Ein erneuter Fall von Schling-Kotz-Kombo

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Petrosilius Zwackelmann

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Grüße Ihr Lieben,

also ich habe grade einige Themen hier zu dem thema gelesen, aber fühle mich irgendwie immer noch nicht schlauer :/

Im Prinzip dreht sich meine frage um die All you can eat Methode. Ich habe jetzt seit zwei Jahren zwei Kater bei mir und habe angefangen mit vollen Näpfen, einfach auch um zu sehen wie so ihr Fressverhalten ist. Habe dann schnell festgestellt das ich die beiden beim essen auf jeden Fall räumlich trennen muss, weil sonst Papa(Luzifer 5) alles knurrend einatmet was da ist und Söhnchen(Neo 4) glück hat wenn er mit der Kralle was angeln kann. Näpfe in zwei Räume gestellt, erstmal alles ok, nur das Lu immernoch sehr schnell war und rüber zu Neo wollte, was ich mit 'kuschelnder Gewalt' verhindere. Beide haben schnell viel an Gewicht zugelegt und Luzifer hat sich regelmäßig übergeben. Dann habe ich die Mengen an die Empfohlenen angepasst und sie kamen zwar wieder in Form, aber an der Geschwindigkeit hat sich insofern was geändert, das Lu ein wenig langsamer frisst, Neo dafür umso schneller. Ich füttere immernoch in zwei Räumen, aber ich bekomme das schlingen nicht in den Griff.
Jetzt sträube ich mich vor der AYCE-Methode aus Ansgt sie zu überfüttern. Und was mit Lu passiert kann ich auch save sagen, der macht die näpfe leer,
dann sich, dann ist er nervös weil hungrig und es geht beim nächsten Auffüllen von vorne los. Ich gebe zwei Mahlzeiten am Tag, nur Nassfutter, 100g Portionen. Kann auch nur sehr schwierig Fleisch füttern, eben weil Luzifer einfach schlingt. Auch so ein esoterischer Napf hat nichts geholfen. Habe auch so ein Spielbrett, was man mit Leckerlis oder eben Futter belegen kann und auch da sieht er nur das Futter und nicht die Spielerei und ist ziemlich ungestüm dabei. Die beiden sind reine Hauskatzen(gewöhne sie grade langsam an ein geschirr zum rausgehen)

Habt ihr einen rat für mich wo ich ansetzen kann? Muss ich einfach nur mehr Geduld mitbringen? Bekomme ich es nicht mehr raus, weil sie die ersten Jahre ihres Lebens mit zwei anderen Katzen (zeugungsfähig) auf knappen 17m² leben mussten? Wie sind eure Erfahrungen mit der Methode und ich sage mal 'angeknacksten' Katzen? Bin offen für alle Vorschläge.

Danke für Eure Zeit und Euren Rat :)
 
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Nürnberg

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Ohne Erfahrung mit Knackskatzen zu haben, klingt für mich 200 g Nassfutter am Tag nach sehr wenig. Unsere Mädels kriegen AYCE und die Figur ist prima - sie hauen aber mit Sicherheit mehr als 200 g Pro Katze und Tag weg. Und keine schlingt, weil sie wissen, dass ja immer was da ist und sie nicht hungern müssen.
 
Louisella

Louisella

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Ich gebe zwei Mahlzeiten am Tag, nur Nassfutter, 100g Portionen.
Das kommt mir SEHR wenig vor.
Ella ist eher klein und zierlich und frisst im Jahresschnitt ziemlich genau 300g täglich (im Sommer manchmal nur 200g, im Winter auch mal 400g) mittel- bis hochwertiges Nassfutter.

Sind Deine Kater sehr klein?
 
T

TheodoraAnna

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Ui, das ist wirklich wenig Futter im Vergleich zu meinen Katern. Vielleicht kannst Du das Home Office oder das Wochenende nutzen, um einfach mal zu testen, was die Kater fressen, wenn sie Ayce bekommen würden. Gib Ihnen doch anfangs einfach öfter kleine Portionen, dann muss sich Dein Lu ev. auch nicht übergeben.
 
GiMaLu

GiMaLu

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Was ist denn ein esoterischer Futternapf?

