Diagnose fortgeschrittene HCM- und jetzt???

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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umpfi

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Hey,
bei mir ist gestern meine ganze welt zusammengebrochen.mein 3 jähriger kater hatte 2 tage lang weniger appetit als sonst, war sonst aber unauffällig. montagnacht fiel mir dann auf, dass er beim atmen leicht mit dem bauch pumpt- riesenschreck, am nächsten morgen direkt in die tierklinik. dachte mist er hat zahnschmerzen oder auf dem balkon eine erkältung eingefangen.

in der klinik wurde festgestellt dass er nur 35 grad körpertemperatur hat und als das gesicht der ärztin beim abhören völlig entgleist ist, brach meine welt zusammen und ich wusste dass er nicht bloß eine erkältung oder zahnscherzen wie vermutet hatte...die ärztin meinte sie höre einen schatten auf dem herzen, es klänge nicht normal.
ein röntgenbild hat den verdacht auf ein lungenödem bestätigt: lunge voller wasser, herz vergößert.
danach ging alles ganz schnell- ich stand sprachlos und aufgelöst in dem zimmer, unfähig nachzudenken während man den kater schon weggebracht hatte- sauerstoffkäfig. ich wurde ohne viel erklärung nach hause geschickt und habe dort die beschi**ensten 4 stunden meines lebens gewartet bis der anruf kam, dass das herzultraschall die diagnose HCM ergeben hätte. kater konnte nach einem entwässerungsmedikament freier atmen, musste aber zur beobachtung über nacht dableiben.
heute mittag habe ich ihn abgeholt- er sah viel besser aus, schläft abe seitdem (andererseits war die nacht in der klinik vermutlich sehr stressig...). soll ihm jetzt morgens 2,5 mg Fortekor und 10 mg Dimazon,
abends 10 mg Dimazon und 6,25 mg Alenolol
geben,
und in 6-8 wochen zur kontrolle kommen falls es zwischendurch keine probleme gibt. (sie meinte bei diesem status der erkrankung gibt man direkt diese menge an medikamenten- ist das schon sehr hoch???hab jetzt so viee infos in diesem forum nachgelesen dass mir völlig der kopf rauscht. habe mittlerweile ein grundverständnis der krankheit und ihrer diagnotik -offenbar hat die klinik so gehandelt wie es hier auch empfohlen wird- aber von medikation und anschließender lebenserwartung keine ahnung)

ich habe 100 graue haaren mehr, 350€ weniger und vermutlich von dem schrecken mittlerweile selber einen herzfehler bekommen- so richtig schlau bin ich aber nicht geworden. klar dass die ärzte sich nicht auf eine genaue prognose festlegen. sie meinte wenn er auf das medikament anspringt weiß man nicht wie lange es gut geht- ob ein halbes jahr, ein jahr oder vielleicht sogar auch 2 jahre (wobei sie letzteres eher mit blick auf mein entsetztes gesicht hinzugefügt hat). die krankheit sei schon recht weit fortgeschritten, sie wolle ihn nicht totreden aber man könne nur hoffen sie zu verlangsamen, einen therapieversuch sei es allemal wert.
auf meine frage, ob thromben in den vorhöfen entdeckt wurden meinte sie soweit sie wüsste nein. ich habe darum gebeten mir den bericht zuzuschicken damit ich alles nochmal nachlesen kann wenn mein hirn wieder richtig arbeitet... wie dick die herzwand schon ist weiß ich leider nicht. auf meine frage ob ich sonst irgendwie das herz unterstützen könnte, indem ich zb etwas zusätzliches taurin ins futter gebe, meinte sie es sei nicht notwendig, ich solle erstmal zusehen dass er die tabletten frisst.



jetzt meine bitte an euch: wie klingt das für euch? habe hier oft von katzen gelesen, die eine woche nach der diagnose gestorben sind, manche leben aber offenbar auch jahre damit (dann klingt der schweregrad aber auch weniger schlimm). sind die medikamente hoch dosiert?
wie könnte es jetzt weitergehen? 6-8 wochen sind eine verdammt lange zeit bis zur nächsten untersuchung...

die ärztin meinte es könne sein, dass die medikamente ihn erstmal etwas müde machten- wie merke ich dann aber das nächste mal schneller wenn es ihm schlecht geht? oder ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich mit so viel entwässerungsmedikamenten nochmal ein lungenödem bildet?

fragen über fragen und es gibt zb auf die nach der prognose keine antwort, ich weiß:( aber ich freue mich über jeden kommentar, jede einschätzung und jede erzählung über parallelen bei euren katzen.
bis dahin stöber ich weiter im forum und hoffe nicht zu viele erschütternde berichte zu lesen...
Danke und LG
 
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rlm

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Wenn sich Wasser ansammelt, ist die Krankheit schon weit fortgeschritten, die Lebenserwartung begrenzt, doch das Endstadium der Erkrankung bedeutet niht gleich das Lebensende der Katze.

Drängel dass du den Befund bekommst, du könntest den dann auch hier http://www.tierkardiologie.lmu.de/sys/cgi/yabb2/YaBB.pl einstellen und nach Rat fragen.

