Ausbruchsichere Katzenklappe

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sMuaterl

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Hallo,
wir hatten immer mehrere Katzen und seit 2005 eine Katzenklappe (Ferplast Swing), über die unsere Katzen immer rein, aber nicht raus können. Der Grund für diese "Ausgangsbeschränkung" ist, dass wir gerne die Kontrolle haben wollen, welche Katzen raus dürfen (ist eine Katze kränklich, soll sie besser drinnen bleiben, die anderen die anderen können aber raus) und dass unsere Katzen nachts nicht raus dürfen. Wenn aber eine abends noch abgängig sein, soll sie natürlich eine Chance haben rein zu kommen. Und dann ist da noch Flitzi, unser Streunerkater. Wir dürfen nicht in seine Nähe kommen, aber er kommt jederzeit durch die Katzenklappe rein und isst und schläft hier. Der darf auch nachts draußen sein. Und er soll auch die Möglichkeit haben rein zu kommen, wenn wir mal tagsüber nicht da sind (in solchen Fällen lassen wir unsere "eigenen" Katzen eigentlich nicht raus).

Gut 16 Jahre und 11 Katzen lang hat das wunderbar funktioniert.
Nun haben wir Mitte Oktober zwei junge Katzen (1,5 Jahre) aus dem Tierschutz. Das Problem hier ist Tinka, eine ehemalige kroatische Straßenkatze. Es hat eine Zeitlang gedauert, aber jetzt versteht sie das mit der Katzenklappe. Allerdings inzwischen zu gut - sie schafft es, die Klappe auch von innen mit den Krallen auf zu ziehen und damit jederzeit raus zu können. Das wollen wir natürlich nicht.

Momentan machen wir es so, dass wir abends, wenn unsere Katzen alle drinnen sind, die Tür zu dem Zimmer, zu dem die Katzenklappe rein geht, zu machen und immer mal wieder kontrollieren, ob Flitzi da ist, um ihn ganz ins Haus zu lassen. Dann lassen wir die Tür zum Katzenklappen-Zimmer auf, machen die Katzenklappe ganz zu und schieben eine Kiste davor - wir trauen Tinka alles zu :confused: Das geht jetzt im Winter. Wobei es für Flitzi schon schon blöd ist, dass er immer noch erst Mal vor einer verschlossenen Tür steht. Einmal hat er uns schon ins Zimmer gemacht, weil wir vergessen hatten, öfters zu kontrollieren :confused:

Was ich jetzt also suche ist eine Katzenklappe, mit den folgenden Eigenschaften:
  • Die Klappe darf auf keinen Fall von der Katze nach innen ziehbar sein
  • Trotzdem leichtgängig (unsere zweite neue Katze hat länger gebraucht, sich durch die Klappe zu trauen - da wäre eine schwergängige Klappe eine Blockade)
  • Die Möglichkeit, die Klappe auf nur eine Richtung einzustellen
  • Nicht chipgesteuert (das funktioniert mit Flitzi nicht)
Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich unmöglich, aber hat vielleicht jemand eine Idee, welche Klappe diese Kriterien erfüllen könnte?
 
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Amalie

Amalie

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Ich keine keine Klappe, die deine Bedingungen erfüllt.

Es ist auch möglich, dass eine Katze für eine andere Katze die Klappe versehentlich aufhält, z. B. mit dem Schwanz. Das würde auch einen Chip aushebeln.

Eine meiner Katzen hat die Klappe schon mal demoliert. Die Klappe ist bei mir normerweise immer offen, aber damals eben nicht. Die Katze wollte das nicht glauben und ist absichtlich mehrmals voll mit dem Kopf gegen die Klappe.

