Beinamputation - Katze zieht sich zurück

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
lobala

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Hallo zusammen,

Habe lange nicht mehr geschrieben, aber im Moment mache ich mich so verrückt, dass ich euch hier nochmal erzählen will ...

Mein Finchen ist vor 4, fast 5 Tagen operiert worden. Ihr wurde das rechte Hinterbein wegen eines Sarkoms abgenommen. Ich war nach der Diagnose total geschockt, aber nachdem ich einige Youtube-Videos von rundum fitten 3-Bein-Katzen gesehen hatte, war ich sehr zuversichtlich, dass sie das auch schaffen kann - wichtig war vor allem, dass sie nur so überhaupt eine Überlebenschance hat.
Und auch hier im Forum waren alle Erfahrungsberichte so positiv, dass ich dachte, sie steckt das gut weg. Tut sie aber nicht. Sie leidet, kauert sich zusammen, zieht sich immer mehr zurück ...

Am Abend nach der OP hoppelte sie eigentlich recht schnell drauf los, wollte auf ihren geliebten Kratzbaum, habe sie gerade noch davon abhalten können.

An Tag 2 hat sie morgens noch ordentlich gefressen, dann sind wir zur TÄ zur Kontrolle, und da wurde ihr die Halskrause noch etwas nach oben geschoben, weil sie ohne Weiteres an ihre Wunde kam und eifrig geleckt hat. Und seither leidet sie richtig.

An Tag 3 hat sie nicht mehr gefressen, nicht getrunken, sich nicht bewegen wollen und hat sich nach 2-3 Humpelschritten gleich wieder fallen lassen. Bin am selben Tag noch zur TÄ in den Notdienst gefahren. Und das war echt verrückt - alle Werte gut, keine Fieber, wir haben ihr nur die Halskrause angenommen, und plötzlich war sie wieder eine Katze! Ist rumgehoppelt, später zuhause hat sie gefressen, geschnurrt und gefühlte 2 Liter Wasser getrunken. Ich war total erleichtert. Leider leckt sie ständig an der Wunde, daher kann ich sie ohne Halskrause nicht aus den Augen lassen. Nachts musste die Krause also wieder dran :sad:

Heute, an Tag 4, konnte ich die Krause leider erst am Abend abnehmen. Aber auch da kauerte sie sich nur in eine Ecke, wollte nicht trinken, ist nach 2-3 Schritten regelrecht wieder umgefallen.
Mein Finchen kommt mir richtig traurig, verzagt und ängstlich vor. Schmerzmittel bekommt sie, also kann es daran eigentlich nicht liegen.

Ich hoffe so sehr, dass sie bald wieder auf die Beine kommt, aber ich frage mich schon auch, eb es richtig war, ihr das anzutun. Und auch, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe?
Oder braucht sie einfach noch Zeit? Haben mich die Erfahrungsberichte von den robusten Draufgängerkatern hier zu optimistisch gemacht?

Mir zerreißts einfach das Herz, wenn ich sie so leiden sehe.
 
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Pino

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Wir mussten unserem Kilian auch vor knapp einem Jahr das rechte Hinterbein wegen eines Osteosarkoms amputieren lassen. Mit Halskrause war das Kerlchen auch absolut unglücklich und zeigte ähnliche Reaktionen wie Dein Finchen.
Unsere Tierärztin hat dann die OP Wunde mit Rudavlies abgedeckt, das ist ein dünnes, aber stark haftendes Vlies, mit dem man auch großflächige Wunden gut abdecken kann. Ab dem Moment war Kilian wieder viel besser drauf, das Vlies hat ihn nicht eingeschränkt und ich mußte ihn zum Wechsel auch nicht immer zum TA schleppen, sondern ich bekam gezeigt, wie ich das selbst wechsel kann -war total einfach. Die Wundheilung war vorbildlich und nach relativ kurzer Zeit war für Kilian die Welt wieder in Ordnung:) Wir haben ihm zur Unterstützung zwei so kleine Treppen gekauft, damit er in seine geliebte Mupfel am Kratzbaum konnte und sich leichter tat, zu uns ins Bett zu kommen:D
Vielleicht sprichst Du mal Deinen TA auf dieses Rudavlies an?
Alles Gute für Finchen und Du wirst sehen, sie erholt sich schnell und saust mit 3 Beinchen bald genau so schnell wie mit 4! Und JA, Deine Entscheidung war richtig, so hast Du ihr die reelle Chance gegeben, weiterhin ein glückliches Leben zu führen!
 