Im Stadium einer Wasseransammlung ist der Vorhof des Herzchens m.E. in der Regel schon gross und die Gefahr einer Gerinnselbildung entsprechend, da vermisse ich bei den Medikamenten einen Blutverdünner, Clopidogrel ist da dem ASS überlegen (gibt mittlerweile eine Studie dazu). Frag bitte direkt nochmal nach einen Blutverdünner, evtl. gibt es eine Begründung von dem behandelnden Arzt, was gegen Blutverdünner spricht. Frag auch noch nach, ob, und wie stark Smoke zu sehen war.
Furosemid teilt man am besten auf 3 mal täglich auf. Sollte Furosemid nicht mehr langen, behalt HCT oder Torosemid im Hinterkopf.
Im Endstadium ist die Atenologabe umstritten, sollte nur mit besonderer Begründung gegeben werden, sie kann unter Umständen nachteilig sein. Schau ob du sehr schnell einen Termin bei einen ausgebildeten Kardiologen für eine 2. Meinung bekommst, du wirst es nicht bereuen.

Ich wünsche gute Besserung und alles Gute!
 
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umpfi

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hallo danke für deine antwort :)
also der arzt steht nicht auf der liste, ist aber in der klinik der spezialist für kardiologie. habe nicht mit ihm selber gesprochen, er hat nur das ultraschall gemacht
in ein paar wochen beim kontrolltermin würde ich gerne dabeisein und mit ihm sprechen damit ich mehr einzelheiten erfahre.
der bericht kam an, ich hätte ihn aber ausführlicher erwartet... steht nicht viel mehr drin als

Röntgen Thorax LL: Lungenödem, Kardiomegalie
Herzultraschall: konzentrische Hypertrophie LV, dynamische Subaortenstenose, SAM, mäßige linksatriale Dilation La/Ao 1,8
Prognose ist vorsichtig zu stellen
(heisst das er lebt nicht mehr lange oder man kann es noch nicht absehen und deshalb vorsichtig?)

das sagt mir erstmal nicht viel... muss ich vlt wirklich in das andere forum einstellen, können die mir ads dort auf "normales deutsch" übersetzen?

blutverdünner wurde erstmal nicht gegeben weil ich gesagt habe, dass die tabletteneingabe bei ihm schwierig ist. die ärztin meinte erstmal jetzt das wichtigste, wenn das klappt ohne dass er einen halben herzinfarkt bekommt dann können wir einen blutverdünner dazunehmen. die tabletteneingabe funktioniert mittlerweile wunderbar, ich stecke die tabletten immer ein paar std. vorher in einen leckerchenstick, er riecht sie offenbar nicht heraus und frisst es gut

gestern wr er auch wie früher und ich konnte mir nicht vorstelen, dass er krank sein soll. gefressen wie ein weltmeister (hatte ja auch nachholbedarf) und fit. heute zwar fit aber kein hunger und die atmung kommt mir auch schneller vor und schwerer als normal. er atmet fast jede sekunde, also in einer minute ca 57 atemzüge, eben im ruhezustand 49 pro min. normal sind wohl 20-40

deshalb frage ich mich: kann es sein, dass er auf das entwässerungsmedikament nicht anspringt? er hat in der klinik furosemid bekommen und es gibt ihm sofort besser. hier zu hause bekommt er dimazon. das ist eigentlich der gleiche wirkstoff wenn ich richtig gegooglet habe. oder kann die dosierung mit 2x täglich 1 tablette von 10 mg zu gering sein?
warte gerade auf den rückruf des kardiologen, in der klinik sind gerade nur normale kleintierärzte... mal sehen was der sagt, ob die medikamente angepasst werden müssen oder ob er nochmal hin muss

atelonol meinte sie gehört zur standarttherapie dazu. endstadium haben sie so auch nicht gesagt sondern sehr weit fortgeschritten- vielleicht aber auchnur damit es für mich schöner klingt...
 
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Leider kann sich Spezialist nennen wer will. Ich kann dir nur nahe legen, die Katze umgehend bei einen ausgebildeten Kardiologen vorzustellen, alles andere ergibt keine Sinn, es kann der Katze auch sehr schaden, das ist leider bitterböse Realität. Genauso rate ich dir, die Gabe bzw. Nichtgabe vom Blutverdünner zu überdenken. Ein Thrombus ist kein Spass, ihr spielt mit dem Leben der Katze, sei froh, einen Thrombus entgegen wirken zu können. Du könntest die Tabletten in lerrkapseln (gibt es bei Lillys Bar) füllen und geben, so könntest du auch mehr als eine TAblette in einer Gabe verabreichen.
57 Atemzüge sind viel, beobachte ihn bitte sehr gut, ich würde ihn so nicht unbeaufsichtigt lassen und auch nicht bis heute Abend warten. Kannst du jetzt als Notfall zu einen KArdiolgen aus der Liste?
Optimaler ist die Aufteilung der Furosemiddosis auf 3 Gaben am Tag. Zu den anderen möglichen Entwäserunsgmedikamenten sh. mein Beitrag oben.
Was du noch machen könntest, dir für den Notfall Furosemid zum Spritzen holen, wenn dire Katze im herzversagen ist, wirkt eine orale Gabe nicht mehr (selbst wenn, dauerte dies zu lang).

Alles Gute!
 
