Angefangen, aber noch Bedenken wegen Salmonellen oder den Supplementskosten

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Amalie

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Bei mir geht es eigentlich ganz einfach. In 6 km Entfernung habe ich einen Barfshop, der Fleisch für Hund und Katze anbietet. Auch in der Vergangenheit habe ich schon mit Frischfleisch experimentiert, aber auch schon etliches Geld umsonst ausgegeben, weil meine Katzen bestimmte Fleischsorten nicht futtern.

Eigentlich gehen nur Geflügel, Hähnchen oder Pute, kein Rind, keine Innereien.

Der Barfshop verkauft gefrorene Pute zu einem Preis von 4,15 Euro. Das Fleisch ist wirklich sehr ordentlich. Zusätzlich wird eine Kilopackung nach Wunsch geteil und dann wieder eingeschweißt. In meinem Gefrierschrank bringe ich gut 10 kg unter. Beim ersten Versuch haben die mir das Kilo in 10 Teile zerteilt, also immer 100g, aber das ist gar nicht notwendig. Beim zweiten Einkauf habe ich mir das nur noch in 250g-Abschnitte zerschneiden lassen, dabei kann ich bleiben.

Meine Katzen futtern am Tag ca. 1.200-1.400 g Katzenfutter und ca. 150-200 g Trockenfutter und natürlich das, was sie an Mäusen und Vögel draußen fangen. Leider habe ich eine Katze, die ausschließlich Trockenfutter mag und auch sonst lasse ich Trockenfutter stehen, weil meine Katzen als Freigänger zu unterschiedlichen Zeiten zum Futtern kommen. Einen einheitlichen Termin wird von den Katzen nicht verlangt. Normalerweise füttere ich einmal in der Früh und dann noch am späten Nachmittag. Wenn das dann vor dem Schlafengehen schon alles leer ist oder Katzen mich umschwirren, weil das Schüsselchen leer ist, dann gibt es nochmals einen Nachschlag.

Im Moment habe ich 5 kg Frischfleisch in den letzten zwei Wochen verfüttert und dabei ca. 400g Dose Katzenfutter durch eine oder zwei Rationen Frischfleisch ersetzt. Felini complete habe schon im Haus, aber noch nicht benutzt.

Das Frischfleisch kommt zwar billiger als meine derzeitigen Dosenfutter, überwiegend O´Canis ergänzt durch CFF oder Granate Pet, zwischendurch aber auch Gourmet oder Yarrah. (Da ich günstige 400-g-Dosen füttere liegt der Preis bei rund 6 Euro das Kilo.) Aber für die 10 g Supplemente kommen dann pro Kilo Frischfleisch wieder Kosten von 1 Euro dazu. Da liege ich auch schon wieder bei einem Kilopreis von über 5 Euro. Und dann muß ich natürlich das gefrorene Fleisch abholen. Aber jetzt werde ich erst mal die gekauften Supplemente aufbrauchen. Bisher habe ich noch keine Supplemente drüber gemacht.

Aber nach der "Einführung" jetzt die Fragen:

1. Also die Supplemente in Wasser aufweichen und dann über das Frischfleisch geben?

2. Wenn die Katzen das Frischfleisch mit Supplementen nicht mögen, sollte ich dann mit etwas selbstgemischtem probieren?

3. Nur Pute oder Hähnchen ist auch nicht sehr vielseitig. Wie lange kann ich das ausschließlich geben?

4. Wäre es doch empfehlenswert bei einer Mischung von Frischfleisch und Katzenfutter bleiben und dann auf die Supplemente verzichten?

5. Gibt es bei dem Geflügel keine Salmonellengefahr für einen selbst? Immerhin arbeitet man ja täglich mit rohem Katzenfutter-Geflügel, was in meinem eigenen Essen nicht so häufig vorkommt.
 
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:confused:
Wieso täglich mit rohem Geflügel arbeiten?
Man matscht 1x im Monat oder so - macht das Fleisch mit Suppies und allem fertig, portioniert es dann - und hat täglich nicht mehr Arbeit - und Fleischkontakt - als wenn man Dose füttert.

