Barney Geröllheimer mutiert zum Kotzbrocken

S

Stoepsel

Gast
Barney ( einer der Notfall-Maine-Coons von Lady_Grey aus dem Netzkatzenforum) wohnt seit April bei uns und hat sich jetzt richtig super eingelebt.
Leider beinhaltet das auch ein extrem dominantes Verhalten gegenüber allen anderen Katzen im Haushalt.
Manche lassen sich davon kaum beeindrucken, manche trauen sich aber kaum noch nach Hause.

Er erscheint grundsätzlich sofort, wenn ein Napf klappert und schiebt seine riesige Rübe drüber. Egal, wem der Napf gehört, und egal ob er selbst Hunger hat oder nicht.
Feste Fressenszeiten gibt es schon länger nicht mehr, sonst hätten die anderen keine Chance, aber seit er IMMER in der Küche erscheint, wenn ich einen anderen füttere, macht das auch keinen Sinn mehr.

Draußen jagt er alle, die sich jagen lassen - leider auch quer über die Straße, kurz bevor ein Auto kommt.

Er blockiert die Katzenklappe und schläft teilweise auch dort, nur um den absoluten Überblick zu haben und die Kontrolle, wen er reinlässt, und wen nicht.

Es wird immer heftiger, und jetzt bei diesem Schmuddelwetter, kommt mir langsam die Galle hoch, wenn meine anderen frierend draußen hocken.

Mit Lady-Grey habe ich eine mündliche Vereinbarung, den Kater im Notfall nicht weiterzugeben, sondern sie nimmt ihn dann zurück und vermittelt ihn gegebenenfalls selber weiter.
Allerdings habe ich von ihr nur eine Mail-Adresse, und sie antwortet nicht.....!

So langsam werden die Zustände hier unhaltbar. Nächste Woche werde ich mir eine Wasserspritzpistole besorgen, um auch über größere Entfernungen ein bißchen einwirken zu können, aber die Super-Lösung ist das auch nicht.

Habt ihr noch Ideen ?
 

Morticia

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Ach du Sch***, das ist ja wirklich ein Kotzbrocken! So ein dominater Kerl - hast du das vorher nicht gewusst oder war ein in seinem vorherigen Zuhause ein ganz Braver?

Hast du es schon mit den üblichen Methoden wie feliway/felifriend, Barney aussperren während die anderen essen, ihn von der Katzenklappe auf z. B. den KB setzen versucht? Lässt er den die anderen zum Klo gehen oder blockiert Barney auch das Katzenklo?

Ein Bekannter von mir hat sich eine Wasserpistole mit mehr Power besorgt (nicht so dass es weh tut, aber dass er schon etwas "geschubst" wird von dem Wasserstrahl) - das Dominazverhalten seines Mini-Persers war in kürzester Zeit auf ein erträgliches Maß herunter geschraubt
 

tigerlili

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ohje!
Hatte ich nicht irgenwo gelesen, er ist schon vermittelt?! Oder hätte Interessenten?!
Bei Dir ist ja was los.....:rolleyes:
 
S

stanzi

Gast
Au weia, das hört sich wirklich nicht gut an. Leider habe ich auch keine Idee außer die üblichen Mittel Feliway/BB etc. Aber ich denke ein so dominantes Tier wird sein Platzhirsch-Verhalten nur aufgeben, wenn die anderen in der Gruppe ihm Contra geben und ihn auf einen niedrigeren Rang "runterschrauben". Sind die anderen ängstlich und weichen, wenn er kommt, dann fühlt er sich natürlich bestätigt in seinem Verhalten. Sehr schwierige Situation. :confused:
 

justi

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Kennst du das Buch, allerguten katzen sind...von S.Schroll? Da gibt es auch einige Tipps wie man mit solchen Tieren umgehen soll.
Ich denke das es aufjedenfall hinzukriegen ist, die Frage ist natürlich ob du bereit dazu bist, denn so eine Therapie ist natürlich immer mit Zeit und mühe verbunden
 
S

Stoepsel

Gast
Ein Bekannter von mir hat sich eine Wasserpistole mit mehr Power besorgt (nicht so dass es weh tut, aber dass er schon etwas "geschubst" wird von dem Wasserstrahl) - das Dominazverhalten seines Mini-Persers war in kürzester Zeit auf ein erträgliches Maß herunter geschraubt
Na das lässt ja hoffen - ist das so eine "Pumpgun" ?

