Einzelkatze

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Waibilo

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Wir haben seit 3 Wochen eine Einzelkatze aus dem Tierheim. Auch unser Tierheim vermittelt viele Kitten nur im Doppelpack. Unseren Gipsy gaben sie unter der Voraussetzung, dass er tagsüber nicht zu lange alleine ist, einzeln ab. Er ist am 5. Mai geboren also jetzt ca. 4 Monate alt. Wir wohnen in einem Zweifalmilienhaus mit Garten in einer 30 iger Zone. Ich habe mein Büro zu Hause, sodass tagsüber fast immer jemand da ist. Natürlich hat er nur "menschliche" Unterhaltung, aber die dafür reichlich und hat eine enge Bindung zu allen Familienmitgliedern sehr schnell aufgebaut.
Wir haben uns ganz bewusst für eine Einzelkatze mit Freigang entschieden.
Unsere letzten Katzen waren Geschwister, die wir mit 3 Monaten bekommen haben und auch beide Freigänger waren. Sie haben sich zu keinem Zeitpunkt vertragen. Es war die Hölle. Die Kätzin sehr dominant, eine Streunerin und wenn sie mal wieder zu Hause ankam hat sie dem armen Kater ständig eine gewischt. Er konnte einem wirklich Leid tun.Deshalb bitte ich auch die Forumsmitglieder diese Entscheidung zu respektieren. Nach 2 Jahren verschwand sie dann auf Nimmerwiedersehn. Unser Kater Felix wurde 18 Jahre alt. Ein Begegnung mit dem Müllfahrzeug überlebte er danke einer OP knapp. Nun kommt aber mein eigentliches Problem. Gipsy hat einen immensen Freiheitsdrang und darf bei mir schon in den Garten. Erste Erfahrungen mit der Höhe des Kirschbaums hat er bereits gemacht.Er genießt die Zeit draußen in vollen Zügen, möchte aber offensichtlich auch mal auf die andere Seite des Hauses.
Wann ist es also möglich ihm seinen ersten unbeobachteten Freigang zuzugestehen und wann ist er alt genug, dass er wieder nach Hause findet.Außerdem stellt sich mir die Frage, warum er sein Geschäft nicht im Garten machen will, sonder dafür immer wie angestochen in den Wintergarten zurückrennt.
Ich danke euch im Voraus für eure Hilfee
 
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Maggie

Maggie

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Schade dass ihr euch von euren Erfahrungen so leiten lasst.
Normalerweise verstehen sich Kitten prächtig. Aber nicht jede KAtze versteht sich mit der anderen, auch nicht Geschwister, da es keine familiären Bindungen bei ihnen gibt. Der Charakter muss einfach stimmen und euer kleiner Knirps wäre mit einem charakterlich passendem Artgenossen sicher wesentlich glücklicher, da er so im Mom noch völlig isoliert ist.

Zum Freigang: Er sollte möglichst erwachsen und geistig "reif" sein, sodass nicht die Neugier draußen überwiegt und er auch in der Lage ist Gefahren durch Autos, Hunde usw richtig einschätzen zu können.

Er sollte alle notwendigen Impfungen haben, einen Erkennungschip (+ Tasso-Registierung) und evtl auch ein Tattoo im Ohr.
Und am allerwichtigsten: Er sollte kastriert sein, bzw. die Kastra sollte mind. 6 Wochen her sein vor dem ersten Freigang.

Schließe mich da an, um es nicht nochmal schreiben zu müssen;)

UND - Maggie und Gina waren absolut verschieden, aber trotzdem froh, sich gegenseitig zu haben:) Überlegs dir bitte, auch wenn Freigänger sich draussen evtl. Gesellschaft suchen könnten!!

UND - kätzische Gesellschaft können wir Menschen nicht ersetzen. Weder beim spielen noch sonst wie.;)
 
Quasy

Quasy

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Wir haben uns ganz bewusst für eine Einzelkatze mit Freigang entschieden.

