Ärger mit Nachbarn

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Clouseau

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Hallo an Alle,

ich habe mich längere Zeit hier nicht mehr zu Wort gemeldet, weil mit unserem Katerchen tatsächlich alles optimal zu laufen schien.
Wir haben aus ihm letztendlich einen Freigänger gemacht. Er ist total glücklich und wir sind es bis jetzt auch gewesen.
Nun haben wir äußerst schwierige Nachbarn neben uns wohnen. In meinem ersten Thread hier habe ich bereits ein wenig erzählt, kurz und knapp: Katzenhasser.
Zitat: Fressen die Vögelchen, machen ihr Geschäft über all hin etc...
Bisher hatten wir noch nichts wegen unserem Kater gehört, aber nun kam die gute Frau eben auf mich zu und legte los, als gäbe es kein Morgen mehr:
1. Unser Kater wäre Freigänger und würde ständig bei IHR und noch einer Nachbarin im Garten rumhängen.
2. Er frisst ihre Frösche und Molche!
3. Er frisst die Vögelchen in den Nistkästen.
4. Er klettert auf ihre Bäume.
5. Er macht sein Geschäft AUF die Pflanzen in ihrem Garten (haben einen kleinen Nutzgarten).

So, als wir freundlich versucht hatten, mit ihr einen Konsens zu finden, haben wir um die Ohren gehauen bekommen:
1. Unmöglich, dass wir nicht die Nachbarschaft um Erlaubnis gefragt hätten, dass wir uns einen Freigänger halten dürfen. Sowas MUSS man fragen. Sowas ist rücksichtslos den Nachbarn gegenüber.
2. Wir sollen ihn gefälligst im Haus lassen.
3. Sie hätten sich schließlich einen Traum erfüllt mit dem Garten und unser Kater sch**** da rein.
4. Nein, sie wollen ihn nicht verscheuchen, WIR sollen gucken, dass er nicht rüber geht.
5. Nein, sie wird nicht in die Hände klatschen oder ihn Nassspritzen, es wäre UNSER Problem und nicht IHRES.
6. Wir wären ohnehin nie da, warum wir uns überhaupt ein Haustier gekauft hätten (stimmt nicht ich bin Lehrerin, d.h. arbeite 20 Stunden die Woche, bin also spätestens um 13:30 daheim, manchmal sogar früher.)
7. Es wäre ihr egal, dass der Vermieter nichts gegen Katzenhaltung hat, der wohne ja schließlich gar nicht hier.

Fazit: Riesentheater. Toleranz, ein Fremdwort und von einem vernünftigen Konsens Meilen weit nichts zu hören.
--> Einzige Meinung: Wir sollen die Katze weggeben!
Dass es hier noch 7 andere Freigängerkatzen gibt, da hat sie wie ein kleines Kind gar nichts von hören wollen. Warum WIR jetzt unsere Katze weggeben sollen, nur weil es ihr nicht passt, dass konnte sie uns nicht recht erklären. Warum sie unsere Bäume einfach abgeschnitten hat und wir so tolerant waren und es auf sich beruhen lassen haben, darauf ist sie nicht eingegangen.

Meine Frage an alle die Freigänger besitzen:
Kann sie wirklich, rein rechtlich, von uns verlangen, den Kater wieder zurück ins TH zu geben, nur weil wir nicht ALLE in der Nachbarschaft gefragt haben?

Zur Verdeutlichung: Wir wohnen in einem sehr ländlich geprägten Vorort, in einem 2 Familienhaus.
Bis jetzt kamen wir mit allen Nachbarn sehr gut klar ... bis auf die Nachbarn direkt neben uns ... da gab es schon bei den Vormietern Probleme (auch Freigängerkatzenbesitzer).

Es tut mir sehr Leid, dass es so lang geworden ist aber ich bin gerade so aufgebracht, ich hätte eben angesichts soviel Sturheit bei einem erwachsenen Menschen die Wand hochgehen können.

Liebe Grüße,

Clouseau
 
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Balli

Balli

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Da hast du meiner Meinung nach nur zwei Möglichkeiten: entweder, du frisst Kreide und schleimst dich mit allen Mitteln der Kunst ein, schenkst ihr eine schöne Rose für den Garten und kriechst ihr bis zum Anschlag in den Hintern. Das wäre, im Sinne der Katze, der bessere Vorschlag, denke ich.

