Als Pflegestelle arbeiten

queenofconvenience

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Hallo,

wir haben Futter und Katzenzubehör an eine ortsansässige Tierschutzorga gespendet und die Sachen wurden heute von einer "Pflegestelle" abgeholt.

Die als Pflegestelle tätige Frau sah sich natürlich auch unsere Katzen und Wohnung inkl. vernetzter Terrasse an und meinte dann, dass wir ein Katzenparadies hier hätten und unsere Katzen sehr entspannt und glücklich wirken würden. Außerdem fragte sie, ob wir nicht als Pflegestelle arbeiten möchten; sie schrieb uns, als sie weg war, auch noch eine Danke-SMS und fragte erneut danach.

Nunja, wie das eben so ist, fängt man dann schon an zu grübeln. Mein Freund und ich lieben Katzen, wir haben selber vier Stück (Merlin, 9 Jahre; Karlchen, 8 Jahre, Emma, 5 Jahre und Paula ca. 4-5Jahre). Durch das doch schon etwas höhere Alter sind unsere Vier schon gesetzter und nicht mehr sooo quirlig. Und wir haben zumindest den Eindruck, dass es ihnen bei uns in der Wohnung gefällt.

Unsere Wohnung ist um die 90qm groß (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro, Küche, Bad und Klo) und wir haben einen ca. 17qm-großen, vernetzten Balkon. Catwalks, Kratzbäume und Spielzeug ist wirklich massig bei uns vorhanden. Aber 90qm sind eben auch keine 200.

Wie würdet ihr das denn einschätzen?
Hier gibt es so viele arme Katzenseelen, die Hilfe brauchen (momentan ist ja wieder Kätzchenschwemme), aber ich will auch keine Verschlechterung der Lebensqualität von uns bzw. unseren Katzen. Die Pflegestellen-Frau lebt mit 6 Pflegekatzen, einem Hund und ihrem Kind auf knapp über 50qm.

Momentan ist das Thema eh noch nicht aktuell, da wir noch einen Hautpilz behandeln und wir auch gerne erst noch ein paar Monate Zeit verstreichen lassen würden; aber so im Spätherbst würden wir, denke ich, so weit sein. :)

Liebe Grüße
 
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krissi007

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Hallo queenofconvenience,

90qm sind leider nicht so viel, erst recht nicht mit schon 4 Katzen. Ihr müsstet am besten ein separates Zimmer für die Pfleglinge haben.

Gibt es ein Zimmer, welches von euren Katzen nicht benutzt wird?

Die Wohnverhältnisse von der Pflegestellen-Frau ist alles andere als gut, sollte kein Maßstab sein. :oops:
 
queenofconvenience

queenofconvenience

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Hallo krissi007! :)

Stimmt, die Verhältnisse der Pflegestelle sollte man sich nicht zum Vorbild nehmen, dennoch zeigen sie ja, was für eine Masse an ungewollten Katzen es gibt, denn glücklich war die Frau nun wirklich nicht über ihre 50qm - sie sucht auch schon sehr lange nach einer größeren Wohnung, aber Vermieter finden 6 Katzen plus einen Hund sicher nicht so super. :rolleyes:

Wir haben vor unserem Schlafzimmer eine Art größeren Erker, der mit einer Glastür von unserem Schlafzimmer getrennt ist; und dieser Raum war bis jetzt immer unser Quarantäne-Raum. Da dürfen unsere Katzen normalerweise auch nicht rein, da unser Kleiderschrank dort steht.

Aber ja, du sagst es ja schon - 90qm sind nicht so viel mit schon 4 Katzen; unsere Vier sind ja schon älter und wirken zufrieden, aber fragen kann man sie ja auch nicht..:oops:
 
B

Baby_red

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Was du dir auch überlegen musst wäre, willst du deinen Katzen eine Vergesellschaftung, bzw evtl mehrere im Jahr, je nachdem, wie schnell die Pflegis vermittelt werden, zutrauen?
Es ist immer wieder Streß, sich an das neue Gruppenmitglied zu gewöhnen, das dann evtl nach wenigen Wochen wieder auszieht und dann eine andere in die Gruppe kommt. Abgesehen von der Pflegekatze, die sich erst an deine Miezen gewöhnt, und dann nach einer Vermittlung evtl wieder an andere Katzen gewöhnen muß.

