Erste Zusammenführung.... Hilfe

tiedsche

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  • #61
Hungrige Katze

Ich bin der Meinung, dass Miki momentan fast ausschliesslich wegen dem Futterproblem (Futterneid?) ans Gitter springt.
Ich habe schon versucht die Fütterzeiten ein wenig vor zu verlegen,
aber das hat nur den Effekt, dass er dann auch immer früher damit anfängt ins Gitter zu springen.

Das "Hungerproblem" scheint ja ein seeehr wichtiges Thema bei euch zu sein.Gut dass Catm,a das Thema nochmal angesprochen hat.
Vielleicht empfindest du Miki deshalb auch als zickig und nachtragend....
Hungrige Katzen können richtig übellaunig und problematisch sein. (Meine Trielo zb verkloppt hier alles, wenn sie beizeiten kein Futter bekommt)

Wie Catma schrieb, ist es sicher sinnvoll wieder ein gesundes Sättigungsgefühl zu erarbeiten.

Da ich hier auch ein essgestörtes Kätzlein habe, verstehe ich aber auch, dass du ihn nicht kugelrund füttern möchtest. Rationieren ist aber keine Lösung.
Tipp von mir: Futter mit Futterzellulose strecken. So kann sich Katz satt fressen, ohne zu dick zu werden.
In der Phase, in der Katz soviel fressen kann wie sie mag, ist das eine tolle Unterstützung.
Meine Naris lernt es wohl nicht mehr und bekommt dauerhaft ihr Futter mit Zellulose angereichert. Das ist ein Füllstoff, der satt macht, aber keine Kalorien hat.
So ein Eimer hält sehr lang;)- (richtig flüssig anrühren und nicht untermischen, sondern ums Futter herum)
https://www.praxisdienst.de/Veterinaer/Ernaehrung/Nahrungsergaenzung/Hund+und+Katze/intesto+Futterzellulose+diaetische+Ballaststoffergaenzung+1+kg.html
 
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Philies

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  • #62
Ich würde wirklich gerne das rationieren sein lassen, da ich auch immer das Problem habe;
Wenn ich mal ausser Haus bin z.B. wegen ihrgendwelchen anlässen kann ich nie lange bleiben wegen dem 4x füttern am Tag.

Besonders aber wegen Tobi meinem empfindlichen Magen-Kater der nur
Diätfutter essen soll. Er kotzt sonst vermehrt, auch wenn er zu lange nichts frisst.
Wie soll ich das machen, dass Tobi nicht Miki sein futter futtert wenn ich nicht rationiere oder ständig daneben stehe,
was auch nicht funktionieren würde.

Tobi bekommt das Kattovit und Miki das Cachet vom Aldi, ab und an Bozita Häppchen und Select Gold, wobei er das etwas bessere Futter nicht gut verträgt (auch in einem längeren Zeitraum nicht).

Ich könnte beiden mal Kattovit hinstellen vielleicht gemischt mit gekochtem Huhn, warscheinlich wird er erstmal alles fressen was da ist und im Notfall kotzen. Soll ich das mal so machen? Geht halt ins Geld :massaker: Aber ich versuche alles was ihrgendwie helfen könnte.


Danke für den Tipp mit dem Zellulose, werde ich mir sofort zulegen!
Miki geht langsam auf wie ein Hefeknödel wegen dem ganzen Trockenfutter.
 
tiedsche

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  • #63
Miki geht langsam auf wie ein Hefeknödel wegen dem ganzen Trockenfutter
Warum Trofu ? Dann funktioniert das mit der Zellulose eher nicht.
Wie genau fütterst du denn?
Gibt es da zeitliche Routinen, an denen sich Miki orientieren kann oder funktioniert das nicht wegen Schichtdienst?


Die Zellulose ist wie Esspapier, Kleister oä:D
Das werden Gourmets eher nicht fressen, sondern wirlich nur Katzen, denen es um Menge geht.
Wenn Miki die Auswahl hat, wird er wohl auch das andere Futter ohne Zellulose wählen. Ohne Aufsicht funktioniert das wohl eher mäßig.
Wenn du Kattowit hinstellst wird er sicher über einen langen Zeitraum reinhauen, als gäbe es kein Morgen. Dann kriegen die anderen sicher nix ab.