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Königscobra

Königscobra

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Warte mal ab, wenn die Halskrause ganz ab kann, wird sich Finchen auch wieder normal verhalten.
 
lobala

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Pino und Königscobra - danke für euer Mutmachen.

Heute hat sie sich wieder nur verkrochen - ob mit oder ohne Halskrause.
Das Rudavlies klingt gut - sollte sie weiterhin so leiden, spreche ich die TÄ mal darauf an.

Gerade musste ich wieder mit ihr schimpfen, weil sie ihre Wunde wieder eifrigst beleckt hat. Dann verkriecht sie sich gleich wieder, kauert sich zusammen wie ein Häufchen Elend, so energisch kennt sie mich gar nicht.

Ich glaube, sie reagiert einfach sensibler auf den Eingriff, ist keine Kämpfernatur. Und vielleicht braucht sie den Rückzug auch, um sich zu erholen, zu gesunden, sich mit der neuen Situation langsam zu arrangieren.
Letzte Nacht ist sie immerhin zu mir ins Bett gekommen, das hat sie schon lange nicht mehr gemacht. Und sogar ihre Schwester, die sie sonst mit dem A... nicht angeguckt hat, guckt immer wieder mal nach ihr, schnüffelt mit süßem Nasenstupser und kümmert sich irgendwie :pink-heart:

Gleich muss die Halskrause wieder drauf, schaffe das immer nur mit Herzklopfen und elendigem Gefühl ...
Ich melde mich wieder, vielleicht gibt es ja bald bessere Nachrichten von einem glücklich hoppelndem Finchen :verschmitzt:
 
Professor

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Hallo,

ich habe einen vorderbeinamputierten Hund. Die ersten 10 Tage nach der OP sind die schlimmsten Tage, danach wird es besser.

Einge Tiere stecken solch eine schwere OP schnell weg und andere leiden mehr darunter.
Nur nicht aufgeben, pass nur auf, dass sie nicht an der Wunde leckt, damit keine Entzündung reinkommt.

Alles Gute für deine Miez!
 
abraka

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Nachdem Lise beide Augen entfernt wurden, lag sie auch erst einmal 5 Tage nur da und hat nur geschlafen. Sie hat weder gefressen noch ist sie aufs Klo gegangen. Sie ist aufgestandne, einen Schritt zur Seite gegangen und hat auf ihre Decke gemacht, dann hat sie sich auf der Decke wieder eine trockene Stelle gesucht und weitergeschlafen.

Und 4 oder 5 Tage danach hat sie von heute auf morgen den Schalter umgelegt und war wieder mitten im Leben. Stand auf, maschierte zum Fressnapf, hat gefuttert und dann musste ich ihr den Weg ins Katzenklo im Keller "zeigen" (sie hätte auch eines oben gehabt, aber Ordnung muss sein - aufs Klo geht man im Keller ;) ).

Ich will dir damit Mut und Hoffnung machen, dass Katzen manchmal auch ein Weilchen brauchen, um sich mit der neuen Situation abzufinden. Es ist plötzlich alles anders. Das braucht Zeit.

Daumen für deine Maus sind fest gedrückt!
 