Hast du allerdings ein seperates Zimmer, daß deine Miezen nicht nutzen, ist es wieder anders. Du musst nicht vergesellschaften, die Pflegemieze muß sich nicht immer an neue Katzen gewöhnen etc. Dann würde ich allerdings immer ein gut harmonisierendes Pärchen oder eine strickte Einzelkatze aufnehmen.

Pflegestelle ist was wunderbares, kann ich nur jedem raten, der die Möglichkeiten hat :) Ich bin gespannt auf deine Entscheidung ;-)
 
queenofconvenience

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Hey Baby_red! ;)

Ich hab mir das eigentlich so gedacht, dass wir die Katze/n (maximal 2!) in den Quarantäne-Raum packen, durchtesten und sobald klar ist, dass sie keine Untermieter/ansteckenden Krankheiten mitbringen, zu unseren Katzen vergesellschaften.
Das positive ist nämlich, dass unsere Katzen super sozial sind!

Aber du hast etwas angesprochen, worüber wir uns wirklich nochmal eindringlich Gedanken machen sollten: der Stress, den die evtl. sehr vielen (man muss ja von dem "schlimmsten" ausgehen) Vergesellschaftungen auslösen. :( Um Merlin, Emma und Paula mache ich mir da überhaupt keine Sorgen - die drei sind freundlich, robust und sozial, aber unser Karli ist ein alter Zausel. :pink-heart: Er hat sehr oft Zipperlein, man merkt ihm das Alter auch schon deutlich an. Auch ist er fast blind (ein Auge entfernt, das andere 5% Restsehfähigkeit) und ziemlich sensibel (bekommt bei Stress sofort Durchfall und hat uns auch schon ein Mal in die Wohnung gekotet, als mein Freund und ich extrem viel gearbeitet haben und kaum Zeit hatten).

Aber da du ja Pflegestelle bist: gab es bei dir schonmal Pflegekatzen, die sehr lange geblieben sind und die du dann vergesellschaftet hast? Und ist es schwer, sich von Pflegekatzen wieder zu trennen?
 
B

Baby_red

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Also im Durchschnitt waren meine Pflegis so um die 3-4 Monate bei mir.

Als ich in einer anderen Wohnung wohnte, und kein extra Katzenzimmer hatte, habe ich auch Pflegis (waren 2 Mal eine Katze, 1 Mal ein Kater, und einmal meine Schwester, die mit ihren 4 Katzen kurzzeitig (2 Monate) bei mir wohnen musste) mit meinen Vergesellschaftet, aber ich merkte meinen (auch total sozial und ruhige, ältere Miezen) schon an, daß es für sie stressig war. Meine Chefin zog sich sehr zurück, und war arg gestresst, mein Kater fands eigentlich ganz cool, suchte sich aber ein Opfer aus, den er mobbte, und meiner Baby wars ziemlich egal, die ist einfach nur ein Päckchen freude ;-)

Deshalb habe ich keine Pflegis mehr aufgenommen, bis wir umgezogen waren, und ein extra Katzenzimmer hatten, ich wollte ihnen diesen Streß einfach nicht zumuten.

Und da ich nie weiß, wie lange sie bleiben, nehme ich im Regelfall auch nur Pärchen auf, damit sie, wenns mal länger dauern sollte mit dem neuen zuhause, zumindest einen Sozialpartner um sich haben, weil in meine Gruppe mag ich ehrlich gesagt, keine mehr integrieren.

