Eosinophiles Granulom bei Lissy - Bin etwas ratlos...

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Melcorrado

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Mitte August kam Lissy zu mir auf die Pflegestelle. Sie hatte Flöhe und Ohrmilben, also "normale Mitbringsel" bei Bauernhofkitten. Beides wurde behandelt. Die Flöhe kamen leider nach der Zusammenführung mit meinen nochmal wieder (offensichtlich hatten sie die Quarantäne irgendwie erfolgreich verlassen :mad:), aber ca. Mitte Oktober war die Plage endlich überstanden...

15.10. Zweite Impfung Seuche/Schnupfen

Dann Ende Oktober nahm ich Lissy einmal auf den Arm und fühlte etwas härteres am Hinterbein/Oberschenkel und ich dachte zunächst es klebt was im Fell. Ich hab's mir dann genauer angeschaut und musste feststellen, dass sich die Haut dort teilweise schuppig ablöste... Zunächst dachten wir an einen Pilz... Ich bin dann zum Tierarzt und dann folgte dies:

29.10. TA diagnotiziert Pilz und gibt Pilzimpfung, Surolan zum Betupfen
03.11. stark geschwollene Unterlippe, Verdacht das es evtl. am Surolan liegt
05.11. Besserung, wechsel auf Imaverol zum Betupfen
11.11. Fell wächst wieder, Haut war aber noch knubbelig
20.11. Kastration und Hautstanze wird gemacht
28.11. die TA vermutete einen Pilz dahinter. Da sich das dann aber parallel an beiden Hinterläufen entwickelt hat und niemand sonst Symptome hatte, hab ich dann doch angefangen daran zu zweifeln. Weil es eine blöde Stelle ist und Lissy immer sehr unruhig und zappelig wurde, wenn man sich das ganze genauer ansehen wollte, bat ich die TA während der Kastra nochmal genauer zu schauen. Ab da teilte sie meine Einschätzung das es doch was anderes sein könnte und sie machte eine Hautstanze. Es ist KEIN Pilz sondern ein Eosinophiles Granulom. Ursache vermutlich allergischer Natur. Sie meint es kann auch sein das sich das wieder verwächst. Man muss es einfach beobachten. Seit der Kastra ist es jedenfalls schon viel besser geworden.
04.12. frisches Rind gegeben
05.12. leicht geschwollenes Maul
06.12. Mäulchen dick und wund, seitdem nur Rindfleischfreies Futter gefüttert und das Granulom verschwand komplett
21.01. Barf gefüttert Pute mit etwas Gänseklein, Schweineschmalz als Fett, Fortain alt Eisenpräparat, ein paar Tage vorher hatte ich zu dem noch weitere Sorten ohne Rind ausprobiert (Real Nature und Catz Finefood)
23.01. Mein Freund bemerkte ein leicht geschwollenes Mäulchen... wieder stark schuppige und knubbelige Haut. Linkes Hinterbein. (ich ca. ne Woche vorher noch kontrolliert, weil ich Interessenten hatte, da war nichts)
27.01 rechtes Hinterbein nun auch betroffen, sieht aus als schält die Haut ab. Wunde Stelle neben dem After...:reallysad:

Ich war so sicher, dass das Rindfleisch schuld war... Als im Dezember diese enorme Schwellung am Maul auftrat nur kurz nach dem rohen Rind, schien es wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wie gesagt verschwand das EG nach Futterumstellung auch vollständig...
Als es jetzt so kurz nachdem Barf auftrat war für mich klar, es muss das Fortain gewesen sein, da ich dachte es bestünde aus Rinderblut (hatte ich beim Zubereiten nicht drüber nachgedacht). Leider kam die Ernüchterung sehr schnell. Ich hatte recherchiert das man vor längerer Zeit auf Schweinsblut umgestellt hat und eine Mail an Lilly's Bar bestätigte dies...

