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Alt 10.10.2017, 12:11   #11
OMalley2
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Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Und wenn du Pech und ein Tier hast, das auf den Geschmack gekommen ist, kannst du dich entscheiden, ob du das Tier weggibst oder es den Rest seines Lebens totunglücklich in der Wohnung mit Pseudo-Freigang ist. Ich würde das nie und never riskieren.
??? Guck mal bei Jackson Galaxy, der ist strikt gegen Freigang (Ok, USA, da hats Wölfe, Bären, Pumas, Coyoten etc etc in vielen Gegenden...), empfiehlt aber Leinengang mit Katze. Jede Katze ist verschieden, und wenn man nichts Neues ausprobiert, stirbt man "doof". Ausgang mit Leine und Mensch ist immer noch bissl anders als Total-Freigang. Ich hab meine Jungs auch nur ausgelassen, weil die Umgebung das hergibt.
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Alt 10.10.2017, 12:32   #12
tiha
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tiha
 
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Zitat:
Zitat von OMalley2 Beitrag anzeigen
??? Guck mal bei Jackson Galaxy, der ist strikt gegen Freigang (Ok, USA, da hats Wölfe, Bären, Pumas, Coyoten etc etc in vielen Gegenden...), empfiehlt aber Leinengang mit Katze. Jede Katze ist verschieden, und wenn man nichts Neues ausprobiert, stirbt man "doof". Ausgang mit Leine und Mensch ist immer noch bissl anders als Total-Freigang. Ich hab meine Jungs auch nur ausgelassen, weil die Umgebung das hergibt.
Mir ist egal, wer was wie wann wo schreibt, vor allem bei diesem Thema. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und weiß, wie glücklich psychisch gesunde Katzen im Freigang sind, wie sie rennen und klettern, lauern und dösen, wie sie ihr Leben in vollen Zügen genießen. Ihnen das bieten zu können ist toll und ich beneide jeden, der das kann. Wenn man das aber nicht zu bieten hat, dann finde ich es einfach nur grausam, es ihnen schmackhaft zu machen, und das auch nur im Ansatz, um es ihnen dann wieder wegzunehmen. Intuitiv werden diese kleinen Wesen (Wohnungskatzen) immer spüren, dass es noch mehr gibt, aber das ist was anderes, als es so vorgeführt, aber nicht wirklich zu bekommen. Das ist, als würdest du einem Menschen was ganz Tolles und Leckeres vor die Nase halten und dann kurz bevor er reinbeißt immer wieder wegziehen.

Und ich habe gar nichts gegen's Ausprobieren, aber das dann doch bitte nicht auf Kosten von anderen. Wenn ich etwas ausprobiere, dann muss ich auch mit den Konsequenzen leben, ich habe mich dazu ja entschlossen, aber doch bitte niemand anderes, auch und gerade kein Tier.
__________________
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Tina mit den fünf tapferen Kämpferlein und dem Engelchen Julius♥†

"Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

Geändert von tiha (10.10.2017 um 12:44 Uhr) Grund: RSF
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Alt 10.10.2017, 12:59   #13
OMalley2
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... also ich glaube, Tiere leben im Hier und Jetzt - und was sie nicht wirklich kennen, vermissen sie auch nicht. Abstrakte Sehnsüchte wecken ist glaube ich, kaum zu befürchten. Es gibt Millionen von Wohnungskatzen, denen es gut geht. Selbst wenn sie mal ausbüxen, härmen sie sich danach nicht jahraus, jahrein ab. Schlimm ist es oft, einen Hardcore-Freigänger schlagartig ans Haus zu tackern.
Meine Nachbarin erzählte aber von einem früheren Fundkater, Streuner, der bei ihnen einzog und keine Pfote mehr vor die Tür setzte. Ja, er war gesund, aber nein, er hatte keine Sehnsucht mehr nach draußen.

Vor vielen Jahren wohnte ich an einer Dorf-Hauptstraße - extrem laut, extrem wüstes Fahren, lebensgefährlich für Mensch und Tier. Im gleichen Haus wohnte ein Paar mit einem Kater namens Mozart. Sie begleiteten ihn immer zu 2 raus für eine Weile, jeden Abend, und passten auf, dass er nicht auf die Straße lief. Anscheinend hat das geklappt. Später zogen sie weg.

Ich glaube auch, es gibt soo viele verschiedene Katzen mit verschiedenen Bedürfnissen, die kann man nicht alle immer über einen Kamm scheren.
Wenn dem Burschen drin zu langweilig ist und draußen geht kein Freigang, dann geht man halt mal am Abend mit ihm um den Block.
Da jetzt eine Religion draus zu machen und irgendwie unendliches Tierleid drin zu suchen, dass sich jemand um eine individuelle Lösung bemüht? Mal ehrlich...

