Alternative zur Endoskopie?

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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wibb

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Hi,

da bei meiner Katze nicht geklärt werden kann wieso sie so krank aussieht und auch sehr stark abgenommen hat und unter anderem Symptome zeigt (vermehrtes Schlucken, komisches Schnurren, komische Atmung), die laut TÄ zusammen mit einer Umfangsvermehrung des Zahnfleisches eventuell auf einen Tumor oder Geschwulst im Rachen hinweisen. Die TÄ ist der Ansicht, dass die kleine in Narkose muss und dann eine Endoskopie durchgeführt werden soll. Sie ist aber stark untergewichtig, sodass die TÄ sogar sagte, dass sie die Narkose vermutlich nicht gut überstehen wird.

Ich suche jetzt also nach Alternativen zu einer Endoskopie. Die TÄ ist der Ansicht das sei das einzig sinnvolle und lässt sich da auch auf wenig Gespräch ein.
Es ist mir ziemlich egal was es kostet oder so, aber müsste es nicht auch Möglich sein einen Gegenstand, Geschwulst oder ähnliches auf einem Röntgenbild, MRT, Ultraschall oder ähnlichem zu sehen?
Die TÄ meinte nur man müsse dann ja ohnehin eine Endoskopie wegen einer Biopsie machen. Aber da mir die TÄ aus einigen Gründen nicht mehr so toll rüberkommt und ich mir einen anderen TA suchen will, dachte ich vielleicht kann mir hier schonmal Jemand weiterhelfen.

Vielen Dank im Voraus!
 
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Miss_Katie

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Ggf. könnte man ein CT machen, aber dazu müsste deine Katze auch in Narkose gelegt werden. Ich halte die Begründung der Tierärztin, dass sie sich das Geschehen vor Ort anschauen und, wenn da eine Raumforderung sein sollte, auch gleich eine Biopsie machen möchte, für schlüssig.
Weil eine Katze für ein CT oder MRT sediert werden muss, ist es nicht wesentlich schonender, und wenn sich dann herausstellt, dass da "was" ist (dann würde man eh endoskopieren), kann man in der Endoskopie gleich sehen, wie die Schleimhaut aussieht (auch das lässt schon Schlüsse zu) und eine Biopsie entnehmen. Ich halte das geplante Vorgehen schon für sinnvoll, würde es aber in einer Tierklinik von einem endoskopisch erfahrenen Tierarzt machen lassen, obwohl eine Spiegelung des Rachens und Kehlkopfes wirklich keine sooooooo große Sache ist.
 
Miss_Katie

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Was auch noch für die Laryngoskopie/Bronchoskopie spricht: wenn da nur "was Kleines" wäre, z.B. ein Schleimhautpolyp oder auch ein Gegenstand in der Luftröhre oder so, könnte man den evtl. auch gleich mit entfernen.

Besprich deine Fragen doch nochmal mit der TÄ, frag, was sie für Vor- und Nachteile sieht.
 
rlm

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Gibt es denn ein Blutbild?

Die Begründung zur Endoskopie leuchtet ein, dies würde ich dann auch von einen erfahrenen TA machen lassen. Vielleicht sollte man vorher noch auf Mykoplasmen testen, durch diese kann es zu Entzündungen kommen und Symptome unterschiedlicher Art. Hier war das zum Teil so, dass man beim Schnurren meinen konnte, die Luft bleibt bald weg, Lilli hatte sogar 2 richtige Aussetzer davon.
 
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wibb

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Danke!

ja klingt einleuchtend mit der Endoskopie. Klar. Aber dachte bzw habe gehofft, dass auch etwas ohne Sedierung bzw. Narkose geht.
Weil sie ja laut der TÄ eine Narkose nicht gut überstehen wird.

Ja ein Blutbild gibt es. Eins vom 05.03 sowie ein paar Werte nochmal vom Donnerstag. Da hab ichs aber nicht schriftlich da. Aber laut TÄ alles unverändert.
Ich häng das Blutbild mal an.


Vielen vielen Dank für eure Hilfe!
 

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Wo du gerade Mykoplasmen ansprichst: bei Endoskopien kann man auch gleich Proben für eine Untersuchung auf Bakterien abnehmen. Und man sieht, ob die Schleimhaut in dem Bereich vielleicht total geschwollen und entzündet ist oder, wenn auch die Bronchien angeschaut werden sollen (Bronchoskopie), kann man auch gleich Schleim, der vielleicht die Atemwege verstopft, absaugen.

Endoskopieren an sich ist eine gute Sache, da eine Endoskopie viele gute Möglichkeiten bietet.
 