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atelonol meinte sie gehört zur standarttherapie dazu. endstadium haben sie so auch nicht gesagt sondern sehr weit fortgeschritten- vielleicht aber auchnur damit es für mich schöner klingt...

Ich krieg gerade die Krise bei diesen Satz. Anscheinend hat der Arzt auch noch von der Tafel abgelesen. Ein Herzchen gehört genaustens im Detail beurteilt und die Therapie entsprechend angepasst. Atenolol kann, gerade im Endstadium (ist es bei Wassereinlagerugn bereits) sehr nachteilig sein. Wurden denn Herzrhytmusstörungen festgestellt?

Fordere bitte einen detailierten Befund mit Werten an, frag nochmal ob Smoke oder Thromben gesehen wurden, ob Blutdruck gemessen wurde und bitte geh heute zu einen Kardiologen aus der Liste.
 
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umpfi

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hey,
ich komme gerade aus der klinik zurück- ich hatte zu große angst dass er gerade halb erstickt und ich es nicht merke. letztes mal war er offenbar halbtot als wir in der klinik ankamen und man hat es ihm kaum angemerkt... gott sei dank haben sie dort so schnell und richtig gehandelt!!
heute hatte sich ein neues lungenödem gebildet. kleiner als das vorherige, er hatte noch keine richtige atemnot aber atemprobleme. furosemid gespritzt, morgen zur kontrolle hin und anpassung der medikation und erweiterung um blutverdünner.
ich werde dann auch nach einer notfallspritze fragen, es würde mich extrem beruhigen sowas zu haben falls er hier plötzlich röchelnd liegen sollte. wie schnell wirkt so eine spritze?

es stimmt, dass die tabletten noch nicht genau an fluffy angepasst sind- aber wie auch, wenn er seit 2 tagen die diagnose hat? es wurde mir erklärt, dass das dimazon recht hoch dosiert sei, dass sie bei diesem stadium der erkrankung (herz schon stark vergrößert, bereits ein schlimmes lungenödem gehabt) nicht groß mit medikamenten herumprobieren sondern so dosieren und bei sehr guten befunden nachjustieren und ggf reduzieren. jetzt wo klar geworden ist, dass es trotzdem nicht reicht wird er höher dosiert. irgendwie müssen sie nach der diagnose die medikation ja festlegen und dann je nach reaktion der katze verfeinern.
dimazon soll jetzt höher dosiert werden, kann aber wohl wenn die herzmedikamente richtig angeschlagen sind (falls sie das tun) ggf. wieder etwas reduziert werden- das müsse man engmaschig kontrollieren und immer der gesundheit der individuellen katze anpassen.

ich frage morgen nochmal nach, warum sie das atenolol geben und ob smoke zu sehen war.

zu dem nächsten kardiologen aus der liste würden wir ca 3 stunden fahren- mit einem kater, der beim autofahren schreit und randaliert. dieser sress in diesem stadium ist glaube ich nicht zu rechtfertigen. denn selbst wenn er etwas abgewandelte medikamente verabreichen würde- was käme dabei rum? 1 monat länger leben wenn es gut läuft? wenn es schlecht läuft herzversagen oder erstickungsanfall auf der autofahrt? wäre das herz noch nicht so krankhaft und noch eine größere chance, das leben wirklich zu verlängern und durch top medikamente so lebenswert zu machen wir möglich soooofort! jetzt habe ich angst dass er während der fahrt einfach umkippt oder ich ihm dabei zusehen muss, wie er vor lauter stress und schreierei erstickt:(:(:(
 
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Frili 1605

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Hey,

auch ich kann Dir nur raten, unbedingt auf Blutverdünner zu pochen: auch unser Tommy hatte HCM im fortgeschrittenem Stadion, bei ihm waren zu dem Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits Flocken im Herzen sichtbar und er hatte bereits einen Thrombus in senem Hinterlauf. Die Tierärztin konnte zum Glück den Thrombus auflösen, er wurde die Nacht intensivmedizinisch betreut und es hatte sich gelohnt: wir durften noch einige Monate zusammen sein. Auch er bekam Furosemid und Fortecor, zum Blut verdünnen leider nur ASS, weil es unmöglich war, das Clopidogrel, was definitiv die bessere Alternative gewesen wäre, in ihn rein zu bekommen, er konnte den Geruch von dieser Tbl. meilenweit erkennen, verstecken ging auch nicht. Irgendwann stellten sich bei ihm auch wohl Herzrhythmusstörungen ein, er bekam Atenolol. Danach hatte er noch mehr geschlafen als sonst (er war immer schnell müde) und man konnte an seinem Körper sehen, dass dort Wellen wie z.B. Stromstöße, gingen, Als ich das gesehen hatte, habe ich sofort meine Ärztin angerufen und es ihr geschildert. Sie sagte mir, dass Atenolol eine "Kann"-Gabe, aber keine "Muss"-Gabe wäre, in Tommys Fall würde sie mir zustimmen, die Tbl. wieder abzusetzen, was wir dann auch taten. Dadurch hatte Tommy wieder mehr Lebensqualität gehabt. Deshalb mein Tipp: check alles genau ab, damit Du Deinem Fluffy wirklich die für ihn beste Therapie auf der einen Seite, auf der anderen Seite noch ein schönes Katzenleben bieten kannst. Die Lebenserwartung lässt sich nicht voraus sagen, Tommy hatte nach seiner Erstdiagnose noch weitere acht Monate leben dürfen (leider viel zu kurz), letztendlich hat ihn die Gerinnselbildung nicht länger leben lassen. Aber wichtig: achte auf Deinen Kater. Solltest Du auch nur ansatzweise eine Lähmung der Beinchen oder eine Blauverfärbung der Fußballen (wenn Deine Katze nicht gerade dunkle Ballen hat) bemerken, schnapp Dir Fluffy und fahre sofort zum Tierarzt.
Ich drücke Euch die Daumen, dass Fluffy optimal eingestellt wird und Ihr so noch ganz, ganz viel Zeit miteinander verbringen könnt. Nutz die Zeit mit Fluffy und geniesse jede Minute, die Du mit ihm verbringst.
Liebe, mitfühlende Grüße
 
