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Sexualität Rolligkeit, Kastration, ...


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 07.12.2018, 10:08   #16
Miyamieze
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Danke für den lieben Zuspruch

Ich bin ja schon heilfroh, dass ich offensichtlich keine Wunden Leck/Beiß Katze habe. 90% der Zeit wird die Wunde scheinbar komplett ignoriert....Wenn es ihr dann mal auffällt, werden meistens die Rasurränder geputzt. An die tatsächliche Naht geht sie nur gaaaaanz selten.

Ich bin echt froh darüber, sonst würde ich durchdrehen.

Ich hoffe, dass jetzt im Laufe der Zeit auch das Nassfutter wieder angenommen wird.

Über die Toilette hab ich noch gar nicht nach gedacht. Oh man da sagst du was....
Das kann ich auch schlecht prüfen, da unsere beiden ein riesen klo gemeinsam nutzen. Direkt nach der Op als sie heim kam hatte sie ja 2 mal gepinkelt. Und wie.....richtiger Wasserfall und gestern trotz Nüchternheit einmal Kot abgesetzt. Das ist zumindest was ich gesehen habe. Ich hoffe das bleibt so und sie kriegt nicht noch irgendwelche Steine oder sonst noch was....

Ich hab so viele Kastrationsrisiken gestern gelesen. Das macht mich ganz verrückt.

Geändert von Miyamieze (07.12.2018 um 10:38 Uhr)
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Alt 07.12.2018, 10:39   #17
Miyamieze
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Ist es bei euch häufig vorgekommen, dass die Katze nach der Kastra was hatte, oder eher nicht?
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Alt 07.12.2018, 11:59   #18
Lirumlarum
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Naja, so häufig hat man in der Regel den Kastrationspass nicht..aber bei meinen beiden verstorbenen Katzen und bei meinen Jetzigen habe ich einen guten 50% Schnitt hingelegt.

Bei zwei Katzen gab es gar keine Probleme und bei Zweien hatten wir Komplikationen.
Bei der Kastra meiner Lisa damals, wollte sie nach der Narkose nicht mehr munter werden. Einige Stunden nachdem sie zuhause war, lag sie einfach teilnahmslos rum und glühte vor Hitze, das Bäuchlein schwoll an, die Narbe verfärbte sich ganz unschön.
Der behandelnde TA, den ich sofort anrief, sagte das wäre normal und ich solle sie einfach so liegen lassen und abwarten.
Ich war anderer Meinung und fand Gottseidank noch einen TA der extra für mich länger in der Praxis blieb. Ende vom Lied, die Katze wurde sofort stationär aufgenommen und lag eigentlich schon fast im sterben.. wir haben zwei laaaange scheußliche Wochen um die Kleine gekämpft ..und es geschafft.

Bei meiner Mia ist die äußere Naht gerissen und wir mussten sie tags drauf nochmal in Narkose legen, damit die Wunde gereinigt und neu vernäht werden kann. War zwar nun nicht wirklich gefährlich..aber dadurch dass die neue Naht grösser war, hat das Abheilen einfach länger gedauert..

Ich habe mal mitgeholfen Katzen von Bauernhöfen einzusammeln und diese kastrieren zu lassen.
Da gab es auch bei der ein oder anderen Katze leichte Komplikationen. Allerdings muss ich hier auch dazu sagen, dass viele der Bauernhofkatzen schon deutlich älter waren und je älter, desto grösser die Gefahr, dass die Folgen der OP etwas heftiger ausfallen können.

Aber gelernt an diesen Erfahrungen habe ich eben, dass die Kastra bei den Damen schon ein großer Eingriff ist und man einfach etwas zeit einplanen sollte um den Tieren bei der Genesung zu helfen. Jede reagiert anders, die eine traut sich nicht auf's Klo weil die Narbe so zwickt, eine Andere will einfach nicht fressen, weil ihr von der Narkose länger speiübel ist...
Also so kleinere Problemchen tauchen einfach gerne nach Kastras auf..
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Alt 07.12.2018, 12:17   #19
Rickie
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Unsere Katzendamen kamen schon kastriert zu uns, die Kater kamen von der Straße und wurden bei Kastra-Aktionen unters Messer genommen. Bruno kam dabei als Kastra-Opfer über ein Auffangheim zu uns.

An sich ist eine Katerkastra keine große Sache, aber ein Restrisiko bleibt eben immer, bei großen Tieren ist das höher, bei Frühkastra sehr entschieden niedriger, aber bei Streunern kann man sich das ja nie so aussuchen. Auch sind die nicht immer in der besten Tagesform, wenn ein Termin angesetzt ist.

