2 neue Katzen, eine scheu, eine nicht

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Los Vannos

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Hallo Leute,

hatte hier ja schon mal angefangen, wollte aber meine ersten kleinen Probleme mit meinen beiden neuen Mitbewohnern im eigenen Thema behandeln.

1. Hat Trixie Angst vor allem. Egal ob es Geräusche sind, die von draußen kommen, oder ob ich in 5 m Entfernung eine etwas schnellere Bewegung mache. Selbst rascheln von Papier ist ihr zu viel.
Trudie interessiert das kaum, die macht das nur, wenn sie sich erschreckt (halte ich für ganz normal).
Leider mögen sich beide nicht sonderlich und jagen sich auch oft durchs Haus. Beim fressen verjagt Trudie sogar öfters mal Trixie vom Fressnapf.

Trudie ist so anhänglich, die schmust wann sie kann und liegt auch nachts freiwillig am Fußende. Die ist wirklich sehr anhänglich.

Ich hab hier so ne 40cm lange, dünne Carbon-Stange (von ner Angelrute), mit der beide gerne spielen. Sprich ich an einem Ende und Trixie/Trudie am anderen Ende. Beim jagen der Stange vergisst Trixie für kurze Zeit auch ihre Scheu. Aber auch da darf ich ihr nicht zu nahe kommen. Aber alle paar Minuten haut sie ab und sondiert die Gegend. (es ist eher im 30-45 Sek.-Takt). Kommt dann aber wieder und will weiter spielen.

2. Trudie hat Blähungen, und das nicht zu knapp. Stinkt schon ab und an recht doll, aber eigentlich fütter ich beide genau so, wie der Vorbesitzer.
Morgens und Abends Nassfutter, Trockenfutter daneben und zwischendurch auch mal Leckerlies.
Leider macht auch da Trixie auf Diva. Das Nassfutter (Felix aus nem Kustsoffbeutel), was laut Vorbesitzer nur verfüttert wurde, lehnt sie kategorisch ab. Bzw. hat sie ihr Nassfutter zum drittel gefressen aber heute Morgen gleich wieder auf den Teppich gespuckt hat, mit dabei auch etwas Trockenfutter.
Als ich gestern nach Hause kam lag auch ein dicker Brocken Erbrochenes (aber sehr fest) auf dem Teppich.

3. Trinken tuen die beiden kaum. Ich mixe Katzenmilch mit Wasser 50/50, stell aber noch zusätzlich eine Schale Wasser dazu.

4. Beide waren Freigänger, ich hab sie seit einer Woche, würde sie auch gerne in einer Woche nach draußen lassen. Jetzt kommt aber leider der Jahreswechsel und das Geknalle geht jetzt schon los (Hamburg-Randbezirk). Da Trixie zwar die ist, die jetzt schon bettelt um raus zu kommen, weiß ich nicht, ob das so gut ist? Da wo sie vorher lebte ist es eher sehr ländlich. Nicht das sie vom knallen hier so schreckhaft wird, das sie nicht weider kommt.

5. Beide sind 8 Jahre alt, bekomm ich da in der Erziehung noch was gedreht? Oder ist da der Zug abgefahren?
Ich hätte Trudie gerne etwas zutraulicher, bzw., weniger ängstlich.
Und Trudie kratz mich ab und an. Aber nur wenn ich sie innig streichel und sie irgendwann übermütig wird und beißen will. Dann benutzt ihre Pfoten zum spielen und holt dabei die Krallen raus. Da sie keine Zähne mehr hat, kann sie gerne beißen, auch die Pfoten sind kein Thema, solange sie ihre Krallen bei sich behält.


Ich habe kaum Erfahrung mit eigenen Katzen. Mit meiner Ex-Ex zusammen (ist schon 15 Jahre her) hatten wir zwei Katzen, die aber Geschwister und von klein auf an da waren.
Mir ist schon klar, das es nicht ganz einfach wird. trotzdem möchte ich den beiden ihre Chance geben. beim Vorbesitzer konnten sie leider nicht bleiben und ich bin froh, den beiden kleinen Geschöpfen ein neues Heim geben zu können.
 
