Ärger mit den Nachbarn...als Eigentümerin in einer Eigentumsanlage. Hilfe erbeten!

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Tia_*

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Hallo!

Nachdem Willy und Bonny nun ein Jahr rausgehen, hat sich offenbar doch ein Nachbar zu beschweren bemüßigt gefühlt (bei mir natürlich nicht, nunja:rolleyes: )

Ausgangslage:
Großes Grundstück, ein Spielplatzbereich mit Sandkasten (seit längerem mit Plane zur Verhinderung von Verunreinigung versehen), Ziergarten.
Vorwurf meiner Hausverwaltung: Katzen verunreinigen Sandkasten. Ich werde ohne nähere Nachfrage zum Sachverhalt aufgefordert, die Verunreinigungen zu unterlassen. Kann nicht sein, die Plane ist drüber.
Rücksprache mit unserem "Blockwart" ergab: Beschwert beim Hausmeister hat sich jemand, weil er wegen der Geruchsbelästigungen seinen Balkon nicht mehr nutzen könne. Vor dem befinden sich jedoch Lüftungsgitter- ein "Unter den Balkon-Kacken" ist also nicht möglich. Möglich ist allerdings (und gesehen hab ichs auch schon), dass ein Beetbereich als Klo genutzt wird *hüstel* Von dem Bereich sinds allerdings mind. 4 Meter Luftlinie zu den Fenstern des Hochparterres und des besagten Balkons.

Textentwurf an Hausverwaltung:
Sehr geehrte Frau xxx,

zunächst befremdet mich, dass Sie offenbar die Wertungen Dritter ohne nähere Nachfrage zu Tatsachen erklären.

Ich verwahre mich ausdrücklich gegen die Unterstellung, ich führte meine Katzen zur Erledigung ihrer Geschäfte in den Garten. Genauso entschieden weise ich von mir, meine Katzen seien für die Verunreinigung des Sandkasten oder des Spielplatzes verantwortlich.
Vielmehr verhält es sich indes so, dass die Parteien, auf deren Betreiben die Plane zur Abdeckung des Sandkastens angeschafft wurde, regelmäßig gerade nicht Sorge dafür tragen, dass diese auch tatsächlich über den Sandkasten gezogen wird. Herr xxx und ich- beides kinderlose Parteien- stellen die Abdeckung immer wieder her. Auch in meinem Interesse liegt es, den Kindern der Anlage ein Spielen ohne Beeinträchtigungen durch Katzenkot zu ermöglichen. Diese Beeinträchtigungen waren schließlich Anlass der Anschaffung und traten bereits auf, bevor diese freilaufenden Kater zu meinem Haushalt gehörten.

Nach Rücksprache mit Herrn xxx verhält es sich doch offenbar vielmehr so, dass sich die Beschwerde auf Grünflächen im rückwärtigen Bereich des Hauses Nr. 34 bezieht. Herr xxx teilte mir hierzu mit, nach seiner Kenntnis seien die Hausmeister angesprochen worden.

Richtig ist, dass ich in der Regel einmal täglich den Freigang meiner beiden Kater begleite. Ein „Spaziergang“ auf dem Gemeinschaftseigentum des Ziergartens stünde auch unabhängig von den Katzen der bestimmungsgemäßen Nutzung nicht entgegen und mir damit genauso frei wie allen anderen Eigentümern bzw. Bewohnern.
Leider hat der Beschwerdeführer gleichwohl auch nicht den Mut gefunden, mich direkt auf die von ihm empfundenen Beeinträchtigungen aufmerksam zu machen- wenn er mich doch dort schon „ständig“ sieht.

Nicht ausschließen will ich selbstverständlich, dass meine Kater neben den anderen hier bekannten Katzen auch ihr Geschäft in den Beeten verrichten, auch wenn sie die Katzentoiletten in der Wohnung nutzen. Katzentypisches Verhalten ist unbestritten das Verscharren ihrer Exkremente, sie wählen daher von Natur aus Gelegenheiten, wo dies möglich ist- mithin also lose Erde statt eines zum Teil moosigen Rasens.

Ich bezweifle bereits, dass von meinen Katzen- über die Frequenz weiterer Katzen kann ich nicht urteilen- eine über das hinzunehmende Maß hinausgehende Belästigung ausgeht. Insbesondere halte ich eine entsprechend empfundene Geruchsbelästigung für nicht justiziabel.

