2 Kitten zu einer 16jährigen Seniorin?

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Guten Abend zusammen,

ich habe heute schon einige Threads gelesen, dennoch würde ich gerne meinen Einzelfall schildern und wäre dankbar über hilfreiche Antworten.

Also wir haben eine ältere Katzedame, die am 17.06 16 Jahre alt geworden ist. Sie kennt mich ihr Leben lang und hat jahrelang mit ihrer Mutter zusammen gelebt. Die beiden kamen gut miteinander aus, haben sich regelmäßig geputzt aber manchmal hat Mami ihr Töchterchen auch vermöbelt, wenn dieses zu häufig die Nähe gesucht hatte. Ich bin mit beiden Katzen und meiner heutigen Ehefrau im November 2017 aus dem Elternhaus ausgezogen direkt nebenan in ein Einfamilienhaus. Molly, ihre Mutter, fühlte sich leider nicht so wohl bei uns, Naseweiß, kurz Nasi, hingegen hatte sich schnell eingelebt und fühlt sich hier auch sehr zuhause. Also ging Molly zurück zu meinen Eltern aber sie hatte uns regelmäßig besucht (draußen ist ja alles das gleiche Territorium geblieben). Am 28.02.18 ist Nasis Mutter leider verstorben. Meine Frau und ich hatten schon einmal überlegt, Nasi wieder Katzengesellschaft zu geben aber dann hatte Nasi komische Anfälle bekommen und wir hatten den Gedanken auf Eis gelegt. Diagnose: Epilepsie. Sie bekommt jeden Tag Tabletten und sie ist jetzt wieder wie vor den Anfällen, die sind zum Glück auch vergangen wegen der Medikamente. Nasi ist sehr anhänglich, wenn wir da sind, läuft sie uns immer hinterher und sie ist mega schmusig geworden, seit sie bei uns lebt, schläft auch jede Nacht mit im Bett. Ihre Hinterläufe sind nicht mehr die Besten und sie bewegt sich langsam und hört schlecht aber ansonsten ist neben ihrer Erkrankung alles okay, sie ist halt eine Katzenoma. Sie ist auch sehr ruhig, egal, ob viele Menschen da sind oder mein bald 2jähriges Patenkind, es juckt sie nicht im Geringsten.

So, nun hatte ich gelesen, dass Katzen keine Einzelgänger sind sondern nur Einzeljäger und der Gedanke, unserer alten Lady noch einmal Katzengesellschaft zu geben, ist zurück gekehrt. Mehr noch, die Tante meiner Frau hat uns drei Kitten gezeigt, die es uns sofort angetan haben. Ein Bube und 2 Mädels. Ich habe also ein bisschen gelesen und da es platz- und geldtechnisch möglich wäre, würden wir 2 Kitten aufnehmen, was ja wegen dem Altersunterschied zwischen unserer Erstkatze und dem Neuzugang empfohlen wurde. Wir würden auch die langsame Vergesellschaftung mit Trennung, an Geruch gewöhnen, Trenngitter usw. durchführen. Trotzdem bin ich etwas unsicher. Also ich merke ja, wie sozial unser Nasitier ist und dass sie die Nähe anderer Lebewesen braucht und da wir mindestens 3x die Woche berufsbedingt von morgens bis abends beide außer Haus sind und manchmal auch am Wochenende, hab ich mir gedacht, dass die Sache mit den Kellings nicht so schlecht ist, dann hat sie Gesellschaft und kann trotzdem ihre Ruhe haben wenn sie will. Meine Frau und ich würden auch gerne noch einmal ein Katzenkind haben, ich meine, wenn wir uns eine alte Dame dazuholen würden und Nasi dann irgendwann das Zeitliche segnen würde, hätten wir ja wieder dieselbe Ausgangslage. Aber andererseits ist der Altersunterschied ja vielleicht doch zu groß und wir sollten dann lieber warten, bis unsere alte Katzenseniorin mal nicht mehr ist, bevor wir mit zwei neuen Winzlingen von vorne beginnen..? Aber dann ist da wieder die Sache mit der Einzelhaltung.

Ihr seht, ich bin unschlüssig :sad: . Natürlich haben wir uns schon in die Kleinen verliebt aber unser Nasitier geht eindeutig vor. Ich will das Beste für sie und ihr in ihren letzten Jahren nicht unnötigen Stress zumuten. Weiß nur nicht, ob es schlimmer wäre, sie weiter alleine zu lassen oder ihr eben zwei Kitten vorzusetzen. Übrigens wären die Kleinen noch nicht geimpft, das würdet ihr vermutlich nachholen bevor ihr eine Vergesellschaftung probiert oder? Und würdet ihr den Kater und ein Kätzchen nehmen oder die beiden Schwestern holen?

Vielen Dank im Voraus fürs Lesen, ich hoffe, es war nicht zu wirr geschrieben, mir fliegen gerade so die Gedanken im Kopf herum und ich möchte nichts falsch machen oder mir nachher die Schuld geben, wenn unser Nasitier den Schock ihres Lebens bekommt und das nicht verkraftet..