1 € für Suppies je Tag?
Was für Suppies verwendest Du? Und über wieviele Katzen reden wir? (Btw. Angabe pro Tag ist etwas irreführend, Angabe je kg Fleisch ist für Vergleiche besser...)

Vit E-Tropfen sind zwar teuer - aber das 30-ml-Fläschchen reicht für rund 500 kg Fleisch...
Selbst wenn Du die Tropfen teuer einkaufst (UVP liegt aktuell bei ca 25 €/Fläschchen) - mehr als 5 Cent/kg Fleisch machen die nicht aus.:confused:
Lachs, Leber, Blut, Fortain, ggf. Dorschlebertran: je kg Fleisch je so ca. 5 bis 20 Cent. Und man braucht nicht alles zusammen...
Und alle anderen natürlichen Suppies... sind eher im 1 bis 2 Cent-Bereich zu verbuchen. (Ca-Carbonat wird hier immer durch Eierschalenmehl ersetzt - das kauf ich z.B. nicht extra. Dafür sammle ich nur die Schalen von den Eiern, die ich eh für uns Zweibeiner verbrauch und mahl die dann. Also: Kosten = 0)
Ich komm hier nur mit Fertigsuppies auf >1 € je kg Fleisch.
Und 1 kg Fleisch reicht bei einer durchschnittlichen Katze ca. 7 bis 8 Tage zum Füttern... oder anders ausgedrückt: Meinen 4 barffressenden Katzingern reicht 1 kg Fleisch immer noch 2 Tage. Und hier gibt es für die 4 nur Barf.

Btw. Das Barf spart, weil weniger Futter die Katze satt macht, funktioniert nur, wenn mehr als 3/4 der Fütterung Barf sind.

Und ich lass mir mein Fleisch vom Versender liefern. Das funktioniert hervorragend - und man kann Wunschliefertermine angeben, alternative Lieferadressen oder auch Abstellgenehmigungen erteilen - also das Argument, das Du nicht zu Haus bist, wenn's geliefert werden würde, gilt nicht.

Nein, nicht mischen. Nicht, wenn Du über 20 % Frischfleisch rausgehst. (Und auch bei bis 20 % Frischfleisch würde ich zumindest Ca ausgleichen...)

Und Huhn und Pute geht schon eine ganze Zeit. Da müsstest Du halt auf möglichst unterschiedliche Supplementierungen achten.
(Und grad Pute... Fleisch aus der Keule ist ganz anders, als Brustfilet.)

Übrigens: Supplementiertes Fleisch schmeckt ganz anders, als schieres/unsupplementiertes. (Stell's Dir wie mariniertes vs. ungewürztes Grillfleisch vor.;))
Da könnten Dich Deine Katzinger noch heftig überraschen...
 
Amalie

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Und über wieviele Katzen reden wir?
Ich habe 8 Katzen. Da brauche ich bei Vollbarf über 1 kg Fleisch am Tag. Ich komme auf den gleichen Wert wie du. Du fütterst bei 4 Katzen 1 kg Fleisch in 2 Tagen, bei 8 Katzen reichen dann 1 kg für 1 Tag.

:confused:Wieso täglich mit rohem Geflügel arbeiten?
Ich kaufe das Geflügel gefroren beim Barfshop und das ist dann abgepackt nach meinen Wünschen in 250g-Stücke. Ich entnehme das aus dem Gefrierschrank und dann füttere ich es an die Katzen. Wenn die einzelnen Fleischstücke zu groß sind, dann schneide ich das noch etwas kleiner.

1 € für Suppies je Tag?
Was für Suppies verwendest Du?