Wir haben hier schon sämtliche Varianten durch, die ich so kenne. Auch Feliway, usw.
Klos blockieren kann er zum Glück nicht, nicht mal ein Kotzbrocken kann sich Zehnteilen, außerdem machen die meisten draußen.

Bei Lady_Grey wurde er als "lieb" beschrieben, dort hatte er seine Coonie-Dame und einen gemeinsamen Sohn, der sich durchaus wehren konnte, da genauso groß.
Mir war nur bekannt, dass er sich nicht bürsten lässt, und dann rumfährt und beißt, was sich auch bewahrheitet hat. Eine Freundin, die das nicht glauben wollte, war deswegen schon im Krankenhaus :(

Anfangs war er auch relativ zurückhaltend, erst die letzten 2 Monate etwa spielt er hier den King.
Mein völlig genervter Stöpsel hat ihn im Garten schon so gerupft, dass ich dachte, es schneit, aber nicht mal das hat ihn beeindruckt, er geht ALLEN hinterher.
Dabei ist er nicht richtig wüst, er hat bis jetzt noch niemanden verletzt (zumindest noch keine Katze ) - er muss nur seine Dominanz so richtig raushängen.

Ich sehe ihn noch nicht als hoffnungslosen Fall, ich wollte nur sicherheitshalber mal wieder Kontakt mit Lady_Grey aufnehmen, aber so wie es aussieht, muss ich wohl alleine entscheiden, wenn es je so weit kommen würde.

ohje!
Hatte ich nicht irgenwo gelesen, er ist schon vermittelt?!
Nö, Tigerlili, nicht dass ich wüsste :) Vermittelt wurde er freilich, aber das war im März im NKF - im April kam er dann zu mir.
 

tigerlili

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Ach soooo.... :oops:
Bei Dir ist es aber auch immer so unübersichtlich! :D
Ich dachte, er wäre einer Deiner Pflegis, sorry!

Na, denn erzieh den Kerl mal ordentlich!!!

Grüßle
 
S

Stoepsel

Gast
............... die Frage ist natürlich ob du bereit dazu bist, denn so eine Therapie ist natürlich immer mit Zeit und mühe verbunden
Hallo, Justi !

Das Buch kenne ich noch nicht, bisher hat es mir noch niemand geschenkt ;) :D ( vielleicht wünsche ich es mir zu Weihnachten )

Und zu der obigen Frage: Bis auf Barney habe ich eigentlich fast nur Therapiebedürftige Psychopathenkatzen, "normale" Tiere sind (sowohl als eigene, als auch als Pflegekatzen) fast nicht bei mir zu finden.
Da kommt es auf einen mehr auch nicht mehr an.
Das Dumme ist nur, dass er all die anderen kaputten Seelen dominiert, eine andere "Macke" wäre für mein Chaotenrudel leichter zu ertragen.
 

NellasMiriel

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Hallo Stoepsel!
das hört sich ja nicht soooo supergut an!
Aber es gab ja jetzt schon ein paar Tips und da bin ich sehr gespannt, wie sich das so weiterentwickelt!

lg Heidi
 
M

Momenta

Gast
Hi Stoepsel,

es muß wohl am Namen liegen, unser damaliger Kater, den wir mit seiner Schwester vermittelten, heisst auch Barney Geröllheimer ;)

Scherz beiseite. M.E. wirst Du bei einem so dominanten Verhalten garnichts machen können. Mit Bachblüten und/oder Globulis wirst Du sein Verhalten allenfalls mildern können, aber so ein Tier wird nicht gemütlich, weil es Bachblüten bekommt.

