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Alt 06.03.2013, 21:48   #1
Maureen
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Standard Dauermedikation Zylkene?

Es geht mal wieder um mein scheues Rehlein Luna.

Sie hat schon mehrmals kurweise Zylkene über mehrere Wochen bekommen. Ich wollte es nun ganz absetzen, aber innerhalb kürzester Zeit verfällt sie wieder in alte Verhaltensmuster. Man konnte richtig zusehen, wie sie sich immer mehr zurückzog und wieder ängstlich wurde.

Sie war teilweise stundenlang unterm Bett, ständig auf der Flucht vor mir und meinem Freund, spielfaul und generell recht träge und passiv. Anfassen oder im Bett schlafen gabs kaum mehr.

Gesundheitlich ist alles in Ordnung. Auch mit Lilly versteht sie sich Bestens.

Seit 3 Tagen bekommt sie jetzt wieder Zylkene und plötzlich ist sie wieder eine richtige Katze. Neugierig, aktiv, verspielt, flüchtet kaum mehr, sucht Körperkontakt und wird richtig übermütig. Eben wie eine junge Katze sein soll, die Freude am Leben hat.

Nun frage ich mich - nachdem die kurweise mehrwöchige Gabe langfristig kaum was brachte - ob ich ihr Zylkene nicht dauerhaft, zunächst mal für ein Jahr, geben kann/soll?

Nebenwirkungen soll es ja angeblich nicht haben.

Was meint Ihr dazu?

Was würde gegen eine Dauereinnahme sprechen?
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Alt 11.03.2013, 11:35   #2
JeLiGo
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mal hochschubs
ich habe nämlich das gleiche problem mit meiner angstkatze lilly und frage mich auch, ob eine dauergabe ohne probleme möglich ist.
hat jemand damit erfahrung und kann uns helfen???
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Alt 14.03.2013, 23:10   #3
Zwetschge
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Schaut mal bei Verhalten und Erziehung, da könnt ihr darüber viel lesen
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Alt 15.03.2013, 11:21   #4
JeLiGo
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danke, zwetschge. du meinst sicherlich basiswissen zylkene? da steht leider nichts über eine dauergabe... ich werde mal meine tä befragen, was sie dazu sagt. ansonsten werde ich nochmal 3 monate verabreichen und dann absetzen und schauen, ob ihr verhalten so stabil bleibt oder nicht.
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Alt 15.03.2013, 11:58   #5
ElinT13
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Wie wäre es denn, eine Tiertherapeutin zu konsultieren?

Das Zylkene kann nur die Symptome etwas mildern, aber nicht die Ursachen beheben. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob Zylkene in der Daueranwendung noch irgendwelche Nebenwirkungen haben kann. Es ist schließlich auf Hormonbasis, Hormone bewirken auch nicht immer nur Gutes.
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Alt 15.03.2013, 12:04   #6
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Aussagen des Forums?
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Alt 15.03.2013, 12:25   #7
locke1983
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Meine Piper bekommt nun auch schon fast ein Jahr lang Zylkene.
Ich gebe zu, das ich es auch schon mal eine Woche vergessen habe. Aber eigentlich bekommt sie es regelmäßig.
Ich sehe das nicht als kritisch an.
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Alt 15.03.2013, 12:27   #8
ElinT13
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Es ist immer unglücklich und nicht hilfreich, wenn man was nachplappert von etwas, von dem man selber keine Ahnung davon hat.
Dann kläre mich auf!
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Alt 15.03.2013, 12:31   #9
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Zitat:
Zitat von ElinT13 Beitrag anzeigen
Wie wäre es denn, eine Tiertherapeutin zu konsultieren?

Das Zylkene kann nur die Symptome etwas mildern, aber nicht die Ursachen beheben. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob Zylkene in der Daueranwendung noch irgendwelche Nebenwirkungen haben kann. Es ist schließlich auf Hormonbasis, Hormone bewirken auch nicht immer nur Gutes.
Hormone? Das wäre mir neu. Kannst Du das bitte präzisieren?

