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Parasiten Flöhe, Giardien, Würmer und Co - Woran erkennt man sie? Was kann man dagegen tun?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 05.11.2019, 14:09
  #1
Dove
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Frage Alternative Behandlung von Giardien?

Hallo,

ich bin langsam echt verzweifelt, was die Giardien-Karriere meiner zwei Katzen anbelangt und frage mich, ob es neben Panacur, Metrobactin und Spartrix nicht auch alternative, schonendere Behandlungsmethoden gibt?

Ich bin bislang nur auf kolloidales Silber und am Rande auf auf MSM(Methylsulfonylmethan) gestoßen. Hat hier jemand Erfahrungen?

Meine Katzen haben mit nicht mal 1,5 Jahren jetzt schon 2 Mal Panacur, 1x Metrobactin und 2 lange andere AB Kuren (10-14 Tage) sowie vereinzelte AB Spritzen bekommen und ich bin es echt leid, sie weiterhin mit so "harten Medikamenten" vollzupumpen, da gerade ja auch AB generell die Darmflora angreift. Doch was sind die Alternativen?


ich versuch mal die Krankheitsgeschichte kurz zu fassen:

Die Beiden sind Anfang Mai/2018 geboren und hatten kurz nach Einzug im Oktober 2018 Probleme mit Durchfall. Zwischen Oktober-Dezember folgten dann aufgrund Giardien und E.Coli 2 Behandlungszyklen mit Panacur, davor wurde einmal 10 Tage ein AB gegeben (aber kein Metrobactin, Name weiß ich leider nicht mehr), welches der TA symptomatisch bedingt gab, weil der erste Test auf Giardien negativ war. Das AB hatte aber auch angeschlagen (Kotprofil, welches zeitgleich veranlasst wurde ergab E.Coli) und erst als der DF wiederkam und der zweite Kottest Giardien ergab erfolgte die Panacur Behandlung. Eine zweite Behandlung war nötig, da nach der ersten Behandlung der Test wieder positiv ausfiel und es immernoch ab und zu DF gab.

Im Januar 2019 waren dann 2 Giardientests endlich negativ! Allerdings gab es nach kurzer Zeit wieder etwas Durchfall. Dies Mal stellte man wieder E.Coli und - das war neu- Clostridien fest. Es folgte erneut eine AB Gabe sowie wochenlange Fütterung von Kattovit Gastro für Polina um den DF in den Griff zu bekommen, Milli bekam Macs, da sie bei Kattovit mit -wer hätte das gedacht- Verstopfung reagierte. Seit ca. Dez 2018 hatten sie sonst nur getreidefreies NaFu bekommen.

Als Darmaufbau kamen die ig-Pro Paste (https://www.fuetternundfit.de/ig-pro...atze-15ml.html und Benebac Plus Pet Pulver zum Einsatz.

Dann war endlich Ruhe (bis auf 1x Flüssigdurchfall bei Polina direkt nach der Kastration, vermutlich eine Reaktion auf das AB, das es prophylaktisch gab) und ich blieb bei getreidefreien NaFu (Monosorten von Macs und Sandras Schmankerl) sowie längere Zeit noch 1x Woche Benebac Plus Pet.

Ende September/Anfang Oktober- ca. 3,5 Wo nach der Impfung (3. Spritze der Grundimmunisierung Katzenseuche und -schnupfen) und etwa 9 Monate nach der ersten Giardienplage hatte Polina auf einmal wieder flüssigen Durchfall Es folgte ein Schnelltest auf Giardien, diese wurden auch bestätigt. Der TA empfahl dann Anfang Oktober 7 Tage Metrobactin. Die Behandlung ist jetzt seit ca. 4 Wochen abgeschlossen, eine erneute Kottestung ist bislang nicht erfolgt.