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Lyshira

Lyshira

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Huhu und willkommen :)

Ich kann nicht zu allem was sagen, aber vielleicht zu den Blähungen. Das Problem hatte ich bei meiner abgewanderten Katze Mina nämlich auch. Da war es so schlimm, dass ich ihr schon unterstellt habe, mich umbringen zu wollen.

Geholfen hat eine Futterumstellung: Weg mit dem vom Tierheim empfohlenen Trockenfutter und her mit getreidefreiem Nassfutter. Schau mal, was da im Felix drin ist - du wärst überrascht mit wieviel Gemüse und Getreide du deine beiden Fleischfresser gerade fütterst. War ich auch... vor allem, als ich mir angeschaut habe, was eigentlich in Trockenfutter so drin ist.

Getrunken hat das Minchen auch kaum. Hm... ja klar, die Tiere stammen von Wüstentieren ab. Die kennen das einfach nicht und nehmen einen Großteil ihres Wasserbedarfs über die Nahrung auf. Also... Trockenfutter weg, Nassfutter nochmal mit ordentlich Wasser anrühren. Seitdem wurde der Wassernapf fast gar nicht mehr angerührt. Katzenmilch ist ein Leckerli - schau da auch mal auf die Inhaltsstoffe. ich wette, da ist Zucker drin ;) Klar, das mögen sie sicher, aber auf Dauer machst du sie sicher dick damit.

Kötzeln kann mal vorkommen - waren viele Haare dabei? Wenn sie sich allerdings mehr als einmal erbricht, würde ich das Mietzchen doch mal zum Tierarzt schleifen. Magen-Darm gibt es auch bei Katzen.

Nach draußen lassen würde ich die beiden Damen auch noch nicht so schnell. Lass sie ruhig 4 Wochen drin, damit sie sich eingewöhnen können. Sie sollen ja auch zu dir zurück kommen. Und du hast dann das Problem mit dem Geknalle nicht.

Bezüglich der Scheuheit kann ich dir nur zu viel Geduld raten. Lass sie z dir kommen und zwing sie zu nichts. Beachte die Katze nicht. Streichel sie nicht, wenn sie nicht will (beißen kann übrigens auch ein Zeichen von "mir reicht's!" sein). Dann kann da schon noch etwas gehen :)

LG
Lyshira
 
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Hallo Los Vannos, willkommen hier im Forum!

Ich habe auch eine Angsthasenkatze hier zu Hause und kann dir deshalb versichern: Hab Geduld, Trixie wird vermutlich immer ängstlicher sein als andere Katzen, aber sie wird auf jeden Fall zutraulicher werden als sie jetzt ist. Für eine acht Jahre alte, ängstliche Katze, ist ein Umzug und neue Dosenöffner eine sehr große Umstellung. Natürlich ist sie jetzt erst recht unsicher und schreckhaft, aber je mehr sie sich an das neue Zuhause gewöhnt, wird sie lernen, dass sie dir vertrauen kann. :)

Sehr hilfreich für ängstliche Katzen sind Rituale, als Situationen, die immer gleich ablaufen, denn dann weiß sie, was als nächstes passieren wird und muss keine Angst haben. Am schönsten sind natürlich Rituale, die sich um etwas positives Drehen, zum Beispiel Leckerlis, Spielen usw. Wenn sie sich schon so sicher fühlt, dass sie mit dir spielt, dann ist das toll und kann ihr Selbstvertrauen geben.

Dass sich die Zwei nicht so richtig gut vertragen, kann sich auch noch bessern, wenn sie richtig angekommen sind. Sie sind noch nicht lange bei euch und alles ist noch neu. Vielleicht kannst du die Näpfe der beiden etwas weiter auseinanderschieben, dann kann Trudie Trixie nicht so einfach vertreiben. Das würde ich dann verhindern und lieber nochmal Futter bei Trudie nachlegen.

Wenn sich Trixie bei euch erstmal wohler fühlt, kann es auch sein, dass sie sich gegen Trudie wehrt, wenn es ihr wirklich zu bunt wird.
Mit dem Freigang würde ich auch noch warten. Sylvester ist schlimm für Katzen und wenn sie sich draußen noch nicht gut auskennen, ist das natürlich um so schlimmer. Also warte lieber etwas länger ab, da müssen sie jetzt halt durch.
 
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Los Vannos

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Danke euch beiden für die herzliche Begrüßung...