Bruno hatte eine Unverträglichkeit zwischen Narkose und Antibiotikum, dadurch kam es während der Narkose zu einem kurzen, aber drastischen Blutdruckanstieg, was zur Erblindung führte. Kommt statistisch gesehen ca einmal in 3000 Fällen vor. Blutdruckabfall, Atem-/Herzstillstand sind häufiger, aber ein eingespieltes, kompetentes Team mit entsprechender klinischer Ausrüstung sollte damit fertig werden, ohne daß es zu gesundheitlichen Folgen kommt.

Wir haben den Leuten immer eine mündliche Belehrung und ein Merkblatt mitgegeben, dazu einen telefonischen Notdienst zur Beratung und einen Notdienst, wenn praktische Hilfe erforderlich war.

Was ungünstig ist, ist ein voller Magen vor der OP (belastet nur den Kreislauf und Kotzen unter Narkose ist auch nicht so gut). Aber Du hast schon alles richtig gemacht.

Ein bis zwei Tage Übelkeit kann schon vorkommen, und Du hast ja auch die Wunde gut im Auge behalten.

Also das wird schon, in einer Woche ist das alles Geschichte.

Optimal ist immer, wenn man die Katzen von einem guten Züchter oder vom TS bekommt, wo sie bereits frühkastriert bei einem einziehen.
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Alt 07.12.2018, 12:25   #20
Tony69
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Ich habe zwei Kater, beim Tom wurde auch ein ziemlich großer Bauchschnitt gemacht, weil er einen innenliegenden Hoden hatte. Der andere Kater normale Kastra.
Der Tom hat sich, trotz Bauchschnitt, schnell erholt, wollte am Abend schon wieder futtern.
Der Timmy brauchte drei Tage, ehe er sich von der Narkose erholte, hat viel gebrochen in diesen Tagen, dass ich schon Panik bekam.
Ich habe natürlich beim TA nachgefragt, was ich noch machen könnte(das nur zur Info).
Aber auch ihm ging es nach diesen drei Tagen wieder gut.
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Alt 07.12.2018, 12:34   #21
Miyamieze
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Danke für die Berichte

Da bin ich ja mit meinem einen Tag nach der Kastra nichts fressen noch gut im Rahmen. Nun hat sie ja trockenfutter genommen. Hoffe der Rest kommt dann noch.
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Alt 07.12.2018, 12:46   #22
Tony69
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Na dann geht es ja wieder aufwärts, das freut mich zu lesen.
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Alt 08.12.2018, 08:29   #23
doppelpack
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Ich persönlich finde, wenn man kein gutes Gefühl bei seinem Tier hat, dann sollte man auch zum TA fahren. Oft wird von „Stress“ gesprochen, aber ganz ehrlich, so furchtbar stressig ist das am Ende gar nicht für das Tier. Ist man am Ende selbst permanent angespannt und in Sorge, dann überträgt man dieses Stresslevel nämlich genau so auf das Tier.
Ich war auch schon das ein oder andere Mal im Nachhinein „zu viel“ beim TA, meine Katzen haben davon keinen Schaden getragen. Wobei „zu viel“ ist auch immer die Frage, selbst wenn es nicht zwingend notwendig war, aber dem Tier Erleichterung gebracht hat, ist es ja vielleicht gar nicht unnötig gewesen.

Das nur mal so ganz allgemein.

Jetzt scheint sie ja wieder zu fressen, hoffentlich geht es so weiter.

Geändert von doppelpack (08.12.2018 um 08:34 Uhr)
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Alt 08.12.2018, 09:20   #24
Lirumlarum
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Guten Morgen,

ich wollte nur mal nachhören, wie es bei euch läuft? Kommt die Maus schön langsam wieder auf die Pfoten?

Ich bin was TA anbelangt ähnlich wie Doppelpack. Wenn ich Zweifel habe, fahre ich zum TA, auch wenn sich dann herausstellt, dass es unnötig war.
Aber ich hatte das auch schon anders rum, dass ich dachte "hmm wird schon alles passen" und dann zu lange abgewartet habe. Diese Geschichte wäre dann um ein Haar ziemlich böse ausgegangen.
Somit lieber einmal zuviel, wie einmal zu wenig.
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Alt 09.12.2018, 23:19   #25
Miyamieze
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Miyamieze
 
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Guten Abend zusammen,

Also Freitag Abend hatte ich weil mir das ganze immernoch nicht geheuer war mal den TA angerufen. Dem habe ich die ganze Situation dann erklärt. Ich konnte nun nicht berichten das die kleine gar nichts frisst, doch so richtig klappen wollte es ja leider auch nicht. Dieser hat mir dann gesagt ich solle es mit einer kleinen Portion Schmerzmittel probieren weil sich das ganz nach Schmerzen anhörte. Bin dann den Abend noch hin und hab das abgeholt und ihr gegeben. Dann hätte die Maus nochmal ca. Ne Stunde geschlafen. Als sie dann wach wurde hat sie das Futter regelrecht weg geschlungen. Eine ganze Tüte nassfutter.

