bei Futtermittelallergie: Allergietest trotz zig möglicher Allergene sinnvoll?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

oxfordblue

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Ich lese seit neusten vielfach, dass bei Futtermittelunverträglichkeit ein Allergietest gemacht wird?

Meine Mietz hat warhscheinl. eben so eine Futtermittelallergie. Der TA sagte, dass so ein Test nicht so erfolgsversprechend ist, das es 3000 (oder mehr, hab die zahl nicht mehr im kopf, aber es waren seeehr viele) mögliche Allergene gäbe!?

Er geht bei meiner Mietz zumind. von einer Futtermittelallergie aus, 100%ig sicher ist er sich auch nicht, aber die röten Pünktchen, die sie überm auge bekommen hat und der Pilz, den sie im sommer hatte, weisen wohl deutlich auf ne futtermittelallergie hin.

aktueller Stand (während ihrer Ausschlussallergie mit 7 wochen nur vet concept strauß) ist der, dass sie jetzt aber wieder so ein rotes pünktchen überm auge hat.
ich überlege nun, ob der test nicht sinnvoller wäre als das weitere einheitsfutter-fressen und rumexperimentieren!? :confused:
 

fadi

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mein TA hat von einem bluttest abgeraten. er meint das einzige was ich dann wüsste wäre, das sunny sein spezialfutter sowieso fressen muss.
okay, inzwischen bin ICH der ansicht, das es keine allergie bei ihm war, was ihn zum kratzen animiert hat, sondern nur langeweile. aber dieses futter gebe ich erstmal noch weiter. vielleicht versuche ich nochmals umzustellen, aber dann erst im neuen jahr.

mein TA meinte übrigens, das man 10 - 12 wochen, das low-allergen füttern muss, bis wirklich alle allergene aus dem blut und körper raus sind.
 

shirkaninchen

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ich hab den Allergietest machen lassen gerade weil ich dieses ewige Experimentieren satt hatte. Getestet wurden ca. 35 verschiedene Stoffe. Der Arzt sagte mir dass diese Tests erst seit kurzem bei Katzen überhaupt möglich sind. Die Zuverlässigkeit keinesfalls Hundertprozentig.

Jedenfalls zeigte der Test eine Allergie auf Rindfleisch und Thunfisch an, daneben noch Kaninchen, Milben usw.
Ich änderte darauf den kompletten Speiseplan. Achte pingelig darauf dass in keinen Nebenerzeugnissen oder sonst irgendwo für mich erkennbar die allergieauslösenden Bestandteile sind. Habe auch zu Futterherstellern entsprechend Kontakte aufgenommen.

Und es hat sich gelohnt! Die Symptome sind deutlich zurückgegangen.
 

Yosie07

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ich hab den Allergietest machen lassen gerade weil ich dieses ewige Experimentieren satt hatte. Getestet wurden ca. 35 verschiedene Stoffe. Der Arzt sagte mir dass diese Tests erst seit kurzem bei Katzen überhaupt möglich sind. Die Zuverlässigkeit keinesfalls Hundertprozentig.

Jedenfalls zeigte der Test eine Allergie auf Rindfleisch und Thunfisch an, daneben noch Kaninchen, Milben usw.
Ich änderte darauf den kompletten Speiseplan. Achte pingelig darauf dass in keinen Nebenerzeugnissen oder sonst irgendwo für mich erkennbar die allergieauslösenden Bestandteile sind. Habe auch zu Futterherstellern entsprechend Kontakte aufgenommen.

Und es hat sich gelohnt! Die Symptome sind deutlich zurückgegangen.
Und wie funktioniert der Test ? Und mit wieviel ist man beim TA dabei ? Welche Symthome hat er den gehabt ?

Sry wegen der vielen Fragen :).
 

Zugvogel

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Gibt es irgendwelche Erklärungen zu diesen häufigen und mitunter sehr umfangreichen Allergien?
Die fallen doch nicht einfach vom Himmel, oder?

Zugvogel
 

Andrea75

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http://www.laboklin.de/index.php?link=pages/html/de/VetInfo/aktuell/lab_akt_0708.htm

Ich habe bei Dinari auch einen Allergietest im Blut machen lassen, weil sein Kot auf einmal, und dann über längere Zeit zu weich war.
Der Tierarzt vermutete eine Futtermittelallergie, weil alles andere schon ausgeschlossen war. Allerdings hat er auch gesagt, das diese Tests sehr unzuverlässig sind. Wirklich 100%ig rausfinden, auf was die Katze reagiert, könnte man nur mit einer Ausschlussdiät über mindestens 8-10 Wochen. Mit einer Fleischsorte, die die Katze noch nicht nie gefüttert wurde, also Strauss, Pferdefleisch z.B.
Bei Dinari war es z.B. so, das einige Werte (Soja, Rind, Reis, Ei, Thunfisch) minimal erhöht waren. Also schlussendlich waren wir genauso weit wie vorher. Das muss gar nichts heissen, sagte er. Ich war schon drauf und dran, mit der Ausschlussdiät anzufangen. Dann hab ich doch erstmal die Futtersorten mit Ei und Reis aussortiert (Rind und Soja ist sowieso nicht in meinen Futtersorten drin gewesen). Und siehe da, sein Kot wurde wieder fester.
Ich kaufe jetzt nur Futter, wo ich GENAU ablesen kann, was drin ist.
Strauss und Pferd gibts natürlich NICHT, diese Sorten will ich mir aufsparen, falls es irgendwann doch benötigt wird. Das der Katzenorganismus darf die Sorte ja nicht kennen, mit der die Ausschlussdiät begonnen wird.
 
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