Emmi und Michel nun doch trennen? - Es ist so schwer

Brezel

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Wir sind im Moment sehr betrübt und auch ziemlich ratlos, wie es mit Emmi und Michel weitergehen soll. Es wird wohl darauf rauslaufen, dass eine Katze abgegeben werden muss.:(:(:(
Wochenlang haben wir alles Erdenkliche versucht, um die beiden wieder zusammen zu bringen. Aber es geht nicht wirklich.
Durch die zeitweise Trennung ist Emmi sehr entspannt und regelrecht aufgeblüht, so dass es scheint, als hätte die Tierpsychologin Recht: Emmi braucht Michel nicht wirklich.
Michel dagegen ist in letzter Zeit immer depressiver geworden. Der fröhliche Wusel, der immer gespielt und was angestellt hat, ist nun oft ruhig und scheint manchmal sogar desinteressiert, so dass wir glauben, es geht ihm nicht wirklich gut. Er braucht einen Katzenkumpel. Wenn denn wirklich einer der Beiden gehen muss, wird es wohl Michel sein.
Wir sind nun am Überlegen, was wir tun können. Evt. böten sich die Eltern meines Schwiegersohns an. Sie haben auch zwei Katzen und einen gesicherten garten, wo Michel auch raus könnte. Bedingung wäre, dass es mit den beiden Fellis dort auch klappt. Merlin ist ein ruhiger, friedlicher Kater, Bini ist zickig, ignoriert Merlin und geht meist ihrer Wege.
Ob das das Richtige ist? Wir könnten da natürlich Michel sehen, so oft wir wollten.
In zwei Jahren allerdings werden meine Tochter und mein Schwiegersohn dorthin ziehen, denn das haus auf der anderen Seite des Gartens wird dann frei. Und dann wäre Emmi ja wieder da und würde Michel begegnen.
Ach, wir wissen einfach nicht, was wir machen sollen.:(:(:(
Es fällt uns sehr schwer, aber es soll ja zum Wohle der Fellis sein.
Sorry, das es so lang geworden ist, aber es musste einfach mal raus.

LG
Karin
 
NellasMiriel

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Ach Karin, wie furchtbar - ich kann mir Deine Gefühle und Gedanken vorstellen....
Raten kann Dir da wohl kaum Einer - außer: Hör darauf was Dein Bauch Dir sagt....und eventuell die Tierpsychologin, wenn Du ihr vertraust....
lg Heidi
 
P

Plueschtier

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Hallo Karin,
das ist wirklich schwer... natürlich möchtest du das Beste für die Fellies. Und es ist bestimmt furchtbar schwer einen von beiden wegzugeben (davor graut uns ja auch, weil unser Kätzchen ja auch noch nicht ganz sicher bei uns ist).
Die Möglichkeit, ihn zu Verwandten zu geben ist allerdings doch schöner, als ihn ganz wegzugeben. Und vielleicht verstehen sie sich besser, wenn sie nicht mehr so direkt zusammen wohnen??
Leider hab ich die Vorgeschichte jetzt nicht ganz mitbekommen - haben sich die zwei mal verstanden? Und wie lange habt ihr sie??
 
NellasMiriel

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Habs jetzt nochmal insgesamt gelesen und denke doch dass es eventuell möglich sein müsste Emmi in ihrem Stress zu helfen.
Hast Du schon mal an eine Tierkommunikation gedacht? Auch eventuell eine Metamorphose?
oder/und bekommt sie was homöopathisches oder Bachblüten für ihre Seele?

lg Heidi
 
Brezel

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Habs jetzt nochmal insgesamt gelesen und denke doch dass es eventuell möglich sein müsste Emmi in ihrem Stress zu helfen.
Hast Du schon mal an eine Tierkommunikation gedacht? Auch eventuell eine Metamorphose?
oder/und bekommt sie was homöopathisches oder Bachblüten für ihre Seele?

lg Heidi



Ja, beide bekommen Bachblüten und Globoli, individuell abgestimmt.
Das hat auch geholfen, die Situation zu entspannen.
Die Tierpsychologin hat auch gesagt, dass es im Prinzip möglich sein müsste, die beiden zusammen zu halten, aber Emmi würde Michel wohl nur gerade so tolerieren. Glücklich wäre sie wohl nicht mit der Situation.
Und Michel will halt den Kontakt, braucht einfach einen Kumpel, der mirt ihm spielt.
Ach,es ging 2 Jahre so gut. Und nun das...

