Aggression/Zusammenführung ehemalige Katzenfreunde

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Agila

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  • #21
Verstehe ich das richtig, beide fressen an der geschlossenen Gittertüre, während du dich zurückziehst? Ich würde den Kampfgesang unterbrechen, entweder durch Trennen des Sichtkontakts (wie würde das aussehen?) oder, bei meinen Katzen (weiß nicht, ob das bei dir Sinn macht) mich dazwischen stellen. Ich werde aber nicht angegriffen von meinen Katzen auch in extremes Stresssituationen nicht, von daher weiß ich nicht, ob diese Empfehlung pauschal geeignet ist. Der Vorteil sich dazwischen zu stellen ist, aus meiner Sicht, dass du dadurch als Streitschlichter fungierst und den Katzen signalisierst, dass sie sich "benehmen" sollen. Das kann man in Katzengruppen auch manchmal beobachten. Eine dritte Katze klärt bei zwei Streithähnen.

Ansonsten, krasse Geschichte. Ich beneide dich nicht.
Und noch eine Frage, nicht falsch verstehen bitte: Gab es schon vor diesem Vorfall vielleicht versteckte Spannungen zwischen den Katzen, die nicht so ins Gewicht gefallen sind? Wenn ja, müsste man das vielleicht auch mit einbeziehen. Ich frage, weil ich auch schon mal so einen ähnlichen Fall bei mir hatte, und mir erst im Nachhinein aufgefallen ist, dass es vorher schon Animositäten gab. Gegengeschlechtlich ist ja oft etwas komplizierter, auch bei Geschwistern.

Agila
 
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NicoCurlySue

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  • #22
Ich kann gerade nicht alles lesen, will Dir aber erst einmal auf jeden Fall Mut machen. Ich hatte vor einigen Jahren eine umgeleitete Aggression zwischen meinen beiden Schwestern Curly und Sue. Das war absolut heftig und hat viele Monate gedauert, bis sie sich wieder "vertragen" haben, dazwischen war sogar ein Umzug. Jetzt geht wieder alles! Und mir war hier im Forum sogar geraten worden, eine von beiden abzugeben. Es müsste auch irgendwo einen Thread darüber geben. Das war ungefährt Mitte 2016 bis Anfang/ Mitte 2017.
 
NicoCurlySue

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  • #23
Nur schnell noch: ich habe damals jedwede Aggressions-Äußerung unterbunden und sie sofort wieder getrennt und zwar dann mit geschlossener Tür!
 
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Lovis

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  • #24
Ich bin so froh dass jetzt so viele Tipps kommen! Herzlichen Dank, das macht Mut :)

Ja genau, sie haben gefuttert am Gitter und dann hab ich anstatt wie sonst geklickert und belohnt einfach nichts gemacht und mich etwas zurückgenommen. Hab das heute zweimal wiederholt. Am Vormittag ca. 20Min da wars ‚friedlich‘ aber zwischendurch mit krassem starren und wieder wegschauen. Vorhin konnte ich grad unterbrechen (hab mich dazwischen hingesetzt, sonst steht aber auch immer ein grosses Stück Karton als Sichtschutz bereit) als Splitt anfing. Erst ein komisches Miau (so fäng das Schreien bei ihr an) und erst danach buschiger Schwanz. Hab Nero dann ausser Sicht gebracht und sie war gleich wieder ruhig. Jetzt ist die Türe wieder zu, später versuch ichs nochmal

Hab dazu zwei Videos, vielleicht schätze ich es falsch ein, bin ja kein Experte ;) Was meint ihr?
Vormittag
Nachmittag


Vor dem Vorfall mit der Katze draussen kann ich mich an keinen Stress zwischen beiden erinnern. Aber eben ab da hat Nero sie angefangen zu jagen meist Abends und auch auf ihr Fauchen nicht reagiert. Bin dann immer dazwischen und hab sie ‚erlöst‘. Vielleicht faucht sie darum gar nicht mehr als erste Warnung weil es beim gejagt werden nichts gebracht hat..? :unsure:
 