Nun bin ich wieder bei null...:( Da Lissy mir so wahnsinnig ans Herzgewachsen ist und ich bange hatte, dass neue Besitzer mit der "Futtermittelallergie" überfordert sein könnten, hatte ich schon kurz vor erneutem auftreten des EG entschieden, dass sie bleiben darf. Nun bin ich aber genauso ratlos...:(
Ich habe nun als erste Maßnahme wieder auf das bekannte, verträgliche Futter umgestellt. Ich hab ein Futtertagebuch angefangen. Da die dicke Lippe damals scheinbar doch nicht vom Surolan veruracht war, hab ich das jetzt nochmal versucht drauf zu machen. Sie mag es aber per se nicht wenn man dahinten rum macht...

Ich weiss das bei EG meist Cortison gegeben wird. Wenn sich das allerdings vermeiden lässt wäre mir das lieber. Sie ist ja grad erst 7 Monate alt. Im Surolan ist ja auch etwas Cortison drin, wird aber ja nur äußerlich angewandt.

Hat jemand Erfahrung mit EG und kann Tipps geben? Was habt ihr versucht? was hat geholfen? Ich wüsste wirklich keine andere mögliche Ursache als eine Allergie (eben z.B. gegen Rind), aber dann muss es wohl mehr wie ein Stoff sein... Ich war gestern mit Leni zum Kastrieren und die TA-Helferin meinte, die hätten einen Hund in Behandlung der sogar auf Kuhmist reagiert...
Ich war viel in Wald und Wiesen unterwegs die letzten Wochen. Meint ihr es wäre denkbar das ich was eingeschleppt habe? Ist auch eine Allergie gegen Schwein möglich?

Tut mir leid wegen dem langen Durcheinander...:oops: Die arme Maus tut mir so leid. Ich dachte wir hätten es durch die etwas kompliziertere Ernährung in den Griff bekommen...:(
 
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Melcorrado,

wurde denn mal ein großes Blutbild gemacht? Ergebnisse wären wichtig.

Davon abgesehen kann ich nur raten, als Erstmaßnahme zur Erleichterung und um das Problem besser eingrenzen zu können komplett hypoallergenes Futter zu geben. Das bedeutet Hills z/d als Nassfutter. Dies ist das einzig wirklich allergenfrei Futter auf dem Markt. Alternativ gibt es nur Trockenfutter z/d von Hills oder "Hypoallergenic" von Royal Canin. Beide Trofu sind weitgehend allgergenfrei, aber nicht komplett.

Damit könnt ihr die Miez erst mal beschwerdefrei bekommen, falls es wirklich eine Futtermittelallergie sein sollte.

Aber wie gesagt, es sollte auch mal dringend ein großes Blutbild erstellt werden, falls noch nicht geschehen.


PS: Könntest Du Deine Bildsignatur mal ändern? Wollte mir Deine Katzen ansehen, werde aber auf die Tierschutzseite geleitet. Das ist so nicht Ok.
 
Melcorrado

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Wieso sollte das mit unserer Homepage nicht ok sein?:confused:
Ein Blutbild wurde noch nicht gemacht. Das EG wurde wie gesagt durch eine Hautstanze belegt. TroFu füttere ich nicht. Hier gibt es Sortenreines Nassfutter, Ropocat Sensitiv Gold, welches laut Hersteller für Allergiker zu Ausschlussdiät geeignet ist.
Welchen Werten sollte im Blutbild besondere Beachtung geschenkt werden? Die EOS werden erhöht sein, aber was kann man woran festmachen? Kenne mich da nicht aus...:oops:
 
Omelly

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Wieso sollte das mit unserer Homepage nicht ok sein?:confused:
Weil es einfach eine Irreführung ist. Wenn ich auf ein Bild Deiner Katzen klicke, erwarte ich, dass es sich vergrößert und nicht, dass sich eine Seite auftut, auf der ich als erstes ein Bild einer Katze im erbärmlichen Zustand sehe. Wenn ich das sehen will, möchte zumindest ich das gerne selbst entscheiden - wann und wo.

