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Alt 11.10.2018, 14:57   #1
Milla_Barney
Neuling
 
Milla_Barney
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 1
Standard Epilepsie oder doch was anderes ;(

Leider hat meine Milla seit seit dem 26.09.2018 Änfälle. Trotz medikamente wird es einfach nicht besser. Ich bin ienfach nur ratlos, die Ärzte anscheinend auch.
Meine beiden Geschwister sind 7 Jahre als und ein BKH/EKH-Mix. Die Kleine wurde von mir mit der Flasche zugefüttert, da sie die schwächster der 5 Kitten war. Die Mutter ist 2012 an FIP gestorben. Ich habe anschließend meine Beiden testen lassen - alles ok.

Milla Aufzeichnungen:

25.09.2018 – 21:00 Uhr Milla schreckt aus dem Tiefschlaf, hat Zuckungen an der rechten Gesichtshälfte und speichelt extrem (Fäden) Dies passierte auch mehrmals über Nacht -20 Minutentakt
26.09.2018 Vorstellung Tierarzt Praxis4Pfoten: Bluttests ect gemacht: Gewicht 4995g

27.09.2018 Die Zeit zwischen den Anfällen geht auf 10-Minutentakt -> Tierarzt.
Beim Versuch eine Infusion zu geben hat Milla einen Anfall , springt vom Tisch. Zur Beruhigung soll ich kurz draußen warten. Hier beginnt ein Anfall, welcher nicht aufhört. Sie schreit laut, windet sich extrem sich im Korb ( wie ein bockiges Kind). Es erfolgt nun die Eingabe von Diazhepam per Spritze und die Überweisung zu einer Tierklinik
Hier wird Milla mir gleich abgenommen und sofort stationär aufgenommen ->
„Die Katze wurde bei uns am 27.09.2018 in der Notfall-Sprechstunde vorgestellt, da sie seit gestern fokaleClusteranfälle hatte. Dabei handelt es sich um orofaziale Zuckungen. Die Frequenz war zunehmend. Bei uns befand sich die Katze im Status epileptikus mit generalisierten Anfällen.“ Der Status Epileptikus konnten Initial mit Diazepam gestoppt werden dann jedoch begann die Katze wieder
Clusterartig fokale Anfälle zu zeigen. Es wurde eine Therapie mit Phenobarbital 2 malig 5 mg/kg begonnen,welches die Anfälle nicht Stoppen konnte. Deshalb wurde Levetirazetam 60 mg/kg gestartet, jedoch
konnte auch dieses die Anfälle nicht unterbinden.
Zusätzlich wurde die Katze mit Infusion und einmalig Mannitol behandelt. Da sie kontinuierlich eine Hyperthermie zeigte wurde sie aktiv gekühlt.

Am 28.09.2018 erhalte ich einen Anruf, dass der Zustand sich nicht bessert und das künstliche Koma eingeleitet werden sollte. Auf Nachfrage bzgl. MRT hieß es, dass es dies dort nicht gibt.
Ich habe dann unverzüglich einen Doktor ausfindig gemacht und konnte sofort für ein MRT kommen, inkl Liquorpunktion:
Labor: Toxoplasma-IgG leicht erhöht, IgM negativ (kein Hinweis auf akute Infektion)
Diagnose : Verdacht auf Hippocampusenzephalitis
-> Zusammenfassender Befund: Hyperintensität im Schläfenlappen beidseitig, insbesondere Lobus piriformis und die Hippocampusregion betreffend. DD Hippocampus Enzephalitis vs. postikale Veränderung der vs. Neoplasie vs. Infektion vs. vaskulär Blutung
Eine Immunsuppresive Therapie mit Cortinson kann neben der symptomaischen antiepileptischen Therapie als option gesehen werden



-> Rücküberweisung zur Tierklinik- Beginn der Therapie mit Tabletten
29.09.2018 Besuch von Milla- sie frißt nicht. Habe extra Futter mitgebracht - sie schlabbert es von den Fingern, auch wenn es ihr schwer fällt. - minimale Bessserung. Sie ist eine kleine Kämpferin.
30.09.2018 Anruf der Tierklinik - Abholung von Milla ist möglich:
-> Milla wurde stationär mit Infusion und Antiepileptika behandelt. Zusätzlich wurde aufgrund der Befunde mit einer Prednisolontherapie begonnen. Darunter besserte sich Millas Zustand in den folgenden 2 Tagen,so dass sie am 30.09.2018 nach Hause entlassen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt reagierte sie wiederauf ihre Umwelt, konnte ein paar Schritte laufen und nahm selbstständig Futter zu sich.

