Chronischer Katzenschnupfen - Was tun?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
juulchen90

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Hallo liebe Katzenfreunde,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich sehr verzweifelt bin und gerne einmal Meinungen von anderen Katzenhaltern einholen würde.

Folgendes Problem:
Wir (mein Freund und ich) haben im November '11 im Tierheim einen halben Jahr alten Kater (Robin) geholt. Es war unsere erste Katze und wir haben uns sofort in ihn verliebt, da war es auch egal, dass sie gesagt haben, er habe chronischen Katzenschnupfen. Im Tierheim haben sie gemeint, wenn ein Schub kommt, einfach 2-3 am Tag mit Salzwasser inhalieren und dann würde das schon passen. Wir waren wohl zu naiv und vorallem unerfahren und haben es geglaubt.
Nunja, jetzt haben wir den Salat. Robin geht es körperlich wirklich sehr schlecht. Er hat dauerhaft schnupfen, die Augen sind verklebt und oft ist eine Schicht über dem Auge, die wir dann immer abmachen. Das Zahnfleisch ist blutig und seine Zunge ist übersät mit Herpes.
Er ist sehr dünn geworden und hat selbstverständlich Schmerzen beim Trockenfutter essen, was er trotzdem noch macht. Nur schlingt er es ohne kauen runter. Deshalb bekommt er von uns mehr Nassfutter als sonst. Nimmt aber trotzdem immer mehr ab. Vor ein paar Tagen hat sein Zahnfleisch so geblutet, dass sogar sein Fell voll war. Außerdem hüpft er nicht mehr. Anfangs is er noch putzmunter in der Wohnung rumgerannt. Mittlerweile braucht er 2 Minuten um von der Couch runterzuspringen. Und wenn er von zu weit oben runterhüpft, hummelt er für ein paar Minuten.

Was haben wir bisher gemacht: Der TA hat öfters AB-Therapien gemacht. Ohne Erfolg. Sobald das AB abgesetzt wurde, ging es im 1-2 Tage später schon wieder schlecht. Dann hat er mit ihm auch so eine Serum-Therapie gemacht. Auch ohne Erfolg. Wir haben ihm täglich Chlorexyderm Spot Gel gegeben. Das hat einigermaßen geholfen.

Mittlerweile sind wir sehr traurig und wissen nicht mehr was machen. Ich les immer, dass andere Katzenschnupfen bei ihren Katzen gut in Griff bekommen. Dass ist bei uns leider nicht so :(

Homöopathie haben wir noch nicht ausprobiert. Macht das jeder Tierarzt oder kann ich dass auch ohne Tierarzt anfangen?
Oder habt ihr andere Ideen?
So wie es jetzt ist, geht es auf jeden Fall nicht weiter. Man merkt wirklich, dass er leidet. Schläft eigentlich nur und sucht sehr stark unseren Körperkontakt.

Ich hoffe auf Ideen oder vll. hat jemand schonmal einen ähnlich schweren Fall gehabt?

Liebe Grüße und vielen dank,

Julia
 
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Zugvogel

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Das hört sich alles sehr schlimm an, ich kann mir vorstellen, wie ihr mit dem Katertierchen mitleidet
troest.gif


Könntest Du den Tierarzt wechseln? Ich halte nichts von immer wieder neuer AB-Gabe und ganz bestimmt nix, wenn nicht mal ein gescheiter Abstrich mit Erregerbestimmung und Antibiogramm gemacht wurde.

Inhalieren: Bei Schnupfen noch Salbei zum Salzwasser nehmen, evtl. ein paar Tropfen Calendulaessenz in den Sud geben.

Wenn Du einen Homöopathen suchst, könnte ich Dir vielleicht bei der Suche behilflich sein.



Zugvogel
 
Barbarossa

Barbarossa

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Hallo Julia,

wir haben im Forum mit FrauFreitag eine Katzenschnupfenspezialistin, die zur Krankheit erheblich mehr weiß, als herkömmliche Tierärzte.

