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Schönheitssalon Alles über die Pflege unserer Miezen

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Alt 10.12.2019, 00:44
  #1
Kanae
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Ort: Deutschland
Beiträge: 16
Standard Alleine Krallen schneiden

Hallo liebes Forum!

Seit einiger Zeit hat mein alter Wohnungskater Probleme mit seinen Krallen, sie sind sogar schon einmal eingewachsen. Nun möchte ich sie gerne schneiden, damit das nicht wieder passiert, war nicht schön beim Tierarzt.
Er kratzt noch regelmäßig, hat das aber auch mit eingewachser Kralle getan.

Mein Plan war, einen Nagelknipser zu kaufen, weil die Krallenscheren mir zu groß und wuchtig sind. Dann wollte ich einen Moment abwarten, in dem er schläft, schon mal die längsten Krallen raussuchen und wenn er bis dahin nicht zu wach ist, so viele wie möglich kürzen. Er lässt sich im Prinzip an den Pfoten anfassen, aber ich gehe davon aus, dass er bei dem Knipsgeräusch abhauen wird.. Und dann, wenn er wieder schläft, das gleiche Spiel nochmal.

Ich habe auch an sowas wie Paste zum Lecken gedacht zur Ablenkung, wüsste aber nicht, wie ich das alleine alles hinkriegen sollte mit Paste und Schneiden..

Habt ihr Tipps? Vielleicht auch etwas, um zu vermeiden, dass die Krallen überhaupt so lang werden? Wie gesagt kratzt er noch viel, aber das scheint nicht zu helfen. Die Tierärztin meinte, das komme öfters bei alten Katzen vor. Ist ein Nagelknipser eine gute Alternative? Ich mache das bei meinem Hund so, bin mir aber nicht sicher, ob sich das auf Katzen übertragen lässt.

Eine Bekannte schlug vor, die Kralle ziehen zu lassen, wenn es eine bestimmte ist, die immer wieder einwächst, nur würde ich einen 15 jährigen, herzkranken Kater nicht in Narkose legen lassen und ohne wäre mir das zu heftig.. Auch scheint es nicht eine Kralle zu sein, es gibt ein paar schlimme Kandidaten.

Für Antworten wäre ich dankbar und liebe Grüße!
Kanae ist offline  
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Alt 10.12.2019, 06:10
  #2
GroCha
Forenprofi
 
GroCha
 
Registriert seit: 2017
Ort: Unterfranken
Beiträge: 4.985
Standard

Im Gegensatz zu Hundekrallen, sind die von Katzen durchblutet. Da muss man sehr behutsam sein, dass man nicht zu weit unten schneidet.
Ich habe da größten Respekt vor und würde das bei meinen Katzen höchst ungern selbst tun. Wenn Dein Kater allerdings Unterstützung bei der Krallenpflege braucht, ist das natürlich was anderes.
Ich würde mir das sehr genau vom TA zeigen lassen.