Zur Sicherung des nachbarschaftlichen Friedens schlage ich vor, dass zunächst auf die Stelle unter den rückwärtigen Fenstern des Hochparterres der Nummer 34 ein einfaches Gitter aus Maschendraht ausgelegt wird. Anders als Bepflanzung fällt hier kein Pflegeaufwand an, ein solches Gitter erweist sich regelmäßig als geeignet, Katzen- egal ob von Dritten oder meinen- das arttypische Scharren zu verleiden. Es kann auch lose mit Erde bedeckt oder bepflanzt werden.
Alternativ ließe sich in diesem Bereich auch grober Rindenmulch aufbringen. Gerne bin ich bereit, mich anstehenden Kosten angemessen zu beteiligen.

Ihrer Antwort sehe ich entgegen.

Freundliche Grüße


Ideen? Meinungen dazu? Die Rechtslage scheint eher bunt...und das viel gestrittene Betreten ist ja nicht das Problem, sondern "nur" der Kot.

Ach maaaan, als hätte ich sonst nix zu tun...

Mögt Ihr mich beruhigen? (oder desillusionieren?)

Viele Grüße,
Tia
 
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AnnaAn

AnnaAn

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warum soviel Text? Schreibe alles kürzer und knapper und erkläre nicht gross. Wenn ein Vorwurf gemacht wird, dann soll man ihn auch beweisen und nicht aus der Luft heraus etwas vorwerfen. Weise in einem Satz auf die Nutzungsordnung hin, wonach Du die Katzen haben darfst, und fertig.
 
Tia_*

Tia_*

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Nach der ersten Aufregung und einer Mütze Schlaf habe ich beschlossen, mich doof zu stellen.
Den Verweis auf die Hausordnung spare ich mir zunächst, ich will das gar nicht in Richtung "Rechtsstreit" treiben.
Mir wird was vorgeworfen ohne Beweise? Gut, weise ich es eben zurück...

Entwurf II:

Sehr geehrte Frau xxx,

zunächst bin ich irritiert, dass Sie offenbar die Wertungen Dritter ohne nähere Nachfrage zu Tatsachen erklären.

Richtig ist, dass ich den Freigang meiner Kater einmal täglich begleite und hierbei auch immer wieder die angeschaffte Plane über den Sandkasten ziehe, sofern Herr xxx dies nicht bereits getan hat. Die für den Spielplatz verantwortlichen Eltern kommen dieser Verpflichtung nämlich leider regelmäßig nicht nach.
Ich verwahre mich insofern ausdrücklich gegen die Unterstellung, ich führte meine Katzen zur Erledigung ihrer Geschäfte in den Garten. Genauso entschieden weise ich von mir, meine Katzen seien für die Verunreinigung des Sandkasten oder des Spielplatzes (mit-)verantwortlich.
Auch in meinem Interesse liegt es, den Kindern der Anlage ein Spielen ohne Beeinträchtigungen durch Katzenkot zu ermöglichen. Diese Beeinträchtigungen waren schließlich Anlass der Anschaffung und traten bereits auf, bevor diese freilaufenden Kater zu meinem Haushalt gehörten.

Neben meinen beiden Katzen halten sich auch weitere Katzen auf dem Grundstück auf, die zum Teil wohl aus der Nachbarschaft stammen und damit der Einflusssphäre der WEG ohnehin entzogen sind.
Verunreinigungen von Katzen habe ich im Übrigen weder im Sandkasten noch im Bereich des Spielplatzes finden können.


Freundliche Grüße


Ich bin gespannt, wie es weitergeht:rolleyes::cool:
 
AnnaAn

AnnaAn

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und ginge es noch kürzer und markanter?

z.b.

Sehr geehrte XXXX


Sie als Hausverwaltung werfen mir vor, meine Katzen verunreinigen den Sandkasten. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es

A) viele Tiere gibt, auch Wildtiere, die durch den Garten gehen

B) ich meinen Katzen begleiteten Freigang gebe und sie bei ihren "Geschäften" beobachte und die Hinterlassenschaften genauso gewissenhaft wie ein Hundebesitzer entferne

C) es eine Abdeckplane für die Sandkiste gibt. Es obliegt damit der Verantwortung aller Nutzer der Sandkiste, bzw. deren Eltern, die Sandkiste gewissenhaft vor eventueller Verunreinigugn durch Tierexkremente, herabfallendes Laub etc. zu schützen.