Lies dir in Ruhe durch, was sie schreibt und notiere die für Robin wichtigen Punkte für den nächsten Termin.

Ich wünsche euch, dass eurem Kleinen nun geholfen werden kann.

http://www.katzen-forum.net/erkaelt...ektionen-erkaeltungen-katzenschnupfen-co.html
 
Leni

Leni

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Ach Julia, das tut mir auch sehr leid.

Ich habe auch eine Katzenschnupfen-Katze hier. Aber Gott sei Dank haben wir die Sache jetzt schon seit drei Jahren im Griff.

Unser Tierarzt hat schon tolle Dienste geleistet, die ich dann mit der Homöopathie "vollendet" habe.

Wurde denn beim Tierarzt ein Abstrich gemacht? Wobei der Tierarzt da keinen Unterschied bei der Behandlung macht. (Leider)

80% der Infektionen werden durch das feline Calicivirus (FCV) und das feline Herpesvirus-1 (FHV-1) hervorgerufen. Darüber hinaus sind Bordetella bronchispetica sowie Mykoplasmen beteiligt, bei denen es sich jeweils um Bakterien handelt.

Lahmheiten treten gerne beim Calicivirus auf.
Manche Varianten verursachen auch andere Verlaufsformen wie Pneumonien (Lungenentzündung), Durchfall oder Lahmheit. Diese Lahmheit wird wahrscheinlich durch die direkte Virusvermehrung in den Gelenken verursacht.

Wichtig ist auch immer in chronischen Fällen auf FIV zu testen.

Schulmedizinisch wird gerne u. a. mit Interferon, auch für die Augen als Tropfen gearbeitet.

In ganz schweren Fällen, wenn die Katze gar nichts mehr frisst, wird auch Diazepam als Appetitanreger (nur beim TA) gegeben. Futter muss dann auch gleich bereit stehen.

Aber wie schon gesagt, empfehle ich natürlich ein THP mit Ausbildung in der Klassischen Homöopathie.

Alles Liebe:pink-heart:
 
juulchen90

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Danke für die schnellen Antworten. Dass freut mich sehr :)

@Zugvogel

Ein Antibiogramm hat er nicht gemacht und auch keine Erreger bestimmt. Das Wort Antibiogramm höre ich zum ersten mal :verstummt: Er hat keine dauerhafte AB-Therapie gemacht. Nach den ersten paar erfolglosen, hat er es eingestellt.
Den Tierarzt wechseln ist leichter gesagt als getan. Dort wo ich herkommen, gibt es nicht soo viele gute. Aber ich werde mich dann eben nach einem umschauen. Auch wenn er weiter weg ist.

Ja ich würde mich freuen, wenn du mir helfen könntest zwecks eines Homöopathen :)

@Leni

Was hat dein Tierarzt deiner Katze/Kater denn gegeben und gibst du nun dauerhaft Homoö?
Einen Abstrich hat er nicht gemacht.


Generell habe ich auch vergessen zu erwähnen, dass er sich nicht mehr putz/ putzen kann. Seine Beinchen sehen grauenvoll aus. Logisch, da er mit den Beinchen die Nase saubermacht, aber die Beine dann nicht schafft. Wir haben am Samstag die Beine mal wieder mit Katzenshampoo saubergemacht. Schon heute sehen sie wieder sehr schlimm aus :(
 
Barbarossa

Barbarossa

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Hast du den Link zur Kenntnis genommen? Wenn dein Kater wieder gesund ist, dann schadet ein wenig homöopathische Wellness sicher nicht. Aber so weit ist er noch nicht. Vorerst sollte er die Chance zum Überleben erhalten. Also mache dich schlau!
 
Leni

Leni

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Also unser Tierarzt hat mit Interferon gearbeitet.
Hat ziemlich toll angeschlagen.

Dann habe ich homöopathisch weitergearbeitet, weil sie zwar wieder fit war aber eigentlich trotzdem dauerhaft rechts im Tränen-Nasenkanal verstopft war.