Ein Blutbild wurde noch nicht gemacht. Das EG wurde wie gesagt durch eine Hautstanze belegt.
Welchen Werten sollte im Blutbild besondere Beachtung geschenkt werden? Die EOS werden erhöht sein, aber was kann man woran festmachen? Kenne mich da nicht aus...:oops:
Ja, zum Beispiel die EOS. Zwar korreliert der Schweregrad nicht 100%ig mit der Anzahl der EOS, dennoch wäre es für eine Verlaufskontrolle sinnvoll die Werte zu kennen. Außerdem handelt es sich ja grundsätzlich um eine sehr belastende Krankheit. Von daher sollte der Allgemeinzustand im Augen behalten werden, was unter anderem anhand von Blutwerten festzustellen ist. Auch wenn man dann z.B. um Medikamentengabe nicht mehr umhin kommt, wäre es wichtig, die Blutwerte (Geriatrisches Profil für die Organwerte) vor der Medikamentengabe zu kennen, um auch hier Organschädigungen durch Medikamente frühzeitig zu erkennen.

TroFu füttere ich nicht. Hier gibt es Sortenreines Nassfutter, Ropocat Sensitiv Gold, welches laut Hersteller für Allergiker zu Ausschlussdiät geeignet ist.
Ich weiß nicht, was die Hersteller genau schreiben, aber Du hast das Prinzip, glaube ich, noch nicht ganz verstanden. Diese Futter sind ja nicht allergenfrei, sondern beinhalten nur eine Fleischsorte. Die Katze kann daher natürlich trotzdem noch auf dieses Futter (Fleisch, Getreideanteil) reagieren. Diese Futtersorten sind nur dann geeignet, wenn bereits feststeht, dass die Katze nicht auf deren Inhalt reagiert.
Aber wenn ich Dein Eingangsposting richtig verstanden habe, verträgt die Miez das zwar irgendwie besser als anderes Futter, aber dennoch hat sie ja wohl Symptome, sonst hättet Ihr ja jetzt kein Problem mehr.

Das allergenfreie Futter soll nicht zur Ausschlussdiät dienen, sondern die Miez erst mal beschwerdefrei bekommen. Nebenbei lässt sich ansatzweise dabei erkennen, ob das eG überhaupt durch eine Nahrungsmittelallergie ausgelöst wird, autoimmun verursacht wird oder wie auch immer entstanden ist.
 
Melcorrado

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Einen Termin für ein Blutbild werde ich machen und mich auch über die weitere vorgehensweise mit meiner TA besprechen.

Die erneuten Symptome traten erst nach dem Erweitern der Futterpalette auf (Real Nature, andere Sorte Catz Finefood und 2 malige Gabe von BARF). Darum ja die Rückkehr auf altbekanntes. Huhn, Pute und Geflügel scheinen ok zu sein. Macs Ente, Pute, Huhn konnte ich auch füttern. Hypoallergenes Futter zu füttern ist leider schwieriger... Hier sind alles Häppchenfresser. Niemand frisst seinen Napf leer (ich füttere keine großen Protionen, sondern kleinere 4-5 mal Täglich) und es wird munter getauscht.:oops:

Sollte da wirklich kein Weg dran vorbei führen, muss ich mir wirklich was ausdenken...:hmm:
 
Melcorrado

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Ich war heute mit Lissy beim Tierarzt. Die TA sah sich das ganze an und kam aufgrund dessen, dass sie gerade mehrere Katzen mit starken Ekzemen in Behandlung hat auch die Idee sie zu baden... Zugegeben ich war erstmal etwas geschockt, aber ich vertraue meiner TA und sie sagte mir, dass sie damit sehr gute Erfolge hat. Also wurde sie leicht sediert, gebadet, die Krusten gelöst und die Wunden gereinigt. Als die Krusten ab waren kam erst das wahre Ausmaß zu Tage... Das linke Bein in an der Rückseite fast komplett entzündet...:reallysad:
Vermutlich hauptsächlich weil Lissy dort geleckt und somit Bakterien in die Wunden getragen hat. Das sah richtig richtig böse aus und tut nun sicher auch ziemlich weh...
Sie bekam Antibiotika, weil sie teilweise schon Eiter zeigte und die Wunden wurdn mit Surolan (das Cortisonhaltig) bestrichen. Das soll ich nun 2mal täglich machen und am Mittwoch oder Donnerstag gehen wir wieder hin. Je nach Zustand werden die Wunden dann nochmal gesäubert.