Ich sehe die an mich gewandte Beschwerde als haltlos und grundlos an und weise die Anschludigungen jeglicher Art gegen mich zurück.

Bitte gehen Sie den Beschwerden des Mieters mit dem Geruchsproblem auf seinem Balkon genauer nach - vielleicht gibt es einen Gulli in unmittelbarer Nähe, der unangenehme Gerüche ausdünstet?

Mir ist an einer guten Nachbarschaft mit meinen Nachbarn und einem guten Verhältnis zu Ihnen gelegen. Sie haben in mir eine aufmerksame und freundlcihe Mieterin, die gerne in einem persönlichen Gespräch alle Unklarheiten bezüglich der Katzenhaltung beseitigen möchte.

Mit freundlichen Grüßen
XXXXX
 
Lutwi

Lutwi

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Mir kommt das Ganze irgendwie bekannt vor....:rolleyes:

Wir haben auch bis Juni in einer WEG gelebt, und obwohl es nur 3 (!) Parteien sind/waren, wir dabei an sich in Form eines großen Hauses (die beiden anderen Parteien haben "nur" nachträglich angebaute Wohnungen) den größten Anteil hatten, gab es von Anfang bis Ende nur Stress mit den Nachbarn. Gut, denen hat sowieso überhaupt nichts an dem gepasst was wir gemacht oder nicht gemacht haben (die haben sich sogar über Blumentöpfe vor unserer Tür beschwert). Jedenfalls haben die sich natürlich auch über die Katzen beschwert. Einmal hieß es, dadurch würden Mäuse und Ungeziefer "angezogen", dann wollte man, daß wir Luna "verbieten", an der Nachbarswohnung vorbeizulaufen, denn da würde sich ja deren Hund so aufregen, und, und und... Irgendwann im letzten Sommer/Herbst war es dann soweit und der eine Nachbar meinte zu mir, daß unsere Luna in die Hofeinfahrt knödeln würde. Das was er mir dann aber gezeigt hat, sah 1.) eindeutig nicht nach Luna aus, 2.) gräbt sie sich eigentlich immer armageddonmäßig durch und 3.) gibt es da einen Igel. Ich habe ihn dann gefragt, ob er denn gesehen habe, wie Luna oder sonst ein Tier dort einen Haufen hingemacht hat, was er natürlich nicht gesehen hat. Danach war zumindest in der Hinsicht Ruhe....

Vielleicht wäre auch in Deinem Fall dieser Weg denkbar, d.h. direkt diesen betreffenden Nachbarn ansprechen ob und wann er es denn gesehen hat, daß Deine Katzen vor seinem Balkon hinmachen. (Sollte er das dann so behaupten würde ich einfach in die Offensive gehen und einen "Videobeweis" in Form einer Ü-Kamera einfordern- danach ist dann wahrscheinlich das Thema endgültig vom Tisch !)

Leider ist es erfahrungsgemäß so, daß man als Mitglied in einer WEG immer irgendwo jemanden hat, der quer schießt. Für uns war das der Grund, unser Haus wieder zu verkaufen und ein anderes zu kaufen. Es ist zwar fast nur halb so groß wie das alte, aber es gehört eben uns allein und wir können alleine entscheiden, können unseren Garten so gestalten wie wir möchten und genießen diese neu gewonnene Freiheit ungemein:)
 
Tia_*

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So, ich habe mir das nun mit unserem "Blockwart" beguckt. Fakt ist, dass es ein Beet-Areal gibt, dass offenbar als Katzenklo genutzt wird. Heute noch habe man dem "Blockwart" berichtet, dass "der Schwarze", also Bonny, gestern zweimal dorthin gemacht habe. Ausschließen will ich das nicht. Allerdings ginge nach Aussage des Beschwerdeführers auch "der Rote", also Willy, dorthin. Das kann ich ausschließen, Willy ist ein Heim- und Versteckscheißer, der definitiv nicht dorthin macht.

Das Areal ist vier Meter Luftlinie von den Fenstern des Hochparterres und dem Balkon entfernt. Angeblich stinkts sooo schlimm, wenn die Sonne darauf steht. Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass es auf die Entfernung nachhaltig stinkt. Man kann sich natürlich auch auf so einen Geruch fokussieren. Aber nun gut, die Beschwerdeführer stehen auf dem Standpunkt, dagegen kann ich nichts machen.
Wie Du schon sagst, Lutwi, wenn man was finden will, um sich zu echauffieren, findet man auch etwas.

