ängstliche Katze - wie verhakte ich mich richtig?

Schläfer

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So, nun weiter hier im Tread.
Letzten Samstag ist ja unsere Familie um ein Fellknäul erweitert worden. :verschmitzt:

Sternchen hat, nachdem sie einfach zurück gelassen wurde, knapp 6 Monate draußen verbracht und wurde sporadisch gefüttert.
Sie, weiblich, ca. 8 Jahre alt, kastriert, wohnt nun im Gästezimmer. Tür ist mittlerweile offen, damit sie nicht das Gefühl hat eingesperrt zu sein. Sie kann somit in derzeit 2 Räume nutzen, ca. 12 qm. Zugang zum Wohnzimmer ist mit einem Kindergitter versehen, damit die „andere Katze“ 8 Jahre alt, weiblich, kastriert, zwar gesehen werden kann, aber nicht zu nahe kommt. Feliwaystecker ist in der Nähe eingesteckt.

Die alte Katze Wilma, nimmt den Neuzugang erstaunlich gelassen hin, hatte sie es zuvor nie mit anderen Katzen … eher Typ, „oh Gott, da ist ne Katze, ich muss weg!“ Und nun sitzt sie ganz gespannt vor dem Gitter und versucht einen Blick auf die Neue zu erhaschen.
Bei der Neuen ist nun „ das Problem“, sie ist unheimlich offen für Menschen. Schmust heftig und ausgiebig, auch mit Fremden.
Nur als sie durch das Gitter sah, dass da noch ne Katze im Haus ist, hat sie sich direkt in ihre Kiste verzogen. Haben mich dann später mit ihr auf dem Schoss mit Abstand zum Gitter hin gesetzt, damit sie sehen konnte „Ah, da ist eine Katze, aber die kann hier nicht rein!“
War glaube ich keine gute Idee. Sie hat zwar weitergeschnurrt, aber man konnte deutlich an der Körperhaltung merken, dass sie Angst hat.
Danach hat sie sich in die untere Box des Kratzbaums verzogen. Dort bleibt sie nun immer drinnen, bis jemand unmittelbar von uns davor steht und sie anspricht.
Sobald dann jemand da ist, kommt sie raus, kuschelt und legt sich auch entspannt zum schlafen aus Sofa.

So gut und oft es geht, gehen wir natürlich zu ihr ins Zimmer. Aber man muss ja auch mal arbeiten oder schlafen.
Hatte nun versucht sie mit „spielen“ (Angel, Laserpointer,Bällchen) rauszulocken bzw. ein wenig zu „entstressen“ – habe aber das Gefühl bekommen, sie sieht das nicht als Spiel bzw. kennt so was gar nicht bzw. fühlt sich eher durch das Spielzeug „angegriffen“ wenn ich es bewegte.

Nun ist meine Frage an euch, vorher war sie draußen und ausgepowert, nun zunächst drinnen und gelangweilt/verängstigt. Wie ist der richtige Weg weiter? Mach ich`s so richtig? Reingehen, reden, kuscheln und versuchen zu spielen oder lass ich sie besser in Ruhe und der Rest kommt von alleine?
 
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Wenn sie dir gegenüber nciht scheu ist und gern kuschelt, mach das weiter so.
Was die ZuSaFü mit eurer anderen Katze angeht, musst du Geduld haben.
Aber grundsätzlich solltest du sie zu nichts zwingen - also nciht mit ihr extra ans Gitter setzen.

Vll. versuchst du ganz lngsam jeden Tag mit Leckerlies sie etwas rauszulocken - oder mit Spielzeug, wenn sie gemerkt hat, dass das Spaß macht.
 
Polaroid

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Würde da auch ganz langsam rangehen, so wie ihr es ja im Grunde macht.
Achtet vll. darauf, keine Reizüberflutung zu verursachen (viel versch. Spielzeug, häufige Wechsel etc.). Sucht einen Gegenstand aus, den die Miez vll. ansatzweise interessant findet. Und den dann weiter einsetzen, bis die Angst davor verloren wird. Gerade wenn sie sowas nicht kannte, braucht sie mit Sicherheit ein wenig Zeit, bis sie sich dran gewöhnt.

