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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 03.04.2013, 16:34
  #91
Fellmull
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Zitat:
Zitat von Adri Beitrag anzeigen
Diazepam wirkt bei Katzen nur sehr kurz, gilt da als Notfallmedi.

Epikatzen sollten mit dem Phenobarbitalspiegel konstant gehalten werden, auch weil sich die Anfälle verringern.
Ich weiss um die Wirkung von Antikonvulsiva
Wenn sich die Anfälle ankündigen kann man ja aber vlt durch eine einmalige Benzo-Gabe das Auftreten des Anfalls verhindern. War mein Gedankengang. Zumindest funktioniert das teils gut im humanen Bereich.

Ich würde wirklich mal den Spiegel checken lassen, gegebenenfalls kann man ja auch das Medikament wechseln.

Geändert von Fellmull (03.04.2013 um 16:47 Uhr)
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Alt 03.04.2013, 16:50
  #92
Snoopy75
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Hallo,

danke für Eure Meinungen.
Ganz am Anfang dieses Themas (1. Seite) stand, dass jemand Erfolg mit Bachblüten hat/hatte.

Nun ja, es geht unserem Mäuschen ja nicht schlecht. Nur die Anfälle sind nicht schön. Definitiv wäre sie heute nicht mehr unter uns, wenn wir sie nicht damals aufgenommen und aufgepäppelt hätten. Wenn diese Anfälle so bleiben in dem Abstand, werden wir mit Sicherheit unseren Tierarzt aufsuchen. Alle halbe Jahre mal einer wäre mit Sicherheit auch ohne Medis zu bewerkstelligen gewesen.

Ich hatte nur bisher nicht gelesen, dass sich die Anfälle ankündigen, darum dachte ich, dass dort ein Ansatzpunkt wäre.

@Fellmull: Was ist der Medi-Spiegel? Sie nimmt keine Medizin?!

@Adri: Nur 4 Wochen? Ich dachte, wenn man einmal angefangen hat, müssen ein Leben lang regelmässig alle 12 Stunden Tabletten gegeben werden. Dann habe ich das immer falsch verstanden.

Wir tun wirklich viel für unsere Tiere, aber was ist schlimm daran, wenn man sich nach Erfahrungen erkundigt?

Grüße,
Snoopy75
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Alt 03.04.2013, 16:55
  #93
Fellmull
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Zitat:
Zitat von Snoopy75 Beitrag anzeigen
Hallo,

danke für Eure Meinungen.
Ganz am Anfang dieses Themas (1. Seite) stand, dass jemand Erfolg mit Bachblüten hat/hatte.

Nun ja, es geht unserem Mäuschen ja nicht schlecht. Nur die Anfälle sind nicht schön. Definitiv wäre sie heute nicht mehr unter uns, wenn wir sie nicht damals aufgenommen und aufgepäppelt hätten. Wenn diese Anfälle so bleiben in dem Abstand, werden wir mit Sicherheit unseren Tierarzt aufsuchen. Alle halbe Jahre mal einer wäre mit Sicherheit auch ohne Medis zu bewerkstelligen gewesen.



Ich hatte nur bisher nicht gelesen, dass sich die Anfälle ankündigen, darum dachte ich, dass dort ein Ansatzpunkt wäre.

@Fellmull: Was ist der Medi-Spiegel? Sie nimmt keine Medizin?!

@Adri: Nur 4 Wochen? Ich dachte, wenn man einmal angefangen hat, müssen ein Leben lang regelmässig alle 12 Stunden Tabletten gegeben werden. Dann habe ich das immer falsch verstanden.

Wir tun wirklich viel für unsere Tiere, aber was ist schlimm daran, wenn man sich nach Erfahrungen erkundigt?

Grüße,
Snoopy75
Moment, ich dachte sie nimmt Phenobarbital? Doch nicht? Dann habe ich mich arg verlesen, sorry!
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Alt 03.04.2013, 16:58
  #94
Fellmull
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Wenn bisher keine Medikamente im Einsatz sind solltet ihr darüber nachdenken.
Natürlich kann man auch mit einem Anfall alle 6 Monate leben.
Allerdings werden die Anfälle oft häufiger mit der Zeit und spätestens dann muss man medikamentös eingreifen.

Wenn man frühzeitig interveniert, kommt es meist gar nicht erst zur Häufung von Anfällen (wenn man das richtige Medikament in der richtigen Dosierung findet)

Edit: Die Medis werden auch nicht nur 3 Wochen gegeben.
Und: Adri hat ganz recht, nimm das Stichwort "Lebershunt" mit zum TA. Auch das kann Ursache für epileptische Anfälle sein neben anderen organischen Ursachen. Blutbild machen lassen, Leberwerte, Nierenwerte usw checken lassen.