Und was finde ich heute morgen? Einen halbflüssigen Haufen von Milli
Ich fürchte, die Giardien sind wieder da


Polina frisst seit der Metro-Gabe außerdem schlechter. Sie scheint weniger Hunger zu haben bzw. das gewohnte Futter nicht mehr so gerne zu fressen. Vermute, dass es hier einen Zusammenhang geben könnte mit den vielen Leckerli, die es während der Metro-behandlung gab. Sie war zeitweise auch sehr verstört durch die Metro-Gabe und schien Angst vor mir zu haben/hat sich vor mir versteckt. Allerdings ist bei ihr der Kot noch ok- und wundersamerweise, macht sie meistens nur noch 1 Mal am Tag statt 2 Mal am Tag.

Ich bin nun am überlegen, ob ich mal einen Tierheilpraktiker aufsuchen soll.
Spartrix schreckt mich ab, da es ja in Deutschland nicht offiziell zugelassen ist, ich weiß auch gar nicht, ob mein TA mir das geben würde bzw. woher ich es sonst beziehen könnte.

Am liebsten würde ich über Probiotika/pflanzliche Mittel einfach nur die Darmflora stärken, nur wenn wieder richtiger DF da ist, wird das vermutlich ja nicht ausreichen....Oder hat hier jemand allein mit alternativen Methoden die Giardien in den Griff bekommen?


Freue mich sehr über Erfahrungswerte von ähnlich Giardiengeplagten Katzenhaltern!
Dove ist offline  
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Alt 05.11.2019, 16:18
  #2
Farbmond
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Hast du mal auf Tritrichomonas foetus testen lassen?
Habe gehört, dass gerade bei vermeintlich medikamentenresistenten Giardien auch dieser Erreger dahinterstecken kann (wie bei mir zum Beispiel )
Tritrichomonaden sind resistent gegen die gängigen Giardien-Medikamente, dennoch scheint bei Antibiotikagabe erstmal "Ruhe einzukehren", bevor nach kurzer Zeit der Durchfall zurückkommt.

Da der Test etwas teuer ist wird er auch nicht standardmäßig durchgeführt. Gerade bei Giardienschnelltests soll es vorkommen, dass diese fälschlicherweise positiv ausschlagen, obwohl Tritrichomonaden die Übeltäter sind.

https://www.elonadolls.at/information/durchfall/

Nachtrag: Ich sehe gerade, dass du auch Tiere aus einer Zucht hast, in diesen soll der Erreger besonders häufig vorkommen. Laut meiner TA hat mein Kater Moki den Erreger wohl schon im Zuchthaushalt bekommen.

Geändert von Farbmond (05.11.2019 um 16:40 Uhr)
Farbmond ist offline  
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Alt 05.11.2019, 16:44
  #3
Dove
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Hallo Farbmond,

ich glaube nicht, dass darauf jemals getestet wurde. Muss ich beim TA aber nachfragen- es wurden im Oktober 2018 und im Januar 2019 bakterielle Kotprofile von LABOKLIN veranlasst, sonst nur Schnelltests auf Giardien.

Meinst du denn, dass die Giardien vielleicht nie das Problem waren und man nur die Tritrichomonas behandeln müsste?

Die arme Milli hat nun ein zweites Mal heute halb geformt/halb flüssig ge....das ist absolut auch untypisch für sie, dass sie mehr als 1 mal am Tag aufs Klo geht. Ich sammle jetzt erstmal wieder 3 Tage Kot und Milli bekommt Feligum Dia Drops gegen DF.....
Dove ist offline  
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Alt 05.11.2019, 17:32
  #4
Minki2004
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Minki2004
 
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Dove, es ist echt Mist mit den Giardien. Was ich jetzt vielleicht an deiner Stelle machen würde... Kot sammeln und mal ein großes Kotprofil inkl Nahrungsauswertung in Auftrag geben. Die EColi würde ich mit D-Mannose angehen.

Wenn deine Mäuse immer wieder diesen Mist bekommen ( was eigentlich dafür spricht, weil grad geimpft wurde) würde ich jetzt nicht mit Panacur arbeiten, sondern gezielt das Immunsystem aufbauen, denn ein paar von den Viechern tragen wir alle in uns, doch durch Medi,Impfung... kann das Gleichgewicht und somit die Giardien und EColi Überhand nehmen und dann Durchfall und co. bekommen.