Leckerchen kann man auch mal geben und sich dann entfernen, damit sie ne Chance hat, die Sachen zu beschnuppern etc. Nicht anstarren dabei, sondern eher von der Seite beobachten.

Auch Vorlesen soll helfen, Ängste zu reduzieren. Das könntet ihr vll. noch zusätzlich ausprobieren. Nur zu nix drängen, dann fahrt ihr mit Sicherheit gut. Für die ZuSaFü könnte man über die Gabe von Zyklene nachdenken, da haben einige Foris schon gute Erfahrungen mit gemacht.

Viel Erfolg und Freude mit eurem Neuzugang :)
 
eireen

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Lieb, dass du dich des Sternchens angenommen hast :pink-heart:
Viel Geduld, wurde ja bereits mehrfach gesagt, und keinerlei Zwang.

Mit Spielzeug nicht auf die Katze zugehen, sondern immer von der Katze weg agieren.
Was die Zusammenführung anbelangt: ich würde irgendwann damit beginnen, dass sie sich beim Fressen beobachten können. D. h. für jedes Tier den Fressnapf des anderen in Sichtnähe, und ganz langsam immer näher zusammenrücken lassen (mit Barriere), bis beide nebeneinander nur durch das Gitter getrennt sind.
So können Sie sich in Ruhe beobachten, beriechen und hoffentlich Freundschaft schließen.

Wir drücken Daumen und alle Pfötchen :verschmitzt:
 
Schläfer

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Danke zwischendrin

kleines Dankeschön zwischendrin an euch für die netten Ratschläge.
Habe gestern mit dem ersten Vorlesen angefangen. Fand sie so toll, dass sie tief und fest eingeschlafen ist :D
 
Polaroid

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Uh, das freut mich sehr! Ist ja ein Zeichen dafür, dass sie nicht gestresst ist und dir schonmal vertraut. Drücke euch die Daumen für einen weiteren positiven Verlauf und bin gespannt auf deine Berichterstattung :p
 
Schläfer

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Hallo zusammen, heute wieder mal zwei Zeilen. Nun sind 10 Tage rum.
Also das mit dem Futtereinstellen hat schonmal gut geklappt. Sie scheint verstanden zu haben, dass es keine "Hungersnöte" mehr gibt und zu gewissen Zeiten neues kommt.

Nun Problem 1) sie schnurrt gerne und viel. Wenn sie mich sieht auch und nochmehr wenn ich Futter bringen. Sie schnurrt beim Fressen und bekommt dadurch heftigen Schluckauf - ist das ne Macke und legt sie das irgendwann ab?

Problem 2) Alles macht Angst! Spielen kennt sie nicht - es gibt nur Spielzeug schnappen, in die Höhle zerren und töten. Danach kommt sie auch ne ganze Weile nicht mehr raus.
Sie hat ihr Spiegelbild im Dachfenster gesehen, nun blickt sie immer panisch hoch, weil sie anscheinend denkt - da ist ne Katze. Ich mache jetzt immer die Rollade runter, damit sie sich nicht mehr spiegelt, bringt aber nur Ansatzweise was - zwischendrin kommt immer wieder der panische Blick nach oben.

Problem 3) Kann eine Katze zu "dumm"für ein Fummelbrett sein. Nachdem sie total auf Trofu steht, ich aber die letzten Tage versucht habe sie davon langsam wegzubekommen, bekommt sie dies nur rationiert. Habe es gestern in ein Fummelbrett getan, weil ich dachte, dann ist sie wenigstens etwas beschäftigt. Trotz des heissgeliebten Futters war es den nächsten Tag noch drinnen. Als ich mich dann hingesetzt und eins rausgefummelt habe, hat sie es gefressen, aber nicht weitergemacht. Faulheit oder versteht sie es einfach nicht?

Problem 4)Hibbelig ohne Ende. Wenn sie sich dann neben einen auf das Sofa legt, muss sie jede Minute die Position wechseln. Spätestens sobald man sie, egal wo am Körper streichelt, steht sie auf und legt sich anders hin. Macke oder unsicheres Verhalten aufgrund der Vorgeschichte?