Das mit dem Freigang werde ich auf jeden Fall noch bis nach Neujahr durchziehen, dann müssen die beiden da eben durch.

Futter hab ich vom Vorbesitzer aber so viel bekommen das ich wohl noch durch den gesamten Januar durchkomme. Verschwenden will ich sowas dann ja auch nicht. Bin selber Vegetarier, kaufe also für mich schon kein Fleisch, da schmeiß ich das für Katzen erst recht nicht weg (aber das hat ja auch keiner erwähnt).
Da muss ich dann halt durch, auch wenn ich die Blähungen von Trudie auch für einen Angriff auf meine Gesundheit halte :grin:
Umstellen kann ich ja nach und nach...quasi schleichend
Vielleicht wirds ja besser, wenn ich die Katzenmilch weg lasse.

Ich habe heute Morgen gesehen, das Trixie vom Nassfutter das gesamte Fleisch über gelassen und nur die Soße gefuttert hat. Mal schauen, wenn sie sich weiterhin nach dem fressen übergibt, gehe ich zum Tierarzt.
Leider muss ich sie dazu in die Transportbox zwingen, was sie mir garantiert übel nehmen wird. :grr:

Also das wichtigste ist, den beiden erstmal viel Zeit zu geben und an Rituale zu gewöhnen. Sowohl für Trixie, um die Angst etwas abzulegen, als auch für Trudie, um Ihr zu versichern, das ich jetzt der zukünftige Dosenöffner bin.

Zu welcher Uhrzeit füttert Ihr denn eure Katzen? Und wann gibt es Leckerlis? Bzw. gebt Ihr Leckerlis nur als Belohnung oder auch mal zwischendrin?
Da die beiden sich auch hier drin weniger bewegen als draußen wollte ich jetzt eigentlich auch weniger füttern, macht das Sinn?
 
Lyshira

Lyshira

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Lass die beiden fressen, soviel sie mögen :D Normalerweise kriegen die Katzen das ganz gut selbst hin. Da sind sie wirklich anders als Hunde, die fressen, so lange was da ist. Versuch lieber, sie mit spielen (zum Beispiel Leckerlis werfen) zu etwas mehr Bewegung zu animieren. Mit Futterrationierung erreichst du eventuell nur, dass sie lernen: "Oh... es gibt nicht immer genug Futter. Also muss ich reinhauen wie geht, sobald genug da ist."

Soße schlabbern und Rest stehen lassen kenne ich bei Futter, das eher so... bähhhh ist. :D Grundsätzlich spricht sicher nichts dagegen, erst mal das Futter, das da ist, zu Ende zu füttern - vorausgesetzt, du erträgst halt den Geruch ;) Zur Umstellung und zum Futter kannst du dich mal hier in die Futterrubrik einlesen. Da gibt es jede Menge Infos und Empfehlungen.

Meine Angstkatze ist übrigens auch so ungefähr 7 oder 8 Jahre alt. Die lässt sich nicht mal anfassen. Aber mittlerweile traut sie sich mal aus dem Versteck :)

Leckerlis gibt es immer, wenn wir unsere "Schmuserunde" mit dem Federwedel einlegen und bevor ich schlafen gehe. Dann verteile ich ein paar im Zimmer, die sie dann in der Nacht finden kann.

Bei Mina (die so wenig scheu war, dass sie sogar dem Pizzaboten ins Auto gesprungen ist) gab es Leckerlis zum Spielen - ich hab sie geworfen - oder wenn ich ihr einfach nicht widerstehen konnte. Statt Katzenmilch hat sie ab und an mal einen Schuss lactosefreie Milch mit Wasser bekommen.

Füttern tu ich Abends und Morgens. Das Futter bleibt aber stehen. Mit reichlich Wasser im Nassfutter trocknet da nichts aus. Die bevorzugte Futterzeit meines Schüchterlings ist allerdings Nachts.