Herzliche Grüße

Nasitier92

Edit: habe heute morgen in einem Thread hier gelesen, wo 3 Kitten empfohlen wurden, Konstellation wie hier: 1 Kater, 2 Katzen. Aber bei einem Kater hätte ich auch Angst, dass er Nasi, wenn er älter wird, unterjocht... Es wäre aber auch traurig, ihn alleine zu lassen, es sind ja nur 3 Stück... Was meint ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:

Margitsina

Forenprofi
Mitglied seit
14 Mai 2013
Beiträge
5.704
Ort
35305 Grünberg
Nimm alle drei. Das wäre eine gute Ausgangslage.
Die drei können spielen und die Dame kann mitmachen, wenn sie möchte.

Wo kommen die Kitten denn her? Die Mutter der Kleinen wird kastriert?
 

Sandra1975

Forenprofi
Mitglied seit
2 Juli 2018
Beiträge
2.311
Vielleicht ist die alte Dame aber auch wahnsinnig genervt...

Ich würde ihr das in dem Alter und vor dem Hintergrund ihrer Erkrankung nicht mehr zumuten...Mir wäre das zu riskant.
 

Poldi

Forenprofi
Mitglied seit
25 März 2008
Beiträge
2.377
Alter
58
Ort
Kreis Recklinghausen
Vielleicht ist die alte Dame aber auch wahnsinnig genervt...

Ich würde ihr das in dem Alter und vor dem Hintergrund ihrer Erkrankung nicht mehr zumuten...Mir wäre das zu riskant.
Mir auch!
Wenn du dich doch entschließen solltest die Kätzchen zu holen, dann bitte erst wenn sie 12 - 14 Wochen alt sind. Ab einem Alter von 8 Wochen beginnt die Sozialisierung durch die Mutter. Zudem fangen sie erst dann an sicher zu fressen, werden aber auch noch gesäugt.
Vermehrer und Uupswurfhalter geben die Kleinen dann gerne ab, weil sie anfangen Futtergeld zu kosten.
Wird die Mutterkatze kastriert?
 

Kalamazoo

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
19 Mai 2019
Beiträge
162
Ort
Berlin
Wir haben es gemacht. Zu unserem knapp 16jährigen Kater haben wir zwei 12 Wochen alte Kitten gesellschaftet, ganz langsam mit Eingewöhnzimmer und dann einem Gitter dazwischen. Erst waren sie ihm unheimlich, nach und nach wurde es immer besser und zum Schluss hat er sich sogar putzen lassen und Fummelspiele gespielt.

Nach einem gemeinsamen Jahr ist er gestorben, aber er hatte ein schönes unterhaltsames letztes Jahr. Das heißt natürlich nicht, dass das bei jeder Kombination funktioniert, wir hatten Glück. :cool::)
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Guten Abend, ich habe mich sehr über eure Antworten gefreut, vielen Dank schon mal! :grin:
Ich geh dann jetzt erstmal auf eure Fragen und Anmerkungen ein:

Wo kommen die Kitten her? Soll die Mama kastriert werden?
Waren wohl eine Art Unfall, sind der erste Wurf und sollen wohl der letzte sein.

Kitten bitte erst ab 12 Wochen nehmen
Habe ich vor, gerade wegen der Sozialisierung und so, wäre laut der Besitzerin auch kein Problem ;)


Risiko: Erkrankung
Auch deshalb frage ich, vielleicht gibt es welche unter euch, die schon ähnliche Erfahrungen sammeln durften. Ich merke halt, dass es Nasi wieder gut geht, seit sie eingestellt ist, die Blutwerte waren bei der letzten Untersuchung noch immer top wie bei einer jungen Katze und außer dass sie manchmal in einen Tiefschlaf fällt, merkt man nicht mehr, dass sie krank ist. Und wenn ich jetzt gerade so auf sie achte, wie sie auf mich fixiert ist, nachdem ich den ganzen Tag auf der Arbeit war und sie alleine zu Hause saß, dann grübel ich schon, ob es das richtige ist, sie alleine zu lassen. Ich muss sie jetzt auch die ganze Zeit kraulen. Klar ist das schön, aber vielleicht wäre es für die Katze auch schön und sogar schöner, einen Artgenossen zu haben, mit dem sie sich putzen kann. :pink-heart: Das hat sie bei Molly jedenfalls immer sehr genossen und auch sehr häufig ihre Nähe gesucht.

Vielleicht wäre sie auch zu genervt
Das sind tatsächlich Bedenken, die mich auch plagen. Nasi war zwar sehr gechillt, als mein Patenkind da war, oder meine Geburtstagsgäste, die sie ausgiebig gestreichelt haben (was sie auch einforderte), aber als z.b. einmal der Hund meiner Freundin zu Besuch war, war sie schon nervöser, und das obwohl sie ihm nicht begegnet ist sondern ihn nur gerochen hatte. Natürlich sind Katzen, also Artgenossen, etwas anderes als Hunde und ich kann mir auch eher vorstellen, dass sie die Katzen - Gesellschaft nach der ersten Eingewöhnung genießen würde, aber ein Rest Zweifel bleibt natürlich. Die Frage ist, ob ich diesem Zweifel nach gebe oder nicht... :hmm:

Vielen Dank für das mutmachende Beispiel, liebe Kalamazoo! Klar ist es immer Einzelfallabhängig aber wir würden auf jeden Fall auch sehr vorsichtig sein, es langsam angehen wie oben beschrieben und ja genau schauen, wie es der alten Lady geht mit der Kinderstube.