Oder du suchst dir Gerichtsurteile raus, die belegen, dass man Nachbarn nicht vor der Anschaffung einer Katze um Erlaubnis fragen muss und so weiter. Druckst das aus und knallst es ihr vor Latz und sagst ihr, wenn sie noch was zu melden hat, könne sie sich gerne an deinen Rechtsanwalt wenden.

Ansonsten ist man solchen Leuten wehrlos ausgeliefert und es hilft nur noch ein Umzug.
"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt" ist ein leider seeeehr wahres Sprichwort.
 
Jubo

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Meine Frage an alle die Freigänger besitzen:
Kann sie wirklich, rein rechtlich, von uns verlangen, den Kater wieder zurück ins TH zu geben, nur weil wir nicht ALLE in der Nachbarschaft gefragt haben?

Um es kurz zu machen: Nein, kann sie nicht!

Tut mir leid, daß ihr solchen Streß mit den Nachbarn habt. Kommt wohl immer wieder vor. Ihr könnt sie ja freundlich auffordern, ihren Garten katzensicher einzuzäunen. Mal sehen, was sie dazu sagt...

Würdet ihr ihr zutrauen, daß sie eurem Kater etwas antut? Dann wäre natürlich Schluß mit lustig, und es müßten grundsätzliche Maßnahmen überdacht werden.

Gruß
Jubo
 
Balli

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http://www.dr-von-rhein.de/Recht/Katzenrecht/katzenrecht.html

http://www.katzenschutzbund.com/Urteile-Katzen2005.pdf

Katzen im Nachbargarten
Grundsätzlich muß ein Gartenbesitzer das Streunen von Katzen in seinem Garten dulden. Einem Grundsatz-Urteil des Landgerichts Darmstadt Az. 9 O 597/92 zu Folge muß er jedoch nur zwei Katze pro Nachbarn dulden. Somit darf ein Katzenbesitzer grundsätzlich zwei Tiere gleichzeitig Freigang gewähren und muß die anderen während dieser Zeit im Haus halten. Das Landgericht Paderborn hingegen erlaubt in seinem Urteil Az. 2 C 0947/98 nur einer Katze gleichzeitig Ausgang. Ähnlich urteilte das Amtsgericht Neu-Ulm unter Az. 2 C 947/98.
http://www.siamkatzen.de/rechtsfragen.html#Nachbargarten
 
Balli

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Wie man als Katzenhalter doch pienzig und ungemütlich werden kann, wenn es um fremde Katzen geht..... merkwürdig.
Katzen sind suuuuper, so lange es die eigenen sind. Alle anderen raus aus meinem Umfeld. Finde ich bizarr und kleingeistig.
 
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Balli

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Erst lederst du volle Kanne über Freigänger ab und suggerierst, die TE wäre rücksichtslos, und dann gibts Widerspruch und schon, tadaaa, ist alles anders. Fein, fein.
 
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Clouseau

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  • #10
Zunächst einmal:

Vielen Dank für die Antworten und die Informationen.
Rein rechtlich sind wir also auf der sicheren Seite.
habe mich jetzt auch mal schlau gemacht und tatsächlich, zwei Katzen müssen auf einem Grundstück geduldet werden.
Ich weiß nicht inwiefern zu kreuze kriechen wirklich bei der Dame hilft.
Ob ich rücksichtslos bin?
Ich weiß nicht so recht. Die Dame steht bei mir auf MEINEM Grundstück und sägt meine Bäume ab ... hm ... und da frage ich nicht um Erlaubnis ob ich mir einen Kater anschaffe ...
Ich frage ja auch niemanden in der Nachbarschaft, ob es klug wäre Kinder zu haben. Die sind ja auch für einige Menschen sehr belastend ...
Ich denke, irgendwann ist auch gut mit der Toleranz und wenn man sich so sehr gegen vernünftige Vorschläge sperrt (Katzenfernhaltespray, Verpiss-dich-pflanze wollte sie beides nicht) dann weiß ich auch nicht.
Sie könnte die Katze doch ganz einfach verscheuchen, aber das möchte sie nicht und ich darf vom Vermieter aus den Garten nicht Katzensicher machen. ...
Meine Großeltern sind auch Landwirte UND sie haben Katzen! Die meisten Katzen verbuddeln ihre Häufchen. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber unser Kater ist von der buddelnden Sorte.