Wenn ich das Fleisch kleingeschnitten habe, dann würde die Supplemente zusetzen. Derzeit habe ich Felini complete gekauft und da kosten 250 g rund 20 Euro.

zooplus schreibt: "Bei der Zubereitung größerer Mengen geben Sie bitte 12,5 g Felini Complete auf 1 kg Fleisch. "

Ich wollte es mir einfach machen und dann nur das Felini Complete zusetzen. Aber es ist eine einfache Rechnung:
100 g bei der 250g-Dose kosten 8 Euro
12,5 g kosten rund 1 Euro.
Die 250g-Dose reicht dann genau für 20kg Fleisch.


Aber ich sehe schon, da muss ich mich doch mit den einzelnen Komponenten beschäftigen. Für die Zusätze 1 Euro zu bezahlen ist schon heftig. Aber meine Rechnung stimmt, ich konnte es anfangs auch nicht glauben.
 
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Hallo,

ja, Fertigsupplemente gehen im Vergleich zur natürlichen Supplementierung schon sehr ins Geld.
Auch aus Gründen der Ausgewogenheit solltest du auf jeden Fall natürlich supplementieren, wenn du schon nur so wenige Fleischsorten im Programm hast - sonst hast du mit FC z.B. dauerhaft deutlich zuwenig Eisen im Futter, davon enthält rotes Fleisch wie Rind ja einiges mehr als Geflügel, und FC ist auf den Durchschnitt ausgelegt.

Trockenfutter stehen zu lassen kann übrigens auch noch möglicherweise(!) ein Problem geben, weil nicht alle Katzen die Kombination aus Trofu und Frischfleisch vertragen - beides kurz hintereinander zu fressen, kann zu Kötzelei führen.
 
Amalie

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Auch aus Gründen der Ausgewogenheit solltest du auf jeden Fall natürlich supplementieren, wenn du schon nur so wenige Fleischsorten im Programm hast - sonst hast du mit FC z.B. dauerhaft deutlich zuwenig Eisen im Futter, davon enthält rotes Fleisch wie Rind ja einiges mehr als Geflügel, und FC ist auf den Durchschnitt ausgelegt.
Ja, das ist mir jetzt auch bewußt worden. Aber die Entscheidung, mehr als 20% zu barfen ist noch nicht sehr alt.

Trockenfutter stehen zu lassen kann übrigens auch noch möglicherweise(!) ein Problem geben, weil nicht alle Katzen die Kombination aus Trofu und Frischfleisch vertragen - beides kurz hintereinander zu fressen, kann zu Kötzelei führen.
Ich habe zwei Probleme:

Zum einen kommt Timida in der Regel zwischen Mitternacht und 3 Uhr zum Futtern und sie mag nur Trockenfutter. Wenn ich das nicht anbieten würde, könnte es sein, dass sie ganz abwandert. Darum muß ich nächtens Trockenfutter stehen lassen.

Zum anderen ist es Trixi, die häufiger kotzt. Das hat den Grund, dass sie nicht jedes Nassfutter mag und dann davon nichts futtert. Wenn es dann wieder ein Lieblingsfutter gibt, dann schlingt sie so viel davon, dass sie es dann nicht verträgt. Trockenfutter mag sie aber auch und das ist für mich dann für sie der Notnagel.

Ich werde nochmal den Ablauf beim Barfen überdenken. Aber eigentlich macht es für mich wenig Sinn, wenn ich bereits portioniertes Futter auftaue, supplementiere und dann wieder eingefriere. Es ist jetzt nicht so schlimm, das aufgetaute Futter bei Bedarf zu zerkleinern und eventuell zu supplementieren. Ich muß bei meinen Mengen sowieso öfters damit umgehen. Mein Gefrierschrank ist relativ klein und mehr Platz als für 10-12 Kilo kann ich nicht schaffen. Schließlich kann ich den nicht komplett als Katzengefrierschrank nutzen.

Aber ich werde jetzt mal mit dem Barfshop reden. Ich hätte das Fleisch gerne kleiner, eventuell auch ganz grob gewolft und vielleicht könnten sie auch supplementieren. Das werde ich nächste Woche in Angriff nehmen.
 