Geändert von OMalley2 (10.10.2017 um 13:21 Uhr)
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Alt 10.10.2017, 13:11   #14
tiha
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Zitat:
Zitat von OMalley2 Beitrag anzeigen
... also ich glaube, Tiere leben im Hier und Jetzt - und was sie nicht wirklich kennen, vermissen sie auch nicht. Abstrakte Sehnsüchte wecken ist glaube ich, kaum zu befürchten. Es gibt Millionen von Wohnungskatzen, denen es gut geht.
Genau das schreibe ich ja ... "Was sie nicht kennen"... ! Aber wenn sie es durch den Leinenfreigang kennengelernt haben, dann ist nichts mehr abstrakt, sondern sehr real. Das muss man doch keinem Tier antun.


Zitat:
Selbst wenn sie mal ausbüxen, härmen sie sich danach nicht jahraus, jahrein ab.
Einmal ausbüchsen ist nicht gleichbedeutend mit regelmäßig an der Leine rausgehen.


Zitat:
Schlimm ist es oft, einen Hardcore-Freigänger schlagartig ans Haus zu tackern.
Ja, das finde ich auch schlimm. Aber genauso schlimm kann es für ein Tier sein, das durch den Leinenfreigang Blut geleckt hat.


Zitat:
Meine Nachbarin erzählte aber von einem früheren Fundkater, Streuner, der bei ihnen einzog und keine Pfote mehr vor die Tür setzte. Ja, er war gesund, aber nein, er hatte keine Sehnsucht mehr nach draußen.
Deshalb habe ich auch "psychisch" gesund geschrieben. Streuner mit einer sehr schlimmen Vergangenheit können durchaus psychisch so angeschlagen sein, dass sie DAS wirklich nicht mehr brauchen. Aber ich bin genauso sicher, dass das einen nur geringen Anteil der Tiere betrifft.



Zitat:
Ich glaube auch, es gibt soo viele verschiedene Katzen mit verschiedenen Bedürfnissen, die kann man nicht alle immer über einen Kamm scheren.
So ist es sicherlich. Aber es sollte jedem klar sein, dass wenn man Begehrlichkeiten geweckt hat, aus welchem Grund auch immer, man im Sinne der Katze dann entscheiden muss. Und in diesem Fall wäre das tatsächlich Umzug in eine freigängertaugliche Umgebung oder Abgabe.
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Alt 10.10.2017, 13:12   #15
Popsicle
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Ich denke auch, ist bei den meisten eher wie Balkon. Da sitzen sie ja auch nicht permanent vor und schreien, weil sie rauswollen.
Man muss sich halt drauf einstellen dann schon eine Routine einzubringen, also wirklich täglich an der Leine rauszugehen, wenn es ihnen so gefällt. Eben weil sie das Gassigehen dann kennen, aber es ist ja nicht wie richtiger Freigang den man ihnen dann wegnimmt.
Aber vllt kommt das für die TE ja auch eh nicht in Frage?
Ist nämlich auch stark abhängig vom Charakter der Katze, ob das überhaupt geht.
Ansonsten kann ich auch empfehlen die Spielzeuge immer ganz wegzupacken und auch regelmäßig zu wechseln, so bleiben sie interessanter.
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Alt 11.10.2017, 14:51   #16
OMalley2
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Genau das schreibe ich ja ... "Was sie nicht kennen"... ! Aber wenn sie es durch den Leinenfreigang kennengelernt haben, dann ist nichts mehr abstrakt, sondern sehr real. Das muss man doch keinem Tier antun....

Ja, das finde ich auch schlimm. Aber genauso schlimm kann es für ein Tier sein, das durch den Leinenfreigang Blut geleckt hat.
Die Katze hat doch aber kein Vorstellungsvermögen in dem Sinne: Wow, wenn jetzt erst die Leine ab wäre... die nimmt halt, was sie bekommt, und fühlt sich draußen an der Leine gut oder nicht. Wenn sie sich da gut fühlt, ok. Manche mögen einfach GAR kein Geschirrchen, andere stören sich nicht dran und tappeln fröhlich mit. Austesten.

Geht man nun täglich ein bisschen mit ihnen in einen Garten oder auf eine Wiese oder an einer Straße lang, je nach Angebot, gibt es unendlich viel zu schnuppern und zu gucken und zu beobachten.
Was genau tue ich der Katze jetzt damit AN, bitte?
Sie denkt nicht abstrakt über die Sklaverei der Leine und den Mangel an erweiterter Freiheit nach... Sie leidet keineswegs, wenn Du sie nach einer halben Stunde wieder in die Whg lockst oder trägst. Sie hat neue Eindrücke gesammelt und das tut ihr ganz sicher gut.

