Auswegslose Situation?

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HerrVonJoky

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Arosa582

Arosa582

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Hallo,
in reiner Wohnungshaltung sollten Katzen immer zu zwei sein.
Euer Kater ist noch jung, probier es doch mal mit einer langsamen Zusammenführung eines sehr gut ausgesuchten gleichaltrigem Kater.

Hat er Freigang? Auch dann ist es immer schöner, einen Kumpel zu Hause zu haben, gerade wenn bei schlechten Wetter oder im Winter nicht so oft rausgegangen wird.

Versuche deine Eltern zu überreden. Eure Hunde sind doch auch zu zweit und haben ihren Artgenossen. Warum denn nicht auch bei dem Kater?

Dranbleiben, immer wieder ansprechen, damit der Kater einen Kumpel bekommt.
 
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Eifelkater

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Wenn es nicht deine Wohnung ist und deine Katze, bleibt dir nicht viel als das Thema immer wieder malo anzuschneiden und ansonsten die Entscheidung deiner Eltern zu akzeptieren.

Was sind denn ihre Gründe dagegen?

Wie groß ist eure Wohnung denn? Und wäre eine zweite Katze überhaupt auch tierarztmässig finanzierbar?
 
Donnerknall

Donnerknall

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Kalintje

Kalintje

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Du hast sicher bei Deinen Eltern mehr Einflussmöglichkeiten als ein Fremder. Ich würde das Thema einfach immer wieder ansprechen. Deine Eltern scheinen doch tierlieb aber wenig informiert. Was sagen sie denn, wenn Du ihnen sagst, dass Einzelhaltung nicht artgerecht ist.

http://www.cat-care.de/flyer-einzelhaltung.pdf
 
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Jonika

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Hallo und willkommen:),

schön, daß du hierher gefunden hast!
Ja, natürlich hätte der Kater gern einen Kumpel, aber das weißt du ja schon.
Ich kann auch nur raten, dran zu bleiben.
Schau doch mal hier im Forum bei den Anfängern "Warum zwei Katzen besser sind als eine"
Vielleicht findest du da noch überzeugende Argumente, oder kannst das mal deinen Eltern zeigen?
Katzen sind sehr sozial, wie wir Menschen auch. Deine Eltern haben dich ja sicher auch nicht abgeschottet von allen anderen Menschen aufwachsen lassen. Das ist es aber für den Kater: lebenslange Einzelhaft

Ich drück die Daumen, daß du sie überzeugen kannst!
Wichtig ist dann, den richtigen, passenden Kumpel auszusuchen und eine langsame Zusammenführung zu machen.
Wenn der Kater nun schon länger allein ist, wird er erstmal Schwierigkeiten mit Artgenossen haben, weil er nicht mehr richtig mit ihnen kommunizieren kann.

LG
 
Brickparachute

Brickparachute

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ich hoffe, Du kannst was erreichen und finde es super von Dir, daß Du das in Angriff nehmen willst. Ich persönlich hätte null Einfluß bei meinen Eltern, sie würden von jeder fremden Person mehr Rat annehmen, als von mir. Ich hoffe, bei Dir ist es nicht so.Falls es Dir aber bekannt vorkommt bis zu einem gewissen Grad, vielleicht kannst Du sogar jemanden ins Bott holen,von dem sie sich eher was zu dem Thema sagen lassen.

Drück Dir die Daumen!
 
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HerrVonJoky

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Panike

Panike

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Hallo HerrVonJoky

Könnte ein richtiger Aufstand was helfen? So richtig mit schimpfen und Tränen von wegen Tierquäler und so... So richtig dramatisieren? (Wer will schon als Tierquäler bezeichnet werden. :D ) Zeige deinen Eltern warum es dir nicht gut geht und mache deutlich wie wichtig es dir ist, dass der Kater einen Kumpel bekommt. Vielleicht helfen Youtube Videos wo man Katzen zusammen spielen und kuscheln sieht?

Kämpfe für den Kleinen er wird es dir danken und glaub mir das Gefühl geht nicht weg...

Viel Erfolg und nicht aufgeben!!
 
