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Parasiten Flöhe, Giardien, Würmer und Co - Woran erkennt man sie? Was kann man dagegen tun?


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 22.03.2019, 22:28   #31
AnnaAn
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ich habe heute Bravecto für meine beiden vor allem wegen der Zecken bekommen. Sonst hätte ich gegen Flöhe einfach nur Capstar und Program gegeben.

Da wir hier in einem Zeckengebiet leben, Naturschutzgebiet, und der letzte Sommer eine wahre Zeckenplage bescherte, verlasse ich mich da auf den Rat des TA, der hier direkt vor Ort ist.

Ich hoffe nun, dass wir keine dicken Zecken bekommen werden und dass drei Monate lang Flöhe und Würmer und Zecken gut abgetötet werden.
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Alt 24.03.2019, 01:02   #32
AnnaAn
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jetzt habe ich doch mal den Beipackzettel im Internet gelesen und da steht, dass die Katzen sich nicht innerhalb der ersten 48 Stunden nach Bravecogabe lecken dürfen und dass man Partnerkatzen voneinander separieren soll.
"Dieses Tierarzneimittel ist zum Auftropfen auf die Haut und sollte nicht oral verabreicht werden.
Verhindern Sie, dass kürzlich behandelte Tiere sich gegenseitig belecken."


Man - ich bin jetzt so sauer auf meinen Tierarzt! Er weiss doch, dass ich zwei Katzen habe, wie kann er mir da dieses Mittel geben??? Ich kann diese zwei Katzen nicht separieren und schon gar nicht für zwei ganze Tage.

Ich werde mich am Montag beschweren und dem TA dringenst anraten, sich über Katzenverhalten zu informieren.

Was passiert jetzt mit meinen Katzen, die sich schon gegenseitig abgeleckt haben? Habe ich sie jetzt vergiftet, weil ich ihnen diesen Spot-on aufgezwungen habe?

Sie haben jedoch nicht gespeichelt, als ich das Lecken beobachtet habe... jedoch mache ich mir Sorgen, dass es a) jetzt alles weggeleckt wurde, bevor es wirken konnte und b) dass es jetzt irgendwelche schädlcihen Folgen für die Katzen hat. Deswegen hatte ich ja gegen Flöhe auch immer nur Tabletten und keine Spotons verwendet, weil meine beiden ja so inniglich zusammen sind ...

Es beruhigt mich jetzt auch nicht, dass dort steht "Eine orale Aufnahme des Tierarzneimittels (maximale empfohlene Dosis) wurde von Katzen mit Ausnahme von vorübergehendem Speicheln, Husten oder Erbrechen unmittelbar nach der Verabreichung gut vertragen."

Quelle: https://www.msd-tiergesundheit.de/pr...o_loesung.aspx

Geändert von AnnaAn (24.03.2019 um 01:11 Uhr)
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Alt 24.03.2019, 09:33   #33
Meiki
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Zwischen “sollte“ und “darf auf gar keinen Fall“ liegen sehr viele Tierversuche. Die Menge für letzteres wird um ein Vielfaches höher sein, als die jetzt im Mittel verabreichte.

Auch bei der Separierung - es ist das Äußerste, was verlangt wird, damit der Hersteller nicht in die Haftung genommen werden kann.

Niemand befreit Dich vom Lesen des Beipackzettels und es ist letztlich Deine Entscheidung, ob Du ein Mittel aufträgst.

Leider sind wir als Katzenbesitzer in der Zwickmühle. Und Sheila betrachte ich nach wie vor mit Argusaugen.

Für mich ist es auch schwer, gerade die erste Zeit auszuhalten. Meine TÄ sagt, dass ich die ersten Stunden aufpassen soll, möglichst bis zum getrockneten Zustand. Das geht auch ganz gut.

Deine haben keine Reaktionen gezeigt? Prima. Das würde ich weiter beobachten, jedoch hilft die eigene Beruhigung auch. Die Katzen denken sonst vielleicht noch, dass eine Katastrophe hereingebrochen ist und sie jetzt verrückt spielen müssen.