Gibt es Plätze wo Miki nicht hingeht? Da könntest du für die anderen das Essen servieren
Morgens könntest du die erste Mahlzeit für Miki mit Zellulose anreichern, weil unter Aufsicht. Dann ist er wenigstens morgens richtig satt und haut sich nicht alles andere noch rein. Die letzte Mahlzeit dann auch.
Das funktioniert hier gut. Naris bekommt morgens nur die Hälfte der Futtermenge (+Zellulose), was die anderen bekommen und ist zufrieden und satt. Wenn nicht sitzt sie im Flur und plärrt:D
Tagsüber greift sie dann noch alles mögliche ab, aber das gleicht sich dann aus. Schlank wird sie wohl nie, aber zumindest rollt sie nicht
 
Philies

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  • #64
Das mit dem Trockenfutter kam falsch rüber...
Es gibt hier ausschließlich Nassfutter bei den 4 Mahlzeiten am Tag und dazwischen Trockenfutter beim Clickern und den Such-/Fummelspielen.

Zeitliche Routinen gibt es schon
Ich arbeite im wöchentlichen Wechsel von Früh auf Spät.
Da sind die Futterzeiten schon ziemlich gleich. Ich habe aber auch dazwischen
mal Schichtfrei, arbeite nicht durchgehend in der Woche sondern
z.B. 2 Tage - 1Tag frei - 2Tage - 2Tage frei usw. das wechselt immer wieder.
Mal muss ich 5 Tage die Woche arbeiten, mal nur 3 oder 4 Tage.


Bei Spät bekommen sie Futter um:

8:00 - 8:30 Uhr
12:30 - 13:00 Uhr (manchmal erst um 13:30 wenn ich mit dem Fahrrad fahre)
19:00 - 19:30 Uhr (füttert mein Freund, wenn er nach hause kommt)
22:00 - 22:30 Uhr (füttert mein Freund)



Bei Früh bekommen sie Futter um:

5:00 Uhr (bevor ich gehe)
15:00 Uhr (direkt wenn ich heim komme)
18:00 - 18:30 Uhr
22:00 - 22:30 Uhr


Wenn ich nicht arbeite bekommen sie Futter -so wie bei Spät- würde ich sagen.


Ich denke auch das die anderen generell dann wenig bis nichts mehr abbekommen von dem Futter wenn es rumsteht.
Tobi lässt sich auch von Miki ohne Probleme wegdrängen. Es kann auch gut möglich sein das Tobi zu viel
frisst und kotzt. Es ist fast unmöglich hier die Rationen weg zu lassen :(
Ich weis nicht wie ich das anstellen soll.

Leider gibt es keinen Platz in der Wohnung wo Miki nicht auch hingeht.
Rollen tut mein Miki auch (noch) nicht :D So soll es aber auch bleiben!
Er nimmt so wahnsinnig schnell zu, das ich da wirklich aufpassen muss.
 
C

Catma

Gast
  • #65
Ja, mit "wieder zu einem gesunden Sättigungsgefühl finden" meine ich, dass du nicht mehr rationieren musst.
Du hattest mal geschrieben, dass sie sich sonst überfressen.
Das tun Katzen naturgemäß nicht. Sie futtern bis sie satt sind und hören dann auf.
Wenn sie kein Sättigungsgefühl haben, ist da etwas gestört, sie könnten ohne Ende futtern oder/und manche Katzen laufen auch wenn sie pappsatt sind immer herum auf der Suche nach Futter und wollen es in sich hineinschaufeln, betteln extrem etc...
Man rationiert dann eben das Futter, damit sie sich nicht überfressen, erreicht aber im Grunde das Gegenteil - Katze lernt nie, dass es ab jetzt genug Futter gibt, sondern auch noch, dass es von dir abhängt.
Wobei "genug" das Problem ist. Denn selbst wenn man genug Futter gibt, finden sie von selbst kein Maß.