Problem 5) andere Katze. Nachdem ich nun jeden Abend im Türdurchgang sitze und vorlese, legt sie sich nach Ansprechen von allein neben mich Aber immer mit Blick ob die andere Katze nicht kommt. Sobald sie sie sieht wird kurz gefaucht und direkt ganz langsam der Rückzug in die Höhle angetreten, aus der sie dann auch die nächste Zeit nicht mehr raus kommt. Denke mit der Zusammenführung kann dass noch ein seeeehr langer Weg werden.
Ob sie wohl nicht versteht bzw. merkt/sieht, da ist ein Gitter und da kommt die andere Katze gar nicht hin, sprich hier auf meiner Seite bin ich sicher. Wäre das vom Gedankenprozess zu viel verlangt?

Her mit euren Antworten!!
 
Schatzkiste

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Hallo Schläfer,

herzlichen Glückwunsch, nun hast Du also wieder 2 Damen!

Ich kopiere es mal aus Deinem anderen Strang rüber:

Ja, toll wie es gelaufen ist.

Wie hier bereits geschrieben, bevor ich die Katzen zusammenlassen würde, würde ich bei beiden auch einen aktiven Impfschutz und Test auf FIV und FeLV haben wollen.

Sind beide Damen kastriert?

Magst Du das noch angehen, bzw. neantworten?

Sternchen hat ja richtig Angst und ist verunsichert von Frau Katze und der gesamten Situation, die Vergangenheit wird ihr auch noch zusetzen.

Vielleicht hilft unterstützend eine Bachblütenmischung.

Wenn sie vor Spielzeug direkt ängstlich reagiert, könntest Du es unter einer Decke verbergen, bzw ausreichend Abstand halten, etwas zwischen Euch stellen, damit sie sich dahinter zurückziehen und beobachten kann.

Mag Deine andere Diva spielen?
Dann spiel doch mal in Sichtweite zum Sternchen.
Und bekuschel sie da auch, verteile mal eine Runde Leckerchen an beide.

Und unbedingt an das Tempo der Katzen anpassen.
Nicht zu viel auf einmal.
 
Schläfer

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Hey Schatzkiste,

danke für deinen Beitrag - ja beide Damen sind kastiert.
Tests werden natürlich noch gemacht, wollte sie nur erstmal "ankommen" lassen.
Anfang Dez. sollte es eh zum TA - die Kleine ist nämlich noch nie geimpft worden :eek:
Bachblüten und Feliway sind schon im Einsatz - wobei die Bachblüten Globulis jetzt erst den 3ten Tag. Habe keine Ahnung wie lang sowas braucht, bevor es wirkt.
Das mit dem spielen mit der anderen Katze hatte ich mir auch schon überlegt. Scheitert aber daran, dass Sternchen sobald sie Wilma hört erst gar nicht aus ihrer Höhle raus kommt. Und von da aus kann sie sie nicht sehen - außer ich würde die Höhle versetzten, wa sich aber für nicht so eine gute Idee halte. Ist doch ihr geheiligter Rückzugsort!

Bin immer noch jeden Tag aufs neue erschüttert, wenn ich ihr Verhalten/Angst sehe, wie sehr man so ein kleines Wesen verstören kann - bzw. was für langfristige Folgen das menschliche Fehlverhalten auf die Psyche einer Katze hat!
 
püppi777

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  • #10
Lies dich mal hier rein:

http://www.katzen-forum.net/verhalten-und-erziehung/124120-basiswissen-zylkene.html

Besonders bei ängstlichen, aber auch bei gestressten Katzen ist das ideal. Habe selbst bisher nur positive Erfahrungen mit Zylkene gemacht und auch nur solches von anderen gehört. Ich bin von dem Produkt voll überzeugt. Das ist KEIN Medikament in eigentlichen Sinn. Das ist für Katzen ein wenig so, wie Johanneskrautkapseln für Menschen. Aber es wirkt. ;)
 
Schläfer

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  • #11
Zyklene und Globulis?