Mir hat auch schon mal ein 3kg-Kater eine mehr als 5kg-Barriere zur Seite gedrückt. Rechne mal damit, dass Katzen das zwei- oder sogar dreifache ihres Körpergewichts wegdrücken können. Wenn du auf Dauer versperren willst, dann mach doch einfach einen Schieber davor (ein passend großes Holzbrett und zwei Halterungen für das Brett an der Katzenklappe. Suche z.B. nach Türschieber für Hühnerstall für Anregungen)
 
Froschn

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Wenn jemand so eine Klappe kennt - ich brauche auch eine... Urmel hat das auch raus.
 
sMuaterl

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Ich keine keine Klappe, die deine Bedingungen erfüllt.
Das befürchte ich fast auch :confused: Ich habe bei meiner Recherche das hier https://www.netzkatzen.de/threads/katzenklappe-ausbruchsicher.47032/ gefunden (sorry für den Link zu einem anderen Forum). Da hat jemand zwei Klappen hintereinander eingebaut. D.h. beim Reingehen drückt die eine Klappe die andere mit auf, wie beim Domino, beim "illegalen" Rausgehen steht Tinka nach dem Öffnen der ersten Klappe vor der verschlossenen zweiten. Bei dem Nutzern hier hat der Kater auch hierfür eine Lösung gefunden. Aber das wäre schon mal ein Ansatz.
Allerdings bin ich handwerklich nicht so begabt - den Ansatz müsste ich mir nochmal genau durchdenken.

Es ist auch möglich, dass eine Katze für eine andere Katze die Klappe versehentlich aufhält, z. B. mit dem Schwanz. Das würde auch einen Chip aushebeln.
Genau so ist bei Tinka wahrscheinlich die Idee entstanden: Tinka war schon drinnen und stand anscheinend direkt vor der Klappe und Moisha ist von draußen rein gekommen. Tinka hat sich dann unter Moisha durch wieder nach draußen gequetscht.
Aber, klar, eine erfindungsreiche Katze wird immer wieder neue Möglichkeiten finden :rolleyes:
Momentan wäre ich ja schon mal froh über eine Lösung, die Tinka eine Zeitlang vom Ausbrechen abhält.

Wenn du auf Dauer versperren willst, dann mach doch einfach einen Schieber davor (ein passend großes Holzbrett und zwei Halterungen für das Brett an der Katzenklappe. Suche z.B. nach Türschieber für Hühnerstall für Anregungen)
Aber dann kommt halt Flitzi, bzw. die abgängige Katze die noch draußen ist, auch nicht mehr rein

Urmel hat das auch raus.
Oh, von Urmel habe ich schon gehört / gelesen. Ist also inzwischen schon berühmt :sneaky:. In einem anderen Thread wurde mir empfohlen, nach Urmel zu suchen, weil ihr auch Erfahrungen mit Katzen-Lokalisierung habt.
Ja, scheint noch schlimmer als unsere Tinka zu sein :D
 
Amalie

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Holzbrett mit Halterung ist halt einfacher zu handhaben als wenn man z. B. einen Kasten Bier vor die Katzenklappe hievt.

Chipkatzenklappe ist auch nicht immer die Lösung, aber ihr könntet doch Flitzi fangen und chippen lassen?

Eigentlich habe ich für meine eigene Katzenklappe auch keine Lösung. Bei mir bricht Nachbarskatze Susi bei mir ein und futtert meinen Katzen alles weg. Jetzt gibt es für Susi eine eigene Futterschüssel und meine haben einen Surefeed mit Chip. Dann kommt Susi wenigstens nicht an das Futter im Surefeed ran.

Übrigens habe ich unser drittes Katzenklo direkt unter der Katzenklappe (die ist auf dem Fensterbrett). Vielleicht wäre das für Flitze eine Möglichkeit.
 
sMuaterl

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Chipkatzenklappe ist auch nicht immer die Lösung, aber ihr könntet doch Flitzi fangen und chippen lassen?
Leider nein. Vor langer Zeit haben wir ihn mit viel Geduld mal dazu gebracht, sich streicheln zu lassen, aber beim Versuch ihn hoch zu heben ist er ausgetickt. Dann kam er mal mit einer furchtbar geschwollenen Pfote und wir wollten ihn fangen und zum Tierarzt fahren. Aber in die Katzenfalle, die wir vom Tierschutzverein geliehen haben, ist er nicht rein gegangen. Und seitdem kommen wir nicht näher als 1-2m an ihn ran.
Wie ist das denn mit einer Chip-Katzenklappe - kann man da nicht auch irgendwie die Klappe hochziehen?