Lumi schlingt auch immer sehr und versucht so viel in sich reinzuschaufeln wie es geht, wenn ich AYCE anbiete.
Daher gibt es hier 5 Mahlzeiten am Tag, wenn ich frei habe oder am Wochenende 10. Ich füll eine ordentliche Portion in den Napf (jeder hat seinen eigenen), beide dürfen dann so viel fressen wie sie wollen. Sobald sie weggehen und sich mit was anderem beschäftigen, nehm ich die Reste weg.
Warum auch immer klappt diese Methode sehr gut.
Manchmal überkommt es Lumi dann aber doch noch, so dass sie zwar die gewohnte Menge frisst und auch bei Gismo nichts abstauben will, aber trotzdem schlingt. Etwas Abhilfe hat da ein erhöhter Napf geschaffen.
 
Margitsina

Margitsina

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2 Mahlzeiten am Tag ist für Katzen eine mittlere Katastrophe.
Da brauchst du dich über gar nichts wundern. Katzen sind eher Häppchenfresser, sie benötigen möglichst oft am Tag Futter. Eigentlich ständig. Auch nachts.

Das schlingen und kotzen und überfressen wird immer bleiben bei solch fehlerhafter Fütterung.
 
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Lord

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Ich würde einen Anti-Schlingnapf füllen und die dominante Katze zuerst fressen lassen, bis sie satt ist und von allein geht. Dann werden die anderen irgendwann dran sein.

Man füllt immer nach, wenn der Napf leer ist. Irgendwann füllt man nur noch einen Esslöffel nach und der wird dann nicht mehr gefressen, da jeder satt ist.

Man kann bzw. sollte das Futter aus der dose in einen Plastikbehälter füllen und im Kühlschrank lagern. So kann man auch kleine Portionen nachfüllen.

Es kann auch am Futter liegen bzw. zu starkem Aroma, was die Katzen zu sehr zum Fressen reizt.
 
Irmi_

Irmi_

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Hui. Für mich klingt das nach einer Fütterungsweise die für alle Beteiligten Stress ist.
Das würde ich auch ändern wollen.

Es werden auch Tiere aus dem Tierschutz adoptiert die draußen viel und lange Hunger leiden mussten. Die allermeisten lernen das auch.
Meine Gesa zum Beispiel. Sie hat bei mir ein paar Monate lang wirklich viel gefressen und war dann auch zu dick. Aber irgendwann hat es dann doch Klick gemacht und seitdem ist sie die schlankere meiner beiden Katzen.

Ich denke, Du hast zwei Möglichkeiten:

1. Einfach einen Berg Futter hinstellen und ihn so lange fressen und Erbrechen lassen bis dass es ihm zu blöd wird. Ab sofort steht immer Futter da.

Oder
2. Du weißt wie viel rein geht dass er nicht Erbrechen muss? An einem freien Tag diese Menge geben. Und im Halbstundentakt wieder. Bis dass er was liegen lässt.


Abschließend möchte ich noch was zur Figur von Katzen sagen. Die Beurteilung der Figur ist nicht einfach. Manche (auch Tierärzte) machen es sich einfach und sagen, eine Katze muss 4kg haben. Das lässt aber außer Acht wie unterschiedlich groß die Tiere sind.
Dazu kommt, dass nicht jedermanns Wohlfühlgewicht gertenschlank ist. Für mich ist das vollkommen OK wenn sich jemand oder ein Tier etwas molliger wohl fühlt.
Wenn er in einem Jahr viel zu dick wäre, dann würde ich von AYCE wieder weg gehen. Aber wenn er nur molliger ist, dann ist das doch OK. Dafür habt ihr alle weniger Stress.
 
TiKa

TiKa

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Hui. Für mich klingt das nach einer Fütterungsweise die für alle Beteiligten Stress ist.
Das würde ich auch ändern wollen.