Wasserpistole etc. wird eine Wirkung zeigen, aber Katzen sind schlau genug, um ihre Streitigkeiten, Dominanzverhalten auf Orte zu legen, wo der Mensch nicht hinschaut und es nicht mitbekommt.
Noch viel schlimmer wird es, wenn der Kater merkt, wofür er bestraft wird. Innerhalb kürzester Zeit könnte er eine heftige "Frustwelle" vor sich herschieben und diesen Druck weitergeben, mit noch böseren Angriffen.
Druck erzeugt Gegendruck und das wird bei so einem ausgeprägten Charakter schnell funktionieren, zum Leidwesen der anderen Katzen.

Barney wird sich bestimmt nicht oder nicht so oft mit ebenbürtigen Katzen anlegen, wenn er es doch einfacher haben kann: die defensiven Katzen. Das Jagen und Vermöbeln solch eingeschüchterter Katzen bereitet eine besonders große Freude, weil man sie erst mit Blicken taxieren und dann durch Angriffe einschüchtern kann.

Du hast viele verhaltensauffällige Tiere und wenn es zwischen denen so halbwegs klappt, ist es ein großes Glück. So ein Obermacker, ein "Haudrauf-Kater" gehört m.E. in so eine Gruppe nicht rein.

LG
Momenta
 
H

hatnefer

Gast
Ohoh, was höre ich da über mein Patenkind Barney?

Soll ich Dir mal den Tuter vorbeibringen, aber der kneift ja auch :D, wenn sich jemand als stärker herausstellt.
Oder Omi Jessy, die verteilt ja Ohrfeigen, auch wenns gar keinen Grund gibt.

Irgendwen werd ich schon in meiner Truppe finden, der ihm Paroli gibt.;)
 

justi

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Aber Momanta, du weißt doch gar nihcts weiter über den Kater...warum er sich so verhält..es gibt 1000ende Ursachen für so ein verhalten..
Ich wurde da nicht so vorschnell urteilen..

was wurde denn bisher unternommen, als es begann mit den Unruhen. Ich würde mir ja schonmal unendlich viele Katzenpsychologie, Verhaltensforschung etc Bücher ausgeliehen haben.
(wenn ich mich nicht völlig irre kennst Mignon (walldorf) sich sehr gut mit diesem Thema aus, farg sie doch ncoh mal)

um herauszufinden wieso er sich so verhaält und dan ndie ursache zu bekänpfen und nicht die unart an sich.
 
M

Momenta

Gast
Hi Justi,

Aber Momanta, du weißt doch gar nihcts weiter über den Kater...warum er sich so verhält..es gibt 1000ende Ursachen für so ein verhalten..
Ich wurde da nicht so vorschnell urteilen..

nein ich kenne den Kater nicht.

Das Problem (aus meiner Sicht) ist nur, daß ein so dominantes Verhalten sich i.d.R. nicht in einer Woche lösen lässt, zumal es schon zwei Monate besteht.

Stoepsel (wie fast alle Pflegestellen) hat viele Katzen mit einer mehr oder weniger schlimmer Vergangenheit.

So ein dominantes Tier flößt einem scheuen, defensiven, ängstlichen Tier so viel Angst ein, daß es alles, was es bei Stoepsel an guten Dingen erfahren hat, schnell wieder verlieren kann.