Und, ja, wenn wir keine andere Lösung finden, werden wir Futterstelle und Katzenklo in das "Katzenklappenzimmer" stellen.

Inzwischen tüftle ich noch an der Doppel-Katzenklappen-Lösung.

ich habe gelesen, dass es bei der Staywell 4 Wege-Klappe eigentlich nicht möglich ist, diese mit den Krallen hochzuziehen. Vielleicht schaue ich mir die noch an.
 
Amalie

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Ja, ich glaube schon, dass man auch bei den Chip-Katzenklappen die Klappe hochziehen kann. Hab das mal hier gelesen. Jedenfalls wenn sie nur in einer Richtung verriegelt sind, also dass die Katzen nur rein können, dann können sie von innen entriegeln.
 
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Lehmann

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Meine Ausbrecherkönigin bekommt jede, also wirklich jede Klappe auf!
Aus Verzweiflung - sie war krank - habe ich drei volle Sprudelkästen + eine extrem schwere Nähmaschine vor der Klappe geparkt, Ergebnis: Mila war nach einer Stunde draussen, hatte die Kästen zur Seite dedrückt und sich durch einen superschmalen Spalt geschoben und die Klappe mit Gewalt, also ihrem grossen Dickschädel, aufgedrückt, ist raus, die Klappe ging hinter ihr wieder zu.

Ich glaube nicht, dass dieses Problem mit anderen Klappen zu lösen wäre, ein hardcore Freigänger findet seinen Weg. Immer. ;)
Wir haben G.s.D. einen Vorraum, der hat auch eine Katzenklappe, das Loch ist inzwischen zugenagelt. Mit vielen Nägeln...:sneaky:
Durch Türen kann sie ( noch ) nicht gehen.

Am Rande: die Katze wog damals 3.5 kg - war damit kein Schwergewicht u. hat's trotzdem, egal was ich vor die Klappe gestellt habe, geschafft.
 
BaTaYa

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Auch mein Bekannter berichtete mir, dass sein Katerchen die chipgesteuerte Klappe von innen öffnen kann, auch wenn sie verschlossen ist.
 
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rudy

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  • #10
Also so wie ich es lese denke ich an die >SureFlap Connect. die verriegelt von innen und aussen und kann so eingestellt werden das keine Katze raus aber alle rein können.
Nicht die einfache chipgesteuerte. die ist von innen offen. also durchgang möglich ausser der hebel wird manuel umgestellt
Is halt teuer in der anschaffung
 
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  • #11
Nachdem ich jetzt eine Lösung für uns gefunden habe, wollte ich hier davon berichten - vielleicht hilft es ja jemanden.
Ich muss auch darauf hinweisen, dass ich ziemlich oft den Support von Sure PetCare wegen einer SureFlap genervt habe und die mich wirklich ganz hervorragend beraten haben.