Blut wurde auch genommen. Alle Werte in der Norm außer die Eosinophile, die liegen bei 7,5. Glukose war auch etwas erhöht, aber wohl Stressbedingt.

Da Lissy mit einem normalen Halskragen absolut nicht zurecht kommt und sie wirklich sehr schmal ist, hat die TA ihr ne Art Wattekragen gemacht. Sie hat nun einen kleinen Schwanenhals, kommt aber dadurch nicht an die Wunden. Sie tut mir schon leid deswegen, aber was sein muss muss leider sein...:(
 
Omelly

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Kekskoenigin

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Wir haben nach Lokis Krebs OP auch einen Pro Collar genutzt. Hat gut geholfen, allerdings hat sie Ausschlag bzw. wunde Stellen davon bekommen.
Der ist schon recht rau!
Ich drück euch die Daumen für eine gute Lösung!
 
DosGatos

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Ich hatte mit meinem Gustavo eine ähnliche Leidensgeschichte durch
(viel Chemie aufgrund einer Milbengeschichte, danach Verdacht auf Pilz, Antibiotika wegen Bakterien, etc.) und irgendwann fing er an, sich das Fell vom Leib zu kratzen und zu lecken. Die Ohren waren zudem im Dauerzustand dreckig, nichts half.

Auch wenn es nicht ausgetestet wurde, bestand starker Verdacht auf EG.
Auf Cortison wollte ich verzichten, ein Bluttest brachte nicht wirklich viel.

Zum Glück habe ich im 2. Anlauf eine gute Tierheilpraktikerin gefunden, die mittels Haaranalyse herausfand, daß er einen ganz schlecht funktionierenden Darm, ein grottenschlechtes Immunsystem und eine lange Latte von Lebensmittelunverträglichkeiten hatte.
Die hätten wir mit Ausschlußdiät niemals aufdecken können, er vertrug sogar Taurin nicht!

Auch wenn Haaranalyse umstritten ist und es hier viel Scharlartanerie gibt, bei uns brachte diese und die darauf folgende Behandlung von einem 3/4 Jahr die Lösung. Er hat heute wieder ein dichtes Fell und kratzt sich nur noch in Maßen.

Ich kann diesen Weg nur empfehlen, dennn die klassische Vet-Medizin kennt nur Cortison und dubiose Hormonpräparate als Lösung um die Symptome zu unterdrücken. Die Homöopathie bekämpft die Ursachen des Übels.

Wenn du noch einen Tipp brauchst, melde dich einfach.
 
Melcorrado

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  • #10
Falls das jetzt sehr provisorisch ist mit dem Kragen, dann schaue vielleicht einfach mal hier, ob da etwas dabei ist, was Euch jetzt in nächster Zeit weiterhelfen könnte:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss...d-keywords=halskrause&sprefix=halskra,aps,236

Wie will die TÄ denn nun weiter vorgehen? Stehen noch Untersuchungen an?

Die TÄ und die Helferin haben über solch einen aufblasbaren Kragen gesprochen und sind zu dem Urteil gelang das sie dafür zu zierlich ist...:oops:
Der Wattekragen hält sie leider nicht zu 100% vom lecken ab. Ich werde das beobachten und ggf. ihr dann doch nochmal den Plastikkragen zumuten müssen...

Erstmal steht die Behandlung der Exzeme im Fokus. Dann sehen wir weiter. Wir sind einer Meinung, dass ich erstmal wieder nur das Futter geben soll unter dem sie ja beschwerdefrei wurde. Das EG war ja weg und kam nach Erweiterung der Futtersorten und Fütterung vom Barf zurück.