Krallen ziehen, wie Deine Freundin sich das vorstellt, ist so einfach nicht. Die Entfernung der Krallen ist eine Amputation und in Deutschland verboten.
Ich weiß nicht, ob es da Ausnahmen gibt, wenn es durch ständiges einwachsen einen medizinischen Grund dafür geben sollte.
Es ist aber so, dass eine Amputation der Krallen im Nachhinein schmerzhaft sein kann - also auf Dauer. Nicht nur direkt nach dem Eingriff. Und oftmals mit weiteren psychischen Problemen einhergeht. Viele krallenamputierte Katzen neigen zu Unsauberkeit. Das Scharren im Katzenklo wird unangenehm. Und wie erwähnt, haben sie danach oft Schmerzen.
Es wird bei diesem Eingriff nicht einfach die Kralle gezogen, sondern teilweise das Gelenk entfernt. Deswegen Amputation, nicht Krallenziehen.
Diese Info stammt von meiner TÄ, die öfters mal „amerikanische“ Katzen, bzw. die Überbleibsel der wieder in die Heimat gezogenen Amerikaner, als Patienten hat. Die lassen das von ihren eigenen TA‘s machen und umgehen so das Verbot. Der Hintergrund ist meist der, dass die Möbel heil bleiben sollen. Also ohne medizinische Intention.
Daher weiß ich wie gesagt nicht, ob es bei chronisch eingewachsenen Krallen, eine andere, legale Methode gibt.
Ob das ständige Einwachsen und Behandeln schlimmer ist als diese Amputation, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wie ist Dein Kater den sonst im Handling? Kannst Du ihn festhalten, ihm Tabletten ins Mäulchen geben? Oder ist er eher unkooperativ, wenn es um solche Dinge geht?
Ich befürchte nämlich, dass Du mit dieser „heimlichen“ Methode ein gutes Stück seines Vertrauens einbüßen wirst. Er wird nach ein paar Versuchen ständig auf der Hut sein. Evtl. nicht mehr entspannt schlafen können, weil er immer mit einer „Attacke“ () rechnet oder sich zum schlafen an für Dich schwer zugängliche Orte zurückzieht.
Auch hätte ich dabei Bedenken, dass er eine überraschende Bewegung macht - an den Pfötchen ist Katz ja sehr empfindlich - und der Klipper dann abrutscht und zu tief einschneidet.
Ich bin bei solchen Dingen mehr der direkte Typ: wenn mein - überaus zutraulicher Schmusekater, der gern in der Gegend rumgetragen wird - Medikamente braucht, is der auch kein Schmuser mehr
Ich fixiere den armen Kerl grundsätzlich in einem großen Handtuch und verabreiche ihm seine Medis, wenn er so ruhiggestellt ist. Er muss öfter mal Augentropfen kriegen und ich möchte nicht riskieren, dass er zuckt und ich mit der Tube in seinem Auge lande.
Diese Methode ist auch für unser Vertrauensverhältnis besser, als anschleichen.
Er weiß genau, „Mist, da is das Handtuch, jetzt schnappt sie mich gleich!“ Er weiß aber auch ganz genau, dass es danach, also wenn er aus seinem Handtuch klettern darf, vorbei is, er Leckerchen bekommt und dann keine „Gefahr“ mehr von mir ausgeht. Ich mache das auch immer am selben Ort. So kennt er die Routine und kann genau einschätzen, was passiert und vor allem, wann es vorbei ist. Er muss dann nicht den Rest des Tages auf der Hut sein, weil es keine Variable gibt.
Würde ich die Medigabe ständig variieren, den Ort wechseln, ihm mit Salbe hinterher rennen, würde er mir überall mit Misstrauen begegnen, weil er ständig damit rechnen würde, es passiert gleich was.

Nachdem wir es unseren Fellörschle nicht erklären können, ist für unangenehme Dinge, Routine die größte Sicherheit, die wir ihnen geben können.
Dann wissen sie, was auf sie zukommt, können es einschätzen und wissen eben wann es rum is.
Ich rede übrigens in so einer Situation nicht mit meinen Tieren. Kein Duziduzi, kein „alles gut“, denn es ist nicht alles gut. Ich hab ja was fieses vor
Ich rede erst wieder und sag, dass alles in Ordnung is, wenn das auch wirklich stimmt. Ich möchte nicht, dass meine Stimme mit was unangenehmen verbunden wird. Sie sollen wissen, wenn Dosi säuselt, hat sie Grund dazu, da kann ich ihr vertrauen.
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Alt 10.12.2019, 06:42
  #3
Rickie
Forenprofi
 
Rickie
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 26.088
Standard

Bei Rickie, die Ataxie hatte, mußten wir immer die Krallen schneiden und bei Prissy dann und wann, das war bei uns nie ein Problem, allerdings haben wir einen sehr kleinen, handlichen Krallenschneider.
Der Moment, wenn die Katzen aus dem Halbschlaf herummurkeln, geht dazu recht gut.

Ich denke schon, daß bei einer medizinischen Notwendigkeit Krallen amputiert werden dürfen, aber ich gebe mal zu bedenken, daß das ein sehr schwerer Eingriff ist.
Die Katzen können dann nicht mehr klettern, keine Beute mehr greifen, sich sehr schlecht wehren, und das wissen sie auch, schlecht sprinten und schlecht springen, also schlecht flüchten, kommen schlecht auf und haben dabei Probleme mit dem Ausbalancieren, und können mit den Pfoten nicht mehr über die Krallen markieren.
So einen Schritt sollte man sich also sehr gut überlegen, persönlich rate ich davon ab und würde lieber sehr viel auf mich nehmen zur Krallenpflege.
Ich hab einige Katzen kennengelernt, die mit amputierten Krallen ausgesetzt wurden, die waren erst mal hochgradig verhaltensgestört.
Laß Dir vom Tierarzt das Krallenschneiden zeigen oder es von ihm machen, wenn Du es Dir nicht zutraust. Ist zumindest mein persönlicher Ratschlag.
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Alt 10.12.2019, 07:54
  #4
Myma
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Ich hatte das Problem bei meinem alten Kater auch, die Krallen wurden immer länger und dicker. Anfangs konnte ich sie noch gut mit dem Nagelknipser schneiden, mit zunehmendem Alter wurde es immer schwieriger, letztlich hatte er so dicke Stumpfen wie ein Hund. Lag wahrscheinlich einfach Stoffwechsel, bei älteren Herrschaften wachsen Haut, Haare und Nägel eben nicht mehr so gleichmäßig, wie sie sollten.
Dummerweise wachsen auch die Blutgefäße mit und wenn die Kralle mal eine gewisse Länge hat, muss man zwangsweise ins Blut schneiden.