rlm

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morgen zur kontrolle hin und anpassung der medikation und erweiterung um blutverdünner.

Wie schaut es denn heute aus? Wie war die Kontrolle?

Beim Blutverdünner gibt es mittlerweile eine Studie welche aussagt, dass das Clopidogrel besser wirkt als ASS und das Clopidogrel ist auch nebenwirkungsärmer. Beim Clopidogrel bestell in der Apotheke die von der Firma Heumann, die sind am kleinsten, annährend wie das Originalprodukt Plavix. Ich hatte immer eine 28er Packung genommen, die war im Verhältnis zu anderen Packungsgrössen günstig.

ich werde dann auch nach einer notfallspritze fragen, es würde mich extrem beruhigen sowas zu haben falls er hier plötzlich röchelnd liegen sollte. wie schnell wirkt so eine spritze?

Lass dir am Besten nicht nur eine Spritze geben falls du es in der Aufregung nicht sofort gezielt hinkriegst oder die Miez es nicht so einfach mitmachen sollte. Bei meinen Aimchen hat es meisst innerhalb 10 Minuten gewirkt. Bei ihr war es meisst nicht das ''klassische'' Lungenödem, bei ihr kam das meisst von jetzt auf gleich in Verbindung mit ihren Herzfrequenzproblem (paroxysmale supraventrikuläre Tachyarrhytmie), so war es überwiegend auch schnell wieder gut. Das Spritzen zu Hause kann auf alle Fälle hilfreich sein, sei es für die Autofahrt zum TA/zur Klinik.

es stimmt, dass die tabletten noch nicht genau an fluffy angepasst sind- aber wie auch, wenn er seit 2 tagen die diagnose hat? es wurde mir erklärt, dass das dimazon recht hoch dosiert sei, dass sie bei diesem stadium der erkrankung (herz schon stark vergrößert, bereits ein schlimmes lungenödem gehabt) nicht groß mit medikamenten herumprobieren sondern so dosieren und bei sehr guten befunden nachjustieren und ggf reduzieren. jetzt wo klar geworden ist, dass es trotzdem nicht reicht wird er höher dosiert. irgendwie müssen sie nach der diagnose die medikation ja festlegen und dann je nach reaktion der katze verfeinern.

Das ist schon klar dass da geschaut werden muss, gerade auch was Dosierung von der Entwässerung angeht. Aber es muss eine ordentliche Grundeinstellung her, und diese kann nur ein ausgebildeter Kardiologe vornehmen. Glaub mir, ich sprech aus leidvoller Erfahrung, mein Aimchen ist so erst richtig krank gedoctert wurden, Atenolol und Entwässerung beides völlig fehl am Platz eingesetzt. Auch gibt es im Forum genügend Katzen, die von den Nichtfachmännern falsch behandelt wurden.

Behalt trotzdem auch das HCT im Hinterkopf falls die Entwässerung so nicht ausreicht.

dimazon soll jetzt höher dosiert werden, kann aber wohl wenn die herzmedikamente richtig angeschlagen sind (falls sie das tun) ggf. wieder etwas reduziert werden- das müsse man engmaschig kontrollieren und immer der gesundheit der individuellen katze anpassen.

ich frage morgen nochmal nach, warum sie das atenolol geben und ob smoke zu sehen war.

Engmaschige Kontrolle ist gut und wichtig.

Ja, frag auch wegen dem Atenolol, frag, ob Herzrhytmusstörungen festgestellt wurden.

zu dem nächsten kardiologen aus der liste würden wir ca 3 stunden fahren- mit einem kater, der beim autofahren schreit und randaliert. dieser sress in diesem stadium ist glaube ich nicht zu rechtfertigen. denn selbst wenn er etwas abgewandelte medikamente verabreichen würde- was käme dabei rum? 1 monat länger leben wenn es gut läuft? wenn es schlecht läuft herzversagen oder erstickungsanfall auf der autofahrt? wäre das herz noch nicht so krankhaft und noch eine größere chance, das leben wirklich zu verlängern und durch top medikamente so lebenswert zu machen wir möglich soooofort! jetzt habe ich angst dass er während der fahrt einfach umkippt oder ich ihm dabei zusehen muss, wie er vor lauter stress und schreierei erstickt:(:(:(

Einen schreiend randalierenden herzkranken Kater kann man keine 3 Stunden Autofahrt zumuten, das ist richtig. Ich versteh dich schon. Niemand weiss vorher, ob er mit Medikamenten gut eingestellt noch 1 Monat oder 1 Jahr leben könnte.