Ich bin wirklich daran interessiert, die Kater nicht zum Hassobjekt der Anlage zu machen. Ich kann auch verstehen, wenn Nichtkatzenhalter da sensibler sind.

Anna, Deinen Ausführungen folgend, habe ich mir überlegt, dass ich nun wirklich alle zwei Tage mit Schäufelchen und Eimerchen eben durch dieses Beet-Areal turne und die Häufchen- ob die meiner oder Dritter- entferne.

Herr "Blockwart" riet mir, das Schreiben (das sich ja auf falsche Fakten, nämlich den Sandkasten, bezieht) unbeantwortet zu lassen.. Er ließ auch durchblicken, dass er genau weiß, dass meine Chancen rein juristisch betrachtet ziemlich gut sein dürften (Beweiskette, Erheblichkeit der Beeinträchtigung etc).

Schäufelchen und Eimerchen- gute Idee?
 
AnnaAn

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du musst dann mal ein bisschen "Show" machen oder?

Aber am besten wäre es, wenn Du den Nachbarn direkt ansprechen könntest... Ich habe auch so Nachbarn, die leider direkt an meinen Balkon grenzen mit ihrem Garten und somit Durchlaufschneise für meine beiden sind. Die kann ich beruhigen, indem ich alle ihre Bedenken ernst nehme. Ich habe mich mit denen darüber unterhalten, dass Katzen sich gerne in dem Unterstand verstecken, in dem die Wäsche zum Trocknen hängt etc. ... ach, ich habe mir einfach ihre Bedenken und Sorgen bzgl dieser Tiere angehört und ein wenig zum Katzenverhalten erzählt.

Vielleicht kannst Du ja auch anregen, dass das Blumenbeet mit Steinen bestreut wird (schöne Kieselsteine?), damit die Katzen dort nicht das Klo benutzen ? Sowas kann ja helfen ... oder? Versuche einfach herauszufinden, was man verhindern oder wo man vorbeugen kann ....
 
Tia_*

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Anna, glaube mir, ich werde das immer schön bei Tageslicht machen:D

Tja, leider weiß ich nicht sicher, wers war. Es gibt einen Nachbar mit Balkon, der hat mich auch noch nie zurückgegrüßt, sehr brummeliger Mensch:rolleyes:
Sonst gäbs noch die Nachbarn im Hochparterre, die Fenster da hinaus haben. Da das das Nebenhaus ist, kenne ich die aber kaum.

Ob klingeln und nachfragen nun zur Lösung geeignet ist? Weiß nicht. Ich würd sie auch gern wie Du ansprechen, das finde ich immer besser. Aber MICH anzusprechen waren sie ja wohl bereits zu feige. Haben Deine Nachbarn denn nun Frieden mit den Katzen schließen können?

Ich fürchte nur, dass Bonny sich ein neues Areal sucht, wenn das bisherige madig gemacht wird. Klar würde ich die Kosten für groben Mulch/Kieselsteine/Bepflanzung auch tragen, aber möglicherweise verschiebts das Problem nur?

Ich bewaffne mich dann mal schön mit alten Turnschuhen, Eimer und Schaufel und bin dann mal im Beet, natürlich vor der Mittagsruhe (sic!)
 
AnnaAn

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vielleciht kannst Du eine Katzensandkiste in eine ganz hintere versteckte Ecke installieren?

Und ja - Du solltest offensiv auf die Leute zugehen. Überwälze Sie mit deinem Charm und Deiner Aufmerksamkeit und klingel mal ... Dir fällt kein Zacken aus der Krone und die Nachbarn fühlen sich ernst genommen. Dann habt Ihr ein Theman zum besprechen und Du weisst ja schon jetzt, dass die Nachbarn sich belästigt fühlen und stänkern wollen - also immer schön sagen "ja, das verstehe ich, oh ja natürlich, aber sicher doch, da haben Sie ganz recht" ..... dann versuche zu erzählen, wer die Katzen sind, wo Du sie her hast, stell sie vor, dass sie zu Personen werden! Und dann breite Lösungsvorschläge für aus, so dass ein Zusammenleben in nachbarschaftlicher Gemeinschaft für alle möglich ist.