Hast Du einen Notfallplan, falls doch noch etwas nachkommt? Meine Tierklinik ist zB direkt um die Ecke.

Zum Ausleiten (auch nach Impfungen) nutze ich übrigens Thuja (homöopathisch).
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Alt 24.03.2019, 10:58   #34
AnnaAn
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Danke jetzt bin ich etwas beruhigt.

Ich war ja extra mit den Tieren in der Praxis weil ich bei Felisa keine Spotons auftragen kann. Das hat die TÄ gemacht ...und sie hat Nix weiter gesagt, was ich mit den Tieren machen soll oder so. Und ich lese nicht den Beipackzettel, wenn die Ärztin ein Produkt verabreicht.

Ich war eine Stunde vorher in der Praxis ohne Tiere gewesen und hatte mich nach Zeckrnmitteln erkundigt. Die Sprechstundenhilfe hatte da gefragt, ob ich nicht Halsbänder nehmen wollte... eigentlich hätte ich das zum Anlass nehmen sollen, sofort zu gehen. Aber ich dacht noch, es wäre eine ungebildete und unwissende Helferin, die nicht beraten sondern Termine machen soll.

Echt, ich hatte vertraut, dass ich richtig von der Ärztin beraten werde... ich werde mich auf jeden Fall am Montag beschweren. Ich will beraten werden und bekomme ein Mittel ohne dass mir dazu näheres als „das reicht 3 Monate und ist super gegen zecken“ gesagt wird. Soll ich jetzt vorher schon wissen was andere in einem ganzen Studium erlernen? Ich zahle ja schließlich dafür, dass da jemand professionelles steht und die Beratung und Behsndlung macht. ...


... ich ärgere mich immer noch sehr.
Sehr sehr!
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Alt 24.03.2019, 12:33   #35
Meiki
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Durch Erfahrung sind wir fast alle klüger geworden. Manche sogar schlau - selbst im Zustand höchster Aufregung können die den Tierärzten noch Fragen stellen, Einhalt gebieten usw.

Es sind halt Menschen, das Vertrauen muss verdient werden. Und dafür müssen wir uns als Tierhalter so gut wie möglich informieren und Fragen fragen und die Antworten hinterfragen ... Und so ruhig wie möglich bleiben. Ich wiederhole häufig nochmal das, was gesagt wurde - dann stelle ich auch meist von Emotion auf Verstand um.

Ich bin mit meinen Katzen zu einem Menschen geworden, der richtig straight auftreten kann und an dem auch keiner vorbei kommt oder sich irgendetwas traut ... Ich gebe auch vorher Instruktionen - gerade in der Tierklinik wichtig - dass nichts ohne Absprache in oder an meine Katze kommt. Dann kennen die auch gleich die Marschrichtung. Und TÄ oder Helfer, die ich nicht mag oder deren Kompetenz ich in Frage stelle, dürfen auch nicht ran ...

Ich gehe auch nicht mehr davon aus, dass sie meine Katzen und deren Symptome, Erkrankung, Wesen etc heute noch kennen, wenn ich gestern da war. Auch wenn alles aufgeschrieben wird - nachher ist doch was vergessen oder die wurden abgelenkt. Also schreibe ich das auf, meine Fragen dazu, lass mir alle Befunde und Blutberichte geben - damit auch meine Tierärztin sie hat - und arbeite dass dann immer wieder ab ...

Meine Tierärztin und die eine Helferin sind super - aber auch da spreche ich lieber nochmal alles durch oder rufe nochmal an, wenn mir etwas komisch war oder ich ein ungutes Gefühl habe.

Und das versuche ich, auch auf “meine Ärzte und ich“ anzuwenden. Mit eher mäßigem Erfolg ... aber besser, als vor Jahren.

