den sie sicherlich nicht weiter damit vollstopfen wird :grr:)
 

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