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Pino

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Ich bin ganz sicher, daß Finchen bald wieder die "Alte" ist! Es wird ja auch mit jedem Tag besser, der Heilungsprozess geht voran und sie wird sich mit jedem Tag besser mit der Situation arrangieren.
Auch wenn es für Dich nicht leicht ist, versuche Finchen zuliebe etwas lockerer zu werden, unsere Fellnasen spüren unseren Zustand sehr genau und reagieren auf unser ängstliches und zweifelndes Verhalten - gerade in solchen Situationen - oftmals auch mit Unsicherheit!
Kopf hoch, Ihr habt das Schlimmste überstanden, jetzt gehts jeden Tag ein Stück weiter bergauf!:)
 
lobala

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Eure Beiträge haben mir Mut gemacht und gut getan, danke :)

Heute ist Tag 9 nach der OP und morgen werden die Fäden gezogen !! Finchen wird immer mehr wieder zur "Katze".

Etwa ab Tag 6 fing sie an, beim morgendlichen Fresschen auch mit Halskrause zum Napf zu kommen. Gefressen hat sie dann allerdings kaum, war auch beschwerlich ranzukommen. Aber ohne Halskrause ist sie schon recht gut rumgehumpelt und zunehmend seltener umgefallen.
In den ersten Tagen war es so, dass sie manchmal unbedacht aufstehen wollte, dann gekippt ist und sofort ganz sauer gemaunzt hat und dann wieder verzagt in der Ecke saß. Inzwischen hat sie ihre neue Lage besser verinnerlicht. Sie steht vorsichtiger auf und dann klappt es ganz gut. Springen tut sie noch nicht, sie linst nur ganz sehnsüchtig auf ihre geliebten Fenster- und Kratzbaumplätze hoch oben.

Ich habe sie jetzt jeden Tag 2-3 Stunden ohne Krause laufen lassen. Ich glaube, das hat ihr sehr gut getan, auch um zu erleben, dass sie mit ihren drei Beinen gut zurecht kommen kann. War aber auch sauanstrengend, weil sie immer wieder an der Wunde lecken wollte, und sich dazu (um meinem Schimpfen aus dem Weg zu gehen) allzu gern in allen unbeobachteten Ecken verstecken wollte ;)

Die Wunde ist schon super verheilt! Jetzt muss nur noch das Fell nachwachsen (ist zum Glück sehr Maine Coonig lang), da wird bald kaum mehr was auffallen und dann muss sie natürlich einfach gesund bleiben :)

Ich werde demnächst noch mal berichten - hilft bestimmt allen in einer ähnlichen Situation. Solch eine OP scheint jedes Tier anders wegzustecken, und die etwas sensibleren Charaktere brauchen wohl etwas länger, werden dann aber auch ...

am Abend nach der OP, unterm Tisch verkrochen und noch ganz müde:


Heute, 9. Tag - so sieht die Narbe aus:


schnell im Vorbeihoppeln erwischt:


und hier am Wassernapf - so fällt's schon kaum mehr auf (die Wunde ist am rechten Hinterbein, gut versteckt):


Liebe Grüße
 
Professor

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Das freut mich sehr, dass es Finchen wieder besser geht:)

Alles Gute weiterhin für die Hübsche:pink-heart:
 
Birgitt

Birgitt

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  • #10
Dem schließe ich mich an.

Finchen wird bald wieder die alte sein.
Katzen können behinderungen erstaunlich gut kompensieren.
Ihr schafft das schon.:)
 
nicker

nicker

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  • #11
Bei uns wohnt die Siamesin Pfötchen, die als frischamputiertes Dreirädchen mit ca. 1/2 Jahr bei uns einzog. Sie hatte insofern die doppelte Belastung, mit der frischen Ampu klarkommen zu müssen und auch mit den beiden neuen Katzen bei uns zuhause.
Pfötchen wohnte zunächst unterm Bett bei uns und lief sonst mit den beiden erwachsenen Katzen (dem Nickerkater und Nine) soweit mit. Nach einiger Zeit durfte sie dann auch auf dem Bett wohnen und uneingeschränkt Zugang zu allen Möglichkeiten in der Wohnung haben, aber sie traute sich einfach noch nicht so viel.

