FIV und Gingivitis - ich brauche Experten.

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Demotivation

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Hallo ihr Lieben,

ich brauche euren Rat - ich glaube nämlich langsam, ich bin im falschen Film. Könnte ein etwas längerer Post werden, aber ich möchte ausführliche Infos geben.

Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Kimmy (ca. 2,5 Jahre) beim Tierarzt, da sie öfter erbrochen hat. Wir waren zum ersten Mal in der Praxis, Kimmy lebt erst seit Ende Oktober bei mir. Jedenfalls stellte die TÄ eine schwere Zahnfleischentzündung fest, ein Zahn war auch ziemlich vereitert. Sie bekam ein Antibiotikum gespritzt, um die Entzündung erstmal einzudämmen.

Nach ein paar Tagen dann Zahn-OP: Es wurde ein Zahn entfernt, beim Rest Zahnstein entfernt. Ich war eh schon ziemlich durch den Wind, bekam die Katze noch in Narkose liegend mit und war recht fertig. Naja. Katz hat es gut überstanden.

Röntgenbilder wurden nicht angefertigt, obwohl ich das im Vorfeld ansprach (hatte Angst, es könnte FORL sein). Die TÄ meinte, auch FORL könne man ohne Röntgen erkennen, und lehnte dies ab.

Nach der OP bekam ich ein Hormonpräparat mit, dass Kimmy die nächsten vier Wochen bekommen sollte. Da die Süße FIV hat, fragte ich explizit, ob es damit Probleme geben könnte - dies wurde verneint, es habe keine Auswirkungen auf das Immunsystem. (Das Zeug heißt Megastoral - ich hatte etwas gegoogelt und nur herausgefunden, dass es auch bei anderen wegen Zahnfleischentzündung gegeben wurde.)

Man muss zugeben: Kimmy wirkt wieder etwas lebhafter, frisst besser. Sie hat die OP gut verdaut, denke ich.

Zwischenzeitlich brachte ich unseren Kater zu einer anderen Praxis (von der ersten mit der OP war ich nicht so überzeugt....), da mir bei ihm auch ziemlicher Mundgeruch aufgefallen ist. Bei dieser zweiten Praxis wurde festgestellt, dass auch er eine Zahnfleischentzündung hat. Die TÄ riet mir aber, erstmal abzuwarten, und erst etwas zu unternehmen/ ihn wieder vorzustellen, wenn er Beschwerden dadurch zeigt. Nun ja. Nach meinen eigenen bescheidenen Recherchen ist das doch auch nur Verzögerungstaktik? Von allein wird es wohl kaum besser werden...

Heute waren wir mit Kimmy wieder in der ersten Praxis, ich sollte zwei Wochen nach der OP noch einmal vorstellig werden, um zu überprüfen, ob alles okay ist. Diesmal war ein anderer TA im Dienst. Die Zahnfleischentzündung scheint besser, ist aber noch nicht ganz weg.

Dieser TA riet mir nun von den Megastoral-Tabletten ab. Sei zu hoch dosiert, meinte er - und gab ihr den Wirkstoff stattdessen als Injektion. Dann erst erklärte er mir, dass man da ja vorsichtig sein müsse, da das im Körper zu Cortison abgebaut wird, also durchaus das Immunsystem unterdrückt :mad:

Zusätzlich gab er mir eine Paste mit, die ich Kimmy nun zweimal täglich ins Maul geben soll. ViroLysin. Ich hab noch nicht recherchiert, was es damit auf sich hat, bin aber erstmal sehr skeptisch, ob ich ihr das auch noch zumuten soll.

Der TA heute meinte, wenn es nicht besser wird, wäre es gut, einen Abstrich zu machen. Dies wurde aber erst angesprochen, nachdem ich dreimal darauf hinwies, dass ich nicht die günstigte Lösung will, sondern was für die Katze das beste ist, koste es was es wolle.

Aber wenn ich das jetzt richtig interpretiere, hat Kimmy am Anfang ein Antibiotikum gekriegt, dann ein Immunsuppressivum und jetzt eine Paste gegen Virusinfektionen?

Ich hab den Eindruck, hier wird einfach ins Blaue hinein gehandelt, und dass DIE Praxis mich nicht mehr wiedersieht, soviel ist klar. Ich weiß einfach absolut nicht mehr, wem ich was glauben soll oder was ich machen soll, da mir bisher jeder was anderes erzählt.

Wie würdet ihr das bisherige bewerten bzw. was denkt ihr, soll und kann ich tun? Ich bin echt überfordert.

Und wenn jemand im Nordosten Berlins einen guten Tierarzt kennt, bin ich herzlich dankbar.
 
