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Fairycat 12.02.2018 22:52

Ist Fledi ein Norweger- oder TUA-Mix?
 
Huhu!

Meine kleine Fledi kommt aus dem Tierschutz aus Griechenland. Sie ist eine Handaufzucht (Fundtier) und ich denke, bei der Einschätzung der beteiligten Rassen wurde ganz schön geraten. ;)
Sie ist mit Perser-/Norwegermix im Impfpaß eingetragen. Meiner Meinung nach sieht sie mehr nach Türkisch Angora aus.
Ihr Fell ist sehr weich und seidig, sie ist klein und zierlich und wiegt mit 6 Monaten gerade mal 2 kg.
Sie ist sehr anhänglich und schmusig, beim Spielen sehr flink und wild.

Natürlich ist sie keine "richtige" Rassekatze und ich hab sie so oder so lieb, aber mich würde mal eure Einschätzung interessieren, welcher Rasse sie am Nächsten kommt.

Jetzt kommt die Bilderflut:

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nicker 13.02.2018 00:07

Ein süßes Mädel, die kleine Fledi, Fairycat. :)

Aber ich bin in Langhaarsachen weniger fit als mit Kurzhaarkatzen.

Im Türkisch-Angora-Rassethread kannst du verschiedene TUA-Katzen in Aktion sehen, da gibt es sehr schöne und aussagekräftige Fotos.

Perser sehe ich bei der Süßen iwie gar nicht, und Waldkatze auch nicht so recht. Die Norweger sind schon zierlicher und gemäßigter als die Coons *find*, aber auch dazu finde ich nicht so recht Anzeichen zu in Gesicht und Körperbau der Kleinen.

Natürlich gibt es in Griechenland auch Langhaarmixe, ohne dass da irgendeine Rasse mitgemixt hat, und sollte mal ein Perser vorbeigeschlichen sein, dürfte das etliche Generationen her sein.

Bei der Bezeichnung der Tierchen können die Tierschutzaktivisten gelegentlich auch recht fantasievoll werden. ;)
Wenn etwas im Heimtierausweis eingetragen werden muss und ein Langhaarmix nicht wirklich nach Perser aussieht, wird daraus dann eben auch mal ein Waldkatzenmix, denke ich.

Aus der Lebhaftigkeit kann man auch nicht zwingend auf TUA schließen; so gut wie alle jungen (und halbeswegs gesunden) Katzen sind recht lebhaft. Aber ich glaube, die reinrassige TUA ist da doch noch einen Zacken schärfer als die normale FWW-Katze. Sie gehen wohl insgesamt etwa in die Richtung der Orientalen, was das Duracellmäßige angeht, und sind auch recht gesprächig, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
Orientalen (ich darf bei einem Quartett aus OKH, SIA und PEB wohnen :D) sind Katzen, deren Mundwerk man extra totschlagen muss. ^^
Und sie sind ziemlich unkaputtbar, also ähnlich der TUA.

Wenn Fledi vom Aktivitätsmodus eher deinen beiden anderen Katzen ähnelt, kannst du wohl getrost davon ausgehen, dass die namenlosen Langhaarahnen nur wenig mit den Türken zu tun hatten.

Fairycat 13.02.2018 00:36

Ich kann zum Charakter nur sagen, daß ich noch nie so ein aktives, schnelles und freches Tierchen hatte!
Ich hatte schon einige Katzen von ziemlich klein auf, Lucy sogar selbst von Hand aufgezogen. Lucy hatte zwar mal eine Phase, wo sie immer in Zehen gebissen hat, hat aber sonst ganz normal gemäßigt gespielt.
Mein Norweger Gandalf war eher gemütlich. Für Norweger hat sie auch zuwenig Fellmasse und ist zu zierlich.
Wenn sie spielen will, rast sie wie eine Verrückte durch die Gegend, klettert die Balken hoch, jagt Leela, spielt mit mir Fangen...Leider ist sie manchmal wie ein Elefant im Porzellanladen, schmeißt Blumentöpfe und andere Sachen runter. Manchmal kommt mir das sogar so vor, als wenn sie es extra macht, um mich zu ärgern. Sowas Temperantvolles habe ich noch nicht gehabt.

Den TUA-Thread lese ich schon den ganzen Abend durch. :) Ich war auch mal bei einer Züchterin, weil ich mich mal für einen kleinen Kater interessiert habe.

susagu 13.02.2018 09:19

Ich finde die kleine total süß :pink-heart:. Die Schwarzen finde ich besonders toll.