Von Metamorphose habe ich noch nie gehört. Bitte, was ist das genauer?

Wir haben ja auch schon sehr viel verändert, im Umgang mit den beiden, in der Wohnung...
Aber wir wollen nicht einfach nur Katzen, wir wollen glückliche, zufriedene Katzen.
Es ist schade, dass der Umzug ins Haus erst in zwei Jahren erfolgen kann. Dort wäre viel Platz und Freigang möglich.
Jetzt ist auch noch das Baby da, das GsD von beiden Katzen sehr gut aufgenommen wird. Da gibt es überhaupt keine Probleme.
LG
Karin
 
NellasMiriel

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Du hast eine PN;)
lg Heidi
 
Maggie

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:( Oje, hab ich ja noch garicht gesehen oder gelesen Karin.

Aber das es nach so einer langen Zeit auf einmal anders sein kann, hätte ich nicht gedacht. :(
 
Brezel

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Tja, leider:(
Aber dank Heidi haben wir nun mal 'ne Empfehlung für eine TK und werden uns damit mal auseinander setzen. Obwohl die Tierpsychologin auch in dieser Richtung gearbeitet hat (Emmi braucht Menschen, aber nicht unbedingt andere Katzen und michel wurde halt toleriert...)
Mal sehen, wie's weiter geht...
LG
 
Brezel

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  • #10
Metamorphose?? Es bedeutet ja in etwa Wiedergeburt. Was ist damit gemeint?? Es interessiert mich insofern auch besonders, weil es bei mir zuhause ähnlich ist (GsD schon besser geworden) dass nach ettlichen Jahren des friedlichen Zusammenlebens unsere Luzie plötzlich gemobbt wird und zwar vermutlich deswegen, weil sie urplötzlich und aus heiterem Himmel Angst vor sämtlichen Katzen bekam - na ja, vielleicht nicht so urplötzlich: sie hatte einen vereiterten Zahn und ihre Schmerzen evtl. mit den anderen in Verbindung gebracht.

Sie ist dann immer gerannt, als wäre der Teufel hinter ihr her, wenn sie nur eine andere Katze gesehen hat und die andern dann natürlich hinter ihr her.

Was mir gerade noch so einfällt: Michel ist aber gesund?


Ja, Michel ist gesund. Das haben wir alles (mehrfach) abklären lassen. Die Schwester meines Schwiegersohnes ist TÄ. Und andere TÄ wurden auch zu Rate gezogen.
Hier ist ein Link, den mir Heidi (NellasMiriel) liebenswerterweise geschickt hat, da steht auch was über Metamorphose.

http://home.arcor.de/ramona.buelow/
 
M

Momenta

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  • #11
Hi Karin,

es tut mir leid, daß es nicht besser geworden ist.

Ob eine Trennung die Lösung ist, könnt nur Ihr entscheiden.

Bedenke bitte folgendes:
Wenn sich Katzen nicht mehr verstehen bzw. die Auseinandersetzungen immer schlimmer werden, sollten verschiedene Therapien versucht werden, dazu gehören Bachblüten, Homöopathie, Tierverhaltenstherapie etc.

Alle Therapien haben aber nur dann Erfolg, wenn die Tiere mitarbeiten wollen. Bei schlimmen Verhaltensauffälligkeiten, Frust, Schmerzen, Wut etc. kann man als Mensch alles mögliche tun und wird trotzdem keine Chance auf Verbesserung bekommen.

Es wäre wichtig den Grund herauszufinden, aber das war ja bislang nicht möglich. Wenn kein Auslöser zu finden ist, keine Ursache und die Tiere organisch gesund sind und verschiedene Therapien versucht wurden, dann sollte man als Mensch seine letzte Verantwortung wahrnehmen und die Katzen trennen. Manchmal können sie einfach nicht mehr miteinander leben....

Dann stellt sich die Frage "Wer zieht aus?". Dabei würde ich die Katze wählen, die "weniger" Bezug zu den vorhandenen Menschen hat als die andere Katze. Wenn die Tiere ein gutes neues Zuhause finden und dort auf liebe Menschen und Tiere treffen, dann wird sich ein Tier auch einleben, das eine schneller, das andere langsamer.

