Erziehungstipps gesucht

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abey

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Hallo, ich hab seit gut einer Woche einen neuen Mitbewohner. Mogli wurde vom Tierarzt auf sieben Wochen geschätzt.
Vorweg - ich hab den kleinen von einer Familie geholt, die drei Hunde haben, die mit der Katze nicht wirklich liebevoll umgegangen sind. Das Kind der Familie hat den Kater (angeblich) gefunden. Und ich konnte einfach nicht anders und hab den Wurm mitgenommen, weil er dort so ängstlich aussah.
Nun, mitleiweile ist er "aufgeblüht" was aber auch heißt, er wird von Tag zu Tag aufgeweckter und frech ohne Ende.
Hier im Haushalt leben noch zwei große Katzen (6 u 10 Jahre), die nicht doll begeistert von dem Kleinen sind, tun ihm aber auch nix. Ich finde es dennoch nicht verkehrt, da Mogli sie oft beobachtet und hoffentlich noch bisschen was lernt.
In einer Woche gehts nach Hamburg in die Wohnung zu meinem Freund. Dort holen wir uns auch die zweite Katze, die schon länger geplant ist. Die ist dann vorbildlich 12 Wochen :)
Was die beiden angeht, mach ich mir keine Sorgen. Aber nun zu meinen eigentlichen Bedenken:
Ich hab schon Katzen groß gezogen, aber wie ich das damals gemacht hab? Keine Ahnung... Wie gesagt ist Mogli ein ganz frecher und ich möchte meinem Freund nicht so ein Chaos zumuten (er ist Katzenneuling). Wenn Mogli Unsinn macht, hört er zwar, wenn ich laut und recht böse seinen Namen rufe aber nach einer Minute ist das wieder vergessen. Genauso wenn er was runter schmeißt, sag ich nein, setz ihn woanders hin, heb den Gegenstand wieder auf. Was passiert? Klar, Mogli will gleich nochmal damit spielen. Außerdem springt Mogli auf alles was sich bewegt, mit vollen Einsatz der Krallen.
Ich hab nur das Gefühl, dass er nicht hört wenn er Blödsinn macht, wenn nichts ist und ich ruf seinen Namen, kommt er allerdings.
Jetzt brauch ich einfach ein paar effektive Tipps wie ich das dann mit den zwei Mäusen in Hamburg schaffe, ohne dass ich die ganze Wohnung nass spritzen muss. Ich bin dort zwei Wochen zu Hause bevor ich mit der neuen Arbeit anfange.
Meint ihr, dass die zweite Katze schon was ausmacht, oder wirds dann doppelt schwierig?
Hoffe, hab nicht zu viel geschrieben.
...Jacky
 
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hatnefer

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Dein Mogli ist gerade mal 7 Wochen alt und spielt ganz einfach. Sie spielen ja um zu lernen.

Du machst das richtig, aber nicht nachgeben, immer wieder runtersetze, laut Nein sagen, notfalls in die Hände klatschen. Hart bleiben, wenn er erst merkt, das er Dich um den Finger wickeln kann, hast du verloren.

Und wenn du mal 2 hast, wird sich der Spieldrang mehr gegen/für/mit seinen/m Kumpel richten. Was nicht heißt, das Du keine Verbote mehr aussprechen mußt ;)
 
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Hallo und willkommen!

er ist halt ein kleiner wilder winzling :D
da wirst du nicht viel anderes machen können, als immer und immer wieder Nein! sagen und wegsetzen, irgndwann wirds wahrscheinlich helfen, aber die ersten monate glaub ich eher nich :rolleyes:

würde nicht seinen namen böse sagen sondern Nein!. sonst verbindet er irgdnwann den namen mit ärger und wird nicht mehr auf rufen kommen.

Wasserspritze kann auch helfen, aber meine erfahrung ist das es nach 2 wochen gar nicht mehr schlimm ist naß zu werden *g*

das mit den Krallen liegt daran, dass er so früh von seiner mutter weg musste und sie ihm das nie beibringen konnte. Du kannst probieren, immer wenn er mit Krallen spielt, und euch dabei kratz, Nein! zu sagen und das spiel abzubrechen (nur für ein paar minuten) und ihn solange zu irgnorieren. einige lernen es dann noch mit den krallen, aber oft lässt sich das nicht mehr ändern.

Denke ein Spielgefährte könnte schon helfen, das dann beide zusammen weniger unfug machen. miteinander toben und fangen spielen ist meistens interessanter als Sachen runter schmeißen :D

Wünsch dir weiterhin viel spaß mit dem kleinen !
 
abey

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hab da mal noch ne Frage...
vorab mit Mogli und Abey klappt alles wunderbar, spielen und schmusen miteinander, machen wirklich wenig Unsinn und hören beide schon brav auf "nein".
Aber nun fallen mir einfach Verhaltensunterschiede auf, die ich nicht kenne.
Ich weiß nicht wie alt Mogli war, als er gefunden wurde aber ist "treteln" kein Instinkt? Ich tut es nämlich nie :( außerdem piepst er noch mit seinen 10 Wochen und wenn er mit Abey spielt und sie ganz laut schreit, rennt er davon (das ist ja fein :)) aber dann fiepst er (wer's kennt: wie ein Meerschweinchen).
Ich finde das alles nicht schlimm und mach mir auch keine großen Sorgen.
Aber hat jemand die gleiche Erfahrung, vorallem mit dem nicht-treteln? Und weiß jemand warum das so ist?

...Jacky
 
hatnefer

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Nein, manche Katzen treteln nicht. Das heißt aber nicht, das Mogli das nicht irgendwann machen wird. Bei manchen dauerts eben etwas länger, bei manchen kommts nie, je nachdem, was sie für Erfahrungen gemacht haben. Warts mal ab, er ist doch erst 3 Wochen bei Dir.

Und das er fiepst, na mein Pflegi Flori fiepst mit seinen 4 1/2 Monaten noch. Wenn der aber was will, kann er schon sehr deutlich miauen.
 
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also Nelly gurrt und quitscht nur.. :D
hab glaube ich noch nie ein miau von ihr gehört :rolleyes:

Tino schreit dafür wie ein baby *g*


Katzen machen die verschiedensten geräusche würd mir da keine sorgen machen ^^ vielleicht lernt Mogli ja auch noch ein richtiges miau ;)
 

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