Zitat:
Zitat von GroCha Beitrag anzeigen
Im Gegensatz zu Hundekrallen, sind die von Katzen durchblutet.
Warum sollten Hundekrallen nicht durchblutet sein? Ich finde Krallenschneiden beim Hund viel schwieriger, bei Katzen sieht man die Blutgefäße besser.
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Alt 10.12.2019, 08:05
  #5
Inai
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Inai
 
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Ich schneide meinen Katzen regelmäßig die krallen.
Ich kann dir da nur eine Krallenschere empfehlen. Die für Katzen und kleine Hunde sind ideal.
Ich habe es anfangs mit einer nagelschere gemacht, aber damit kann man zu leicht abrutschen und sie Schneidet doch nicht so wie man will.

Die Katze muss dabei nicht schlafen. Es reicht, wenn sie sich gechillt irgendwo seitlich hinterlegt hat. Es müssen auch nicht alle krallen auf einmal sein. Wenn du merkst, dass dein Kater das nicht will, dann lass es. Wenn du merkst, dass er dich nur interessiert beobachtet, dann kannst du weiter machen. Meine Kater knabbern auch gerne zwischendurch an der Schere.
Je entspannter du bist desto entspannter ist er. Tiere merken die Unsicherheit der Menschen.

Krallen ziehen würde ich auch auf keinen Fall. Auch nicht in dem Alter. Die Amputation und das danach sind mega schmerzhaft.
__________________

Felilou & Sniebel & Gufa
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Alt 10.12.2019, 08:49
  #6
Fauni
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Zitat:
Zitat von Myma Beitrag anzeigen
Ich hatte das Problem bei meinem alten Kater auch, die Krallen wurden immer länger und dicker. Anfangs konnte ich sie noch gut mit dem Nagelknipser schneiden, mit zunehmendem Alter wurde es immer schwieriger, letztlich hatte er so dicke Stumpfen wie ein Hund. Lag wahrscheinlich einfach Stoffwechsel, bei älteren Herrschaften wachsen Haut, Haare und Nägel eben nicht mehr so gleichmäßig, wie sie sollten.
Dummerweise wachsen auch die Blutgefäße mit und wenn die Kralle mal eine gewisse Länge hat, muss man zwangsweise ins Blut schneiden.


Warum sollten Hundekrallen nicht durchblutet sein? Ich finde Krallenschneiden beim Hund viel schwieriger, bei Katzen sieht man die Blutgefäße besser.
Hundekrallen sind durchblutet,unser hat sich hinten die Krallen blutig gelaufen.Er hat hinten wenig Kraft und schlurft . War nicht schön ,hatte auch nicht gedacht daß es so schnell passiert.
Fauni ist offline  
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Alt 10.12.2019, 09:43
  #7
GroCha
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GroCha
 
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Zitat:
Zitat von Fauni Beitrag anzeigen
Hundekrallen sind durchblutet,unser hat sich hinten die Krallen blutig gelaufen.Er hat hinten wenig Kraft und schlurft . War nicht schön ,hatte auch nicht gedacht daß es so schnell passiert.
Danke für die Info!
Man lernt nie aus
GroCha ist offline  
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Alt 10.12.2019, 14:26
  #8
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Beiträge: 14.560
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Im Fachhandel gibt es für Katzen und Hunde spezielle Krallenzangen; ich würde insofern so eine verwenden. Oder eine Zange für menschliche Zehennägel.