Apropos Kinderstube; wie oben beschrieben, bin ich echt am überlegen, ob es möglich wäre, alle 3 zu nehmen, da ansonsten ja eines übrig bleiben würde und nach dem, was ich hier gelesen habe, wäre das für das Katerchen sehr schlecht. Wir könnten den Tieren auch genügend Auslauf bieten aber naja... Hat da jemand noch Erfahrung? Eine positive Antwort zum Thema zwei oder drei kitten habe ich ja schon erhalten... Das klingt auch ganz vernünftig. Trotzdem bin ich noch unschlüssig... :omg:

Ich danke euch sehr für eure Antworten und auch, wenn das hier schon so klingen mag, als hätte ich mich schon entschieden, das sind nur meine aktuellen Gedanken, die ich hier wälze und ein klares ja oder nein gab es definitiv noch nicht! :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Starfairy

Forenprofi
Mitglied seit
22 Dezember 2008
Beiträge
8.159
Es kann hier kein klares Ja oder Nein geben. Dazu sind die Katzen einfach zu verschieden. Und leider kann man es nicht vorhersehen, wie die Katzen reagieren.

Bei deiner Katze kann ich mir vorstellen, das es klappen könnte. Halt genug Zeit einplanen und langsam machen.

Und 2 oder 3 Kitten, auch das kann dir keiner wirklich beantworten. Deine Überlegungen sind schlüssig, aber auch hier weiß niemand, ob sich der kleine Kater in die Katzengruppe einfügen wird oder ob er doch zu katermässig spielen möchte.
Wobei man es bei vielen Kitten mit 12 Wochen durchaus schon sehen kann. Ich selber würde dazu tendieren, erst mal nach einem anderen Zuhause für den Kater zu suchen, mit passender Katergesellschaft. Und falls sich nichts findet, könnt ihr immer noch kurzfristig entscheiden, ob er mit einziehen darf. Falls ihr dann aber das Gefühl habt, das er den Kätzinnen bereits zu wild ist, würde ich es nicht tun.
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Die Entscheidung ist gefallen!

Hallo zusammen,

entschuldigt, dass ich so lang nicht geschrieben hatte.;)

Also, meine Frau und ich haben lange überlegt aber nach der ganzen Recherche mit der Einzelhaltung und den oben genannten Argumenten haben wir uns entschieden, die beiden Katzen zu nehmen. Am 20. August holen wir sie ab! :muhaha: wir sind schon ganz aufgeregt! :pink-heart:

Natürlich werden wir das alles wie geplant ganz langsam angehen. Ich hab auch schon den Thread mit der selbst gebauten Gittertür gefunden. Wir werden Nasi genau im Auge behalten und sollte sich herausstellen, dass sie mit dem Stress nicht klar kommt, dann wäre die Vergesellschaftung eben gescheitert. Aber ich kenne sie schon mein ganzes Leben lang und ich schätze die Situation gerade so ein, dass sie die Gesellschaft nach der Eingewöhnung genießen wird. Wir werden sehen :p

Nochmal ne andere Frage (ich weiß, dass es noch dauern wird, bis die Kleinen Freigang bekommen können) wir stehen jetzt vor dem Problem, dass wir nicht so genau wissen, wohin mit der (zukünftigen) Katzenklappe.. Wir würden sie gerne ins Fenster einbauen, haben aber gehört, dass dann das komplette Glas ausgetauscht werden muss.. :hmm: hat da jemand Erfahrungen?

Ich werde euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten! :grin: und Fotos werden dann auch folgen :cool: vielen Dank für die ganzen Tipps!

Achso, ich hab gelesen, dass die Kastration nicht ganz so schnell gemacht werden muss (5 Monate seien ausreichend) würdet ihr dem zustimmen? Die Kleinen werden natürlich vor der Zusammenführung vom Tierarzt durchgecheckt und geimpft.
 

Asmara

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
18 April 2019
Beiträge
103
Ort
Schwabenländle
Hallo Nasitier,

schön für die Kleinen und Euch und Eurer Omi drücke ich die Daumen für gute Nerven :D

2 Dinge:

Meine Katze hatte auch im Alter Epilepsie bekommen. Nur - im Alter bekommen sie es nicht mehr... Die Krampfanfälle haben eine andere Ursache und die müsst Ihr finden. Bei meiner wurden die Krampfanfälle durch Sauerstoffunterversorgung ausgelöst. Sie hatte HCM, dann wurde zufällig beim Röntgen festgestellt, dass die Lunge angegriffen war (es ging über Fibrose und Tumor bis hin zum felinen Asthma, was es am Ende auch war). Die Verbindung zwischen HCM und Mangelversorgung von Sauerstoff haben die Krampfanfälle ausgelöst.
Natürlich haben die Epilepsiemedis gewirkt, aber als wir die Lungengeschichte dazubekamen, haben wir sie abgesetzt (hat sie eh nicht vertragen) und Cortison gespritzt und wir hatten nie wieder einen Krampfanfall.

Allerdings hat es auch etwas gedauert, bis die TÄ den Zusammenhang festgestellt hatte. Ihre vorherige Vermutung war nicht so schön, eben, weil Epilepsie nicht einfach im Alter auftritt.


Und zum Thema Kastration - lass sie früher kastrieren. Es gibt hier etliche Beiträge und ich hatte selbst die Frage erst vor kurzem gestellt. Ich wusste es nicht besser, hab meinen Tierarzt gefragt und am Ende Blut und Wasser geschwitzt.

