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Orthopädie Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

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Alt 29.10.2018, 15:24   #1
CarmenX
Neuling
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 3
Standard Probleme mit der linken Bein

Hallo,

vielleicht hat ja jemand eine Idee oder hat ähnliches erlebt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag vor einer Woche hat die Katze zweimal gespuckt (es hört sich immer wie übergeben an, aber es kommt einfach nur spucke). Bis zum Nachmittag dann noch zwei weitere male. Beim aller ersten mal war ein Grashalm dabei. Danach war nichts mehr drinne.
Am Dienstag Nachmittag kam meine Katze aus dem Schlafzimmer gelaufen (sie schläft dort oft) und auf einmal hat sie total gehinkt. Nach ein wenig beobachten fiel auf, dass sie auf den rechten Bein humpelt.

Ich war direkt etwas in Sorge, weil sie in den letzten 24 Stunden mehrfach gespukt hatte. Also ab zum Tierarzt.. (ich muss sagen, ich hatte Angst es wäre ein Schlaganfall während der Arbeitszeit gewesen).
Sie tastete meine Katze ab, fand aber weder Bissspuren noch einen Bruch. Sie reagierte auch nicht groß auf Druck, nur an der Wirbelsäule meckerte sie.

Die Tierärztin gab ihr eine Spritze und meinte, dass wir bis morgen abwarten sollten und ich dann wieder kommen sollte, falls was ist.

Mittwoch war alles ruhig, kein Übergeben, nichts.. sie hat normal gefressen und getrunken, hat geschmust etc.
Also rief ich die Tierärztin an und sagte, dass alles bis auf das laufen wieder gut seie. Sie meinte ich sollte dann noch einen Tag warten.

Am Mittwoch Abend (23.30h) waren wir schon im Bett und aufeinmal schrien die Katze auf. Von jetzt auf gleich, wo sie doch geschlafen hatte. Man hörte direkt, dass sie große Schmerzen haben musste. Sie wollte weder stehen noch liegen, schrie die ganze Zeit nur. Es tat mir so weh und ich wusste gar nicht was tun.
Nach ca. 20 Minuten war sie wieder ruhig, wir haben uns dann hingelegt und bis morgens war alles ohne Probleme.

Ich bin dann direkt Donnerstag früh mit ihr in die Tierklinik. Sie haben meine Katze dann direkt geröngt. Heraus kamen mehrere kleine Baustellen, Arthrose am Knie, der Hüfte und der Wirbelsäule. Die Ärztin meinte, dass wohl die Arthrose an der Wirbelsäule das Problem seie. Daher würde wohl das Problem kommen.... eingeklemmter Nerv?!

Sie hat mir jetzt Metacam (einmal am Morgen) und Hyalutidin (einmal pro Tag) mitgegeben.

So, jetzt ist Montag...... meine Katze verhält sich weiterhin total normal. Es gab auch keinen "Anfall" mehr, bei dem sie solche Schmerzen hatte. Sie isst normal, trinkt normal und schläft normal. Vom Verhalten ist sie echt wie immer, bis auf die Tatsache, dass sie ihr linkes Bein nicht belastet /belasten kann. Wenn sie zu schnell läuft, rutscht ihr das linke Bein weg und sie fällt hin (Laminat). Wenn sie springt, fällt sie manchmal hin. Eben als hätte sie Null kraft im linken Bein.

Ich kenne mich ja nun Null aus... kann das ein eingeklemmter Nerv sein?! Geht das von alleine wieder weg? Was kann ich neben dem Medikamenten noch für meine Katze tun?

Carmen
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Alt 07.11.2018, 15:16   #2
OMalley2
Forenprofi
 
OMalley2
 
Registriert seit: 2017
Ort: Etwa in der Mitte von Bayern
Beiträge: 1.960
Standard

Also könnte (vom Menschen aus geschlossen) sein, dass die Arthrose in der Wirbelsäule da einen Engpass bildet, wo die Nerven durchlaufen. Möglich.

Eine "einfacher" behandelbare Variante ist einfach eine Art Hexenschuß oder Nerv eingeklemmt/verletzt, temporär, durch irgendein blödes Pech oder Unfall.

Komplett gelähmtes Bein hatte z. B. ich mal beim Pferd - ein verletzter Radialisnerv, der läuft so vom Widerrist runter in den Haxen. Das Vorderbein hing ab Schulter schlapp herunter und ich bekam fast den Schlaganfall. Weil 500 Kilo auf 3 Beinen und das 4. hängt da so unbrauchbar am restlichen Tier .... das ist der Horror schlechthin.
Der TA spritzte nur!!! Vitamin B und nach einer Woche spackte der Braune wieder fröhlich auf allen Vieren herum. Schmerzen hatte er allerdings nicht, wie es schien. Er war nichtmal groß irritiert, er hoppste halt mit den restlichen Beinen auf die Weide und zurück und kam irgendwie damit klar... (ich weniger).

Erfahrung von Mensch und Tier: Manchmal beruhigen sich gereizte Nerven, wenn man Vitamin B gibt, speziell B1 und B6 (z. B. in Neurobion f. Menschen enthalten).
Dämpft Schmerzen und wie gesagt, sowohl der Gaul als auch eine arg rückenkranke Besucherin warfen jeweils nach kurzer Zeit ihre Krücken weg und waren wieder fit.
Wie diese B-Vitamine bei Katzen wirken, weiß ich nicht, kennt sich da jemand aus? Oder löchere Deinen TA mal. Evt. hilfts ja.
__________________
Wenn ihrs nicht fühlt, ihr werdets nicht erjagen.
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