So, wieso dann nicht ganz bewusst für eine erwachsene bereits vom Menschen verpfuschte 'Einzel'Katze entschieden?
Übrigens auch so viel zu dem Thema "Kitten besser gleichgeschlechtlich wählen".

Weiterhin: Kitten nicht unkastriert, ungeimpft, ungekennzeichnet in die Freiheit lassen - es sei denn, der Garten ist gesichert. Sonst ist der kleine demnächst auch bald weg. Denn: kleine Kitten können flink werden, wenn sie wollen: Da macht ihr rein gar nichts dagegen.
Je nachdem wie lange ihr mit der Kastration warten wollt: mit +- 6Monaten. Danach noch mind. 4 Wochen warten. D.h (je nach Kastrationszeitpunkt, abgeschlossener Impfung usw.) wird das Kitten nun schätzungsweise 7 Monate in Einzelhaft verbringen, in seiner Prägungszeit, in seinem 'Flegelalter' wo ein Raufkumpel norm. dringend benötigt wird. Ich versuche Deine Erfahrung zu akzeptieren, kann sie nicht nachvollziehen und werde bestimmt nicht applaudieren, sorry.

Ist es ein Problem, wenn er sein Geschäft lieber im Wintergarten (auf dem Kaklo) verrichtet? Falls nicht, stört es niemanden. Meine Luise bevorzugt auch ihr Kaklo. Ich nehme es einfach so hin.

Liebe Grüße und viel Spaß mit dem Kleinen :)
 
Nonsequitur

Nonsequitur

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Wir haben uns ganz bewusst für eine Einzelkatze mit Freigang entschieden.
Unsere letzten Katzen waren Geschwister, die wir mit 3 Monaten bekommen haben und auch beide Freigänger waren. Sie haben sich zu keinem Zeitpunkt vertragen. Es war die Hölle.
Mit genau dieser Logik könnte dich jemand zu lebenslangem Singledasein zwingen, weil ich mal ne schlechte Beziehung mit einem Mann hatte. Fändest du das sinnvoll und gerecht?
Dein Kater ist jung und gesund, es gibt keinen Grund, ihm artgenössische Gesellschaft zu verwehren.
Stattdessen hätte man a) eine ältere Einzelkatze nehmen können, oder halt b) zwei ältere Katzen (ab einem Jahr aufwärts, also durchaus noch nicht "alt"), von denen man schon weiß, dass sie sich gut vertragen.
 
Krumbein

Krumbein

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Ba-Wü
Deshalb bitte ich auch die Forumsmitglieder diese Entscheidung zu respektieren.

Hört sich für mich so an als wüsstes du ja schon, dass es ein Fehler ist, Katzen alleine zu halten. Schade dass ihr es trotzdem tut. Ich verstehe dass ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt, aber jedes Tier ist doch anders und hat doch ne neue Chance verdient oder?

Vielleicht könnt ihr euch ja doch noch für einen Katzenkumpel entscheiden? Sonst verpasst ihr wie schön es sein kann wenn zwei sich verstehen und zusammen durchs Leben toben :pink-heart:
 
G

Gwion

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jetzt ca. 4 Monate alt.

Deshalb bitte ich auch die Forumsmitglieder diese Entscheidung zu respektieren.
Was soll man da respektieren?
Es ist eine falsche Entscheidung, da bekommst du kein Schulterklopfen dafür.

Vielleicht kannst du respektieren, daß man eine so junge Katze besser und glücklicher halten kann.

Und ein so junges, unkastriertes Kätzchen gehört nicht in den Freigang.
 
G

gisisami

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Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus mit Garten in einer 30 iger Zone.

Da wäre es doch ein leichtes noch einen 4 monatigen aufzunehmen!:smile:
Überlege es Dir noch einmal und sieh es einfach durch die Augen Deines Tieres.

LG
 
Mauselm

Mauselm

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:-(

wie schade.
Wie schade, dass nun Gipsy Einzelkatze bleiben muss, nur, weil es die Vorgänger nicht zusammen konnten.
Ich versteh ehrlich gesagt die Paralelle nicht. Klar, die Erfahrung hat euch gebrannt. Aber so viel solltet ihr doch von den Tieren verstehen, dass - wie bei den Menschen - alle anders sind. Wir mögen doch auch nicht jeden und deshalb werden wir trotzdem noch lange nicht in Einzelhaft gesteckt. Zum Glück. Oder?