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:D Mit FeliniComplete, aber auch mit EasyBarf komm ich auch auf 1,20 bis 1,30 € für die Suppies je kg Fleisch.
Ab und zu gibt's Rezepte auch damit - aber für nur... *pfeif* ... ich bin doch meinem Geld nicht böse.;)
 
Nonsequitur

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OK, bei deinen Verbrauchsmengen ist täglich frisches Supplementieren schon fast sinnvoll, das seh ich ein. Leute, die nur zwei oder vier Miezen zu versorgen haben - also vermutlich die große Mehrheit unter den Barfern - haben halt auch deutlich geringere Mengen, und da tut man sich schon allein mit dem Abwiegen der Supplemente schwer (Stichwort 0,342 g Seealgenmehl). Auf Dauer kann das zu ungenau werden und schlimmstenfalls zu Über- und Unterversorgungen führen.

Ein Grund, der unabhängig von der Menge fürs Portionieren und Einfrieren spricht, wäre, dass viele Katzen supplementiertes Barf lieber mögen, wenn's ein paar Tage lang mit allem Drum und Dran eingefroren war. Die Supplemente ziehen in der Zeit in das Fleisch ein und machen das Geschmackserlebnis wohl angenehmer. (Meine beiden z.B. futtern's aber auch frisch zubereitet gerne, also das müsstest du antesten.)

Ansonsten: Auch Barf kann man ein paar Stunden lang draußen stehen lassen, das verdirbt nach meiner Erfahrung sogar weniger leicht als Nassfutter. Ich hab außerdem so den leeeichten Eindruck, dass du dich von deinen Miezen zu sehr steuern lässt ... die merken ja, wenn man z.B. mit den Futterzeiten nachgiebig ist, und versuchen dann um so mehr ihren persönlichen Sturkopf durchzusetzen. Und umgekehrt - wenn du konsequent die Zeiten festlegst, zu denen das Frischfleischbuffet und/oder Trofu verfügbar ist, dann würden deine Miezen sich womöglich nach ner Weile danach richten.
 
Amalie

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Ein Grund, der unabhängig von der Menge fürs Portionieren und Einfrieren spricht, wäre, dass viele Katzen supplementiertes Barf lieber mögen, wenn's ein paar Tage lang mit allem Drum und Dran eingefroren war. Die Supplemente ziehen in der Zeit in das Fleisch ein und machen das Geschmackserlebnis wohl angenehmer. (Meine beiden z.B. futtern's aber auch frisch zubereitet gerne, also das müsstest du antesten.)
Ja, die 250g FeliniComplete stehen jetzt in der Küche. Beim nächsten Mal werde ich mal loslegen. Das mit der Dosierung ist schon putzig. Der Messbecher faßt 0,8 g und ich brauche 12,5 g. Da bin ich 15 mal am rumtun. Aber ich werde mir die Menge auch noch auf einen anderen Löffel oder so tun und dann beim zweitenmal vielleicht mit einen anderen Maßstab benutzen.

Ich hab außerdem so den leeeichten Eindruck, dass du dich von deinen Miezen zu sehr steuern lässt ... die merken ja, wenn man z.B. mit den Futterzeiten nachgiebig ist, und versuchen dann um so mehr ihren persönlichen Sturkopf durchzusetzen. Und umgekehrt - wenn du konsequent die Zeiten festlegst, zu denen das Frischfleischbuffet und/oder Trofu verfügbar ist, dann würden deine Miezen sich womöglich nach ner Weile danach richten.
Nö, meine Mietzen sind total unkompliziert. Ich bin eher erstaunt, wie wenig hier gebettelt wird. Feste Zeiten mag ich nicht einführen, weil das mit meiner Zeitplanung oft nicht klappt.

Bei Timida, die ja spätnachts bzw. eher frühmorgens kommt, könnte ich auch gar keine Fütterungszeiten einhalten. Ich glaube nicht, dass ich ihr feste Fütterungszeiten angewöhnen will, weil ich mich dann auch selbst auf eine bestimmte Zeit festlegen müßte, was ich nicht kann und auch nicht will.
 