Im Prinzip läuft die Umstellung so, dass du das Gegentreil von "Rationieren" machst, nämlich Monsterportionen fütterst :cool:
Du fütterst ja 4x täglich, dann würde ich auch sagen, bleib ruhig bei diesen gewohnten Zeiten. 1, 2, 3 Stunden früher/später füttern ist völlig ok, aber versuche in dieser Umgewöhnungszeit so pünktlich zu füttern, wie es sich eben einrichten lässt und gib zwischendurch nichts. Auch kein Fitzelchen Leckerli. So haben die Katzen etwas, woran sie sich orientieren können "dann & dann gibt es zuverlässig Futter"
Mach zu jeder Mahlzeit den Napf richtig üppig voll. Gib keinen Nachschlag (sie sollen davon abkommen, dass sie von deiner Fütterung abhängig sind), sondern gib gleich eine Riesenmonsterportion in den Napf und zwar wirklich so groß, dass eine Katze das völlig unmöglich wuppen kann und viel übrig bleiben muss.
Es soll auch der optische Eindruck entstehen "Wow, Futter im Überfluss! Alles meins!"
Und dann kommt das Schwierigste ;) Nicht beim Futtern zugucken, sondern aus der Küche gehen und sie mit dem Napf allein lassen. Solange, bis sie den Platz verlassen. Du kannst dann immer noch sehen, wieviel sie gefuttert haben. Dann räumst du das Futter weg und gut ist bis zur nächsten Monstermahlzeit.
Mehr musst du eigentlich gar nicht tun.

Wenn einer kotzt, dann lass ihn kotzen. Es ist gut, wenn er unmittelbar erlebt: "ich kann mich ab jetzt vollstopfen, so viel ich will" - irgendwann wird er die Verbindung herstellen "zu viel Futter = ungutes Gefühl" und ab dann fängt es im Katzenhinchen an zu rattern und der Organismus fängt an, zum natürlichen Sättigungsgefühl zurückzufinden.
Das dauert aber eine Weile.
In der Zeit werden die beiden zunehmen und es wäre gut, wenn du sie gut bewegst. Die Zellulose sorgt ja dafür, dass es nicht allzu viel wird.

Ein paar Dinge wären zu beachten - zum einen, dass sie ganz sicher gesund sind, denn das ist belastend für den Organismus, vor allem falls tatsächlich gekotzt wird.
Zum anderen müsstest du mittel- bis hochklassiges Futter geben und keine Leckerli zwischendurch.
Wie gesagt, das ist im Grunde alles. Im Ernährungsunterforum findest du einige gute Threads mit Erfolgsgeschichten zum Durchhalten ;)

Hier hat das auch gut geklappt. Ich hatte wirklich Angst, dass Orlando platzt. Kein Witz, er hat sich bei jeder Mahlzeit vollgestopft und fühlte sich sichtlich unwohl, er tat mir leid und außerdem war er ohnehin schon moppelig genug... Aber nach bereits 3, 4 Mahlzeiten fing er an, gemäßigter zu futtern :) . Gut, es hat dann noch eine Weile gedauert, bis er zu "seinem" gesunden Maß gefunden hat, aber ab dann habe ich eben auch gesehen, dass es Sinn macht, etwas in ihm bewirkt und ein Ende abzusehen ist.
Bei jungen Katzen klappt es recht schnell. Aber eben deine sind etwas älter und von daher kann man es nur versuchen. Wenn es klappt, dann werden die angefutterten Speckröllchen von selbst wieder kleiner, denn dann ist der Katzenkörper dafür sensibilisiert, wieviel Futter er tatsächlich benötigt. Du müsstest dann die Zellulose ganz langsam ausschleichen.

Wichtig wäre auch, dass wenn du merkst, sie futtern gemäßigt, nicht zu schnell die Portionen anpasst. Dann könnte das Ganze wieder von vorn los gehen. Also wenn alles gut läuft, und sie gemäßigt futtern, dann füll noch einige Tage weiter so viel Futter ein, dass ein großer Rest übrig bleiben muss (evtl kannst du die Reste ja zur nächsten Mahlzeit geben). So brennt sich die Erfahrung "Futter im Überfluss" nachhaltiger ein. Und dann allmählich die Portionern verkleinern, bis nach jeder Mahlzeit nur noch ein kleiner Rest übrig bleibt.
Das ist dann für die Zukunft eine gute Richtlinie - wenn ein kleiner Rest im Napf übrig bleibt, war es genug. Sind die Näpfe blankgeleckt, gibst du zur nächsten Mahlzeit gleich etwas mehr in den Napf. Denn der tatsächliche, natürliche Futtermengenbedarf schwankt nicht nur von Katze zu Katze, sondern auch je nach Tagesaktivität oder Wetterlage. Hier wird in den kühleren Monaten deutlich mehr gefuttert, obwohl ich nur reine Wohnungstiger habe. Also immer die Futtermenge etwas anpassen.