Zunächst:
Für die ursprüngliche Konstellation (Zugang auch für ungechippte Katze) gab es keine Lösung. Zwar kann man die meisten SureFlap-Klappen auch nicht-chipgesteuert betreiben, aber laut Support gilt "ohne die aktivierte Mikrochip-Funktion können wir nicht verhindern, dass die Katze das Gerät aufkratzt."
Ich füge trotzdem Mal die Beschreibung des Support, wie man die Chipssteuerung abschaltet, hier ein:
Es ist möglich, dass unsere Katzenklappe im untenstehenden Link ohne den Mikrochip-Sensor verwendet werden kann.
https://www.surepetcare.com/de-de/haustierklappen/mikrochip-katzenklappe
Wie Sie auf dem Bild sehen können, befindet sich in der unteren linken Ecke ein Drehverschluss. Sie können diesen auf "nur innen" einstellen. Dadurch wird verhindert, dass die Katzenklappe von innen geöffnet werden kann.
Um den Mikrochip-Sensor zu entfernen, müssen Sie die Batterien einlegen, die Taste zum Hinzufügen eines Haustiers drücken und dann die Batterien entfernen. Die Verriegelung bleibt dabei unverriegelt.
Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Katzen die Tür von innen aufkratzen können, um herauszukommen.
Auch mein Gedanke, die "normale" SureFlap verkehrt rum einzubauen (Außen und Innen praktisch vertauscht) und diese dann so zu programmieren, dass keine Katze mit Chip raus (also ursprünglich rein) kommt, hätte nicht funktioniert. Außerdem wurde mir abgeraten, "das Gerät falsch herum einzubauen, da das Batteriefach nicht wasserdicht ist und das Gerät beschädigt werden kann, wenn Wasser in das Batteriefach gelangt."

Nun ist es uns ja gelungen, unseren Streuner Flitzi einzufangen und beim Tierarzt (neben so Sachen wie Kastration) auch chippen zu lassen. Also, wieder von Sure PetCare beraten lassen, wieder mit der Idee, die Klappe evtl. verkehrt rum einzubauen (wir wollten sie als "zweite" Klappe innen einbauen, damit das Batteriefach geschützt ist) und dann abends Tinka als "Hauskatze" definieren, damit sie die Klappe nicht nach innen (also, aus Sicht der Klappe nach außen) ziehen kann.
Mein Problem war halt, dass eine Katze, die ja per Definition rein darf, dann auch die Klappe vom Innenbereich aus nach Innen ziehen kann, weil das ja die "ich gehe rein"-Bewegung ist.
Wenn ihr jetzt total verwirrt seid, vergesst das Ganze - laut Sure PetCare ist die Lösung viel einfacher, weil die DualScan Sensoren innen und außen hat. D.h. wenn eine als "Wohnungskatze" definierte Katze versucht, die Klappe von innen aus zu betätigen, geht das nicht, weil hier die Innensensoren signalisieren, dass diese Katze keinerlei Bewegung an der Klappe ausführen kann.

Am Ende haben wir uns dann die SureFlape Connect zugelegt, weil das - laut Support - eine DualScan mit App-Steuerung ist und man hier dynamischer reagieren kann.

Ein paar Hinweise, die für uns wichtig waren
  • Wenn man bei der DualScan die Katze "umdefinieren" will von "Wohnungskatze" auf "Freigänger", muss man sie wieder neu registrieren, also wieder in den Tunnel der Klappe locken. Dynamische Umdefinieren geht nur mit der Connect
  • Die SureFlap Connect Haustierklappe ist nicht die SureFlap Connect Katzenklappe in größer. Bei der Haustierklappe fehlt der manuelle 4-Wege-Drehknopf (ist dort anders gelöst), und - das war für uns entscheidend - hier gibt es nur generelle Einstellungen. Also, alle Katzen dürfen rein bzw. raus. Nur bei der Connect Katzenklappe kann individuell eingestellt werden, dass Katze A drinnen bleiben muss, während Katze B raus darf.
  • Von außen rein können bei der Klappe registrierte Katzen immer, egal ob sie als "Wohnungskatze" oder "Freigänger" definiert sind.
  • Für uns funktioniert das Ganze, weil Tinka "nur" die Klappe nach innen zieht. Wir haben keine Erfahrungen mit Katzen, die mehr Gewalt und Kraft einsetzen.
Wir haben das jetzt seit knapp zwei Wochen in Einsatz und damit kann ich sagen, dass diese Lösung tadellos für uns passt. Anfangs habe ich an der App gesehen, wie Tinka hartnäckig um 6 Uhr versucht hat raus zu kommen, aber sie hat es nicht geschafft.

Damit ist eigentlich das Wichtigste gesagt und wen weitere Details nicht interessieren, der kann hier aufhören.