Geändert von Fellmull (03.04.2013 um 17:00 Uhr)
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Alt 03.04.2013, 17:23
  #95
Adri
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Nein, nicht nur 3 Wochen, aber ab da kann man den Spiegel messen.
Ohne Medis gibts diesen Spiegel im Blut nicht.
3 oder 4 Wochen wäre da auch egal, man überprüft die Dosierung.
Bei 1 - 2 Anfällen im halben Jahr gibt man in der Regel keine Medis, kommt aber auf die Schwere der Anfälle an.
Faustregel ist so, einen Anfall im Monat, ist normal, aber mit Tabletten.

Diazepam als Notmedi kann man natürlich zuhause haben.
Adri ist offline  
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Alt 03.04.2013, 18:16
  #96
Snoopy75
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Danke Euch!
Jetzt bin ich schonmal ein wenig schlauer und gehe nicht so ganz unbedarft an die Sache heran. Bisher dachte ich eben, dass die Anfälle vor einem halben Jahr durch eine leichte Vergiftung kamen.
Dass sie durch den Würgereflex ausgelöst waren. Das hatte ich damals irgendwo gelesen. Dann haben wir regelmäßig Malzpaste gegeben, aber nun stellt sich ja anscheinend heraus, dass es doch etwas anders ist.

Sie nimmt noch keine Medikamente, nein. War ja auch noch nichts erforderlich außer PROGRAM und CAPSTAR wegen der Flöhe.

Ich zermartere mir die ganze Zeit den Kopf, ob es vielleicht in den letzten zwei Wochen irgendetwas Neues bei uns gibt, was die Anfälle wieder ausgelöst haben könnte (wie damals die Blumen). Leider fällt mir nichts ein.

Hatte mich halt wirklich darein egsteigfert (und mich damit getröstet), dass es keine richtige Epilepsie ist (wie der Tierarzt ja auch erst einmal vermutete).

Heute ging eine Lampe zu Bruch und das hat mir schon Angst gemacht. Glasscherben und sie mittendrin. Habe das zum Glück sofort mitbekommen und Sofakissen dazwischen gestopft, damit sie sich nicht verletzt, aber ich bin ja nun nicht immer Zuhause.

Nun, wir werden das beobachten und dann weitersehen...

Danke Euch
Snoopy75

Edit: Sie hat auch irgendwas von einer Siamkatze in sich und dieses "Augenzittern". Da gab es auch irgendeinen Fachausdruck, aber der fällt mir gerade nicht ein. Vielleicht ist alles Veranlagung, wer weiß. Obwohl sie erst ein Jahr bei uns ist, ist sie uns schon sehr ans Herz gewachsen (vor allem Sohnemann mit 6 Jahren), auch weil wir letztes Jahr durch unglückliche Zu- und Unfälle drei Katzen (15, 13 und 10 Jahre alt) verloren haben. Nicht sehr schön.

Geändert von Snoopy75 (03.04.2013 um 18:19 Uhr) Grund: Noch ein Nachsatz wegen Siamkatze
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Alt 03.04.2013, 18:33
  #97
Fellmull
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Zitat:
Zitat von Snoopy75 Beitrag anzeigen
Danke Euch!
Jetzt bin ich schonmal ein wenig schlauer und gehe nicht so ganz unbedarft an die Sache heran. Bisher dachte ich eben, dass die Anfälle vor einem halben Jahr durch eine leichte Vergiftung kamen.
Dass sie durch den Würgereflex ausgelöst waren. Das hatte ich damals irgendwo gelesen. Dann haben wir regelmäßig Malzpaste gegeben, aber nun stellt sich ja anscheinend heraus, dass es doch etwas anders ist.

Sie nimmt noch keine Medikamente, nein. War ja auch noch nichts erforderlich außer PROGRAM und CAPSTAR wegen der Flöhe.

Ich zermartere mir die ganze Zeit den Kopf, ob es vielleicht in den letzten zwei Wochen irgendetwas Neues bei uns gibt, was die Anfälle wieder ausgelöst haben könnte (wie damals die Blumen). Leider fällt mir nichts ein.

Hatte mich halt wirklich darein egsteigfert (und mich damit getröstet), dass es keine richtige Epilepsie ist (wie der Tierarzt ja auch erst einmal vermutete).

Heute ging eine Lampe zu Bruch und das hat mir schon Angst gemacht. Glasscherben und sie mittendrin. Habe das zum Glück sofort mitbekommen und Sofakissen dazwischen gestopft, damit sie sich nicht verletzt, aber ich bin ja nun nicht immer Zuhause.

Nun, wir werden das beobachten und dann weitersehen...

Danke Euch
Snoopy75

Edit: Sie hat auch irgendwas von einer Siamkatze in sich und dieses "Augenzittern". Da gab es auch irgendeinen Fachausdruck, aber der fällt mir gerade nicht ein. Vielleicht ist alles Veranlagung, wer weiß. Obwohl sie erst ein Jahr bei uns ist, ist sie uns schon sehr ans Herz gewachsen (vor allem Sohnemann mit 6 Jahren), auch weil wir letztes Jahr durch unglückliche Zu- und Unfälle drei Katzen (15, 13 und 10 Jahre alt) verloren haben. Nicht sehr schön.
Das Augenzittern nennt sich Nystagmus. Dass eine Verbindung mit Epilepsie besteht, wüsste ich jetzt nicht....Adri vlt?

