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Alt 15.05.2019, 19:01
  #16
Violaarabell
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Ja ich denke auch, dass ich weiß was du meinst und auch das ich merken werde wann der Zeitpunkt ist. Mein Tierarzt meinte auch zu mir "das werden Sie dann wissen"
Waren auch gerade beim Arzt. Gab wieder das übliche.. Flüssigkeit + Cortison und diesmal auch noch mal was gegen den Durchfall. Samstag gibt's das gleiche nochmal. Er ist auch jedes mal erstaunt, dass er immer noch frisst noch am Leben Teil nimmt und auch noch ziemlich flink ist. Cleo ist halt doch ein kleiner Kämpfer.
Violaarabell ist offline  
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Alt 16.05.2019, 11:47
  #17
Gigaset85
Forenprofi
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 1.801
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Dann alles Gute für euch, nutze die Zeit,die ihr noch habt....nicht jeder hat die Chance.
Gigaset85 ist offline  
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Alt 16.05.2019, 16:19
  #18
Hazelcats
Erfahrener Benutzer
 
Hazelcats
 
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Ich glaube auch, so wie du schreibst, daß du wissen wirst, wann es soweit ist und ob ihr Hilfe braucht. Und bis dahin wirst du das beste aus der Zeit machen, die euch bleibt.

Je nach Erkrankung kommt man manchmal nicht ums Einschläfern herum, dann, wenn der weitere Weg keine Besserung mehr bringt, keine Lebensqualität aus Sicht der Katze mehr hat und wenn er mit Leiden verbunden ist.
Wenn es nur Schmerzen sind, die sich mit Schmerzmitteln unterbinden lassen, dann würde ich immer Schmerzmittel geben und die Katze "selbst" ihren Weg gehen lassen. Ich bin der Meinung, sie haben ein Recht darauf ihren Weg selbst zuende zu gehen - wenn er nicht mit Leiden verbunden ist, wenn er einfach so "ausläuft".

Meine eigenen Katzen sind bisher sowohl mit wie auch ohne Hilfe gegangen, meist ohne Hilfe.
Jany war die Erste und bei ihr bereue ich heute noch, unseren TA geholt zu haben - aber nur weil ich heute mehr Erfahrung habe und der Meinung bin, sie wäre am gleichen Tag abends allein gegangen und wollte den Weg allein gehen. Ich hatte damals zuviel Bedenken, daß sie leidet, Schmerzen hat und es einfach schlimm für sie wird, ohne Nachhilfe zu gehen, das war aus heutiger Sicht ein Irrtum, damals wußte ich es nicht besser und hoffe, sie hat mir verziehen.
Ihr folgte im nächsten Jahr Filou. Er baute auch wie sie langsam ab, doch vorab klärte mich mein ganzheitlicher TA (aus der Ferne, er ist leider nicht vor Ort) über den natürlichen Verlauf auf, daß in diesem Fall kein Leid dabei sei und in der fortgeschrittenen Phase, wenn Filou nicht mehr richtig ansprechbar sein wird, mit Mauzen zu rechnen ist wegen Halluzinationen, nicht wegen Schmerz und hat mir vorab Hömöopathika zugeschickt, die uns auch wirklich in dieser Phase geholfen haben.
Die nächsten Katzen, die mich verließen, gingen auch alle allein und ich empfand diesen Weg immer als stimmig.
Genau so hatte ich mir das auch für Vicky erhofft, bei ihr war es das Immunsystem, was im höheren Alter nicht mehr gegen die Herpes-Viren ankam. Als Kitten war sie ja schwer an Katzenschnupfen erkrankt, verlor ihre Augen, war nach Ausheilung aber über ein Jahrzehnt symptomfrei und fit. Später machten ihr die Viren schnupfenmäßig zu schaffen, wir kämpften lange immer wieder erfolgreich gegen Sekundärinfektionen, bis es dann die Viren selbst waren, die zuviel wurden und das ganze Nasenhöhlen etc. System innen vom Gewebe zerstörten. Da Vicky blind war, brauchte sie ihre übrigen Sinne zur Orientierung und durch die Herpesfolgen war bei ihr dann zum Schluß die Nase dicht, Nasenbluten und riechen konnte sie nicht mehr, wollte daher auch nicht fressen und verlor ihre Orientierung. Sie fand sich nicht mehr zurecht und das war vorher schon in den Schnupfenschüben mit Rastlosigkeit mit aufkeimender Panik einhergegangen -doch da war es ja nur für geringe Zeit, nun war es für immer.
In diesem Fall war das seelische Leid höher als das körperliche Leid und meinem Gefühl nach nicht mehr zu vertreten, um sicherzugehen und keine Chance auszulassen, fuhr ich sie umgehend zum TA, der leider diesmal auch keine Aussicht auf Besserung mehr sah. Ich hatte es geahnt, mir so sehr etwas anderes gewünscht und nun sollte sie nicht mal in vertrauter Umgebung einschlafen dürfen? Leider ja. Sie hätte sich daheim nicht mehr zurecht gefunden, wäre rastlos und panisch umhergelaufen bis der TA uns besucht, um sie einzuschläfern. Also schlief sie dann in meinen Armen auf dem TA-Tisch für immer ein. Ausgerechnet für Vicky hatte ich das auf keinen Fall gewollt, aber nun war es doch die beste Wahl.
Und ich war froh über die letzten Monate, die wir uns immer wieder erkämpft haben und die wir so sehr genutzt haben.

Es bleibt einem immer nur individuell nach Katze, Gesundheitszustand und Situation zu entscheiden und leicht ist es nie.

Ich wünsch euch alles Gute, liebe Grüße
Karen
__________________
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