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Starfairy

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Hm, ich brauche am Tag so 1,5 kg Fleisch. Und wenn ich täglich die Suppies abwiegen müßte, hätten meine Katzen wohl das letzte Mal Barf gefressen. Das mag mit Fertigsuppies gerade noch gehen, aber niemals mit natürlichen Supplementen. Jeden Tag ein bisschen Leber pürieren, und ein bisschen Fisch pürieren, und eine oder zwei Karotten pürieren und alles ausrechnen...

Ich dachte auch, ich barfe abends und morgens gibts Dose. Tja. Das war _meine_ Idee.
Leider haben ganz schnell ein Teil der Gruppe das Dosenfrühstück hartnäckig verschmäht. Ich habe nicht die ganze Gruppe umgestellt, sie bekommen Dose und Barf angeboten, jeder sucht sich aus, was er möchte, das klappt gut. Dose und Barf zusammen vertragen auch alle von meinen Katzen, Barf und Trofu gibt das große Kotzen.

Hier ist auch Huhn und Pute am beliebtesten. Rezepte rein aus Rind gehen kaum weg, ich mach es so, das ich Rind mit Pute oder Huhn mische. Das Rind muß deutlich kleiner geschnitten sein, und es darf nicht zu sehnig/fettig sein. Dann wird es mitgefressen. Genauso beim Pferd.
Allgemein wird viel besser gefressen, seit ich Blut nehm und kein Fortain. Alle anderen Suppies waren problemlos, nur Fortain wurde nur von der Hälfte der Gruppe gefressen.
Ich bestell immer 2 x 28 kg Fleisch, ein bisschen was kauf ich hier noch, wenn es günstig was gibt. Das sind ca. 100 - 120 € für Fleisch im Monat. Suppies sind schwierig einzuschätzen, da kauft man ja auch die größeren Einheiten und die reichen dann eine ganze Weile. Irgendwie hab ich keine Ahnung, wie man die Kosten da ausrechnen sollte.

Dazu kommen noch 3 Dosen am Tag für die Nicht-Fleisch-Katzen. Insgesamt komm ich im Monat auf rd. 250 €. Für 15 Katzen.

Ich versteh nicht, wenn deine Tagesportion 1 kg ist, wieso du dann 250 g Portionen brauchst? Und wenn du ernsthaft barfen willst, wirst du früher oder später zumindest Herzen und Mägen mit verwenden, spätestens dann wird dies portionsweise alles für einen Tag machen nicht mehr funktionieren. Wie machst du das mit den Ballaststoffen? Oder gibst du da noch keine dazu?

Allerdings, wenn du wirklich richtig barfen willst, wirst du mit 10 kg Frostkapazität auf Dauer nicht weit kommen. Ich habe mittlerweile 3 große Gefrierschränke hier stehen.
 
irlandfan

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  • #10
Allerdings, wenn du wirklich richtig barfen willst, wirst du mit 10 kg Frostkapazität auf Dauer nicht weit kommen. Ich habe mittlerweile 3 große Gefrierschränke hier stehen.

Da musst du zu den monatlich genannten Kosten aber auch noch die Stromkosten rechnen.

(Ich lese hier interessiert mit, denn ich möchte auch nochmal einen Versuch machen, zu barfen, da wir neuerdings im Nachbarort einen Barf-Laden haben.)
 
Amalie

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  • #11
Ich versteh nicht, wenn deine Tagesportion 1 kg ist, wieso du dann 250 g Portionen brauchst? Und wenn du ernsthaft barfen willst, wirst du früher oder später zumindest Herzen und Mägen mit verwenden, spätestens dann wird dies portionsweise alles für einen Tag machen nicht mehr funktionieren. Wie machst du das mit den Ballaststoffen? Oder gibst du da noch keine dazu?