Mein Finn hatte gerade auch Giardien , doch nach 5 Tagen und heute Kotcheck sind wir die Viecher los.
Ich drück die Daumen,
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Alt 05.11.2019, 19:32
  #5
Dove
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Hallo Minki,

danke für deine Antwort. Mit was hast du denn Finn behandelt?
Kannst du etwas empfehlen zum Immunsystemaufbau?

Ich habe mir bisher nur Probiotika angeschaut. Die gängigen Mittel (z.B. Bactisel, Sympiopet) haben jedoch immer die gleichen Bakterien als Wirkstoff, nämlich Enterococcus faecium. Benebac Plus Pet hatte mich damals am meisten überzeugt, da mehrere gute Bakterienarten enthalten sind. Jedoch enthalten alle diese Mittel in irgendeiner Form Zucker/Kohlenhydrate als Futtermittel für die guten Bakterien und davon ernähren sich ja auch Giardien... Ich habe seit der letzten Metro-behandlung von vor 4 Wochen daher nicht wieder mit Benebac angefangen....
Dove ist offline  
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Alt 05.11.2019, 21:29
  #6
Minki2004
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Ich habe verschiedene Erfahrungen gemacht. Meine Coco habe ich garnicht mit Panacur behandelt, sondern eine 2 wöchige Echinacea Globulie Kur gemacht= Giardien weg... komplett ohne Panacur.

Tessy bekam erst Panacur..Giardien noch nicht weg...2 wöchige Echinacea Kur.

Diese Darmaufbaumittel konnten mich bisher nicht überzeugen. Ich würde vielleicht auch mit dem Doc in Sachen Immunsystem aufbauen reden. Meiner war offen für Homöopathie und ich glaube dran und sehe es an meinen Mäusen, das es funktioniert...es gibt sicher andere Meinungen zu diesem Thema.

Fakt ist, wenn das Immunsystem fit ist, kann es Giardien und co. im Griff halten.

So und mein jetziger Fall Finn, er hat 5d Panacur bekommen und jetzt gibt es nach Abschluss also seid 5d Echinacea 3 mal 5 Globulie ...Test heute keine Giardien.

Ich Dreh auch nicht durch in Sachen Hygiene zu Hause. Klar halte ich alles sauber, aber alles desinfizieren tue ich nicht und dennoch sind wir die Viecher los.

Es ist Mist, aber die Medis machen oft mehr kaputt, als das sie nützen. Haben deine Mäuse denn jetzt noch Symptome?

Geändert von Minki2004 (05.11.2019 um 21:31 Uhr)
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Alt 05.11.2019, 23:20
  #7
Farbmond
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Zitat:
Zitat von Dove Beitrag anzeigen
Hallo Farbmond,

ich glaube nicht, dass darauf jemals getestet wurde. Muss ich beim TA aber nachfragen- es wurden im Oktober 2018 und im Januar 2019 bakterielle Kotprofile von LABOKLIN veranlasst, sonst nur Schnelltests auf Giardien.

Meinst du denn, dass die Giardien vielleicht nie das Problem waren und man nur die Tritrichomonas behandeln müsste?

Die arme Milli hat nun ein zweites Mal heute halb geformt/halb flüssig ge....das ist absolut auch untypisch für sie, dass sie mehr als 1 mal am Tag aufs Klo geht. Ich sammle jetzt erstmal wieder 3 Tage Kot und Milli bekommt Feligum Dia Drops gegen DF.....
Hallo

Wenn du dich nicht daran erinnern kannst, wird vermutlich kein derartiger Test durchgeführt worden sein. Aber tatsächlich fragst du wahrscheinlich am besten nochmal beim TA nach.
Giardien treten häufig als Konfektion auf, sie alleine zu behandeln löst aber nicht das Problem. Meine beiden haben ja zum Beispiel beides. Als erstes werden die Tritrichomonaden behandelt, ob ich danach noch eine Giardienbehandlung anschließen muss oder Glück habe, weil die Medis für beides wirken weiß ich noch nicht.
Farbmond ist offline  
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Alt 06.11.2019, 19:54
  #8
Dove
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Zitat:
Zitat von Minki2004 Beitrag anzeigen