Zudem gibt es auch immer noch Füchse, Marder und Iltise in unserem Wohngebiet. Also ... was ist mit denen? Und den etlichen anderen Freigängern?

Und ja, ich bin mit Tieren groß geworden und vielleicht fehlt mir da die Hemmschwelle, aber ich mache auch Fuchs-/Marderkot von meiner Terrasse weg. Bei wem ich mich wohl hierfür beschweren könnte ... ?

Nun gut. Ich werde meine Katze sicherlich nicht einsperren oder weggeben. Somit ist wohl der Streit vorprogrammiert.
Wobei ich mittlerweile denke, dass es wohl nur ein Vorwand war. Habe jetzt mit einigen anderen Nachbarn gesprochen und keiner konnte etwas Negatives über unseren Kater sagen ... hm.

Vielen lieben Dank Euch allen für Eure Hilfe. V.a. für die Links.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Clouseau

P.S:
@Jubo: Leider muss ich sagen, dass ich ihr mittlerweile zutraue dem Kater etwas anzutun. Sie ist zwar eine ältere Dame aber sie findet Katzen widerlich und in der Nachbarschaft sind einige Katzen "eingegangen". Auf eine wurde sogar geschossen. Das haben wir gerade erfahren.
 
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Balli

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  • #11
Zudem gibt es auch immer noch Füchse, Marder und Iltise in unserem Wohngebiet. Also ... was ist mit denen?

Nicht zu vergessen die allseits beliebten Igel. Die kacken, wo sie gehen und stehen. Und nix mit verbuddeln.
Ich habe sehr viele Wildlinge, von denen finde ich aber keine Haufen, weil sie unter die Hecken kacken. Igel dagegen mitten auf den Rasen, in Blumenbeete, eben überall hin.

(Ich liebe Igel aber trotzdem :D )
 
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Jubo

Jubo

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  • #12
P.S:
@Jubo: Leider muss ich sagen, dass ich ihr mittlerweile zutraue dem Kater etwas anzutun. Sie ist zwar eine ältere Dame aber sie findet Katzen widerlich und in der Nachbarschaft sind einige Katzen "eingegangen". Auf eine wurde sogar geschossen. Das haben wir gerade erfahren.

Dann würde ich die Dame im Auge behalten und ihr das auch ganz deutlich sagen. Sollte sie Giftköder auslegen, macht sie sich strafbar. Das dürfen nur offiziell Befugte.

Alles Gute
Jubo
 
Ciccolino

Ciccolino

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  • #13
Schau mal unter Tierschutz.
Katzenmord durch Nachbarn!!
 
Blume Anna

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  • #14
Ganz kurze Antwort: Nein können sie nicht.
Am Besten gar nicht drauf reagieren. Je man sich mit so einem Schlag mensch abgibt, umso mehr mißfällt ihnen.

Ihr habt es versucht und habt gesehen was es für einen Erfolg hatte.;):cool:
 
papillon-

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  • #15
Mir fällt dazu nur die Geschichte meiner Eltern ein...
Sie haben auch Freigänger und eines Tages kam die direkt Nachbarin und hat meine Mutter gebeten die Kacke der Miezen aus ihrem Garten zu entfernen, es reiche ihr langsam! Meine Mutter wusst bis dahin davon nichts denn die Nachbarin hatte noch nie was gesagt... :confused:
Meine Mutter ging dann mit der Nachbarin in deren Garten und entfernet die Sch... . Danach hat sie mich angerufen, mir die ganze Geschichte erzählt und am Schluss meinte sie: ... aber eigentlich sah das überhaupt nicht wie die Kacke von meine Katzen aus...?! :rolleyes:
Die Nachbarin kam ab da dann jeden Tag zu meiner Mutte und meine Mutter weigerte sich dann irgendwann weil sie einfach der Meinung war, dass es nicht ihre Katzen waren. Das Ganze endete in einem riesen Streit und irgendwann liess dann die Nachbarin den Förster :confused: kommen und dieser solle beweisen das es Katzen Kacke ist.. Der Mörder kam und stellte fest es war ein Marder! :D

