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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 02.07.2016, 16:21
  #1
NeVVeN
Neuling
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 3
Unglücklich Was ist nur mit meinem Kater?

Hallo zusammen!

Habe seit nun ca. 3 Wochen massive Probleme mit meinem Kater

Vorweg....ich habe 2 Kater,Brüder,die ich damals zusammen bekommen habe. Es sind reine Wohnungskater und mussten noch nie einen Umzug mitmachen.

So, nun zu meinem Problemkater "Tom".

Tom war eigentlich immer der etwas dickere Chef, gegenüber seinem eher schmächtigen Bruder "Sparky". Wenn Besuch kam (auch fremde Personen) wurde sofort geschaut ob da ein Schmuser abzuholen ist Also absolut zutraulich und angstlos.

Vor 3 Wochen fiel mir dann auf dass er abgenommen hat und der schmächtige zugenommen. Gut, dachte vllt. hat sich etwas in der Rangordnung verschoben. Dann aber sein Verhalten: Zurückgezogen, apathisch, schwach, mochte keine leckerlies mehr, erbrach sich ständig.

Bin sofort zum Tierarzt und hab ihm erzählt was ich beobachtet habe, bzw. was sich verändert hat.

Die Ärztin meinte gleich mal: Oh oh.....hört sich ein bisschen nach Nieren an. Haben also sofort Blut abgenommen, Fieber gemessen. 39,1 war der Wert, also 0,1 über normal.....was aber schon ein Zeichen sein kann. Dann kamen die Blutergebnisse. Nieren und Leber okay. Hat ihn abgehorcht und abgefühlt. Nichts zu finden.

Gab ihm dann eine Antibiotika Spritze und eine Spritze für den Magen.

Am nächsten Tag hat er wieder angefangen etwas zu fressen und wirkte auch ein bisschen aktiver. Dieser Zustand lies aber nach 2 Tagen wieder nach.

Bin dann die letzte Woche 3 x beim TA gewesen und haben ihn gespritzt. Es gab danach immer ein kurzes hoch und danach wieder der schlechte anfangszustand.

Habe mir nun am Donnerstag die Spritzen geben lassen (haben erst versucht das antibiotika als paste unters essen zu mischen, was aber an seiner appettitlosigkeit scheiterte), da ich ihm die ständige fahrt zum TA ersparen wollte.

Habe ihn dann gestern zum 1. und letzten mal selbst gespritzt. Das fand er (und ich) gar nicht prickelnd.

Nun liegt er wieder auf dem Stuhl in der Küche und schaut die ganze Zeit auf den Boden, möchte nicht gestreichelt werden und tränt die ganze Zeit.

Es zerreißt mir das Herz ihn so zu sehen :/

Nächste Woche werde ich dann wohl wieder zum TA mit ihn, aber vllt. hat jmd ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Rat geben wie, und was ich gutes für ihn tun kann *heul*
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Alt 02.07.2016, 16:48
  #2
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Beiträge: 54.338
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Hast Du das Blutbild zu Hause? Wie alt sind die Kater?
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Alt 02.07.2016, 16:49
  #3
huckelberry
Chaotendompteur
 
huckelberry
 
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Hallo
Ich würde mit ihm in eine Tierklinik fahren, deine TA, hat anscheinend nicht auf alles getestet.
Wie alt ist dein Kater?
Ich hoffe es meldet sich noch jemand der dir sagen kann, was alles getestet werden sollte.
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Alt 02.07.2016, 17:08
  #4
NeVVeN
Neuling
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 3
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Sind beide 10 Jahre alt und hatten noch nie irgendetwas :/

Darum bin ich atm auch völlig überfordert mit der Situation.

Den Bluttest habe ich nicht bekommen, da ja anscheinend auch nur auf Nieren und Leber getestet wurde bei der TÄ :/
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Alt 02.07.2016, 17:16
  #5
Maiglöckchen
Forenprofi
 
Maiglöckchen
 
Registriert seit: 2006
Ort: NRW
Beiträge: 54.338
Standard

Wenn nur Nieren- und Leberwerte bestimmt wurden und seitdem nur ständig ein Antibiotikum in die Katze gedonnert wurde, ist das leider ziemlicher Mist.

Gerade bei Katzen in dem Alter sollte ein vollständiges geriatrisches Profil gemacht werden. Deine Tierärztin sollte eigentlich wissen, dass nicht nur die Niere für solche Symptome sorgen kann, sondern auch z.B. die Schilddrüse und die Bauchspeicheldrüse. Der Schilddrüsenwert ist im Geriatrieprofil enthalten, Bauchspeicheldrüse braucht einen Extra-Test, der fpli (feline Pankreaslipase) heißt. Das würde ich unbedingt umgehend machen lassen, ggf. jetzt schon am Wochenende in einer Tierklinik, die zumindest über Snap-Tests (Schnelltests) für diese Blutwerte verfügen.