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  • #25
Ich kann gerade nicht alles lesen, will Dir aber erst einmal auf jeden Fall Mut machen. Ich hatte vor einigen Jahren eine umgeleitete Aggression zwischen meinen beiden Schwestern Curly und Sue. Das war absolut heftig und hat viele Monate gedauert, bis sie sich wieder "vertragen" haben, dazwischen war sogar ein Umzug. Jetzt geht wieder alles! Und mir war hier im Forum sogar geraten worden, eine von beiden abzugeben. Es müsste auch irgendwo einen Thread darüber geben. Das war ungefährt Mitte 2016 bis Anfang/ Mitte 2017.
Ich hab deinen ganzen Beitrag schon vor einiger Zeit gelesen und mir Tipps abgeschaut :) hat mir richtig viel Mut gegeben eure Story! Ich bewundere dein Durchhalten, echt toll dass es ein gutes Ende gab :love: die lange Zeit hat sich gelohnt :)
 
Ladyhexe

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  • #26
.....

Hab dazu zwei Videos, vielleicht schätze ich es falsch ein, bin ja kein Experte ;) Was meint ihr?
Vormittag

.......

Hab dazu zwei Videos, vielleicht schätze ich es falsch ein, bin ja kein Experte ;) Was meint ihr?
Vormittag
Nachmittag


Vor dem Vorfall mit der Katze draussen kann ich mich an keinen Stress zwischen beiden erinnern. Aber eben ab da hat Nero sie angefangen zu jagen meist Abends und auch auf ihr Fauchen nicht reagiert. Bin dann immer dazwischen und hab sie ‚erlöst‘. Vielleicht faucht sie darum gar nicht mehr als erste Warnung weil es beim gejagt werden nichts gebracht hat..? :unsure:
Zum Ansehen müßte ich mich registrieren und anmelden, was ich verweigere. Geht das nicht auch bei You tube?
 
Agila

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  • #27
Schade, ich kann das Video auch nicht ansehen, würde mich schon interessieren, You tube wäre eine Hilfe.

Fauchen ist ja normal keine sehr aggressive Willensäußerung.
Wichtig fand ich bei meinen Katzenzusammenführungen, immer sehr früh zu unterbrechen, schon wenn sozusagen die Katze erst dran denkt. Aber das machst du ja, Starren ist in der Tat schon ein Interventionsgrund. Ich finde dazwischen stellen auch ganz gut, weil die schiere Größe Katzen schon beeindrucken kann, mit Gesicht zum Aggressor.

Ich denke auch, man braucht ein bisschen Geduld, die Katzen sind ja auch nicht immer gleich gelaunt. Gut, dass du es immer wieder versuchst.

Bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden hatte. Splitt wurde durch ein Balkonnetz angegriffen von einer fremden Katze und ist dann auf Nero los? Und später hat Nero Splitt gejagt? Wie lange genau ist das her? Und sind sie seither dauerhaft getrennt? Wie endeten die Jagdsituation. Glaubst du, dass sie auch unter der Trennung leidet, oder ist es in erster Linie Entlastung? Wie sah die Katze aus, die Splitt angriffen hat?

Agila
 
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  • #28
Ach doof wegen den Videos. Ich schau mir das mit Youtube morgen mal an. Hab mittlerweile recht viele kurze Clips gedreht :)

Aber wir sind leider noch keinen Schritt weitergekommen.

Wenn Nero Splitt sieht mauzt und brummt er ihr zu, so wie er auch mich begrüsst. Er will zu ihr hin aber hat mittlerweile ordentlich Respekt. Er geht sofort auf grossen Abstand wenn Splitt mit dem Miau anfängt und versteckt sich hinter etwas. Ängstlich wirkt er aber nicht und kommt auch kurz danach wieder schauen. Vielleicht lernt er jetzt auch ihre Grenzen zu respektieren?

Morgens gibts schonmal ein (angespanntes) beschnuppern am Gitter, Mittags gehts meist auch gut und Abends ist Splitt mehr angespannt und nach ein paar Minuten kommt das komische Miau und ich setz mich dazwischen.. Ich weiss nicht wie ich weitermachen soll. Mein Gefühl sagt mir dass die kurzen Gitterbegegnungen (3-4mal am Tag) mehr verwirrend sind aber ungestört kann ich sie nicht lassen..

