Essensportionen nach Kastration einschränken?

LiZ1989

LiZ1989

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
29. Januar 2015
Beiträge
710
Ort
Friedberg (Hessen)
So die Kastration ist überstanden und gefressen wird auch schon wieder teelöffelweise im Stundentakt.

Der Tierarzt meinte ich soll ab jetzt weniger füttern. Ich verfüttert ja nur nafu und bissel trofu (20 Gramm im tower reichen 2-3Tage).

Aber ich denke kitten dürfen so viel sie wollen? Hier gehen pro Tag 400-800 gr Nafu weg. Durchschnittlich aber eher so 600 gr. Klar weiss ich nicht wer den Großteil von frisst, aber keiner der zwei ist dick. Ein Kastrationsbauch ist doch eher bindegewebsproblem?
 
Werbung:
N

Niffindor

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
22. Oktober 2011
Beiträge
335
Ort
Berlin
Soweit ich weiß, ist die Info "weniger füttern" nach der Kastra überholt. Hier geht inzwischen (wegen fortgeschrittenerem Alter, Größe und Aktivität) sogar etwas mehr Futter weg als davor. Kastra-Schwabbel hat wohl wirklich nichts mit der Futtermenge zu tun...

Angeblich werden die Stubentiger etwas gemütlicher nach der Kastra, was einen reduzierten Kalorienbedarf nach sich zieht. Habe ich hier noch nicht festgestellt :rolleyes:. Allerdings habe ich auch noch keine Anzeichen von Schwabbel bei unseren Monstern sehen/fühlen können. Daher würd ich mich gern mal bei dir noch mit der Frage einklinken:

Wie lange nach der Kastra tritt sowas üblicherweise auf? Unsere Kastras sind jetzt 2 und 3 Monate her, noch sind beide Kater tendenziell eher dünn, nur wenns gerad beliebtes Futter gab, schieben sie mal eine ganz schöne Kugel durch die Gegend und sind etwas träge... Aber "Schwabbel" haben beide keinen, meine ich...
 
LiZ1989

LiZ1989

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
29. Januar 2015
Beiträge
710
Ort
Friedberg (Hessen)
Unsre madame bläht manchmal ziemlich auf hehe kleine Kugel hat sie dann auch. Bin gespannt wie sie nun sind. Momentan noch total platt und verschmust ohne ende. Also bisher hassen sie uns noch nicht
 
BilBal

BilBal

Forenprofi
Mitglied seit
30. Oktober 2014
Beiträge
4.950
Alter
45
Hallo,

meine beiden Kater (6 Monate) wurden letzte Woche Montag kastriert und ich fütter ehrlich gesagt genau soviel, wie vorher auch. Da sie zusammen eh nur ca- 400-600 g Nassfutter (Trockenfutter gibt es nicht) am Tag fressen, denke ich ist es absolut ok.

LG
 
N

Niffindor

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
22. Oktober 2011
Beiträge
335
Ort
Berlin
Nä, da ist dann nix gebläht, soweit ich das beurteilen kann... "prall gefüllt" triffts schon eher... gebläht hatten wir auch schon. Fühlt sich anders an und äh... riecht dann auch anders :massaker: Wenn man mal so locker flockig 100g/Mahlzeit als 4kg Kater wegstecken muss... das wären ja dann ca. 1,5kg auf den Menschen umgerechnet, da hätt ich auch ne Kugel (ok, bei mir noch etwas weniger, aber auch bei 1kg Nahrung auf einmal würd ich platzen)

Ne echte Wesensänderung gabs bei uns nicht. Ich hab auch den Eindruck, da wird generell viel auf die Kastra zurückgeführt, was einfach "normal" in dem Alter ist... je nach Zeitpunkt tut sich ja schon noch was in der Entwicklung...
 
LiZ1989

LiZ1989

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
29. Januar 2015
Beiträge
710
Ort
Friedberg (Hessen)
Das einzige was ist dass unsere kleene seeeeehr viel verschmuster ist. Sie klebt heut total. Sie kommt erst seit 2 wochn zum kuscheln auf Schoß oder brust. Seit 2 Uhr weicht sie mir allerdings nicht von der seite. Liegt immer auf mir sobald ich aufstehe kommt sie hinterher. Das ist so schön. Wenn das so bleibt wäre gigantisch:)
 
W

walks-with-cats

Benutzer
Mitglied seit
7. März 2015
Beiträge
51
Genau, ein Kastrationsbauch ist ein Bindegewebsproblem. Nach der Kastra kann das Bindegewebe erschlaffen.
Meine Kätzin ist inzwischen gute sechs Jahre alt und frisst nur das, was sie braucht. Sie achtet halt ganzjährig auf ihre Bikinifigur. :)
Für meine 11 Monate alte Pflegekätzin gilt das Gleiche.
Mein Kater ist da nicht so eitel. Er hat ein Jahresdurchschnittsgewicht von 6 kg: Im Winter 6,5, im Sommer 5,5. Ist so. (Er wurde potent aufgegriffen und ist spätkastriert.)
Meine Hündin muss ich sogar päppeln, damit sie nach der Kastra ihr Gewicht hält.