Die Übung machts ...
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Alt 24.03.2019, 14:03   #36
Neris
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ich kann dazu nur verallgemeinernd sagen:

jedes Mittel gegen Parasiten, ob nun oral oder als Spot-On hat Nebenwirkungen, ist belastend
das gilt gegen Würmer wie auch gegen Insekten

ich beobachte meine Katzen nach den Wurmtabletten auch immer sehr genau und seitdem meine einzige Gabe eines Spot-Ons gegen Zecken dermaßen schlecht vertragen wurde, hab ich ein Problem damit je wieder eins zu nutzen

es gibt irgendwie bei allen Mitteln keine wirklich tollen Mitteln, die sich so harmlos wie ein Ergänzungsfutter verhalten

gegen Zecken hab ich bislang nichts wirklich gefunden, auch diese neue Tablette (Credelio, Wirkstoff: Lotilaner), die jetzt auch für Katzen zugelassen ist, die ich einfach mal so unbedenklich geben würde

diese Kleintierpraxis schreibt zu Bravekto und Credelio:

https://www.kleintierklinik-luedingh...-ihr-tier.html


Zitat:
Zeckenschutz und Arzneimittelnebenwirkungen
In den vergangenen Jahren hat die Markteinführung einer neuen Wirkstoffgruppe (Isoxazoline) vermehrt zur Verunsicherung, gerade bei Hundehaltern geführt. Mittel, die in diese Wirkstoffgruppe fallen sind Fluralaner (Bravecto®), Afoxolaner (NexGard®) und Sarolaner (Simparica®, Stronghold Plus®) und Lotilaner (Credelio®). Für die Zulassung von Arzneimitteln müssen die Hersteller umfangreiche Sicherheitsprüfungen vorlegen. Zusätzlich werden gemeldete unerwünschte Wirkungen der europäischen Arzneimittelbehörde mitgeteilt. Medikamente, deren mögliche Risiken dem Nutzen überwiegen werden schlichtweg nicht zugelassen (im übrigen mit einem mittlerweile sehr häufig in der Tiermedizin verwendeten Antibiotikum vor Jahren geschehen). Wir haben uns unter anderem auf der Website der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) über die derzeitigen und vergangenen Prozesse im Zusammenhang mit Bravecto informiert. Und Sie können das auch! Hier finden Sie einige der von der EMA bereitgestellten Informationen zu Bravecto®. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von schweren Nebenwirkungen wird auf weniger als 1 Tier von 1.000 Anwendungen beziffert. Die EMA aktualisiert die verfügbaren Daten regelmäßig.

Wir verweisen Sie deshalb auf die Arzneimittelbehörde, da diese unabhängig ist. Sie arbeitet nachvollziehbar anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Verschwörungstheorien und Horrogeschichten, die sich über das Internet bezüglich gewisser Medikamente ausgebreitet haben, stellen das Risiko verzerrt dar. Die Anzahl an Patienten, die wir im letzten Jahr behandelt haben aufgrund von schweren Erkrankungen durch Zeckenübertragene Krankheiten überwiegt deutlich im Vergleich zu allen Arnzeimittelreaktionen durch Zeckenschutzmittel (unabhängig vom Präparat), die wir im letzten Jahr zu beklagen hatten.

Schutz vor Zecken bieten nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten (evidenzbasiert) nur die zugelassenen und geprüften Arzneimittel. Ihr Tierarzt kann Sie über geeignete Präparate für Ihr Tier beraten.

Kritischer Umgang
Nichts desto weniger bergen Langzeitpräparate selbstverständlich ein gewisses Risiko. Daher raten wir in der Regel nicht zur dauerhaften Gabe eines bestimmten Medikaments. Unter gewissen Voraussetzungen müssen die Medikamente auch sehr sorgsam ausgewählt werden. Patienten mit Neigung zu Krampfanfällen benötigen einen anderen Zeckenschutz, als ein Tier mit Hautproblemen oder anderen Stoffwechselstörungen. Daher ist eine wirklich fachkundige Beratung im Hinblick auf die individuell verträglichste Behandlung mehr als wichtig. Ich kann Ihnen nur raten den Tierarzt Ihres Vertrauens aufzusuchen um sich über mögliche Risiken und die Notwendigkeit einer Vorsorge beraten zu lassen.