Es werden auch Tiere aus dem Tierschutz adoptiert die draußen viel und lange Hunger leiden mussten. Die allermeisten lernen das auch.
Meine Gesa zum Beispiel. Sie hat bei mir ein paar Monate lang wirklich viel gefressen und war dann auch zu dick. Aber irgendwann hat es dann doch Klick gemacht und seitdem ist sie die schlankere meiner beiden Katzen.
Ganz genauso war es bei uns auch. Meine beiden zogen im Alter von 9 Jahren aus dem Tierschutz bei uns ein. Unser Timmy hat am Anfang auch nie aufgehört zu fressen und wirklich bis zum Erbrechen gefressen. Ich habe dann immer kleinere Portionen hingestellt, aber insgesamt genug und nach wirklich seeeehr langer Zeit konnte er dann auch mal was stehen lassen. Am Anfang hatte er wirklich ziemlich zugenommen, da ging er stramm auf die 7 KG zu :oops: und heute wiegt er auch wesentlich weniger wie unser Karlie, weil fressen einfach nicht mehr das Wichtigste auf der Welt ist und er weiß, das es hier immer genug zu essen gibt.;) die Futtermenge hat sich so bei 800 Gramm hochwertiges Nassfutter für Beide eingependelt, an manchen Tagen wird auch mal 1 KG verdrückt, aber das ist eher selten.

Ich würde auch sagen, fast nahezu jede Katze lernt das.
 
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Lord

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  • #10
Manche (auch Tierärzte) machen es sich einfach und sagen, eine Katze muss 4kg haben. Das lässt aber außer Acht wie unterschiedlich groß die Tiere sind.
Dazu kommt, dass nicht jedermanns Wohlfühlgewicht gertenschlank ist. Für mich ist das vollkommen OK wenn sich jemand oder ein Tier etwas molliger wohl fühlt.
Wenn er in einem Jahr viel zu dick wäre, dann würde ich von AYCE wieder weg gehen. Aber wenn er nur molliger ist, dann ist das doch OK. Dafür habt ihr alle weniger Stress.
Es gibt objektiv keine "gertenschlanke" Katze. Sogar ein Katzenskelett ist breiter als eine Gerte. Und auch was "mollig" ist, ist total subjektiv.

Es gibt das Gewicht, die Muskelmasse und Wasser-und Körperfettanteil als Werte für den Ernährungszustand.

Ob die Fütterung ausreicht, erkennt man am besten, wenn man ermittelt, ob das Gewicht stabil bleibt, steigt oder sinkt.

Meine beiden sind superschlank und fressen sehr wenig, aber da es ihnen gut geht und ihr Gewicht sehr stabil ist, muss ich mir keine Sorgen machen.

Ich bezweifle, dass es ein "Wohlfühlgewicht" bei Katzen oder Menschen gibt. Das ist eine Erfindung des Menschen, um einen zu hohen Körperfettanteil zu rechtfertigen.
 
Knoedel

Knoedel

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  • #11
Bei meinen Stinkern hatte ich anfangs auch dieses Schlingenmund anschließendes Kotzen , wir dachten erst das wäre eine allergische Reaktion.Aber nein der Fehler war das es nur 2x täglich Futter gab.
Als wir umstellten auf ayce kam es anfangs auch zu Fressattacken aber das hat sich schnell normalisiert.
Die beiden haben sogar etwas abgenommen( je 500gr) und dann ihr Gewicht gehalten.
Nur Geduld das wird schon.
 
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Louisella

Louisella

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  • #12
Ob die Fütterung ausreicht, erkennt man am besten, wenn man ermittelt, ob das Gewicht stabil bleibt, steigt oder sinkt.
Das geht aber nur bei Wohnungskatzen - und schon da ist es meist so dass es einen Gewichtsunterschied zwischen Sommer und Winter gibt (wenn auch nicht so extrem wie bei Freigängern).
Sprich: Ein im Herbst langsam steigendes Gewicht und im Frühjahr rapide abfallendes Gewicht ist völlig normal bei Katzen.
Bei ganzjährig gleichbleibendem Gewicht würde ich mir bei unseren Katzen Sorgen machen.
 
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Lord

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  • #13
Das geht aber nur bei Wohnungskatzen - und schon da ist es meist so dass es einen Gewichtsunterschied zwischen Sommer und Winter gibt (wenn auch nicht so extrem wie bei Freigängern).
Sprich: Ein im Herbst langsam steigendes Gewicht und im Frühjahr rapide abfallendes Gewicht ist völlig normal bei Katzen.
Bei ganzjährig gleichbleibendem Gewicht würde ich mir bei unseren Katzen Sorgen machen.
Auf welche Krankheit oder auf welches Problem könnte denn gleichbleibendes Gewicht bei ausgewachsenen Hauskatzen hinweisen?
 