Alles Gute für Euch - und halt uns gern auf dem Laufenden :pink-heart:
 

pingu04

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
17 Juli 2018
Beiträge
349
Ort
Bodensee
Nochmal ne andere Frage (ich weiß, dass es noch dauern wird, bis die Kleinen Freigang bekommen können) wir stehen jetzt vor dem Problem, dass wir nicht so genau wissen, wohin mit der (zukünftigen) Katzenklappe.. Wir würden sie gerne ins Fenster einbauen, haben aber gehört, dass dann das komplette Glas ausgetauscht werden muss.. :hmm: hat da jemand Erfahrungen?
Hallo,

ja, für eine Katzenklappe muss die Scheibe komplett ausgetauscht werden. Bei Doppel- oder Dreifachverglasung kann man nicht einfach ein Loch in die vorhandene Scheibe machen, weil ein Gas zwischen den Scheiben ist, das dann natürlich entweicht. Das kann auch nicht "nachgefüllt" werden.

Der Austausch ist aber kein Problem, das geht ruck-zuck.

Manche lassen auch einen Teil der Scheibe durch eine Kunststoffplatte ersetzen, in die dann die Katzenklappe eingesetzt wird (also oben dann Glas, unten Kunststoff). Auch dafür muss alles ausgetauscht werden.

Vorteil: Etwas günstiger als eine komplette neue Scheibe mit Loch für die Katzenklappe.
Nachteil: optisch nicht so schön und nicht so einbruchsicher! Zumindest meinte das unser Glaser, und der macht Beratungen rund um Einbruchschutz im Auftrag der Kripo. Er sagt, Einbrecher hätten mehr Hemmungen, eine Glasscheibe zu zerdeppern, als eine Kunststoffplatte zu zerstören (macht weniger Lärm).

Holt euch Angebote bei zwei oder drei Glasern ein. Wir haben für eine komplett ausgetauschte doppelverglaste Scheibe mit passendem Loch neben der Terrassentür (ca. 40 cm auf 1,80 Meter groß) etwa 350 Euro bezahlt.

Was ihr an dem Fenster oder der Tür unbedingt braucht, wenn ihr eine Katzenklappe einsetzt, ist ein abschließbarer Tür- oder Fenstergriff!!!
Das verlangen in der Regel alle Hausratversicherungen, sonst zahlen sie bei einem Einbruch nicht. Fragt bei eurer Versicherung auf jeden Fall bitte nach, ob der Versicherungsschutz noch gilt, wenn ihr eine Katzenklappe einbaut!

Beachtet auch, dass eine Katzenklappe noch so gut sein kann - es zieht je nach Windrichtung und Wetterseite einfach etwas durch. Im Winter kann das nervig sein, wenn die Klappe zB in Sofa- oder Esstischnähe eingebaut ist (wie bei uns... Uns zieht es im Winter am Esstisch schon etwas an die Füße).

Darüber hinaus möchte ich euch wärmstens die Katzenklappe Sure Petcare Mikrochip Katzenklappe Connect mit Hub ans Herz legen! Die ist nicht ganz günstig (im Set mit Hub beim Hersteller 185 Euro). Aber der Kundenservice ist obergenial, Anfragen z.B. bei Problemen werden schnell und kompetent beantwortet. Ihr findet zu Sure Petcare hier viele Beitrage, auch zu den Futterautomaten.
 

Ladyhexe

Forenprofi
Mitglied seit
3 Mai 2014
Beiträge
2.429
Ort
Berlin-Reinickendorf
Hallo zusammen,

entschuldigt, dass ich so lang nicht geschrieben hatte.;)

Also, meine Frau und ich haben lange überlegt aber nach der ganzen Recherche mit der Einzelhaltung und den oben genannten Argumenten haben wir uns entschieden, die beiden Katzen zu nehmen. Am 20. August holen wir sie ab! :muhaha: wir sind schon ganz aufgeregt! :pink-heart:

Natürlich werden wir das alles wie geplant ganz langsam angehen. Ich hab auch schon den Thread mit der selbst gebauten Gittertür gefunden. Wir werden Nasi genau im Auge behalten und sollte sich herausstellen, dass sie mit dem Stress nicht klar kommt, dann wäre die Vergesellschaftung eben gescheitert. Aber ich kenne sie schon mein ganzes Leben lang und ich schätze die Situation gerade so ein, dass sie die Gesellschaft nach der Eingewöhnung genießen wird. Wir werden sehen :p

Nochmal ne andere Frage (ich weiß, dass es noch dauern wird, bis die Kleinen Freigang bekommen können) .... Katzenklappe.. ....

Ich werde euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten! :grin: und Fotos werden dann auch folgen :cool: vielen Dank für die ganzen Tipps!

Achso, ich hab gelesen, dass die Kastration nicht ganz so schnell gemacht werden muss (5 Monate seien ausreichend) würdet ihr dem zustimmen? Die Kleinen werden natürlich vor der Zusammenführung vom Tierarzt durchgecheckt und geimpft.
Schön daß ihr euch getraut und die Mädels zu euch nehmt.

Bitte laßt sie schnell impfen und den Transponderchip einsetzen.

Denkt bei der Zusammenführung an die gesundheitlichen Test und vor allem ein Kotprofil, damit sie euch nichts einschleppen.

Je früher die Kastration gemacht werden umso einfacher ist es was Hormonumstellungen und damit auch die Rangordnung anbelangt. Potente Tiere stehen über kastrierten, auch wenn sie noch nicht erwachsen sind. Bitte beide zeitgleich zur Kastration bringen, dann riechen sie beide komisch und unter den Geschwistern gibt es keine Keilerei.