Bei uns ist Pfötchen die, wo die Krallen wohl am schnellsten wachsen. Sie weiß, dass ich sie anfasse und die Krallen schneide, wenn ich das Codewort "Kralle" sage. Das ist genauso wie Codewort "Auge" für die Kontrolle der Augen oder "Ohr" für die Ohren usw.
Stillhalten ist auch bei Pfötchen, die ich insofern auf das Angefasstwerden konditioniert habe, keine leichte Sache, Krallenschneiden mag sie einfach nicht. Wenn ich die Pfote in der Hand halte, drücke ich auf den Ballen, um die Kralle aus der Hülle herauszudrücken, und halte die Pfote fest, damit Pfötchen sie nicht wegziehen kann. Schneiden tue ich ausschließlich die obersten ca. 3 mm, obwohl Pfötchen helle Krallen hat und man die Blutgefäße gut sehen könnte.
Die Krallen schneide ich bei Pfötchen immer in Etappen, das kann schon mal eine Woche dauern, bis ich an allen (drei) Pfoten durch bin! Da mache ich mir dann eine Strichliste, welche Krallen ich schon durch habe. Al´heim´
Auf diese Weise verläuft alles recht entspannt, und Pfötchen verbindet die Schneiderei eher mit dem lästigen Festhalten der Pfote als mit etwas Gefährlichem oder Unangenehmem.

Bei den anderen beiden Katzen kontrolliere ich die Krallen auch regelmäßig, muss sie aber nur selten schneiden.
Wichtig ist bei uns die Konditionierung auf das Codewort, das ist vergleichbar mit dem Clickertraining. Das Tier lernt, dass ein bestimmtes Verhalten des Dosis mit dem Codewort verbunden ist und dass eine potentielle unangenehme Situation kommt, aber schnell wieder vorbei ist. Wichtig ist halt, dass man immer beides verbindet, also das Wort sagt und dann die Übung macht, die das Tier tolerieren soll. Clickern und ein Leckerli können dasselbe bewirken, bei uns klappt es auch ohne Leckerli (glücklicherweise ).
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
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Alt 10.12.2019, 15:04
  #9
Ilva
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Ilva
 
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Ich habe auch eine 14jährige Katze, bei ihr sind die Krallen teilweise sehr dick. Nagelzwicker geht da nicht mehr. Ich habe eine kleine Krallenschere, damit geht es sehr gut.

Wenn Du die Krallen regelmäßig etwas kürzt, ist alles nur halb so schlimm. Du brauchst dann nur immer die Spitzen etwas kappen, da kann auch nichts mehr einwachsen. Müssen ja auch nicht immer alle Krallen auf einmal sein.

Meine Katze hat sich mittlerweile daran gewöhnt, aber sie meckert trotzdem immer ein wenig. Danach gibt es immer Leckerchen und schon ist alles wieder gut.

Krallen ziehen gibt es nicht, die werden rausoperiert. Das ist sehr schlimm für die Miezen und deshalb bei uns auch verboten. Zum Glück.

Meine Schwägerin hatte eine Katze ohne Krallen von Amerikanern übernommen als diese zurück sind in ihre Heimat und die Katze nicht mehr wollten. Sie war dazu noch Freigänger. Das ist noch schlimmer, denn sie kann sich bei Gefahr nicht einmal auf einen Baum retten.
Ilva ist offline  
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Alt 11.12.2019, 13:43
  #10
volif
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Ich schneide auch immer die Krallen mit einer guten Nagelschere.

Meine eine Katze, erst 4 hat trotzdem alte-Oma-Nägel und die würden auch einwachsen wenn man die nicht schneidet ABER meine TÄ'in hat gemeint ruhig mit Nagelschere (für Menschen) frisieren
d.h. das was zu dick ist ruhig mitabknipsen damit das ganze nicht zu dick wird.

Ich schneide den Nagel immer erst in der Länge und dann auch von unten damit es wieder eine schöne Form hat, meistens "splittert es in die richtige Form".

Da ich bei meiner etwas länger brauche, kommt Sie in eine Decke und dann wird gekuschelt und geschnibbelt, Sie mags trotzdem nicht sonderlich aber Sie weiß dass es danach was leckeres zu essen gibt.
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Alt 12.12.2019, 13:01
  #11
Pearl Polaria
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Pearl Polaria
 
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Levi hat so schnell wachsende Krallen, dass ich alle 2 Wochen die Krallen schneiden muss, weil er sich die sonst in den Ballen rammt.