Ich weiss nicht ob sie leiden. Auf jeden Fall leidet immer die Katze welche grad im Zimmer eingesperrt ist.. brauchen noch viiiel mehr Liebe und Spiel wie sonst und mauzen ständig rum ;) neben Arbeit ist das momentan meine einzige Beschäftigung.

Es gab kein Kampf mit der fremden Katze, die ist regelmässig auf den Fenstersims gesprungen und Splitt hätte sie gerne weggekämpft durchs Fenster und ist dann auf Nero los. Die andere Katze (geoss grau) wich kein Zentimeter zurück und starrte rein.

Das Jagen endete so dass Splitt in die Ecke getrieben war und fauchte, ohne Kampf. Nero ging irgendwann weg, spätestens wenn ich ins Blickfeld kam.

Die strikte Trennung ist seit dem 4. September. Der erste Vorfall war anfangs August. Wahrscheinlich hat sich das bei Splitt so im Kopf festgesetzt und Nero jagte weil er sich bedroht fühlte? Ach ich hätte früher trennen müssen :( Später ist man immer schlauer..
 
Ladyhexe

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  • #29
Das Starren ist die erste Herausforderung, dann kommt anmaunzen die Ohrstellung ändert sich, die Steigerung geht in der Lautstärke und aufplüschen, sich größer machen, gefolgt von dem Ausbruch (scheinbar aus dem Nichts). Meist haben wir es nur nicht gesehen und mitgekriegt, weshalb wir viel zu spät eingreifen. Zum Deeskalieren muß ab dem Starren eingegriffen werden. Oft genügt zwischen den Kontrahenten durchzugehen, daß die Katzen aus ihrer Haltung herauskommen.
 
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  • #30
Hallo zusammen
Ich hab endlich das Video auf Youtube geschafft.

Splitt und Nero
(Muss in Qualität 720p geschaut werden sonst ists ganz verschwommen :unsure:)

Es sind eigentlich mehrere geschnittene Teile seit Ende September. Dazwischen gabs ja mal den grossen Vorfall am Gitter wie geschrieben und danach mehrere kleine (kleine im Video).. also all meine Fehler sieht man auch (schäm..). Und damit man es sich von früher vorstellen kann sind noch ein paar Fotos zusammen drin. Hab mich dennoch versucht kurz zu halten und es unter 3Minuten geschafft ;)

Wir sind dann ja nochmals n Schritt zurück und stehen nun so wie am Ende im Video.
Das sieht im Video vielleicht ganz banal aus.. Eine Zeit lang geht es auch immer gut, dann wird Splitt nervöser und verfolgt Nero richtig mit ihrem Blick. Er streifft nur im Zimmer rum aber schaut natürlich auch. Sie lassen sich aber beide ablenken.
Deshalb kann ich sie aber noch nicht unbeobachtet am Gitter lassen und schliesse dann wieder. Ich muss leider auch immer auf Neros Seite sein, weil er alleine am Netz raufsteht und klettert was Splitt natürlich doof findet.. Ausser er ist ‚draussen‘ mit mir aber dann ist Splitt noch nervöser und klettert auch rauf. Dann muss Nero natürlich hin und Splitt wiederum ist dann zu angespannt für friedliche Stimmung.

Wenn es also Tipps und Einschätzungen gibt, bitte her damit! Auch eure Kritik möchte ich hören ;) ich hab nun schon einiges dazu gelernt aber ich fürchte dass ich noch immer Fehler mache..

Ich danke euch! :love:
 
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  • #31
ab 1:32 gibt es die ausgedrückte Aggression. Den Schrei empfinde ich schon als Herausforderung. Katze vor der Gittertüre schlägt mit dem Schwanz hin und her - offensichtliches Anzeichen, keiner lenkt ein. Katze im Zimmer nimmt die Herausforderung an und gibt nicht nach.
1:52 bis 1:57 du unterbrichst den Starrkontakt, ziehst dich aber zurück anstatt stehen zu bleiben, du hättest es auch lassen können. Die Katzen müssen sich weg bewegen. Das ist mir zuerst aufgefallen. Wenn es geht sollte mal ein Dritter filmen, auch wie du reagierst. Pfote heben ist die Drohung, gleich setzt es etwas.

