Dringend Rat gesucht

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Misseskitty

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Hallo zusammen,

wir haben zwei ca. 14 Wochen alte kleine Katzen zur Vermittlung aufgenommen, 1 Kater und 1 Kätzin.
Der Kater ist putzmunter, die Kätzin leider nicht. Hier die heutige Diagnose des Tierarztes:

Beckenfraktur
Dysplasie beider Hüftgelenke
Rückenmarkskompression mit hgr. Störung des motorischen und sensiblen Nervensystems
leichte Augentrübung

Die ersten drei Diagnosen sind so schwerwiegen, dass der TA uns mit auf den Weg gab, darüber nachzudenken, ob eine Euthanasie nicht besser wäre.
Ich bin jetzt etwas ratlos. Was würdet denn Ihr machen?

Freue mich auf jede vernünftige, ehrliche Antwort, Gefühlsduseleien helfen mir hier nicht weiter, die habe ich eh schon. Unqualifizierte Antworten werden nicht kommentiert.

Lieben Dank schon mal vorab.

Misseskitty
 
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Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Ich würde in so einem Fall eine zweite Meinung durch einen Fachmann in einer Tierklinik einholen, der auf Chirurgie und Orthopädie spezialisiert ist.

Wie ist denn das Befinden der Kleinen? Wie frisst sie, hat sie Schmerzen etc?

Außerdem schreibe ich mal die Moderatoren an, dass sie Deinen Betrag in die richtige Rubrik zu den Krankheiten verschieben.
 
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Misseskitty

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Lieben Dank für die Antwort und den Hinweis auf das falsche Forum.

Ich war vor 2 Tagen mit ihr bei meinem eigentlichen Tierarzt, der (ohne eine Röntgendiagnose) gleich gesagt hat, dass er an unserer Stelle das Tier einschläfern lassen würde. Daraufhin habe ich einen zweiten Tierarzt aufgesucht, der nach dem Röntgen besagte Diagnosen gestellt hat. Sie frisst und trinkt, beim Koten geht das finale 'Abdrücken' (mangels Fachwortschatz nenne ich das jetzt halt so) nicht, was auch nicht besser werden würde, wenn sie älter ist. Urinieren geht. Fellpflege ist schwierig, da sie nicht überall hinkommt. Schmerzen hat sie wohl nicht, TA hat mit einer Nadel die hinteren Extremitäten und Schwanz auf Schmerzempfindlichkeit geprüft - da kommt keine Reaktion. Eine OP kommt nicht in Frage, da sie sich noch im Wachstum befindet und so ein Eingriff erst im ausgewachsenen Stadium durchgeführt wird.
Liebe Grüße
Misseskitty
 
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Maiglöckchen

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Leider kann ich Dir ansonsten nicht weiterhelfen, da ich hier nicht Knochen- und Gelenkspezialistin bin. Ich hoffe, die Moderatoren verschieben den Thread schnell, damit die User, die sich besser mit so etwas auskennen, darauf aufmerksam werden. Hoffentlich hat noch jemand einen guten Rat für Dich.
 
magic70

magic70

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Meine Lola hat einen Beckenbruch allein ziemlich problemlos überstanden, ohne Operation ist es folgenlos abgeheilt.

In Verbindung mit einer Dysplasie weiss ich aber nicht Bescheid ...

Daumen sind gedrückt für Dein Mädchen :pink-heart:
 
Manuela48

Manuela48

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Ich schubs hier mal. Vielleicht kann Dir doch noch ein User etwas weiterhelfen.
 
Birgitt

Birgitt

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Ich kann dich auch nur anschieben da ich mich damit nicht auskenne.

Doch da du schreibst das sie anscheinend keine Schmerzen hat würde ich vom Einschläfern absehen.
Auch mit einer behinderung kann eine Katze gut leben.

Besteht den die Chance das die Dysplasie später Operiert wird?
Bekommt sie Medikamente die das Nervensystem anregen?
 
Manuela48

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Ich kann dich auch nur anschieben da ich mich damit nicht auskenne.

Doch da du schreibst das sie anscheinend keine Schmerzen hat würde ich vom Einschläfern absehen.
Auch mit einer behinderung kann eine Katze gut leben.


Besteht den die Chance das die Dysplasie später Operiert wird?
Bekommt sie Medikamente die das Nervensystem anregen?

Das hab ich auch gedacht. Ich kenn mich bei so etwas nicht aus, aber ich würde auf jeden Fall noch nicht über das Einschläfern nachdenken.

Ich drück hier einfach mal die Daumen für die Kleine. Gut, dass sie bei so lieben, umsorgenden Menschen gelandet ist.

Alles Gute!
 
Birgitt

Birgitt

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Wie geht es ihr den heute?

Berichte bitte weiter über sie.

Haben die beiden schon einen Namen?
 