Es ist Mist, aber die Medis machen oft mehr kaputt, als das sie nützen. Haben deine Mäuse denn jetzt noch Symptome?
Das traurige ist ja, dass Milli im Oktober als die Metrobactin-Behandlung war, durchfall-frei war. Sie hatte nur gelegentlich leicht matschigen Kot und wurde mitbehandelt, weil ihre Schwester Polina urplötzlich Brei/Flüssig-Durchfall hatte (Sammelkotprobe von beiden ergab Giardien). Und nun hat ausgerechnet Milli 4 Wochen nach der Metro-Behandlung Durchfall....gestern 3 Mal, davon 1 Mal komplett flüssig und heute bislang nochmal 2 Mal flüssig Polina ist (noch) durchfallfrei *daumendrück*

Genau deswegen suche ich auch nach Alternativen, weil ich ja auch jetzt scheinbar schon wiederholt erlebe, wie die Medikamentengabe weitere Probleme mit DF/Dysbakterie schafft....

Ich hab jetzt heute als Notplan angefangen Milli nur Kattovit Gastro Nafu zu geben, bei Polina hatte das das letzte Mal den DF gestoppt. Freitag wird die Kotprobe abgegeben, sollte Milli bis dahin weiterhin Flüssig-DF haben, nehme ich sie natürlich mit.

Wahrscheinlich werde ich neben dem Schnelltest auf Giardien eine Kotprobe auch einschicken. Reicht dafür ein Proben-Röhrchen oder sollte ich besser noch ein zweites befüllen?

Ich möchte am Freitag mir dann aber auch nicht überstürzt eine Medikamentenbehandlung aufdrängen lassen, falls es wieder Giardien sind, sondern werde über das WE nochmal überlegen und auch nach homöopathischen Mittelchen fragen.
Dove ist offline  
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Alt 06.11.2019, 20:47
  #9
dieMiffy
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Ich würde auf jeden Fall nochml einen "richtigen" Test auf Giardien machen, nicht den Schnelltest, denn der ist ja oft falsch positiv und die Sache mit den schon genannten Tritrichomonas foetus testen.

Meine Katzen hatten bisher gottseidank noch keine Giardien, aber schonmal Durchfall durch E. coli und Clostridien, was ich zunächst mit AB behandelt hatte. Dadurch hat aber die Darmflora so gelitten, dass sich das ganze Gleichgewicht verschob und sie dann im Kotprofil auch noch übermäßig Streptokokken und Candida hatten. Daraufhin hatte ich mich auch nach Alternativen umgesehen (hatte sogar mein TA empfohlen) und hab dann bei einer Tierheilpraktikerin eine sogenannte Sanum-Kur machen lassen. Das hat dann geholfen. Aber ich hab keine Ahnung, ob das gegen Giardien helfen würde. Schadet sicher nicht, mal anzufragen (mein Kontakt damals hier aus dem Forum war superrübe).
dieMiffy ist offline  
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Alt 06.11.2019, 20:50
  #10
Farbmond
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Zitat:
Zitat von Dove Beitrag anzeigen
Ich möchte am Freitag mir dann aber auch nicht überstürzt eine Medikamentenbehandlung aufdrängen lassen, falls es wieder Giardien sind, sondern werde über das WE nochmal überlegen und auch nach homöopathischen Mittelchen fragen.
Bei mir war das so, dass eine 3-tägige Sammelkotprobe genommen und dann ein großes Kotprofil angefordert wurde - explizit mit Test auf Tritrichomonas. Da war dann auch der Test auf Giardien mit dabei.
Hat insgesamt knapp über 200 Euro gekostet (da war dann aber auch alles dabei, von Pilzen bis zu was auch immer).

Als ich danach für meinen anderen Kater nochmal eine Kotprobe abgegeben habe, um nur auf Giardien und Tritrichomonas zu testen lag das knapp unter 100 Euro

Geändert von Farbmond (06.11.2019 um 21:19 Uhr)
Farbmond ist offline  
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Alt 07.11.2019, 06:14
  #11
ENM
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jetzt nur kurz, da schon auf dem Sprung

Giardien sind lästig, aber in der Regel nicht lebensbedrohlich.
Google dazu mal
Dr. Rückert...Giardien auf dem Weg zur Weltherrschaft.