Und keine Angst vor der Transportbox. Haley (der Schüchterling) hätte mir bei dem Versuch, sie für einen Umzug in die Box zu kriegen, beinahe die Augen ausgekratzt. Zum Glück ging dann aber plötzlich alles ganz schnell und wirklich übel genommen hat sie es mir nicht :)
 
PolPi

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Im Grunde fressen Katzen nur so viel bis der Hunger getilgt ist. Dafür müssen sie aber wissen, dass sie immer ausreichend Futter zur Verfügung haben und nicht hungern müssen.
Kitten sollen immer Futter zur Verfügung haben und so viel fressen dürfen wie rein passt :zufrieden:

Oft sind Katzen auch Häppchenfresser. Sie fressen also nicht morgens auf einmal den vollen Napf leer und haben am Abend erst wieder Hunger.
Hier bei uns wird bis zum 5 mal gefuttert. Wenn ich das Haus verlasse, mache ich immer genügend NaFu in die Näpfe.
TroFu gibt es hier nur als Leckerlie z. B. im Fummelbrett oder in einem Karton mit Papierknäuel zum rausfischen. Sie müssen also was dafür tun.

Kaustangen oder Trockenfleisch reiche ich so zwischendurch mal...oder schneide sie in kleine Stücke und werfe sie durch die Wohnung. So das sie auch dafür was tun, nämlich sich bewegen müssen.

Bitte verlasse dich nicht auf die Fütterungsempfehlung auf den Verpackungen Die stimmen einfach nicht.
 
ottilie

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Die Transportbox ins Wohnzimmer stellen, und so tun als sei es ein völlig normaler Einrichtungsgegenstand.
Mal ein leckerli reinwerfen oder so, dann ist es nicht ganz so bäh
 
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Ich fütter die Katzen eigentlich immer, wenn sie möchten und ich da bin. Ritualisiert ist das zum Beispiel morgens direkt nach dem aufstehen, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme oder wenn sie selbst lange unterwegs waren. Je nachdem wie lange ich außer Haus bin, stelle ich noch Futter hin, welches sie fressen können, während ich weg bin. Sie bekommen so viel sie möchten. Im Sommer ist das recht wenig und im Winter ziemlich viel, dann verwandeln sie sich in Plüschkugeln. :D

Eine schleichende Futterumstellung ist sowieso am besten, da kannst du dich im Futterbereich einlesen.

Leckerlis eignen sich zum Beispiel ausgezeichnet, um Katzen daran zu gewöhnen, selbständig in die Transportbox zu gehen. Da kannst du eigentlich direkt mit anfangen. ;)

Ansonsten werfe ich manchmal Leckerlis als Spiel oder ich übe mit ihnen, dass sie auf ihre Namen hören. Also sage abwechselnd ihr Namen und gebe dann der jeweiligen Katze etwas.
 
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Wow, danke,

Ich hatte zwar schon angefangen mich in der Futterrubrik zu lesen, aber da gibts so viel, da muss ich mir erstmal einen Überblick verschaffen. Danke...

Und ich habe heute Abend erstens die Futterstellen auseinander gelegt und jetzt ausreichend Futter zur Verfügung gestellt, das dann auch mit Wasser versetzt und bin guter Hoffnung.
Das Katzen nicht gleich alles auffressen kannte ich ja schon von meinen früheren Katzen, aber das Trixie gar nix anrührt (außer die Soße und TroFu) hat mir dann doch zu denken gegeben.
Zum Glück hat sie sich bis jetzt nicht nochmal übergeben.

Die Transportbox steht jetzt nicht mehr im Keller, sondern oben und hat Leckerlis drin.
 
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  • #10
Das Fressen umstellen wird definitiv zum Problem.

Hab heute mal anderes Futter probiert, was seit heute Morgen unangerührt im Fressnapf vor sich hin gammelt. Hab extra zwei verschiedene Sorten genommen.
Da mir Trudie heute sehr anhänglich wurde, (sie wich den gesamten Tag nicht von meiner Seite), hab ich mal gekuckt, ob sie damit ihren hunger verkündet.
Hab also vorhin mal das alte Futter (was vermutlich die Blähungen erzeugt) gegeben, worauf sich zumindest Trudie dann auch gleich drüber her gemacht hat.

Ich glaube, das die beiden bei ihrem Vorbesitzer sehr verwöhnt wurden. Selbst Leckerlis wollen die beiden vor die Nase gelegt bekommen. Tricks, wie in der Luft fangen, oder auch nur hinterher jagen, das tut nicht eine von beiden. Hab das Gefühl, wenn ich das mache, dann zeigen mir beide innerlich den Mittelfinger und sagen sich "entweder direkt vor die Nase, oder gar nicht" :rolleyes:


Aber positiv ist, das die Trixie etwas zutraulicher wird. Sie lässt sich zuminbdest am Schwanz von mir berühren und fängt dabei dann mit nem Schnurr-Konzert an.
 
