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Sexualität Rolligkeit, Kastration, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 15.02.2018, 12:11
  #1
FindusLuna
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Standard Verdacht auf Rolligkeit nach Kastration - Wie sage ich es dem Tierarzt?

Hallo,

ich habe vor kurzem wegen einer vergrösserten Gebärmutter nachgefragt gehabt, in einem anderen Thread und darauf die Antwort erhalten:

Zitat:
Zitat von ENM Beitrag anzeigen
Bist du sicher,
Dass die Gebärmutter nicht mitentfernt wurde ?
Das wird eigentlich in der Regel gemacht, da damit dann auch die Gefahr einer Gebärmutterentzündung für die Zukunft entfällt.....

Frag bitte noch einmal nach, was diese kryptische Aussage dir sagen sollte.

Unter der Rolligkeit ist es oft so, dass die Gebärmutter stärker durchblutet und/oder vergrößert ist. Darum kastriert man ja am liebsten außerhalb der Zeit der Rolligkeit. Ging bei unserer Katze auch nicht, da sie so schnell rollig wurde, dass wir schnell handeln mussten und eben dann auch in der Rolligkeit kastrieren ließen.
Bei ihr hat sich später eine Tendenz zur Scheinrolligkeit eingestellt. Es war offenbar noch versprengtes hormonproduzierendes Gewebe vorhanden...nicht schön....aber das kommt halt mal vor. Uns hat es dann die potenten Kater der Nachbarschaft frei Haus zum Kastrieren geliefert..... und regelmäßig eine schlecht gelaunte Katze...man gewöhnt sich an Alles.
Eine NachOP ist machbar, gleicht aber der Suche nach der Nadel im Heuhaufen und wurde daher von uns nicht in Betracht gezogen.
Ich habe mir das mit dem Scheinrollig und alles natürlich gemerkt, falls da noch was kommen sollte, und jetzt, morgen sind es drei Wochen seit der Kastration, hat sie zum ersten Mal wieder auf die Sachen gepinkelt... So hat bei ihr die erste Rolligkeit auch angefangen und ich bin grade etwas unschlüssig.
Also das letzte Mal lief es so ab: Sie hat plötzlich immer auf alles gepinkelt, was auf dem Boden war oder aufs Bett. Dann hat sie sich auf dem Boden entlang gezuckelt, also wirklich so nachgezogen fast und dann fing das Gemaunze an, Tag und Nacht.
Klar, vielleicht ist es nicht das, vielleicht war sie auch beleidigt, weil meine Sachen nach anderen Katzen gerochen haben, die Nachbarn haben uns eingeladen und die haben eben zwei Katzen. Aber mein Bett hat ja wie immer gerochen... Aber ich will die Option eben nicht ganz ausschliessen, dass da noch was übrig ist und sie wieder rollig wird.

Mir graust es ganz ehrlich davor, weil ich gelesen habe, dass Tierärzte grundsätzlich nicht davon ausgehen, dass etwas übersehen worden ist, also, noch Eierstockgewebe oder so was. Wie kann ich das so formulieren, dass die Tierärzte sich nicht angegriffen fühlen, aber diese Option auch in Betracht ziehen? Ich vertraue meinem Tierarzt und meiner Tierärztin sehr, aber ich bin jemand, der sehr oft dort ist, weil ich mir schnell Sorgen mache (manchmal eben auch um nichts). Ich weiss auch nicht, ob sie das von sich aus direkt als Option nennen würden, könnte ich ihnen zutrauen, aber wenn nicht, dann will ich das nicht falsch angehen, weil wenn es eine Rolligkeit ist, dann will ich Luna natürlich am liebsten nochmals operieren lassen um ihr diesen Stress auf Dauer zu nehmen (und mir auch). Aber dafür müsste ich das ja testen lassen und ob das dann gemacht wird, wenn ich die Sache falsch angehe... Weiss ich eben nicht...