Kraul einfach beide direkt an der Gittertüre. Du bietest nur die Finger an - einfach durchs Gitter gestecken, sie müssen zu dir kommen wenn sie mehr wollen.
 
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Agila

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  • #32
Hallo Lovis, danke für das Video.

Es tut einem wirklich weh, zu sehen, wie Nero immer wieder zu Splitt hin will und wie angespannt Splitt ist. Die beiden sind zum Niederknien hübsch und Nero scheint ja ein ganz Zutraulicher zu sein.

Nur zu meinem Verständnis. Was genau war nach dem Vorfall mit der fremden Katze das Ereignis zwischen Nero und Splitt, dass dich bewogen hat, die Katzen so konsequent zu trennen? Kannst du das nochmals genauer schildern? Wie sah der erste unmittelbare Kampf aus und der nächste nach der Trennung über Nacht? Was war der Auslöser? Du schreibst viel über die Trennung aber wenig über die Kämpfe selbst. Und kannst du das mit dem Jagen noch genauer erklären?

Katze und Kater kann immer ein bisschen schwierig sein, weil Kater will raufen und das ist der Katze oft zu viel, wobei ich das in dem Video nicht sehen konnte. Und da sie beide schon 8 Jahre alt sind, sollte sich da ja auch nichts mehr verschieben? Sie haben sich ja super verstanden und ich finde, das sollte in dein Treatment mit einfließen.

Ich sag dir einfach mal meine Beobachtungen, ohne Anspruch auf Richtigkeit und was die Erfahrungen in meinem Katzenrudel sind.

Ich hab das Video mehrfach angesehen und zuallerst ist mir aufgefallen, dass du Nero maßregelst, wenn Splitt motzt. Warum? Er kommt mit erhobenem Schwanz auf sie zu und will Kontakt (dann fängt sie an zu singen, oder?) Darauf hin schiebst du Nero weg. Aber der Aggressor ist doch sie. Ich maßregle, wenn ich in meiner Truppe eingreife, immer den Aggressor.

Einmal sieht man, wie sie mit der Pfote ditscht gegen das Gitter. Wenn ich es richtig im Kopf habe, ohne Laut zu geben. Da würde ich z.B. nicht eingreifen. Mit der Pfote drohen oder eines überziehen gehört zum normalen Interaktionsverhalten der Katzen und ist eine Maßregelung.
Worauf ich hinaus will: Ich bin mir nicht sicher, ob du mit dieser konsequenten und lang anhaltenden Trennung zweier Katzen, die eigentlich eine enge Bindung zueinander haben, die Kluft nicht vertiefst. Versteh mich nicht falsch, ich bin normalerweise auch jemand, der für frühes und konsequentes Eingreifen ist, aber in dem Fall weiß ich wirklich nicht.
Ich sehe dich auch eher auf der anderen Seite der Gittertüre. Wenn Splitt meckert, mach ihr klar, dass das unerwünscht ist, ohne aber den Sichtkontakt zu unterbrechen. Sie muss lernen, Neros Anwesenheit wenigstens wieder zu respektieren. Clickere mit ihr am Gitter, und beachte dabei Nero gar nicht. Der erste Schritt ist aus meiner Sicht nicht, wieder Harmonie herzustellen, sondern dass Splitt Neros Anwesenheit wieder duldet.

Auch habe ich mich gefragt, was passieren würde, wenn du die Gittertüre öffnest. Zugegeben, sie gebärdet sich ziemlich aggressiv am Gitter, aber wir wissen nicht, ob sie das nicht auch tut, weil sie sehr genau weiß, dass ihr Nero durchs Gitter nichts tun kann. Auch hätte ich die Sorge, dass sie ihr "Trauma" am Fenster dadurch immer wieder aufleben lässt. Würde sie offensiv oder defensiv reagieren, wenn du die Gittertüre öffnen würdest?