Als dann die sportliche Mercy ein Dreivierteljahr später einzog (ca. 1/2 Jahr jünger als Pfötchen, aber ihre echte Herzensschwester), die wie ein Pingpongball durch die Gegend turnte, wollte Pfötchen auch überall hin, wo Mercy hinging. Und sie hat es im Laufe der Zeit auch weitgehend geschafft, da Pfötchen eine ungemein ehrgeizige Katze ist (oder auch: ein Kontrollfreak! Nicht umsonst ist sie die Erbprinzessin von Ruritanien ^^)

Bei eurem Finchen (Pfötchen wurde nicht ganz so hoch am Oberschenkel amputiert, aber auch am rechten Bein) wirkt sicherlich der Kragen nach. Der behindert viele Katzen bei der Orientierung. Wenn die Fäden gezogen werden, kommt der Kragen ja ab, und ab da ist Finchen bestimmt auch wieder gut zu Pfote!
Ansonsten wird sie durch ihre Mitkatzen zur Reha und zum Sporteln animiert werden, bin ich mir sicher! Bei Pfötchen war es letztlich natürlich auch, dass sie neben den beiden älteren Katzen (Nine ist ca. 1 Jahr älter als sie) mit Mercy dann ebenfalls ein sehr junges Katz für sich hatte. Bei den beiden war es einfach Liebe auf den ersten Blick, und Pfötchen zog sogar zu Mercy wieder unters Bett, als Mercy dort noch wohnen musste ;).

Also lasst eurer Süßen einfach etwas Zeit, sie wird sich mit den drei Beinen zurechtfinden und wahnsinnig kurzfristig wahnsinnig schnell zu Pfote sein!!! :pink-heart:

Hatte ich schon erwähnt, dass Pfötchen bei uns die Chefin vons Janze ist? Sie hält übrigens auch Vorlesungen über Macchiavelli, die Frau Pfote ..... *gg*


edit:
Pfötchen wird im Frühjahr vier Jahre alt, davon hat sie 3,5 Jahre mit der Beinamputation absolviert.
Finchen schafft das auch, bin ich mir sicher! Nur Mut! :)


LG
 
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lobala

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  • #12
Wollte mal wieder einen Zwischenstand durchgeben - jetzt sind ca. 3 Monate seit der OP vergangen und eigentlich habe ich erst seit kurzem das Gefühl, meine Katze von früher in Ansätzen wiederzuerkennen.

So ganz langsam erobert sie sich Schritt für Schritt ihre alten Territorien zurück, kommt wieder mehr aus sich raus, ihr Gesichtsausdruck wird wacher, der Jagdinstinkt kehrt zurück. Merke jetzt erst richtig, wie sehr sie wohl vorher auch unter Schmerzen gelitten hat, wie traurig und zurückgezogen sie war.

Was sie schon wieder kann:
den 2,80m-Kletterbaum erklimmen!! - mit den Vorderpfoten reinkrallen und hochziehen,
und auch wieder runterkommen (allerdings mit Zwischenstop über die Kommode),
auf weichem Untergrund wie Bettwäsche und Decken voran kommen und nesteln,
schnell laufhoppeln,
Maikäfer jagen,
ordentlich futtern,
ihren Platz gegenüber Lou behaupten, einfach Dableiben, keinen Rückzieher machen
mich im Arbeitszimmer besuchen und lautstark ihre Streicheleinheiten einfordern :)

Was noch nicht so gut geht:
hochspringen, vor allem auf glatte Flächen wie Waschmaschine oder Schreibtisch -macht sie nicht, da wird sie von mir hochgehievt,
Feinkoordination bei langsamen Bewegungen wie um die eigene Achse drehen, oder sich am Napf in die richtige Fressposition bringen,
länger als ein paar Sekunden einfach nur stehen, da legt sie sich einfach sofort in die Horizontale (wenn geschmust wird, hält sie es etwas länger aus),
schnell und unvorbereitet aufspringen, da kippelt sie dann noch öfter und erschreckt sich,
sich vollkommen entspannen, obwohl sie das noch nie so gut konnte, war schon immer etwas schreckhaft ...