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HerrVonJoky

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Panike

Panike

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Wie wärs damit:
Geh ganz abgeklärt zu deinen Eltern. Sag du hast verstanden und akzeptiert, dass sie nicht noch eine Katze möchten. Sie sollen doch mal grob ausrechnen, was der Kater seither an Ausgaben verursachte, gleichzeitig würdest ihm jetzt ein schönes Plätzchen suchen wo er jemanden zum spielen hat. Bei der Übergabe gibt es einen Schutzvertrag und Gebühr, das Geld können sie als Anzahlung haben und den Rest bezahlst du in Raten.
Sag klar, du hast dich dafür entschieden, weil du ihm ein schönes Leben geben möchtest.

Also wenn mein Kind so ankommen würde, würde mir das zu denken geben. ;)
Ich hoffe mit diesem Trick auf Umkehrpsychologie. Quasi der Junge würde die Katze lieber abgeben als allein halten, da müssen wir doch was machen.

Oder falls du schon älter bist und planst auszuziehen , Kater mitnehmen und dann vergesellschaften. :)

Wie gesagt, du hast das Wissen über Katzenhaltung, du wirst das schlechte Gewissen nicht los. Ist bei mir ähnlich, drum gibt es nun eine 3. :D

Viel Erfolg und berichte wenn du noch Hilfe brauchst.
 
Akiri

Akiri

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Kannst du den Kater nicht mitnehmen, wenn du ausziehst? So wie ich verstanden habe, ist es doch dein Kater? Es sind doch deine Eltern, wenn sie sehen, wie sehr es dich bedrückt, werden sie doch zumindest da nachgeben, dass er zu dir kommt.
 
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HerrVonJoky

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Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Verdrängen dürfte dem Kater aber wenig helfen.

Den Vorschlag von Panike finde ich sehr gut, versuche es doch einfach mal auf diese Tour.
 
Akiri

Akiri

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So, das wird mein vorerst letzter Beitrag.

Danke an alle für eure Ratschläge. Leider hab ich alle schon durchdacht und auch angesprochen. In letzter Zeit geht es mir immer schlechter und die Beziehung zu meinen Eltern leidet auch. Ich fühle mich gezwungen, nun die ganze Situation zu verdrängen. Es schmerzt unendlich. Vielleicht mache ich mir ja nur zu viele Sorgen, es ist ja "nur" ein Tier. Mein Tier...
Also ich hab das Gefühl, bei dir spielen da zwei Sachen eine Rolle. Eine bist du selbst und die Beziehung zu deinen Eltern, zum anderen ist da der Kater, dessen Situation und Ausweglosigkeit dich evtl an deine erinnert...

Das solltest du trennen und den Kater nicht zum Gegenstand deiner Beziehung zu den Eltern machen. Dein Weltschmerz hilft dem Tier auch nicht weiter und es ist auch nichts, was man nicht lösen kann. Ich nehme an, dem Tier geht es soweit gut bei deinen Eltern und du musst nur als erwachsener Mensch, wenn es dein Tier ist, dich auch mal durchsetzen bzw. deine eigenen Entscheidungen treffen.

Leiden bringt weder dir noch dem Kater was. Nur handeln bzw. Durchhaltevermögen. Ich glaube kaum, dass der Kater allein schuld an der schlechten Stimmung bei euch ist, sondern dass da noch was andres eine Rolle spielt, weshalb ihr vielleicht das Thema gerade nicht mehr gut ansprechen könnt. Wenn du wirklich willst, dass dein Tier Gesellschaft hat, dann gibt es nur 3 Möglichkeiten:

1. Du lässt es erstmal sacken bzw. überzeugst deine Eltern nach und nach zu einem besseren Zeitpunkt.
2. Du suchst für den Kleinen ein neues Zuhause mit Kumpel.
3. Du ziehst bald aus, nimmst ihn mit und holst ihm dann einen Freund.

Da du noch bei deinen Eltern lebst und (noch nicht volljährig bist?), haben die natürlich ein Mitspracherecht. Aber sobald du ausziehst, dir einen kleinen Job suchst und für den Kater bzw. zwei Katzen sorgen kannst, steht doch letzterem nichts im Wege. Kopf hoch! ;)
 
doppelpack

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Wenn es dein Tier ist und du ihn angeschafft hast, vermittel ihn eben in ein gutes Zuhause, wenn deine Eltern für Argumente nicht offen sind.

Sich hinzustellen und zu resignieren hilft dem Tier auch nicht.
20 Jahre Einzelknast sind deine furchtbar lange Zeit.
 
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