Mein Fazit: Man kann das nicht verallgemeinern. Man muss halt darauf achten, wie die Tiere sich entwickeln und wie sie auf die Hormonumstellung reagieren.
 
LiZ1989

LiZ1989

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
29. Januar 2015
Beiträge
710
Ort
Friedberg (Hessen)
Puhhh ist echt nun eine Herausforderung... zumal woher weiss ich wann Coonies zu dick sind 😕
 
P

Piepmatz

Forenprofi
Mitglied seit
29. August 2010
Beiträge
29.679
Kitten brauchen viel Energie zum toben und sollten wirklich futtern dürfen bis sie satt sind.

Ansich sagt man ja bei Katzen mal sollte beim streicheln noch leicht die Rippen spüren - aber ob das bei Coonies auch gilt??

Hab 2 von 3 Katzen mehr oder weniger als Kitten erlebt.

Die konnte fressen wie ein Bär. Wobei Nelos ein Straßenkater war und eh Futterneid hatte, - der hatte dann auch immer eine echte Kugel wenn er fertig war....

Lass einfach fressen wie es schmeckt und ein kleiner rest über bleibt. Und ja, der Hängebauch kommt vom Bindegewebe.

Hatte hier beides. 2 Kater hatten keinen und einer hatte es. Aber irgendwie schon immer. Allerdings sind meine Freigänger gewesen und hatten ihr eigenes Fitnessprogramm ;) - der eine hatte ja auch fast 7 Kilo und ist dann runter auf 4,5 bis 5,5 Kilo je nach Jahreszeit....Ohne jeglichen Hängebauch.
 
E

Eifelkater

Forenprofi
Mitglied seit
3. September 2014
Beiträge
6.202
Ort
Rhein-Sieg-Kreis/ Windeck
  • #10
Laut Tierärzten und Tierfutterindustrie sinkt der Kalorienbedarf nach der Kastration um 30 %.

Das lässt sich natürlich nur bedingt auf Kitten übertragen, außerdem wäre dann interessant zu wissen, ob die Dosennahrung nicht eh schon darauf abgestimmt ist....immerhin sind ja mehr Katzen kastriert als unkastriert.
 
echo

echo

Forenprofi
Mitglied seit
18. Oktober 2014
Beiträge
1.616
  • #11
Puhhh ist echt nun eine Herausforderung... zumal woher weiss ich wann Coonies zu dick sind 😕

Wie bei jeder anderen Katze. ;) Fühlt man keine Rippen mehr, weil da eine "richtige" Fettschicht drüber ist, sieht (bei längerem Fell eher schwierig, fühlen gilt auch) man keine Taille mehr und wirkt die Katze als ganzes einfach sehr unproportional, dann kann man sich schon mal Gedanken über Gewichtsprobleme machen.

Hier sind übrigens zwei von drei Katzen (Coonies) nach der Kastra noch immer schlank und einer ist sehr schlank. Alle drei sind zwischen 2 und 4 Jahre alt. Futter gibts soviel sie wollen.

Lg.
 
Werbung:
N

Niffindor

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
22. Oktober 2011
Beiträge
335
Ort
Berlin
  • #12
Laut Tierärzten und Tierfutterindustrie sinkt der Kalorienbedarf nach der Kastration um 30 %.

Das lässt sich natürlich nur bedingt auf Kitten übertragen, außerdem wäre dann interessant zu wissen, ob die Dosennahrung nicht eh schon darauf abgestimmt ist....immerhin sind ja mehr Katzen kastriert als unkastriert.

Wird da von einer Kastra im Erwachsenen-Alter ausgegangen? Denn hier gilt ja auch offenbar der Grundsatz, je früher desto besser? Bzw. wir waren kurz nach der Übernahme aus dem TH mit unseren Miezen mit 6 bzw. 7 Monaten Kastra-Alter schon echt spät dran, wenn man sich am Forum orientiert...
Bei früherer Kastra sinkt vielleicht der momentane Bedarf, aber die Katzen wachsen doch noch (auch unsere) und somit erhöht (!) sich sogar unabhängig davon der Kalorienbedarf nochmal?!
 
E

Eifelkater

Forenprofi
Mitglied seit
3. September 2014
Beiträge
6.202
Ort
Rhein-Sieg-Kreis/ Windeck
  • #13
Ich denke fast die gehen dann von Kalorienbedarf bei ausgewachsenen Katzen aus.

Ich pers finde 6-7 Monate bei gleichgeschlechtlichen Katzen die nicht in den Freigang gehen (oder eben aus dem TS kommen) völlig o.k.
 

Ähnliche Themen

akino
Antworten
11
Aufrufe
2K
Lilacchoco
Lilacchoco

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben