Eosinophiles Granulom oder anderes?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
kisu

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Hallo zusammen,

meine Trudi macht mal wieder Sorgen.
Schon seit Monaten hat sie einen relativ kahlen Bauch und leckt sich (mal mehr, mal weniger) wund.
TÄ meint, es sieht aus wie ein eosinophiles Granulom. Ich habe mal Fotos und das aktuelle Blutbild vom Oktober angehängt, vielleicht könnt ihr damit was anfangen.
Abstrich wurde nicht gemacht, TÄ hat eine Kortisonspritze gegeben. Hat keine wesentliche Besserung gebracht.

Im Moment bin ich echt beunruhigt, denn es wird akut schlimmer. Sie leckt fast permanent, der Ausschlag nimmt jetzt fast den ganzen Bauch ein...anfangs war es nur im Bereich um die rechte Zitze herum.
Ich habe versucht, die Rötungen mit Bepanthen und Zinksalbe zu behandeln, kein Erfolg.
Kann ich den Juckreiz/Schmerz irgendwie lindern, damit sie aufhört zu lecken und das Ganze vielleicht mal abheilen kann? Habe etwas von Calendulatinktur gelesen, wäre die hier anwendbar?

Von diesem Thema hab ich so gar keine Ahnung und mir fehlt grade ein Ansatzpunkt. Wie fange ich Diagnose/Behandlung an? Wohl zuerst ein Abstrich, oder? Und danach? Kommen noch andere Diagnosen in Frage?

Aktuell wurde wegen ihrem Husten auch ein Allergietest gemacht, starke Pollenallergie und leicht auf Flohspeichel. Dagegen wird demnächst eine Desensibilisierung gestartet. Kann das zusammenhängen?

Bin grad sehr ratlos, wäre froh wenn ihr mir helfen könnt. :reallysad:
 

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Hier Blutbild Teil 1 (ich kriege immer nur einen Anhang pro Beitrag rein, sorry :confused:)
 

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Blutbild Teil 2. Keine Ahnung warum die Bilder auf dem Kopf stehen. :-(
 

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Kann mir keiner helfen? :(
 
Trifetti

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Hi Kisu,
Ich habe eine Katze mit eG und ihr Bruder hat auch diverse Überempfindlichkeiten!

Erstmal: Kopf hoch! Ich weiß das ist nervenaufreibend!

Bei meiner Katze wurde es durch eine Biopsie diagnostiziert, man kann es auch im Blutbild "lesen", nur ich nicht :oops:
Allerdings sollte Deine Tierärztin das können!

Du kannst - egal was es ist - ihren Juckreiz etwas mildern und die Stellen gleichzeitig vor Entzündungen schützen mit Calendula Essenz aus der Apotheke! Ich bevorzuge die von DHU, die gibt es aber auch von Weleda und anderen. Hauptsache sie ist rein!
Diese verdünnst Du, ich habe für solche Stellen einen Esslöffel auf 250ml Wasser, Bei stärkeren Entzündungen kannst Du etwas (!) stärker machen.
Damit gerne mehrmals täglich abtupfen oder drüber träufeln, ich habe so ein kleines Fläschchen mit Pipette.

Egal was es ist, ist solcher Juckreiz meist bei trockener Heizungsluft schlimmer! Wäre toll wenn Du ihr die Luft befeuchten kannst!

Falls es sich um eG handelt, versuche ihre Umgebung eher reizarm zu halten. Also keine Raumdüfte, kein Weichspüler, keine scharfen Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, ....
Versuche mal sortenrein zu füttern und vor allem ohne Getreide und Zucker!

Meine reagieren zB auf die Zusatzstoffe in den Dosen. Hier gibt es nur noch Rohfleisch.

....

eG kann man meines Wissens auch durch ein Hautgeschabsel/Stanze diagnostizieren.
Versuche das doch genauer untersuchen zu lassen bevor sie irgendwelches Kortison bekommt!

Und frag mich Löcher in den Bauch, über dieses Thema gibt es viel zu sagen!
 
kisu

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Hallo Trifetti,

vielen Dank für deine Antwort!

Ich dachte, bei einem eG wären die Eosinophilen im Blut erhöht...das ist hier ja nicht der Fall. Oder hat das damit nichts zu tun?

Ein eG kann also definitiv diagnostiziert werden? Allerdings kennt man dann noch nicht die Ursache, oder? Wie kann man die rausfinden?

Mal blöd gefragt, angenommen ich lasse eine Biopsie machen und eG wird definitiv diagnostiziert: Wie sieht die Behandlung aus? Muss sie dauerhaft Medikamente bekommen? Und was wäre, wenn man die Ursache nicht findet. Meine TÄ sagte nämlich, egal ob es eG ist oder was anderes, bei diesem Erscheinungsbild wäre die Behandlung immer gleich, nämlich Kortison. Deshalb hat sie erstmal auf ein Geschabsel verzichtet. Aber das Kortison hat ja nicht wirklich angeschlagen.

Wie behandelst du das eG bzw. behältst es im Griff?
Würde es reichen, mit Calendula erstmal die Wunde zur Abheilung zu bringen und abzuwarten, ob es vielleicht so bleibt? Ich denke im Moment ist es nur so schlimm, weil sie permanent leckt. Ich würde gern ausprobieren, ob es sich vielleicht von selbst erledigt hat, wenn die Wunde verheilt ist und sie nichts mehr juckt.

Ich kann mir nämlich keine Ursache erklären. Wir benutzen keine von dir aufgezählten Dinge. Futterallergie wäre möglich, allerdings barfen wir. Könnte höchstens eins der Supplemente schuld sein, aber das rauszufinden...

Ich habe jetzt in der Apo Calendula-Extrakt gekauft, rein, bloß Alkohol drin. Ist vermutlich genauso anzuwenden wie die Essenz oder?
Wie lange muss das Ganze denn einwirken, bis keine Gefahr mehr für die Katz besteht, wenn sie drüber leckt? Wil das morgen gleich mal probieren.
Kann ich das verdünnte Gemisch so lange aufheben, bis es aufgebraucht ist, oder hält das weniger lang als das reine Extrakt? Lagerst du Essenz und verdünnte Mischung im Kühlschrank oder normal im Schrank?

Sorry für die ganzen Fragen, hoffe ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. :oops:
 
Trifetti

Trifetti

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Auf die Schnelle mit dem Handy ...
Wegen Calendula schaust Du am besten mal im Internet nach Weleda und/oder DHU Calendula Essenz, die geben eine Konzentration an die vergleichst du dann mit deinem Produkt.
Du kannst das mit einem Wattepad (die, die nicht so Fusseln) drauf tupfen. Dann ist es auch nur ganz dünn und trocknet schnell.
Die Katze sollte eben keine alkoholischen Tropfen aufschlecken.

Barf ist doch schon toll! Wie supplementierst du denn? Natürlich?

Vielleicht kannst du ja mit einem Fleisch das sie noch nicht kennt eine Ausschlussdiät machen!

Aber es können auch Milben Hausstaub, Pollen Sporen Lacke Farben Kunststoffe ja sogar der Mensch und seine Ausdünstungen sein!

Alles weitere morgen wenn ich an meinem Rechner sitze! Also heute eigentlich,wenn ich dann wieder wach bin!
 
Trifetti

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So, noch mal in Ruhe, wach und vom großen Rechner aus, da tippt es sich einfacher ;)

Der eosinophile Granulom Komplex ist eine Autoimmunerkrankung.
Es gibt sie auch beim Menschen und man weiß nicht so richtig viel darüber.
Einerseits ist es wohl erblich, andererseits eine dieser Zivilisationskrankheiten durch all die Industrialisierung der Lebens-/Futtermittel.

Was nun zuerst da war, weiß glaube ich keiner.

Die Veranlagung ist oft da, die Tiere sind sensibel gegenüber nicht Artgerechtem. Ob es da um ausgewiesenen Allergien geht oder Überempfindlichkeiten???

Je artgerechter und natürlicher das Tier gehalten und ernährt wird, desto besser und weniger belastend.
Meine reagieren auf Zusatzstoffe in den Dosen. Welche? keine Ahnung.
Die Katze verträgt kein Huhn aus Massentierhaltung, aber das vom Hühnerhof in unserer Nähe; kein Fisch aus dem Meer aber die Forelle vom Bekannten aus dessen Teich;
Vermutlich sind es die Medikamentenrückstände und Umweltverschmutzung im Fleisch.
Laut TA und Tierhomöopathin eine bekannte Sache bei so empfindlichen Wesen.