Das ist etwas, was Katzenschnupfenkatzen oft zurückbehalten.

Hier habe ich ihr Konstitutionsmittel gefunden, dass sie nur dann bekommt, wenn es wieder auftritt. So kommen wir gut klar damit.
 
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RalfF

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Chronischer Katzenschnupfen

Hallo juulchen90,

wir haben vor 5 Jahren unseren Kater von einer Züchterin übernommen und haben erst nach der Übergabe erkannt, daß der Kater durch eine Impfung Calici-Viren in sich trägt. Die Nasen und Nebenhöhlen waren verschleimt, alles Anzeichen auf Katzenschnupfen. Ich habe mit mehreren THP in München mit einer Sanum-Kehlbeck-Kur den Darm stabilisiert, eine Darmsanierung nach Dr.Backhaus und nun aktuell mit einer Bioresonanz Analyse herausgefunden, daß er ein Herpar Sulfuris Typ ist. Hat gedauert, aber nun gehts immer besser. Ich schreibe das so ausführlich, um Dir Mut zu machen, daß eine chronische Katzenschnupfen Beschreibung, wie bei Dir, einen längeren Therapieverlauf nach sich zieht. Ich habe mit kleinen Schritten bemerkt,daß es vorangeht. Ich möchte Dir empfehlen, in Deiner Nähe mit einem THP zu sprechen um die Therapie weg von AB und hin zur Heilung zu lenken.

Ciao Ralf
 
Leni

Leni

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Hepar Sulfuris ist aber kein Konsti-Mittel !

Aber toll, wenn es hilft. Das freut mich sehr für Euch

Bitte an alle Leser zur Vorsicht: Mittel werden immer individuell gewählt!

Wenn ich z. B. drei Katzenschnupfen-Katzen habe, kann ich auch drei verschiedene Mittel haben, die die unterschiedlichen Katzen brauchen.
 
juulchen90

juulchen90

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  • #10
Hallo ihr Lieben,

@Barbarossa

Ja habe ich. Danke dafür :) Ich muss heute nicht zur Uni und werde mir die Zeit nehmen, mich durchzulesen.

Generell mal eine Frage: Es ist also erstmal sinnvoll zu bestimmen, welchen Erreger unser Robin in sich trägt , um dann gezielt zu behandeln. Richtig? Und sobald es ihm besser geht, seine Gesundheit mit Homoöpathie unterstützen?

Wir haben noch eine Katze. Susi ist ein Jahr jünger, geimpft und ihr geht es prima. Sie ist Freigänger. Muss ich da irgendwie Angst haben, dass sie sich irgendwann ansteckt oder dass sie was von draußen mit reinbringt und Robin ansteckt?

Liebe Grüße und danke für eure Mühe. Ich weiß das wirklich zu schätzen :pink-heart:
 
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Zugvogel

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  • #11
Ich vermute, daß Susi sich schon längst so angesteckt hätte, daß sie auch krank geworden wäre, wenn sie kein stabiles Abwehr- und Immunsystem hätte.



Zugvogel
 
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Leni

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  • #12
Ja, da bin ich mit Zugvogel einer Meinung. :)

Sie scheint recht fit zu sein, die kleine Susi. Gott sei Dank

Man kann davon ausgehen, dass beinahe Jede Katze schon Kontakt mit dem Felinen Herpesvirus 1 oder dem Calicivirus hatte. Und nicht bei jeder Katze treten Symptome auf.
Katzen, die Kontakt zu anderen Katzen haben, können sich also jederzeit unbemerkt anstecken.