Habt ihr da Ratschläge, Tipps, Erfahrungen, Ideen...? Ich nehme alles :-D
FindusLuna ist offline  
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Alt 15.02.2018, 12:45
  #2
Lehmann
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Lehmann
 
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Standard

Mach es genau so, wie du`s hier beschrieben hast. Nenne die Symptome, die dich jetzt zum Nachfragen angeregt haben, frage einfach, ob es so etwas wie Endometriose bei Katzen gibt ( dann könnte der TA nichts dafür und müsste sich nicht angegriffen fühlen), und schildere deine Sorge, dass die Katze rollig sein könnte und mit welchem Stress das für dich zu hause verbunden ist.

Vemutlich könnte man auch den Hormonhaushalt testen, aber ich würde alles fragend und nicht anklagend formulieren, dann muss sich das Medizinerchen erstmal mit Lösungsvorschlägen und Ideen dazu äussern...
Lehmann ist offline  
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Alt 15.02.2018, 13:34
  #3
ENM
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Hallo FindusLuna,

Das hört sich ja nicht so prickelnd an.

Hast du nachgefragt, ob sie nun nur sterilisiert, also Eileiter abgebunden, oder kastriert, also Eileiter raus oder total OP ..Alles raus...wurde?
Das macht hormonell schon einen Unterschied.

Was unabhängig von den Hormonen immer sein kann, ist eine schlichte Blasenentzündung. Also Versuch von deiner Maus eine Urinprobe zu bekommen...Stalken und Kelle unterhalten, wenn sie loslegt. Oder ein spezielles Streu besorgen, bei dem der Urin nicht einzieht, sondern einfach mit einer Spritze dann aufgenommen werden kann.
Wär es das, behandeln und dann ist die Sache ausgestanden. Das kann auch bei reinen Wohnungskatzen immer mal vorkommen.

Wenn keine Blasenentzündung vorliegt, dann den TÄ direkt auf das Problem ansprechen. Wie gesagt, es kann passieren, dass Gewebe verbleibt und zu hormonellen Schüben führt. Es gibt Möglichkeiten, die Rolligkeit medikamentös zu unterdrücken und dann später nochmal,auf die Suche nach der Ursache zu gehen.
ENM ist offline  
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Alt 15.02.2018, 13:44
  #4
FindusLuna
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Zitat:
Mach es genau so, wie du`s hier beschrieben hast. Nenne die Symptome, die dich jetzt zum Nachfragen angeregt haben, frage einfach, ob es so etwas wie Endometriose bei Katzen gibt ( dann könnte der TA nichts dafür und müsste sich nicht angegriffen fühlen), und schildere deine Sorge, dass die Katze rollig sein könnte und mit welchem Stress das für dich zu hause verbunden ist.
Gut, das werde ich machen! Ich will sie ja auch nicht angreifen, ich denke nicht, dass sie absichtlich was drin gelassen haben oder unsauber gearbeitet haben, war ja eine OP während der Rolligkeit, da war es ja schon nicht einfach wegen den Blutungen...

Zitat:
Hast du nachgefragt, ob sie nun nur sterilisiert, also Eileiter abgebunden, oder kastriert, also Eileiter raus oder total OP ..Alles raus...wurde?
Was unabhängig von den Hormonen immer sein kann, ist eine schlichte Blasenentzündung. Also Versuch von deiner Maus eine Urinprobe zu bekommen...Stalken und Kelle unterhalten, wenn sie loslegt. Oder ein spezielles Streu besorgen, bei dem der Urin nicht einzieht, sondern einfach mit einer Spritze dann aufgenommen werden kann.
Also die Eileiter sind raus, also kastriert. Eine Urinprobe zu nehmen wird schwer :-D Sie ist da sehr geschickt, aber ich versuche es einmal. Sie haben bei der Kastration auch die Blase punktiert, um zu sehen, ob das Pinkeln davon kam, aber die war total in Ordnung. Aber kann ja sein, dass da inzwischen was gekommen ist...