Auf Cortison möchte sie erstmal noch verzichten. Also abgesehen von dem was im Surolan enthalten ist. Ob wir das durchziehen können wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
 
Omelly

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  • #11
Die TÄ und die Helferin haben über solch einen aufblasbaren Kragen gesprochen und sind zu dem Urteil gelang das sie dafür zu zierlich ist...:oops:
Der Wattekragen hält sie leider nicht zu 100% vom lecken ab. Ich werde das beobachten und ggf. ihr dann doch nochmal den Plastikkragen zumuten müssen...
Aber in dem Link sind doch auch andere Kragen. Ich würde mir da mal sehr gründlich die Rezensionen durchlesen und schauen, ob da nicht Kommentare bezüglich Katzen dabei sind.

Auf Cortison möchte sie erstmal noch verzichten. Also abgesehen von dem was im Surolan enthalten ist. Ob wir das durchziehen können wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Ja, wenn auf cortison verzichtet werden kann, würde ich es auch erst mal so versuchen und die Entwicklung abwarten.

Dennoch würde ich auf Nummer sicher gehen und allergenfrei füttern, damit nicht äußerlich behandelt und gleichzeitig innerlich potentielle Auslöser zugeführt werden.
 
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  • #12
Ich habe gestern per Zufall als ich in Münster war bei Kölle Zoo Pet Medica Hypoallergenes Futter entdeckt. Ich hab mal die 6 vorhandenen Dosen mitgenommen. Kennt das jemand?

Heute Nacht hat, da sie trotz Watteverband lecken konnte, dann doch zusätzlich den normalen Kragen umbekommen. Sie lief bestimmt etwa ne Stunde unruhig durch die Gegend und überall gegen. Dann hat wohl die Müdigkeit gesiegt und sie hat geschlafen. Ich hab ihn jetzt erstmal wieder abgemacht, damit sie auch vernüftig fressen kann, aber ich fürchte schon, dass ich ihn wieder drum machen muss...
 
Omelly

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  • #13
Ich habe gestern per Zufall als ich in Münster war bei Kölle Zoo Pet Medica Hypoallergenes Futter entdeckt. Ich hab mal die 6 vorhandenen Dosen mitgenommen. Kennt das jemand?

Ja, kenne ich und es ist kein schlechtes Futter. Das bringt Dich aber nicht weiter - es ist nicht allergenfrei. Der Begriff "Hypoallergen" ist nicht geschützt und bedeutet nur, dass nicht zig verschiedene Tierarten verarbeitet sind und meistens keine klassischen Auslöser, wie Lactose und Soja. Ich habe in meinem ersten Beitrag das Futter genannt, welches als einziges allergenfrei ist. Wenn man etwas füttern will, um sicher zu gehen, für eine gewisse Zeit keine Allergene zu füttern, kommt man Hills z/d nicht vorbei.
 
Sanya

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  • #14
hallo,

ich habe hier einen alten Kater als Dauerpflegi, er hat auch EG.

Bei ihm ist es nicht mehr aufgetreten (er hatte es an Ohren/Köpfchen), seit ich stark darauf achte, dass er keinem Stress mehr ausgesetzt ist.

Umgesetzt heißt es, dass es einen sehr geregelten Tagesablauf gibt, feste Rituale (Futterzeiten/spielen, ..) und wenn doch mal Stress ansteht (zb Tierarztbesuche, der absolute Horror für den Bub), bekommt er (wenn es geht) schon ein paar Tage vorher Zylkene, genauso vor Silvester (Knallerei draußen).

Gefüttert wird er ganz "normal", 6 verschiedene Sorten Nassfutter (auf manche andere hat er mit Durchfall reagiert), auch TeilBarf, bei ihm scheint nicht das Futter das EG ausgelöst zu haben, sondern der Stress.

Auch trenne ich hier nachts die Pflegis (bei Bedarf auch manchmal tagsüber), weil die Katzendame ihm zuweilen auch zu viel ist und er sie dann angreift.

ich wünsche euch alles Gute!
 
Trifetti

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  • #15
Versuche es mit einer Ausschlussdiät z.b. reines Huhn mit Haut und Knochen.
Puten bekommen in ihrem kurzen Leben schon viel zu viele Medis!

Auch in sortenreinem NaFu hat es genügend Allergene!

Und die klassische Homöopathie kann ich Dir zu dem Thema nur empfehlen!
Die Schulmedizin kann da nur Symptome mildern.