Bitte gewöhne Dir an, Dir immer alle Befunde (Blutbilder, Urintests etc) in Kopie geben zu lassen und schreib Dir immer alles auf, was gespritzt wurde. Also nicht nur: "Ein Antibiotium und was für den Magen", sondern genau, was das für ein Antibiotikum war und was genau für den Magen.

Trinkt Katerchen auffällig viel? Pinkelt er mehr als sonst? Wie sah sein Fressverhalten aus, bevor Du gemerkt hast, dass er abgenommen hat? Wie sieht sein Kot aus? Wie viel frisst er im Moment noch am Tag?

Geändert von Maiglöckchen (02.07.2016 um 18:23 Uhr)
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Alt 02.07.2016, 17:31
  #6
NeVVeN
Neuling
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 3
Standard

Hab mich extra in diesem Forum angemeldet weil ich so ahnungslos bin und einfach 0 Erfahrungen habe. Genau solche Info´s, die du mir gerade gibst, sind für mich Gold wert. Werde unverzüglich damit beginnen mir alles aufzuschreiben und auch mal hartnäckiger zu hinterfragen.

Zu deinen Fragen: Katerchen trinkt leider auffällig wenig, genauso wie er kaum etwas frisst (soweit ich das beurteilen kann, da ich nachts nicht neben der Futterstelle schlafe und auch noch arbeiten bin). Urinieren tut er dementsprächend eher wenig. Er hatte jetzt etwas dünnpfiff beim Toilettengang, was aber auch am Antibiotika liegen kann. Vor der Behandlung damit, hatte er einen normalen Stuhlgang....wenig aber fest. Vorher war er, wie schon erwähnt, das Dickerchen der beiden. Hat also alles mitgenommen was er finden konnte. Im Moment sehe ich ihn halt gar nicht mehr fressen, alles was ich ihn unters Schnäuzchen halte, guckt er kurz an, schluckt 2-3 mal (ohne was zu fressen) und dreht sich dann ab
NeVVeN ist offline  
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Alt 02.07.2016, 18:11
  #7
Maiglöckchen
Forenprofi
 
Maiglöckchen
 
Registriert seit: 2006
Ort: NRW
Beiträge: 54.338
Standard

DAs ging uns allen nicht anders als Dir, wir mussten das auch erst lernen. Viele von uns kennen das Gefühl der Überforderung, wenn man erstmals mit einer schweren Erkrankung der Katzen konfrontiert ist, nur zu gut. Deshalb versuchen wir dann, die "Neulinge" ein wenig an die Hand zu nehmen, was eine gescheite Diagnostik angeht, leider hapert es da bei vielen Tierärzten ganz gewaltig.

Wenn Katzen länger als zwei Tage nichts oder so gut wie nichts futtern und dabei nicht trinken, kann die Leber Schaden nehmen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Katerchen dehydriert. Daher wäre es erst einmal sehr wichtig, etwas in ihn hinein zu bekommen. Wie sieht es mit Thunfisch, Grillhähnchen etc. aus, hast Du das mal probiert? Kochschinken, Leberwurst etc? Geräucherte Forelle ist bei vielen Katzen auch sehr beliebt. Viele Supermärkte haben ja noch geöffnet, vielleicht kannst Du noch was besorgen. Wenn er gar nichts zu sich nimmt, würde ich wirklich heute noch mit ihm in eine Tierklinik, damit er wenigstens Infusionen etc. bekommt. Dort könnte er auch geröntgt werden, ob vielleicht ein Darmverschluss vorliegt, auch ads wäre eine mögliche und oft gut behandelbare Ursache.

In einer TK könntest Du Dir auch Päppelnahrung wie Reconvales-Tonikum besorgen, was Du ihm dann zur Not mit einer Einwegsspritze ins Mäulchen geben müsstest.

Wenn Katerchen kaum trinkt und wenig pieselt, ist es um so unverständlicher, warum die TÄ nur Nieren und Leber getestet hat und ansonsten nichts an Diagnostik gemacht hat. Wenig trinken und pieseln spricht nämlich eigentlich eher gegen die Nieren.

Geändert von Maiglöckchen (02.07.2016 um 18:43 Uhr)
Maiglöckchen ist offline  
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Alt 05.07.2016, 08:38
  #8
kisu
Forenprofi
 
kisu
 
Registriert seit: 2010
Ort: Bayern
Alter: 30
Beiträge: 1.463
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Wie geht es dem Katerchen heute, hat sich was Neues ergeben?
kisu ist offline  
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Alt 05.07.2016, 22:02
  #9
JuttaM
Forenprofi
 
Registriert seit: 2008
Ort: Neuss
Beiträge: 2.056
Standard

Sind auch die Zähne gecheckt worden?
Nichts fressen kann auf Zahnschmerzen oder/und Forl hindeuten.

Nur so ein Gedanke.
JuttaM ist offline  
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