eine Überlegung, zwei Katzen, und eine allergische Mutter...

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Talia-Samara

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Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir mit eurer Erfahrung bezüglich Katzen weiter helfen.
Eine schwierige Entscheidung steht nämlich an.
Ich überlege seit einiger Zeit, Katzen aus dem Tierheim aufzunehmen - zwei junge, da sie sich mit dem Familienhund verstehen müssen. (Wohnungshaltung)
Das Problem: Meine Mutter ist ihr Leben lang hochgradig allergisch gegen Katzen gewesen.

Jetzt denkt ihr vielleicht: Na, dann natürlich keine Katzen ins Haus holen, ist doch klar...
allerdings wohnt meine Mutter nicht hier, sondern 3 km entfernt, sie betritt die Wohnung auch nie.
Unser Familienhund ist seit meinem Auszug allerdings immer über das Wochenende hier.

--> Meine Mutter befürchtet, dass der Hund, wenn er nach dem Wochenende wieder zu ihnen kommt, Speichel und Haare der Katzen mitbringt und sie allergisch reagiert.

Wie realistisch ist das eurer Meinung nach? Ich persönlich kann mir höchstens vorstellen, dass sie ein paar Mal niest oder so etwas...
Auch hat sie eigentlich eine Pferdeallergie und früher war es schlimm - heute geht sie, wenn sie mir beim Reiten zusieht, über den Hof und niest maximal hinterher im Auto einmal...

Auf eine bestimmte Rasse testen geht im Tierheim wohl auch eher schlecht...
Aber meine Mutter reagierte beispielsweise auch nicht darauf, dass ich von einem Katzenhaushalt zu ihr zu Besuch bekomme.

Über eure Einschätzung wäre ich echt dankbar, so eine Entscheidung trifft man schließlich nicht mal eben zwischen Tür und Angeln.
Im Sommer könnte ich meinen Hund ja auch schwimmen lassen (macht sie sowieso täglich), bevor meine Mutter sie mit nimmt, da dürfte ja dann wohl gar nichts "haften" bleiben, oder schätze ich das falsch ein?

Sollten tatsächlich alle Stricke reißen, würden sie natürlich auch nicht ins Tierheim kommen, sondern direkt in liebevolle Hände vermittelt werden, auch wenn das bedeutet, dass ich mich mit meinem Hund vorerst draußen "treffen" muss...

Seufz...

liebe Grüße

Talia
 
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Hey,

also, darum muss man sich eigentlich echt keine Sorgen machen.
Der Vater von meinem Freund ist auch schwer allergisch auf Katzen, aber selbst wenn wir beide nach katzenkuscheln dahin fahren niest er nichtmal, die Mutter einer Freundin ist auch allergisch auf alles was Haare hat und hat letztens trotz ein paar Niesern ihre Fleecejacke enthaart *hüstel*

Zu guter Letzt: Eine meiner Freundinnen ist allergisch gegen Katzen, Kaninchen und hat Heuschnupfen, ich habe Katzen, Kaninchen und riesen Mengen Heu hier. Eine Stunde hält sie so aus, dann fängt sie an zu niesen, und mit Allergiemedis hat sie auch Sylvester inkl. übernachten überlebt - Taschentücher hatte ich danach aber keine mehr :D

Also keine Panik, die paar Haare sollten eigentlich keine Probleme machen =)
 
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Talia-Samara

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danke für deine Meinung! :)

Wir werden jetzt noch einen Versuch wagen, nämlich unseren Hund zur Mutter meines Freundes mitzunehmen, die drei Katzen hat, und danach meine Mutter zu besuchen und ihr den Hund da zu lassen.

Wenn das klappt, können die Kleinen auch bald bei uns einziehen :)

eine Frage habe ich aber noch: der schwer allergische Vater deines Freundes reagiert aber allergisch, wenn er bei euch Zu hause ist/ wäre?
 
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Vita-brevis

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Hallo
wir haben jemanden im Freundeskreis, der is hochgradig allergisch. Zu uns kann er gar nicht mehr kommen und treffen geht nur nachdem wir uns gründlich die Hände gewaschen und ordentlich abgefusselt haben. Auch umarmen zur Begrüßung lassen wir jetz meist weg... er hat bei dem geringsten Kontakt mit irgendwas "katzischem" tagelang zu tun, mit niesen, Schnupfen und allergisch bedingter Atemnot...

Aber, wenn deine Mam nun nicht gerade so ne Mega-Allergie-Reaktionen zeigt dürfte der Sache mit ner guten Fusselrolle nichts im Wege stehn... Natürlich vorausgesetzt das "Hundeexperiment" mit euren Bekannten klappt gut ;)
 
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Gwion

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--> Meine Mutter befürchtet, dass der Hund, wenn er nach dem Wochenende wieder zu ihnen kommt, Speichel und Haare der Katzen mitbringt und sie allergisch reagiert.
Nicht realistisch.