Die Gute hat niemals mehr irgendwas gesagt und heute versorgt sie sogar die Miezen wenn meine Eltern in den Ferien sind.. :cool:

Tut mir leid, langer Text, wenig Sinn und auch keine Hilfe für dich... Aber villeicht macht es dir ein wenig Mut, es geht vielen so und ich denke die meisten Katzenbesitzer sind sehr tolerant und zeigen viele Möglichkeiten für die "Geschädigten" auf aber wenn die nicht wollen.. Pech gehabt! Mehr kann man nicht tun!!!
 
nikita

nikita

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  • #16
Tut mir leid, dass du solche Probleme hast.
Soweit ich weiß, müssen zwei Katzen pro Haus geduldet werden, aber das schützt natürlich die Katzen nicht vor illegalen Übergriffen.

An deiner Stelle würde ich mich mit den anderen Freigängerhaltern zusammentun und der Dame einen Besuch abstatten.
Dann freundlich, aber bestimmt erklären, dass ihre Erlaubnis für Freigang nicht notwendig ist und sie selbst in der Pflicht wäre, ihren Garten katzensicher einzuzäunen, wenn sie diese Besuche verhindern will.

Wahrscheinlich würde ich dann vorschlagen, dass die Gesamtheit der Katzenbesitzer einen Betrag x dazu gibt und würde wohl auch handwerkliche Hilfe anbieten.

Perlen vor die...

Es war mir nicht mehr vergönnt, diesen Beitrag lesen zu dürfen, aber ich kann mir sehr genau vorstellen, was geschrieben wurde.

Du gibst erst Ruhe, wenn sämtliche Freigänger eingeknastet sind, oder?
Und dafür ist dir anscheinend jegliches Mittel recht.

Das bestätigt mich wieder mal in meiner Meinung von dir, nämlich dass für dich Katzen hauptsächlich dazu da sind, dem Menschen zu gefallen und ihre tatsächlichen Bedürfnisse dir ziemlich egal sind.
 
C@ble1

C@ble1

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  • #17
Hallo zusammen.
Ich seh das auch so,diese Frau ist nicht belehrbar.
Sie denkt das die Katzen ihr und ihrem Grundstück etwas böses will.
Das die Katzen das bestimmt nicht böswillig und absichtlich machen,das ist ihr egal.
Aber wenn sie mit ihrem Mann auf einem Spaziergang im Wald ist und kein stilles Örtchen findet,dann wird auch die Hose geliftet,und rein in die Natur.
Wie mein Vorsprecher schon gesagt hat,nur in der Gemeinschaft bist du stark.Alleine bist du ihr hilflos ausgeliefert.
Aber mit mehreren zwingt ihr sie in die Knie.Aber natürlich im ruhigen Ton.
Wenn es aber mit Gewalt an die Katzen geht,na denn wär bei mir das Kriegsbeil ausgegraben.
Versucht euch zu einigen.
Wo ein wille ist ,ist auch ein Weg!
Greetz C@ble1
 
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cassandra13

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  • #18
Oh Mensch

das ist schwierig. Ich hoffe dass ihr eine Lösung findet. Bin ich froh dass ich keine solchen schwierigen - vornehm ausgedrückt :) - Nachbarn habe.#

Viel Glück

Aber ob es eine gute Idee ist den Leuten zu erzählen SIE sollen ihren Garten katzeneinbruchsicher gestalten ... da würde ich persönlich doch ausfallend werden ...

ne, ne, keine Sorge ... mach ich nicht, ich hab ja Felix, ich mein ja nur wenn ich die Nachbarn wäre ...

Gibt es keine andere Möglichkeit? Wobei, ich weiss ja dass es vernünftiger ist ruhig mit den Leuten zu reden. Aber ob ich das könnte? Nein, ich hoffe nicht in diese Lage zu kommen - ich tät wohl explodieren vor Zorn!:reallysad: und das wäre für die Mietzen - meine Mietzen - gar nicht gut.
 