------------------------------------------
Zusatz:

Details unseres Aufbaus

  • Wir haben unsere bisherige 4-Wege-Klappe, die von draußen rein führt, belassen, damit bei technischen Problemen die Katzen immer noch nach innen kommen
  • Von Außen kommen die Katzen dann durch diese manuelle Klappe in den Keller in die Waschküche. Wir haben die SureFlap jetzt dort in die Innentür von Waschküche zur Diele eingebaut
  • Den Hub haben wir ein Stockwerk höher gestellt und das funktioniert tadellos
  • Alle unsere Katzen sind als Wohnungskatze definiert und wir stellen das auch nicht tagsüber um. Wenn eine Katze raus will, lassen wir sie kontrolliert durch die Tür raus

Probleme, auf die wir gestoßen sind
  • Die Öffnung unserer bisherigen Klappe war größer. Meine Idee die Öffnung durch einen außen angebrachten Rahmen zu verkleinern, ging nicht, weil sonst die Tür zu "dick" geworden wäre. Mein Mann hat die Öffnung durch Holzsegmente, die er innen in der Öffnung angeschraubt hat, verkleinert
  • Die Registrierung an der Klappe war doch schwieriger als gedacht:
    Wir sind - wie in der Anleitung beschrieben - mit der noch nicht eingebauten Klappe von Katze zu Katze gegangen und haben versucht, sie mit den Kopf in den Tunnel zu locken. Mit den zutraulichen Katzen (Klaus und Tinka) ging das mit Leckerli gut. Mit der ängstlichen Moisha war das schon ein größeres Problem. Hier musste ich ganz innen im Tunnel ihre geliebte Katzenpaste platzieren, damit das endlich geklappt hat. Mit Flitzi war es ein Desaster und ich musste ihn leider den Kopf da rein drücken
  • Als ich danach die App installiert habe, wurden als registriert Katzen nur Klaus und Moisha aufgeführt - warum weiß ich nicht. Tinka "nachzuregistreren" war kein Problem, aber mit Flitzi diese Prozedur zu wiederholen schon :cautious:
  • Warum auch immer hatte ich dann drei Einträge, bei den die Chipnummern mit den mir bekannten übereinstimmten, die Nummer von Flitzi war irgendwie "anders". Blut und Wasser schwitzend habe ich mit ihm nochmal getestet und es hat auch funktioniert, aber erst nachdem ich die Batterien nochmal ausgetauscht habe, erschien seine richtige Chipnummer in der App.
  • Ich wollte zuerst den Hub auf den Gefrierschrank in der Kellerdiele, der der Klappe gegenüber steht platzieren und habe mich gewundert, warum die Verbindung zur Klappe immer verloren gegangen ist ("rote Ohren" am Hub). Bis ich in der Beschreibung gelesen habe, dass keine größeren Metallgegenstände, wie Kühlschränke, in der Nähe sein sollten - man sollte halt immer die Bedienungsanleitung lesen...
  • Klaus und seltsamerweise auch Flitzi gehen da als alte Profis problemlos durch die neue Klappe. Tinka braucht manchmal ein paar Anläufe, bis sie drin ist. Mit Moisha war es schwierig. Es war neu und sie hat sich schlichtweg geweigert, da durchzugehen und hat in der Waschküche gewartet, bis wir sie rein gelassen habe. Ich hatte schon Angst, dass ich dass ich das ganze "Klappentraining" nochmal mit ihr machen muss, aber tatsächlich ist sie dann doch, nachdem sie mal länger warten musste bis jemand gekommen ist, durchgegangen und seitdem klappt es auch mit ihr.
Und damit hoffe ich, dass diese Klappe nie kaputt geht, auch nach einem Batteriewechsel alles noch geht und ich Flitzi nie wieder neu registrieren muss :rolleyes:
 
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Nala1021

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Nachdem ich jetzt eine Lösung für uns gefunden habe, wollte ich hier davon berichten - vielleicht hilft es ja jemanden.
Ich muss auch darauf hinweisen, dass ich ziemlich oft den Support von Sure PetCare wegen einer SureFlap genervt habe und die mich wirklich ganz hervorragend beraten haben.

Zunächst:
Für die ursprüngliche Konstellation (Zugang auch für ungechippte Katze) gab es keine Lösung. Zwar kann man die meisten SureFlap-Klappen auch nicht-chipgesteuert betreiben, aber laut Support gilt "ohne die aktivierte Mikrochip-Funktion können wir nicht verhindern, dass die Katze das Gerät aufkratzt."
Ich füge trotzdem Mal die Beschreibung des Support, wie man die Chipssteuerung abschaltet, hier ein:

Auch mein Gedanke, die "normale" SureFlap verkehrt rum einzubauen (Außen und Innen praktisch vertauscht) und diese dann so zu programmieren, dass keine Katze mit Chip raus (also ursprünglich rein) kommt, hätte nicht funktioniert. Außerdem wurde mir abgeraten, "das Gerät falsch herum einzubauen, da das Batteriefach nicht wasserdicht ist und das Gerät beschädigt werden kann, wenn Wasser in das Batteriefach gelangt."

Nun ist es uns ja gelungen, unseren Streuner Flitzi einzufangen und beim Tierarzt (neben so Sachen wie Kastration) auch chippen zu lassen. Also, wieder von Sure PetCare beraten lassen, wieder mit der Idee, die Klappe evtl. verkehrt rum einzubauen (wir wollten sie als "zweite" Klappe innen einbauen, damit das Batteriefach geschützt ist) und dann abends Tinka als "Hauskatze" definieren, damit sie die Klappe nicht nach innen (also, aus Sicht der Klappe nach außen) ziehen kann.
Mein Problem war halt, dass eine Katze, die ja per Definition rein darf, dann auch die Klappe vom Innenbereich aus nach Innen ziehen kann, weil das ja die "ich gehe rein"-Bewegung ist.
Wenn ihr jetzt total verwirrt seid, vergesst das Ganze - laut Sure PetCare ist die Lösung viel einfacher, weil die DualScan Sensoren innen und außen hat. D.h. wenn eine als "Wohnungskatze" definierte Katze versucht, die Klappe von innen aus zu betätigen, geht das nicht, weil hier die Innensensoren signalisieren, dass diese Katze keinerlei Bewegung an der Klappe ausführen kann.

Am Ende haben wir uns dann die SureFlape Connect zugelegt, weil das - laut Support - eine DualScan mit App-Steuerung ist und man hier dynamischer reagieren kann.

Ein paar Hinweise, die für uns wichtig waren
  • Wenn man bei der DualScan die Katze "umdefinieren" will von "Wohnungskatze" auf "Freigänger", muss man sie wieder neu registrieren, also wieder in den Tunnel der Klappe locken. Dynamische Umdefinieren geht nur mit der Connect
  • Die SureFlap Connect Haustierklappe ist nicht die SureFlap Connect Katzenklappe in größer. Bei der Haustierklappe fehlt der manuelle 4-Wege-Drehknopf (ist dort anders gelöst), und - das war für uns entscheidend - hier gibt es nur generelle Einstellungen. Also, alle Katzen dürfen rein bzw. raus. Nur bei der Connect Katzenklappe kann individuell eingestellt werden, dass Katze A drinnen bleiben muss, während Katze B raus darf.
  • Von außen rein können bei der Klappe registrierte Katzen immer, egal ob sie als "Wohnungskatze" oder "Freigänger" definiert sind.
  • Für uns funktioniert das Ganze, weil Tinka "nur" die Klappe nach innen zieht. Wir haben keine Erfahrungen mit Katzen, die mehr Gewalt und Kraft einsetzen.
Wir haben das jetzt seit knapp zwei Wochen in Einsatz und damit kann ich sagen, dass diese Lösung tadellos für uns passt. Anfangs habe ich an der App gesehen, wie Tinka hartnäckig um 6 Uhr versucht hat raus zu kommen, aber sie hat es nicht geschafft.

Damit ist eigentlich das Wichtigste gesagt und wen weitere Details nicht interessieren, der kann hier aufhören.

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Zusatz:

Details unseres Aufbaus

  • Wir haben unsere bisherige 4-Wege-Klappe, die von draußen rein führt, belassen, damit bei technischen Problemen die Katzen immer noch nach innen kommen
  • Von Außen kommen die Katzen dann durch diese manuelle Klappe in den Keller in die Waschküche. Wir haben die SureFlap jetzt dort in die Innentür von Waschküche zur Diele eingebaut
  • Den Hub haben wir ein Stockwerk höher gestellt und das funktioniert tadellos
  • Alle unsere Katzen sind als Wohnungskatze definiert und wir stellen das auch nicht tagsüber um. Wenn eine Katze raus will, lassen wir sie kontrolliert durch die Tür raus

Probleme, auf die wir gestoßen sind
  • Die Öffnung unserer bisherigen Klappe war größer. Meine Idee die Öffnung durch einen außen angebrachten Rahmen zu verkleinern, ging nicht, weil sonst die Tür zu "dick" geworden wäre. Mein Mann hat die Öffnung durch Holzsegmente, die er innen in der Öffnung angeschraubt hat, verkleinert
  • Die Registrierung an der Klappe war doch schwieriger als gedacht:
    Wir sind - wie in der Anleitung beschrieben - mit der noch nicht eingebauten Klappe von Katze zu Katze gegangen und haben versucht, sie mit den Kopf in den Tunnel zu locken. Mit den zutraulichen Katzen (Klaus und Tinka) ging das mit Leckerli gut. Mit der ängstlichen Moisha war das schon ein größeres Problem. Hier musste ich ganz innen im Tunnel ihre geliebte Katzenpaste platzieren, damit das endlich geklappt hat. Mit Flitzi war es ein Desaster und ich musste ihn leider den Kopf da rein drücken
  • Als ich danach die App installiert habe, wurden als registriert Katzen nur Klaus und Moisha aufgeführt - warum weiß ich nicht. Tinka "nachzuregistreren" war kein Problem, aber mit Flitzi diese Prozedur zu wiederholen schon :cautious:
  • Warum auch immer hatte ich dann drei Einträge, bei den die Chipnummern mit den mir bekannten übereinstimmten, die Nummer von Flitzi war irgendwie "anders". Blut und Wasser schwitzend habe ich mit ihm nochmal getestet und es hat auch funktioniert, aber erst nachdem ich die Batterien nochmal ausgetauscht habe, erschien seine richtige Chipnummer in der App.
  • Ich wollte zuerst den Hub auf den Gefrierschrank in der Kellerdiele, der der Klappe gegenüber steht platzieren und habe mich gewundert, warum die Verbindung zur Klappe immer verloren gegangen ist ("rote Ohren" am Hub). Bis ich in der Beschreibung gelesen habe, dass keine größeren Metallgegenstände, wie Kühlschränke, in der Nähe sein sollten - man sollte halt immer die Bedienungsanleitung lesen...
  • Klaus und seltsamerweise auch Flitzi gehen da als alte Profis problemlos durch die neue Klappe. Tinka braucht manchmal ein paar Anläufe, bis sie drin ist. Mit Moisha war es schwierig. Es war neu und sie hat sich schlichtweg geweigert, da durchzugehen und hat in der Waschküche gewartet, bis wir sie rein gelassen habe. Ich hatte schon Angst, dass ich dass ich das ganze "Klappentraining" nochmal mit ihr machen muss, aber tatsächlich ist sie dann doch, nachdem sie mal länger warten musste bis jemand gekommen ist, durchgegangen und seitdem klappt es auch mit ihr.
Und damit hoffe ich, dass diese Klappe nie kaputt geht, auch nach einem Batteriewechsel alles noch geht und ich Flitzi nie wieder neu registrieren muss :rolleyes:
Hallo
hänge mich mal dran. welche der von dir genannten Klappen würde für meine Zwecke reichen. Eine gechippte Katze. Die rein und raus darf wenn sie wiil und evtl, kann man die Klappe so steuern dass wenn sie nachts drin ist, die rausgehfunktion bis zum Morgen deaktivieren kann. Ich blicke bei der ganzen Auswahl selbst der chippgesteuerten Klappen bei Idealo nicht ganz durch.
 