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FrauFreitag

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Röntgenbilder wurden nicht angefertigt, obwohl ich das im Vorfeld ansprach (hatte Angst, es könnte FORL sein). Die TÄ meinte, auch FORL könne man ohne Röntgen erkennen, und lehnte dies ab.

[...]
Aber wenn ich das jetzt richtig interpretiere, hat Kimmy am Anfang ein Antibiotikum gekriegt, dann ein Immunsuppressivum und jetzt eine Paste gegen Virusinfektionen?

Ich hab den Eindruck, hier wird einfach ins Blaue hinein gehandelt, und dass DIE Praxis mich nicht mehr wiedersieht, soviel ist klar. Ich weiß einfach absolut nicht mehr, wem ich was glauben soll oder was ich machen soll, da mir bisher jeder was anderes erzählt.

dein eindruck täuscht dich - meiner meinung nach auf basis deiner aussage - leider nicht...

megastoral ist kein immunsuppressivum in dem sinne, sondern basiert auf megestrolacetat, das normalerweise gerne auch in form des präparats megecat gegeben wird, siehe hier. es unterdrückt den eisprung einer katze, verhindert die rolligkeit und wird noch bei einigen wenigen (!) anderen krankheiten eingesetzt.
dass irgendwer das bei zahnerkrankungen/atemwegserkrankungen einsetzt, ist mir völlig neu und der sinn erschließt sich mir absolut überhaupt gar nicht.

dass man forl OHNE dental(!)röntgen erkennen kann ist so absolut falsch - andersherum wird ein schuh drauß: forl OHNE dentalröntgen auszuschließen GEHT NICHT! manche forl-arten kannst du mit bloßem auge erkennen, aber eben nicht alle.
wie will deine tierärztin ausschließen, dass noch wurzelreste vorhanden sind bei einem so entzündeten mäulchen? mit bloßem auge? forl perforiert ja die zahnhälse und irgendwann brechen die oberen zähne ab - wurzeln sieht man aber nicht mit bloßem auge.
das ist wirklich absoluter quatsch. und vielleicht auch dem geschuldet, dass die tierärztin *mutmaß* vermutlich gar kein (teures) gerät zum einzelzahnröntgen zur verfügung hat.

virolysin enthält eigentlich nur - l-lysin plus öle, fette bla.
l-lysin ist eine aminosäure, die nachgewiesenermaßen das herpes(!)wachstum ausbremst, und NUR dieses. wirkt also NUR bei herpes.

mir erschließt sich hier irgendwie gar nichts...

antibiose bei entzündung - ok, vielleicht...
ABER: wenn es "nur" zahnentzündungen sind und kein eiternder kieder o.ä. bringt eine antibiose nicht viel, weil der verdacht auf forl naheliegt und forl NICHT durch bakterien ausgelöst wird.

der einsatz von megastoral? keine ahnung zu was das hier nütze sein soll.
der einsatz von l-lysin? hat der arzt einen herpesverdacht? es wurde kein abstrich gemacht. wenn kein herpes vorliegt ist l-lysin nutz- und somit sinnlos.

die geschichte mit der zahn-op OHNE dentalröntgen und die aussage der tierärztin - grenzwertig, mehr als.

ich würde mir meine katze packen und zu einem ZAHNtierarzt gehen, nicht zu einem normalen. ICH lasse zähne ohnehin nur dort machen, es gibt viel zu viele tierärzte, die anbieten, das mal eben "mitzumachen" und keinen/viel zu wenig plan davon haben... es gibt hier sicher noch nutzer, die dir einen spezialisten in deiner region empfehlen können - ich komme aus dem süden, meiner bringt dir ergo nichts :)

ansonsten: wie sieht der rachen aus? kannst du reinschauen, gibt es anzeichen von rötungen, bläschen oder ähnliches?
 
Cat Fud

Cat Fud

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Hallo Demotivation, Dr. Rux in Charlottenburg ist der einzige Zahntierarzt in Berlin. Heftige Preise, aber ich geh auch keine Experimente mit anderen TÄ mehr ein.
 
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FrauFreitag, du bist ein Engel, ehrlich. Vielen Dank für deine Einschätzung - scheint mich mein Gefühl ja nicht ganz zu trügen.

Also - da bisher nicht die Rede von einer Infektion war, ganz zu schweigen einer Herpesinfektion, bleibt die Paste also schön in ihrer Tube. Kimmy ist ohne Zwang nicht bereit, mir ihr Mäulchen hier zu Hause zu zeigen, von daher ist es etwas schwierig - aber von dem, was ich beim Mitgucken beim Tierarzt bisher gesehen habe, sah zumindest der Gaumen/ das Gaumendach alles sehr normal aus. Nur eben ein deutlich roter Zahnfleischrand, und richtig Mundgeruch. Den Rachen selbst kann ich mir so nicht anschauen, aber keiner der drei :)rolleyes:) Zahnärzte sagte bisher was von Problemen in dem Bereich.