Ich möchte meiner Luna auf keinen Fall schaden. Ich möchte ihr helfen, dass sie ihre Ängste abbaut und am Besten ganz verliert.
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Alt 15.03.2013, 13:26   #10
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in den beschreibungen der zusammensetzung finde ich nichts zu hormonen, auch in den erfahrungsberichten, die ich mittlerweile gefunden habe nicht... tiertherapeut ist - sollte sich die situation nach absetzen von zylkene wieder verschlechtern - eine option. aber da es 2 relativ einschneidende erlebnisse in der vergangenheit gab, vermute ich, dass es daran lag ("zuwachs" kater vor 1 1/2 jahren, umzug in kleinere wohnung vor ein paar monaten) und sich das auch mit der zeit geben wird. wie gesagt, im moment wirkt das mittel hervorragend, meine lilly spielt und tobt wieder rum und hat sich auch mit dem kater einigermaßen arrangiert (lieben werden die 2 sich wohl nie ). das ist für mich zunächst die hauptsache. sie macht auch einen ausgeglicheneren eindruck. die angst vor plötzlichen lauten geräuschen (bohrmaschine, silvesterböller etc.) hatte sie von klein auf, und das geht wohl auch nie ganz weg, aber sie reagiert nicht mehr ganz so verschreckt darauf.
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Alt 15.03.2013, 13:33   #11
ElinT13
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Das mit den Hormonen war ein Irrtum meinerseits. Ihr hab da alle recht.

Das mag schon stimmen mit Deinen Vermutungen zu den Anlässen. Aber eine Tiertherapeutin kann vielleicht aktiv helfen, die Situation zu verbessern. Es ist ja nicht gesagt, dass die Kleine es alleine schafft, über ihren Schatten zu springen.
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Alt 16.03.2013, 23:59   #12
Zwetschge
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Zitat:
Zitat von JeLiGo Beitrag anzeigen
danke, zwetschge. du meinst sicherlich basiswissen zylkene? da steht leider nichts über eine dauergabe... ich werde mal meine tä befragen, was sie dazu sagt. ansonsten werde ich nochmal 3 monate verabreichen und dann absetzen und schauen, ob ihr verhalten so stabil bleibt oder nicht.
Nein, das meinte ich nicht!
Ich meinte da sind genug Threads zu dem Thema.
Oder ihr macht da nochmal einen Thread auf, denn da sind ja diejenigen, die es geben!
So dachte ich zumiindest
Zwetschge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2013, 07:43   #13
Moment-a
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Halloi Maureen,

Zitat:
Zitat von Maureen Beitrag anzeigen
Ich möchte ihr helfen, dass sie ihre Ängste abbaut und am Besten ganz verliert.
in Ausnahmesituationen, kätzischer Neuzugang, Zusammenführung, Umzug, Party mit vielen Menschen, etc. finde ich die Gabe von Zylkenen sinnvoll und hilfreich.

Im ganz normalen Alltag sollte meines Erachtens das Tier aber eine andere Hilfe bekommen, dazu gehören für mich eine Tierverhaltenstherapie, Bachblütentherapie etc.
Das sind Therapien, die nicht sofort helfen, aber langfristig eine Veränderung bewirken.

Da Luna offensichtlich Angst hat, sollte herausgefunden werden, wer wie warum wann daran beteiligt ist. Welche Auslöser gibt es? Kann man die abstellen? Worauf reagiert sie gut? Wo erlebt sie viel Positives? Das sollte verstärkt werden etc.

Luna ist noch jung und deshalb wäre es für die Katze gut, wenn sie professionelle Unterstützung bekommt, damit sie langfristig ein angstfreies Leben führen kann.
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Alt 18.03.2013, 14:38   #14
JeLiGo
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Zitat:
Zitat von Zwetschge Beitrag anzeigen
Nein, das meinte ich nicht!
Ich meinte da sind genug Threads zu dem Thema.
Oder ihr macht da nochmal einen Thread auf, denn da sind ja diejenigen, die es geben!
So dachte ich zumiindest
mittlerweile habe ich einiges gefunden - danke! die suchfunktion hier ist entweder nicht so prickelnd oder ich bin zu doof dafür
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