In welchem Bereich wohnst du denn?


Frili, was du schreibst, tut mir sehr leid. Wann war das denn bei euch?
Das ging mir ähnlich mit meinen Theo. Wir hatten nicht viel Zeit, in der Apotheke bekam ich Clopidogrel, ein paar Riesendinger, wovon ich auch keine Viertel in meinen Theo bekam, ich auch nicht resulut genug vorging (Katzenstudie dass Clopidogrel erwiesen besser ist als ASS gab es da noch nicht), ich war zu zimperlich. Warum ich im Netz nicht nach kleineren Clopidogrel geschaut habe, ich weiss es nicht, es war nicht viel Zeit und von der Sorge geplagt, kann man allein gar nicht alles bedenken. 8 Monate hatte dein Schatz noch, das ist von den durchschnittlichen Prognosen nach einen Thrombus schon eine recht lange Zeit. Bei meinen Theo waren es vom ersten zum zweiten Thrombus 2 Monate, dann noch ein Monat bis zu seinen Tod. Mit Aimchen hatte ich Zeit in verschiedenes ''rein zu wachsen'', mit Theochen nicht. Mein Aimchen war von einer sehr guten Kardiolgen betreut, ich bin nach wie vor sicher, auch wenn die Prognose bei Thromben von Vornherein sehr ungünstig ist, bei der Ärztin von meinen Aimchen hätte auch bei meinen Theo durch engmaschige Betreuung oder einen einfachen Ratschlag mit Leerkapseln, mit der Tablettengrösse noch besser geholfen werden können.
 
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Frili 1605

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  • #10
Hallo Rlm,

vielen Dank für Deine Anteilnahme, auch ich möchte Dir mein Mitgefühl aussprechen.
Die Erstdiagnose (es bestand Lebensgefahr) war im Juni 2013, danach wurde er medikamentös behandelt, aber die Ärztin machte auch klar, dass seine HCM schon sehr weit fortgeschritten war, die Hauptkammern waren kleiner als die Vorhöfe, die Herzwände sehr nach innen verdickt. Gestorben ist er dann im Februar 2014, drei seiner Beinchen waren "zu", die Thromben konnten nicht mehr aufgelöst werden, somit haben wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen.

Und bei Dir? Waren Theo und Aimchen Geschwister oder war es Zufall, dass beide an HCM erkrankt waren?
 
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umpfi

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  • #11
hey :)
also die kontrolle war gut- die lunge allerdings nicht. trotz der spritze am vortag war die atmung noch nicht wieder normal (wenn auch vieeel besser!). er bekam also noch eine spritze- diesmal nicht in den muskel sondern unter die haut damit es langsamer wirkt da es nicht akut war
seitdem haben wir die dimazondosis verdoppelt: morgens und abends jeweils 20 mg. gerade eben habe ich mit erschrecken festgestellt, dass mir in der praxis 40 mg tabletten mitgegeben wurden und ich sie hätte halbieren müssen- ich habe ihm jetzt gestern 2x und heute morgen versehentlich 40 mg statt 20 mg gegeben :wow::dead::eek: aufgefallen ist es mir nur, weil fluffy wieder etwas beschwert atmet und ich auf der tablettenrückseite kontrollieren wollte, ob ich ihm versehentlich zu wenig gegeben habe :( gerade könnte ich mich ey...
vor alle mache ich mir aber auch sorgen: bei einer solch hohen dosis müsste doch die atmung top sein und eher irgendwie ein problem von kp dehydration oder so bestehen?! hab gelesen, dass 2x20 mg dimazon schon sehr viel sind... wünschte ich könnte ihn selber abhören und müsste nicht auf die
bewegungen des bauches achten, das ist so subjektiv...

vielen dank auch erstmal für eure ausführlichen antworten, die tun mit gut! geben mut die behandlung trotz hoher kosten, belastung für fluffy und auch extrem für meine nerven durchzuhalten! außerdem freue mich mich darüber, dass ihr nichts beschönigt sondern offen sagt, dass die situation nicht gut aussieht, es aber viel zu früh zum aufgeben ist. DANKE

auch die tipps sind sehr hilfreich! so kommt beim nächsten kontrollbesuch anfang nächster woche vermutlich ein blutverdünner hinzu obwohl wohl kein smoke zu sehen war. eine notfallspritze haben sie mir erstmal nicht mitgegeben weil es sich bei ihm schleichend verschlechtert und ich gott sei dank in 10 min in der klinik bin.
fluffy hat leider pechschwarze, behaarte fußballen- auf seinen gang und die beweglichkeit werde ich dennoch ein wachsames auge haben!
bianca, wa smeinst du mit den wellen wie stromstöße, nach denen das atenolol bei deinem schatz abgesetzt wurde? 8 monate ist viel zu wenig, dennoch gibt es mir mut, dass wir vielleicht auch noch ein paar monate vor uns haben!
es ist schon unglaublich was für fiese krankheiten es gibt:( so viele katzen schenen HCM zu haben/ gehabt zu haben

update: der kardiologe sagte es sei nicht so tragisch, dass ich zu viel domazon gegeben habe, ich soll es jetzt wieder runterschrauben. musste auch nicht in die klinik, er hat viele fragen gestellt zu fluffy verhalten, atmung, appetit etc und gesagt es klänge gut. kam mir danach doof vor, ich bin jetzt zu übervorsichtig geworden... *g* aber besser einmal zu viel als zu wenig nachfragen dachte ich mir
 