Geändert von Neris (24.03.2019 um 14:06 Uhr)
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Alt 24.03.2019, 15:10   #37
Sandra1975
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Zitat:
Zitat von AnnaAn Beitrag anzeigen
jetzt habe ich doch mal den Beipackzettel im Internet gelesen und da steht, dass die Katzen sich nicht innerhalb der ersten 48 Stunden nach Bravecogabe lecken dürfen und dass man Partnerkatzen voneinander separieren soll.
"Dieses Tierarzneimittel ist zum Auftropfen auf die Haut und sollte nicht oral verabreicht werden.
Verhindern Sie, dass kürzlich behandelte Tiere sich gegenseitig belecken."


Man - ich bin jetzt so sauer auf meinen Tierarzt! Er weiss doch, dass ich zwei Katzen habe, wie kann er mir da dieses Mittel geben??? Ich kann diese zwei Katzen nicht separieren und schon gar nicht für zwei ganze Tage.

Ich werde mich am Montag beschweren und dem TA dringenst anraten, sich über Katzenverhalten zu informieren.

Was passiert jetzt mit meinen Katzen, die sich schon gegenseitig abgeleckt haben? Habe ich sie jetzt vergiftet, weil ich ihnen diesen Spot-on aufgezwungen habe?

Sie haben jedoch nicht gespeichelt, als ich das Lecken beobachtet habe... jedoch mache ich mir Sorgen, dass es a) jetzt alles weggeleckt wurde, bevor es wirken konnte und b) dass es jetzt irgendwelche schädlcihen Folgen für die Katzen hat. Deswegen hatte ich ja gegen Flöhe auch immer nur Tabletten und keine Spotons verwendet, weil meine beiden ja so inniglich zusammen sind ...

Es beruhigt mich jetzt auch nicht, dass dort steht "Eine orale Aufnahme des Tierarzneimittels (maximale empfohlene Dosis) wurde von Katzen mit Ausnahme von vorübergehendem Speicheln, Husten oder Erbrechen unmittelbar nach der Verabreichung gut vertragen."

Quelle: https://www.msd-tiergesundheit.de/pr...o_loesung.aspx

Das Spot-ons allgemein (und nicht nur Bravecto) nicht abgeleckt werden sollten, liegt aber doch auch ohne Lesen des Beipackzettels auf der Hand: a) kann es nicht wirken, wenn es von der Katze geleckt wird und b) ist es ein Medikament, das auf die Haut aufgetragen und nicht oral verabreicht wird.

Ich verstehe deshalb nicht so ganz, warum du sauer auf die Tierärztin bist.
Sandra1975 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2019, 15:22   #38
AnnaAn
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Weil sie nichts von 48 Stunden Separieren der katzen gesagt hat und mich über Spotons nicht aufgeklärt hat obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich nie Spotonss anwende sondern sonst nur Tabletten gegen Flöhe und Würmer gebe. Ich denke, ein Arzt hätte mir sowas sagen solllen und mir sonst ein anderes Mittrl empfehlen sollen. Wieuch jetzt hier im Forum lese gibt es ja auch Tablrttrn gegen Zecken. Das würde mir nicht gesagt... es ging da nur um Halsband oder Spotons.
AnnaAn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2019, 16:02   #39
Sandra1975
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Meines Wissens gibt es keine für Katzen zugelassenen Tablette gegen Flöhe UND Zecken. Nur gegen Flöhe.

Wenn doch, wäre ich für Infos dankbar. Ich würde die Spot-ons auch gerne vermeiden, sehe aber bislang keine Alternative.