Das war mit ihm am Anfang auch ein ziemlicher Akt (und ich hatte schon vorher 8 Jahre Krallenschneiden Erfahrung mit Kaninchen).
Zwischen den Beinen festsetzen etc. ging alles nur mit größter Gegenwehr. Wir haben uns nun darauf geeinigt, dass ich ihn die Krallen schneide, während er im Kratzbaum liegt.
Schmusen, Pfote nehmen, Krallen schneiden, Pfote wird weggezogen, schmusen, Pfote wieder nehmen, Krallen schneiden... so klappt es mitlerweile ganz gut. Manchmal hat er keinen Bock, dann bekomme ich nur 2-3 Krallen hin und manchmal schaffe ich alle Krallen in einem Durchgang. Einfach immer wieder probieren und vieeel beschmusen.

Einen Nagelknipser kann ich gar nicht empfehlen... das Handling ist viel unsicherer als bei einer Krallenschere und es geht viel schwerer...
Die sind auch gar nicht so groß, haben das Format (und die Optik) einer Nagelschere.
__________________
Liebe Grüße,
Natalie
Pearl Polaria ist offline  
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Alt 14.12.2019, 14:40
  #12
redandyellow
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Wir verwenden eine Nagelschere für Nager von Trixie, die ist klein und liegt gut in der Hand. Nagelknipser quetscht nur, finde ich, die Krallen splitten leicht dabei
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Alt 14.12.2019, 18:29
  #13
nicker
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Ich sprach ausdrücklich von einer NagelZANGE, nicht von einem Knipser. Die Zange heißt so, weil sie genauso aussieht wie eine (eigentlich: Seitenschneider, wenn es um echtes Werkzeug geht ) und m. W. auch im Fachhandel so bezeichnet wird.
Nagelknipser, egal ob man die für Fußnägel verwendet oder nicht, gibt es im Hause nicker nicht; kein Bedarf. ^^
Und eine klassische Nagelschere für die Katzenkrallen wäre mir zu rutschig.
nicker ist offline  
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Alt 14.12.2019, 18:36
  #14
redandyellow
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redandyellow
 
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Hallo liebes Forum!



Mein Plan war, einen Nagelknipser zu kaufen, weil die Krallenscheren mir zu groß und wuchtig sind. Dann wollte ich einen Moment abwarten, in dem er schläft

Habt ihr Tipps? Vielleicht auch etwas, um zu vermeiden, dass die Krallen überhaupt so lang werden? Wie gesagt kratzt er noch viel, aber das scheint nicht zu helfen. Die Tierärztin meinte, das komme öfters bei alten Katzen vor. Ist ein Nagelknipser eine gute Alternative? Ich mache das bei meinem Hund so, bin mir aber nicht sicher, ob sich das auf Katzen übertragen lässt.

Für Antworten wäre ich dankbar und liebe Grüße!
darauf bezog ich mich
redandyellow ist offline  
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Alt 15.12.2019, 11:07
  #15
Trillian
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Spocki ist auch so einer, der seit Jahren einfach keine Lust mehr hat, sich die Krallen an den Hinterpfoten schön zu machen. Nu ist der auch tiefenentspannt, wenn er auf meinem Schoß liegt, und ich hab ihm früher die Krallen schon mit der Nagelfeile saubergemacht.
Ich hab mit dem Schneiden bei ihm aber auch mit dem Nagelknipser angefangen und erstmal wirklich nur die Spitzen gekappt. Das hat er gut mitgemacht, außerdem sind die Krallen länger und dicker geworden und passten gar nicht mehr in den Knipser , deshalb machen wir's mittlerweile mit der Krallenzange. Bei hellen Krallen sieht man sehr gut, bis wo die Durchblutung geht.
Bei den "Daumen" nehm ich immernoch den Knipser, die sind sehr schmal, wachsen aber rund, da komm ich mit dem Knipser besser dran.

Bei Lilith brauchte ich mit der Krallenzange gar nicht anzukommen, das hat sie nicht mitgemacht, mit dem Knipser war's aber kein Problem. Von daher finde ich diese Variante zum Angewöhnen nicht so schlecht. Meine Krallenzange ist aber auch ein relativ martialisch wirkendes Gerät, wenn es da kleinere gibt, dann geht das damit vllt auch.
__________________
Liebe Grüße von Anke

mit Mr Spock, Herrn Lars Nilsson, Emil Tischbein und der fantastischen Matika O'Hara.
Lilith Croft für immer im Herzen
Trillian ist offline  
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