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Stoffwechselerkrankungen Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 19.05.2019, 20:39
  #31
biveli john
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Ich konnte meine Katze Putzi nicht schulmedizinisch therapieren, weil sie eine
hochhysterische Dame ist, die nie krank war. Die wäre beim #Transport gestorben.Vor einem halben Jahr begann
sie Unmengen zu fressen und wurde immer dünner. Auch die Krallen fingen an zu wachsen. Das Fell war struppig und in meiner Not hab ich eine homöopathische Tierärztin gesucht, die mir eventuell weiterhelfen konnte.

Ich hab sie telefonisch gebucht und mit Auschlussverfahren haben wir Nieren
und Zucker ausgeschlossen. Habe krampfhaft nach jodfreien Futter gesucht

und auch gekocht und gebarft ,da sie sehr wählerisch ist
.. Laut Tierärztin befeuert das viele Jod die Überfunktion. Ich habe alles umgestellt und nach einer Woche konnte ich die Erfolge sehen. Sie fraß nicht mehr so viel und nahm trotzdem zu. Sie wurde
wacher und ist altersgemäß wieder die Alte. Ich habe auch colostrum
gegeben für den Aufbau und sie hat wieder ein schönes Fell. Die Nägel hat sie sich zum Teil selber abgeschält.Ich bin glücklich das dies so geklappt
hat und der Versuch war es wert. Darum kann ich keine Laborwerte nennen sondern nur Erfahrungswerte. Ich habe mit der Lupe die Nahrungsangaben
gelesen und auch das Trockenfutter umgestellt. Die anderen 2 Katzen müssen
da mithalten, was vielleicht nicht verkehrt ist. Liebe Grüße Biveli
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Alt 20.05.2019, 11:41
  #32
Maiglöckchen
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Du weißt also gar nicht, ob jemals eine Schilddrüsenüberfunktion vorlag?

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, auf jodärmere Ernährung zu achten. Sich alleine darauf zu verlassen, kann aber gewaltig nach hinten los gehen. Wir konnten trotz jodarmer Ernährung nicht auf Schilddrüsenmedis verzichten.
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Alt 20.05.2019, 13:40
  #33
biveli john
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Der Umkehrschluss- bei der jodarmen Ernährung haben sich die Symptome alle ausnahmslos
zurückgebildet, also muß es die Ernährungsumstellung auf relativ jodfrei
gewesen sein. Es war ein Versuch der geglückt ist und vielleicht ein
integrativer Ansatz. Ich gebe nur meine Beobachtungen und Erfahrungswerte
wieder, ohne jemanden bevormunden zu wollen. Wissenschatlich erwiesen ist,
dass zugesetztes Jod in diesen Mengen und für lange Zeit eben zu diesen Erkrankungen führt.

Ist auch in der Humanmedizin so. Liebe Grüße Biveli
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Alt 20.05.2019, 19:14
  #34
Maiglöckchen
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Auch wenn ich diese Vermutung durchaus teile, gibt es zumindest bei Katzen keine einzige Studie, die da einen Zusammenhang herstellt.

Möglicherweise lag auch ein Problem im Verdauungstrakt vor, das durch hochwertigeres und besser verdauliches Futter verschwunden ist?

Jodfreies Futter gibt es übrigens nicht, da Fleisch einen natürlichen Jodgehalt hat und man ohne eigenes Analyselabor auch nie sicher sein kann, ob nicht doch mal etwas Schlund im Futter landet. Selbst das streng kontrollierte Hills y/d enhält noch einen geringen Anteil Jod.
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Alt 20.05.2019, 20:11
  #35
biveli john
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Meine Katzen haben immer hochwertiges Futter erhalten, sie sind
sehr wählerisch und wollen Mischkost. Ich barfe mit Bio-Huhn, Rind und Wild.
Auch Kalb kommt gelegentlich dazu. Auch hochwertige Biodosenkost
ist dabei. Mir ist bekannt das Jod im Fleisch enthalten ist, darum frage ich mich warum manche Hersteller soviel Jod zufügen. Es werden auch Unmengen
an Vitaminen bei minderwertigen Futter zugefügt, um diese Minderwertigkeit
aufzupeppen. Ich habe mal recherchiert, was in so einem billigen Dosenfutter
drin ist, da ist mir die Grausbirne aufgestiegen. Ich spare bei meinen Katzen
nicht und ich habe bei allen 3 keine Probleme mit dem Verdauungstrakt. Das von Hill frisst sie nicht, habe 5 kg Trockenfutter, übrigens sehr kohlenhydratlastig, dem Tierheim vermacht.
Ich freue mich auf jeden Fall, dass es meiner alten Katze gut geht

und sie vielleicht noch ein paar schöne Jährchen hat. Liebe Grüße
Biveli
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Alt 31.07.2019, 11:10
  #36
Dixxl
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Liebe Maiglöckchen, hier nun ein update (besser spät als nie ;-).

Ich habe die "Zwischenkontrolle" nicht machen lassen, sondern ab Mai eigenmächtig auf 0.5ml früh und 0,25ml abends reduziert.
Damit ging es Dickie etwas besser, er war wacher und fraß etwas regelmäßiger.
Heute habe ich mit der TÄ die Kontrolle vor ein paar Tagen besprochen.

Der T4 Wert ist nun 2.6, wobei die Nieren + Kreatinin völlig OK sind (das waren sie allerdings auch bei dem höheren T4).
TÄ meinte, ich könne die Dosierung so beibehalten.

Das Problem, das (schon Jahre + immer noch) bestehen bleibt, ist der schlechte Pankreas-Wert (feline spezifische Pankreaslipase): höher als 50.0 ug/l; normal sind unter 3,5 ug/l.