Sucht euch für Gipsy einen Kumpel; er wird es euch danken :pink-heart:

ich für meinen Teil könnte nur flennen, wenn ich meine beiden Katerbrüder miteinander toben sehe <3 was schöneres gibt es nicht.

überlegt es euch bitte nochmals... :zufrieden:
 
Balli

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Nach 2 Jahren verschwand sie dann auf Nimmerwiedersehn.

Wer so wenig Bindung zu seiner Katze aufbaut, dass sie nie Zuhause ist und zur Streunerin wird, der macht was verkehrt.

Aber klar, lag natürlich am Tier. Logisch. :rolleyes:

Und daraus dann zu schliessen, dass man aus dieser durch Fehler verursachten Erfahrung jetzt ein Einzelkitten hält, das ist einfach nur verquer und zeugt von null Sachkenntnis über Katzen.
 
Knitterfee

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  • #10
es bleibt uns wohl keine andere Wahl, zu akzeptieren, dass jemand seine Katze einzeln halten will (Freigang hin oder her).
Respekt kann man aber von mir jedenfalls nicht erwarten.
 
Beverly

Beverly

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  • #11
Ich frage mich gerade, warum jemand, wenn er doch nur eine Einzelkatze möchte, nicht nach einer älteren Einzelkatze Ausschau hält. Die gibt es doch... (leider) :confused:
 
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Doodele

Doodele

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  • #12
Ich frage mich gerade, warum jemand, wenn er doch nur eine Einzelkatze möchte, nicht nach einer älteren Einzelkatze Ausschau hält. Die gibt es doch... (leider) :confused:

Weil die meisten ein "unverbrauchtes" Tier haben möchte, das noch keine Macken hat.
Das Ergebnis ist dann......:dead:traurig, passiert aber leider viel zu oft!
 
janine BK

janine BK

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  • #13
Wer so wenig Bindung zu seiner Katze aufbaut, dass sie nie Zuhause ist und zur Streunerin wird, der macht was verkehrt.

Aber klar, lag natürlich am Tier. Logisch. :rolleyes:

Ich hatte mal nen Kater... so ein schwarzer Wirbelwind, der (wie die beiden zuvor) aus dem Garten meiner Oma von ner Streunerin stammte.
Alle meine Katzen wurden "gleich" behandelt. Zu der Zeit hatte ich nur Katzen mit Freigang. Lange Rede - kurzer Sinn... dieser Kater hatte seine Freiheit einfach sehr genossen. Er kam täglich 2 mal zum fressen, ließ sich mal über den Rücken streicheln und war wieder weg.

Also Charaktersache kann das denk ich auch sein...

Aber darum geht es hier nicht.
Auch wenn es dir egal ist und du es nicht hören möchtest... es ist nicht OK, den kleinen 4-monate alten Kater alleine zu halten...

In Summe habe ich aber nichts konstruktives zu sagen, was nicht schon gesagt wurde...
Am Besten fand ich den Vergleich von Nonsequitur... der Kleine kann doch nichts dafür, dass du schonmal schlechte Erfahrungen gemacht hasst???
 
luisewinter

luisewinter

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  • #14
Kein Mensch kann einen Spielgefährten ersetzen - egal wielang er zuhause ist und sich beschäftigt.

Mir tut der Kater sehr leid, denn wenn ich sehe, wie unsere drei hier rumwuseln, geht mir das Herz auf ... NIE könnte ich das verantworten, einen davon einzeln zuhalten ...

Er ist also aufgrund deiner schlechten Erfahrungen dazu gezwungen, sein Leben einsam zu verbringen (was er sich nicht aussuchen kann - er würds sicher anders wollen)

Warum ein Kitten?

Warum nicht eine ältere Katze, die sich nachweislich nicht mit anderen versteht und alleine bleiben mag und mit Freilauf glücklich ist?
 
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