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Frili 1605

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  • #12
Hallo Umpfi,

es freut mich zu hören, dass (soweit man davon sprechen kann) erst mal alles einigermaßen im Lot ist. Beruhigend finde ich auch, dass Fluffi keinen Smoke hat, bei Tommy war es so, dass die Tierärztin sein Herzchen mit einem Mixer verglichen hatte, es waren tatsächlich viele Schlieren in dem Schallbild zu sehen, aus diesem Grund war es für Tommy eigentlich am wichtigsten, etwas gegen Gerinnsel zu tun. Beim nächsten Besuch zwecks Herzbild waren zum Glück keine Schlieren mehr zu sehen, allerdings war das ja leider sozusagen nur eine Momentaufnahme. Aber um nochmal auf Fluffy zurück zu kommen: auch wenn noch kein Smoke zu sehen ist, Prophylaxe ist alles, denn Du kannst ja nicht jeden Tag mit ihm zum Tierarzt zwecks Herzbild, somit könnte sich theoretisch ein Gerinnsel jeden Tag bilden. Wird das Blut dünn gehalten, wird sich erstmal kein Thrombus bilden.

@bianca, was meinst du mit den wellen wie stromstöße, nach denen das atenolol bei deinem schatz abgesetzt wurde?
Zu der Zeit, als Tommy das Atenolol bekam, konnte man beim Kuscheln spüren (man konnte es aber auch an seinem Beinchen sehen), wie im Ruhezustand immer so abgehackte Schwingungen durch seinen Körper gingen, Tommy lag dann immer ohne Regung, ich denke, es hat ihn angestrengt. Jedenfalls fühlte es sich nicht schön an, ich dachte immer wieder, sein Herzchen würde gleich aussetzen.

Ja, acht Monate hatten wir unseren Schatz noch bei uns. Die Tierärztin sagte nach der Diagnose, man könnte leider keine Prognosen stellen. Tommys Erkrankung war nun ja schon sehr weit fortgeschritten und sie sagte, sie hätte auf alle Fälle schon mal eine Katze mit einem ähnlichen Krankheitszustand ein ganzes Jahr begleiten dürfen. Weißt Du, man weiß es ja vorher nicht, wie lange man seinen Liebling noch haben darf, aber die Zeit war so intensiv, wir haben es alle drei (Tommy, mein Partner und ich) ausgekostet.
Mein Tipp für Euch: koste die Zeit mit Fluffy voll aus, lass ihn spüren, dass Du sein Freund bist und immer für ihn da sein wirst. Lass keinen trügerischen Alltag zu (wenn alles gut läuft und man keine Symptome sieht, denkt man, das geht ewig so weiter, leider schreitet aber die Krankheit unaufhaltsam fort), sondern sei Dir immer bewusst, dass Dein Schatz schwer krank ist auch wenn man es ihm vielleicht nicht immer ansieht.

Fühl Dich nochmal ganz doll gedrückt. Und wenn Dich noch etwas interressiert, was ich Dir vielleicht erzählen kann, melde Dich einfach wieder.
 
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  • #13
Frili 1605, ich danke dir für deine Anteilnahme und deinen Bericht.
Mein Theolein war ein Kind vom Aimchen.

Umpfi, die Dimazondosis auf 3 Gaben zu teilen wäre sicherer, sprich mal den Arzt darauf an. Soll die Dosis nach ein paar Tagen wieder runter gesetzt werden? Behalt die anderen genannten Entwässerungsmittel im Hinterkopf für den Fall, die hohe Dosis Dimazon reicht auch nicht aus, was ich euch natürlich nicht wünsche. Nach den Entwässerungen kann es vorkommen, dass sich die Elektrolyte verschieben, wenn Miez sich unwohl fühlt oder nicht futtert, kann das auch daran liegen. Allein ein niedriger Kaliumspiegel kann Probleme machen.
Gut, dass die Klinik nur 10 Minuten entfernt ist. Wie ist das denn bei euch, verschlechtert sich der Zustand während der Fahrt durch die Aufregung zusehens? Bei meinen Aimchen setzte das Lungenödem mal direkt beim auf den Behandlungstisch setzen ein (nach 100 km Autofahrt zum Notdienst da es es ihr nicht gut ging). Aimchen ihre Ärztin sagte, es passiert tatsächlich ganz häufig, dass der Behandlungstisch dann das I-Tüpfelchen ist und es dann durch den Stress schlimm wird.

Ich wünsche dem Spatz alles Gute!

Aber um nochmal auf Fluffy zurück zu kommen: auch wenn noch kein Smoke zu sehen ist, Prophylaxe ist alles, denn Du kannst ja nicht jeden Tag mit ihm zum Tierarzt zwecks Herzbild, somit könnte sich theoretisch ein Gerinnsel jeden Tag bilden. Wird das Blut dünn gehalten, wird sich erstmal kein Thrombus bilden.

Genau so.

Umpfi, hast du mal nach den Werten fragen können? Wie gross ist denn der Vorhof? Wenn ein Lungenödem herzbedingt auftritt, ist der Vorhof eigentlich immer recht gross und es besteht dann schon, auch wenn noch keine Smoke zu sehen ist, eine Gefahr für dessen oder zur Gerinnselbildung.

(wenn alles gut läuft und man keine Symptome sieht, denkt man, das geht ewig so weiter, leider schreitet aber die Krankheit unaufhaltsam fort)..
Das kenne ich.
 
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umpfi

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  • #14
hey,

euren rat die verbliebene zeit so schön wie möglich zu machen versuche ich gerade vbestmöglich in die tat umzusetzen. fluffy wird von uns mit lieblingsfutter verwöhnt, die viel aktivere zweitkatze wird ganz viel bespielt damit sie ausgelastete ist und ihn nicht nervt, er wird viel gekuschelt uuund er darf in den garten. eigentlich war das thema gesicherter freigang bei uns tabu weil ich in 2 jahren eine berufliche veränderung bevorstehen habe, die freigang unmöglich macht und ich sie nicht erst daran gewöhnen und es dann nicht mehr anbieten wollte. aber wen interessiert jetzt schon was in 2 jahren ist? es ist schon ironisch, ich habe fluffy immer mit gutem nassfutter gequält obwohl er TF und welches mit zucker lieber mag- aber er sollte im später keinen zahnstein bekommen. ich habe immer darauf geachtet dass er nicht aus zu hohen höhen herunterspringt- große rassen bekommen im alter ja oft gelenkprobleme. ich habe ihm da er ein mieser trinker ist ab und an einen schluck wasser übers futter gegeben damit er seine nieren nicht schädigt. all diese sachen, mit denen ich seine gesundheit bis ins hohe alter erhalten wollte völlig unnötig :(:(:(

auf diesen kurzes fahren bis in die tierklinik geht es, er findet sie zwar stressig, verhält sich aber ruhig und sein zustand verschlechtert sich nicht. ich fahre natürlich auch mit 10 kmh durch die kurven als hätte ich rohe eier im fußraum sonst randaliert er ;) am stressigsten findet er autobahnen, wir müssen gott sei dank nur ein kurzes sück durch die stadt

die dimazondosis sollte eigentlich je nach atmung nach 3 tagen von 40 mg pro tag auf 30 runtergesetzt werden. vorgestern abend hat er die eine tablette einfach nicht genommen egal was ich gemacht ahbe und hatte somit abends nur 10mg statt 20 intus. gestern war die atmng dann so, dass ich ihm nicht nur morgens und abends seine 20 mg sondern auch nachmittags nochmal genausoviel gegeben habe. ich glaube eine reduzierung der dosis muss also noch etwas warten.
du sagst die tabletten können dazu führen, dass er sich unwohl fühlt oder keinen hunger hat. er fühlt sich wohl (seitdem er raus darf würde er am liebsten den ganzen tag im garten liegen:pink-heart:) aber er frisst sehr schlecht. früher hätte er locker eine 400g dose gefressen wenn ich ihn gelassen hätte, heute bekomme ich mit überredungskunst vielleicht 100 g in ihn hinein. meistens leckt er die soße ab und lässt den rest stehen. ich finde das vieeel zu wenig. was kann ich denn da machen??

zu den genauen ergebnissen des ultraschalls haben die anderen ärzte, die die kontrolle machen offenbar keinen zugang. letztes mal habe ich gebeten sie mir zuzuschicken, sie haben in der normalen akte geschaut, dort sind aber nur die diagnose und ein paar werte. im letzten telefonat mit dem kardiologen habe ich es leder verschwitzt genaueres zu erfragen :massaker: ich habe eh schon immer 100 fragen, das ist mir durchgerutscht

irgendwie sitze ich auch jeden tag hier, beobachte ihn ganz genau und überlege, ob ich zu tierarzt fahren soll weil er nicht frisst... andererseits ist die atmung zwar nicht normal aber okay und er läuft herum, trinkt, pinkelt und möchte raus. was meint ihr?

vielen dank fürs drücken, kann ich momentan gut gebrauchen :) :)
 
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LilliFCB

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Leipzig
  • #15
Hey...höchstwahrscheinlich hast du schon alles probiert,aber als bei meinem Kater letzte Woche Hcm festegestellt wurde ( auch Lungen ödem etc.) Hat er drei Tage nichts gefressen... wollte ihn schon wieder zurück bringen...habe wirklich alles umgestellt. Den futterplatz, der ist jetzt zentral in der Küche, kein Trofu mehr...nur noch nass. Und nur noch fisch...hatte er früher nie angerührt. Ärztin meinte wenn gar nichts hilft versuchen etwas in Mikrowelle zu erwärmen oder aber eiskalt ausm Kühlschrank. Das Clopidogrel ist wirklich mein größter Feind und ich würde sie auch liebend gern absetzen. Die Ärztin ( kardiologin) von der Liste hat mir ganz anschaulich erklär,warum diese Tabletten so wichtig sind. Atenolol lehnt sie übrigens in dem Stadium auch ab. Mein anderer Kater bekommt das. Er ist ganz am Anfang, ohne Wasser in der Lunge etc.

LG
Lisa
 
rlm

rlm

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  • #16
LilliFCB, warum ist denn Clopidogrel dein grösster Feind?
 
L

LilliFCB

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  • #17
Guten Morgen,
als Baron aus der Klinik nach Hause kam, hat er drei Tage kein Futter angerührt. Demnach natürlich auch keine leckerlis. Tabletten mussten also von mir rein ins mäulchen befördert werden. Bei allen ging das eigentlich auch mehr oder weniger gut. Beim Clopidogrel war es egal welchen Trick ich angewendet hatte ( in paste umwickelt in Mund, mit Tabletten Geber...). Sobald die Tablette in die Nähe seines mundes kam hat er mehrere Minuten ganz schlimm gepeichelt. Das war für ihn immer so eine Aufregung,mir tat es so leid es immer wieder zu versuchen. Hatte mir dann leerkapseln bestellt als letzten Versuch. Ärztin meinte wir könnten noch auf aspirin umsteigen,dass wäre aber nicht ganz so gut. Seit ein paar Tagen frisst er alle Tabletten mit seinen leckerlis und Mami ist soooo glücklich:pink-heart:
bin aber auch streng und musste eine Art Ritual einführen. Kein leckerli außer mit Tablette- kein Futter bevor nicht alle Tabletten weg- wenn alle Tabletten gegessen Freudentanz mit Jubelgesängen:yeah:
 
rlm

rlm

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  • #18
Gut, dass es jetzt klappt. Clopidogrel schmeckt anscheinend nicht, hätte dir auch Leerkapseln vorgeschlagen. Falls deine Clopidogrel auch noch zu gross sind, könntest du die von Heumann nehmen, die sind fast so klein wie das Originalprodukt.

Alles Gute!
 
L

LilliFCB

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  • #19
Das ist ja ein toller Tipp. Lieben Dank!
 
U

umpfi

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  • #20
Hey...höchstwahrscheinlich hast du schon alles probiert,aber als bei meinem Kater letzte Woche Hcm festegestellt wurde ( auch Lungen ödem etc.) Hat er drei Tage nichts gefressen... wollte ihn schon wieder zurück bringen...habe wirklich alles umgestellt. Den futterplatz, der ist jetzt zentral in der Küche, kein Trofu mehr...nur noch nass. [...]

hey, ja futtermäßig probiere ch mich so durch und bin jetzt im verwöhnmodus angekommen. er bekommt jetzt kleine 100g beutelchen aus dem supermarkt oder aldi- futtermäßig vermulich der letzte mist aber was macht das jetzt schon noch...:(

ich bin momentan im osterurlaub und habe auf anraten der tierärztin die katzen mitgenommen. ich hatte da totale panik vor weil er beim autofahren schreit und es in seinem zustand eigentlich gar nicht geht finde ich. die tierärztin meinte aber 3 tage lang von jemand anderem betreuuen lassen sei zu riskant. (wäre entweder 3 tage weg gewesen mit katzensitter oder aber was ich jetzt gemacht habe woche samt katzen bei meinen eltern wo sie sich auskennen- die fahrt ist aber lang :( )

am tag nach der hinfahrt hatte er durchfall und hat kein futter angerührt- vermutlich der stress. mittlerweile ist er wieder fit- es steht aber die rückfahrt bevor.
heute nacht hat er dann schneller als normal geatmet, war tags zuvor aber gut drauf habe nur 2 1/2 std geschlafen vor lauter sorge, bei jedem hörbaren atemzug selber herzrasen bekommen...

heute morgen war ich beim dorftierarzt, der sehr genau nachgefragt hat, ob ich auch wirklich bei einem vernünftigen kardiologen war und sich die genaue dosierung hat sagen lassen (morgens 20mg dimazon, 2,5mg fortekor, abends 20 mg dimazon, 1/4 atenolol). ärztin meinte bei der dosierung sei quasi schon das ende der fahnenstange erreicht, für akutfälle ginge ehr, auf dauer könne man nicht noch immer mehr dimazon geben, irgendwann ginge es leider einfach nicht mehr... sie gab ihm eine kortisonspritze und konnte für die rückfahrt leider auch keine handfesten tipps geben- mein stammtierarzt sagte vor dem urlaub schon dass sedierende und beruhigende medikamente nicht gingen...

jetzt frage ich ich, ob ich heute nach hause fahren soll, wo die tierkinik jederzeit erreichbar ist und vermutlich auch ganz andere technische mittel hat. außerdem wirkt das cortison ja heute. oder besser noch 2 tage warten falls sich seine atmung von selber bessert- dafür aber am wochenende ohne normale öffnungszeiten der klinik ankommen.

außerdem beunruhigt mich sehr, dass ich jetzt gelesen habe, dass man in dem stadium keinesfalls cortison spritzen soll da es wassereinlagerungen noch fördern könne????:massaker:
ich haaaasse dieses hin und her, die ständige sorge, das genaue beobachten ob es ihm vielleicht doch schlecht geht oder er gerade erstickt und es nur wieder gut versteckt.:dead:
 
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