Hmm... ja man gewöhnt sich schon recht schnell an diese Notfellchen... und ja, ich habe auch schon bei der ein oder anderen ein Tränchen verdrückt ;-) Gerade die älteren, oder die scheuen, wenn sie anfangen dir zu vertrauen machen, machen es mir nicht gerade leicht. ABER, ich weiß ja von Anfang an, daß sie nicht bleiben können, und deshalb schaffe ich es doch recht gut, sie nicht zu nah an mich und in mein Herz zu lassen, und bisher hat das auch immer ganz gut geklappt :) Was nicht heißt, daß ich sie nicht auch ins herz geschlossen habe, jede Einzelne die bei mir war. ABER, wenn man sieht, wie die neue Familie sich auf ihren Zuwachs freut, wie die Katzen sich einleben und alle glücklich sind, dann geht mir regelrecht das Herz auf, und ich weiß, daß sooo viele andere noch warten, die eben auch dieses Glück verdient haben ;-)

Leicht ist es nicht, aber wenn es das richtige Zuhause ist, dann merkt man das, und freut sich auch wenn sie in ihr neues Leben ziehen dürfen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
queenofconvenience

queenofconvenience

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Naja, wir haben ja ein Quarantänezimmer, nur könnten Pflegekatzen aufgrund der Größe da eben nicht dauerhaft drin bleiben. Muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich es wahrscheinlich nicht so gut ertragen könnte, zu wissen, dass da zwei arme Mutzis grundlos in ihrem Zimmer sitzen und auf einen Raum beschränkt sind (Krankheit ist ja ein Grund), während unsere Vier sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. :oops:

Mein Freund und ich haben jetzt viel diskutiert und ich denke, wir werden am Mittwoch ganz unverbindlich bei dem Tierschutzverein anrufen und fragen, ob nicht einer vom Verein mal Zeit hätte, sich unsere Wohnverhältnisse, Katzen usw. usf. anzuschauen, unsere Fragen zu beantworten und eine eigene Einschätzung der Lage abzugeben. Und dann kann ja immer noch entschieden werden. :)

Im Endeffekt kennt ja hier auch keiner unsere Katzen und Wohnverhältnisse, deswegen wird uns das vielleicht weiter helfen.

Aber danke an euch Zwei, dass ihr euch die Zeit genommen habt. :)
 
Margitsina

Margitsina

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Ich würde euch abraten mit momentan 4 Katzen auf 90 qm.
Offen gestanden finde ich diese Pflegestelle mit 6 Katzen auf 50 qm plus Kind und Hund ein Negativbeispiel. Das ist definitiv viel zu eng, ich verstehe auch nicht, wie man sowas einem Kind zumuten kann. :rolleyes

Ich habe hier 160qm plus Wintergarten und alle haben Freigang. Da ist bei sozialen Katze eine Vergesellschaftung kein Problem. Aber ausreichend Platz muss unbedingt da sein.

Ihr habt dazu noch eine Katze, welche schnell gestresst ist. Wenn euch diese Katze eines Tages verlässt, dann könnt ihr vielleicht nochmal drüber nachdenken.

Pflegis hatte ich zwischen 2 Tagen und 7 Monaten hier bis zur Vermittlung. Jedes Pflegetier, welches ich aufgenommen habe, hätte im Notfall auch hier bleiben können. Das solltest du immer im Hinterkopf haben.
 
doppelpack

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90qm sind nicht soooo wenig, wenn die Vergesellschaftungen schnell ablaufen und die 1-2 Pflegis dann mit der Gruppe mitlaufen können.
Eigentlich müsste man es einfach mal ausprobieren, wie die Katzen darauf reagieren. Und man muss damit rechnen, dass sich eine deiner Katzen mit dem Pflegi so gut versteht, dass die Abgabe vlt schwierig wird.
 
doppelpack

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  • #10
Achso, was man auch bedenken sollte, wenn die Pflegis dann doch etwas einschleppen, zahlen viele Vereine nur für den Pflegi. Also sagen wir zB Giardien. Dann müsstest du häufig die Kosten für deine 4 selbst zahlen.
Ich hatte da bisher mit separieren und testen allerdings auch immer "Glück" und nie etwas eingeschleppt.
Aber wie gesagt, ich würde sowas mal theoretisch anfragen.
 
queenofconvenience

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  • #11
doppelpack: Dass die Vereine nur für den Pflegling bezahlen, finde ich aber fair und in Ordnung. Die Ansteckungsgefahr ist nunmal gegeben und zählt unter eigenes Risiko, finde ich.

