Aller guter Dinge sind drei! oder?!

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Pfötchen87

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Hallo Zusammen,

Wie der Titel schon vermuten lässt geht es darum, dass meine Freundin und ich uns überlegt haben eine dritte Katze mit in unsere Wohnung zu holen. Wobei Überlegt hier wohl das Falsche Wort ist. Dazu aber später mehr.
Damit ihr Euch einen überblick über unseren derzeitigen Katzen machen könnt mal ein kleines Profil zu jedem:

Minka 2 1/2: Wie der Name schon sagt ist es eine Katze, eher zurückhaltend, mag schmusen eigentlich weniger, ist aber gerne in unserer Nähe und fängt an zu Schnurren wenn man sampft mit ihr spricht. War zuerst da, bekamen wir mit knapp 1 Jahr

Lio 1 1/2: Ist unser Kater, sehr verspielt und auch verschmust. Also irgendwo das gegenteil :) Lio haben wir schon mit 8 Wochen bekommen, was sehr früh war, trotzdem wurde er dank Minka gut sozialisiert.

DIe gewöhnung von minka an Lio ging sehr schnell hat ca. 3-4 Tage gedauert dann haben sie miteinander gekuschelt. Zu derzeit waren sie aber noch Wohnungskatzen und konnten sich nicht aus dem Weggehen, da die Wohnung kleiner war. Beide sind seit etwas mehr als einem halben Jahr Freigänger, wobei unsere Wohnung mit mehr als 100qm großgenug wäre. Obwohl sie so verschieden sind, mögen sie sich sehr, liegen zusammen auf der Couch oder im Bett und putzen sich auch. Ab und an wird Minka von Lio gejagt, was sie nicht so gerne hat und durch ein Fauchen schnell mal unterbricht. Draussen rennen sie viel gemainsamrum und wenn einer von uns draussen ist, laufen sie wie Hunde hinterher. Also beides sehr anhängliche Tiger.

Nun bekamen wir von Bekannten vor gut zwei Wochen ein kleines Kätzchen gebracht, welches sie in der Garage gefunden hatten. Es war sehr dünn und auch scheu vor Menschen. Der Tierarzt sagte uns, dass es ca. 10-12 Wochen alt ist und eine "Wilde" Katze wäre.
Feli, wie wir sie genannt haben, hatte bis auf Milben keine weiteren Krankheiten und zur Sicherheit haben wir sie eine Woche in einem separaten Raum gelassen, in dem wir alle nötigen Gegenständen wie Klo, Futter, Spielzeug platziert haben.
Jetzt darf Feli schon seit ein paar Tagen durch die ganze Wohnung rennen, ist zwar noch sehr schüchtern, jedoch auch sehr verspielt und kuschelbedürftig. Die Scheu meiner Freundin und mir gegenüber hat sie weitesgehend abgelegt und sucht auch wenn wir auf der Couch sitzen sehr stark unsere nähe.
Gerne würden wir sie behalten, da wir mehr als genügend Platz haben und ein Spielkamerad für Lio nicht schlecht wäre und zudem helfen würde, dass er Minka nicht so oft jagt.
Leider verhält sich Minka derzeit sehr distanziert von Feli, als auch von uns. Sie ist viel draussen und wenn sie drin ist, frisst sie schnell und will wieder raus, oder liegt im Kratzbaum in der Höhle, wo sie seit längerem nicht mehr lag, da sie eigentlich das Bett bevorzugt. Ist sie drin und trifft auf Feli, passiert ab und an nichts, jedoch kommt es auch zum fauchen und einer Jagd die dann unter der Couch endet. Nun machen wir uns natürlich Sorgen, dass Minka sich nicht mehr wohlfühlt und das wollen wir natürlich nicht. Man merkt einfach das sie sehr viel angespannter ist. Zudem faucht sie auch Lio an und wehrt ihn ab, so dass sie nur noch selten kuscheln! Sind sie dann draussen ist alles wieder okay.
Lio hingegen beobachtet Feli gerne und ist auch weniger draussen als zuvor, er mauzt zwar sehr oft, jedoch scheint es einfach um Aufmerkamkeit zugehen. Er weiß aber noch nicht wirklich was er mit ihr machen soll und faucht sie ab und an an, bzw. fängt an sie zu jagen, was aber sehr selten ist.
Jetzt stellen wir uns natürlich die Frage ob es so klug ist Feli zu behalten, wenn es unsere beiden anderen Katzen stört. Oder ob wir einfach abwarten sollen und die Katzen sich schon dran gewöhnen werden.
 
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Willkommen im Forum :)
Es ist schön, dass Ihr Euch um den Winzling gekümmert habt. Ich kann auch verstehen, dass Ihr Euch nicht unbedingt von ihm trennen wollt. Bin auch nicht der Meinung, dass so eine Konstellation grundsätzlich schiefgehen muss, möchte Euch aber zu bedenken geben, dass Kitten immer besser mit einem anderen Kitten (also gleiches Alter) aufwachsen sollten. Das hieße also für Euch: entweder Ihr holt ein weiteres Kitten dazu (mind. 12 Wochen, also schon gut sozialisiert), am besten gleiches Geschlecht oder gebt das Kätzchen ab zu einem gleichaltrigen vorhandenen Tier. Denn Kitten sind ja nunmal sehr sehr lebhaft und verspielt, und wenn Deine anderen beiden Freigänger sind, wird es zumindest bis zum 1. Lebensjahr (bevor es selbst ja erst raus darf) "allein" drin hocken, keine schöne Aussicht...
 

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