sMuaterl

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  • #13
Hallo @Nala1021,
puh, das ist schwierig zu sagen. Wir hatten ja bis vor kurzen nur "manuelle" 4-Wege Katzenklappen (eine haben wir immer noch). Das ist dann halt so, dass du an der Klappe regeln musst, wenn deine Katze nicht mehr raus darf. Und natürlich ist da noch der Nachteil, dass jede andere Katze auch rein kann.
Wir haben das in der Vergangenheit immer so gemacht, dass wir diese nicht-chipgesteuerte Klappe immer auf "nur rein" gestellt haben und unsere Katzen durch die Haustür raus gelassen haben. Ab Abend ist bei uns generelles Ausgehverbot - da haben wir halt einfach keine mehr raus gelassen.
Das lief ganz gut und eigentlich hat sich selten bei uns eine Katze rein verirrt, die nicht rein durfte.

Wir mussten auf chipgesteuerte umsteigen, weil unsere neue Katze die Klappe nach innen aufziehen konnte und sich dadurch selbst raus lassen konnte, wir aber wegen dem Streuner - der besondere Rechte hat - nichts abends generell zu machen konnten.

Bei den chipgesteuerten Klappen haben wir ehrlich gesagt nur nach denen SureFlaps von der Firma SurePetCare geschaut, weil die einfach den besten Ruf und die beste Beratung haben. Und weil wir eben diesen etwas komplizierten Fall mit der klappen-knackenden Katze und den Streuer hatten. Die sind halt auch ein klein bisschen teurer.

Eine Vergleichstabelle der verschiedenen SureFlap-Katzenklappen findest du hier Haustierklappen | Mikrochip Katzenklappe | SureFlap .
Vielleicht noch eine Erklärung dazu:
  • Haustierklappen sind etwas größer als Katzenklappen
  • DualScan-Klappen haben die Eigenschaft, dass sie selektiv innen und außen scannen - d.h. die als Wohnungskatzen "definierten" Katzen können die Klappen von innen nicht betätigen
  • Bei den Connect-Klappen bist du am flexibelsten, weil du die Steuerung über eine App am Handy vornimmst. D.h. du kannst am Handy kontrollieren, ob deine Katze rein gekommen ist und kannst dann z.B. den Ausgang sperren, auch wenn du nicht zu Hause bist. Allerdings brauchst du noch den SureFlap-Hub dazu, der per LAN-Kabel mit deinem Router verbunden sein muss, aber auch nicht zu weit von der Klappe entfernt sein darf. Da das bei mir nicht ging, brauchte ich noch einen Adapter für "Internet über die Steckdose" dazu.
    Das war insgesamt nicht gerade billig, aber für mich die einzige Möglichkeit.
Wenn du sagt, du hast nur eine gechippte Katze, hast du dann noch weitere ungechippte, die durch die Klappe sollen? Denn dann wäre eine Chip-Katzenklappe zwar möglich, aber eine manuelle Klappe fast besser.
Falls du nur eine Katze hast und zu Hause bist, wenn du den nächtlichen Ausgang verhindern willst, tut es eine "normale" SureFlap-Katzenklappe auf alle Fälle.
Wenn du aber überlegst, dir noch eine Katze dazu zu holen - was sowieso schöner und empfehlenswert wäre - und du evtl. verschiedene Einstellmöglichkeiten an der Klappe haben willst und das auch von der Ferne per App machen willst, bräuchtest du eine SureFlap Katzenklappe Connect.
 

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