Abgesehen davon, dass die Türkisch Angora eine sehr seltene Katzenrasse ist und es daher sehr unwahrscheinlich ist, dass eine solche Katze mitgemischt hat, sehe ich auch nicht wirklich eine TUA in der hübschen Maus.
Sie hat recht kleine Ohren. Bei Türken kenne ich das so, dass sie in dem Alter recht überdimensionierte Ohren haben.
Das ist Speedy mit 6 Monaten
https://c2.staticflickr.com/8/7302/1...91a85c9b_c.jpg

Nevel
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Shiro
https://c1.staticflickr.com/9/8811/1...8ae1d5bf_c.jpg

Dann hat Fledi eine recht gebogene Stirn. Das kenne ich von meiner Bande so auch nicht.
Wieder Nevel
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oder Speedy
https://c1.staticflickr.com/5/4236/3...30db64e4_c.jpg

Türken sind sehr aktiv, sie sind kleine Energiebündel. Allerdings sind mit 6 Monaten alle Katzen sehr aktiv. Meine eine Norwegerin war mit 6 Monaten ein kleiner Terrorkrümel (wurde auch als wildeste aus dem ganzen Wurf beschrieben :D) und ist aber dann so mit 2 - 3 Jahren deutlich ruhiger geworden und zur Schmusezecke mutiert.
Shiro dagegen ist jetzt 5 und Speedy und Sunny werden bald 4 und haben nicht viel vom Temperament eingebüßt.
Nevel ist nun ca. 2 Monate da und ich hatte ein wenig Sorgen, weil er noch so jung ist, aber ich merke, dass das unnötig war. Speedy ist so begeistert, dass da endlich jemand mit ihm mithalten möchte. Shiro ist zwar sehr aktiv, aber er ist ein absolutes Mädchen beim Spielen.

Türken sind schon gesprächig, mit Orientalen können sie aber sicher nicht im geringsten mithalten. Sie maunzen eher leiser und wie ich finde sehr melodisch. Die Töne die aus meinen häufig raus kommt sind Gurrer.
Wenn Speedy z. B. so schaut, kann man sich recht sicher sein, dass da auch gleichzeitig ein "Rrrrrrrrrttttt Rrrrrrrtttt! Mräh! Mräh!" raus kommt :grin:
https://c1.staticflickr.com/5/4496/3...f2ce1a61_c.jpg

Moment-a 13.02.2018 09:43

@Fairycat

willkommen im Forum.

Zitat:

Zitat von Fairycat (Beitrag 6194311)
Ich kann zum Charakter nur sagen, daß ich noch nie so ein aktives, schnelles und freches Tierchen hatte!
.
.
.
. Manchmal kommt mir das sogar so vor, als wenn sie es extra macht, um mich zu ärgern. Sowas Temperantvolles habe ich noch nicht gehabt.

Das Verhalten kann man keiner Rasse zuordnen. Es ist ein Jungtier, das nun endlich wohlbehütet das Leben genießen kann. Es verhält sich alterstypisch und das ist auch gut so :)

Da die Kleine so agil ist, solltest Du unbedingt ein weiteres Jungtier aufnehmen. Deine 10jährige Katze wird langfristig wenig Freude haben, weil die Kleine sehr jung und verspielt ist und diese Aktiviät mit einem gleichaltrigen Artgenossen ausleben sollte

Fairycat 13.02.2018 12:03

Susagu, mit Öhrchen und Stirn muß ich Dir natürlich Recht geben. Mich haben allerdings ihr seidiges Fell fast ohne Unterwolle und die zarte, feenhafte Gestalt gleich an eine TUA erinnert.
Da sehe ich irgendwie nicht viel vom Norweger, die sehen ja gerade in dem Alter wie kleine Plüschbälle aus und 2kg wäre da auch viel zu wenig. Mein Gandalf war da ganz anders als Fledi.
Mit Persern habe ich mich nicht so beschäftigt, da ich die Rasse nicht besonders mag. Sie wirken auf mich jedoch eher gedrungener, runder, mit breiterem Kopf als Fledis.
Moment-a, das wäre sicherlich ideal, aber leider kann ich das weder allein entscheiden, noch wäre das zur Zeit finanziell gut möglich. Leela spielt aber auch mit Fledi und ich bin den ganzen Tag zuhause und beschäftige mich viel mit ihr.