Nutze so wenig wie möglich Chemie!

Keine Impfung, Wurmkur, etc
Darmsanierung/-Pflege mit einem natürlichen Präparat wäre wichtig.

Hast Du in der Zeit des ersten Ausbruchs etwas neues angeschafft?
Möbel, Waschmittel, Parfüm, Hautcreme, .....
Könnte z.b. Auch Hausstaub sein, der durch die trockene Heizungsluft im Herbst massiver wird .....

Sorry für diese Kurzfassung, bin gerade auf dem Sprung, melde mich aber gerne später bei Interesse!

Habe eine 10jährige mit eG seit ca 5 Jahren, schlimme Symptome .....
 
bonzo

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  • #16
Bild einer Katze im erbärmlichen Zustand

Das habe ich nun nicht begriffen - zudem verlinken andere Orgas ebenfalls hier im Forum - manchmal wirklich drastisch, besonders, wenn es um Auslands-TS geht ...

BT:

Gine hat Erfahrung mit dem Krankheitsbild, die ist aber heute noch in der Kanzlei - werde ihr Deinen Thread mal zeigen, vielleicht hat sie noch Tipps.

Alles Gute!!
 
Melcorrado

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  • #17
Danke für eure Tipps. Bin für jeden Ratschlag offen... Bin noch etwas ratlos wie ich es hinkriege sie anders zu ernähren als die andern. Wie gesagt frisst hier niemand seinen Napf sofort leer und es wird eifrig getauscht. Daher schien mir Ropocat eine gute Lösung...:(

Bei derzeit 7 Katzen alles nicht so einfach...

Parfüm, Creme, Möbel usw. eigentlich alles beim alten. Hausstaub gibt's hier natürlich...
 
Trifetti

Trifetti

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BaWü
  • #18
So, ein bisschen mehr Zeit!
eG ist nun mal auch ein genetisch veranlagte Autoimmunerkrankung, nicht heilbar. Durch eine optimale Lebenssituation können die Intervalle der Ausbrüche verlängert werden. Auch so weit, dass der Betroffene jahrelang Ruhe hat.

Eine Allergie ist häufig nur das i-Tüpfelchen, dass das eG zum Ausbruch bringt, oder ein Trauma, Schock, Behandlungen wie Impfung, AB ...

Die Lebenssituation sollte möglichst artgerecht sein, wenig stressig und mit wenig "künstlichem" Einfluss.
Also nur das nötigste an Chemie (Reinigungs- und Waschmittel), Medikamente nur in dringenden Notfällen, sonst die Gesundheit stärken, dass die Miez sich erst gar keine Krankheiten einfängt. Für einen gesunden Darm sorgen!
Keine Impfungen mehr!
Ich habe z.B. auch größtenteils Fleecedecken abgeschafft und stattdessen Baumwoll-Handtücher und Molton. Das kann man heiss waschen, keine künstlichen Faser, ...
Für ein harmonisches Katzenmiteinander sorgen!

Als Futter optimal ist Barf natürlich supplementiert. Da kannst Du eines nach dem anderen einschleichen und testen.

(Meine verträgt z.B. keinen Hochsee-Getier, ist aber nicht nachweisbar als Allergie. Könnte auch sein, dass es die Schadstoffbelastung der Hochsee-Fische ist, die sie so reizen. Sie verträgt auch kein Lachsöl, was ja auch gerne zugesetzt wird)
 
Lilykin

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  • #19
Trifetti

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  • #20
Ich weiß nicht, ich finde das ein bisschen gemein ...
Es juckt ja tatsächlich!
Stellt Euch vor ihr seid gefesselt und jemand kitzelt Eure Füsse und ihr könnt Euch nicht wehren ....

Calendula-Essenz ist übrigens Juckreiz-mildernd, heilend, .....
Habe ich gute Erfahrungen gemacht beim aufgeschleckten Bauch meiner Katze!

Habe mich auch manchmal zu ihr gesetzt und den Bauch gepustet! Scheint sehr angenehm gewesen zu sein! Sie hat immer ungewöhnlich lange still gehalten :oops:
 
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