Ansonsten wünsche ich euch viel Geduld, gute Nerven und eine langweilige Zusammenführung.
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Hallo Nasitier,

schön für die Kleinen und Euch und Eurer Omi drücke ich die Daumen für gute Nerven :D

2 Dinge:

Meine Katze hatte auch im Alter Epilepsie bekommen. Nur - im Alter bekommen sie es nicht mehr... Die Krampfanfälle haben eine andere Ursache und die müsst Ihr finden. Bei meiner wurden die Krampfanfälle durch Sauerstoffunterversorgung ausgelöst. Sie hatte HCM, dann wurde zufällig beim Röntgen festgestellt, dass die Lunge angegriffen war (es ging über Fibrose und Tumor bis hin zum felinen Asthma, was es am Ende auch war). Die Verbindung zwischen HCM und Mangelversorgung von Sauerstoff haben die Krampfanfälle ausgelöst.
Natürlich haben die Epilepsiemedis gewirkt, aber als wir die Lungengeschichte dazubekamen, haben wir sie abgesetzt (hat sie eh nicht vertragen) und Cortison gespritzt und wir hatten nie wieder einen Krampfanfall.

Allerdings hat es auch etwas gedauert, bis die TÄ den Zusammenhang festgestellt hatte. Ihre vorherige Vermutung war nicht so schön, eben, weil Epilepsie nicht einfach im Alter auftritt.


Und zum Thema Kastration - lass sie früher kastrieren. Es gibt hier etliche Beiträge und ich hatte selbst die Frage erst vor kurzem gestellt. Ich wusste es nicht besser, hab meinen Tierarzt gefragt und am Ende Blut und Wasser geschwitzt.

Alles Gute für Euch - und halt uns gern auf dem Laufenden :pink-heart:
Vielen Dank für den Tipp, ich werde das mit meiner Tierärztin besprechen. :)
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Hallo,

ja, für eine Katzenklappe muss die Scheibe komplett ausgetauscht werden. Bei Doppel- oder Dreifachverglasung kann man nicht einfach ein Loch in die vorhandene Scheibe machen, weil ein Gas zwischen den Scheiben ist, das dann natürlich entweicht. Das kann auch nicht "nachgefüllt" werden.

Der Austausch ist aber kein Problem, das geht ruck-zuck.

Manche lassen auch einen Teil der Scheibe durch eine Kunststoffplatte ersetzen, in die dann die Katzenklappe eingesetzt wird (also oben dann Glas, unten Kunststoff). Auch dafür muss alles ausgetauscht werden.

Vorteil: Etwas günstiger als eine komplette neue Scheibe mit Loch für die Katzenklappe.
Nachteil: optisch nicht so schön und nicht so einbruchsicher! Zumindest meinte das unser Glaser, und der macht Beratungen rund um Einbruchschutz im Auftrag der Kripo. Er sagt, Einbrecher hätten mehr Hemmungen, eine Glasscheibe zu zerdeppern, als eine Kunststoffplatte zu zerstören (macht weniger Lärm).

Holt euch Angebote bei zwei oder drei Glasern ein. Wir haben für eine komplett ausgetauschte doppelverglaste Scheibe mit passendem Loch neben der Terrassentür (ca. 40 cm auf 1,80 Meter groß) etwa 350 Euro bezahlt.

Was ihr an dem Fenster oder der Tür unbedingt braucht, wenn ihr eine Katzenklappe einsetzt, ist ein abschließbarer Tür- oder Fenstergriff!!!
Das verlangen in der Regel alle Hausratversicherungen, sonst zahlen sie bei einem Einbruch nicht. Fragt bei eurer Versicherung auf jeden Fall bitte nach, ob der Versicherungsschutz noch gilt, wenn ihr eine Katzenklappe einbaut!

Beachtet auch, dass eine Katzenklappe noch so gut sein kann - es zieht je nach Windrichtung und Wetterseite einfach etwas durch. Im Winter kann das nervig sein, wenn die Klappe zB in Sofa- oder Esstischnähe eingebaut ist (wie bei uns... Uns zieht es im Winter am Esstisch schon etwas an die Füße).

Darüber hinaus möchte ich euch wärmstens die Katzenklappe Sure Petcare Mikrochip Katzenklappe Connect mit Hub ans Herz legen! Die ist nicht ganz günstig (im Set mit Hub beim Hersteller 185 Euro). Aber der Kundenservice ist obergenial, Anfragen z.B. bei Problemen werden schnell und kompetent beantwortet. Ihr findet zu Sure Petcare hier viele Beitrage, auch zu den Futterautomaten.
Herzlichen Dank für diese ausführliche Antwort! :grin: wir werden die Tipps beachten und die Sache mit dem Fenstergriff habe ich bereits abgefragt beim Berater, mit dem ich die Versicherung gemacht hab fürs Haus. Ja, wir brauchen einen abschließbaren Griff aber der wird dann ja hoffentlich nicht so teuer sein. :aetschbaetsch1:
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Schön daß ihr euch getraut und die Mädels zu euch nehmt.

Bitte laßt sie schnell impfen und den Transponderchip einsetzen.

Denkt bei der Zusammenführung an die gesundheitlichen Test und vor allem ein Kotprofil, damit sie euch nichts einschleppen.