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  • #11
Klingt als ob ihr auf einem guten Weg seid - sie fangen an, dich zu erziehen. :D

Vielleicht mischst du erstmal kleine Mengen des neuen Futters unter das Gewohnte und schaust, ob sie es dann nehmen. Bei einer Futterumstellung lohnt es sich, behutsam vorzugehen.
 
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  • #12
Ein bisschen doof ist das schon, dietrudie ist da nicht so anspruchsvoll, die nimmt auch das neue Futter so halbwegs an.

Die Trixie ist aber echt ne Diva. Kommt in die Küche, mauzt mich an, kuckt mich dabei mit ihren dicken Kulleraugen vorwurfsvoll an, richt am Fressnapf den ich ihr mit dem neuen Futter hinstelle, dreht um und haut ab.

Vielleicht liegt es auch daran, dass beide nicht raus können. Trixie mauzt auch vorm Fenster und dreht ihre Kreise. Gut, sie lässt sich von mir anfassen, wenn auch nur bedingt. Kuschelt mit dem Kopf an meiner Hand, aber wenn ich streicheln will, haut sie um ein paar cm weiter ab. dreht aber wieder um und lässt sich dann am Schwanz leicht streicheln (sofern man das streicheln nennen kann). Schnurt dabei aber, als wäre sie ne ganz große Genießerin :yeah:
 
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Casperchen

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  • #13
vieles kommt mir da schwer bekannt vor :)

Mein erster Kater fraß nur Kitekat und da auch nur Kaninchen und es musste ein bestimmtes Datum sein! Wenn er das Futter von eine Datum gefressen hatte, mussten die nachfolgenden Dosen auch von diesem Ablaufdatum sein. Wehe, es gab es nicht mehr, dann wurde der Inhalt eben stehen gelassen. Der war da sehr speziell. Dafür liebte er Thunfisch aus dem Nudelsalat (bloß nicht aus der Dose, uncool).

Die Fressensangewohnheiten von Katzen sind immer wieder ein Abenteuer. Da musst du dich wirklich durchprobieren, was sie mögen. Vielleicht auch 2 verschiedene Sorten. Hin und wieder Leckerchen finden sie sicherlich auch ganz toll.

Ich habe leider auch einen sehr scheuen Kater (8 Jahre), der sich gegen seinen jüngeren Bruder (6 Jahre) scheinbar nicht durchsetzen möchte. Sie leben seit 4 Wochen bei uns. Er schmust schon gerne, wenn er es will, er frisst (auch aus der Hand, füttern geht auch super) und er spielt auch mal. Aber leider nur, wenn sein Bruder nicht im Raum ist.

Du bist da einen guten Schritt weiter als wir. Ich denke, dass sich die beiden noch gut eingewöhnen werden :)
 
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Los Vannos

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  • #14
Bislang hat sich nix verbessert, die Trixie ist weiterhin ne Diva.
Okay, sie bettelt momentan sehr, um raus zu kommen, aber auch nach Fressen. Dann lässt sie sich auch streicheln....
Dabei stehen zwei volle Fressnäpfe mit "frischem" Futter da, und warten auf sie. Aber mehr als riechen, Nase rümpfen und abhauen ist nicht drin.
Und dabei hab ich mehrere Sorten ausgetestet.
Okay, von Felix mit Tomatensoße frisst sie, ab und an. Aber nicht drei Tage hintereinander.
Die Trudie ist da zwar besser, aber auch nur bedingt.
Was ich in letzter Zeit an Futter wegschmeißen musste, passt auf keine Kuhhaut mehr...nur Leckerlis werden akzeptiert, aber ich kann ja nicht durchgehend Leckerlis füttern.:confused: Oder bleibt mir irgendwann nix anderes mehr übrig? Ich will ja, das sie Nassfutter fressen.

Ich hab nur Angst, wenn die beiden endlich raus dürfen, das ich nicht wirklich als Dosenöffner anerkannt werde, da Trixie ja nun nicht wirklich jeden Tag ordentlich frisst, und dann eben nicht mehr wieder kommt.
 

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