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Orthopädie Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 07.06.2018, 15:37   #1
LUNA-SCHATZ
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Ort: Düren
Beiträge: 1
Ausrufezeichen DRINGEND PAAR HELFENDE INFOS NÖTIG Femurkopfhalsresektion Einblutung

Hallo liebe Katzenfreunde,

ich versuche mich kurz zu fassen und hoffe auf paar aufmunternde Worte. Also: Unsere 9 Monate alte Luna fiel im Treppenhaus knapp 14 Meter in die Tiefe und überlebte eigentlich kaum verletzt.

Lag dann unten und miaute, konnte aber offensichtlich nicht laufen und es hiess anfangs beim Tierarzt, zu welchem wir dann umgehend fuhren "KEIN PROBLEM-Kriegen wir hin, haben schon deutlich schlimmeres gesehen!"

Diagnose: Pneumothorax (heilt wohl von selbst) und halt leider Fraktur rechter Oberschenkelkopf. Alles angeblich halb so wild, dennoch schickte man uns weiter in eine spezialisierte 24 Std. Klinik nach Stommeln. Auch dort hiess es es sei kein großes Ding und man würde es hinkriegen, indem man den Femurhalskopf entfernt also eine Femurkopfhalsresektion durchführt. Dahinter würde sich eine art neues Gelenk aus Muskeln bilden und alles werde gut.

Dann allerdings der Schock. Anruf nach Op - Blutverlust zweite Katze zur Transfusion benötig... ob wir denn Katzen mitbringen könnten, .. am besten mehrere, da es ja mehrere Blutgruppen gibt... Lunas Leben stehe auf dem Spiel... wir also direkt los und nachts schnell 3 Katze aufgetrieben... Erste hatte wohl direkt die korrekte Blutgruppe, am nächsten Morgen stellte sich jedoch heraus, dass Luna das Blut dennoch abgestossen hätte...

Hämatokritwert, also der Wert der roten Blutkörperchen ist unter 13 gesunken und dies sei lebensbedrohlich... also weitere Katzen aufgegabelt und wieder hin .... endlich gerettet!!! ALLES SUPER!!! NEIN! Leider nicht! Aufgrund des hohen Blutverlustes während der Op., bzw. einer sogenannten Einblutung ist das betroffene Bein nun TAUB!! Man kann kaum hinsehen! Sie ist wieder voll da, zieht ihr Bein allerdings wie einen abgestorbenen Fremdkörper hinter sich her :-( Und jetzt kommts:

Hatte jemals jemand hier einen solchen Fall und kann was dazu sagen? Die Ärzte selbst sagen es sei A-TYPISCH, aber sie seien optimistisch, dass es nach 6-12 Wochen (MEGA LANGE !!! ) wieder vorangeht und das Gefühl zurückkommen kann!!! Welche blöde Aussage mit dem "kann", denn das heisst ja auch, dass das Gegenteil passieren KANN!! Also NICHTS und es so bleibt und so kann sie ja nicht leben!!

Zitat Arzt: "An der rechten Hintergliedmaße zeigt Luna nur eine ggr. Spontanmotorik mit reduzierter Tiefensensibilität. Dies kann eine Folge der massiven Einblutung sein."

ICH HOFFE SO SEHR, DASS JEMAND UNS HIER HELFEN KANN!!!

Habe ihr bereits Vitamin B1 gekauft ( Sind relativ große Tabletten - darf ich die zerkleinern oder gar mörsern? Gibts das Zeug auch in flüssig extra für Tiere oder zumindest in Pulver? Tierarzt hatte da nicht so die große Ahnung offenbar ;-( Oder darf sie gar B1 für Menschen einnehmen? Zudem: Was haltet ihr von Traumeel und oder allgemein Homöopathie im speziellen Hypericum? Gibt ja keine Beweise, dass es wirkt, aber auch hier die Frage nach eventuellen bisherigen Erfahrungen...

Und: Was kann noch helfen Nerven zu heilen !? (Arzt sagte zwar, dass er keine Nerven zerstört oder beschädigt hat, aber was sonst, bei dem Ergebnis!? ) Er sagt diese Einblutung sei schuld und alle seien sich sicher, dass es nach 6 Wochen aufwärts geht! Sehr schwer vorstellbar bei dem, was ich hier so beobachte!! Leider! :-(

Physio beginnt am Dienstag, also 13 Tage nach OP, dann sind auch die Fäden weg... BITTE um Tipps, Hilfen, Infos, Erfahrungen...

TAUSEND DANK!!
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Alt 07.06.2018, 15:51   #2
potatoiv
Forenprofi
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.544
Standard

Hallo!

Es tut mir sehr sehr leid, dass euch das passiert ist!
Ich habe genau mit der Geschichte keine Erfahrung!
Was ich aber bestätigen kann, ist, dass eine Lähmung wieder zurückgehen kann.
Mein Kater Felix war nach einem Autounfall gelähmt ( beide Hinterläufe völlig taub) und konnte nur robben....Tierarzt meinte, er kann nichts operieren, aber es KANN eben wieder das Gefühl zurückkommen.....es hat viele Wochen gedauert, aber er wurde wirklich wieder ganz gesund....
er ging völlig normal und hatte nur eine Stelle an der Wirbelsäule ganz hinten, wo er nicht so gerne angefasst wurde- aber ansonsten sind keinerlei Schäden geblieben!
Also bitte nicht aufgeben- auch für das Verzweifeln ist es viel zu früh! Ich habt ja echt für sie gekämpft und alles getan- du wirst sehen, Katzen sind auch ganz ganz große Kämpfer.....
ich drücke euch alle Daumen, dass sie wieder gesund wird!