Je früher die Kastration gemacht werden umso einfacher ist es was Hormonumstellungen und damit auch die Rangordnung anbelangt. Potente Tiere stehen über kastrierten, auch wenn sie noch nicht erwachsen sind. Bitte beide zeitgleich zur Kastration bringen, dann riechen sie beide komisch und unter den Geschwistern gibt es keine Keilerei.

Ansonsten wünsche ich euch viel Geduld, gute Nerven und eine langweilige Zusammenführung.
Auch dir lieben dank für die Rückmeldung. :verschmitzt: am besten klären wir die Kastration der beiden dann auch direkt mit der TÄ ab, wenn wir sie zur Untersuchung bringen.

Sorry, dass ich alles nacheinander zitiert habe, ich bin nur am Handy (Nasi mag das Büro nicht und ich wollte sie nicht alleine hier liegen lassen, außerdem schläft sie so süß zwischen meinen Beinen :omg:). Falls ihr wisst, wie das auch am Handy geht, dass ich mehrere Zitate einfügen kann, nur zu :yeah: ich bin auch hier offen für Verbesserungen, es ist ewig her, dass ich in einem Thread geschrieben habe. :p

Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche! :smile:
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Ankunft der Kitten

Hallo zusammen,

ich möchte hier ein kurzes Update geben. Wir haben die beiden Kitten am Montagabend abgeholt. Eineinhalb Stunden Fahrt, zum Glück lief alles ganz wunderbar, das eine schlief durch, das andere war meistens wach aber gelassen nach einigen kurzen maunzern zu Beginn. Wir haben sie im Wohnzimmer mit angrenzender Küche untergebracht. Sie haben sich in diesem Bereich schon gut eingelebt, fressen, spielen, schlafen und putzen sich (auch gegenseitig). Auch die Untersuchung beim Tierarzt ist schon erfolgt.

Heute haben wir dann den nächsten Schritt unternommen und sie gegenseitig mit dem Geruch der jeweils anderen bekannt gemacht. Wir haben 3 Socken genommen und jeweils eine Katze im Gesicht und am Kopf damit gestreichelt. Die Socke mit Nasis Duft haben wir dann den Kleinen hingelegt und sie während sie dran gerochen haben mit Leckerli gefüttert und umgekehrt. Alle drei waren ruhig oder sogar neutral, was ja auch sehr positiv ist :D

Dann haben sich die Kitten auf dem Sofa schlafen gelegt und wir haben Nasi ins Wohnzimmer gelassen aber dabei als menschliche Sichtbarriere zu den Kleinen fungiert. Das heißt, meine Frau stand vor den Kitten und ich bin Nasi hinterher und habe sie mit Leckerli belohnt, wenn sie ruhig an den Sachen der Kitten (besonders am Tunnel) geschnuppert hat. Sie hat auch kein bisschen gefaucht oder eine andere negative Reaktion gezeigt. :cool:

Nasi ist dann auch auf den anderen Teil des Sofas gesprungen. Zuerst hat meine Frau weiter als Sichtschutz gedient, dann hat sie Nasi einen Blick auf die schlafenden Kleinen gewährt. Nasis Augen wurden riesengroß und sie hat sie etwas angestarrt aber eher irritiert als aggressiv gewirkt. Auch kein Fauchen oder gesträubtes Fell. Das Leckerli hat sie nur halb beachtet, sie ist dann wieder vom Sofa gesprungen und aus dem Wohnzimmer gegangen. Wir sind ihr gefolgt, haben die Tür geschlossen und ihr das Leckerli im Flur gegeben. Zuletzt lagen wir jetzt zu dritt entspannt auf dem Bett. :)

Wir werden heute noch die Räume einmal tauschen, ohne Sichtkontakt, sodass die Kitten den anderen Teil der Wohnung kennen lernen können und Nasi nochmal im Wohnzimmer sein darf. Jedenfalls läuft es bisher sehr gut. Ich bin guter Dinge, dass die Zusammenführung weiterhin so harmonisch abläuft! :D

Achso, ich benutze jetzt auch eine Socke, mit der ich alle streichel, um einen Gruppenduft zu erzeugen. Ich hab gelesen, dass das auch viel dazu beitragen wird, dass sich alle gut akzeptieren. Da ich damit aber erst heute begonnen habe (was auch von allen gut angenommen wird), wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis sich die Düfte effiktiv vermischt haben. Wir sind gespannt! :p
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Kastration

Hallo nochmal,

Ich wollte noch einmal euren Rat einholen und zwar geht es um das Thema Kastration. Als ich die Tierärztin darauf angesprochen habe, hat sie gemeint, dass eine Kastration in Deutschland in der Regel nicht unter 7 Monaten gemacht wird, es sei denn, die Rolligkeit tritt bereits einmal vor den 7 monaten ein, dann solle ich mich melden.