biveli john

biveli john

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  • #14
Das geht aber nur bei Wohnungskatzen - und schon da ist es meist so dass es einen Gewichtsunterschied zwischen Sommer und Winter gibt (wenn auch nicht so extrem wie bei Freigängern).
Sprich: Ein im Herbst langsam steigendes Gewicht und im Frühjahr rapide abfallendes Gewicht ist völlig normal bei Katzen.
Bei ganzjährig gleichbleibendem Gewicht würde ich mir bei unseren Katzen Sorgen machen.
Da ich immer Freigängerkatzen hatte und keine Erfahrung mit Wohnungskatzen habe, nehme ich die Gewichtsschwankungen
zwischen kalter und warmer Jahreszeit wahr.
Da sich die Katzen im Sommer vorwiegend draußen bewegen, verlieren sie an Gewicht. Im Winter sind sie träge und faul
ein wenig an den Winterschlaf erinnernd.

Das dürfte nicht eins zu eins auf Wohnungskatzen übertragbar sein.
Die haben jahrein jahraus gleichmäßige Bewegungsabläufe, daher kann ich mir vorstellen dass ihr Gewicht stabil bleibt.
Wahrscheinlich gibt es sowie beim Menschen auch gute und schlechte Futterverwerter, die der jeweiligen Stoffwechsellage angepasst ist.
 
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Louisella

Louisella

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  • #15
Auf welche Krankheit oder auf welches Problem könnte denn gleichbleibendes Gewicht bei ausgewachsenen Hauskatzen hinweisen?
Es wäre bei unseren Freigängern einfach nicht normal.

Zu behaupten "Ob die Fütterung ausreicht, erkennt man am besten, wenn man ermittelt, ob das Gewicht stabil bleibt, steigt oder sinkt." ist meiner Meinung nach falsch, weil es ganz normal ist dass das Gewicht im Jahreslauf schwankt. Genauso wie im Jahreslauf eben auch unterschiedlich viel gefressen wird (im Sommer weniger, im Winter mehr).

Es gibt da keine allgemeinen Weisheiten oder Beurteilungskriterien - es kommt ganz einfach auf das einzelne Katzen-Individuum an.
Etwas anderes zu behaupten führt nur zu unnötigen Sorgen bei Helikopter-Katzenhaltern und entsprechend Stress bei den von ihnen gehaltenen Katzen.
 
L

Lord

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  • #16
Es wäre bei unseren Freigängern einfach nicht normal.
Ja aber mal angenommen, das Gewicht schwankt im Jahr plötzlich nicht mehr, sondern pendelt sich auf ein relativ stabiles Gewicht ein, dauerhaft. Was wäre dann? Gibt es Kranhweiten oder Probleme, wo ein Symptom stabiles Gewicht ist?

Zu behaupten "Ob die Fütterung ausreicht, erkennt man am besten, wenn man ermittelt, ob das Gewicht stabil bleibt, steigt oder sinkt." ist meiner Meinung nach falsch, weil es ganz normal ist dass das Gewicht im Jahreslauf schwankt. Genauso wie im Jahreslauf eben auch unterschiedlich viel gefressen wird (im Sommer weniger, im Winter mehr).
Ich wiege sie dennoch regelmäßig. Ich weiss, dass ihr Gewicht zwischen 3500 und 3900 ist, seitdem sie ausgewachsen sind.
Bleibt es im unteren Bereich, wiege ich öfter bzw. bin alarmierter. Würde es dann weiter fallen, hätte ich sehr wohl einen Indikator, dass etwas nicht stimmt. Entweder mit der Fütterung oder gesundheitlich.
Es gibt da keine allgemeinen Weisheiten oder Beurteilungskriterien - es kommt ganz einfach auf das einzelne Katzen-Individuum an.
Etwas anderes zu behaupten führt nur zu unnötigen Sorgen bei Helikopter-Katzenhaltern und entsprechend Stress bei den von ihnen gehaltenen Katzen.
Meine Aussagen stehen ja dieser Aussage nicht entgegen.
 
