Depressionen, Trennung, Umzug... die Katzen doch lieber abgeben?

biveli john

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  • #41
Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Irgendwie haben alle recht, auch Duna.

Wenn ich nicht absolut überzeugt bin, daß ich die Katzen behalten möchte und das natürlich mit Einschränkungen und Opfern, ist es wirklich besser sie an einem guten Platz abzugeben. Nur darf ich dann kein schlechtes Gewissen haben und zu meiner Entscheidung stehen. Vorher ist nicht nachher. Irgendwie ist mir das alles zu konfus, es kommt zu keiner Lösung. Liebe Grüße Biveli
 
SabaYaru

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  • #42
Wenn man Haustiere hat wird man immer wieder in der Situation sein, auf anderes verzichten zu müssen. Ein Auslandssemester geht dann vielleicht eben nicht. Und vielleicht hat man dann auch einen weiteren Weg zur Arbeit. Je nach Wohnung. Und vielleicht kann man auch nicht in den Urlaub fahren, weil keiner die Mietzen versorgen kann oder weil die letzte Tierarztrechnung zu hoch war. Diese Dinge muss man sich überlegen, wenn man Tiere hält.
Ich hatte 27 Jahre lang mein Pferd. Seit der 11. Klasse. Ich habe mein Leben immer so eingerichtet, dass das Pferd darin Platz hatte. Auslandsaufenthalte hatte ich keine, viel Geld für andere Dinge auch nicht, Konzerte, teure Urlaube, teure Klamotten, war alles nicht drin. Teilweise bin ich eine Stunde einfach zum Stall gefahren, mehrmals die Woche, wegen einer jahrelangen Großbaustelle auf dem Weg.
Dennoch möchte ich es nicht missen, ein Pferd gehabt zu haben. Man kann nicht alles haben im Leben. Man muss sich entscheiden.
Ich gebe dir völlig recht, so sollte es laufen, wenn man gesund ist. Erkrankt man an einer besch****** Krankheit wie Depressionen sieht die Welt leider anders aus. Ich kann total gut verstehen, dass die TE hin und her gerissen ist und sich mit einer Entscheidung schwer tut. Ich habe selber eine sehr schwere Trennung von einem geliebten Tier hinter mir. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Cashi denke und manchmal weine ich immer noch um sie. Zum Glück habe ich meine Katzen, sonst wäre die Trennung für mich noch schlimmer gewesen. Aber ich weiss, dass meine Entscheidung, sie abzugeben für sie das einzig Richtige war. Psychose und Angst-Hund geht leider gar nicht, das ist eine viel zu riskante Kombination, vor Allem wenn es sich um einen grossen, sehr kräftigen Hund handelt. Manchmal muss man auch aus Liebe loslassen.
 
Cat_Berlin

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  • #43
Entschuldige, Biveli, aber die TE hat Depressionen. Natürlich schwankt sie da permanent und weiß heute nicht, was für sie morgen richtig oder falsch ist. Oder übermorgen. Oder heute.
Wenn Dir das zu konfus ist, kannst Du Dich aus dem Faden ja zurückziehen...
Aber ihr so (evtl auch nur unbewusst) mit Deiner Aussage "es kommt zu keinem Ergebnis" noch mehr Druck zu machen, als sie eh schon verspürt, ist auch nicht besonders feinfühlig.
 
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biveli john

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  • #44
Ich weiß was eine schwere Depression ist , das könnt ihr mir glauben. Vor allem die wo du überhaupt keinen Antrieb mehr hast und nur apathisch herumliegst. Wenn ihr den ganzen Thread gelesen habt, dann wißt ihr was ich geschrieben habe. Schönen Abend noch Biveli
 
biveli john

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  • #45
Das ist vollkommen richtig, da Druck eventuell Panik auslösen könnte. Meine Ungeduld ist darauf zurückzuführen da Neph am Anfang geschrieben hatte,
sie müßte sich bis Montag dieser Woche für die Wohnung eine Zusage machen. Darum bin ich jetzt ein wenig verwirrt und kenn mich nicht mehr aus. Aber Neph wird uns darüber sicher aufklären. LG Biveli
 
biveli john

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  • #46
Sich bis Montag entscheiden, hab ich falsch geschrieben.
 
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Apfelsternchen

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  • #47
Ich finde die Option mit der Pflegestelle am besten. Die Katzis sind gut untergebracht, die TE kann zur Ruhe kommen und kann langfristig ohne Druck nach einer guten Lösung für alle suchen.
Depressionen kenne ich leider auch aus eigener Erfahrung. Damals lebte ich auch allein und mir wuchs alles über den Kopf.
In der Reha wurde mir sogar ausdrücklich empfohlen, mir ein Haustier anzuschaffen.... Ich habe das aber nicht getan, weil ich dachte, dem nicht gewachsen zu sein und dem Tier nicht gerecht werden zu können.
Viel später, als ich verheiratet war und wieder eine Phase hatte in der es mir seelisch alles andere als gut ging, trat unerwartet unser Gusti in unser Leben. Seither habe ich keine so heftigen Schübe mehr erlebt und das Katerchen ist mit uns auch bereits zweimal umgezogen.
Erstmal in eine kleine Wohnung, danach wieder in ein Haus mit Garten. Er hat beide Veränderungen sehr gut verkraftet und mir auch in schwierigen Situationen Halt gegeben.
 
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