Wir haben / hatten ? einen Dauerbefall und einen allergisch auf Metro, Spartrix und Co reagierenden Kater...
Getreidefreies Futter, viel Schonkost, puschen des Immunsystems, Minimieren des Infektionsdruck und eine Portion Gelassenheit...Er ist überwiegend symptomfrei und fit...
Wenn du ein Kotprofil machst, denke bitte auch an Corona. Viele Corona Träger haben dauerhaft Durchfall....
ENM ist offline  
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Alt 07.11.2019, 08:30
  #12
Jag
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Zitat:
Zitat von ENM Beitrag anzeigen
jetzt nur kurz, da schon auf dem Sprung

Giardien sind lästig, aber in der Regel nicht lebensbedrohlich.
Google dazu mal
Dr. Rückert...Giardien auf dem Weg zur Weltherrschaft.

Wir haben / hatten ? einen Dauerbefall und einen allergisch auf Metro, Spartrix und Co reagierenden Kater...
Getreidefreies Futter, viel Schonkost, puschen des Immunsystems, Minimieren des Infektionsdruck und eine Portion Gelassenheit...Er ist überwiegend symptomfrei und fit...
Wenn du ein Kotprofil machst, denke bitte auch an Corona. Viele Corona Träger haben dauerhaft Durchfall....


……..und vor allem auch mal das Immunsystem in Ruhe (arbeiten) lassen!

Da beißt sich m. M. n. die Katze sprichwörtlich oft in den Schwanz. Nicht nur in der Humanmedizin sondern auch bei den TÄ. Hauptsache erst mal irgendwas machen...…..

Viele Krankheitszustände (s.o.) sind eben nicht akut lebensbedrohlich und man könnte eine Verdachtsdiagnose ganz in Ruhe soweit wie möglich sichern. Ist aber scheinbar aus der Mode gekommen...…...Erst mal pauschal Cortison, Antibiotika, Antihelminthika, Anti-XY,

Dann warten man auf eine Immunantwort, von einem System, dass man ggf. grade medikamentös ins Nirvana katapultiert hat und sich die ursprünglichen Kardinalsymptome verwässern!

Das kann ich ja bei einer Sepsis verstehen (da verpennt man es dann gerne), wo jede Minute zählt, aber sonst oft nicht.
Jag ist offline  
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Alt 08.11.2019, 17:04
  #13
Dove
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@ENM und Jag,

vielen Dank für eure Meinungen. Meine Gedanken gehen auch so in die Richtung.

Ich möchte auch nur noch wenn es notwendig ist und zielgerichtet Medikamente wie AB/Wurmkuren geben, weil meine zwei ja schon so viel Zeugs bislang bekommen haben und es dadurch ja teilweise auch erst Probleme im Anschluss gab. Und wer weiß, was das für negative Langzeitfolgen hat

Habe vorhin die Kotprobe abgegeben, es wird jetzt erstmal auf Anraten des TA bei Laboklin eine virologische Untersuchung veranlasst auch mit Tritrichomonas und Corona.

Ich muss gestehen, zur Corona-Testung hatte der TA früher schon geraten, ich habe das bislang bewusst nicht testen lassen, weil ich ehrlich gesagt Angst vorm Ergebnis habe. Ich weiß natürlich, dass Corona-positiv nicht gleichzusetzen ist mit einem FIP-Todesurteil, aber trotzdem würde ich es lieber nicht wissen. Ich habe bislang schon einiges mit den 2 mitgemacht und mach mir daher eh schnell Sorgen...aber ja, es wird erstmal mitgetestet.

Sollte bei dem Viren-Profil nichts rauskommen könnte man noch eine bakterielle Untersuchung zusätzlich veranlassen, dafür muss ich nicht nochmal eine Probe abgeben.