Das Problem ist doch eigentlich, dass ein "ausprobieren" überhaupt nicht möglich ist. Denn was ist, wenn wir beim ersten Versuch schon zwei schwarz-weiße Senioren bekommen, die niemand will (Kuhkatzen haben es immer so fürchterlich schwer und alte erst Recht; ich weiß, wovon ich spreche, hab selber drei hier), packen wir noch ein "scheu" drauf. Also Kandidaten, die sehr schlechte Vermittlungschancen haben. Und ich merke dann aber: "Hey, das funktioniert nicht." Sei es nun, weil unser alter Zausel wieder irgendwohin kotet oder unsere Katzen damit überhaupt nicht klar kommen. Dann wäre es doch wirklich schrecklich, wenn irgendeine (im schlimmsten Fall) überfüllte Pflegestelle (viele Tiere auf nur 50qm!) diese zwei noch mit aufnehmen müsste und unseren "Fehler" ausbügeln. Im allerschlimmsten Fall sind die Katzen durch das viele Hin und Her noch viel verstörter als vorher. Das würde bestimmt stark an mir nagen.

Aber was Margitsina vorschlug, finde ich gar nicht so verkehrt. Wir wollen ja auch nichts über's Knie brechen.

Ich denke, die Katzenhilfe jeden Monat mit einem festen Betrag bzw. Futterspenden zu unterstützen und wenn sich unsere Katzeanzahl auf 2 reduziert hat (was hoffentlich noch langelangelange dauert), keine eigenen Katzen mehr aufnehmen, sondern nur noch Pflegekatzen, ist ein super Plan.

Danke für euren Input! :)
 
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  • #12
Die Pflegies werden normalerweise nicht blind vermittelt, sondern passend zu euren Tieren ausgesucht. Alles andere wäre bei vorhandenen Tieren ja auch nicht so sinnvoll.
 
N

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  • #13
Hallo queenofconvience,

die Idee ist grundsätzlich gut, aber neben der Wohnungsgröße sollte auch bedacht werden, dass....

Das positive ist nämlich, dass unsere Katzen super sozial sind!

Aber du hast etwas angesprochen, worüber wir uns wirklich nochmal eindringlich Gedanken machen sollten: der Stress, den die evtl. sehr vielen (man muss ja von dem "schlimmsten" ausgehen) Vergesellschaftungen auslösen. :( Um Merlin, Emma und Paula mache ich mir da überhaupt keine Sorgen - die drei sind freundlich, robust und sozial,

Deine sozialen Katzen die Pfleglinge evt. freundlich aufnehmen, aber sich nach einiger Zeit auch wieder von ihnen verabschieden müssen.

Nicht jede Katze nimmt Ein- und Auszüge von anderen Katzen einfach so hin, sondern kann evt. auch einen liebgewonnenen Freund verlieren.
 
florinchen

florinchen

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  • #14
Ich bin selbst Pflegestelle und ich finde, man sollte ich vorher darüber im KLaren sein, dass es auch den "worst case" geben kann: eine Pflegekatze steckt deine Katzen mit FIV/ FelV an oder sonstigen schweren/ tödlichen Krankheiten an. Natürlich ist das Risiko sehr gering, aber auch Test können mal versagen/ nicht sachgemäß durchgeführt werden usw. und ich finde, man sollte sich dessen bewusst sein und sich fragen, ob man im Fall der Fälle diese "Schuld" auf sich nehmen kann.
Ich hatte eine Zeit lang mit einem Verein zusammen gearbeitet, der nicht standardmäßig auf FIV/ FelV testet und teilweise kranke Kitten nicht einmal grundimmunsieren lässt. Das ist für mich nicht Sinn des Tierschutzes und ich habe die Zusammenarbeit beendet, da meine Katze (egoistisch gesprochen) immer an erster Stelle stehen und für mich dieses Tests und eine Grundimmunsierung Voraussetzung für Pflegetiere sind.
 
queenofconvenience

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  • #15
Doppelpack: Ach echt? Okay, das wusste ich nicht. Ich las nämlich letztens was von "viel zu wenige bzw. übervolle Pflegestellen" und "Aufnahmestop" bei meinem favorisierten Verein und schlussfolgerte daraus, dass da nicht mehr wirklich die Auswahl getroffen werden könne. Aber du schriebst ja auch "normalerweise". Naja, im Zweifel müsste man sich eben mal direkt informieren. Danke dir! :)