Ich würde es jetzt schon versuchen, denn im Grunde verändert sich für dich nicht viel, außer dass du eben ab jetzt Monsterportionen fütterst. Und dann sindse auch allgemein stressfreier unterwegs. Denn mit gestörtem Essverhalten sind sie (wie extrem auch immer) irgendwie immer damit beschäftigt, zu "denken", dass nie "genug" Futter da ist, selbst wenn genug da ist und das kann schlechte Laune machen.
Und entspanntere, satte Katzen lassen sich besser zusammenführen.
Vielleicht wäre es wirklich ganz gut, gerade jetzt den Focus von der Gitterür zu nehmen und die beiden mal zu mästen. Dann haben sie zu tun ;) und das Leben läuft jetzt, wo du wieder arbeitest auch wieder seinen für sie gewohnten Gang und dann werden sie auch am Gitter weiterhin immer entspannter und dann kannst du mit der "eigentlichen" Zusammenführung (aktiver am Gitter werden, positives bestärken etc) beginnen.
Besonders aber wegen Tobi meinem empfindlichen Magen-Kater der nur Diätfutter essen soll. Er kotzt sonst vermehrt, auch wenn er zu lange nichts frisst.
Ist denn abgeklärt, warum er so empfindlich reagiert?
Ich könnte beiden mal Kattovit hinstellen vielleicht gemischt mit gekochtem Huhn, warscheinlich wird er erstmal alles fressen was da ist und im Notfall kotzen. Soll ich das mal so machen? Geht halt ins Geld :massaker: Aber ich versuche alles was ihrgendwie helfen könnte.
Wenn beide dieses Futter gut vertragen, wäre das doch erstmal die Lösung (wobei ich Kattovit nicht kenne, es müsste hochwertig genug sein).
Später, wenn sie gemäßigt futtern, kannst du immer noch austesten, was gut vertragen wird, um die Angebotspalette zu vergrößern. Und dann könnte Tobi ja auch entspannter futtern und konzentriert sich eher auf seinen eigenen Napf mit Diätfutter.

Edit - sorry, schon wieder ein epischer Post :oops:
 
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Philies

Philies

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  • #66
Es ist mir lieber lange Texte zu lesen die ausführlich sind ;)

Es ist nicht genau abgeklärt. Wir dachten erst, er verträgt vielleicht einen
bestimmten Inhaltsstoff nicht. Wir haben alle möglichen reihnen Futtersorten durch,
bei rotem und schwerlastigem (also Fettreiches) Fleisch war es am schlimmsten.

Wieso darf es kein Cachet sein? Cachet ist keine mittelklasse, oder doch?

Kattovit macht halt überhaupt nicht satt (es besteht nur aus püriertem Huhn)
vor allem den Miki nicht :D
Ich habe gerade die erste Monsterportion gefüttert.
Es hätte fast nicht gereicht, obwohl der Napf schon so überfüllt und schwer
war das er mir fast runter gefallen wäre :D
Ich habe eine 3/4 Packung Bozita Häppchen in den Napf gekippt und es war nur ein Stück und ein bisschen Gelee über.:eek:
Tobi hat die doppelte Portion die er normalerweise bekommt nicht ganz geschafft.

Meist bleiben beide an ihrem Napf. Wenn der Napf leer ist sucht derjenige der schneller war ab und an beim anderen noch mehr,
was ich dann beim Tobi unterbinden muss. Aber eben wollten natürlich beide nichts mehr fürs erste.

Wenn ich jetzt nichts mehr zwischendurch geben soll fallen aber die
Such- und Fummelspiele für Miki weg. Das heißt noch weniger Beschäftigung für ihn. Er ist ein faules Kuschelmonster,
das sehr schwer zum spielen zu animieren ist.
Wenn ich mit der DaBird Angel komme, rennt er eine Runde im Kreis, wenns gut läuft 3 Runden und das wars.

Hab die Undercover Mouse bestellt, bin gespannt ob ihm das taugt.
 