Habe jetzt nochmal recherchiert und 7 Monate sind mir eigentlich echt zu spät.. Ich will nicht, dass sie kleinen so gestresst werden und wir auch nicht, abgesehen davon kann sich dieses Thema ja auch auf die Vergesellschaftung auswirken. Sogar die Bundestierärztekammer sagt, dass die Rolligkeit nicht abgewartet werden muss und Katzen mit 4 Monaten kastriert werden können oder sogar auch mit 12 Wochen. Die Tierärztin meinte, das sei nur in den USA üblich. :rolleyes:

Ich hab gedacht, dass ich beim nächsten Besuch bei der Impfung das noch einmal anspreche und darum bitte, eine frühere Kastration durchzuführen und wenn sie dann nicht einlenkt, muss ich einen anderen Tierarzt suchen.. Würdet ihr das auch so sehen oder sollte ich lieber im 5. Monat so tun, als seien sie rollig? Aber ich mag nicht lügen und dass beide Kitten gleichzeitig rollig werden ist wohl auch unwahrscheinlich.
 

maschari

Forenprofi
Mitglied seit
16 April 2018
Beiträge
1.423
Ort
Hannover
Hallo nochmal,

Ich wollte noch einmal euren Rat einholen und zwar geht es um das Thema Kastration. Als ich die Tierärztin darauf angesprochen habe, hat sie gemeint, dass eine Kastration in Deutschland in der Regel nicht unter 7 Monaten gemacht wird, es sei denn, die Rolligkeit tritt bereits einmal vor den 7 monaten ein, dann solle ich mich melden.

Habe jetzt nochmal recherchiert und 7 Monate sind mir eigentlich echt zu spät.. Ich will nicht, dass sie kleinen so gestresst werden und wir auch nicht, abgesehen davon kann sich dieses Thema ja auch auf die Vergesellschaftung auswirken. Sogar die Bundestierärztekammer sagt, dass die Rolligkeit nicht abgewartet werden muss und Katzen mit 4 Monaten kastriert werden können oder sogar auch mit 12 Wochen. Die Tierärztin meinte, das sei nur in den USA üblich. :rolleyes:


Ich hab gedacht, dass ich beim nächsten Besuch bei der Impfung das noch einmal anspreche und darum bitte, eine frühere Kastration durchzuführen und wenn sie dann nicht einlenkt, muss ich einen anderen Tierarzt suchen.. Würdet ihr das auch so sehen oder sollte ich lieber im 5. Monat so tun, als seien sie rollig? Aber ich mag nicht lügen und dass beide Kitten gleichzeitig rollig werden ist wohl auch unwahrscheinlich.
Huhu,

also das stimmt auch nicht, dass das in der Regel erst ab 7 Monaten gemacht wird. Auch, wenn es noch viele Tierärzte gibt, die so veraltete Ansichten verbreiten.
Mein Tipp: Frag einfach mal beim VET-Amt oder evtl. einem Züchter in deiner Stadt an, der seine Kitten frühkastriert abgibt, zu welchem Tierarzt sie gehen.
Katzen kann man nämlich problemlos schon mit 12 Wochen kastrieren lassen.

Viel Erfolg :)
 

Kimsmama

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
21 August 2018
Beiträge
241
Huhu erst mal

Wir machen grade auch eine Senior/Junior Vergesellschaftung, zum zweiten Mal in zwei Jahren. Wir hatten ein Geschwisterpaar, Pinski und Paul. Als Paul 14 war verstarb er an einem Tumor an der Milz. Pinski war dann erstmal alleine. Drei Monate später erzählte mir eine Bekannte aus dem Tierschutz, dass sie einen Wurf Kitten da habe, wo die Mutter verstorben war. 10 Wochen alt und die Not war groß. Weil es gar nicht anders ging, hab ich Kalle am gleichen Tag noch abgeholt. Vorübergehend war der Plan. Und beim Abstellen der Transportbox klebte Pinski an dem Ding und war auch nicht weg zu bekommen. Der Rest ist Geschichte und Kalle kam um zu bleiben. Die beiden hatten von Anfang an keine Probleme. Sie spielen nicht, aber sie schlafen nebeneinander und putzen sich. Ab und an war der Opa mal genervt, aber da er Freigänger ist, ging er dann eben raus. Kalle geht mittlerweile auch raus.
Gestern kam dann spontan Lucy dazu. Wieder ein Notfall. Und wieder hat der Senior kein Problem damit. Er hat die Kleine erstmal geputzt und ging dann auf die Terrasse in die Sonne. Kalle scheint gar nicht zu wissen was das da ist. Er findet die Kleine unheimlich. Wenn sie ihm zu nahe kommt, faucht und brummelt er. Dann geht er weg. Lucy hält Abstand, faucht aber zurück. Wir haben dann gestern beschlossen, dass Lucy erstmal Quartier im Zimmer der Tochter bezieht. Wir wohnen ebenerdig und haben alles offen, also Küche, Wohn- und Esszimmer in einem 50 qm Raum. Wenn Kalle draußen ist, also quasi den ganzen Tag, kann sie das Haus erkunden und ihren Geruch verteilen. Gestern haben wir noch Decken getauscht und Kalle hat ihre intensiv beschnuppert und dann darauf geschlafen. Heute morgen lief man sich kurz über den Weg, als er zum zweiten Frühstück kam. Da hat man sich kurz angeblinzelt und dann ignoriert. Werte ich jetzt mal positiv. Der Senior schläft derweil seine Schlafplätze ab und lässt sich nicht stören.

Nach der Faucherei gestern bin ich grade guter Dinge, dass das hier klappt.