LG
Momenta
 
I

Inge

Gast
Das kommt mir alles so bekannt vor.
Der Hüter meiner Katzenklappe ist Filou. Er lässt auch niemanden raus und genauso wenig rein.
Max traut sich erst die letzen Tage wieder etwas häufiger nach Hause zu kommen, aber nicht ohne sich vorher ängstlich umzusehen, wo Filou gerade ist.
Ich trage Filou immer von der Katzenklappe weg, wenn ich es mitbekomme, dass er wieder dort sitzt.
Leider sitzt er dann 2 Minuten später wieder dort.
Bin da auch völlig ratlos, was man da noch machen kann:confused:.
 

justi

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Ja..deswegen sagte ich ja das es nicht unlösbar ist, aber eben Zeit beansprucht!
Umsolänger dieser ZUstand bleibt, desto schwieriger ist dann eien Therapie, weil sich sein Verhalten irgendwann autimatisiert..
ich würde also schnell nach Hilfe ausschau halten und sie sagt ja selber das die Hoffnung nihct aufgegeben hat!
 
M

Momenta

Gast
Hi Justi,

ich habe zu solchen Dingen eine sehr eigene Ansicht und die muß niemand für gut heissen ;)

Ferner erhebe ich keinen Anspruch, daß meine Einschätzung immer richtig ist. Stoepsel hat viel Erfahrung und kennt die Situation am besten, trotzdem ist es manchmal hilfreich, wenn man auch eine kritische Meinung hört.


Ja..deswegen sagte ich ja das es nicht unlösbar ist, aber eben Zeit beansprucht!
Umsolänger dieser ZUstand bleibt, desto schwieriger ist dann eien Therapie, weil sich sein Verhalten irgendwann autimatisiert..!

Der Kater hat es - wie jede andere Katze - verdient, daß ihm geholfen wird und daß er ein gutes Zuhause findet. Das steht völlig ausser Frage!

Wenn ein dominantes Tier nicht separiert werden kann oder soll, ist halt jeder Tag, den ein defensives Tier mit einem so charakterstarken Tier verbringt, nicht förderlich für dessen Entwicklung.

Wie gesagt, niemand muß meine Meinung teilen, aber trotzdem möchte ich auch kritische Gedanken äussern.

LG
Momenta
 
S

Stoepsel

Gast
Danke für eure Gedanken - ich bin auch ( oder gerade ! ) über die kritischen froh, denn die wären mir alleine vielleicht nicht gekommen - und genau darum schreibe ich ja hier.
Würde ich ausschließlich mit mir alleine zu Rate gehen wollen, könnte ich mir das Thema hier sparen.

Barney war schon am Anfang sehr unerschrocken, als er her kam. Als Dominanz habe ich das allerdings nicht erkannt, da er niemanden gemobbt hat. Er war einfach präsent und mitten drin - es schien recht unkompliziert. Damals habe ich mich unglaublich gefreut, mal ein "normales" Tier im Rudel zu haben, keinen verschüchterten, traumatisierten oder verhaltensgestörten Kater.
Aber vielleicht wäre das einfacher gewesen....

Was soll's, ändern kann ich es jetzt nicht mehr, jetzt gilt es, eine Lösung zu finden. Ich werde versuchen, mit Wasser Grenzen zu setzen, allerdings nur, wenn ich weiß, dass ich die nächsten 2 - 3 Stunden auch daheim bin und die Folgen überblicken kann.
Und ich werde natürlich das Klima im Rudel allerschärfstens im Auge behalten, um notfalls sofort eingreifen zu können. Der Schuß darf ( wie momenta schon schrieb ) keinesfalls nach hinten losgehen.

Barney kennt mit Sicherheit keine Grenzen, auch bei Menschen nicht. Einzig bei mir weiß er, woran er ist, das akzeptiert er dann aber auch. Bei meinem Mann kann die Situation schon mal eskalieren.
Barney hat keinerlei Hemmungen, sich so zu strecken, dass er mit den Vorderpfoten auf den Tisch kommt, und meinem Männe beim Essen die Gabel aus der Hand zu schlagen. Oder er springt auf den Tisch, und zwar so, dass er mit mind. einer Pfote gleich im Teller steht. Bei mir traut er sich das nicht mehr, er startet keinen Versuch, um das erneut auszutesten.
Oder sie streiten sich um den Fernsehsessel - Barney ist meist derjenige der gewinnt ( wenn ich es nicht mitkriege ) und seinen Platz mit Zähnen und Krallen verteidigt.