Ich habe mal ner Nachbarin, die sich über Besuch meiner Katzen auf ihrer Fensterbank beschwert hat (die hat mich auf offener Strasse voll angemeckert!) - der habe ich mal einen Wasserspray geschenkt. Einfach an der Tür geklingelt und ihr in die Hand gedrückt und gesagt, dass das das beste Mittel wäre, die Katzen zu vertreiben. Danach war sie ganz milde mir gegenüber...... jedoch hat ihr Schwiegersohn immer noch davon gesprochen, meine Katzen abzuknallen ..... :massaker:
 
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  • #10
Hmm, also wenns Muffelkopp war, wird das ein dickes Brett zu bohren. Ob ich soviel Charme besitze? Ich werde jetzt regelmäßig säubern und dann mal sehen, wie sich das entwickelt.
Bald ist auch Eigentümerversammlung, mal sehen, was da wieder abgeht...
Hach, herrlich deutsch das alles:stumm:
 
Tia_*

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  • #11
Lösungsansatz und die Reaktionen...

...wusst ichs doch...Herr "Blockwart" meint, ich muss dafür sorgen, dass "das aufhört".
Mein Hinweis, dass bei täglicher Säuberung doch wohl das Problem der Geruchsemissionen gelöst sein dürfte, wurde mit "na, wenn Sie mal alles finden" quittiert. Der Beschwerdeführer (und er vermutlich auch) stehen auf dem Standpunkt- die Katzen waren drinnen, also sind sie auch wieder drin zu halten. Punktum. Mit Freilaufbedürfnis und dem Ansatz, dass sie wirklich nicht Wege, Spielplatz etc verunreinigen, nicht die Baumrinden aufkratzen etc. brauche ich gar nicht zu kommen.

Ich wohne in einer Anlage voller guter, braver Bürger- hier wird noch zweimal wöchentlich die Treppe gemacht und einmal wöchentlich das Treppenhausfenster geputzt.

Immer mehr drängt sich mir der Eindruck auf, es geht eigentlich ums vielgerühmte Prinzip;)

Schlimmstenfalls beschließen sie eine Änderung der Hausordnung und verbieten Freilauf *jammer*

Es wird offenbar viel über mich und meine Katzenhaltung gesprochen, aber eben nicht mit mir. Es fällt mir schwer, da die richtigen "Ansprechpartner" ausfindig zu machen. Selbst einer unserer Hausmeister meinte, sein Kater wäre zum K**ken immer reingekommen- und gerade den habe ich jahrelang auf den Rasen knödeln sehen:rolleyes:

Ich merke gerade, dass ich doch harmoniebedürftiger bin als bisher gedacht. Werde ich wohl die tägliche Reinigung fortsetzen und hoffen, dass keiner den Elan entwickelt, das weiterzuverfolgen bzw. auf die schlaue Idee kommt, statt eines Rechtsstreits einfach die Hausordnung zu ändern.
 
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Jorun

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Irgendwo im Nirgendwo
  • #12
Tia so schnell geht das nicht mit der Hausordnung!
Ich meine mich zu erinnern, dass solche weitreichenden Dinge erstens immer einstimmig beschlossen werden müssen und Du 2. ein definitives Wiederspruchsrecht hast. Das muss binnen 4 Wochen aber eingehen.

Es wird sich schwerlich ein Richter finden, der so einen Blödsinn unterstützt - zumal es da wo Du bist nach Deinen eigenen Aussagen diverseste Freigängerkatzen gibt und - 2 Katzen geduldet werden _müssen_!
Also ruhig Blut und nicht immer alles gefallen lassen - sich aber dann wirklich richtig und auf korrektem Weg zur Wehr setzen.
 
Tia_*

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  • #13
2. Eskalationsstufe...

...natürlich geht die Story weiter. Seit *überleg* zweieinhalb Wochen reinige ich nun täglich das Beet.

Letzte Woche traf ich Bewohner aus dem "Beschwerer-Haus". Da Willy und Bonny mich zur Mülltonne begleiteten, kamen wir kurz zu den Katern ins Gespräch. Der Ehemann (bisher kannte ich nur Frau und Kind) meinte sinngemäß, Willy und er würden sich ganz gut kennen. Wenn Willy sich mit einem anderen Kater spätabends anmaule, greife er gelegentlich zur Wasserpistole, um die Streithähne zu unterbrechen. Er äußerte Erleichterung, dass ich das für (ihn als Nachbarn) legitim halte.