Noch ein Wort zu meiner Truppe. Wir hatten ein ähnliches Problem mit einer Aggressionsumleitung. Die näheren Hintergründe der Gruppe zu schildern, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, nur so viel: Immer mal wieder, vielleicht so einmal in drei Monaten, kommt es zwischen den beiden zu einem heftig wirkenden Angriff. Es sieht wirklich dramatisch aus, sie verkeilen sich ineinander und kreischen, was das Zeug hält. Aber seltsamerweise kehren die Katzen danach sofort wieder zur Tagesordnung zurück. Was ich damit sagen will: Manchmal sieht es für uns schlimmer aus als es ist, weil es auch unter Katzen, die im Grunde miteinander auskommen, mal rauer zugehen kann. Wobei der Unterscheid zwischen Sheyenne und Shaddy ist, dass sie ihn wirklich nicht besonders mag. Aber sie darf ihm das zeigen und er lebt damit, es entsteht kein Dauerstress daraus und auch keine Verhaltensstörungen.

Zusammenfassend denke ich, dass Splitt angstaggressiv ist und Nero sie mit seinem Kontaktbedürfnis überfordert. Sollte sich das nicht regulieren lassen, wäre vermutlich perspektivisch ein Sparringspartner für den Kater ein Ausweg. Dann könnte sich Splitt in ihrem eigenen Tempo annähern. Allerdings müsste vorher das Verhältnis zwischen den beiden einigermaßen befriedet sein.
Agila
 
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  • #33
ab 1:32 gibt es die ausgedrückte Aggression. Den Schrei empfinde ich schon als Herausforderung. Katze vor der Gittertüre schlägt mit dem Schwanz hin und her - offensichtliches Anzeichen, keiner lenkt ein. Katze im Zimmer nimmt die Herausforderung an und gibt nicht nach.
Wie meinst du das mit dem nicht Einlenken, bzw. nicht nachgeben? Ich kann bei Nero keine Aggression erkennen, nur Kontaktbedürfnis. Soweit man das auf dem Video sehen konnte, hat er den Schwanz immer hochgestellt. Ich hab Splitts Verhalten auch als angespannt interpretiert, aber streng genommen bedeutet der peitschend Schwanz erst einmal nur Aufregung. Ich finde, dass sie so gegen das Gitter schnüffelt, hat auch was von Kontaktaufnahme. Ich finde, Splitts Verhalten hat etwas von Angstaggressivität. Nero überfordert sie automatisch, weil er eigentlich keine Angst vor ihr hätte, aber man sieht, wie sehr sie ihn verunsichert.
 
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pfotenseele

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  • #34
arbeite mehr mit ablenkung ;)
dafür geeignet sind ruhige (!) suchspiele, wo beide katzis auf den boden sehen, z.b. leckerlis unter einem kleinen teppich hervor fummeln.
jedes direkte starren ist aus sicht der verunsicherten katze eine bedrohung. blick abwenden oder sich putzen wirken dekalierend und beruhigend.
hast du den thread "info: umgeleitete aggression" schon gelesen?
 
Agila

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  • #35
arbeite mehr mit ablenkung ;)
dafür geeignet sind ruhige (!) suchspiele, wo beide katzis auf den boden sehen, z.b. leckerlis unter einem kleinen teppich hervor fummeln.
jedes direkte starren ist aus sicht der verunsicherten katze eine bedrohung. blick abwenden oder sich putzen wirken dekalierend und beruhigend.
hast du den thread "info: umgeleitete aggression" schon gelesen?
Ablenkung ist eine gute Empfehlung.

Ich schreib nur kurz, weil ich mir den empfohlenen Thread angesehen habe. Sehr gute und detaillierte Zusammenfassung. Ich hab nur das Gefühl, dass die Situation bei Lovis über diesen Punkt der Erstmaßnahmen und ihrer Fortsetzung hinaus ist?
 
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pfotenseele

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  • #36
du musst dich dem "tempo" des unsicheren katzis anpassen.
jede begegnung sollte positiv enden, also nicht zu lange warten, bis sich spannungen aufbauen ;)
schon mal das relaxo-cat radio ausprobiert? das könntest du zusätzlich einsetzen wenn sich die beiden begegnen :)
 
JeKiMa

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  • #37
Hi Lovis,
ich habe gerade eine ähnliche Situation und bin auch ganz verzweifelt. Wie ist es denn bei dir weiter gegangen?
 

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