Allerdings, wenn du wirklich richtig barfen willst, wirst du mit 10 kg Frostkapazität auf Dauer nicht weit kommen. Ich habe mittlerweile 3 große Gefrierschränke hier stehen.
Ich habe mir bisher einmal gefrorenes Fleisch, auch mit Herz und ähnliches, zusenden lassen, auch 10 kg. Das wurde alles fast komplett verschmäht.

Dann habe ich zum ersten Mal im Barfshop gekauft, verschiedene Sorten und jeweils 1 kg auf 100g zerteilen lassen. Der Shop macht das kostenlos. Bei meinem 2. Einkauf vor 2 Wochen habe ich dann gemerkt, dass 100g nicht notwendig sind und dann habe ich auf 250g trennen lassen. Anfangs habe ich auch ein paar Tage nur 250g abends gefüttert, aber bald gemerkt, dass auch 500g nur abends schnell weg sind. Bisher habe ich von den 10kg erst 5-6kg verfüttert, hab ja auch erst vor 2 Wochen gekauft. Wenn ich abends nur 250g füttern würde, dann würde ich auch nicht supplementieren, da ich ja sonst noch viel Naß- und Trockenfutter geben würde.

Derzeit denke ich wieder daran, nur noch zu barfen. Ich wollte mich vor 2 Jahren schon mal dranmachen, aber da war die Akzeptanz bei meinen Katzen nicht sehr hoch, jetzt ist es besser.

2x28kg im Gefrierschrank? Du meine Güte. Ich habe derzeit nur eine Kühl- Gefrierkombination mit 2 1/2 Fächern als Gefrierteil. Das wäre dann komplett mit Katzenfutter voll. Bis ich mir wirklich noch einen reinen Katzengefrierschrank anschaffe, da müßte es sich toll bewähren. Vom Platz her wäre es sicher machbar, aber dann muß Barf von Dauer sein. Dann habe ich nicht mal eine Küchenmaschine. Da muß bestimmt etliches gewolft werden. Ohje, ich sehe schon, da werde ich erstmals nur einen kleinen Teil barfen und erst richtig loslegen, wenn ich klarer sehe (und mich natürlich mit Barfen mal richtig beschäftigt habe, was ich bisher noch nicht getan habe.)
 
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  • #12
:cool:Sobald Du richtig in's Barfen einsteigst, wirst Du als ziemlich erstes feststellen: Du brauchst dafür keinen Fleischwolf.
Es gibt praktisch alle gewolft zu kaufen - und wenn man nicht das allerbilligste Fleisch aus der absolut billigsten Quelle nimmt, auch so deklariert, das man als katzenbarfer es guten gewissens verwenden kann.
Und wenn katzingers dann auf Stückfleisch umsteigen... dann fängt die S(Fl)ucherei an. Preiswertes Fleisch in Stücken ist deutlich schwieriger zu finden...

Stromkosten: Neues Gefriergerät, Energieeffizienzklasse A+++ oder besser, wenn genügend Stellplatz vorhanden ist: 'ne Truhe - und auch die Stromkosten halten sich in Grenzen.
Muß ja nicht, wie bei mir, gleich 'nen 300-l-Sarg sein. Und 50 bis 60 kg Fleisch bzw. entsprechende Menge Barf auch nicht... man kann ja auch öfter kleinere Mengen bestellen/kaufen und verarbeiten.

Nachtrag: Bei geschickter Abpackung müssten die 28 kg in 2 Fächer passen - reicht also noch für TK-Pizza und Eis einzulagern für Dich...:p
 