Nicht falsch verstehen- ich bin kein Freund von der Wasserpistole als Erziehungsmaßnahme (durch den Halter). Da Willy aber noch nie "nassgespritzt" nach Hause kam, scheint er auch nicht die Katzen abschießen, sondern lediglich für Ruhe sorgen zu wollen. Besser so, als dass er mit Steinchen wirft.

Ich achte nun peinlich darauf, sie um kurz vor 22.00 Uhr, der Nachtruhe, einzusammeln. Das klappt auch in 99% der Fälle, sonst ist es maaaaal 22.15 Uhr.

Heute treffe ich "Blockwart". Er berichtet mir, es habe gestern wieder Beschwerden bei den Hausmeistern gegeben, wegen der Katzenpisse. Klar, jetzt können sie sich über Katzenkacke ja auch nicht mehr beschweren, da ich sie täglich entsorge.:rolleyes:
Was kommt als Nächstes? Dass Bonny obszöne Gesten in Richtung des besagten Hauses macht? Die haben doch nicht alle Kerzen aufm Leuchter. "Das" müsse aufhören. Er habe auch die Plane wieder übern Sandkasten gezogen, Bonny sei da gestern drin gewesen. Ich habe nur drauf hingewiesen, dass das ja ohnehin und unabhängig von meinen Katern Pflicht der Eltern wäre (der diese aber seltenst nachkommen). "Blockwart" meinte sodann, nur weil die Plane da nicht drüber wäre, sei es dem Kater aber noch nicht erlaubt. Stimmt, habe ich geantwortet. Deswegen zöge ich sie ja auch regelmäßig wieder vollständig drüber.
Ich hab ihn mehr oder weniger stehen lassen. Langsam wird mir diese Vorstellung hier zu blöd.:grummel:

Hab heut mit nem befreundeten Anwalt telefoniert, der empfahl, genauso weiterzumachen. Täglich reinigen und ansonsten nicht reagieren. Wenn ein weiterer Schrieb der Hausverwaltung kommt, rufe ich ihn wieder an:D

Wenns nicht so traurig wär, könnte man fast lachen. Es geht also doch ums Prinzip (wusst ichs doch).

Feige Bande allesamt!
 
CutePoison

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  • #14
Puh...
Bei einer Bekannten von mir fing es ähnlich an.
Bei ihr in der Straße ist auch so ein Sheriff, der nun
an seinem Grundstück überall komische Stacheln angebracht hat.
Nun hatte einer ihrer Kater ne komische Verletzung und
vor Jahren wurde einer ihrer Kater angeschossen.
Sie vermutet nun, dass es dieser Sheriff war, da ein Nachbar wohl beobachtet hatte, dass er auf Meisen schießt.
Sie zieht da nun weg, da sie Angst um ihre Katzen und den
jahrelangen Kleinkrieg satt hat.
Besagter Sheriff schwärzt auch Falschparker an..
Was ich dir damit sagen will:
Es muss nicht sein, dass es bei dir so dicke kommt,
Aber ehrlich?
Für mich ist das Schikane und denen geht es wohl einfach
nur um Stunk.
Wenn es dir möglich ist, halte schon mal Ausschau nach was neuem...fange früh damit an und guck dir vorher die
Nachbarschaft an.
Solche Leute hören nie auf und es zermürbt einen.
Und wer weiß, wenn es zum Rechtsstreit kommt...
Dann nehmen sie es hinterher in die eigene Hand und
tun deinen Miezen noch was an.
Ich bewundere deine Geduld, aber ich würde das nicht aushalten, dieser ewige Stress und Druck immer alles
zu säubern etc., denn sie finden doch immer was neues.
Und selbst wenn du den Urin wegmachen würdest..
Dann finden sie was anderes.
Dann miauen deine Katzen eben zu viel.
Solche Menschen sind krank und haben keine Probleme als
anderen Menschen das Leben zur Hölle zu machen.
Tu dir das nicht auf Dauer an.
Ich sehe an meiner Bekannten, dass man mit solch kranken
Menschen nie auf nen gemeinsamen Nenner kommen wird.
 
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Tia_*

Tia_*

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  • #15
Naja, aus einer ETW zieht man ja ganz so schnell nicht aus. Und eine echte Alternative wäre dann ja nur ein Haus mit einzäunbarem Garten oder eine ETW mit eigenem Garten. Just for fun habe ich tatsächlich mal geschaut-es gibt nix, was diese Voraussetzungen erfüllt in meiner Stadt und Umgebung UND bezahlbar ist :( Weder zum Kauf noch zur Miete....
Außerdem stehe ich auf dem Standpunkt, dass das mein Zuhause ist und ich mich nicht einfach vertreiben lasse. Ich gucke regelmäßig in die Immobilien-Anzeigen. Wenn ich was Interessantes sehe, werd ichs mir ansehen. Meine Nachbarn regen sich gern auf, sind aber schon zu feig, ihre Meinung zu vertreten. Klassisch die hinter Deinem Rücken tuschelnden Mitläufer eben. Ein bisschen hoffe ich, dass sie irgendwann die Lust verlieren. So war es nämlich auch beim Thema Spielplatznutzung...die Kater sind nun die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird.

Klar fühle ich mich doof und unwohl. Aber so ist das wohl manchmal im Leben.
 
Sulaika2005

Sulaika2005

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  • #16
Hallo Tia,

hast du denn keine Angst, dass sie deine Kater vielleicht vergiften könnten?
Nimmst du das in kauf, dass sowas vielleicht passiert?

Musst du denn in "deiner Stadt/Umgebung" bleiben? Bestimmt gibt es irgend woanders auf der Welt ein Plätzchen, wo du mit deinen Katern ungestört leben kannst und sie nicht auf ihren Freigang verzichten müssen.
Es ist möglich, sein Leben nochmal umzukrempeln, es neu zu gestalten!
Für meine Katzen würde ich sowas tun, auch wenn ich mir dann eine andere Arbeit suchen müsste!!! Du möchtest doch sicher auch, dass sie glücklich sind und nicht zu Schaden kommen!
Höre bitte auf den guten Rat von CutePoison, bevor noch irgendwas schlimmes passiert!

Ansonsten sehe ich nur noch die Möglichkeit, sie in gute Hände abzugeben wo sie ungestört Freigänger sein dürfen!
Das tut weh, ja aber es ist, wenn du keine andere Lösung für dich zulässt, bestimmt das Beste für deine Kater!

In diesem Sinne, alles gute dir und deinen Katern!
 
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Catbert

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  • #17
Wenn immer der Klügere nachgibt werden die Dummen die Welt regieren! Naja, eigentlich tun sie das eh schon :mad: Aber egal - es macht keinen Sinn, immer zurück zu weichen. Das ermuntert die Leute nur, immer weiter vor zu gehen. Genau das siehst Du ja auch jetzt. Vorher waren es die festen Hinterlassenschaften, jetzt die flüssigen. Wenn Du Deinen Katzen eine Windel umbindest, dann wird es das Kratzen an den Bäumen sein. Oder das Maunzen während der Ruhezeiten. Oder sie sind in eine verlorene Kralle getreten. Oder ein Büschel Katzenhaare hat eine Sonderreinigung des Flurs nötig gemacht. Das wird kein Ende nehmen! Weil der Grund ist, dass es ihnen einfach nicht passt, wenn Katzen auf dem Gemeineigentum rumlaufen. Im Zweifel finden sie auch spielende Kinder total ätzend, wissen aber genau, dass sie bei Gemecker da in Ungnade fallen.

Normalerweise ist dieses Verhalten immer auf einige sehr wenige Personen zurück zu führen. Und da geht es auch nicht "ums Prinzip", sondern meistens darum, eigene Meinungen und Ansichten durchzusetzen, so absurd die auch sein mögen. Jegliches Nachgeben bestärkt sie in ihrem "Recht". Die meisten Nachbarn sind so lange indifferent, wie es sie selbst nicht betrifft. Manche davon sind wahrscheinlich anderer Meinung, wollen aber "um des lieben Friedens willen" oder "wegen der guten Nachbarschaft" nichts unternehmen.

Mein Rat: Such Verbündete! Rede mit den anderen Eigentümern, mach sie mit Deinen Katzen bekannt, so dass sie ihre Namen kennen und sie auch identifizieren können. Bitte sie, bei Problemen - oder auch, wenn sie von anderen hören - mit Dir zu reden. Erzähl lustige Begebenheiten mit Deinen Katzen, erklär kätzisches Verhalten. Falls es kleine Kinder gibt - versuch, dass Deine Katzen sich mal von denen streicheln lassen oder lass sie mal ein paar Leckerlis verfüttern. Die Katzen müssen für die Nachbarn zu "Bekannten" und "Mitbewohnern" werden. Dann werden sie auch mal den Mund aufmachen, wenn wieder jemand rumstänkert.
 