Würde man dann eigentlich bei einer 2. Operation die Gebärmutter entfernen oder wie ist das dann? Weil ich stelle es mir ziemlich schwer vor, da versprengtes Gewebe rauszusuchen... Weil ich würde dann schon gerne sicher gehen, dass nach einer 2. OP alles weg ist...
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Alt 15.02.2018, 16:26
  #5
nicker
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Ein weiteres Argument wäre, dass zumindest beim Menschen die Endometriose im Regelfall sehr schmerzhaft ist (Menstruationsbeschwerden bei der Frau); du könntest Sorge darüber äußern, ob das bei der Katze dann auch der Fall wäre.

Die Katze hat nicht, wie der Mensch, eine "runde" bzw. birnenförmige Gebärmutter, sondern zwei sog. Gebärmutterhörner. Also im Grunde sowas wie erweiterte Eileiter, die direkt in die Gebärmutter übergehen. Wie komplett diese Gebilde entfernt werden bei der Kastration der Katze, weiß ich nicht. Aber ich stelle mir vor, dass der Arzt nicht exakt an der Cervix schneidet, sondern einen Teil der Gebärmutter"basis" stehen lässt.

Auch danach kannst du einmal fragen.
nicker ist offline  
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Alt 15.02.2018, 20:00
  #6
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:-D Werde ich machen, nimmt mich ja jetzt doch wunder!

Also ich gebe ihr jetzt schon noch ne Chance, dass sie nicht direkt wieder zum Tierarzt muss (ein Gräuel), indem ich versuche, die Blasenentzündung auszuschliessen. Aber wenn sich das nicht gibt, dann bleibt mir bald keine andere Wahl mehr, als das so anzusprechen. Besonders auch, weil eben jetzt drei Wochen nach der Kastration... Könnte ja passen, dass sie jetzt dann wieder so weit rollig wäre... Und die ganze Zeit dazwischen ging sie brav ins Kistchen und alles, also liegt es wohl nicht am Katzenklo.

Mein armes Portmonnaie Aaber was solls, was man nicht alles macht für die Samtpfoten
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Alt 15.02.2018, 20:23
  #7
ENM
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Mein Potemonnaie hat seinen Widerstand aufgegeben.....und entleert sich immer fröhlich auf dem Thresen der TÄ :

Ist halt manchmal so...

Du könntest dir auch spezielles Streu besorgen um den Urin aufzufangen . Ist nicht ganz billig, kann aber wieder verwendet werden...reinigen...trocknen...fertig.
Urigrid oder Katkor....musst du mal googeln
Hat sein TÄ sicher auch in der Praxis vorrätig.


Seit kurzem gibt es auch ein Streu, dass durch Verfärbung anzeigt, ob ein gesundheitliches Problem vorliegt. Zumindest zeigt es wohl den Ph Wert, oder Blut im Urin an...
Auch von Katkor oder Nullodor...
ENM ist offline  
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Alt 15.02.2018, 23:24
  #8
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Habe ich mir direkt Mal bestellt :-)

Danke!!
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Alt 16.02.2018, 10:27
  #9
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........

Jaaa... Also. Tierarzt meint, das sei psychisch. Die Blase ist okay. Eine Versprengung des Gewebes schliessen sie jetzt grade noch aus, weil das sehr selten vorkommen würde. Also habe ich jetzt Sachen zur Entspannung gekriegt. Ich solle das ausprobieren und wenn das nicht nützt, dann würden sie das dann ansehen, weil meistens sei es dann eben doch psychisch.

Probiere ich jetzt also Mal aus und hoffe, dass es so ist, aber wenn nicht, muss ich dann eben darauf bestehen, einen Test zu machen. Das ist so eine Schweizer Krankheit manchmal. Wir reden zu sehr um den heissen Brei um höflich zu sein
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