Dickie hatte eine kritische Pankreatitis, die zwischendurch besser geworden war, aber nun wieder schlecht ist.

Die TÄ meint, dass das Thyronorm sich nicht auf den Pankreas auswirkt; die Pankreatitis ist schlicht chronisch, und eben mal besser, und mal schlechter.
Außer kontrollieren kann man da wenig machen.

Ich kann bei Dickei mit Futterumstelleung auch wenig ausrichten: Er frisst wirklich nur noch, was ihm auch schmeckt, was nicht immer das gesündeste ist...

Witzig ist, dass die Eosinophilen (Dickie hat schon immer eosin. Granulomatose, das war in all den Jahren immer das größte Problem, wg. Jucken + verschorften Stellen) nun das erste Mal im Normbereich sind - woher das kommt, ist unklar.

Gegen das EG hat er (nachdem zig andere Sachen nichts geholfen haben) Kortisondepots bekommen, die haben (zeitlich begrenzt) auch gut geholfen.
Seit er das Thyronorm bekommt, kriegt er kein Kortison mehr - und hat trotzdem kaum mehr Juckreiz und keine verscjorften Stellen mehr.

So, das war's für diesmal. Was meinst du zu dem jetzigen T4-Wert?

LG,
Marion.
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Alt 31.07.2019, 13:11
  #37
Maiglöckchen
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Der WErt ist super. Idealer wäre es allerdings, die Dosis gleichmäßig auf morgens und abends aufzuteilen, das geht beim Thyronorm sehr gut.

Dann lagst Du ja, wie der Wert beweist, mit der Reduzierung des Medis absolut richtig.

Leider irrt die TÄ´wohl, was die Auswirkung der Schilddrüsenmedikamente auf die Pankreas angeht. Mautzekatz hat hier vor einiger Zeit den Rote Hand Brief zum Thema Hormonhemmer und Pankreatitis eingestellt. Das betrifft zwar die Humanmedizin, aber es gibt mittlerweile viele Indizien dafür, dass es auch Katzen betrifft. In unserer SDÜ-Gruppe haben mittlerweile auch einige TÄ die Vermutung geäußert, dass sich die Medis da negativ auswirken. Ist ja auch irgendwie logisch: Die Hormonhemmer können den Verdauungstrakt massiv reizen und das soll keine Folgen für die Pankreas haben?

Und wenn bereits eine chronische Pankreatitis vorgelegen hat, wie es bei uns leider auch der fall war, kann man doch davon ausgehen, dass solche Medis die Sache nicht gerade besser machen.

Geändert von Maiglöckchen (31.07.2019 um 13:15 Uhr)
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Alt 31.07.2019, 19:04
  #38
Dixxl
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Hi Maiglöckchen (Danke für die priv. Antwort!),

Danke für den Dosierungstipp, das mach ich!

Ich denke im Grunde auch, dass das Thyronorm schon eine Wirkung auf den Pankreaswert haben kann, bloß: Was dagegen tun?

Im Moment habe ich keinen Grund, in der Sache zu handeln: Dickie frisst wenig, aber regelmäßig, er hat keine kritischen Schmerzen. Immer schmerzfrei ist er sicher nicht, aber ich weiß, wie er wirkt, wenn es ihm richtig schlecht geht.

Er ist nicht, auch nicht phasenweise, apathisch, er zieht sich nicht zurück, er jagt + frisst auch mal ne Spinne, und er protestiert, wenn ihm was nicht passt.
Fit ist er natürlich nicht - aber das war er auch in seiner Jugend nie besonders.

Für einen Schnupfen hat Dickie ein AB bekommen, das könnte auch den Pankreas-Wert (zeitweise) ein wenig bessern. Aber es könnte auch Krebs sein, alles möglich. Ich werde einfach gut beobachten + öfter mal kontrollieren lassen.

Wenn er allerdings nochmal so einen akuten Pankreas-Anfall hat wie das erste Mal, überlege ich mir, ob ich ihn nochmal in der klinik aufpäppeln lasse: Das hat ihn damals schon immense Kraft + danach auch merkbaren Abfall der Lebensqualität gekostet...

LG,
Marion.
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Alt 31.07.2019, 20:18
  #39
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Wenn er noch mal einen Anfall hat bzw. Du das Gefühl hast, dass doch Schmerzen da sind, frag die TÄ doch mal, ob Du für solche "Notfälle" ein Opiat mit nach Hause nehmen könntest, z.B. niedrig dosiertes Buprenovet? Das wird oft zu hoch dosiert, aber wir haben in diversen Gruppen jetzt die Erfahrung gemacht, dass 0,1ml vielen Katzen dann gut bekommen. Und bei Pankreatitis sind das eh die Schmerzmittel der Wahl.
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Alt 04.08.2019, 08:52
  #40
Dixxl
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Danke für den Tipp.
Ich brauch bald wieder Thyronorm, bei der Gelegenheit werd ich mal nachfragen (und auch sagen, dass der Rat von diversen Haltern ist, die damit gute Erfahrungen gemacht haben).

LG,
Marion.
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Alt 05.08.2019, 23:08
  #41
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Danke für den Tipp.
Ich brauch bald wieder Thyronorm, bei der Gelegenheit werd ich mal nachfragen (und auch sagen, dass der Rat von diversen Haltern ist, die damit gute Erfahrungen gemacht haben).

LG,
Marion.
Ich hoffe, Du bekommst es, die meisten TÄ stellen sich leider sehr an, Opiate rauszurücken.
Maiglöckchen ist offline  
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schilddrüse, thyronorm, überfunktion

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