Hallo Püppi,

habe ich gelesen - hört sich gut an.
Was ist denn dann mit den Bachblüten Globulis die sie jetzt bekommt - muss ich die vorher absetzten? Und wenn ja wie lang vorher?
 
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püppi777

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  • #12
Puh. Ob sich das irgendwie beeinflusst, kann ich gar nicht sagen. Glaube ich aber nicht.

Wir hatten es lange mit Bachblüten versucht, und auch mit homöopatischen Mitteln. Bei uns hat das leider überhaupt nicht zu Erfolgen geführt.
Zylkene war dann sofort ein klarer Erfolg. Ich hatte es einmal zu früh wieder abgesetzt, da hatten wir einen kleine Rückschlag, aber nachdem ich das noch ein Weilchen weiter gegeben hatte, war die Zusammenführung erfolgreich. Und bei uns war es wirklich schlimm für eine Weile. :rolleyes: Das war quasi der Zylkene-Härtetest. Püppi konnte Lucy gar nicht ausstehen und ich war kurz davor, Lucy wieder hergeben zu müssen. Die beiden Mädels lieben sich noch immer nicht, dass werden sie wohl auch nie. Aber sie akzeptieren sich, geben sich Nasenküsschen und sind wieder richtig tiefenentspannt.
 
Schläfer

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  • #13
danke Internetshopping :)

So, Zylkene soeben gekauft. Dank Internetshopping ist ja manches sooooo einfach :muhaha:
Da stand Lieferzeit 2-3 Tage. Denke wenn ich dann ab heute die Globulis weglasse müsste es ja passen wenn ich dann ab Mittwoch oder Donnerstag mit Zyklene einsteige.

Ggf. weiß ja noch einer von den anderen Foris wies mit Bachblüten UND Zyklene aussieht!

Und wäre toll wenn noch einer was zu meinen 5 kleinen "Porblemchen" schreiben könnte! Dankeschööön!
 
nandoleo

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  • #14
Wende Dich wegen der Bachblüten mal an Ina1964 hier aus dem Forum. Sie kennt sich damit wirklich super aus und kann Dir ganz bestimmt weiter helfen.
 
püppi777

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  • #15
Hallo zusammen, heute wieder mal zwei Zeilen. Nun sind 10 Tage rum.
Also das mit dem Futtereinstellen hat schonmal gut geklappt. Sie scheint verstanden zu haben, dass es keine "Hungersnöte" mehr gibt und zu gewissen Zeiten neues kommt.

Nun Problem 1) sie schnurrt gerne und viel. Wenn sie mich sieht auch und nochmehr wenn ich Futter bringen. Sie schnurrt beim Fressen und bekommt dadurch heftigen Schluckauf - ist das ne Macke und legt sie das irgendwann ab?

Problem 2) Alles macht Angst! Spielen kennt sie nicht - es gibt nur Spielzeug schnappen, in die Höhle zerren und töten. Danach kommt sie auch ne ganze Weile nicht mehr raus.
Sie hat ihr Spiegelbild im Dachfenster gesehen, nun blickt sie immer panisch hoch, weil sie anscheinend denkt - da ist ne Katze. Ich mache jetzt immer die Rollade runter, damit sie sich nicht mehr spiegelt, bringt aber nur Ansatzweise was - zwischendrin kommt immer wieder der panische Blick nach oben.

Problem 3) Kann eine Katze zu "dumm"für ein Fummelbrett sein. Nachdem sie total auf Trofu steht, ich aber die letzten Tage versucht habe sie davon langsam wegzubekommen, bekommt sie dies nur rationiert. Habe es gestern in ein Fummelbrett getan, weil ich dachte, dann ist sie wenigstens etwas beschäftigt. Trotz des heissgeliebten Futters war es den nächsten Tag noch drinnen. Als ich mich dann hingesetzt und eins rausgefummelt habe, hat sie es gefressen, aber nicht weitergemacht. Faulheit oder versteht sie es einfach nicht?

Problem 4)Hibbelig ohne Ende. Wenn sie sich dann neben einen auf das Sofa legt, muss sie jede Minute die Position wechseln. Spätestens sobald man sie, egal wo am Körper streichelt, steht sie auf und legt sich anders hin. Macke oder unsicheres Verhalten aufgrund der Vorgeschichte?