Falls aber doch Umstände eintreten - was wird die Mutter machen?
Überlegt euch ein worst-case-scenario.
Allerdings sollte die Abgabe der Katze darin nicht vorkommen.

Die für dich wichtigere Frage ist, ob du passende Katzen findest, die mit dem Hund(ebesuch) klarkommen.
Kennt er denn schon Katzen?

Ev. wäre eine kleinere Orga zur Vermittlung geeignet, die ihre Tiere auf Pflegestellen hat und wo man die Tiere oft auch besser einschätzen kann.
Es sei denn, die betreffenden Katzen kommen schon aus einem Hundehaushalt und das ist bekannt.

Such auf jeden Fall sehr bedacht aus.
 
T

Talia-Samara

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Hi,

danke auch für eure Antworten.
Das "Experiment" werden wir nächste Woche machen, aber mein Freund und ich haben von vorgestern auf gestern bei seiner Schwester geschlafen, die einen Wohnungskater hat, mit dem wir intensiv geschmust haben.
Wir sind dann auf dem Nachhauseweg auch gleich bei meiner Mutter vorbei gefahren.
Ich hatte noch einiges an Fell auf dem Pulli und habe sie in den Arm genommen und wir sind noch 10 min. geblieben, da hat sie zumindest nicht reagiert.

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sie in der Vergangenheit deswegen so heftig reagiert hat, weil die Psyche da ja schließlich auch mitspielt... - sie bekommt dann schon kleine Panikattacken, wenn sie auch nur eine Katze sieht (ihr Bruder hat, als sie klein war, sich eine Perserkatze gekauft und sie hatte bereits vorher mit heftiger Neurodermitis, Allergien und Asthma zu kämpfen...)

Jetzt folgt noch der Test mit den Freigängerkatzen der Mutter meines Freundes.
Sich umzuziehen und die Hände zu waschen vor einem Besuch ist ja schließlich auch kein Problem.
Was ich mir noch überlegt habe, ist dieses "Allerpet" zu bestellen - nicht für die Katzen, sondern um den Hund damit kurz "überzuwischen", bevor er unsere Wohnung verlässt. Da sollte dann doch wirklich nichts mehr schief gehen?
Habt ihr Erfahrungen mit Allerpet?

Meine Hündin hat keine Katzenerfahrung, allerdings hat sie auch noch nie eine Katze gejagt oder angebellt (es sei denn, sie lief am Grundstückszaun vorbei :aetschbaetsch1:) Ansonsten nimmt sie keine Notiz von ihnen - letztens im Dunkeln ist sie beim Boden-Schnüffeln sogar gegen eine Katze gegengelaufen :yeah:
Sie ist aber eine Aussie-Hündin, also Hütehund, sehr lernwillig und vertraut mir, insofern werde ich es schon schaffen, ihr zu zeigen, dass Katzen suuuper sind ;-)
Damit die Katzen mit ihr klar kommen, wollten wir ja extra Babies aus dem TH mitnehmen, die noch keine Hundeerfahrung haben.
Wir haben letzte Woche schon einmal dem TH einen kurzen Besuch abgestattet, die Pflegerin nahm kurzerhand ihren Hund mit zum Jungkatzen"gehege", um zu testen, wie die Katzen reagieren. Während eine Freigängerin aus ihrem Gehege an der Seite fauchend gegen das Gitter FLOG, kamen die Jungkatzen neugierig-zurückhaltend zum Gitter und guckten ganz neugierig.:pink-heart:
Fauler, jagdtriebloser Hütehund + Katzenbabies dürfte doch recht unproblematisch sein, oder?

Soll ich die Hündin gleich am ersten Tag dazuholen oder die Katzen sich erst eingewöhnen lassen?
Was findet ihr sinnvoller?
Ich würde sie dann einige Tage da behalten wollen, damit sie wirklich Zeit haben, sich aneinander zu gewöhnen...
Ich denke, sie wird auf die Katzen zurückhaltend reagieren. Sollten die jungen Katzen sehr neugierig, also aufdringlich, an sie herankommen, kann ich mir vorstellen, dass sie wie bei aufdringlichen Hunden mit einem Knurren reagiert. Da lässt sie sich aber mit einem einzigen Wort von mir zum "Schweigen" bringen.
Am besten wird es wohl laufen, wenn die Katzen auch zurückhaltend-neugierig gestimmt sind...
ich denke, das schlimmste was passieren könnte, ist, dass sich die drei aus dem Weg gehen und nicht näher kommen, das Schönste, dass sie doch irgendwann miteinander auf dem Sofa kuscheln... :)
 
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