Mein Plan wäre jetzt, die beiden - sowohl Kimmy als auch ihren Sohnemann - erstmal in Frieden zu lassen, die beiden sind eh ängstlich und TA-Stress ist nicht hilfreich. Und eben wenn sich bei einem von beiden etwas verschlimmert, ich merke, sie haben Probleme beim Futtern oder ähnliches, dann ab zum Tierzahnarzt. Oder wäre es besser, so früh wie möglich zu gehen? Ich will den beiden einfach unnötigen Stress ersparen, wenn sie doch so nun scheinbar beschwerdefrei sind.

@Cat Fud, danke für den Rat - Charlottenburg ist von uns aus allerdings eine ganze Ecke entfernt. :( Aber wenn ich sonst nichts finde, dann wird das wohl unser letzter Strohhalm.

Im Zweifelsfall würde ich woanders einen Thread dafür aufmachen, aber falls jemand es liest: Kennt jemand die Tierarztpraxis Arszol in Ahrensfelde? http://www.tierarztpraxis-arszol.de/index.html Bin über das Tierzahnarztverzeichnis darauf gestoßen, aber ich bin momentan so skeptisch, was Tierärzte angeht. Gern per PM.
 
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FrauFreitag

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zuallererst: gerne :)

aaaber... :p
ich würde es wirklich nicht auf sich beruhen lassen. starker mundgeruch ist nicht normal und die starke entzündung...

zahnprobleme gehen ganz schnell mal auf die nieren - und nierenschäden bzw. -versagen ist die häufigste todesursache bei katzen! es gibt eine starke korrelation zwischen nierenversagen und unbehandelten zahnproblemen bei katzen, dazu gibt es bereits aussagekräftige wissenschaftliche studien.

außerdem: katzen zeigen schmerzen wirklich erst dann, wenn es gar nicht mehr anders geht. wenn deine katze irgendwann aufgrund von zahnproblemen das fressen einstellt, ist nicht 5 vor, sondern 10 NACH 12!

ICh an deiner stelle würde das sofort nochmals bei einem zahntierarzt abklären lassen. und dafür wäre mir auch der weg durch die halbe stadt nicht zu weit. ehrlich - es gibt wenige zahnspezialisten und viele ärzte, die einfach so mal rumpfuschen. nimm lieber einmal weg, zeit und geld auf dich und lass es richtig abklären und/oder machen!
 
Demotivation

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Ich schaue mir hier die beiden an und bin hin- und hergerissen.

Es ist schwierig, wenn man von allen Seiten was anderes hört. Eine TÄ sagt warten, meine Mutter rät zu Homöopathie, ich bin überfragt... Versteht mich nicht falsch, Zeit und Geld sind mir dabei recht egal. Das krieg ich schon irgendwie hin. Aber Charlottenburg z.B. hieße eine Stunde Fahrt zum Teil über Autobahn, das will ich den beiden gern ersparen, wenn es geht. Deshalb such ich halt nach Praxen, die näher dran sind.

Sei's drum... Von allein wird es ja auch nicht besser werden. :( ich werd dann morgen mal einen Termin machen.
 
Schatzkiste

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Demotivation, ich denke, dass ist wirklich das beste, gerade für einen Fivi.
 
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teppichkatze

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Hallo Demotivation, Dr. Rux in Charlottenburg ist der einzige Zahntierarzt in Berlin. Heftige Preise, aber ich geh auch keine Experimente mit anderen TÄ mehr ein.

Und Dr. Roes in Lichterfelde.
 
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Ich merke schon, ich wohne in der falschen Ecke der Stadt ;)

Danke für euren Zuspruch. Nächsten Mittwoch hab ich einen Termin. Hinterher berichte ich dann.
 
Demotivation

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  • #10
Ich hol den Thread mal wieder hoch, um (auch für mich) den aktuellen Stand zu posten.

Eine Weile habe ich die beiden nun doch in Ruhe gelassen - wenn auch nur deshalb, weil ich mit diesem Katertier drei Termine gemacht und abgesagt habe, weil ich ihn nicht in die Transportbox bekam. Nächste Woche wird der neue Versuch gestartet :/

Mit Kimmy hingegen war ich heute morgen nun bei Dr. Arszol. Mein erster Eindruck von der Praxis ist wirklich top! Wir kamen ins Reden und mir wurde guter Rat erteilt, bis die Tierarzthelferin irgendwann daran erinnerte, dass da noch andere Leute warten *hüstel*