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wibb

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Wo du gerade Mykoplasmen ansprichst: bei Endoskopien kann man auch gleich Proben für eine Untersuchung auf Bakterien abnehmen. Und man sieht, ob die Schleimhaut in dem Bereich vielleicht total geschwollen und entzündet ist oder, wenn auch die Bronchien angeschaut werden sollen (Bronchoskopie), kann man auch gleich Schleim, der vielleicht die Atemwege verstopft, absaugen.

Endoskopieren an sich ist eine gute Sache, da eine Endoskopie viele gute Möglichkeiten bietet.


hört sich gut an, das werd ich mir alles aufschreiben und ansprechen, auch wenn ich denke, dass ich einen anderen Tierarzt aufsuchen werde, denn die TÄ will ja jetzt nicht mehr endoskopieren, weil wir einen positiven FIV Test haben.
Find das Umschwenken diesbezüglich sehr unschlüssig und ich bin mir recht sicher, dass ein Problem im Halsraum vorliegt

Das Blutbild hab ich im Post obendrüber angehängt.

Danke für die Tipps!
 
Miss_Katie

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Hey, ich habs dir in dem anderen Thread geschrieben, evtl. spielt hier auch ein Katzenschnupfen mit eine Rolle, insbesondere, wenn das Immunsystem nicht ganz fit ist...

Schreib mal FRau Freitag an, ich denke, die ist eine gute Ansprechpartnerin, was Katzenschnupfen angeht.
 
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wibb

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um euch mal auf den neusten Stand zu bringen,

ich werd die Woche noch mit einer Tierzahnärztin sprechen (gibt nur einnen ZahnTA hier in der "Nähe") und ich will einen Termin vereinbaren für Dentalröntgen und die TÄ kennt sich wohl auch mit Tumoren usw. aus, sodass es dann auch genaueres bezüglich der Zahnfleischwucherung gibt.
Sollte dabei nichts rauskommen, lass ich eine Endoskopie machen.
Aber aktuell tippe ich doch stark auf FORL bzw. will das auf jeden Fall abgeklärt haben.
 
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Eifelkater

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  • #10
Wurden mal die obligatorischen Bluttests auf FIV und Co gemacht?
 
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wibb

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  • #11
Achso ja.
FIV ist sie positiv (sowohl Schnelltest als auch Western Blot) und FIP einen Antikörpertiter von 1:100.
FelV negativ.
 
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FrauFreitag

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  • #12
bitte viren- und bakterienbefall im hinterkopf behalten und evtl. einen abstrich machen lassen.

des weiteren: ein tierzahnarzt kann den eingriff sehr wohl in inhalationsnarkose vornehmen. das ist definitiv bei deiner katze zu empfehlen aufgrund des verringerten narkoserisikos und der regenerationszeit (bei einer inhalationsnarkose läuft deine katze nach ein paar minuten wieder durch die gegend).
 
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wibb

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  • #13
bitte viren- und bakterienbefall im hinterkopf behalten und evtl. einen abstrich machen lassen.

des weiteren: ein tierzahnarzt kann den eingriff sehr wohl in inhalationsnarkose vornehmen. das ist definitiv bei deiner katze zu empfehlen aufgrund des verringerten narkoserisikos und der regenerationszeit (bei einer inhalationsnarkose läuft deine katze nach ein paar minuten wieder durch die gegend).

Vielen Dank. Wollte dir sowieso schon schreiben, weil du mir empfohlen wurdest. Hab gestern schon versucht alles wichtige zusammenzutragen, aber irgendwie erschlägt mich der Fall total.

Bakterien: Müsste da nicht das Antibiotikum helfen?
Das Blutbild zeigt ja bis auf die Anämie keine Auffälligkeiten und laut TÄ ist die Anämie auch nicht schlimm/ zu beachten :confused:

Was sollte ich denn alles durchführen lassen?
Ich hab jetzt gedacht erst mal dentalröntgen, dann Endoskopie inkl. Abstrich.
Was sollte ich denn noch machen lassen?
Ich bin recht ratlos.
Hab heute morgen schon bei dem Zahntierarzt angerufen, die TÄ, die dafür zuständig ist, will mich zurückrufen, da sie gerade in einer Behandlung war.
 