Jaqueca

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  • #10
Hallo Misseskitty,

ich habe dich angeschrieben, nachdem mich Maiglöckchen auf dich aufmerksam gemacht hat.

Wenn sie schmerzfrei sind und man sich adäquat um sie kümmert haben sie Lebensqualität.
Das ist meine Meinung.

Bei mir leben einige Katzen mit solchen oder ähnlichen Handicaps.

Vielleicht magst du mir meine Fragen, die ich dir per PN geschickt habe beantworten.

LG Silke
 
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Maiglöckchen

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  • #12
Danke Jaquea. Ich hoffe, MissesKitty schaut hier heute Abend rein.
 
Jaqueca

Jaqueca

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  • #13
Wie geht es der Kleinen heute?
Und wie geht es weiter?
 
Nike74

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  • #14
Ich bin entsetzt das Menschen Katzen betreuen die glauben das allein Schmerzbefreitheit genug Lebensqualität bedeutet und HOFFE das die TE zu einem Facharzt geht der sich mit solchen Erkrankungen auskennt und nicht mit Tierleid Geld macht und nicht Frauchen in der Todpflege von emotionalen Lückenfüllern unterstützt.

Zudem ist es erschreckend wenn man sich vorstellt, das Katzen Schmerzen und Unwohlsein manchmal erst in Endstadien ausdrücken und manchmal selbst dann nicht..sowas zu sagen...




Bitte vergiss nicht das es Katzen sind und Katzen andere Prioritäten haben als wir, wir dürfen nicht nur weil wir andere Ideologien und Moralvorstellungen haben diese benutzen um sie Leiden zu lassen.

Wende dich an Userin "Nicker" bei Fragen bitte, sie ist erfahren und ich schätze sie differenziert genug ein.
Sie wird dir sagen können wo und wie man die Katze zusätzlich gut unterstützen kann, und ich bin sicher auch bei Fragen zur Lebensqualität von behinderten Katzen bekommst du ehrlichen Rat.

Und entgültige Entscheidungen sollten immer mit dem Facharzt des Vertrauens stattfinden und nicht in Foren.

Alles Gute!
 
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Birgitt

Birgitt

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  • #15
Magst du dich nicht noch mal melden und berichten wie es der kleinen geht.

Gern auch per PN.
 
KatzeImSack

KatzeImSack

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  • #16
Katzen - bzw. Tiere allgemein - finden sich meiner Erfahrung nach viel besser mit neuen, eingeschränkten Situationen zurecht als der Mensch. Man zaudert nicht mit dem Schicksal, das einen so hart getroffen hat und arrangiert sich mit den (neuen) Gegebenheiten.

Von Prioritäten zu reden halte ich für etwas gewagt bzw. diese interpretieren zu wollen, zumal als Aussenstehender.

Objektive MeinungEN vor Ort sind sicher gut, v. a. wenn man selbst zu sehr betroffen ist und die eigene Objektivität verlorengegangen ist. Hoffentlich gibt es einen guten TA des Vertrauens, dem weder Mühe zuviel ist noch auf Verdienst bedacht und im Sinne des Tieres berät.

Schmerzfreiheit sehe ich ebenfalls als oberstes Gebot und als zunächst "ausreichend", v. a. wenn der Faktor Zeit zur weiteren Klärung gebraucht wird.
 
Nike74

Nike74

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  • #17
Von Prioritäten zu reden halte ich für etwas gewagt bzw. diese interpretieren zu wollen, zumal als Aussenstehender.

Bis auf das hast du Recht und drückt eben auch das aus was ich meine.

Katzen haben ganz arteigene Bedürfnisse, die sich je nach dem beissen mit unseren menschlichen Wunsch jedes Leben zu erhalten, besonders diese die wir lieben.
Das ist ein zunehmendes Problem..mit zunehmenden medizinischen Möglichkeiten....

Schmerzfreiheit ist oberstes Ziel, aber bei Katzen ein schwieriges Thema und erst dann kann man sehen im Einzelfall, ob (nach unseren menschlichen Vorstellungen/Wünschen/subjektiven Empfindungen) Lebensqualität bleibt, bzw ob man sie therapeutisch wieder steigern kann.
Ich wünsche der TE gute fachkundige Betreuung vor Ort und der Katze alles Gute!

Wir haben dazu auch eine schöne Diskusion gehabt, die ich pers sehr aufschlussreich fand:

Kann man ja im dem Zuge mal wieder bisschen für "Werbung" machen..:)

http://www.katzen-forum.net/handica...chen-und-windelkatzen-etc-pro-und-contra.html
 
KatzeImSack

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  • #18
Um hier nicht den Thread zu stören - in der Hoffnung auf Rückmeldung, wie es weiterging und -geht - guck ich da gerne mal rein nach der Arbeit. :)
 

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