Jedenfalls: Ich hatte mir schon gedacht, dass das Thema für Kimmy noch nicht durch ist. Wir haben im Wohnzimmer so eine Truhe mit einer Metallstange als Griff, und seit letzter Woche fiel mir auf, dass Kimmy versucht, darauf herumzukauen. Also nicht nur markieren, sondern wirklich fest zwischen die (Backen-)Zähne nehmen. Ich hab mich also gefragt, ob sie vielleicht versucht, ein Druckgefühl loszuwerden oder Schmerzen oder oder oder...
Lange Rede, kurzer Sinn: Es wird wieder operiert werden müssen. :( Der TA hat sich halt die Zähne genau angesehen, und wie er sagte, ist ein Backenzahn sehr löchrig, also er konnte mit der Sonde bis sehr tief rein - wie er sagte, ist da auf jeden Fall die Wurzel angegriffen. Wir machen nun einen neuen Termin, um Kimmy dann zu röntgen und zu entfernen, was notwendig ist, bzw zu sanieren, was noch ok ist.

Der TA kam von sich aus auf FORL zu sprechen, hielt es zwar nicht für wahrscheinlich, will sich aber erstmal dann die Röntgenbilder ansehen.

Ansonsten macht die Miez seiner Aussage nach einen guten Eindruck - Augen klar, Schleimhäute in Ordnung, abtasten und abhören alles super.

Wir besprachen auch die bisherige Behandlung von Kimmy, was für mich immerhin etwas Klarheit reingebracht hat.
Zum Thema Megastoral: In der Tat wie schon von FrauFreitag ausgeführt ein Hormonpräparat, das wohl auch einige Zeit bei Zahnproblemen zum Einsatz kam, weil es auch entzündungshemmend ist. Laut Aussage dieses TA hat er allerdings vor Jahren damit aufgehört, da es damit auch bei kastrierten Katzen z.B. zu Gebärmutterentzündungen und schlimmeren Erkrankungen kam. Diesen ersten TA von seinerzeit könnte ich.... :mad:
Zum Thema ViroLysin: Tja, da zitiere ich den TA... "Ja, kann man machen. Wenn man will. Schadet nichts, könnte was bringen, wenn es Herpes ist. Kann man aber auch lassen." Einen Abstrich hielt er bei Kimmy momentan für unnötig.

Nicht unbedingt wegen den Zähnen, sondern wegen dem Gesamtpaket "FIV-Katze" empfahl er ImmuStim K ergänzend zu geben. Das schaue ich mir mal genauer an, aber immerhin scheint es ja keine Chemiekeule zu sein, das beruhigt schonmal.
 
MäuschenK.

MäuschenK.

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  • #11
Der TA hat sich halt die Zähne genau angesehen, und wie er sagte, ist ein Backenzahn sehr löchrig, also er konnte mit der Sonde bis sehr tief rein - wie er sagte, ist da auf jeden Fall die Wurzel angegriffen. Wir machen nun einen neuen Termin, um Kimmy dann zu röntgen und zu entfernen, was notwendig ist, bzw zu sanieren, was noch ok ist.

Der TA kam von sich aus auf FORL zu sprechen, hielt es zwar nicht für wahrscheinlich, will sich aber erstmal dann die Röntgenbilder ansehen.
Er hält FORL für unwahrscheinlich :confused:? Sollte FORL bestätigt werden, würde ich nicht nur die betroffenen Zähne ziehen lassen. FORL ist fortschreitend. In sehr kurzer Zeit können weitere Zähne befallen sein.
 
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  • #12
Hm, ich weiß nicht, ob ich das falsch verstanden habe - oder falsch wiedergebe. Ich meine, er sagte, dass es bei diesem definitiv kaputten Zahn nicht nach FORL ausschaut, weil sie kein Zeichen von Schmerz zeigte, als er dran war. Alle Angaben ohne Gewähr. Ich finde es insofern nicht dramatisch, als er nicht von vornherein sagt, was es ist oder nicht, sondern erstmal röntgen möchte. Ist ja anscheinend auch nicht selbstverständlich bei Tierärzten :(

(Ach ja: Hab diesen auf der Seite der Tierzahnärzte aufgetan... wie aussagekräftig das ist, das weiß ich natürlich nicht. ;) )

Bei der Frage, wie viel bei FORL gezogen soll, scheiden sich anscheinend die Geister? Ich hab bisher von ein paar Stimmen gehört, die dann prophylaktisch alle Zähne entfernen lassen möchten, aber das kommt mir halt auch sehr radikal vor. Ich bin so auf dem Stand, entfernen was betroffen ist (also, wo sich an der Wurzel FORl zeigt, auch wenn der Zahn noch ok aussieht), aber gesunde Zähne drinlassen. Und dann eben in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

DASS die Zähne bei FORL irgendwann rausmüssen, das ist klar.
 

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