C

Catma

Gast
  • #67
Es ist nicht genau abgeklärt. Wir dachten erst, er verträgt vielleicht einen
bestimmten Inhaltsstoff nicht. Wir haben alle möglichen reihnen Futtersorten durch,
bei rotem und schwerlastigem (also Fettreiches) Fleisch war es am schlimmsten.
Gut, dass du Futter gefunden hast, das er verträgt :) aber wer weiß, wenn du ihm davon Monsterportionen gibst, kann das evtl dann doch zu heftig sein...
Es wäre es schon wichtig, das vorher sicherer abzuklären. Denn so ein "mästen" ist belastend für den gesamten Organismus, speziell für das Verdauungssystem.... Ein Blut- und Kottest (Kotproben über 3 Tage sammeln und beim TA abgeben) kann schon viel Aufschluss geben.
Wieso darf es kein Cachet sein? Cachet ist keine mittelklasse, oder doch?
Cachet ist eine der schlechtesten Mittelklassemarken. Also für den normalen Gebrauch durchaus ok, wenn man denn zusätzlich andere Marken füttert (finde ich, da gehen die Meinungen aber auseinander...).
Aber für so eine Mästkur fände ich Cachet schon bedenklich. Je hochwertiger das Futter, desto leichter wird es vom Körper aufgenommen, bei schlechter Qualität braucht Katze viel größere Portionen, bis sie satt wird, es ist viel überflüssiges Zeugs drin, was der Körper verwerten muss, der ganze Verdauungsapparat ist mit Verdauung beschäftigt und es hält trotzdem nicht lange vor. Für ansonsten gesunde, aber etwas empfindliche Katzenmägen kann das schon arg belastend sein... Bei einer "Mästkur" wäre es "doppelt" besser, so schonend wie möglich zu füttern.
Ich habe eine 3/4 Packung Bozita Häppchen in den Napf gekippt und es war nur ein Stück und ein bisschen Gelee über.:eek:
Tobi hat die doppelte Portion die er normalerweise bekommt nicht ganz geschafft.

Meist bleiben beide an ihrem Napf. Wenn der Napf leer ist sucht derjenige der schneller war ab und an beim anderen noch mehr,
was ich dann beim Tobi unterbinden muss. Aber eben wollten natürlich beide nichts mehr fürs erste.
Yeah! Das ist genau der Effekt, der eintreten sollte :zufrieden: je öfter sie merken "da ist noch so viel, aber eigentlich mag ich nicht mehr...", desto besser. Also ich meine, da ist Potential :D Ich drücke mal die Daumen, dass nicht gekötzelt wird.
Bozita gab es hier noch nie, aber man liest immer mal wieder, dass das schlecht vertragen wird... also wird es auch nicht so schonend sein...
Das Problem ist, man weiß vorher nicht, wie lange du die Katzis mästen musst. Gerade weil sie nicht mehr jung sind, kann es dauern, weil sich das Verhalten über lange Zeit eingeschliffen hat.
Wenn ich jetzt nichts mehr zwischendurch geben soll fallen aber die
Such- und Fummelspiele für Miki weg. Das heißt noch weniger Beschäftigung für ihn. Er ist ein faules Kuschelmonster,
das sehr schwer zum spielen zu animieren ist.
Wenn ich mit der DaBird Angel komme, rennt er eine Runde im Kreis, wenns gut läuft 3 Runden und das wars.

Hab die Undercover Mouse bestellt, bin gespannt ob ihm das taugt.
Hast du mal die Laser-Maus probiert? Lass den Da-Bird nicht gleich herumschwirren, viele Katzen kommen erst in Fahrt, nachdem sie die potentielle Beute vorher schön lange anfixiert und belauert haben. Oder bring vom Spaziergang lange Gräser/Zweige mit, nur an der Spitze ein paar Blätter/Graspuschel dranlassen, das ist hier der Hit und die können schön zerfleddert werden, es gibt ja kostenlos immer wieder Nachschub.
Sie sollen möglichst zwischen den Mahlzeiten nicht an Futtern denken. Aber wenn deine beiden ansonsten zwischen den Mahlzeiten nicht Futter hinterherjunkern, könntest du ja schauen, ob es ok ist, zwischendurch mal die gewohnten Leckerli-spiele zu machen.
 