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FrauFreitag

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  • #14
bin gerade auf dem sprung, melde mich später nochmals ausführlich(er) :)
 
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wibb

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  • #15
vielen Dank :) So sehr eilen tut es ja nicht und bin froh, wenn uns Jemand versucht zu helfen :)

Sie ist heute ebenfalls wieder ziemlich fit. Zuerst dachte sie sie müsste mich um 6 Uhr wecken, obwohl ich Urlaub habe. Dann wurde der Kratzbaum bearbeitet, gebettelt wurde auch, obwohl sie jede Menge Futter zur Verfügung hat, aber es könnte ja was besseres geben :D

Also aktuell macht sie einen sehr fitten Eindruck. laut Waage hat sie auch schon 300g zugenommen, aber sie sieht immer noch total knochig aus.
 
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FrauFreitag

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  • #16
vielen Dank :) So sehr eilen tut es ja nicht und bin froh, wenn uns Jemand versucht zu helfen :)

Sie ist heute ebenfalls wieder ziemlich fit. Zuerst dachte sie sie müsste mich um 6 Uhr wecken, obwohl ich Urlaub habe. Dann wurde der Kratzbaum bearbeitet, gebettelt wurde auch, obwohl sie jede Menge Futter zur Verfügung hat, aber es könnte ja was besseres geben :D

kein ding :)

das liest sich ja schon mal gut. und - was besseres ist immer möglich :p
 
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wibb

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  • #17
kein ding :)

das liest sich ja schon mal gut. und - was besseres ist immer möglich :p

Ja also verhalten tut sie sich eigentlich normal, außer, dass sie wenig frisst. Aber viel gefressen hat sie nie, war schon immer sehr wählerisch.
Wenn ich bloß was finden würde, was sie als "was besseres" sieht und ihrer Gesundheit auch zuträglich ist.
Aber was besseres ist für sie Käse, Butter und Schinken. Aber davon kann sie auch nicht all zu viel kriegen.
 
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FrauFreitag

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  • #18
Bakterien: Müsste da nicht das Antibiotikum helfen?
Das Blutbild zeigt ja bis auf die Anämie keine Auffälligkeiten und laut TÄ ist die Anämie auch nicht schlimm/ zu beachten :confused:

Was sollte ich denn alles durchführen lassen?
Ich hab jetzt gedacht erst mal dentalröntgen, dann Endoskopie inkl. Abstrich.
Was sollte ich denn noch machen lassen?
Ich bin recht ratlos.
Hab heute morgen schon bei dem Zahntierarzt angerufen, die TÄ, die dafür zuständig ist, will mich zurückrufen, da sie gerade in einer Behandlung war.

ich würde jetzt erst einmal das dentalröntgen abwarten.
UND ich würde mit der zahntierärztin absprechen, ob sie einen gleichzeitigen absprich als sinnvoll erachtet - einen auf viren UND ALLE (!) bakterien (nicht nur ein kleines atemwegsprofil), den würde ich der vollständigkeit halber präferieren.

wucherungen und ähnliches können auch durch caliciviren ausgelöst werden.

die endoskopie würde ich erst einmal auf danach verschieben bzw. abwarten, was bei der zahngeschichte herauskommt.

und, betreffs der antibiose: ja, antibiotika wirken gegen bakterien. aber nicht jedes antibiotikum wirkt gegen alle bakterien bzw. jedes bakterium :)
 
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wibb

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  • #19
Okay danke!
Vielen Dank das hilft schon mal sehr!

Das Dentalröntgen geht ja vermutlich nicht ohne Narkotisierung. Meine bisherige TÄ meinte ja, dass sie zu schwach/dünn sei für eine Narkose.

Ich hab jetzt gedacht, dass ich diese Woche sie mal noch aufpäppele/"dick" füttere. Koche für sie, verwöhn sie richtig und sie hat auch schon etwas zugenommen und sie kommt mir auch schon fitter vor.
Ist nur die Frage, wann sie fit genug ist, um sicher eine Narkose überstehen zu können.
 
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wibb

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  • #20
Nochmal ein Update. Nachdem sie die letzten Tage normal gefressen hat, sich total gesund verhalten hat und auch etwas zugenommen hat (sie ist jetzt 2,7 kg schwer) niest sie jetzt seit 2 Stunden heftig. Richtige Niesanfälle und fasst sich auch teilweise danach an die nase mit der Pfote und wischt drüber.
Mir kommts eigentlich so vor als hätte sie was in der Nase. Das ganze hat auch mit einem starken Niesanfall begonnen bei dem sie sicherlich 10 mal hintereinander nieste. Ansonsten verhält sie sich bis jetzt völlig normal, hat gerade eben nochmal gefressen.
Natürlich mach ich mir jetzt schon wieder Sorgen und ausgerechnet erst heute Abend, wo schon kein Tierarzt mehr aufhatte und morgen ist auch noch Sonntag. :(
 
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