Er kann also durchaus Grenzen akzeptieren, wenn man genügend Autorität an den Tag legt, aber er testet jeden - ob Mann, Hund oder Katzen.

Was die Lage bei uns so lange entspannt sein ließ, war die Tatsache, dass alle Freigang haben, und sich auch großzügig über mehrere Grundstücke verteilt haben - im Sommer.
Jetzt sitzt die Bande im Haus, mopst sich über das schlechte Wetter und hat schon alleine deshalb nicht sooooo gute Laune.

Dass BB's oder Globuli nichts bringen, war mir klar, und ich habe es auch von Andrea ( Hatnefer ) schon bestätigt bekommen, dass es keinen Versuch wert ist.
An sich ist ja positiv, dass Barney ein so gesundes Selbstbewusstsein hat. Und es ist auch nichts, was man wegtherapieren kann. Dass er dazu keine Grenzen kennt, ist zumindest zum Teil eine Erziehungssache, und die Dominanz wäre in einem anderen Rudel sicher nicht so ein großes Problem.
Er möchte viel Aufmerksamkeit, und ich kann mit noch 7 - 10 anderen Katzen diesem Kater letzten Endes einfach nicht gerecht werden.

Und allen anderen auch nicht..........:(
 
S

Stoepsel

Gast
J
Umsolänger dieser ZUstand bleibt, desto schwieriger ist dann eien Therapie, weil sich sein Verhalten irgendwann autimatisiert..
Ich fürchte, das ist schon so ! Zum einen war er bereits über 4 Jahre alt, als er abgegeben wurde, und hatte sein ursprüngliches Rudel fest unter Kontrolle.
Er war mind. 1 x als Deckkater eingesetzt, relativ spät kastriert, und angeblich schon als Baby unglaublich selbstbewusst.

Und wie willst du Selbstbewusstsein therapieren ?
Ich habe wahrscheinlich nur die Möglichkeit, Grenzen zu setzen, und auf das Unmögliche zu hoffen, nämlich dass er sie auch einhält, wenn ich NICHT anwesend bin.
Versuchen werde ich es auf jeden Fall, und morgen auch noch mal eine Verhaltenstherapeutin kontaktieren, die auch mit Hunden arbeitet.
Das ist mir sehr wichtig, weil Barney auch vor unserem Neufundländer herzlich wenig Respekt an den Tag legt, und ich keinesfalls die Probleme von den anderen Katzen auf den Hund verlagern will.

Übrigens: ein paar Antworten weiter oben hat Barney's Patin Hatnefer gepostet. Wenn ihr in ihrer Signatur "Barney" anklickt, seht ihr sein Foto.
 
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Tiberio

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Es gab im NKF zu einer (allerdings nicht ganz so extremen Situation) einen sehr interessanten Thread von Nika, in deren Katzengruppe ein Tier ebenfalls Dominanzverhalten zeigte. Darunter zu leiden hatte auch ein eher schwächerer Kater. Ich weiß leider nicht mehr, wie es ausgegenagen ist, aber in diesem Thread gab es einige Anregungen, wie man die Siatuation entschärfen könnte.

Bei Maya, die ja gegenüber dem ängstlichen Winston auch immer mal wieder den Platzhirsch herausgekehrt hat, hat zeitweiliges Separieren sehr gut funktioniert. Allerdings hat Maya zwar ein gesundes Selbstbewußtsein, aber nicht in der ausgeprägten Form, die Barney an den Tag legt...
Gerade bei verhaltensgesörten oder sehr ängstlichen Katzen könnte ich mir leider vorstellen, daß so ein Extrem auf die Strukturen der gesamten Gruppe(negative) Auswirkungen hat. Da muss man wohl leider wirklich sehr gut abwägen, was wirklichen Nutzen bringen könnte...:(

LG,
 
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