Dauerhafter Stress, dauerhafte Konflikte und Übergriffe dürfen m.E. bei reiner Wohnungshaltung nicht sein. Zuerst ist es ein psychisches Problem, welches sich aber auf Dauer zu physischen Problemen verändern kann. Die Katze wird bei dauerhaftem Stress körperlich krank.


Ich weiß nicht, was für Euch und Eure Katzen richtig ist, das ist aber meine Meinung und die möchte ich Dir schreiben :)


LG
Claudia
 
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Brezel

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  • #12
@ Claudia

So sehen wir es auch.

Wir wollen nicht nur einfach Katzen, sondern wirklich zufriedene und glückliche Tiere.
Wenn es auch wieder klappen würde, dass die zwei sich tolerieren, könnte die Situation immer erneut eskalieren, so lange wir den Grund nicht kennen.
In den 2 Jahren, in denen die beiden wirklich friedlich zusammen gelebt haben, war die Situation sehr entspannt zu Hause.
Durch die Schwangerschaft meiner Tochter hat sich ja etwas (wenn auch nur wenig) verändert und das mag so viel Stress aufgebaut haben (für Emmi), dass sie eben ausgerastet ist.
Ganz sicher sind wir nicht, deshalb ist vielleicht eine TK noch eine Möglichkeit das heraus zu finden.
Wenn dann heraus käme, das Emmi wirklich leidet mit Michel, würden wir sie - zu ihrem Wohl - trennen, so schwer das auch ist.
 
Coonaddict

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  • #13
Oh je, da drücke ich die Daumen, dass es noch einmal was wird mit den beiden!

Wir hatten diese Situation schon zweimal, aber jeweils mit Freigängerkatzen, nie mit Wohnungskatzen.

Es waren jeweils Mutter und Sohn. Das erste Pärchen hat sich 3 Monate gut verstanden, dann wollte die Mutterkatze den Sohn "loswerden". Damals haben wir noch nahe bei meinen Eltern gewohnt - nur durch einen gemeinsamen Garten getrennt - und so ist die Katze vorwiegend zu mir und der Kater vorwiegend zu meinen Eltern gekommen. Im Garten war natürlich Rauferei angesagt, wenn sie sich begegnet sind. Aber sie sind sich schon bewusst aus dem Weg gegangen.

Das zweite Mal war dann hier, ebenfalls Mutter und Sohn. Gefauche ging mit dem Abstillen los, es war wie vorher, die Mutterkatze wollte ihren Sohn nicht mehr tolerieren. Sie war die Aggressive, aber auch die Gestresste. Sie hatte ihre Lieblingsplätze im ersten Stockwerk, er im Erdgeschoß. Durch den Freigang konnten sie sich aber gut aus dem Weg gehen. Leider wurde sie überfahren, und der Kater trauerte und rief tagelang.... Das hätten wir nie für möglich gehalten!

Ich hoffe nur, dass Du die bestmögliche Lösung für Euch findest. Wie lange würdest Du denn dieser Situation noch Zeit geben?
 
Brezel

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  • #14
Ich hoffe nur, dass Du die bestmögliche Lösung für Euch findest. Wie lange würdest Du denn dieser Situation noch Zeit geben?

Die Situation ist seit Ende April so, da ist Emmi das erste Mal ausgerastet.
Seitdem ist viel passiert,wir haben viel unternommen und versucht.
Irgenwie muss jetzt eine Lösung gefunden werden.

LG
 
Minou

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  • #15
Machmal ist so eine Entscheidung sehr schwer zu treffen. Ich habe meinen bei mir total unglücklichen Wohnungskater zu meinem Sohn gegeben. Jetzt ist er und mein Sohn sehr glücklich und ich freue mich darüber, wenn ich meinen Lieblingskater draußen glücklich und friedlich herumlaufen sehe.

Barbara
 
Brezel

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  • #16
Machmal ist so eine Entscheidung sehr schwer zu treffen. Ich habe meinen bei mir total unglücklichen Wohnungskater zu meinem Sohn gegeben. Jetzt ist er und mein Sohn sehr glücklich und ich freue mich darüber, wenn ich meinen Lieblingskater draußen glücklich und friedlich herumlaufen sehe.

Barbara

Das waäre uns eben auch das Wichtigste,dass beide glücklich und zufrieden sind und frei von vermeidbarem Stress.

LG
Karin
 
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