Also, ich würde sagen, sie ist auf einem guten Weg. Der Tumor hält bisher die Füße still, bin optimistisch, dass er vollständig entfernt wurde und nicht gedenkt wiederzukommen.
Aber sie ist jetzt halt doch eine Katze mit Handicap und oft schmerzt es mich, wenn ich sie kippeln sehe, wie sie sich manchmal abmühen muss, und dann an die kleene, wilde, junge Katze denke, die mal wie bekloppt durch die Wohnung getobt ist, vital, stark und unbekümmert. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sie sich wohl fühlt, ob das Dreibein-Dasein für sie ok ist oder sie sich einfach nur damit arrangiert.

Aber hin und wieder, so meine ich, habe ich doch wieder sowas wie ein Leuchten in ihren Augen gesehen :verschmitzt:

Liebe Grüße
 
lobala

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  • #13
heute habe ich eine sehr traurige Nachricht von Finchen - sie hat es leider nicht geschafft. Mein Süße ist vorgestern gestorben.

Die Phase, in der sie sich zu erholen schien war recht kurz. Sie ist nur ein paar mal auf den hohen Kratzbaum rauf. Auch sonst wurde sie immer stiller und zurückhaltender. Seit Frühsommer hat sie weniger gefressen, im August hat sie merkwürdige Knubbel auf der Haut bekommen, laut TA-Untersuchung harmlos, aber ich spürte, dass sie nicht ok ist.
Im August wollte sie dann kaum noch fressen, ist stark abgemagert. Der Tumor hatte wohl doch in die Lunge gestreut. 10 Tage nach der Diagnose ist meine Süße gestorben, ist dem TA gerade so noch zuvor gekommen.

Ich weiß, das ist total traurig und so was mag hier eigentlich keiner gern lesen. Mir tut's total weh, sie fehlt so hier bei uns, aber ich möchte die Geschichte von meinem Finchen gerne erzählen.

Zugleich will ich auch allen Mut machen, die per Suchfunktion hier landen und vielleicht gerade vor der Entscheidung stehen, ob sie eine Beinamputation durchführen lassen. Ich glaube, Finchen wäre als Dreibein wieder richtig fit geworden, wenn sie die Krankheit nicht so schnell wieder eingeholt hätte. Ich würde es wieder so machen, es gab ja eine gute, eine echte Chance für sie ...

Liebe Grüße,
Karin
 
Birgitt

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  • #14
Du hast deinem Finchen eine Chance gegeben.

Doch der Krebs war leider stärker.
Tut mir Leid das du dein Finchen gehen lassen mußtest.:(
 
LeaLokko

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Hamburg
  • #15
Oh nein - das tut mir sehr leid - gute Reise Finchen.
Sie weiß bestimmt, dass du alles für sie getan hast.
 
Daisy

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  • #16
Das tut mir sehr leid. Ich bin mir auch sicher, dass Finchen wieder ihr Leben genossen hätte aber leider war der Krebs stärker. Aber es war auf jedem Fall ein Versuch wert und Du musst Dir überhaupt nichts vorwerfen. Du hast alles für Finchen getan und das weiß sie auch.
 
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Piepmatz

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  • #17
Du hast deinem Finchen eine Chance gegeben.

Doch der Krebs war leider stärker.
Tut mir Leid das du dein Finchen gehen lassen mußtest.:(

Ich schliess mich Birgitt an....Es tut mir leid das es nicht für länger sein hat dürfen :(
 

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