Nun seit dem ist alles normal und ich erleichtert. Sie scheint ganz die alte zu sein. Frisst, tobt, springt und putzt sich. So das ich mir immer leicht auf die Zunge beiße....aber die op Wunde sieht super gut aus. Nichts gerötet, offen oder sonstiges....

Ich drück jetzt noch weiter die Daumen das bis zum Fäden ziehen am Freitag alles so bleibt.

Übrigens: sorry konnte mich gestern nicht melden. Waren mit einem Umzug beschäftigt. Ich danke euch auf jeden Fall für eure seelisch moralisxhe Unterstützung
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Alt 10.12.2018, 18:09   #26
SweetCat
 
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Ach schön zu lesen, dann hoffe ich, dass ganz schnell alles abheilt und der Umzug so stressfrei wie moeglich ablaeuft
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Alt 12.12.2018, 15:23   #27
Miyamieze
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Miyamieze
 
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Hallo ihr lieben,

vielen Dank für den vielen Zuspruch.
Ich muss mich aber noch einmal mit geringer Sorge an euch wenden.

Und zwar geht es um erbrechen. Die TA hatte zu mir gesagt, dass nach einer solchen OP mal Erbrechen vorkommen kann und einen Kleckser weißen Schaum hatte ich zwischendurch auch mal auf dem Boden gefunden.

Mein Problem ist nun, dass ich nicht feststellen kann, ob es übermäßig viel ist...
Die Op ist ja nun 7 Tage her und ich habe öfters mal das Gefühl erbrochenes im Katzenklo zu finden. Da sind dann so gewöhnliche Klumpen wie Pipi, nur etwas anders geformt und manchmal mit einem oder 2 halmen Katzengras versehen. Muss das zwingend erbrochenes sein?

Zudem weiß ich natürlich auch nicht, ob es unsere 2. Katze gewesen sein könnte, wenn es sich um Erbrochenes handelt.

Was das sonstige Verhalten nun angeht: Völlig normal wie vor der OP. Toben, Fressen, Kuscheln, schlafen. Alles okay.
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Alt 13.12.2018, 01:09   #28
SweetCat
 
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Zitat:
Zitat von Miyamieze Beitrag anzeigen
Hallo ihr lieben,

vielen Dank für den vielen Zuspruch.
Ich muss mich aber noch einmal mit geringer Sorge an euch wenden.

Und zwar geht es um erbrechen. Die TA hatte zu mir gesagt, dass nach einer solchen OP mal Erbrechen vorkommen kann und einen Kleckser weißen Schaum hatte ich zwischendurch auch mal auf dem Boden gefunden.

Mein Problem ist nun, dass ich nicht feststellen kann, ob es übermäßig viel ist...
Die Op ist ja nun 7 Tage her und ich habe öfters mal das Gefühl erbrochenes im Katzenklo zu finden. Da sind dann so gewöhnliche Klumpen wie Pipi, nur etwas anders geformt und manchmal mit einem oder 2 halmen Katzengras versehen. Muss das zwingend erbrochenes sein?

Zudem weiß ich natürlich auch nicht, ob es unsere 2. Katze gewesen sein könnte, wenn es sich um Erbrochenes handelt.

Was das sonstige Verhalten nun angeht: Völlig normal wie vor der OP. Toben, Fressen, Kuscheln, schlafen. Alles okay.
Das können ganz normale Fellknäule sein Manchmal essen Katzen und Hunde Gras, um zB Verstopfungen zu lösen. Irgendwie muss das beim Putzen aufgeleckte Fell ja auch wieder raus
SweetCat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2018, 14:27   #29
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
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Hin und wieder kommt das Katzengras aber auch mal nicht zum Vordereingang raus, sondern beim Hinterausgang.

Also ich hatte auch schon Reste vom Katzengras im Klo.
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Alt 13.12.2018, 14:40   #30
Miyamieze
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Zitat:
Zitat von Lirumlarum Beitrag anzeigen
Hin und wieder kommt das Katzengras aber auch mal nicht zum Vordereingang raus, sondern beim Hinterausgang.

Also ich hatte auch schon Reste vom Katzengras im Klo.
Ah gut zu wissen. Das hätte ich jetzt überhaupt nicht gedacht.
Danke
Miyamieze ist offline   Mit Zitat antworten
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