Ich halte euch auf dem Laufenden.
Milli hat zwar zum Glück kein DF mehr aber jetzt seit etwa 48h gar keinen Kotabsatz...das ist jetzt natürlich auch nicht gut. Lt. TA wäre es noch kein Grund zur Sorge, da sie vorher DF hatte. Sie meinte, bis Mo könne ich warten solange sie frisst und normal wirkt und bis dahin Laktulose geben.
Mit Laktulose hab ich bei ihr schon in der Vergangenheit Verstopfung behandelt....
Dove ist offline  
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Alt 13.11.2019, 18:55
  #14
Dove
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Hallo zusammen,

wollte mal den Kotbefund (3 Tage, von beiden gesammelt) mitteilen.
Es wurden nur nach Viren und Giardien getestet (LABOKLIN). Giardien negativ (endlich!!!), Viren auch negativ bis auf Corona

Lt. meinem Arzt könnte das der Grund für den wiederkehrenden DF sein. Da Millis DF wieder weg ist, habe ich keine weitere Untersuchung veranlasst.

Der Kotbefund heißt, mindestens eine, vllt auch beide, scheiden Corona-Viren aus.
Einen Bluttest zur Titerbestimmung habe ich nicht veranlasst und auch nicht vor wegen dem Stress.

Am Freitag hole ich den Befund ab und frag nochmal, was man tun kann.
Lt. meinem Arzt jedoch nichts (da ja nicht behandelbar), außer Darmflora stärken. Werde wohl wieder anfangen 1x Woche Benebac Plus Pet zu geben.

Ich weiß, das läuft jetzt nicht unter dem richtigen Forum-Kategorie, aber vllt kann mir hier jmd trotzdem ein paar Fragen zum Thema Corona-Ausschneider beantworten, damit ich nicht einen neuen Thread aufmachen muss. Oder ist das nach Forumsregeln so erwünscht?

Die beiden Halbgeschwister sind vor über 1 Jahr bei mir von der selben Vereinszucht eingezogen. Sind Ende Mai/Anfang Juni 2018 geboren.

Vermutlich haben sie ja den Virus vom Züchter mitgebracht. Und scheiden ihn jetzt noch oder jetzt erst aus?
Muss ich nach über 1 Jahr nach dem Einzug bei mir davon ausgehen, dass sie Dauerausscheider sind?

Oder stecken die beiden gerade mitten in einer Corona-Infektion?
Was hieße das? Sind Katzen, die Corona im Kot ausscheiden stärker gefährdet FIP zu entwickeln als reine Corono-Träger?
Ich lese zum FIP Risiko unterschiedliche Zahlen, meist 5-12% und dass es meistens sehr junge Tiere (die meisten unter 1 Jahr) oder ältere trifft.
Gehören meine beiden mit 1,5 Jahren zur Risikogruppe?

Was muss ich im Alltag mit den beiden beachten? Z.B. Katzenpension tabu? Wie halte ich den Stress für sie gering?

Wie kann ich ihr Immunsystem, abgesehen von Probiotika stärken, um das Risiko eines FIP Ausbruchs zu reduzieren?

Hach, ich hatte so Sorge dass sie Corona haben und nun hat es sich bestätigt Kann mich gerade gar nicht richtig freuen, dass die doofen Giardien weg sind...

Vielen Dank für eure Meinungen.
Dove ist offline  
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Alt 13.11.2019, 20:57
  #15
Jag
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Aktuell weist Du nur, dass ein (ggf. sogar falsch) positiver Test auf Coronaviren vorliegt...…mehr nicht!


Ob Sie Dauerausscheider bleiben oder (durch Mutation des Virus) an FIP erkranken ist also noch lange nicht sicher und eher selten.

Also erst mal locker bleiben und dafür sorgen, dass die beiden immunologisch fit bleiben und keinen unnötigen Stress erleiden. Bedeutet im weitesten Sinne artgerechte Haltung.

Schon allein deshalb wäre für mich eine Katzenpension tabu. Mit Probiotika ist das so eine Sache...…….kann helfen, kann schaden.

Darmflora stärken, heißt m. M. n. zunächst mal die Darmflora in Ruhe lassen. Viele Medikamente verändern u. a. die Darmflora und damit sekundär das Immunsystem, auch wenn einige TÄ da nur die AB auf dem Zettel haben...
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