Louisella

Louisella

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  • #17
Ja aber mal angenommen, das Gewicht schwankt im Jahr plötzlich nicht mehr, sondern pendelt sich auf ein relativ stabiles Gewicht ein, dauerhaft. Was wäre dann? Gibt es Kranhweiten oder Probleme, wo ein Symptom stabiles Gewicht ist?
Dann würde ich mir wie gesagt Sorgen machen.
Bei Ella macht das jährlich ein sattes Kilo Unterschied, das fällt dann schon auf.
Bei Louis war's noch mehr, der wog aber auch im Schnitt 8kg, da ist ja klar dass der Gewichtsunterschied zwischen Sommer und Winter größer ist.
Würde Ella im Herbst nicht zunehmen, könnte sie im Freigang Probleme kriegen ohne Winterspeck so lange wie sie immer draußen unterwegs ist. Würde Ella im Frühjahr nicht abnehmen sondern in ihrem Aggregatzustand "Winter-Wurschdi" bleiben wär das auch nicht gut.
Meine Aussagen stehen ja dieser Aussage nicht entgegen.
Naja, die Aussage dass das Gewicht "stabil" bleiben muss aber schon.
Hier wäre es ein Problem wenn das Gewicht geich bleiben würde - es wäre nicht normal.

Und: Natürlich wird entsprechend auch mehr oder weniger gefressen, wie gesagt bei Ella im Sommer auch mal nur 200g, im Winter aber auch mal 400g - der Jahresschnitt ist ziemlich exakt 300g.
 
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Lord

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  • #18
Dann würde ich mir wie gesagt Sorgen machen.
Bei Ella macht das jährlich ein sattes Kilo Unterschied, das fällt dann schon auf.
Bei Louis war's noch mehr, der wog aber auch im Schnitt 8kg, da ist ja klar dass der Gewichtsunterschied zwischen Sommer und Winter größer ist.
Würde Ella im Herbst nicht zunehmen, könnte sie im Freigang Probleme kriegen ohne Winterspeck so lange wie sie immer draußen unterwegs ist. Würde Ella im Frühjahr nicht abnehmen sondern in ihrem Aggregatzustand "Winter-Wurschdi" bleiben wär das auch nicht gut.
Würde sie schneller frieren, würde sie wohl auch schneller wieder in´s Warme kommen. Genauso mit dem Ernährungszustand: Irgendwann kommt dann der Hunger und der Körper holt sich, was ihm fehlt.
Katzen sind ja eher Wüstentiere und keine Eisbären. Tagsüber ist es heiss, da pennen sie und in der kurzen, kalten Nacht jagen sie. Winterspeck ist da hinderlich beim Jagen.
Naja, die Aussage dass das Gewicht "stabil" bleiben muss aber schon.
Hier wäre es ein Problem wenn das Gewicht geich bleiben würde - es wäre nicht normal.
Es ist ja auch bei deinen Katzen stabil in einem bestimmten Rahmen. Wäre eine Katze diesen Winter 800 Gramm leichter als letzten Winter und würde täglich weiter abnehmen, würde das aus dem Rahmen fallen. Und so ist das Gewicht ein Warnsignal.
 
Louisella

Louisella

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  • #19
Würde sie schneller frieren, würde sie wohl auch schneller wieder in´s Warme kommen. Genauso mit dem Ernährungszustand: Irgendwann kommt dann der Hunger und der Körper holt sich, was ihm fehlt.
Puh - also gerade Ella ist ja schon beim ersten Freigang 12 Stunden unterwegs gewesen. Im Winter.
Die fängt sich unterwegs halt ein paar Häppchen (ja, das konnte die auch schon als Kitten).
Katzen sind ja eher Wüstentiere und keine Eisbären. Tagsüber ist es heiss, da pennen sie und in der kurzen, kalten Nacht jagen sie. Winterspeck ist da hinderlich beim Jagen.
Ella jagt auch mit Winterspeck, da hat die überhaupt kein Problem.
Es ist ja auch bei deinen Katzen stabil in einem bestimmten Rahmen. Wäre eine Katze diesen Winter 800 Gramm leichter als letzten Winter und würde täglich weiter abnehmen, würde das aus dem Rahmen fallen. Und ist das Gewicht ein Warnsignal.
Eben - würde Ella zum Winter abnehmen wäre das ein hochgradiges Alarmzeichen.
Genauso wie wenn sie auf den Sommer zunehmen würde, auch dann würde ich mir Sorgen machen.

Unter "stabilem Gewicht" verstehe ich trotzdem was anderes als Schwankungen im Bereich von einem satten Kilo! Das sind immerhin 20-25% des Körpergewichts bei Ella!
 

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