Eva

P.S: Wir haben auch B- Vitamine gegeben- aber wichtig ist vor allem B12, wenn ich mich noch recht erinnere- ich würde die schon versuchen, von einem Tierarzt zu beziehen.
Ich bin kein Arzt, aber ich kann mir zwei Sachen vorstellen: durch die Blutung wurde gewisses Gewebe nur unzureichend mit Blut und somit Sauerstoff versorgt, und dadurch sind Nerven geschädigt worden- aber gerade periphere ( also im Körper und nicht im Gehirn/ Rückenmark liegende) Nerven können wirklich wieder regenerieren ( mittlerweile weiss man, dass auch zentrale Nerven ( Gehirn/Rückenmark) regenerieren können- nur ists schwieriger und dauert wesentlich länger). Oder durch die Einblutung direkt dort, drückt noch etwas auf die Nerven- und erst wenn der Organismus das langsam abgebaut hat und der Druck weggeht, kommt das Gefühl zurück.

Geändert von potatoiv (07.06.2018 um 16:11 Uhr)
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Alt 07.06.2018, 16:43   #3
Tissot23
Erfahrener Benutzer
 
Tissot23
 
Registriert seit: 2016
Ort: Rhön Grabfeld
Beiträge: 451
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Hallo!
Meine Elli hatte einen Autounfall und dadurch einen schweren Beckentrümmerbruch inkl. Fermurkopfhalsplitterung. Der musste natürlich entfernt werden.
Sie hatte zwar keine Lähmung im Bein aber der Schwanz und die Blase waren betroffen.
Nach und nach sind die Reflexe wieder gekommen und auch die Blase funktioniert wieder normal. Inzwischen (ca. 7 Monate) ist nichts mehr zu bemerken.
Ich denke, durch die Blutungen und Prellungen werden die Nerven einen Schlag bekommen haben. Durch die OP wird auch alles geschwollen sein.

Als der Tierarzt sagte, Elli bekommt kein Schmerzmittel war ich sauer aber dann habe ich es Verstanden. Der Schmerz war für sie ein Signal es nicht ganz so bund zu treiben. Es war schon so extrem genug, wenn da noch Schmerzmittel dazu gekommen wäre, Elli hätte sicherlich riesen Blödsinn angestellt.

Ich habe Elli Traumeel gegeben. Ich denke das hat ihr sehr viel geholfen.

Mit Bluttransfusion habe ich keine Erfahrung, aber die Schäden bei meiner Elli warn für mich auch sehr dramatisch. Ohne die Unterstützung der Menschen hier, wäre ich oft verzweifelt.

Gebt Eurer Mieze Zeit und Aufmerksamkeit. Es wir sehr schwer für Euch werden, eine mobile Katze so zu erleben ist ein Schock.

Ich drücke Euch die Daumen und wünsche alles Gute!

Freifäulein Elli von Tüpfeltiger zu Herbilstatt, Hofdame Bella SchleichMichDurch
und Doris (Vasalle)
Tissot23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2018, 17:05   #4
Nebelkraehe
Erfahrener Benutzer
 
Nebelkraehe
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 174
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Hallo,
es tut mir sehr Leid, was mit eurer Katze passiert ist.

Ich würde ihr auch hochdosiert B-Vitamine geben, ich weiß, dass das zumindest bei Menschen gut hilft.

Du hast nach Erfahrungen gefragt. Hier eine negative, also wenn du nicht möchtest, lies nicht weiter.



Beim Katerchen meiner Eltern wurde das auch gemacht. Allerdings waren hier auch Darm und Blase von der Lähmung betroffen und beide Hinterbeine. Auch hier hat der (sehr gute) Tierarzt damit gerechnet, dass nach 8-12 Wochen das Gefühl zurück kehrt. Das ist leider nicht passiert und so wurde er nach 12 Wochen mit Schmerzmitteln, Blasenkatheter und Stuhlinkontinenz schließlich eingeschläfert. Es bestand aber wohl eine gute Chance und wir hätten uns das glaube ich alle nicht vergeben, wenn wir es nicht versucht hätten.
Nebelkraehe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2018, 18:01   #5
ciari
Erfahrener Benutzer
 
ciari
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 692
Standard

doch, die nerven können sich regenerieren und wenn da noch gefühl da ist, was ja so ist, würde ich auf jeden fall vitamin b12 geben (und physio).
am besten wäre es gespritzt. das von pascoe brennt NICHT, ich habs an mir selbst ausprobiert.

taylor hatte sehr große schwierigkeiten, beine gebrochen, hüfte angebrochen, femurkopfentfernung ...(ich hoffe ich gebs richtig wieder, es war ziemlich viel im argen).... dass er je wieder auf allen 4 pfoten läuft, überhaupt überlebt, war ungewiss.
er humpelt wegen der femurkopfresektion, aber normalerweise merkt man das bei katzen kaum. sein problem war, dass sich nichts aufbauen konnte, da beide beine betroffen waren.
geblieben sind an einer hinterpfote gelähmte zehen, aber das ist kein problem. er flitzt hier wie nen junges pony rum
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