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  • #13
:cool:Sobald Du richtig in's Barfen einsteigst, wirst Du als ziemlich erstes feststellen: Du brauchst dafür keinen Fleischwolf.
Es gibt praktisch alle gewolft zu kaufen - und wenn man nicht das allerbilligste Fleisch aus der absolut billigsten Quelle nimmt, auch so deklariert, das man als katzenbarfer es guten gewissens verwenden kann.
Und wenn katzingers dann auf Stückfleisch umsteigen... dann fängt die S(Fl)ucherei an. Preiswertes Fleisch in Stücken ist deutlich schwieriger zu finden...
Mein Barfshop hat mir bisher immer Stücke verkauft. Die sind zum Teil zu groß. Manchmal sind die 2cm dick und 10cm lang. Das Fleisch ist meiner Meinung nach total in Ordnung. Ich habe da nichts auszusetzen. Gelegentlich ist mal ein Stückchen Knochen dabei, aber das macht ja nichts. Ich zahle dafür 4,15 das Kilo. Sie haben dort aber auch noch billigeres Putenfleisch für 3,50 das Kilo.
Wenn es bei mir Hackfleisch gab, dann habe ich das vom Discounter geholt. Das werden wir auch beibehalten als Abwechslung.

Stromkosten: Neues Gefriergerät, Energieeffizienzklasse A+++ oder besser, wenn genügend Stellplatz vorhanden ist: 'ne Truhe - und auch die Stromkosten halten sich in Grenzen.
Muß ja nicht, wie bei mir, gleich 'nen 300-l-Sarg sein. Und 50 bis 60 kg Fleisch bzw. entsprechende Menge Barf auch nicht... man kann ja auch öfter kleinere Mengen bestellen/kaufen und verarbeiten.
Nee, für ´ne Truhe habe ich keinen Platz. Wir haben zwar ein Haus, aber das ist von 1910 und hat nur einen Kartoffelkeller, den wir nicht mehr nutzen. Im Haus selbst will ich weder im Büro noch im Gästezimmer eine Truhe hinstellen, Schrank ginge noch in den Heizungsraum.

Nachtrag: Bei geschickter Abpackung müssten die 28 kg in 2 Fächer passen - reicht also noch für TK-Pizza und Eis einzulagern für Dich...:p
Mein Kühlschrank ist sowieso breiter als normal. Er ist 75 cm breit. Die bisherigen 10 Kilo benötigen nur ein Fach, bei dem dahinter der Motor ist. Wenn ich umdisponiere und eines der größeren Fächer hernehme, dann bringe ich wohl 20 kg unter und damit den Bedarf von 3 Wochen. Aber der Barfshop ist jetzt nicht so weit weg und er hat Montag bis Freitag von 13-18 Uhr und am Samstag von 10-14 Uhr auf. Da würde ich es leicht schaffen irgendwann hinzufahren. Bei meinen Mengen muß ich nur 2-3 Tage vorher Bescheid geben, weil sie die Bestellung dann fertig machen.

Ach ja, heute abend habe ich mal das FeliniComplete dazugemischt. Absichtlich nur mal halb so viel, als man sollte. Bisher wurde vom Fleisch kaum was gefuttert. Das kann ja heiter werden.
 
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  • #14
(Mein Haus ist von 1904 - aber vollunterkellert.)

Okay - so luxuriös ist das hier mit den Barf-Shops nicht. Außerdem bräucht ich jedesmal ein Taxi - da ist bestellen & liefernlassen schon einfacher.

Und zum unfressbarem Barf: Ignorieren. Stehen lassen. Bis morgen früh ist das kein Problem.
Solange Du ganz fest davon überzeugt bist, das das fressbar ist, werden Deine Katzen auch fressen.
Das größte Problem beim umstellen sind i.a.R. nicht die Katzen. Sondern Zweibeiners besorgt-neugieriger Kontrollwahn...
 
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  • #15
Okay - so luxuriös ist das hier mit den Barf-Shops nicht. Außerdem bräucht ich jedesmal ein Taxi - da ist bestellen & liefernlassen schon einfacher.
Ja, das sind nur 6 km, das wäre sogar noch mit dem Fahrrad machbar. Und die haben gute Qualität.

Und zum unfressbarem Barf: Ignorieren. Stehen lassen. Bis morgen früh ist das kein Problem.
Ja, das hatte ich auch vor. Das ist mit dem Nafu auch so. Nur wenn jetzt, 23 Uhr, schon alles weg wäre, dann gäbe es noch Nachschlag.

