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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 04.11.2011, 12:33
  #1
Darkangle
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Darkangle
 
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Standard Nervenschade

Hallo,

hatte in einem anderen Thread schon über die Befürchtung gepostet, das sich meine 5 Monate alte Katze beim Sturz vom Kratzbaum die Hüfte angeknackst hatte.

Der gestrige Neurologentermin, schließt nun ein Hüftproblem sowie ein Kniegelenkproblem aus und tippt auf eine Nervenschädigung, da nicht der volle Reflex bis in die Hinterpfoten ankommt.

Seine Empfehlung eine Nervenbiopsie mit großem Blutbild machen zu lassen, kann ich mir nicht leisten, da die Kosten nur für die Diagnose 500 Eur betragen.

Der zweite Weg wäre die Behandlung auf GutGlück mit Kortison und Antibiotika. Wieso bitte Antibiotika bei einem Nervenschaden???

Viel viel Beistand Euerseits wäre ich sehr froh, denn mich macht diese Sache ganz schön fertig.

LG Darkangle
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Alt 04.11.2011, 12:56
  #2
Zugvogel
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Standard

Bei geschädigten Nerven kenne ich eher den Einsatz von Vitamin B, ich selber würde noch Arnica in die Behandlung mit einschließen.

Cortison? Wie kann Cortison, das als Entzündungshemmer gilt, bei einem Nervenschaden günstig wirken?
Und Antibiotika sind gegen bakterielle Erreger konzipiert und sonst garnichts.



Zugvogel
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Alt 04.11.2011, 13:03
  #3
Hannibal
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Standard

Kortison würde helfen, falls der Nerv aufgrund einer Schwellung als Folge des Sturzes eingeklemmt oder zusammengedrückt würde, weil es die Schwellung schneller abklingen lassen würde. Den Einsatz von AB kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen. Hat der TA was dazu gesagt, wieso er AB einsetzen will?

Arnica C30, 1 Globuli in Wasser aufgelöst, als Mittel gegen den Schock und das körperliche Trauma ist auf jeden Fall angebracht. Vitamin B12 bzw. Vitamin-B-Komplex, um die Regeneration der Nerven zu unterstützen würde ich auch geben.

Es gibt noch ein weiteres hom. Mittel, das die Nervenregeneration unterstützen kann. Falls du Interesse daran hast, schick mir doch einfach eine PN.
Hannibal ist offline  
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Alt 04.11.2011, 14:16
  #4
Darkangle
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Darkangle
 
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Standard

Vielen Dank schon mal für Eure Einschätzungen und Meinungen.

@ Hannibal, ja bitte schick mir noch Informationen via PN

Lg Darkangle
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Alt 07.11.2011, 11:28
  #5
Darkangle
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Darkangle
 
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Standard

Hallo,

wir waren am Freitag noch gleich beim TA und diese hatte mit dem Neurologen Rücksprache gehalten.

Scheinbar wird nun auf einen eingeklemmten bzw. entzündeter Nerv getippt.

Das AB soll vorsorglich für eine Toxoplasmoseerkrankung als Paralelltherapie gegeben werden.

Nun geben wir heute den dritten Tag das Kortision und das AB und siehe da, die Kleine bewegt sich um einiges besser, traut sich wieder mehr zu, mautzt durch die Gegend und will am Leben wieder teilhaben und das Wahnsinnigste ...heute Früh hing sie am Sisalstamm des Kratzbaumes.

Ich habe einfach mal beschlossen Hoffnung zu haben.

Die Therapie mit dem AB wird nun 16 Tage und mit Kortison 28 Tage durchgeführt.

LG darkangle
Darkangle ist offline  
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Alt 24.11.2011, 10:17
  #6
FirstLuckyLuke
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FirstLuckyLuke
 
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Standard Kater hinkt

Hallo,
Unser Kater Lucky hat ein ähnliches Problem.
Erst mussten ihm im zweiten Lebensjahr alle Zähne gezogen werden. Das hält ihn aber nicht vom vielen Fressen ab und Nachbars Katze jagt er auch noch immer gern.

Seit ca. 1 1/2 Wochen hinkt er aber links hinten, hat scheinbar richtig Schmerzen bei der Belastung der Hinterpfote. Der Tierarzt hat drei Röntgenbilder gemacht. Ein Knochenbruch war nicht zu erkennen. Nur leichte Athrose an den Aussenseiten der Gelenke (mit fünf Jahren, der Kater hat wirklich alles!).
Der Tierarzt meinte aber, dass diese äusseren Ablagerungen nicht den Grund für die jetzigen Beschwerden sein können, das wird erst im Alter zum Problem.
Deshalb vermutet er einen eingeklemmten Nerv.
Wir sollen dem Kater jetzt eine Woche Metacam geben und ihn dann noch mal anrufen. Zugegeben, er läuft jetzt etwas besser, aber kann sich sowas von allein wieder "einrenken"? Ist das Metacam nur eine Art Schmerzmittel?

Geändert von FirstLuckyLuke (27.11.2011 um 11:20 Uhr)
FirstLuckyLuke ist offline  
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Alt 12.12.2011, 12:23
  #7
FirstLuckyLuke
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FirstLuckyLuke
 
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Standard Metacam - Allergische Reaktion!

Hallo nochmal,
leider hatte sich am Zustand von unserem Lucky nicht viel verbessert. Klar, etwas besser laufen konnte er schon. Leider reagierte er aber allergisch auf das Metacam. Er schien irgendwie Juckreiz zu haben und scharrte und kratzte sich am ganzen Kopf. Das sah teilweise richtig schlimm aus, hat sich an manchen Stellen sogar blutig gekratzt.
Der Tierarzt war bei unserem erneuten Besuch richtig erschrocken vom Anblick unseres Katers. Bisher habe er nur einmal von Problemen mit dem Metacam gehört, nun wolle er aber den Hersteller informieren.
Jedenfalls gab es nun für unseren Lucky eine Spritze mit einer 3- Wochen- Dosis Cortison und Antibiotika, die wir ihm täglich verabreichen.
Schon am zweiten Tag konnten wir eine spürbare Verbesserung feststellen, er bewegt sich fast wie früher, springt sogar wieder.
Scheinbar sind wir nun auf dem richtigen Weg....
FirstLuckyLuke ist offline  
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Alt 30.04.2012, 16:44
  #8
FirstLuckyLuke
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FirstLuckyLuke
 
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Standard Zuviel Cortison?

Hallo mal wieder,
leider gab es keine zufriedenstellende Besserung
In einer Tierklinik wurden umfangreiche Tests durchgeführt (Blutbild, Hirnwasser, Kontrastmittel...). Laut Aussage des Tierarztes befinden sich Erreger im Blut, durch die es in der Folge zu einer Entzündung am Rückenmark gekommen ist. Er bekommt nun seit fast 5 Monaten Prednisolon Cortison, anfangs auch Antibiotika, langsam haben wir Angst dass das zuviel Cortison ist. Er bekommt täglich 10mg.
Nun haben wir hier im Forum etwas über "Plumbum Metallicum" gelesen. Dazu hatte uns schon jemand einen Tipp gegeben, leider konnten wir bisher nirgends etwas genaues dazu finden. Hilft das wirklich? Blei im Körper - eigentlich nichts gutes! Hat hier jemand Erfahrungen damit?
Gruß von Lucky und "Personal"
FirstLuckyLuke ist offline  
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