Nachtrag zur Kastration...
Wir waren eben auch bei unserem Stammtierarzt und haben nachgefragt. Kalle hat er mit 14 Wochen kastriert. Bei Katzen wartet er die erste Rolligkeit ab. Da lässt er nicht mit sich reden. Deshalb werden wir Lucy wo anders kastrieren lassen. Ansonsten bin ich mit unserem TA sehr zufrieden und werde auch in Zukunft dort hin gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Maximia

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
2 Mai 2019
Beiträge
115
Hallo nochmal,

Ich wollte noch einmal euren Rat einholen und zwar geht es um das Thema Kastration. Als ich die Tierärztin darauf angesprochen habe, hat sie gemeint, dass eine Kastration in Deutschland in der Regel nicht unter 7 Monaten gemacht wird, es sei denn, die Rolligkeit tritt bereits einmal vor den 7 monaten ein, dann solle ich mich melden.

Habe jetzt nochmal recherchiert und 7 Monate sind mir eigentlich echt zu spät.. Ich will nicht, dass sie kleinen so gestresst werden und wir auch nicht, abgesehen davon kann sich dieses Thema ja auch auf die Vergesellschaftung auswirken. Sogar die Bundestierärztekammer sagt, dass die Rolligkeit nicht abgewartet werden muss und Katzen mit 4 Monaten kastriert werden können oder sogar auch mit 12 Wochen. Die Tierärztin meinte, das sei nur in den USA üblich. :rolleyes:

Ich hab gedacht, dass ich beim nächsten Besuch bei der Impfung das noch einmal anspreche und darum bitte, eine frühere Kastration durchzuführen und wenn sie dann nicht einlenkt, muss ich einen anderen Tierarzt suchen.. Würdet ihr das auch so sehen oder sollte ich lieber im 5. Monat so tun, als seien sie rollig? Aber ich mag nicht lügen und dass beide Kitten gleichzeitig rollig werden ist wohl auch unwahrscheinlich.
Da erzählt die Tierärztin Unsinn. Wir bekommen im September zwei Kitten, die dann bereits kastriert sein werden. Ich würde mal rumhören, ob dir jemand eine gute Tierärztin empfehlen kann, am besten eine, die sich speziell mit Katzen gut auskennt.
 

Nasitier92

Neuer Benutzer
Mitglied seit
23 Juni 2019
Beiträge
12
Neuster Stand

Hallo zusammen :grin:

Vielen Dank für die ganzen Tipps, ich werde das mit meiner Tierärztin besprechen und sollte sie sie nicht früher kastrieren wollen, werde ich einen anderen Tierarzt suchen!

Wir haben inzwischen die Tür am Tage auf. Unsere alte Dame hat die Kleinen, wenn sie ihr zu nahe kamen, angefaucht und angefangen, zu brummen. Einmal hat Nasi an einem der beiden Näpfe gefressen und nicht sofort bemerkt, dass Lexy sich neben sie an dem anderen Napf zu schaffen gemacht hat. Als sie es dann registiert hat, hat sie Lexy angefaucht und ihr ein paar Mal auf den Kopf gehauen... die Kleine ist dann abgehauen :wow:

Die Kitten lassen unsere Omakatze auch komplett in Ruhe. Und vorgestern Abend ist Nasi dann das erste Mal von sich aus ins Wohnzimmer gekommen, um sich auf die Couch zu legen (sie lag ja sonst auch oft zwischen meinen Beinen). Da lag sie dann eine Weile trotz der Tatsache, dass die Winzlinge ganz in der Nähe lagen und schliefen. :omg:

Ich würde euch gerne Bilder einstellen, wie mache ich das denn? :aetschbaetsch1:

Ich glaube, Nasi muss sich einfach langsam an die Anwesenheit der Kitten gewöhnen. Ich hoffe natürlich noch immer, dass sie irgendwann entdeckt, dass die Kleinen sie auch putzen können (von Molly mochte sie auch immer gerne geputzt werden und war ihr andauernd auf die Pelle gerückt :zufrieden: ). Ich denke auch, dass Gefauche und Gebrumme dazu gehört und sie lässt die Kleinen auch immer näher an sich heran, bevor sie damit anfängt :cool: einmal wollte sie Pixel am Hintern beschnuppern und dann hat diese sich plötzlich umgedreht, sodass die beiden sich anschauten :eek: , da musste die Alte natürlich wieder fauchen :rolleyes: :grin:

Ich muss auch sagen, es ist wirklich putzig mit den beiden Kleinen :pink-heart: wie sie sich gegenseitig jagen (ihr Schwanz ist dann immer etwas buschiger, ist das normal? :oops: ) , alles zusammen entdecken (gerade zum Beispiel das Büro inklusive mein Schreibtisch :D ), zusammen kuscheln und dabei sogar häufig unsere Nähe suchen! Wir bereuen keine Sekunde, zwei Stück aufgenommen zu haben, man sieht täglich, wie sehr sie einander brauchen, um glücklich zu sein :zufrieden:

Eine Frage habe ich noch: wir haben festgestellt, dass die Kitten anfänglich ein sehr feines Katzenstreu von uns gefressen haben, was sie jetzt, wo es gemischt ist mit anderem Streu, nicht mehr tun. Können wir auch irgendwann ausschließlich das Feine nehmen, also lernen die Kleinen, dass das kein Futter ist? :confused: Unser anderes Streu staubt nämlich etwas viel, gerade bei unserem einen Katzenklo, was nur oben ein Loch hat (und ja, die Katzenkinder haben es klaglos angenommen und nutzen es genauso wie das ganz freie Klo. Es ist kein Haubenklo, sie können oben rausschauen :D ). Oder kennt ihr vielleicht ein gröberes aber staubfreies Katzenstreu?

LG
 
Werbung:
Lucky Kitty Pets Nature

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben