die Katzen vertragen sich nicht ...

  • Themenstarter katharsia
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katharsia

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Guten Morgen,
ich hab mich hier angemeldet, weil ich verzweifelt bin und Rat suche.

Anfang November bin ich zu meinem Freund gezogen, der eine Katze hat. Seine zweite ist vor einigen Monaten gestorben. Ich selbst habe zwei Katzen und habe sie natürlich mitgenommen; sie sind mein ein und alles :)

Allerdings vertragen sich die Katzen nicht wirklich miteinander. Ich dachte, die Zusammenführung (zwei getrennte Räume, haben sie immer wieder nur kurz zueinandergelassen, etc) hätte ganz gut funktioniert, da es zwar ein bisschen Gefauche und Geknurre gab, aber sonst nichts.

Leider wird die Situation immer schlechter; seine Katze (kastriert, ca 8 Jahre) ist sehr, hm, wie soll man es sagen - herrisch? Ist ja auch klar, denn das ist ja "ihre" Wohnung, in der sie schon vorher gelebt hat. Meine beiden habe ich damals aus dem Tierheim geholt (Geschwister, Katze und Kater, beide ca 9, kastriert), allerdings haben sie sich untereinander auch nie wirklich "geliebt". Sie dulden sich halt, zusammen spielen oder kuscheln gab es eigentlich nie. Aber das war nie ein Problem eigentlich, man muss ja nicht jeden lieben.

Jedenfalls sieht die Situation derzeit so aus; seine Katze lebt eigentlich fröhlich vor sich hin, ihr gehts gut. Mein Kater versucht sich mit der Situation zu arrangieren, duckt sich halt öfter mal weg, ist aber ansonsten selbstbewusst genug, um mit der Situation zu leben, denke ich. Die meisten "Probleme" macht meine Katze. Sie war immer schon eher ängstlich und scheu, eher auf der nervösen Seite. Sie verträgt die Situation gar nicht gut; eigentlich lebt sie nur mehr auf ihrem Kratzbaum. Ich muss ihr gut zureden, damit sie zb zum Fressen runterkommt und selbst dann darf ich den Napf nur direkt zum Kratzbaum stellen, weil sie sich wegen der anderen Katze nicht runtertraut. Zwischen den beiden Katzen gibt es ständig nur Gefauche und Geknurre, sehr oft gibt es nachts heftige Kämpfe mit Gekreische.
Mit mir und meinem Freund verhält sie sich normal; kommt man zum Kratzbaum hin wird geschnurrt und geschmeichelt und gespielt - aber runterkommen tut sie eben nie. Sobald ich sie einmal auf den Arm nehme, verkrampft sie total und wird total angespannt. Dabei war sie früher sehr sehr sehr sehr verschmust und hat sich ständig von mir abkuscheln lassen.
Letztens (heute morgen) ging es sogar soweit, dass sie sich um 5 wieder heftig gefetzt haben. Ich bin dann raus, sie zu beruhigen und wieder ins Bett. Keine halbe Stunde später höre ich es plätschern und krieg noch mit, wie sie in ihren Lieblingsplatz im Kratzbaum (so eine Hängeablage) pieselt :( Natürlich eine Mordssauerei um halb 6 Uhr früh. Und das war bereits das zweite Mal; die andere Hängematte hat sie vor einigen Tagen vollgemacht. Also traut sie sich jetzt quasi gar nicht mehr runter zum Aufs Klo gehen ...

Ich bin sehr verzweifelt; mir tut es im Herzen weh, dass sie scheinbar so unglücklich ist. Allerdings verhaltet sie sich gegenüber den Menschen eben ganz normal, frisst und spielt. Aber das ist doch kein Leben so? Ständig nur auf dem Kratzbaum; die andere scheint sie nicht wirklich runter zu lassen, ist ihr gegenüber recht aggressiv. Ich weiß mir keinen Rat mehr :( Feliway Stecker haben wir von Anfang an, aber das hat nichts gebracht.

Ich überlege schon, ob es nicht besser für sie wäre, wenn ich sie jemandem gebe, wo sie alleine ist. Denn scheinbar ist sie eher der Einzelgängertyp und fühlt sich mit anderen Katzen einfach nicht wohl. Mir zerreißt allein der Gedanke mein Herz und ich fang eh schon wieder zu heulen an, wenn ich dran denke, aber ich will ihr so ein Leben nicht antun :(

Ich weiß, dass bei Zusammenführung Geduld angesagt ist. Aber so wie die Situation ist, kann es ja nicht bleiben. Ich will auch nicht jammern, aber ich hab nen körperlich sehr anstrengenden Job und jede Nacht von Katzengeschrei geweckt zu werden und um 5 Uhr früh ständig Katzenpipi wegzuwischen ist auch nicht grad förderlich für meine Nerven :( Zumal ich auch langsam schon Angst kriege, wenn ich den ganzen Tag nicht zuhause bin, dass sie sich vielleicht gegenseitig richtig verletzen ...

Was kann ich tun? Ich will nur das Beste für meine Katzen, natürlich wäre mir das allerliebste, ich könne sie behalten, aber ob das so weiter gehen kann, wage ich zu berzweifeln ...
 
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ja.fu

ja.fu

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Ohje... das hört sich ja alles nicht so schön an bei euch. Ich bin hier auf dem Gebiet leider keine Spezialistin, hoffe aber, dass der ein oder andere euch hier gute Tipps noch geben kann.

Alles Gute euch!
 
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yellowkitty

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Hallo Katharsia,

gleich vorweg, ich bin sicher keine Expertin in Zusammenführungen, aber es melden sich sicher noch andere, die mehr Ahnung haben.

Ich würde dir vom Gefühl her raten, dass du die Katze erstmal von den anderen trennst und ihr ein eigenes Zimmer einrichtest, mit allem was sie so braucht. Ob du da den Kater dazusetzen möchtest ist deinem Gefühl überlassen, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher (je nachdem ob sie mit Kater sicherer ist oder eher nicht). Dann die Türe zumachen und sie einfach mal ankommen lassen, also dass sie sich wieder vom Kratzbaum traut, aufs Klo geht, etc.
Du musst dir mal überlegen, wie viele Veränderungen es in letzter Zeit für deine Katze gab, sie ist in einer völlig neuen Umgebung, wo noch dazu eine "böse Neue" ihr das Leben schwer macht, dadurch ist sie natürlich verunsichert.
In weiterer Folge, wenn deine Katze sich in ihrem Zimmer sicher fühlt, solltet ihr eine Gittertüre einbauen, damit sie lernt, dass ihr die andere Katze nichts tun kann, sie also wieder Selbstbewusstsein aufbauen kann und aus sicherer Entfernung die anderen beobachten kann. Man nennt das auch "langsame Zusammenführung", da gibt es auch einen Thread dazu, der so heißt.
Wichtig wäre auch, dass du positive Ereignisse, mit den anderen Katzen verknüpfst, also z.B. Leckerlierunden an der Gittertür (je nachdem wie sicher sie dann schon ist näher oder weiter weg von der Tür) und solche Sachen.

Sie direkt abzugeben halte ich erstmal nicht für sinnvoll, ich würde es zuerst mit einer langsamen Zusammenführung versuchen. Wenn diese wirklich nicht hinhaut, kann man immer noch über eine Abgabe nachdenken.
Stell dich aber bitte darauf ein, dass die Zusammenführung längere Zeit dauern kann, deine Katze hatte jetzt schon negative Erlebnisse mit der anderen Katze, die müssen erstmal durch positive "überschrieben" werden, sowas kann dauern.
 
Gissie

Gissie

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Hallo. Ich würde es auch nochmal langsam und mit Gittertür versuchen.

Hier mal ein kleiner Ratgeber dazu :

Die langsame Zusammenführung

Ansonsten brauchst du unbedingt einen guten Reiniger gegen die Urinflecken. Sowas wie Biodor Animal. Ansonsten kann es sein, dass die anderen Katzen auch noch drüber pinkeln.

Ich hoffe sehr, dass sich noch jemand meldet, der vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es doch noch klappt!
 
C

Catma

Gast
Willkommen, katharsia - ich würde es auch weiter versuchen. Aber ihr Verhalten zeugt von massiver Angst. Wenn eine Katze sich nicht vom KB traut und unter sich macht, ist schnelles Handeln angesagt.

Ich schließe mich grundsätzlich yellowkitty an, würde es aber andersherum machen und zwar so:
Separiere die beiden anderen Katzen und lass der ängstlicheren den größeren Teil der Wohnung. Oder den wichtigeren, jedenfalls separiere so, dass sie bequem wie gewohnt Futterstelle/Klo/Lieblingsschlafplatz etc erreichen kann und sich nach der Türöffnung dann für sie ansonsten nichts mehr ändert.
Die beiden anderen Katzen kommen ja recht gut miteinander klar und werden mit der Zeit noch sicherer im Umgang miteinander werden.
Für deine ängstliche Katze ist es aber erstmal am Wichtigsten, dass sie sich beruhigt und den größten Teil des Reviers für sich gewinnt - und nicht dass sie separiert wird, so dass sie das Gefühl haben muss "verdrängt" zu werden (da sie ja bereits das gesamte Revier kennt). Auch für die etwas dominantere alteingesessene Katze wäre es gut, wenn sie nicht auf die Idee kommt "ich hab die Neue erfolgreich vertrieben". Also lieber die beiden anderen Katzen separieren, meine ich.
Ja, vieles hat sich für sie verändert, neues Revier, neuer Mensch (dein Freund) neue Katzen, neue Gerüche... Ist evtl einfach bissl viel für sie, von daher lass sie erstmal in Ruhe ihr neues Revier erkunden und Sicherheit schöpfen. Also die Katzen trennen, Tür zu (kein Sichtkontakt), so dass sie gar keinen Kontakt mehr zu den anderen beiden hat.
Richte dann "ihr" Revier schön ein, mit vielen Versteckhöhlen am Boden, in die sie sich zurückziehen kann, aber auch erhöhten Aussichtsplätzen, von denen sie alle Räume gut überblicken kann.
Anfangs wird sie zurückgezogen bleiben. Lockt sie dann nicht aus ihrem Versteck oder Ausguck hervor :) Sie muss erstmal ein Gefühl dafür bekommen, dass ihr neues Revier ihr sichere Rückzugsorte bietet, in denen sie von niemandem behelligt wird.
Das ist als Basis ganz wichtig.
Also wenn sie unsicher ist, nimm sie nicht auf den Arm und rede auch nicht beruhigend mit ihr. Das ist lieb gemeint, könnte aber, natürlich unbeabsichtigt, ihre Unsicherheit noch verstärken nach dem Motto "...und Dosi verhält sich auch so, als wäre etwas im Busch, also muss ich wachsam sein" Besser ihr Verhalten einfach ignorieren, so tun als wäre überhaupt nichts besorgniserregendes los, dann versteht sie am schnellsten, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt und wird dann schon von allein wieder auftauen.

Wichtig wäre in dieser Zeit, dass für sie der Alltag so gut es mit dieser Trennung eben geht, wie gewohnt weiterläuft. So wie sie es im früheren Zuhause gewohnt ist. Wenn ihr feste Futterzeiten hattet oder bestimmte Rituale, dann achte darauf, dass Du diese jetzt fortführst, zB zur gewohnten Zeit Futter hinstellst oder ein Spiel oder zB Bürstestunden anbietest, auch wenn sie es erstmal nicht annimmt. Dränge sie dann nicht, aber zeige ihr kurz, dass die Rituale trotzdem weitergeführt werden könnten, das gibt ihr Sicherheit, sie fügt sich dann schon wieder in den gewohnten Ablauf ein. Also nicht zB den Futternapf zu ihr ans Versteck stellen, sondern wie gewohnt dorthin, wo gefüttert wird. Sie wird dann schon kommen.
Achte auch auf die "kleinen" Rituale, wie Du sie begrüßt, wenn du nach Hause kommst oder ihre Kuscheldecke glattstreichst, damit sie kommt ;) so in der Art... Eben "alles wie früher/wie gewohnt" so gut es eben in der neuen Umgebung geht.
Besucht die beiden separierten Katzen so oft es geht, spielt mit ihnen etc...

Erst wenn ihr merkt, die Katze hat sich deutlich beruhigt und stolziert neugierig und recht unbefangen durchs Revier, würde ich einen Schritt weitergehen.
Wie der aussehen könnte, hängt von der Situation ab.
Gut wäre dann vielleicht, die Tür erstmal geschlossen zu halten, aber ihren gewohnten Kumpel recht schnell in ihr Revier zu lassen. Den kennt sie ja und wird sich dann vielleicht noch etwas gestärkter fühlen (nach dem Motto "eigentlich ist vieles wie früher" ;)).
Wenn das gut läuft, könnte man vielleicht nach ein, zwei Tagen schon eine Gittertür einsetzen und die andere Katze nach und nach integrieren - für letzteres würde ich dann aber mehrere Wochen einplanen.
Wichtig wäre, dass dann die Reviere erstmal nicht getauscht werden, also für die ängstlichere Katze sich nichts großartiges ändert außer dass der Kater dazukommt und später die Tür durch eine Gittertür ersetzt wird.

Aber erstmal wäre am wichtigsten, dass die Kleine sich schnell wieder beruhigt und Sicherheit schöpft, dann kann man weitersehen.
Und du atme auch durch :) Minikitten raufen sich ratzfatz zusammen, aber bei erwachsenen Katzen ist es ganz normal, dass es sich hinzieht und es auch mal ordentlich fetzt. Da es bei euch zu zu heftigen Angriffen kam, sollten die jetzt auf jeden Fall unmöglich gemacht werden, von daher erstmal separieren.
Am Anfang lief es ja ganz gut. Ich vermute eher, das "eigentliche Problem" liegt eher daran, dass die alteingesessene Katze aus Unsicherheit so aggro reagiert. Von daher meine ich, ist es am Besten, erstmal Ruhe in die Situation zu bringen und dass sie sich erstmal besser an den Kater gewöhnt, er reagiert darauf ja gelassener.
Evtl könnte man später, solange das Gitter da ist, den Kater immer mal wieder die Seiten wechseln lassen... Aber wie gesagt, man muss dann schauen, was die Situation erlaubt, also berichte mal weiter, wie es läuft :)
Ich drücke die Daumen, dass die Kleine sich schnell wieder beruhigt.
 
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katharsia

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Hallo ihr Lieben!
Vielen dank für eure hilfreichen Antworten! Ich bin sehr dankbar für jeden Tipp und jeden Ratschlag. Das gibt mir etwas Hoffnung, dass meine kleine Maus doch noch wieder ihr Glück bei mir findet.

Aktuell haben wir sie wieder getrennt, damit sie wieder zur Ruhe kommt. Jetzt soll sie erstmal runter kommen und dann sehen wir weiter. Die Tatsache, dass sie mit uns Menschen ja nach wie vor "normal" tut, gibt mir auch die Hoffnung, dass noch was zu retten ist.

Jedenfalls vielen vielen Dank für all die Ratschläge, ich werde sie gleich umsetzen und mein bestes tun, damit sie sich wieder wohl und sicher und glücklich fühlt!
 
ja.fu

ja.fu

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Berichte bitte, wie es weiter geht und habt Geduld! Ich finde auch, dass eine Gittertür der richtige Weg ist. Das ist auch für euch alle deutlich entspannter und auch easy umszusetzen.

Alles Gute euch!!
 
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yellowkitty

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Danke Catma für die ausführliche Antwort, daran, dass die schüchternere Katze das große Revier bekommt, hatte ich gar nicht gedacht :oops:
So lernt man jeden Tag was neues :)
 
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Catma

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Danke Catma für die ausführliche Antwort, daran, dass die schüchternere Katze das große Revier bekommt, hatte ich gar nicht gedacht :oops:
So lernt man jeden Tag was neues :)
Nunja, "eigentlich" macht man es schon so, dass der meist unsichere Neuzugang erstmal in einem Zimmer separiert wird. Damit er erstmal Ruhe hat, sich vom Umzugsstress erholen kann und nicht zu viele neue Eindrücke auf ihn einprasseln.
Aber hier funktionierte es mit der Zusammenführung ja anfangs ganz gut, die Katzen hatten, nachdem sie in getrennten Räumen waren, dann bereits schon eine Weile das Revier geteilt. Von daher meine ich, ist es besser, der Katze, die nun doch dominant reagiert "eine Grenze zu setzen" und der ängstlicheren den größeren Raum zu lassen.
Man muss dann aber immer schauen, ob es auch den gewünschten Effekt bringt und wenn nicht, evtl umdisponieren.

Hier gab es auch mal Zusammenführungstrubel (zu den alteingesessenen Carlos & Leo kamen Chico & Orlando dazu), es lief erst ganz gut alle frei in der Wohnung, dann wurde Chico rabiat und griff Orlando an. Da Orlando ohnehin ängstlich war und noch nicht so lange im "neuen Revier" habe ich ihn zuerst separiert. Ihm tat das gut, weil er im geschützten Raum schnell zur Ruhe kam. Chico hingegen wurde immer übermütiger, so habe ich, sowie sich Orlando gut beruhigt hat, Orlando wieder zu den anderen Katern gesetzt und Chico stattdessen separiert. Der hat dann etwas verdattert reagiert, sich aber schnell gefügt und so meine ich, muss man auch situativ entscheiden, was "richtig" ist und "richtig" ist immer das, was letztendlich den gewünschten Effekt bringt. Manchmal muss man ein bissl experimentieren. Im Nachhinein dachte ich, wäre es besser gewesen, wenn ich Chico von Anfang an separiert hätte, aber eben hinterher ist man immer schlauer ;)
 
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Lunas_Mensch

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  • #10
Guten Morgen, ich hab mich hier angemeldet, weil ich verzweifelt bin und Rat suche.


Hallo Katharsia,

im Buch "Hauschild - Katzenzusammenführung" zü-samm-füh-rung :yeah: wird folgendes ins Gedächtnis gerufen: dass das Wiederholen von bestimmten Verhaltensweisen ja einen Lerneffekt hat. (auch bei Katzen) Und es ist auch eine exponentielle Lernkurve - man lernt, sich mit der Situation abzufinden. Bzw. für beide Katzen ist es verschiedenartiger Stress, also auch die territorial aggressive Katze leidet unter der Situation. Die Katze muss lernen, der Provokation der ängstlicheren Katze zu widerstehen. Dies wird immer schwieriger, je öfter die Katze auf eine Verhaltensweise konditioniert ist. ((bei mir sind die beiden noch durch eine Gittertür getrennt und die eine kommt nun gar nicht mehr ans Gitter/versteckt sich den ganzen Tag unterm Bett.)) Und die ängstliche Katze muss lernen, dem Auflauern der anderen mit Gleichgültigkeit zu begegnen. Sie brauchen beide positive Erinnerungen, sozusagen, entspannte Stimmung miteinander (z.B. zusammen zu fressen - mit etwas genügend Abstand zueinander. Aber wenn du mich fragst bzgl. meiner Situation, da bin ich ziemlich ratlos. :verstummt:

Haben deine denn auch "gute Zeiten" miteinander?
 
Freewolf

Freewolf

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  • #11
Ich dachte, die Zusammenführung (zwei getrennte Räume, haben sie immer wieder nur kurz zueinandergelassen, etc) hätte ganz gut funktioniert, da es zwar ein bisschen Gefauche und Geknurre gab, aber sonst nichts.

Denke, dass hier auch schon ein Fehler drin lag.
Dieses kurze zusammenlassen und wieder trennen, das ist nicht förderlich. Man startet damit jedesmal eine neue Vergesellschaftung.

Ich würde die Zusammenführung ja nochmal komplett neu starten und es so wie Catma handhaben
 
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