Du musst halt gut aufpassen, und an der Leine rumzerren, wie manche Leut das mit kleinen Hunden machen, ist generell unmöglich.
Ich rede ja auch nicht davon, dass man die Katz mit Leine quälen soll, wenn sie das Gefühl um Bauch und Hals nicht mag, beispielsweise. Dann geht das halt gar nicht mit diesem speziellen Tier.

Aus dem Leinengang jetzt eine Quelle psychischen Leidens zu machen, kapiere ich in 100 Jahren nicht.

Wenn die Katze die Leine akzeptiert, ist das später ein guter Anfang, um sie an kompletten Freigang zu gewöhnen. Dann folgt sie Dir nämlich vertrauensvoll in die Umgebung und kann sich erstmal gefahrlos und beschützt orientieren, bevor sie alleine loszieht. Aber quälende Sehnsüchte wecken? Och nee, Kinder.
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Alt 11.10.2017, 15:56   #17
Mikesch2011
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Beiträge: 57
Standard Leinengang

Da wir hier über Leinengang diskutieren, kann ich anmerken, dass man sich dafür eher einen Hund anschaffen sollte ;-)
Liebe Grüße Mikesch2011

PS
In Berlin habe ich einmal tatsächlich eine Frau mit einer sehr großen Katze (langhaarig) gesehen. Die Katze benahm sich wirklich wie ein Hund: Lief „bei Fuß“, schnüffelte an Bäumen. Nur das Beinchen heben habe ich sie nicht gesehen. Das wirkte auf mich sehr schräg. Aber es gibt wirklich alles. Ich bezweifle aber, dass eine Katze annähernd so geeignet für Leinengang ist wie ein Hund.

Geändert von Mikesch2011 (11.10.2017 um 16:00 Uhr)
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Alt 11.10.2017, 17:04   #18
Popsicle
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Kommt ganz auf die Katze an, grundsätzlich geht es halt mit mutigen Katze, die auch stark auf den Halter fixiert sind.

Das geht halt echt bei Kleinigkeiten los die man beachten muss, wie bspw. wenn ich in einem Mietshaus wohne, dass ich die Katze oft runtertragen muss. Macht sie das zunächst überhaupt mit. Denn auch im Notfall (zB freilaufender Hund) müsste man sie schnell auf den Arm nehmen können.
Ans Geschirr kann man fast alle prima mit Clickern gewöhnen.
Und dann darf sie nicht so schnell panisch sein und bei jedem kleinsten Geräusch die Flucht ergreifen, sondern muss eher neugierig sein.

Ich seh hier immer wieder welche die das machen und es geht wohl ganz gut.
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Alt 11.10.2017, 19:22   #19
OMalley2
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Ja, sieht komisch aus, ich wurde da anfangs auch immer angesprochen, aber die Leut haben eher gelacht und gemeint, eigentlich gut.
Warum soll man nicht was ausprobieren, das der Katze, WENN es denn ohne Krampf geht, mehr Lebensqualität verschafft?
Wenns ihr nicht taugt, wird sie das zeigen. Dann muss man darauf halt Rücksicht nehmen.

Und Mikesch, ich hab mir keine Katzen angeschafft, UM mit denen Gassi zu gehen. Ich habe es einfach ausprobiert, damit mein Knuddel sich erstmal orientiert und nicht gleich unter die Räder kommt. Dass es so toll lief, war Zufall und eine Übergangslösung in unserem Fall. Immer locker bleiben.

Geändert von OMalley2 (11.10.2017 um 19:31 Uhr)
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Alt 12.10.2017, 11:02   #20
Anna H.
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Als ich deine Beschreibung gelesen habe habe ich sofort an meinen Simba gedacht. Er will auch immer aufmerksamkeit und miaut, aber dann gibt man sich mühe und dann geht er einfach weg und zeigt dir sein Hinterteil. Da werde ich manchmal richtig sauer (auch wenn es natürlich nichts bringt). Ich habe einfach mein bestes gegeben und immer den Ort, die Oberfläche und das Spielzeug variiert. manchmal hat es geklappt, manchmal nicht

Damit meine ich, dass ich mal auf dem Bett, mal auf einer alten Decke auf dem Boden, mal in der Badewanne etc. gespielt habe. Was immer funktioniert hat waren Federn, die ich draußen gefunden habe und an eine Angel gebunden habe.

Mit den Jahren ist er ruhiger geworden. Außerdem habe ich jetzt noch einen Kater und die 2 raufen viel. Natürlich bräuchte mein Kater eigentlich Freigang, aber das geht nunmal nicht.

Ich weiß nicht ob ich dir helfen konnte. Ich wollte dir einfach zeigen, dass es noch anderen genauso geht wie dir und das man manchmal nur sein möglichstes tun kann.
Anna H. ist offline   Mit Zitat antworten
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