Tia_*

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  • #18
Ohne auf Details eingehen zu wollen- ich bin durch meinen festen Job ortsgebunden. Den Job benötige ich schließlich auch, um die Kater zu unterhalten, gell?
Natürlich habe ich darüber nachgedacht, ob ihnen hier jemand Böses wollte. Das Risiko halte ich aber für nicht größer als generell bei Freigängern. Ganz sicher kann ich natürlich nie sein. Gerade deswegen bewege ich mich ja auch auf dem Grundstück und achte darauf, dass nix rumliegt.
Bisher befinden wir uns ja im Stadium des Stänkerns. Erst wenn hier ein Freigang faktisch oder rechtlich unmöglich oder zu unsicher ist, bin ich bereit zu flüchten. Auch dann erst bin ich bereit, eine Vermittlung in Angriff zu nehmen. Sie zu vermitteln, weil-salopp gesagt- zwei oder drei Nachbarn einen Furz quer sitzen haben, halte ich für etwas drüber. Zumal beide leider keine Kandidaten sind, die mir aus den Händen gerissen würden.

Ein paar Verbündete habe ich bereits, darunter ein Paar, die viel auf dem Balkon sitzen und auf die zwei mit acht geben. Daran arbeite ich noch, das auch auszubauen.
 
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  • #19
Oh entschuldige....ich dachte du wohnst zur Miete!
Sorry!
Das ist wirklich sehr schwierig.
Vielleicht ist dann später wirklich ein eigenes Haus (am besten kein Reihenhaus), in ner günstigeren Lage besser.
Ja leicht gesagt vor allem, wenn man ortsgebunden ist.
Mensch das ist doch kacke:(.
Ich hab ne Bekannte, sie hat 2 kleine Hunde in ner ETW und auch nur Ärger.
Im Grunde ist daher ne ETW auch nicht besser als ne Mietwohnung, da man im schlimmsten Fall doofe Nachbarn hat.
In was für nem Land leben wir eigentlich, wo es immer schwieriger mit Tierhaltung wird, wo über alles nur
gemeckert wird..
Zum Kotzen!!!!
 
Sulaika2005

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  • #20
Ohne auf Details eingehen zu wollen- ich bin durch meinen festen Job ortsgebunden. Den Job benötige ich schließlich auch, um die Kater zu unterhalten, gell?
Natürlich habe ich darüber nachgedacht, ob ihnen hier jemand Böses wollte. Das Risiko halte ich aber für nicht größer als generell bei Freigängern. Ganz sicher kann ich natürlich nie sein. Gerade deswegen bewege ich mich ja auch auf dem Grundstück und achte darauf, dass nix rumliegt.
Bisher befinden wir uns ja im Stadium des Stänkerns. Erst wenn hier ein Freigang faktisch oder rechtlich unmöglich oder zu unsicher ist, bin ich bereit zu flüchten. Auch dann erst bin ich bereit, eine Vermittlung in Angriff zu nehmen. Sie zu vermitteln, weil-salopp gesagt- zwei oder drei Nachbarn einen Furz quer sitzen haben, halte ich für etwas drüber. Zumal beide leider keine Kandidaten sind, die mir aus den Händen gerissen würden.

Ein paar Verbündete habe ich bereits, darunter ein Paar, die viel auf dem Balkon sitzen und auf die zwei mit acht geben. Daran arbeite ich noch, das auch auszubauen.


Sorry, wenn das so ist, bin ich ja beruhigt.....das hörte sich für mich zuerst so an als wolltest du keinesfalls da weg!

Ne ne überstürzen würde ich sowas auch nicht. So war das von mir auch nicht gemeint. Zumal das ja bei Eigentum nicht gerade einfach ist.

Gut das du dir Verbündete suchst! Und vielleicht kann man die Gerüche auch mit entsprechend duftenden Pflanzen abmildern? Mach dich doch mal schlau was man da so an ungiftigem nehmen kann.

Schau doch mal hier:
http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/

LG Sulaika
 
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