Um es gleich vorweg zu nehmen: eine Impfung bietet keinen sicheren Schutz. Da Katzenschnupfen von verschiedenen Erregern verursacht wird, schützt eine Impfung nur, wenn der Impfvirus mit dem Erreger übereinstimmt. Auch Tiere, die regelmäßig geimpft wurden, können trotz Impfung Virusträger sein, ohne je Symptome zu haben. Und selbst junge Katzen können bereits trotz der mütterlichen Antikörper, die sie mit der Muttermilch aufnehmen, zu Virusträgern werden. Zudem können sich die Caliciviren stark verändern, so dass die Impfstoffe quasi hinterherhinken. Bereits vorhandene Viren werden durch eine Impfung auch nicht eliminiert.

So nämlich auch bei unserer Minka. Sie war geimpft und bekam trotzdem Katzenschnupfen.

Und vorsichtshalber auch gleich....... das heißt nicht, dass ich dagegen bin, wenn Katzen gegen Katzenschnupfen geimpft werden.

Und......ich weiß aber auch, was Impfungen für Schäden anrichten können!

Es ist einfach ein Sch...-Thema :dead: die Impferei
Und lasst uns kein Thema daraus machen. Da hat unsere TE auch nichts davon
 
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FrauFreitag

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  • #13
Um es gleich vorweg zu nehmen: eine Impfung bietet keinen sicheren Schutz. Da Katzenschnupfen von verschiedenen Erregern verursacht wird, schützt eine Impfung nur, wenn der Impfvirus mit dem Erreger übereinstimmt.

das stimmt leider so nicht wirklich.
siehe - faq.

Wurde denn beim Tierarzt ein Abstrich gemacht? Wobei der Tierarzt da keinen Unterschied bei der Behandlung macht. (Leider)

80% der Infektionen werden durch das feline Calicivirus (FCV) und das feline Herpesvirus-1 (FHV-1) hervorgerufen. Darüber hinaus sind Bordetella bronchispetica sowie Mykoplasmen beteiligt, bei denen es sich jeweils um Bakterien handelt.

Lahmheiten treten gerne beim Calicivirus auf.
Manche Varianten verursachen auch andere Verlaufsformen wie Pneumonien (Lungenentzündung), Durchfall oder Lahmheit. Diese Lahmheit wird wahrscheinlich durch die direkte Virusvermehrung in den Gelenken verursacht.

Wichtig ist auch immer in chronischen Fällen auf FIV zu testen.

und das ist leider nur halb-wahr.
der katzenschnupfenkomplex ist ein krankheitskomplex, der vielerlei krankheitsbilder haben kann. und JE NACH krankheitsbild kommen unterschiedliche bakterien, viren und/oder bakterien-viren-kombinationen in frage.
erkrankungen der atemwege z.b. werden seltenst von viren (alleine) ausgelöst, wohingegen z.b. bei bindehautentzündungen herpesviren häufiger verursacher sind als z.b. bakterien.

chronischen katzenschnupfen an und für sich gibt es nicht - siehe mein faq.

und bei einer behandlung, die sich zieht, sollte man eher nach der behandlungsmethode schauen - die sind viel häufiger falsch als ein fiv-befund dahinter steckt.
 
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Zugvogel

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  • #14
chronischen katzenschnupfen an und für sich gibt es nicht - siehe mein faq.
Das stimmt so auch nicht. 'Chronisch' heißt 'über längere Zeit' und das kann bei jeder Erkrankung eintreten. Entweder weil garnicht behandelt wird oder es wird nicht adäquat bzw. so behandelt, daß die Symptome verschwinden, ohne nur unterdrückt zu werden.

'Chronisch' heißt nicht, daß es nicht heilbar ist.



Zugvogel
 
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Bea

Bea

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  • #15
Generell mal eine Frage: Es ist also erstmal sinnvoll zu bestimmen, welchen Erreger unser Robin in sich trägt , um dann gezielt zu behandeln. Richtig? Und sobald es ihm besser geht, seine Gesundheit mit Homoöpathie unterstützen?

Richtig.
Das FAQ von Frau Freitag ist zwar viel Lesestoff, aber bessere Infos kannst du nicht finden.
Klar kannst du mit Homöopathie unterstützen, aber erst gründlich Diagnostik und entsprechend gezielte Behandlung.