Lies dich einfach in das Thema ein. Wissen beruhigt.
Und dann lässt du mal organische Ursachen für die Anfälle ausschliessen (Stichwort: Lebershunt, Blutbild mit Organwerten wie Niere, Leber......). Und wenn es sich dann um eine idiopathische Epilepsie handelt ( also ohne organische Ursache), dann kannst du mit dem TA ja eine Medikation besprechen.

Hör dich doch mal um ob es bei dir in der Nähe einen TA gibt, der sich mit Epi-Katzen gut auskennt!
Fellmull ist offline  
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Alt 03.04.2013, 18:50
  #98
Adri
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Das weiß ich leider nicht, habe es aber auch noch nicht gehört / gelesen.
Unser Epikater hat keine Augen.
Alles Gute dem Mäuschen.
Adri ist offline  
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Alt 10.04.2013, 18:09
  #99
HMGER
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Hab da mal ne frage:
Meine bekam 1 Woche 2x 1/2 Phenobarbital am Tag und seit 1.5 Wochen 2x 3/4. Im ersten post heißt es
Zitat:
Er bekommt eine halbe bis dreiviertel Luminalette (Phenobarbital) am Tag. Sein Wesenszustand hat sich merklich verbessert. Er ist wieder "wach", verspielt und wirkt ausgelassen. Leider hat er noch immer Phasen, bei denen er unter Halluzinationen, Angstattacken und aggressiven "Aussetzern" leidet. Diese sind dennoch merklich abgeschwächter, als vor der Medikation.
Leider trifft das auf meiner eher im gegen teil zu.
Wird sich das noch ändern mit der zeit, oder bleibt sie "Brei" im Kopf (nicht böse gemeint)? Sie hat ihre hellen Momente, ist aber oft "abwesend", reagiert träge/gar nicht, spielen ist auch nicht mehr und Futter fangen klappt auch nicht wirklich. Als wäre es eine andere Katze.
Hoffe ihr könnt mir da helfen.
HMGER ist offline  
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Alt 10.04.2013, 18:40
  #100
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Warum ist die Dosis erhöht worden, war sie mit der alten Menge nicht anfallsfrei.
Wenn sie stabil ist, könntest du nach Absprache mit dem Arzt die Dosis sehr langsam etwas reduzieren, das hilft schon manchmal. Allerdings steht die Anfallsfreiheit immer im Vordergrund der Behandlung
 
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Alt 10.04.2013, 18:58
  #101
HMGER
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Also, sie bekam vor der Behandlung ca. 5-8 Anfälle die Woche (Auslöser ist Aufregung, wie essen Vorbereitung oder Spielen). Mit der halben wurden sie schwächer und auch seltener. Erst jetzt mit der 3/4 sind sie bis auf einen kleinen weg. In 2 Wochen muss ich auch nochmal zu Blutuntersuchung.
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Alt 10.04.2013, 19:05
  #102
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Wenn sie die Dosis braucht, ist das natürlich schwer. Ich weiß nicht, ob es für Katzen auch noch andere Medis gibt, die nicht so down machen. Hab ich noch nichts von gehört.
Könntest du ja nochmal beim Arzt ansprechen. Vielleicht meldet sich hier noch jemand der Erfahrung mit den Medikamenten hat. Oder schreib engelsstaub mal per PN an, sie hat da viel Erfahrung
 
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Alt 10.04.2013, 19:13
  #103
HMGER
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Vielen Dank.

Andere Präparate sollen wohl nicht so gut sein. Habe schon etwas über das Thema gelesen.
HMGER ist offline  
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Alt 10.04.2013, 20:33
  #104
Adri
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Das kann man pauschal so nicht sagen; unser Kater bekommt Luminaletten aus der Humanmedizin.
Es gab einen Zufall der Küchenrenovierung, ich seine Tabs verräumt hatte, schnell abends seine Pille brauchte, der Dok keine Lumis hatte, mir Phenoleptil gab, die Dosierung umrechnete, ich dem Kater Diese 3 Tage gab, es sollte ja der selbe Wirkstoff sein...3 Tage, 4 Anfälle....
Ich zum nächsten TA, Lumis bekommen, Kater anfallfrei, bis auf den Üblichen, einmal im Monat.
Phenoleptil halte ich seitdem für ein Placebo, wie einige Medies aus der Vet - Pharm.
Adri ist offline  
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Alt 11.04.2013, 06:10
  #105
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Hab auch gehört, das sich das Tier nach einiger Zeit an die Medis gewöhnt und weniger schläfrig ist. Kann ich aus der Humanmedizin leider nicht bestätigen.
 
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anfälle, epilepsie

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