Solange Du ganz fest davon überzeugt bist, das das fressbar ist, werden Deine Katzen auch fressen.
Klar ist das fressbar, sieht wunderbar aus.

Das größte Problem beim umstellen sind i.a.R. nicht die Katzen. Sondern Zweibeiners besorgt-neugieriger Kontrollwahn...
Ich glaube nicht, dass das bei mir so ist. Die werden schon futtern.

Was ich mir derzeit wirklich überlege, ob ich intensiv mit Barf anfangen soll. Ich könnte auch weiterhin jeden Tag 250 g unsupplimentiert hinstellen und der Rest wäre dann Naßfutter und eine kleine Menge Trockenfutter. Derzeit finde ich das schon noch kompliziert. Jetzt nehme ich nur 250g raus, lass das auftauen und stell´s hin. Ohne zusätzliche Arbeit und Aktion.
 
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  • #16
Die Gefahr dabei ist dann, das vielleicht eine oder 2 von den Katzena auf die Idee kommen, hauptsächlich das Fleisch zu fressen. Und die haben dann auf Dauer eine Mangelernährung.
Und täglich 250 g sind eh mehr als die oblagatorischen 20 %. Wobei die ja mittlerweile auch in Frage gestellt werden, zumindest Kazium solltest du dann auf Dauer doch dazugeben.

Natürliche Suppies haben den Vorteil, man kann eines nach dem anderen einschleichen. Und bei vielen hat man Ausweichmöglichkeiten, wenn es der Katze absolut nicht schmecken mag.
 
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  • #17
8 Katzen und 1.200 - 1.400 g Nafu + 150 - 200g Trofu... doch, da liegt sie mit 250 g Fleisch noch unter der 20%-Grenze.
Aber ich find da auch, mindestens Ca sollte supplementiert werden (Eierschalen fallen in fast jedem Haushalt an, die kosten also nix. Zumindest nix extra...)

Bei sovielen Tieren ist eigentlich nicht zuverlässig kontrollierbar, welches Tier wieviel von was frisst - allein deshalb wäre ich für entweder 1 Nur-Fleisch-Tag in der Woche. Und die restliche zeit gibt's Dosenfutter.
Oder es gibt auch weiterhin jeden Tag Fleisch - und die Katzinger müssen sich an die "Gewürze" gewöhnen.
 
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  • #18
Ich habe noch eine Alternative. Gestern habe ich eine Mail an den Barfshop geschickt, ob sie auch gewolfte Sachen anbieten und ob sie auch Supplemente zusetzen könnten. Heute habe ich schon Antwort bekommen:
"Taurin setzen wir nicht zu. In unseren gewolften Putenprodukten sind auch bereits Knochen und Innereien im richtigen Verhältnis enthalten."
Der Shop macht schon einen guten Eindruck, aber ob ich da einfach darauf vertrauen kann? Jedenfalls werde ich mal 1kg (=Mindestmenge) gewolftes probieren. Wär irgendwie zu schön um wahr zu sein, wenn es so einfach wäre. Noch Taurin drüberzukippen, wäre jetzt nicht das Problem.

Das Fleisch von gestern wurde zu ca. 2/3 gefuttert. Den Rest habe ich jetzt doch entfernt. Das stand ja schon Stunden rum.
 
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  • #19
So, jetzt habe ich mal Taurin und den entsprechenden Messlöffel bestellt.

Dann habe ich den Barfshop noch angeschrieben, dass sie mir mal ein Probepaket mit einsprechendem gewolften Fleisch zusammenstellen sollen. Die haben da verschiedene Sorten. Wenn die schreiben, da sind Knochen und Innereien im richtigen Verhältnis enthalten und ich muß nur noch Taurin zusetzen ...... Was könnte sonst noch wichtig sein, was nicht enthalten ist?
 
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  • #20
Eisen. Bei Frankenprey und erst recht bei Prey-Model-Barf heißt das auf jeden Fall: Blut. Ungefähr 65 ml je kg Fleisch.
 
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