appell gegen massentierhaltung

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carloS

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über den newsletter der albert-schweitzer-stiftung bekommen:

appell für den ausstieg aus der massentierhaltung
www.gegen-massentierhaltung.de

direkt vor der eigenen tür ......

lg
marion
 
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Schorschi

Schorschi

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ohweh... ich habe hier schon von zahlreichen solcher Aufrufe gelesen und halte mich immer zurück. Aber nun möchte ich mich auch mal melden:

Was ist "Massentierhaltung"? Und dabei meine ich die wissenschaftliche Definition und keine von einer Laie. Wer kann mir sagen wo Massentierhaltung anfängt und wo sie aufhört? Sicherlich müsste es doch an irgendwelchen Parametern beurteilt werden können (Tiere/m² oder so) aber tadaaaaa: es gibt keine. Das ist einfach nur ein erfundener Begriff der Medien, dem Laien blind hinter her schreien. Aber über die fachliche Seite der Tierhaltung und der Haltungsformen (egal ob Geflügel, Schwein, Rind etc....) macht sich keiner Gedanken.

In dem Aufruf steht, dass Produktionsstätten immer größer werden. Ja und? Es ist unglaublich, was da für eine Technik und Logistik hinter steckt. Da leidet kaum ein Tier. Zumindest nicht mehr, als in "ökologischen" Haltungssystemen auch.

Wir fordern eine "sozial-ökologische" Landwirtschaft? Ist ja schön und gut. Aber überhaupt nicht realistisch. Wenn man das Bsp. der Freilandhaltung von Geflügel für die Eierproduktion nimmt, bräuchte man die gesamte Fläche Deutschlands nördlich der A2 um den Eierkonsum zu decken...

Wusstet ihr eigentlich, dass ein ökologisches Ei viel gesundheitsschädlicher ist, als ein konventionelles Käfigei? Hat nämlich eine wesentlich höhere Keimbelastung.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Zugvogel

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ohweh... ich habe hier schon von zahlreichen solcher Aufrufe gelesen und halte mich immer zurück. Aber nun möchte ich mich auch mal melden:

Was ist "Massentierhaltung"? Und dabei meine ich die wissenschaftliche Definition und keine von einer Laie. Wer kann mir sagen wo Massentierhaltung anfängt und wo sie aufhört? Sicherlich müsste es doch an irgendwelchen Parametern beurteilt werden können (Tiere/m² oder so) aber tadaaaaa: es gibt keine. Das ist einfach nur ein erfundener Begriff der Medien, dem Laien blind hinter her schreien. Aber über die fachliche Seite der Tierhaltung und der Haltungsformen (egal ob Geflügel, Schwein, Rind etc....) macht sich keiner Gedanken.

In dem Aufruf steht, dass Produktionsstätten immer größer werden. Ja und? Es ist unglaublich, was da für eine Technik und Logistik hinter steckt. Da leidet kaum ein Tier. Zumindest nicht mehr, als in "ökologischen" Haltungssystemen auch.

Wir fordern eine "sozial-ökologische" Landwirtschaft? Ist ja schön und gut. Aber überhaupt nicht realistisch. Wenn man das Bsp. der Freilandhaltung von Geflügel für die Eierproduktion nimmt, bräuchte man die gesamte Fläche Deutschlands nördlich der A2 um den Eierkonsum zu decken...

Wusstet ihr eigentlich, dass ein ökologisches Ei viel gesundheitsschädlicher ist, als ein konventionelles Käfigei? Hat nämlich eine wesentlich höhere Keimbelastung.

Ich finde Deine verhaltene Kritik an der Kritik gegen Massentierhaltung etwas befremdlich. Je gewaltiger eine Zuchtanstalt ist, um Fleisch 'herzustellen', umso denaturierter wird die Haltung sein, angefangen vom Futter (bei Kühen z.B. Getreidepelletes anstelle von Rauhfutter), die vielen Medikamente, um Massensterben durch Krankheiten zu vermeiden.
Diese Zuchthäuser sind tierquälerisch, auch wenn sie blitzsauber sind und von Computern alles perfekt organisiert wird.

Die Gefahr von salmonellenkontaminierten Eiern aus Biobetrieben ist dermaßen verschwindend gering, daß Bioeier immer noch denen aus Fabriken vorzuziehen sind.

Zugvogel
 
Manuela48

Manuela48

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Was ist "Massentierhaltung"? Und dabei meine ich die wissenschaftliche Definition und keine von einer Laie. Wer kann mir sagen wo Massentierhaltung anfängt und wo sie aufhört? Sicherlich müsste es doch an irgendwelchen Parametern beurteilt werden können (Tiere/m² oder so) aber tadaaaaa: es gibt keine. Das ist einfach nur ein erfundener Begriff der Medien, dem Laien blind hinter her schreien. Aber über die fachliche Seite der Tierhaltung und der Haltungsformen (egal ob Geflügel, Schwein, Rind etc....) macht sich keiner Gedanken.

In dem Aufruf steht, dass Produktionsstätten immer größer werden. Ja und? Es ist unglaublich, was da für eine Technik und Logistik hinter steckt. Da leidet kaum ein Tier. Zumindest nicht mehr, als in "ökologischen" Haltungssystemen auch.

Wir fordern eine "sozial-ökologische" Landwirtschaft? Ist ja schön und gut. Aber überhaupt nicht realistisch. Wenn man das Bsp. der Freilandhaltung von Geflügel für die Eierproduktion nimmt, bräuchte man die gesamte Fläche Deutschlands nördlich der A2 um den Eierkonsum zu decken...

Wusstet ihr eigentlich, dass ein ökologisches Ei viel gesundheitsschädlicher ist, als ein konventionelles Käfigei? Hat nämlich eine wesentlich höhere Keimbelastung.

Entschuldige, aber da fehlen einem bei soviel Ignoranz die Worte.

Ich zumindest kaufe Neuland-FLeisch und Bio-Eier. Ist vielleicht ein bißchen teurer, dafür gibt es bei uns weniger FLeisch und weniger Eier auf dem Tisch. Dafür wurden die Tiere artgerecht gehalten. Und selbst wenn die Bio-Eier eine eventuelle höhere Keimbelastung haben, nehme ich das im Hinblick auf die bessere Haltung der Hühner in Kauf.

Leider denken immer noch viel zu viele Leute wie Du.

Gruß Manuela
 
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carloS

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Wir fordern eine "sozial-ökologische" Landwirtschaft? Ist ja schön und gut. Aber überhaupt nicht realistisch. Wenn man das Bsp. der Freilandhaltung von Geflügel für die Eierproduktion nimmt, bräuchte man die gesamte Fläche Deutschlands nördlich der A2 um den Eierkonsum zu decken...

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vielleicht einfach weniger eier essen, und nicht soviel subventioniertes geflügel auf den afrikanischen markt bringen.....nur mal so als teilaspekt.

ansonsten entschuldige ich mich für das doppelpost. :oops:

lg
marion
 

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