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Philies

Philies

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  • #68
Hallo

Miki frisst schon nicht mehr ganz so viel in sich rein. Es wird weniger.
Allerdings hakt er trotzdem nach wie vor ins Netz rein, vor allem wenn Louis laut Miaut
oder aber auch zu nah am Gitter ist. Einen weiteren Nasenkuss oder Annäherungen konnte ich nicht sehen.
Ich stehe nicht die meiste Zeit dahinter, habe eine Cam installiert ;)

Ich habe das Gefühl das es hier garnicht mehr vorwärts geht :(
 
C

Catma

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  • #69
Miki frisst schon nicht mehr ganz so viel in sich rein. Es wird weniger.
Dann wird das schon :) Es dauert etwas, aber er scheint ja anzufangen zu merken, dass er irgendwann genug hat und das wird sich dann steigern bzw langsam immer weniger futtern...
Allerdings hakt er trotzdem nach wie vor ins Netz rein, vor allem wenn Louis laut Miaut
oder aber auch zu nah am Gitter ist. Einen weiteren Nasenkuss oder Annäherungen konnte ich nicht sehen.
Ich stehe nicht die meiste Zeit dahinter, habe eine Cam installiert ;)

Ich habe das Gefühl das es hier garnicht mehr vorwärts geht :(
Nicht vorwärts gehen ist anstrengend, aber manchmal ist "Stillstand" nur der Zustand vorm nächsten Schritt nach vorn...
Die Hauptsache ist, du bemerkst nicht tendenziell eher Rückschritte - dann müsste man aktiver irgendwie gegensteuern...

Schlimmer ist es zumindest nicht geworden?
Kannst du anderweitig irgendwie mehr Entspannung feststellen, zB dass Louis immer entspannter reagiert? Wie genau reagiert er dann, weicht er zurück? Genauso wie vor ein paar Tagen?
Wenn Louis gelassener darauf reagiert, kann es schon sein, dass Miki bald "ins Leere läuft" und es weniger wird.
Wenn du zumindest *ein klein wenig mehr* Entspannung siehst, ist gut - wenn im Grunde alles gleich, würde ich noch bissl abwarten ob sich bald von selbst etwas tut.

Du könntest den ganzen Prozess auch mit Bachblüten unterstützen. Das gibt oft nochmal nen Schub nach vorn - es sollte dann aber eine individuelle Mischung sein. Schreib doch mal Ina hier aus dem Forum an, sie kennt sich super damit aus :)
 
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tiedsche

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  • #70
Wenn du zumindest *ein klein wenig mehr* Entspannung siehst, ist gut - wenn im Grunde alles gleich, würde ich noch bissl abwarten ob sich bald von selbst etwas tut.
Mehr als zu sagen: gib ihnen noch ein wenig Zeit fällt mir leider auch nicht mehr ein.
Sie waren 2 Wochen zusammen und haben sich bekriegt? Jetzt leben sie gut 2 Wochen mit Gittertür? Ein paar Tage war die Tür dazwischen geschlossen.
Wenn man sich diese Zeitrechnung vor Augen hält, braucht man noch nicht verzweifeln und das Handtuch werfen......würde ich mir zur Beruhigung sagen;)
Halt noch nen Moment durch - manchmal ist Zeit der entscheidende Faktor


Du könntest den ganzen Prozess auch mit Bachblüten unterstützen. Das gibt oft nochmal nen Schub nach vorn - es sollte dann aber eine individuelle Mischung sein. Schreib doch mal Ina1964 hier aus dem Forum an, sie kennt sich super damit aus

Um auch wirklich alles versucht zu haben finde ich das nicht verkehrt:)
Anhand des umfangreichen Fragebogens kann Ina dann vielleicht auch eher beurteilen, ob da noch Entwicklungspotential ist. Sie hat viele schwierigere Vergesellschaftungen begleitet und hat neben BB auch Verhaltenstipps zur Verfügung.
 
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  • #71
Es hat sich was getan...

Gestern Abend hat Louis mit dem Ball gespielt der zwischendrin mal an die Gittertür rollte -Miki war am zuschauen- . Als Louis sich spielerisch dem Ball und Gittertür näherte, hakte Miki zu. Louis ging etwas in Deckung, war aber weniger beeindruckt. Miki spielte dann durch das Netz mit dem Ball für einen Augenblick, dannach spielte Louis wieder weiter.