Wir haben noch eine Katze. Susi ist ein Jahr jünger, geimpft und ihr geht es prima. Sie ist Freigänger. Muss ich da irgendwie Angst haben, dass sie sich irgendwann ansteckt oder dass sie was von draußen mit reinbringt und Robin ansteckt?

Eine Impfung ist zwar nie ein hunderprozentiger Schutz, aber schon ein recht guter.
Beteiligte Bakterien können zwar ggf. übertragen werden, würde ich mir aber aktuell keinen Kopf drum machen wenn es ihr gut geht und sie bisher keinerlei Symptome zeigt.
 
F

FrauFreitag

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  • #16
Das stimmt so auch nicht. 'Chronisch' heißt 'über längere Zeit' und das kann bei jeder Erkrankung eintreten. Entweder weil garnicht behandelt wird oder es wird nicht adäquat bzw. so behandelt, daß die Symptome verschwinden, ohne nur unterdrückt zu werden.

'Chronisch' heißt nicht, daß es nicht heilbar ist.

Zugvogel

das weiß ich, dass das im med-jargon so heißt bzw. die definition dafür ist :)

ABER: bei vielen tierärzten und auch patienten/haltern ist das doch quasi die entschuldigung dafür, dass man nichts macht/nichts mehr machen kann - ist halt "chronisch", bleibt halt, vermutlich für immer.

so einfach ist das nicht. deshalb habe ich das im faq nochmals klipp und klar geschrieben.
 
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sarawen

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  • #17
Hallo,

ich habe mir den Tierarzt danach ausgewählt ob er Homöopathie aufgeschlossen ist. Der Schnupfen wurde bestimmt und ich konnte damit Charly zumindest ein bischen Erleichterung verschaffen. Die Tierärztin hat sogar die Produkte in der Praxis benutzt bzw. verkauft.

Dennoch ist er letztendlich an etwas anderen gestorben.

LG

Sarawen
 
Barbarossa

Barbarossa

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  • #18
ich habe mir den Tierarzt danach ausgewählt ob er Homöopathie aufgeschlossen ist.

Leider reicht dieses "Aufgeschlossen" nicht aus. Das ist mir persönlich viel zu einfach gedacht. Ich hatte auch einen "aufgeschlossenen" TA, der im Gegensatz zur klassischen THP jedoch nicht mehr helfen konnte. Er wollte dann wissen, was sie verabreicht hat, um es bei der nächsten Katze anzuwenden. Nichts da. So funktioniert es nicht. Wollte ein TA auf Homöopath machen, würde das schon alleine seinen Zeitrahmen sprengen oder er könnte vllt. 5 Patienten pro Tag behandeln. Ich trenne da strikt.

Bei einem akuten Katzenschnupfen mit vielfältiger viraler und bakterieller Beteiligung würde ich immer einem TA den Vorrang geben, später die Homöopathin ggf. hinzuziehen.
 
juulchen90

juulchen90

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  • #19
So. Nächste Woche hab ich einen Termin bei einem anderen TA vereinbart und habe gleich klipp und klar gesagt, was ich möchte. Bin irgendwie wahnsinnig aufgeregt und habe wahrscheinlich viel zu hohe Erwartungen. Aber wenn das bei euch allen gut geklappt hat, wird es bei mir hoffentlich auch hinhauen :)

Liebe Grüße, Julia
 
Barbarossa

Barbarossa

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  • #20
Das ist prima, Julia.

Aber notiere dir notfalls Behandlungsvorschläge (auch ABs) aus FrauFreitags Beitrag, um mit dem TA halbwegs auf Augenhöhe über sein geplantes Vorgehen sprechen zu können. Denn "klappen" tun die Behandlungen eher in Ausnahmefällen. Viel lieber greifen die TÄ zum beliebten, aber nutzlosen Convenia und schicken Katze und Besitzer wieder nach Hause.
 
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