Geändert von Sandra1975 (24.03.2019 um 22:46 Uhr)
Sandra1975 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 24.03.2019, 17:09   #40
Paula13
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Zitat:
Zitat von Sandra1975 Beitrag anzeigen
Meines Wissens gibt es keine für Katzen zugelassenen Tablette gegen Flöhe UND Zecken. Nur gegen Flöhe.

Wenn doch, wäre ich für Infos dankbar. Ich würde die Sot-ons auch gerne vermeiddn, sehe aber bislang keine Alternative.
Doch, Credelio gg Zecken und Flöhe wird als Tablette verabreicht.
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Alt 24.03.2019, 17:31   #41
tiha
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Zitat:
Zitat von AnnaAn Beitrag anzeigen
Echt, ich hatte vertraut, dass ich richtig von der Ärztin beraten werde... ich werde mich auf jeden Fall am Montag beschweren. Ich will beraten werden und bekomme ein Mittel ohne dass mir dazu näheres als „das reicht 3 Monate und ist super gegen zecken“ gesagt wird. Soll ich jetzt vorher schon wissen was andere in einem ganzen Studium erlernen? Ich zahle ja schließlich dafür, dass da jemand professionelles steht und die Beratung und Behsndlung macht. ...


... ich ärgere mich immer noch sehr.
Sehr sehr!

Was liest du hier im Forum bzw. wie schafft man es, seit 9 Jahren Mitglied in diesem Forum zu sein und nicht mitzubekommen, dass 100-%iges Vertrauen zu Tierärzten höchst naiv ist?
tiha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2019, 22:48   #42
Sandra1975
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Zitat:
Zitat von Paula13 Beitrag anzeigen
Doch, Credelio gg Zecken und Flöhe wird als Tablette verabreicht.
Ah, danke!!! Allerdings warte ich da lieber mal ab, so lange ist das ja noch nicht auf dem Markt.
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Alt 25.03.2019, 02:45   #43
AnnaAn
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Was liest du hier im Forum bzw. wie schafft man es, seit 9 Jahren Mitglied in diesem Forum zu sein und nicht mitzubekommen, dass 100-%iges Vertrauen zu Tierärzten höchst naiv ist?
Was ist das denn für ein Kommentar? Willst du mich jetzt anpflaumen, nur weil ich mich bei einem Tierarzt informiert habe und mich falsch beraten fühle? Hätte ich alles dem Internet und der allgemeinen Internethypochondrie überlassen sollen?

Auch nach 8 Jahren mit Katzen kann einem passieren, dass man einem Tierarzt bei Medikamentenfragen traut. Und ehrlich gesagt, traue ich bei Medikamenten eher dem, der sowas studiert hat, als demjenigen, der im Internet Panik macht und vielleicht was von Kokosöl oder Bachblüten schreibt.

Ich denke, auch du wirst, wenn du dich, wenn du denkst, dass du dich richtig informierst und dann feststellst, dass dem nicht so war, ärgern. Genauso geht es mir. Ich ärgere mich, dass ich etwas hinterher herausgefunden habe, das ich eigentlich vorher hätte wissen sollen.

Jetzt mal nur für dich @tiha:

Im letzten Sommer wurde meinen Katzen Stronghold vom TA verabreicht, weil der Kater eine Zecke hatte und ich nicht wollte, dass er mehr bekommt. Meine Tiere waren zu dem Zeitpunkt in einem offensichtlichen Zeckengebiet und sie haben zu dem Zeitpunkt nicht bei mir gewohnt. Der Tierarzt hatte mir letzten Sommer in der Beratung genau gesagt, wie die Katzen nach Gabe des Spotons zu halten wären.

Vor dem Hintergrund muss ich sagen, dass bis auf letzten Sommer, meine Katzen eigentlich nie mit Zecken zu tun hatten - wir hatten wohl in zeckenfreien Ländern gelebt oder meine haben so gutes Futter gefressen, dass Zecken bei ihnen nie hängen blieben oder was weiss ich ... So bin ich also noch neu auf dem Gebiet der Antizeckenmittel.