Etwas später ist Miki wieder ins Netz und statt das Louis in Deckung ging und ab und an faucht wie sonst, hat er sich auf den Boden fallen lassen auf die Seite und die Pfötchen nach oben gehalten.

Eben gerade ist Miki wieder ins Netz -zwei mal- und Louis hakte zurück.

Ob das jetzt positiv ist, keine Ahnung. Aber es hat sich mal wieder was getan....
Ich bin gespannt wie es weiter geht.
 
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HappyNess

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  • #72
Gut, dass Louis etwas aus sich raus kommt! :)

Oft hilft es, wenn das "Opfer" der übergriffigen Katze zeigt, dass es sich nicht alles gefallen lässt!
 
tiger_bande

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  • #73
Gut, dass Louis etwas aus sich raus kommt! :)

Oft hilft es, wenn das "Opfer" der übergriffigen Katze zeigt, dass es sich nicht alles gefallen lässt!

Ich denke nicht, dass Miki übergriffig ist. Ich denke, er ist sensibel, verunsichert und überfordert - dieses Hakeln heißt vor allem, "halt Abstand" oder auch "du nervst" oder "zeig Respekt".
Wenn der Neuzugang im übermütigen Spiel einem anderen zu nahe kommt, obwohl der wahrscheinlich subtil schon klar macht "hier ist die Grenze", dann reicht das schon bei einigen Katzen, dass sie mit einer Abstandsmaßregelung reagieren.
Das ist nicht so schön, aber es gehört zur kätzischen Kommunikation dazu und ist auch legitimer Teil davon - ich würde anfangs halt zusehen, dass Katzen gar nicht so sehr in die Situation kommen, dass sie so reagieren müssen, denn dieses Hakeln ist doof. Üblicherweise legt sich das dann aber auch mit mehr Vertrautheit untereinander.

Mikis Verhalten könnte auch damit zusammenhängen, dass der Neuzugang selbst ebenfalls soziale Unsicherheiten mitbringt (sich putzen lassen wollen, aber dann zuhauen).
Sozial unsichere Katzen untereinander brauchen länger, bis sie einen gemeinsamen Nenner finden.

Du könntest überlegen, ob du unterstützend mit Telizen/Zylkene oder Bachblüten tätig werden möchtest.

Wenn Miki übrigens schwer zum Spielen zu motivieren ist, aber scharf auf Trockenfutter: Dann ist es wahrscheinlich sehr effektiv, wenn du ihn mit Trockenfutterwurfspielen (zum Beispiel die deckenhohe Kratzsäule hoch - ist hier das Lieblingsspiel seit Jahren) auspowerst. Federangelspiele sind für viele Katzen nicht so interessant, weil es kein echtes Erfolgserlebnis gibt. Bei Trockenfutterjagdspielen liegt der Erfolg ja aber auf der Pfote. Man sollte halt nicht 5 TroFu-Stückchen pro Meter Bewegung einsetzen, aber sonst ist das eine gute Methode, um Katzen beschäftigt und bewegt zu halten (Bewegung hilft wesentlich beim Stressabbau und beugt eben auch dem Hefeklopsphänomen vor).

Nur Futter zur freien Verfügung stellen (nicht falsch verstehen: finde ich grunsätzlich super) ohne mit Bewegung und Beschäftigung gegenzusteuern würde ich nicht. Bewegung ist einfach wichtig für Wohnungskatzen. Ich bin großer Fan von: Futter satt jederzeit, aber auch Bewegung en masse. Dann wird auch keine Katze dick.
 
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  • #74
Heute früh ist Miki wieder ins Gitter gesprungen und Louis hat sich mit etwas gefauche auf die Seite fallen lassen .

Mir wurde nun empfohlen das Futter häppchenweise nachzulegen bis Miki nicht mehr will.
Denn diese Monsterportionen könnten ihn dazu verleiten alles aufessen zu müssen nach dem Motto -Was ich drin hab kann mir keiner mehr weg nehmen-.
Ich werde das nun so versuchen.