Problem 5) andere Katze. Nachdem ich nun jeden Abend im Türdurchgang sitze und vorlese, legt sie sich nach Ansprechen von allein neben mich Aber immer mit Blick ob die andere Katze nicht kommt. Sobald sie sie sieht wird kurz gefaucht und direkt ganz langsam der Rückzug in die Höhle angetreten, aus der sie dann auch die nächste Zeit nicht mehr raus kommt. Denke mit der Zusammenführung kann dass noch ein seeeehr langer Weg werden.
Ob sie wohl nicht versteht bzw. merkt/sieht, da ist ein Gitter und da kommt die andere Katze gar nicht hin, sprich hier auf meiner Seite bin ich sicher. Wäre das vom Gedankenprozess zu viel verlangt?

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Viele deiner Probleme werden sicher dadurch beeinflusst, dass sie noch sehr unruhig und ängstlich ist. Unser Neuzugang hat auch noch Angst. So weit wie du sind wir noch nicht. Aber er ist auch erst drei Tage da, er darf noch ängstlich sein. ;) Aber bei uns ist das Kennenlernen mit den ersten zwei Katzen zumindest absolut unproblematisch und freundlich verlaufen. Das ist für mich schon die halbe Miete.

Zu Problem Nr. 1: Unsere Lucy schnurrt auch immer und ständig. Man muss sie nur ansehen, schon schnurrt sie. Wenn sie mal richtig in Schmuseextase ist, verschluckt sie sich beim Schnurren auch schon mal. :rolleyes: Sie ist jetzt 1,5 Jahre alt. Aber bei deiner Katze spielt sicher auch die Nervosität eine große Rolle. Warte mal noch ein bisschen ab, bis sich die Unruhe gelegt hat.

Zu Problem Nr. 2: Wenn eine Katze noch sehr ängstlich ist, muss man schon das richtige Spiel finden. Angst wird noch fast alles machen. Besonders Spiele, die Geräusche machen oder sich zu schnell bewegen. Versuch es mit einem Kissen oder einer Decke, unter der du eine kleine Federangel oder einen Bleistift wie eine Maus verwedest. Irgendwo hier im Forum gab es eine Seite mit Tipps, wie man mit ängstlichen Katzen spielt. Finde den Link dazu leider nicht. :(

Zu Problem Nr. 3: Gib die Hoffnung nicht auf. Meine Mädels haben zwar selbst kaum Lust, mit dem Fummelbrett zu spielen, die sind aber durch Futter und besonders Trockenfutter nicht leicht zu beeindrucken. Die stehen eher auf das Fummelbrett, wenn dort Spielzeug raus zu angeln ist oder der Nano da durch flitzt. ;) Aber wenn deine auf Trofu steht, gib ihr einfach etwas Zeit und versuche, öfter mit ihr zu spielen. Wenn sie auftraut, mal mit Spielzeug das Fummelbrett interessant zu machen.

Zu Problem Nr. 4: Sie wird einfach innerlich noch zu unruhig sein. Gib ihr Zeit.

Zu Problem Nr. 5: Sie hat eben einfach Angst. Kann mich jetzt grad nicht erinnern: Kennt sie andere Katzen? Wurde sie sozialisiert? Du bist mit der langsamen Zusammenführung schon auf genau dem richtigen Weg. Und mit Zylkene hast du einen guten Helfer. Es kann gut sein, dass es sehr viel Zeit braucht, bis die zwei sich näher kommen. Das kann dir niemand sagen, wie lange die Katzen brauchen. Eine Garantie, dass sie Zusammenführung klappt und die Katzen sich mögen, kann dir auch niemand geben. Aber du machst es zumindest genau richtig, um die besten Chancen zu haben.
Vernachlässige deine Altkatze nur nie. Die braucht im Grunde mehr Zuwendung, damit sie sich hinter der neuen nicht zurückgesetzt fühlt. Das könnte später zu Problemen führen. Wenn deine Altkatze dann die neue attakiert, weil sie Frust aufgebaut hat, ist das alles andere als förderlich für den Angsthasen. ;)
 

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