Auf jeden Fall leben wir in diesem Jahr in einem neuen Land und leider in einer Region mit hoher Zeckendichte. Darum habe ich mich bei der Tierarztpraxis hier im Ort erkundigt und da es hier nicht die gleichen Mittel wie an meinen vorigen Wohnorten (Ländern) gibt und da ich die Landessprache nicht spreche, kann ich nicht mal ebenso die Beipackzettel lesen, sondern bin auf den TA angewiesen.

Ich war darum also erst ohne Katzen in der Praxis und habe mich mündlich beraten lassen. Aufgrund der Beratung, die auch die hiesige Zeckenpopulation und die Auswirkungen auf Katzen mit einbezogen hat, habe ich mich entschlossen, dieses eine Mittel meinen Katzen geben zu lassen, denn es wurde mir als sehr gut angepriesen.

Dass ich danach die Katzen 2 Tage nicht zusammen lassen soll, habe ich erst nach der Diskussion hier im Forum erfahren, da hier so auf die Nebenwirkungen des Mittels angesprochen worden ist. Daraufhin habe ich mir im Internet den deutschsprachigen Beipackzettel durchgelesen und genau das mit den 48 Stunden Separieren gelesen. Und mich dann sofort geärgert.

So und jetzt sag mir nochmal, dass ich mich nicht informiere, wenn ich mich mit neuen Dingen meinen Tieren bezüglich beschäftige. Lebe du mal ständig in anderen Ländern - nicht alles was in Deutschland üblich und erlaubt ist, ist es auch woanders. Einige Mittel bekommt man im Supermarkt (z.B.Milbemax), Stronghold dagegen gibt es gar nicht so einfach noch nichteinmal beim Tierarzt. Andere Länder, andere Sitten und andere Medikamente.

Geändert von AnnaAn (25.03.2019 um 02:54 Uhr)
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Alt 25.03.2019, 17:46   #44
tiha
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Nein, ich will dich nicht anpflaumen, ich habe genau das formuliert, was ich dachte - nichts zwischen den Zeilen oder sonstwas.

Der Anspruch, vom Tierarzt allumfassend beraten zu werden, dass er derjenige ist, der aufgrund seines Studiums alles und jedes weiß, der höcht engagiert bei jeder Tierart und jeder Erkrankung ist etc. ist ein Anspruch, der objektiv gesehen durchaus berechtigt ist, denn man bezahlt ihn ja auch dafür. Allerdings ist es subjektiv bzw. realistisch aber eben leider nicht die Regel - das merkt man spätestens, wenn man hier im Forum auch immer wieder mal in die Krankheitsthreads schaut. Dass ein Forummitglied mit fast 6.000 Posts und 9 Jahren Zugehörigkeit das immer noch so erwartet, hat mich tatsächlich mehr als überrascht. Das hat jetzt aber mit Anpflaumen, zumindest aus meiner Sicht, nichts zu tun.


Generell wegen spotons ... all dieses Zeugs ist Gift, das ist doch klar. Es ist in einer Dosierung, das eine Katze verkraften kann (wobei keiner von uns weiß, was es letztendlich so alles im Tier anrichtet), Parasiten aber tötet. Dass das eine andere Katze nicht ablecken sollte, ist doch logisch. Deine Entrüstung dem Tierarzt gegenüber zumindest in dieser Sache verstehe ich jetzt nicht so wirklich, aber gut, jeder ist anders und hat seine eigenen Trigger. Und jetzt beruhige dich, wenn möglich, und mach dir keine so großen Sorgen, vergiftet wurde hier sicherlich niemand und beim nächsten Mal weißt du es.
tiha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2019, 20:15   #45
AnnaAn
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AnnaAn
 
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Tja, jetzt hast du dazu gelernt, dass jemand, der schon lange im Forum unterwegs ist, durchaus unerfahren bzgl. Spotongabe sein kann und dann eben sehr überrascht ist, dass man die Tiere 48 Stunden lang separieren soll.
AnnaAn ist offline   Mit Zitat antworten
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