Er ist auch schon viel mehr geworden, das Zellulose will er nicht wirklich anrühren.
Ab und zu will er garnicht fressen, ich vermute mal wegen den Monsterportionen = Magenschmerzen. Gekotzt hat er deswegen bisher nur einmal (heute früh).

Ich werde mir jetzt noch Rescue Tropfen für Miki besorgen.
Ich denke dann haben wir fast alles in Miki drin was ihn beruhigen könnte.
Allerdings frag ich mich langsam wo die Wirkung bleibt :p
 
Philies

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  • #75
Bei uns will es einfach nicht besser werden....... :(
Es tut sich nichts großartig verändern.
 
tiedsche

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  • #76
Ach menno:oops: Lass dich mal virtuell drücken:)
Das ist selbst für begleitende Außenstehende frustrierend, wenn man merkt es wird nicht, obwohl man alles tut, was geht.

Was sagt denn deine Vermittlerin?
Manchmal paßt ja nun leider die Chemie zwischen den Katzen nicht....
ich verlier so langsam den Optimismus:oops:
Wie sehn das die anderen Mitlesenden?
 
HappyNess

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  • #77
Das ist echt blöd, dass sich da so wenig entwickelt! :(

Man könnte evtl. nochmal mit Zylkene/Bachblüten/Feliway rumprobieren, um auch wirklich alle Register gezogen zu haben ... Gerade Miki scheint sich schwer zu tun, seine Unsicherheit zu überwinden. Weiß auch nicht, inwiefern das anders / besser wäre, wenn da jetzt statt Louis ein anderer Kandidat säße ... Schwierig einzuschätzen!
 
Philies

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  • #78
das mit Zylkene/Bachblüten etc. hab ich alles schon im Einsatz.
Das ist ja das traurige, dass ich eigentlich nichts mehr machen kann außer hoffen, aber wie lange soll ich hoffen.

Bin nervlich schon fix und fertig.
Wir sind jetzt 3 Wochen mit Gittertür.
Klar das ist noch nicht soo lange, aber es will einfach nicht besser
bzw. anders werden.

Wie viel Zeit soll ich noch geben...... 2-3 Wochen?
Wenn sich dann immer noch nichts wirklich getan hat,
wars das dann?

Meine Beziehung steht momentan auch auf der Kippe :(


Wäre es vielleicht sinnvoll Miki Freigang mit Leine zu gewähren,
damit er zufriedener und ausgeglichener ist?
 
tiedsche

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  • #79
Meine Beziehung steht momentan auch auf der Kippe
Dass du dann nervlich am Limit bist ist ja mehr als verständlich.
Ich drücke dir die Daumen, dass es sich so entwickelt wie du es dir wünscht;)

Bin nervlich schon fix und fertig.
Wir sind jetzt 3 Wochen mit Gittertür.
Klar das ist noch nicht soo lange, aber es will einfach nicht besser
bzw. anders werden.

Wie viel Zeit soll ich noch geben...... 2-3 Wochen?
Wenn sich dann immer noch nichts wirklich getan hat,
wars das dann?

Das kann dir aus der Entfernung leider keiner sagen, ob es noch Chancen hat oder nicht:oops:
Du mußt tun, was du tun mußt (Taktiken und Zeit), um eine Entscheidung treffen zu können, mit der du leben kannst.
Manchmal hilft die Zeit, manchmal können sich Katzen einfach nicht leiden.

Wenn deine Beziehung gerade zerbricht ist es natürlich doppelt schwer Ruhe auszustrahlen und auch anderweitige Entscheidungen zu treffen, seufz.

Wäre es vielleicht sinnvoll Miki Freigang mit Leine zu gewähren,
damit er zufriedener und ausgeglichener ist?
Das würde ich auf keinen Fall tun. Damit erreichst du in der Regel das Gegenteil;) Die Katzen wollen dann raus und sind in der Wohnung unglücklich.
Unsichere Katzen finden Leinengang auch nicht wirklich toll. da fremdes Revier, fremde Eindrücke usw.
Leine ersetzt keinen Freigang
 
Philies

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  • #80
Vielleicht hätten wir doch besser auf einen ruhigeren Gefährten zurückgreifen müssen. Da es oft so aussieht als ob Miki Louis sein Miauen und rumspringen wie ein flummi nicht ab haben kann. :(
 
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