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Rockinrose

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  • #19
Eine wirklich blöde Sache, aber ich würde es ignorieren. Wir leben auch in einem ländlichen Gebiet mit vielen Freigängern oder auch Streunern, haben eher das gegenteilige Problem, nämlich, dass die Nachbarn der Meinung sind, unsere Katzen ständig füttern zu müssen, aber sollte da mal jemand auf die Idee kommen, sich zu beschweren, würde ich dem echt einen erzählen. Dann sollen die doch irgendwo in die Großstadt ziehen, um sicher zugehen, dass sich bloß kein Tier in ihren Garten verirrt. Wenn eine Katze will, lässt sie sich eh nicht durch Zäune oder Ähnliches abhalten. So ist das nummal. Und so war das schon immer. Wenn die wüsste, was nachts noch so alles durch ihren Garten schleicht :D. Dann soll sie doch ein Netz über ihren Nutzgarten spannen oder so. Würde ich in ländlichen Gegenden eh machen, da kommen doch alle möglichen Viecher vorbei, um zu stöbern. Aber die Katzen sind Schuld, klar.

Wie gesagt, einfach ignorieren... die gute Frau kann da eh nichts unternehmen oder dir irgendwas verbieten.
 
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Clouseau

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  • #20
Hallo an Alle,

oh jetzt war ich eine Zeit lang nicht mehr hier und habe eure Beiträge nicht mit bekommen.

Vielen Dank noch einmal für die aufmunternden Worte.

Was die Idee mit dem Zusammenlegen aller Katzenbesitzer für einen katzensicheren Garten der Nachbarn angeht:

Wir haben uns jetzt einmal die Mühe gemacht und unsere Vormieter ausfindig gemacht und deren Vormieter und andere Katzenbesitzer hier usw.
Fakt ist:
Jeder Vormieter in unserer Wohnung hatte mindestens 2 Katzen und die waren Freigänger.
Jeder Vormieter hatte den selben Ärger mit der Dame mit den selben Argumenten. War total fasziniert als ich genau die selben Anschuldigungen gehört habe. Nach dieser Rechnung und über die letzten 10 Jahre dürfte es keine Frösche / Molche oder jegliches Getier in ihrem Garten geben, geschweige denn, dass die Herrschaften seit 10 Jahren kein Obst (sie findet es eklig wenn Katzen in den Bäumen rumkrabbeln ... hm ... was ist mit Vögeln, Würmern, Insekten etc.) und Gemüse aus ihrem Garten essen dürfen.
Egal.
Vor kurzem erwischte ich ihren Vater, wie er unsere Hecke beiseite schob und versucht hatte in unsere Wohnung zu starren.
Auch die Nachbarn aus der Straße meinten, dass die Herrschaften es sich mit fast jedem Nachbar in der Straße verscherzt hätten, weil sie sich ständig in die Privatsphäre anderer Menschen einmischen.

Mittlerweile denke ich, dass dieses Geplänkel um unsere Katze nur ein Vorwand ist. Wir als neue Nachbarn wären sowieso noch "dran" gewesen. Sollte aber unserem Kater irgendetwas zustoßen, werde ich zur mittelschweren Furie. Da verstehe ich dann keinen Spaß mehr.

Im übrigen WILL unsere Nachbarin ja den Garten nicht katzensicher machen. Schließlich verursachen WIR das Problem. Wenn SIE den Garten katzensicher macht, würde SIE ja ein Problem haben.*entwaffnende Logik*
Ihr Grundstück ist halt wirklich zu allen Seiten hin offen und als ich sie auf die Wildtiere ansprach, ist sie gar nicht drauf eingegangen.

Soviel zum neuesten stand. Wir harren aus und hoffen, dass es bei den verbalen Attacken bleibt. Allerdings sollte ich ihren Vater noch einmal beim Spannen erwischen (bei den Vormietern stand er sogar auf dem Grundstück im Garten!) wird es übel für ihn ausgehen.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche.
Liebe Grüße,
Clouseau
 

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