Moment-a: Ja, das stimmt. Unser Karli war vor ca. zwei Wochen in der Klinik (Blutabnahme, Röntgen usw.), weswegen sie ihn für einen Tag stationär aufnahmen und man merkte richtig, dass hier was fehlt - also nicht nur wir Menschen. Irgendwie stimmte es auch zwischen den Katzen nicht mehr so richtig. Man hat einfach gemerkt, dass hier Vier hingehören und nicht nur Drei. Ich denke, besonders bei schon älteren Katzen ist die Umgewöhnung (liebgewonnener Freund zieht ein/wieder aus) dann recht schwer, liege ich da richtig? Aber pauschalisieren kann man das wahrscheinlich auch nicht. :oops:

Danke auch dir, florinchen. Wenn das Thema dann bei uns aktuell werden wird, werde ich deine Punkte stark im Hinterkopf behalten (habe sie auch schon auf unserer Frage-Liste vermerkt) und die Themen auf jeden Fall beim Infogespräch ansprechen.:)

Hach ja, eigentlich ist das Thema ja abgeschlossen und auch in den Diskussionen mit meinem Freund deutlich als "abgehakt markiert" (von ihm :p). Aber dennoch erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich auf die Homepage des Tierschutzvereins klicke und innerlich doch noch nicht so ganz abgekommen bin von dem Gedanken. Auch da ich hier nicht in der Luft zerfetzt worden bin ob der Wohnungsgröße - bin eigentlich fest davon ausgegangen. :D

Liebe Grüße
 
B

Baby_red

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  • #16
Hmmm... vielleicht wäre es ja eine Oprion für dich, "Gastkatzen" aufzunehmen, die nur eine gweisse Zeit bei dir bleiben, weil Besitzer in Urlaub oder Krank, oder eine Katze, die schon ein Zuhause hat, aber erst an nem bestimmten Datum einziehen kann, und so lange überbrückungsplatz braucht?!
Dann könntest du sie für diese absehbare Zeit in dem "Quarantänezimmer" (wie klein/groß ist es denn überhaupt?!) beheimaten, und wüsstest, es ist nur für ein paar Tage/Wochen.

Habe ich auch schon oft gemacht, und vor allem, man gewöhnt sich nicht sooo sehr dran (bzw weiß, daß es ja nichts bringt, weil sie ja Besitzer haben) und tut damit auch noch was gutes :)

Und im Gegenzug können die Besitzer dem Tierschutzverein ja quasi eine schöne "Spende" zukommen lassen.

Ich hatte schon diverse Katzen hier, die ansonsten wohl irgendwo im Tierheim gelandet wären, weil die Besitzer einfach nicht weiter wussten, und Pension aus div. Gründen nicht möglich war.

Vielleicht wäre das ja eine Idee für euch?!
 
queenofconvenience

queenofconvenience

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  • #17
Hallo nochmal, Baby_red. :)

Ich finde deine Idee zwar ansich schön, aber irgendwie wäre das nichts für mich, glaube ich. So wie ich mich kenne, könnte mich nicht damit arrangieren, die Katze(n) dann genau so zu halten, wie die Besitzer es wollen (z.B. in Hinblick auf Trockenfutter, Nassfutter mit Getreide/Zucker, Einzelhaltung usw.). Es ist ja nicht jeder so katzenverrückt wie wir und ich bin (leider) sehr missionierend, was Dinge angeht, von denen ich überzeugt bin (vegane Ernährung und artgerechte Katzenhaltung, um mal zwei Beispiele zu nennen). Deswegen sind auch schon ganze Freundschaften zerbrochen. :oops:

Aber ich habe heute Morgen nochmal an meinem Freund gerüttelt und wir werden morgen beim Tierschutzverein anrufen und ein Info-Gespräch ausmachen. Bestimmt wird uns das weiter helfen! :)

Ich berichte weiter! ;)
 
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