Ich organisierte einen großen Kafig, da sie sich kaum auf den Beinen halten konnte. Sie schlief viel, durfte sich tagsüber frei bewegen – unter Kontrolle.
Medikamenteneingabe jeweils: 8 und 20 Uhr

Weitere Behandlungsempfehlung
Medikament morgens /abends

Phenoleptil 25 mg ¼ Tbl. / ½ Tbl. - 4 Wochen
Levetiracetam 250 mg ½ Tbl. / ½ Tbl. - 4 Wochen
Pantoprazol 20mg 1/8 Tbl. 1/8 Tbl. - 4 Wochen
Prednisolon 5 mg 1 Tbl. / 1 Tbl. - 2 Wochen
danach:
¾ Tbl. ¾ Tbl. Für 3 Wochen
½ Tbl. ½ Tbl. Für 3 Wochen
½ Tbl. Bis auf weiteres

Millas Zustand nach der Abholung:

01.10.2018 : alle 20 Min nach Links drehen + fauchen, fressen, saufen, Kot, Urin
02.01.2018 : alle 20 Min nach Links drehen + fauchen, putzten, kuscheln,fressen, saufen, Kot, Urin, Malt und Multipaste - meine kleine Kämpferin <3
03.10.2018 : links gucken ohne Fauchen, fressen, saufen, Kot, Urin, Leckerlies, schnurren,
04.10.2018 : oft links gucken und knurren, zittert, fressen, saufen, Kot, Urin schnurren, Milchtritte, Kratzbrett
Milla darf nun auch nachts drauen bleiben und schläft bei mir im Bett. Der Kafig wird abgebaut.
05.10.201: nach Eingabe ruhig, nach 8 Std Kopf zittern, links gucken, einmal Gesichtszuckungen - > humpelt hinten rechts, fressen, saufen, Kot, Urin, erzählt und kuschelt viel
06.10.2018 humpelt, 18 Uhr aufgeregt, Augen zucken, nachts unruhig-> läuft viel rum, kuschelt extrem, fühlt sich heiß an. Sie hopst auf dem Balkon auf meinen Schoß und räkelt sich in der Sonne.
07.10.2018 Mail an Tierklinik/Neurologien , da nach 7-8 Std die Anfälle wieder beginnen -> TA setzt die Dosis von Levetiracetam auf alle 8 Std. (fressen, saufen, Kot, Urin, humpelt)
08.10.2018 Milla humpelt – zum Tierartz , erhöhte Temperatur (39.5), Schmerzmittel, Röntgen, Gewicht: 4520 Gramm ab 18:40 -> alle 20 Min links drehen, knurren, Kopfzittern. trinkt viel, Futter, Kot, Urin, sucht meine Nähe
09.10.2018 Milla humpelt stark, sie hat Schmerzen. 10 Uhr 0,25 Novalgin oral verabreicht (speichelt extrem) alle 20 min links gucken ohne Fauchen ; 13:00 Uhr Nachsorgetermin bei der Tierklinik (Blutcheck),
Versuch der Eingabe Novalgin rektal scheitert. ( frisst/säuft kaum, zieht sich zurück)

Aufgrund der gesamten Medikamente gibt es nur wenig Möglichkeiten für Schmerzmittel.

10.10.2018 zieht sich zurück, humpelt stark , schläft viel, putzt sich, nimmt leckerlies
ab 18:15 Uhr fast alle 5 Min links drehen, knurren, humpelt stark


Leider wirken die Medikamente nicht wirklich.
Seit sie so stark humpelt (Samstag) und Schmerzen hat im rechten Bein hat sich der Zustand rapide verschlechtert.
Wenn Milla mal eine halbe Stunde geschlafen hat ist das viel- Die Anfälle (also Kopf nach hinten links drehen, knurren) kommen im 10 Minuten Takt.
Auf den Röntgenbildern war leider nichts zu sehen. Sie hat Montag ein Schmerzmittel per Spritze bekommen und da ging es einige Stunden gut.
Die orale und rektale Eingabe von Novalgin ist für mich nicht machbar.
Der Bluttest/Spiegelvon Dienstag steht noch aus. Die Ärztin meinte, es bleibt noch das künstliche Koma bzw. die lange Narkose , so dass das Gehirn mal „resettet“ werden kann…
Die Ärztin machte mir deutlich, dass jeder Anfall das Gehirn schädigt


Geändert von Milla_Barney (11.10.2018 um 15:50 Uhr)
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Stichworte
anfälle, epilepsie, levetiracetam, phenoleptil, prednisolon

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