Darum sollte man auch nur natürlich supplementieren. Ich verwende nur reines Taurin, Vitamin E und Bierhefeflocken, ansonsten ist alles tierischer Herkunft! Also gewolfte Knochen, Eierschale, Lammherz um den Fisch zu ersetzen, .....
Ich achte auf die Herkunft des Fleisches und nutze Fleisch von Weidetieren.
 
catbuttler

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Hallo Kisu! Ich bin leider auch eine Dosi eines eG- Katers. Definitiv bestimmen kann man eG nur durch eine Biopsie. eG hat eine typische Ansammlung der Granulome. Sie verlaufen immer im Strang, d.h. wie an einer Kette angereiht. Meistens sind sie am Bauch und an den Hinterbeinen. Bei meinem war aber auch der Kopf und der Hals bis zu den Schultern betroffen. Auch zeigt sich das eG bei einigen am Mund. Wie Trifetti schon sagte handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Ich habe mit Calendula gekühlt und den Juckreiz gelindert. Blacky hat über Monate hochdosiertes Cortison bekommen. Ich war alles andere als begeistert aber es ist wohl die einzige Möglichkeit um die Symptome zu lindern und zu bekämpfen. Mittlerweile bekommt er Cortison nur noch jeden 2. Tag. Diese Woche fangen wir mit einem Medikament an, das sein Immunsystem runter fährt, praktisch auf 0.
Barfen ging bei uns gar nicht! Mittlerweile füttere ich nur noch Vet Concept auf Rezept. Sorten die er zuvor nie bekommen hat. Büffel, Rentier und Ziege. Die Kombination mit Cortison hat seine Beschwerden völlig abklingen lassen.

Erspar Dir und Deiner Katze ganz viel Leid und lass eine Biopsie machen! Erst dann kann man gezielt vorgehen. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede! Wir haben Jahre gekämpft ohne richtige Erfolge. Ansonsten empfehle ich Dir den Thread " Mutmach und Unterstützungsthread für Dosis chronisch kranker Katzen" Da findest Du Hilfe und wirst sehen das du nicht allein bist mit diesem Problem.
 
kisu

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  • #10
Hallo Trifetti und Catbuttler,

vielen lieben Dank für eure Antworten!

Trifetti, ja ich supplementiere natürlich. Allerdings bin ich ziemlich auf die ganzen Pülverchen angewiesen, da meine Katzen (komischerweise beide, das ist mir auch so ein Rätsel...:confused:) erhöhte Schilddrüsenwerte haben. Deshalb muss ich jodarm barfen (nehmen auch kein Seealgenmehl deswegen) und kann nicht so ohne Weiteres auf Fleisch/Fisch als Supplement-Ersatz zurückgreifen. So haben wir wenigstens die Schilddrüsenwerte einigermaßen im Griff.

Also kann eG auch eine Reaktion auf z. B. Pollenallergie sein? Wie erwähnt wurde Trudi getestet und hat eine starke Pollenallergie. Sie hustet stark und die TÄ hofft, dass das auf die Allergie zurückzuführen ist. Wir starten demnächst eine Desensibilisierung. Also wäre es ja möglich, dass das eG auch durch die Pollenallergie bedingt ist und im Zuge der Desensibilisierung zurückgeht? Da macht es Sinn, erst zu warten, bis diese Behandlung abgeschlossen ist und zu versuchen, ob das der Auslöser war, oder? Ich möchte ungern gleichzeitig verschiedene Behandlungsansätze durchführen (Futter etc.)
Wobei ich mich schon frage, warum die Symptome im Winter auch so stark sind, wo kommen da Pollen her? Aber ich hoffe, dass dies die Erklärung zumindest für den Husten ist, der macht mir schon arg Sorgen.

Catbuttler, also ist bei deinem Kater Futter der Auslöser für das eG? Oder hab ich da was falsch verstanden? Wie habt ihr das denn festgestellt bzw. das als alleinigen Auslöser eingegrenzt?
Danke dir auch fürs Mutmachen!

Ich muss demnächst mit ihr wieder zur TÄ, um ihr die erste Spritze der Desensibilisierungstherapie verpassen zu lassen :oha:. Sollte ich gleichzeitig diese Biopsie machen lassen, um eG festzustellen oder erst warten, ob die Behandlung anschlägt? Wie gesagt, möchte ungern mehrere Behandlungen gleichzeitig durchführen und evtl. ist die Pollenallergie ja der Auslöser.

Im Moment behandle ich mit Calendula und das wirkt toll, die Entzündung geht zurück und es fängt an zu heilen. Ich hoffe, dass bleibt so und sie leckt dann nicht mehr so viel.
 
Trifetti

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  • #11
Hallo,
Ich sehe da manches anders!
Ich würde auf keinen Fall eine Desensibilisierung anfangen bevor nicht klar ist, ob es sich um eG handelt.

Man sollte eG Katzen nur den allernötigsten Eingriffen aussetzen, heisst keine Entwurmung, Impfung, Medikamente und vor allem auch keine Spritzen im allgemeinen.
Das Thema Spritzen ist ja eh umstritten, aber die eG-Katze ist sehr sensibel, auch an der Haut.

Vorsicht Husten! Asthma ist eines der Symptome vom eG-Komplex! Ich habe mich mir von einer Humanmedizinerin diese Krankheit erklären lassen. was sehr hilfreich war. Das Asthma dazu gehört hat erst sie mir erklärt, kann aber jeder Mediziner in seiner Fachliteratur nachlesen!
Auch ein eher schüchternes zurückhaltendes Wesen, oder gar Depression, Melancholie, etc ist typisch für die Erkrankten.

ich stehe dem Atopica auch sehr kritisch gegenüber. Es öffnet ja auch Tür und Tor jedem anderen Keim, Bakterium, Viren, etc.

Dagegen kann meiner Erfahrung nach und vielen Berichten zufolge die klassische Homöopathie sehr viel erreichen!
Der eG-Komplex ist nicht heilbar, aber die Abstände zwischen Schüben werden deutlich länger und die Intensität nimmt stark ab, bzw ein beginnender Schub kann mit Hilfe von Homöopathie abgelenkt werden.

Linear können manche Symptome sein, ich glaube das nennt sich dann lineares Granulom, aber es gehören noch diverse andere Erscheinungsbilder dazu. Die Rückbildung der Oberlippe zum Beispiel.

Das eG ist keine "Reaktion", es ist eine Krankheit, ich stelle mir das mittlerweile wie eine kleine Revolution gegen all die künstliche Ernährung und Inzucht vor :D mein persönlicher schwarzer Humor.
Die erkrankten Lebewesen sind überempfindlich, neigen zu Allergien, ...
Häufig gegen das "künstliche" was ihnen aufgezwungen wird. Duft- Geschmacksstoffe, nicht artgerechte Nahrung, Konservierungsstoffe, Bindemittel, ..... So wie ja auch häufig die Kinnakne verschwindet wenn die Katze aus einem Glas oder KeramikNapf frisst, statt aus einem Plastiknapf.
Ein Schub kann aber auch durch psychisches ausgelöst werden, Stress, ....

Ich höre immer wieder, dass Katzen-Allergie-Tests nicht zuverlässig sind, wir haben nie einen machen lassen. Ich würde mich da gar nicht so auf die Pollen versteifen, denn wenn sie jetzt hustet, leidet sie unter der trockenen Heizungsluft und evt Hausstaubmilben, Schimmelsporen, Wohnraumgifte wie Lacke, Kleber, Kunststoffe, ....
Kann alles, muss aber nicht ;)

Meine Katzen bekommen regelmässig natürliche Darmpflege, werden möglichst Maus-ähnlich ernährt, haben seit Jahren keine Impfung, keine Wurmkur, keine Medikamente mehr bekommen bzw die Katze bekommt in allergeringster Dosierung Kortison, weil das Asthma schon zu stark ist. (0,75mg Prednisolon in der Woche) und der Kater der viel jagen geht bekommt alle 3 Jahre Tollwut geimpft.

Beide sind bis auf den eG-Komplex putzmunter und und mit ihren 12 Jahren so selbstbewusst wie nie zuvor.
 
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kisu

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  • #12
Oh man, das verwirrt mich jetzt alles noch mehr als vorher.

Also, wenn ich dich richtig verstanden habe:
Pollenallergie erstmal außen vor lassen, keine Desensibilisierung machen lassen? Wieso sagt mir die TÄ sowas nicht, sondern misst dem mutmaßlichen eG, das sie ja selber vermutet, keinerlei Bedeutung bei? Ich glaube, das "Gegenmittel" für die Pollenallergie ist schon hergestellt, was mach ich denn dann damit? Bezahlen muss ich es ja wohl, und das ist nicht wenig :massaker:

Blöde Frage, aber warum auf keinen Fall eine Desensibilisierung? In welcher Form könnte das bei einem eG schaden? Ich muss das ja der TÄ gegenüber irgendwie gut begründen können, dazu muss ich es verstehen...

Nicht eG ist eine Folge der Allergie, sondern der Husten kann ein Symptom von Asthma als Folge von eG sein?

Weitere Vorgehensweise:
1. Biopsie machen lassen.
2. Wenn eG bestätigt, wie gehts dann weiter?
Ursachenforschung unbedingt nötig oder gleich Behandlung starten? Ich habe auch eine THP an der Hand, habe allerdings noch keine Erfahrungen mit ihr. Würde dann gerne die homöopathische Schiene fahren.

Am besten ich rede mal erst mit meiner TÄ, aber was, wenn sie mir trotzdem die Desensibilisierung zuerst nahelegt?

Und falls sich das eG bestätigt, wie finde ich raus, ob und wie der Husten damit zusammenhängt? Weil die Desensibilisierung war ja primär zur Bekämpfung des Hustens gedacht, der macht uns momentan am meisten Sorgen.
 
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Trifetti

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  • #13
Die Schulmediziner empfehlen Dir nur Schulmedizin! Die wenigsten denken über den Tellerrand ;)
Ich würde mit der Biopsie beginnen, falls es kein eG ist, kann man ja mit der Desensibilisierung starten!
Die Ergebnisse einer Biopsie sind ja in wenigen Tagen da.

Entscheiden welches Euer Weg ist, kannst nur Du!
Mein TA (bekannt u.a. für seine Krebstherapien) hat mir die Homöopathie empfohlen! Das ist eine Seltenheit!

Die Pollenallergie -wenn sie denn vorhanden ist und die einzige Allergie ist - gehört zur Gesamtbild dazu, eine klassische (!) Homöopathin behandelt auch das.
Wenn aber die Symptome im Winter stärker werden, ist die Pollenallergie vielleicht gar nicht im Vordergrund! Gegen welchen Pollen ist sie denn allergisch? Desensibilisieren kann man doch immer nur gezielt auf ein Allergen, oder?
Wenn sie jetzt hustet kann es keine Frühjahrs/Sommer-Pollen-Allergie sein!
Wenn Deine TA Asthma vermutet, kann man die Lunge röntgen, da sind Narben erkennbar!
Eine Allergie mit Symptomen in den oberen (!) Atemwegen kann nach längerer Zeit ohne Behandlung mit dem sogenannten Etagenwechsel zu Asthma werden!
Wie alt ist Deine Katze eigentlich? und hatte sie davor schon Probleme mit den oberen Atemwegen?

Meine eG Katze bekommt nichts weil
a. jede Hautverletzung (->Spritze) eine neue Wunde ist, es die sogenannten Impfsarkome hervorrufen kann, fast egal welches Mittel injiziert wird
b. die Behandlung der eG Symptome im Vordergrund stehen sollen
c. sie nichts prophylaktisch bekommt, nichts ohne dringende Notwendigkeit

Für mich ist die Homöopathie der Weg, die Katze zu stärken, alles gesunde zu erhalten und einige Schwachstellen zu stärken.
Die Schulmedizin dämpft nur mit Kortison, die Desensibilisierung wäre für mich da ein Schuss ins Blaue und damit viel zu riskant bevor das mit dem eG nicht geklärt ist.
 
DosGatos

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  • #14
Hallo,

wegen der Pollen:
Sollte sie auf Haselnuss reagieren, könnte das momentan schon sein.
Weil es insgesamt bis Ende Dezember recht warm war, fingen die Haselsträucher zumindest im Rheinland schon mal an zu blühen...
Meine Mutter hat es gemerkt, die reagiert darauf allergisch.

Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, sollte sich der eG Verdacht bestätigen:Wende dich an eine GUTE Tierheilpraktikerin!
Sie haben bessere Möglichkeiten als die klassische Tiermedizin, die Auslöser des eGs zu ermitteln und gezielt zu behandeln, und zwar ohne Cortison, Atopica und Co.

Mein Kater hatte starken Verdacht auf eG - und dank homöopathischer Behandlung kann er heute weitgehend beschwerdefrei leben.
 
catbuttler

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  • #15
Klar scheiden sich da die Geister und jeder muß für sich selbst entscheiden was für sein Tier das Beste ist. Bei meinem hat ein Wespenstich einen allergischen Schock ausgelöst und dann fingen die Allergien an. Allerdings war er zu der Zeit noch sehr jung und krank. Bei ihm steht die Nahrungsunverträglichkeit fest. Und er hat dieses lineare eG. Impfen lassen darf ich ihn nicht, noch nie. Das Atopica ist natürlich nicht ungefährlich, wie Trifetti schon ansprach.
Ich kann es Dir nur von meinem Kater erklären. Das eG ist eine eigenständige Erkrankung (autoimmun), die schlummert und irgendwann ausbricht. Mein TA hat es mir in etwa so erklärt, das sein Immunsystem praktisch die eigenen Zellen angreift und zerstört und bei fortschreiten der Krankheit nicht nur die der Haut sondern auch der inneren Organe. Allergien sind eine Nebenerkrankung oder auch ganz eigenständig, je nachdem wann sie zum ersten mal auftreten. eG -Katzen sind anfälliger für Allergien. Blacky hatte eine Zeit lang immer wieder asthmatische Anfälle bei denen wir dachten er erstickt uns und war danach ganz apathisch. Wohl eine Begleiterkrankung von eG. Gemacht haben wir alles was man sich vorstellen kann. Mehrere TÄ, Tierheilpraktiker (dafür bin ich mehrmals in der Woche 30 Min nach Wuppertal gefahren), TK, Hilfe hier aus dem Forum mit Rat und Tat. Über die Kosten brauchen wir nicht zu reden denke ich.
Jedesmal wenn wir dachten es wird gut, kam ein Rückschlag. Durch Ausschlußdiät dann die Nahrungsmittelunverträglichkeit fest gestellt. Mein TA arbeitet auch viel und gern mit Homöopathie sagt aber das es bei ihm nichts bringen wird, da er zu stark und zu lange schon betroffen ist. Daher jetzt so lange hochdosiertes Corison( schleichen wir gerade langsam aus), dann das Atopica. Wir versuchen die dadurch entstehenden Gefahren durch Sicherheitsmaßnahmen zu minimieren, ausschließen können wir sie natürlich nicht!Aber es ist seine vielleicht einzige Chance auf ein normales Leben!

Ich würde auch zuerst die Biopsie machen lassen, nur die ist sicher. Wenn man nicht genau weiß, wogegen er genau allergisch reagiert, frage ich mich was man da desensibilisieren will.
 
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  • #16
Das Ganze ist ja echt kompliziert.
Ich habe jetz nochmal mit meiner TÄ gesprochen. Im Grunde bleibt jetz alles wie gehabt, sie hat es mir auch ganz schlüssig erklärt. Die Desensibilisierung ist für Trudi grad die "sanfteste" Behandlung. Desensibilisiert wird gegen Pollen, weil sie vermutet, dass daher der Husten kommt. Also die Behandlung haben wir uns wegen dem Husten überlegt (unabhängig vom Bauchausschlag).
Am Montag lass ich noch die Lunge röntgen, um da alles auszuschließen.
Biopsie möchte sie Trudi nicht antun (nur wenn ich unbedingt will) wg. Narkose. Sie sagt, egal ob eG oder nicht, die Behandlung bleibt die selbe. Und die Desensibilisierung schadet auch bei einem etwaigen eG nicht, selbst wenn sich der Husten nicht bessert, hab ich im schlimmsten Fall bloß Geld verloren und Trudi hat ne Allergie weniger ;)
Sie hat mir das ganz gut erklärt, daher vertrau ich ihr jetzt mal, denn eine Narkose möchte ich im Moment eigentlich nicht, da bin ich Schisser.
Ich muss bloß nochmal nachfragen, was wir dann gegen den Ausschlag unternehmen, da werde ich dann aber demnächst einen Termin mit der THP ausmachen.
 
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