Moment-a 13.02.2018 14:13

Zitat:

Zitat von Fairycat (Beitrag 6194498)
Moment-a, das wäre sicherlich ideal, aber leider kann ich das weder allein entscheiden, noch wäre das zur Zeit finanziell gut möglich. Leela spielt aber auch mit Fledi

Ich lese seit Jahren, dass andere Menschen immer ganz aktive 10jährige Katzen haben. Ich gehöre offensichtlich zu den wenigen Menschen, die diese (mit Jungtieren verglichenen) 10jährigen Langweiler-Katzen hatte. ;) Unsere 10jährigen Katzen waren halt 10jährige Katzen, die durchaus getobt und gespielt haben, aber sie waren nicht mit Jungkatzen zu vergleichen und sie hätten dem Spieltrieb auch nicht standhalten können.

Zitat:

und ich bin den ganzen Tag zuhause und beschäftige mich viel mit ihr.
Jungkatzen sollte m.E. mit Jungkatzen bzw. jungerwachsenen Katzen groß werden und die Chance bekommen, altersentsprechend spielen zu dürfen.

10jährige Katzen spielen keine Jungkatzenspiele bzw sie spielen sie nicht so ausdauernd wie Jungkatzen sie spielen.

Wenn Du Dich Dich viel mit Fledi beschäftigst, ist das jetzt toll....für sie und Dich. Aber was passiert, wenn Du nicht mehr so viel Zeit hast? Sie ist dann gewohnt von Dir beschäftigt zu werden und sie ist gewohnt viel Aufmerksamkeit zu bekommen.
Mit Pech wird sie dann sehr unglücklich und unzufrieden, weil sie nicht das bekommt, was sie gewohnt ist. Wenn Du Glück hast, wird sie nur Möbel zerkratzen, mit etwas Pech wird sie unsauber.

Katzen, die sehr auf den Menschen geprägt sind, leiden darunter wenn der Mensch nicht mehr so viel Zeit hat.


Du wirst entscheiden, wie Du es für richtig hälst. Aber bedenke, dass es eine Entscheidung für ein ganzes langes Katzenleben ist.

Fairycat 13.02.2018 14:30

Ich werde immer so viel Zeit haben, Du kennst meine persönlichen Umstände nicht, aber das geht mir auch zu sehr ins Private.

Moment-a 13.02.2018 14:33

@Fairycat

Zitat:

Zitat von Fairycat (Beitrag 6194591)
Ich werde immer so viel Zeit haben, Du kennst meine persönlichen Umstände nicht, aber das geht mir auch zu sehr ins Private.

ich habe auch viel Zeit, aber deshalb werde ich nicht zum passenden Gefährten meiner Katzen.

Ich wollte es lediglich deutlich machen. Jungkatzen brauchen Jungkatzen zum spielen und artgerechten erwachsenwerden. Jungkatzen wollen auflauern, überraschen, anspringen, catchen, in den Schwitzkatzen nehmen, ins Kreuz springen, den Schwanz jagen, all das brauchen sie um seelisch ausgeglichen und glücklich zu sein....und all das kann nur eine andere Katze übernehmen.

consti 13.02.2018 14:33

Zitat:

Zitat von Fairycat (Beitrag 6194276)
Meine kleine Fledi kommt aus dem Tierschutz aus Griechenland.
Ihr Fell ist sehr weich und seidig, sie ist klein und zierlich und wiegt mit 6 Monaten gerade mal 2 kg.

Zitat:

Zitat von Moment-a (Beitrag 6194576)
Jungkatzen sollte m.E. mit Jungkatzen bzw. jungerwachsenen Katzen groß werden und die Chance bekommen, altersentsprechend spielen zu dürfen.

10jährige Katzen spielen keine Jungkatzenspiele bzw sie spielen sie nicht so ausdauernd wie Jungkatzen sie spielen.

Liebe Moment-a, da gebe ich dir so recht und bin ehrlich gesagt in letzter Zeit immer wieder erstaunt bzw. regelrecht erschrocken, wieviel Vereine anscheinend das Alter der Katzen für total unwichtig befinden und keinerlei Probleme damit haben, Jungkatzen zu alten Tieren zu vermitteln.
Wenn man nachhakt, kommt immer das Totschlag-Argument, dass ja der Charakter entscheidend seie.

Ich kann das nicht nachvollziehen. Meine beiden sind 9 und 14,5 Jahre und ich finde den Altersunterschied gewaltig und würde das nie wieder so machen.

Gerade, wenn die Katzen mal richtige Senioren sind, also so 12+, dann werden sie zunehmend ruhebedürftiger und sind schnell genervt von den Annäherungsversuchen der jüngeren Mitbewohner.


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